Das Böhmat Projekt

Der chaotische Hauptfaden

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Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Do 13. Aug 2015, 09:45

Auf vielfachen Wunsch Einzelner :mrgreen: versuche ich mal kurz zusammen zu fassen, was ich da eigentlich treibe, mit dieser Orgel... :roll:
Rückblick in die Geschichte:
Bild
Solche Orgeln konnte man bei Dr. Böhm für um die 5000 Mark (!) kaufen und zwar als Bausatz. Und ich meine jetzt nicht nur eben zusammenschrauben, soondern komplett alle Platinen bestücken, verdrahten usw. Aus heutiger Sicht völlig unverstellbar finde ich, vorallem wenn man sich den Preis vor Augen führt, in den 70ern musste man dafür schon eine Weile arbeiten.

Heute bringt das allerhnad Vorteile:
-es ist alles bestens dokumentiert, Schaltpläne, Fehlersuche ,Modifikationen, extra Module
-die Schaltungen sind einigermaßen Idiotensicher
-Papas Stolz kann man heute für 0 bis 200 Euro erwerben, meine hat 35 Euro gekostet....

Geklungen hats dann so:
https://youtu.be/dCL_Eu4JCeQ
Ob man das jetzt als Vorteil oder Nachteil verbucht, muss jeder selbst entscheiden - ich mags!

Was will ich jetzt damit? In der Orgel ist der sogenannte Böhmat verbaut. Also nicht nur eine analoge Rythmusmaschine sondern eine automatische Bass- und Akkordbegleitung.
Um die gings mir.
Normalerweise wird sie mit der linken Hand betätigt (wenn an) -> drücke ich die C Taste, kommt ein Basslauf und Akkord über C. Oder man schaltet um und kann dann normal Basstöne spielen, dann auch mit dem Fusspedal.
Was ich wollte ist, den Böhmat über das Fußpedal steuern, damit ich dazu Gitarre spielen kann.
Tatsächlich gab es den Böhmat auch als Einzelgerät:
Bild

Natürlich habe ich mir gleich einen Spaß draus gemacht, mein Teil so zu bauen, als ob es das zu kaufen gegeben hätte.
Also erst mal zerlegt (nach einigen Vorüberlegungen, soweit ich dazu in der Lage war) und dann gesägt:
Bild
Bild
(was mir übrigens irgendwo auch leid getan hat, denn die Orgel ist gar nicht mal so schlecht von den Klangmöglichkeiten her - aber ich will jetzt nicht auch noch eine Heimorgel haben!)
neu zusammensetzen das das Teil grundsätzlich wieder funktioniert:
Bild

Dann habe ich sehr viel Arbeit darauf verwendet, diverse Sachen mit dem Fuß umschaltbar zu machen, was teilweise schwierig ist, das es noch bedienbar bleibt. Der Querriegel aus Rundstahl z.B. ist ein Schalter, den man rauf oder runter schalten kann:
Bild

Im Prinzip habe ich dann nur alle möglichen Sachen aufgetrennt um entweder Effekte einschleifen zu können oder neue Logik Verbindungen ausprobiert und schaltbar gemacht.
Die Kreuzschiene verteilt z.B. die Impulse für versch. Bassläufe und Akkordbegleitung neu um:
Bild
Bild

Der Kabelsalat ist inzwischen beträchtlich:

Bild

Dr. Böhm selbst, mit noch viel krasserem Kabelsalat (Prototyp des Böhmat)
Bild

Vorerst letztes Projekt ist der Kreis unter dem Dr. Böhm Logo:
Bild

Etwas schwierig zu erklären: normalerweise wird das Rythmus IC von einem gleichmäßigen Rechteck gesteuert. Ich versuche jetzt, daraus Muster zu machen, also anstatt _-_-_-_-_-_ jetzt schaltbar _ _ - _ _ - _ _ _ _ - _ _ -
Deshalb gibt es 32 Bananenbuchsen (plus 1 Reset), Schalter und LEDs . Ist aber noch nicht so ganz ausgereift, bzw. schwer zu bedienen, man kann damit zwar recht interessante Rythmen erzeugen, aber eben auch jede Menge total unrythmisches Zeug. Die Schaltung musste mir übrigens ein Freund bauen, so was kann ich nicht, ich kanns mir nur ausdenken......

