Das Böhmat Projekt

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon zauberkopf » Fr 14. Aug 2015, 16:20

Technische Zwischenfrage:
Ich hatte das in meinem andern Thema schon angedeutet, ich wollte eigentlich die Triggersignale die aus dem Rythmus IC kommen hörbar machen. Ich nahm zum abhören, was da so los ist, meinen Gitarrenverstärker (Röhre) Da hört man neben den Signalen um die es eigentlich geht kleine Klick Klick Geräusche, die eigentlich ohne Funktion sind. Ich hatte den Verstärker über einen 0,1uF angeschlossen. Wenn ich jetzt das Signal auf den Eingangsverstärker der Rythmusmaschine lege, wieder mit Kondensator und diesmal einen Widerstand zum entkoppeln, kommen nur noch die großen Klicks an. Was kann ich mit einfachen Mitteln tun? Den Widerstand weglassen kann ich glaube ich nicht, denn die anderen Signale sind auch alle so entkoppelt.
Wenns zu kompliziert wird, stelle ich die Sache hintenan.


Ohne den Schaltplan zu kennen : Den Widerstand solltest du auch nicht weglassen.. ;-)
Was willst Du denn genau hören ?
Ich vermute mal das R-IC einfach nur ein Rechtecksignal ausspuckt.
Das könnte man auch mit einer LED anzeigen lassen.
Oder soll lieber ein "piep" kommen ?
Dann würde sich eine kleine Standardschaltung aus NE555/transistor/opamp anbieten.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Fr 14. Aug 2015, 20:03

Der Punkt ist der: gehe ich über einen Kondesator in meinen Gitarrenverstärker hört es sich sehr interessant an: klick, klick, klickaklick, KLOCK, klick
Am OP Amp der Rhythmusmaschine kommt nur noch das ..... ..... .... ..... KLOCK ...

Mit schwant: schon wieder ein Impedanzproblem!? Ich glaube dazu mache ich mal eine eigenes Thema auf, ist ein Dauerbrenner bei mir....
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon zauberkopf » Fr 14. Aug 2015, 22:22

Die Frage ist : Wie sollte es klicken ?
Bessere Frage : Hast Du ein Oszi ?
Der Punkt ist der: gehe ich über einen Kondesator in meinen Gitarrenverstärker hört es sich sehr interessant an: klick, klick, klickaklick, KLOCK, klick
Am OP Amp der Rhythmusmaschine kommt nur noch das ..... ..... .... ..... KLOCK ...


So.. sitze ich hier in Aachen, und bin verwirrt : Muss es klick, klick, klickaklick, KLOCK, klick machen ? Oder nur ..... ..... .... ..... KLOCK ... ?

Mit schwant: schon wieder ein Impedanzproblem!? Ich glaube dazu mache ich mal eine eigenes Thema auf, ist ein Dauerbrenner bei mir....

ähmm.. also NF-Verstärker die mit Operationsverstärkern arbeiten.. können eine genau so hohe Impedanz wie Röhrenverstärker.. ( es sei denn, man macht was dagegen)
Aber wahrscheinlich ist der OPV in dem Ryhtmusdingens nicht für NF verantwortlich.. ;-)

Schaltplan ?

Und noch mal eine doofe Frage aus Aachen : Wozu willst Du das Signal abhören oder anzeigen ?
hmm.. anzeigen.. ich stelle mir gerade eine kleine Batterie aus Osziloskopröhren vor, die beschaltet als "Simple Oszis" nicht anderes tun.. als hier mal den Rythmus anzuzeigen.. dort mal nen VCO.. dort mal hier oder das...
Zusammen mit sinnlos (muss nicht.. kann ja auch von irgendnem Digitalkram abgeleitet werden) .blinkenden Lichtern...

Edit : Ich schau mir gerade noch mal das Bild hier an :
http://up.picr.de/22796871nf.jpg
also... ich bin mir sicher, da muss mindestens eine Miniatur Osziröhre hin !
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Sa 15. Aug 2015, 10:57

Ich habe ein Uralt Oszi, aber ich kann es eigentlich nicht wirklich bedienen. Man sieht schon, das das was "zuckt", aber man kann keinen Verlauf erkennen - ich denke dafür läuft so ein Maschinchen viel zu langsam. Ansonsten wäre die Idee aber wirklich schön!

Muss es klick, klick, klickaklick, KLOCK, klick machen ?


Genau, die Frage ist, warum verschwinden beim Operationsverstärker die kleinen Klicks?