Soweit der bisherige Stand, wer jetzt wissen will, wie das klingt.... ich muss mal ein paar Sachen aufnehmen demnächst. Man kann es sich ein wenig so vorstellen, wie es geklungen hätte, wenn Techno schon in den frühen 70ern erfunden worden wäre. (jedenfalls wenn man die Kiste allein spielen lässt)
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Desinfector » Do 13. Aug 2015, 11:58

nettes Teil.
kriegt man die echt schon um 35EUR...?

wenn Techno schon in den frühen 70ern erfunden worden wäre.


ist doch quasi so geschehen. Kraftwerk und so...
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon duese » Do 13. Aug 2015, 12:15

Die Schlater kann ich mir vorstellen, was die machen sollen: High/Low für den entsprechenden Schritt auswählen. Aber was machen die Bananenbuchsen?

Cooles Projekt, das.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon xoexlepox » Do 13. Aug 2015, 13:12

Wow! Eine "echt heiße" Konstruktion (die nebenbei auch noch richtig gut aussieht)! Dafür brauchtest du also den "Kreuzschienenverteiler"... Bei den Erweiterungen, die du da mittlerweile eingebaut hast, bist du vermutlich auch der Einzige, der das Teil bedienen kann :mrgreen:
Ich vermute mal, die Bananenbuchsen dienen dazu, das Ende (und damit die Länge) einer Sequenz einzustellen, indem eine Brücke zur mittleren Buchse hergestellt wird.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Do 13. Aug 2015, 13:15

Richtig, im Moment nur fürs Reset, später mal könnte man damit noch einiges anderes Triggern..... später...

Desinfector hat geschrieben:nettes Teil.
kriegt man die echt schon um 35EUR...?

Ja, will keiner haben, ist eigentlich echt eine Affenschande. Wenn ich was mit Orgeln am Hut hätte, würde ich mir daraus einen modularen Sythi bauen, da geht bestimmt einiges. Andererseits, es gibt halt modernen Kram der mehr kann. Schön ist , daß man auch mit nicht so großen Kenntnissen (wie ich) darin rumbasteln kann.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Cluster One » Do 13. Aug 2015, 14:11

Hallo, deine Modifikation sieht je echt toll aus! Schönes Projekt :)

Ich bin des letztens auch mal gefragt worden ob ich nicht jemanden kenne, der Interesse an so einem Modell hat.
Mir ist spontan niemand eingefallen und ich selber bin kein Heimorgelfan (auch wenn die Technik zumteil sehr interessant ist), sodass ich mir selber keine Orgel ins Wohnzimmer oder Arbeitszimmer stellen würde (Platzbedarf).
Bei den für die Geräte aufgewendeten Arbeitsstunden ist es schon etwas schade drum ...

Auf Wacken gab es dieses Jahr übrigens einen eigenen Heimorgel-Act (als mir jemand das Video geschickt hat, habe ich es erst für einen Scherz gehalten): http://concert.arte.tv/de/mambo-kurt-wacken-2015
Zuletzt geändert von Cluster One am Do 13. Aug 2015, 18:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Heaterman » Do 13. Aug 2015, 15:34

OT an: Ich brech ab, DAS ist Wacken! OT aus
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Turbine » Do 13. Aug 2015, 16:02

Das nenn ich mal Weltherrschaftorgel !
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Obelix77 » Do 13. Aug 2015, 16:15

Heaterman hat geschrieben:OT an: Ich brech ab, DAS ist Wacken! OT aus


So weit biste davon gar nicht weg, Der hier mischt da auch immer mit ;-)

Aber echt ein schönes Projekt.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon zauberkopf » Do 13. Aug 2015, 16:19

https://de.wikipedia.org/wiki/Mambo_Kurt

Gobi.. ich bin sicher, den schaffst Du noch ! ;-)
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Do 13. Aug 2015, 17:28

:mrgreen: he, he, he :mrgreen:
Wie das Puplikum rast!
"HEIMORGEL!"
"HEIMORGEL!"
"HEIMORGEL!"
"HEIMORGEL!"
"HEIMORGEL!"