Ich versuche halt den Böhmat zu verstehen, in dem ich mit einenm Tastkopf reinhöre. Dabei ist mir aufgefallen, das sich diese Steuerimpulse ziemlich gut anhören (es gibt noch mehr solcher Stellen, die ich eigentlich "verwursten" will) - sinnvoll wäre gewesen, sie wie ein eigenes Instrument (Snare, Basstrommel, Tom-Tom..... ) zu behandeln.

Ich stelle das Thema mal hintenan. Schaltplan zeigen hat erstmal keinen Sinn, denn mein Freund hat an der Stelle schon was modifiziert und gestern habe ich noch entdeckt, das es da einen Fehler/ Problem gibt.

Zur Impedanz Frage mache ich noch mal ein eigenes Thema auf:
viewtopic.php?f=14&t=4952
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon zauberkopf » Sa 15. Aug 2015, 13:39

Ich habe ein Uralt Oszi, aber ich kann es eigentlich nicht wirklich bedienen. Man sieht schon, das das was "zuckt", aber man kann keinen Verlauf erkennen - ich denke dafür läuft so ein Maschinchen viel zu langsam. Ansonsten wäre die Idee aber wirklich schön!

WATT ?!
Oszi zu langsam ? Bei NF ?
Das will ich sehen.. ;-)

Was hasste denn für ein Teil ?
Dann schauen wir mal, das wir das mal in betrieb bekommen.
Hinterher wirst Du noch denken ( wie konnte ich nur ohne.. ).
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » So 16. Aug 2015, 01:30

Ein RFT EO 1/71 , uralt - ich habe aber Unterlagen gefunden, kann ich Dir schicken.
Ich meinte aber, das die Impulse zu langsam kommen, da bräuchte mal schon eher so einen EKG Papierband Schreiber - hab ich sogar im Keller, aber doch etwas unpraktisch... :lol:
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon zauberkopf » So 16. Aug 2015, 03:02

oder ne Soundkarte..
http://www.scheidig.de/Deutsch/Download ... i/info.htm

Du kannst sogar Audacity nehmen, für einfachste "Signalanalysen"...
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Name vergessen » So 16. Aug 2015, 03:23

Also wenn ein Signal zu langsam ist, um auf einem Oszi dargestellt zu werden (ohne z.B. auf 1s/div zu gehen), dann ist es auch unhörbar, weil bestenfalls Infraschall. Du hast wohl eher ein Triggerproblem, oder das Signal kommt derart selten und kurz, daß man es halt nicht stehend bekommt.

In Deinem Fall würde ich die Osziröhre einfach an den Gesamtausgang machen, da dürfte ja eigentlich fast immer was kommen. Trigger kann man da weglassen und Zeitbasis ist auch unkritisch, irgendwas in den Millisekunden halt, bei einer NE555-Schaltung kommt das eh nicht genau aus.

Was das klickklickKLONK angeht... kann es sein, daß Deine Entkopplung ein Problem ist? Nicht, daß Du ein RC-Glied gebaut hast, oder Du den OP falsch beschaltet hast, und darum einfach die kurzen Pulse wegintegriert weden?
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Bastelbruder » So 16. Aug 2015, 09:16

Das Oszi-Geschwindigkeitsproblem liegt wohl primär in der unzureichenden Nachleuchtdauer. Und dann könnte die Einstellung des passenden Triggerereignisses Schwierigkeiten machen.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Lukas_P » So 16. Aug 2015, 21:32

duese hat geschrieben:
Gobi hat geschrieben::shock: OH MEIN GOTT, WIE GEIL!! :shock:

Kinoorgel?


Das dürfte die hier sein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Orgel_der ... ntion_Hall
Der englische Artikel ist etwas ausführlicher.

Es lohnt sich in dem Zusammenhang auch ein bisschen nach Mighty Wurlitzer und/oder theater organ auf DuRöhre zu suchen. Da gibts nette Sachen...


Währ das nicht was Fürs Fingertreffen :mrgreen: jeder Baut ne Pfeife und Bringt nen Kühlschrankkompressor mit und wir ärgern die nachbarn :lol:
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Tizi » So 16. Aug 2015, 21:51

Lukas_P hat geschrieben:
duese hat geschrieben:
Gobi hat geschrieben::shock: OH MEIN GOTT, WIE GEIL!! :shock:

Kinoorgel?


Das dürfte die hier sein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Orgel_der ... ntion_Hall
Der englische Artikel ist etwas ausführlicher.

Es lohnt sich in dem Zusammenhang auch ein bisschen nach Mighty Wurlitzer und/oder theater organ auf DuRöhre zu suchen. Da gibts nette Sachen...


Währ das nicht was Fürs Fingertreffen :mrgreen: jeder Baut ne Pfeife und Bringt nen Kühlschrankkompressor mit und wir ärgern die nachbarn :lol:



Und ankündigen tut man uns als Orchester oder Konzert? :D
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon uli12us » Mo 17. Aug 2015, 10:48

Da zieh ich eindeutig die Passauer Domorgel vor, das ist die grösste Kirchenorgel der Welt. Ich hab das Teil aber bloss ein einziges Mal auch nur von unten gesehen und gehört denke ich gar noch nie. Ein früherer Kollege hat mir da einiges drüber erzählt, der war in nem noch früheren Leben mal Orgelbauer.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon ESDKittel » Mo 17. Aug 2015, 12:46

Das EO1/71 hat zudem keine getriggerter Zeitbasis, sondern einen mit dem Meßsignal zu synchronisierenden Dreieckoszillator.
Damit laaaangsame Digitalsignale abzubilden erfordert Übung... die geringe Nachleuchtzeit wurde schon genannt.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon phettsack » Mo 17. Aug 2015, 13:11

Tizi hat geschrieben:Und ankündigen tut man uns als Orchester oder Konzert? :D


Ein Stockhausen-Konzert. Vielleicht bekommt man dann sogar eine Kulturförderung der örtlichen Gemeinde!
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Mo 17. Aug 2015, 15:20

ESDKittel hat geschrieben:Das EO1/71 hat zudem keine getriggerter Zeitbasis, sondern einen mit dem Meßsignal zu synchronisierenden Dreieckoszillator.
Damit laaaangsame Digitalsignale abzubilden erfordert Übung... die geringe Nachleuchtzeit wurde schon genannt.



AH! Danke, ich versuch es noch mal - ist aber nun wirklich eher eine Spielerei.... :roll:
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Lötfahne » Di 18. Aug 2015, 07:51

phettsack hat geschrieben:
Tizi hat geschrieben:Und ankündigen tut man uns als Orchester oder Konzert? :D


Ein Stockhausen-Konzert. Vielleicht bekommt man dann sogar eine Kulturförderung der örtlichen Gemeinde!


Ich wäre für Cage, "4:33". :mrgreen:
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » So 4. Jun 2017, 15:35

So, es gilt ein weiteres Problem an meinem "Böhmat" aus der Welt zu schaffen:
Normalerweise wird der Takt von einem einstellbaren Rechtecksignal getriggert, ich habe es von einem Bekannten in ein schaltbares umbauen lassen, wie oben schon erwähnt. Funktioniert so weit auch alles gut, aber wenn ich das Rechteck sehr schnell laufen lasse wird ein Pfeifen hörbar. Zuallererst habe ich versucht die Leitungen, die vom Signalprozessor quer ducrh die Orgel zum Geschwindigkeitsregler führen, abzuschirmen, mit genau gegenteiligen Effekt, das Pfeifen wurde deutlich schlimmer (!?). Dann habe ich die Schirmung nur einseitig angeshlossen, jetzt ist es aber beinahe wieder so schlecht wie zuvor.

Ein Filterglied direkt auf Rechteck geht nicht, das habe ich schon probiert - was könnte ich tun?
Das ist die Schaltung von dem Rechteckgenerator:
Dateianhänge
RhythmMaster.png
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Bastelbruder » So 4. Jun 2017, 19:06

Ich vermute mal daß das Pfeifen ein dünnes Fiepen ist, kapaziziv oder induktiv eingestreut.

R4 4k7 splitten in zweimal 2k2 oder 2k4, die zweite Hälfte in die Leitung zum Steckerpin 9, beide Leitungen miteinander verdrillt zum Poti führen. Die steilflankigen Rechtecksignale kompensieren sich dadurch gegenseitig.