Der Kurt hat aber auch echt geübt!
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Taunusbär » Do 13. Aug 2015, 21:10

Geiles Projekt :D

Wenn ich das richtig sehe ist das der Böhmat der Star Sound DS.
Der ist ja schon recht modern, ich hab hier noch den Ur-Böhmat rumliegen, da ist die ganze Steuerung für die abfolge der Schlagzeugsounds mit einer diskreten Diodenmatrix gemacht, also eine etwas Din A4
große Platine mit reichlich Dioden.
Bild auf boehmworld.com: http://www.boehmworld.com/pictures/nt/Technik/P9300005.JPG
Den späteren Böhmat 78 bei dem schon viel in 3 große DIL IC verpackt wurde hab ich auch noch irgendwo verpackt.

Gruß Martin
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Do 13. Aug 2015, 22:08

Ne, ist leider "nur" eine Top Sound (Foto ganz oben ist eigentlich falsch - ich wusste ja nicht, das man auch DAFÜR hier Spezialisten findet :mrgreen: ), mit dem wohl etwas langweiligerem Böhmat 79
Einen ganz alten Böhmat hätte ich gerne mal, vom Klang her wohl kein Unterschied, aber man könnte wohl die Rythmen noch mal ganz anders verknüpfen... wobei das wohl uferlos wird...
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon shaun » Do 13. Aug 2015, 23:02

> Wenn ich was mit Orgeln am Hut hätte, würde ich mir daraus einen modularen Sythi bauen, da geht bestimmt einiges. Andererseits, es gibt halt modernen Kram der mehr kann

Geht so. Orgeln neigen ja dazu, eher keine durchstimmbaren Oszillatoren und Filter zu haben, damit fehlen schon mal zwei sehr essentielle Dinge für Synths.
Ich bin selbst zwar unmusikalisch, habe aber regelmäßig einen gewissen Bestand an Synden in der Werkstatt - Orgeln zum Glück eher nicht, nur einmal ne Korg BX3.
Für den Siemens-Spezial-IC darin musste ich ein bisschen flunkern... die älteren Herrschaften, die ihre olle Wersi per Kleinanzeige offerierten hatten bestimmt im Sinn, das das Teil geliebt und mindestens noch zwei mal vererbt wird... war nicht so, im Gegenteil :>
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Do 13. Aug 2015, 23:53

Ich will mich nicht streiten, ich meine (vielleicht naiv) das da was gehen würde. Und wie gesagt, ich war echt überrascht, was das Ding von Hause aus kann.
Zumindest Teile der Klangformung (Filter) wollte ich später evtl. noch benutzen, der Platz ist noch freigehalten.....

Bild

Bild
Ein wenig Theorie aus seinen Anfangstagen, in der Topsound findet man Sägezahn, Sinus und Rechteckt glücklich vereint, grundsätzlich ist er aber dem Prinzip treu geblieben:

Dr. Böhm : "Elektronsiche Orgeln und ihr Selbstbau" hat geschrieben:
1.54 Die Klangerzeugung bei der Elektronenorgel