Wenn das nicht reicht: In die 12V-Leitung zum Steckerpin 3 gefühlt 100 Ohm einfügen. Die Platine läuft dann zwar mit ein paar Millivolt weniger, aber sie seucht nicht auf die Versorgung hinaus.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon shaun » So 4. Jun 2017, 20:39

Genau: erstmal rausfinden, wer da einstreut. Die Potileitungen, die Versorgung oder der Clock. Clock: Leitung anders legen, Flanke weniger steil machen (R in Reihe sollte reichen, Eingang des Zieles anschauen!). Poti: wie schon gesagt verdrillt und ggf zusätzlich geschirmt, aber eben nicht zwei geschirmte EInzelleitungen!
Versorgung: sieben mal sieben ;)
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Mo 5. Jun 2017, 13:19

Danke Euch beiden! Jetzt ist's schon viel besser.
Ich habe so weit gemacht:
- 470K Widerstand aufgeteilt
-Leitungen verdrillt, aber noch nicht abgeschirmt (wie?)
-Siebung verbessert

Im Prinzip könnte man das so lassen, das Pfeifen ist jetzt etwa auf Rauschpegel - kann aber sein, es wird wieder schlimmer, wenn ich Effektgeräte einschleife.
Das Pfeifen stahlt jetzt noch etwas zum direkt daneben liegenden Schieberegler, denke ich. Bei Gelegenheit werde ich da noch mal etwas schirmen, falls das überhaupt geht - im Monent schwer zugänglich.

Ein Gedanke noch: einen Widerstand in Reihe geht eigentlich nicht, denn dann wird der Takt wieder langsamer. Vielleicht ist das Rechteck unnötig "laut" ?
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Bastelbruder » Mo 5. Jun 2017, 16:00

Mit Symmetrie geschlagen! Na also. Wenn ein zweipoliges geschirmtes Kabel verfügbar ist, dann könnte noch was bringen. Jedenfalls die beiden Drähte nicht einzeln schirmen. Auf der Oszillatorseite den Schirm an Masse und am anderen Ende ans Potigehäuse. Vielleicht reicht es auch schon, das Potigehäuse auf Masse zu legen, es sind halt 12 Volt Rechteck auf beiden Strippen - das ist sehr wohl "laut".
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Mo 5. Jun 2017, 17:33

Zweipoliges geschirmtes Kabel hatte ich ja vorher, da sind aber die Leitungen nicht verdrillt. Evtl. war ja auch der Rest viel entscheidenter.
Zum Thema 12V - laut: vielleicht brauchts die 12V ja auch gar nicht, da müsste ich mal nachsehen, obs nicht auch mit weniger geht, fragt sich nur, was es bringt.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Bastelbruder » Mo 5. Jun 2017, 18:49

Zweipolig geschirmt, da drin müssen die Drähte nicht unbedingt verdrillt sein. Aber das bringt's nur wenn der besagte Widerstand in 2 gleiche Teile gesplittet wurde, die Originalschaltung verträgt keine kapazitive Last an IC-Pin "RC".

Leiser geht bloß wenn man die Betriebsspannung drastisch reduziert. Oder... Im Ärmel hab ich noch eine alte Spielkarte gefunden, die bringt mindestens 10 db. Wie viel möglich ist hab ich nicht ausprobiert. Benötigt werden 3 Widerstände und vielleicht ein Elko 10 µF.

Die Anschlüsse zu IC5 Pins 1 und 2 auftrennen, jeweils 1 kOhm einfügen. Die beiden dem IC abgewandten Widerstands-Enden mit 1 kOhm (eventuell in Reihe mit dem Elko) miteinander verbinden. Der Elko (Polarität ausprobieren/messen, kurzzeitige Falschpolung schadet nicht) wird nur gebraucht wenn der Eingang Pin 3 seinen Umschaltpunkt deutlich außerhalb der Mitte haben sollte und das Ausgangssignal deutlich unsymmetrisch wird. Oder wenn man den dritten Widerstand noch kleiner wählt, spätestens bei 200 Ohm wird die Schaltung instabil oder setzt aus. Der Frequenzbereich sollte sich nicht nennenswert ändern.
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Gobi » Di 6. Jun 2017, 23:48

ich hab es heute nicht geschafft - hoffe morgen. Nur sicherheitshalber, Du meinst so?:
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Elko habe ich der Einfachheit halber erstmal nicht mitgezeichnet - falls ich ihn brauche, welche Größe?
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Re: Das Böhmat Projekt

Beitragvon Bastelbruder » Mi 7. Jun 2017, 00:13

Genau so hab ich mir das vorgestellt. Aus 12 V werden dadurch bloß noch 4 V Rechteckspannung, das macht in Lautstärke minus 9,5 db. Aber erst mal das Potigehäuse und den Schirm anschließen.
Ein Elko (ca. 10 µF) in Reihe zum mittleren Widerstand wird nur gebraucht wenn selbiger Widerstand noch kleiner werden müßte.
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