Man unterscheidet vor allem das additive und das selektive Verfahren. Bei der additiven Klangfarbenerzeugung wird das Gesamtspektrum des einzelnen Tones aus dem getrennt erzeugten Grund und Obertönen zusammengesetzt. Man kann die einzelnen Teiltöne, ähnlich wie bei der Pfeifenorgel, getrennt zuschalten und auch in der Lautstärke dosieren. So hat man schon mit einer geringen Zahl von Obertonregistern viele Kombinationsmöglichkeiten. Die auf diese Weise den Grundton in verschiedenen Stärken zufügbaren Obertöne bilden die mitlaufenden Formanten.
Die Obertöne werden, wie schon erwähnt, meist dem selben Generatorsatz entnommen wie die Grundtöne, indem die nach dem Dauertonverfahren ständig arbeitenden Generatoren einfach mit mehreren Ausgängen versehen werden. Um etwa den ersten Oberton zu erzeugen, zieht man den eine Oktav höher liegenden Generator heran und entnimmt dessen Schwingung über einen besonderen Auskopplungswiderstand. Ebenso werden die anderen Obertöne den entsprechenden Generatoren entnommen und später dem Grundton zugemischt.
….....

Die Obertöne werden meist nicht über die gleichen Tastenkontakte geführt wie der Grundton, sondern über eigene Kontaktreihen. JederKontaktreiche wird auf einer Sammelschiene ein Teilton einzeln entnommen, so daß die Teiltöne im Klangformungsteil getrennt hinsichtlich Stärke und Klangfarbe beeinflusst werden können
…...

Ein Beispiel für die rein additive Klangerzeugung ist die in ihrem Klangbild weitgehend bekannte Hammond Orgel. Die Teiltöne sind in der Stärke einstellbar und werden der temperierten Tonskala entnommen. Trotzdem ist ihre Verschmelzungsfähigkeit mit dem Grundton sehr weitgehend, da sie selbst praktisch sinusförmig sind. Lediglich die obersten Generatoren erzeugen oberwellenreiche Töne.

Bei der selektiven Klangformung geht man von einer obertonreichen Grundschwingung aus. Sehr gut eignet sich die Sägezahnform. Mit Hilfe elektrischer Filter siebt man bestimmt Tonbereiche aus dem beim Spielen entstehenden Frequenzgemisch heraus oder hebt andere an. Weil sich die Filter praktisch nicht mit der Tonhöhe der gespielten Grundtöne verändern lassen, können nur feste Formanten erzeugt werden.
…..
…....

In beiden Fälle werden aber nicht die Möglichkeiten erschlossen, die sich in der Kombination des selektiven und des additiven Verfahrens ergeben. Hierzu wendet man zwar die additive Methode an, benutzt aber für die Teiltöne obertonreiche Schwingungen und formt die einzelnen Obertöne für sich nach der selektiven Methode mit Filtern.

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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon shaun » Fr 14. Aug 2015, 00:57

Streiten muss man sich darüber nicht, gibt ja auch genug Synths mit TOS+Oktavteilern, ein VCO oder VCF ist ja kein zwingendes Kriterium.
Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man einiges draus machen. Diverse String-Synths wie die Solina oder auch der Polymoog hatten so ein Konzept. Also reinhaun :)
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Lötfahne » Fr 14. Aug 2015, 08:43

Ganz kurz meine 2Pfennig:

Ich bin ja auch ausgebildeter "Heimorgler"- leider wurden meine zarten Ansätze zur Modifikation der Yamaha B55N von meiner Erzeugerfraktion im Keim erstickt. :mrgreen:

Können tu ichs noch, aber mangels Platz hab ich seit Jahren keine Orgel mehr. Obwohl... https://www.youtube.com/watch?v=1XWo4ufMkG4 So eine wäre geil. :lol:
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Fr 14. Aug 2015, 09:03

Sowas gilt inzwischen als nahezu unverkäuflich, das weiß ich zufällig! Wäre also gar kein Problem.... nur das Tuning Potential stelle ich mir nicht wirklich groß vor. Obwohl, es soll ja auch Leute geben, die mit so was einfach nur musizieren wollen!

(ich versteh jetzt nur nicht warum Tulpen statt Rosen?? :shock: )
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Joschie » Fr 14. Aug 2015, 10:20

Sowas gilt inzwischen als nahezu unverkäuflich, das weiß ich zufällig!


Das kann ich bestätigen.

Der Ersatzteilträger für Vaters Solina hat nichts gekostet nur musste die ausm Keller hochgeschleppt werden. Da das Gehäuse größtenteils aus Echtholz und das Chassie aus dickem Blech ist hat das ein gutes Gewicht.
Aber die steht jetzt auch schon wieder seit drei/vier Jahren im Außenlager. Einzig die Manuale, Lautsprecher und Schaltereinheiten habe ich in den Trockenen Keller gerettet da diese Einheiten kontakt technisch problematisch sind und dann immer so schöne schräge Töne rauskommen.

Was mich mal sehr interessieren würde wäre eine Weltesche Lichttonorgel, leider ist keine erhalten geblieben.

Aber da ich nicht musisch begabt bin ists glaub ich besser ich lass die Finger davon.

Wobei so ein Theremin, das muss noch mal gebaut werden, hat aber ja Zeit.

Grüße
Josef
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Desinfector » Fr 14. Aug 2015, 10:26

dabei auch schon mal an Leslie gedacht?
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Fr 14. Aug 2015, 11:36

Zu groß!
Theremin ist glaube ich relativ einfach zu bauen, aber SCHWER zu spielen! Ein Freund von mir hat mal eins gebaut:
http://mandalamat.de/instrumente/theremin/

Technische Zwischenfrage:
Ich hatte das in meinem andern Thema schon angedeutet, ich wollte eigentlich die Triggersignale die aus dem Rythmus IC kommen hörbar machen. Ich nahm zum abhören, was da so los ist, meinen Gitarrenverstärker (Röhre) Da hört man neben den Signalen um die es eigentlich geht kleine Klick Klick Geräusche, die eigentlich ohne Funktion sind. Ich hatte den Verstärker über einen 0,1uF angeschlossen. Wenn ich jetzt das Signal auf den Eingangsverstärker der Rythmusmaschine lege, wieder mit Kondensator und diesmal einen Widerstand zum entkoppeln, kommen nur noch die großen Klicks an. Was kann ich mit einfachen Mitteln tun? Den Widerstand weglassen kann ich glaube ich nicht, denn die anderen Signale sind auch alle so entkoppelt.
Wenns zu kompliziert wird, stelle ich die Sache hintenan.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Manu » Fr 14. Aug 2015, 14:23

Bisschen gießen, dann wirds mal sowas:
Bild
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Fr 14. Aug 2015, 14:31

:shock: OH MEIN GOTT, WIE GEIL!! :shock:

Kinoorgel?
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon xoexlepox » Fr 14. Aug 2015, 15:05

Joschie hat geschrieben:Aber da ich nicht musisch begabt bin ists glaub ich besser ich lass die Finger davon.

Diesen Umstand habe ich leider auch erst heraus bekommen, nachdem ich den "Formant" (Elektor) aufgebaut hatte :x

Wobei so ein Theremin, das muss noch mal gebaut werden, hat aber ja Zeit.

Falls das Projekt "ernsthafter" wird, melde dich mal -> Ein Ex-Kollege nervt schon seit Jahren damit, daß er so ein Instrument gerne hätte -> Ein paar Recherchen (Schaltpläne) habe ich bereits ;)
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon duese » Fr 14. Aug 2015, 15:18

Gobi hat geschrieben::shock: OH MEIN GOTT, WIE GEIL!! :shock:

Kinoorgel?


Das dürfte die hier sein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Orgel_der ... ntion_Hall
Der englische Artikel ist etwas ausführlicher.

Es lohnt sich in dem Zusammenhang auch ein bisschen nach Mighty Wurlitzer und/oder theater organ auf DuRöhre zu suchen. Da gibts nette Sachen...
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