Analoge Fotographie

Der chaotische Hauptfaden

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Analoge Fotographie

Beitragvon ozonisator » Mo 21. Sep 2015, 18:54

Angeregt durch die Anschaffung einer DSLR habe ich mal den Keller nach alten Schätzen umgegraben. Und siehe da, in einem unscheinbaren Karton in der hintersten Ecke findet sich doch tatsächlich ein kleines Lederetui samt Inhalt, einer Pentax MV SLR. Augenschleinlich ist das Teil wie neu, die Batterien haben zwar Kristalle gebildet aber nichts weggeätzt. Die Belichtungsautomatik scheint zu funktionieren, im 1/100 und Bulb Modus wird sauber ausgelöst wie sich das gehört. Allerdings sind mir mehrere Sachen negativ aufgefallen. Zum einen die alten Lichtdichtungen. Das ist nur noch eine zähe Pampe. Und da kommen wir auch schon zum zweiten Problem: der Bild-Zähler scheint sich nicht mehr zurückzusetzen und steht dauerhaft auf dem Punkt nach der 36. So wie ich das verstehe, ist an der Tür ein kleines Blechstreifchen was einen Pin dauerhaft reindrückt, und sobald die Tür aufgeht springt der Zähler auf Null. Das wird wohl durch Problem 1 Verursacht. Die originale 50mm Linse und eine 200er Zoomlinse waren auch mit dabei, die sind soweit Pilzfrei und weisen bis auf etwas Staub und Fingerabdrücke keine Defekte auf. Außerdem ist etwas Gubbel auf dem Spiegel, wohl Rückstände des Prelldämpfers. Insgesamt also nichts, was mit etwas Lenspaper und Isopropanol zu beheben ist.

Die Analoge Fotographie finde ich (nicht zuletzt durch die wunderschönen Fotos vom Treffen und den Wikiartikel von Harry02) schon etwas Reizvoll, zumal man SW Filme ja noch Problemlos bekommt und mit Caffenol entwickelt bekommt. Allerdings stellen sich da mir noch ein paar Fragen:

-Gibts noch Ersatzdichtungen für die Kamera, oder ist das gesinterter Feenstaub mit Einhornmehl?
-Gibt es Reparaturanleitungen für die Kamera, sodass ich als Laie die Problematik mit der hängenden Zählermechanik beheben kann?
-Wie hoch sind die Anschaffungskosten für die ganze Chemie und Zubehör? So wie ich das verstanden habe brauche ich nur Filme und eine Entwicklungsdose wo man die Chemie und Film einfüllt.
-Lohnt das überhaupt, oder soll ich die Kamera lieber als Dekoration nutzen? Wobei das meiner Meinung nach die absolut beschissenste Lösung ist.
Zuletzt geändert von ozonisator am Sa 10. Okt 2015, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon xanakind » Mo 21. Sep 2015, 19:08

Kann es sein, dass der Zähler erst zählt wenn tatsächlich ein Film eingelegt ist?

So war es zumindest früher immer bei meinen (einfachen) Foto Kameras.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon ozonisator » Mo 21. Sep 2015, 19:18

Hm, der sollte doch aber wenn ich die Klappe auf mache direkt auf 0 springen ? Das weiterzählen ist ja vmtl nicht das Problem, sonder dass der Zähler am Endanschlag ist. Ich seh den sogar Wackeln wenn ich Auslöse.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon xanakind » Mo 21. Sep 2015, 19:45

Naja, da muss wahrscheinlich erstmal ein Film zurückgespult werden.

Der Zähler wurde bei meinen Kameras immer direkt vom Film angetrieben (Zahnrad).
Dieses Zahnrad wiederum wurde von der Perforation des Film´s angetrieben.
Und wenn man ohne einen eingelegten Film (oder bereits zurück gespulten Film) knipste, machte der Zähler auch immer keinen Mucks.
Von daher glaube ich nicht, dass der Zähler kaputt ist.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Bastelbruder » Mo 21. Sep 2015, 19:46

Hat man Filme früher nicht in die Geberkassette zurückgespult in der sie am Ende angebunden waren?? Und dabei ist das Zählwerk rückwärts gelaufen. Und wenn das Zählding am Anschlag ist, wird sich wohl nichts mehr tun.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon xanakind » Mo 21. Sep 2015, 19:49

Ganz genau so!
Vermutlich wurde in diesem Fall der Film unsanft "rausgerissen" wodurch der Zähler nicht mehr "resettet" wurde.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon zauberkopf » Mo 21. Sep 2015, 19:51

-Wie hoch sind die Anschaffungskosten für die ganze Chemie und Zubehör? So wie ich das verstanden habe brauche ich nur Filme und eine Entwicklungsdose wo man die Chemie und Film einfüllt.

Also meine Minimalausstattung damals :
Entwicklungsdose für die Filme.
Eieruhr.

Abzüge :
Rotlichtlampe
4 Schalen
1 Belichtungsgerät ( wird doch heute bestimmt auch noch einem nachgeschmissen)

Alternative : Kauf von Desi die Polaroid. Filme werden wieder hergestellt !
Konnte mich nur knapp beherschen.. denn Polaroid hat auch was kultiges.
Und auch was besonderes, weil man eben keine Abzüge macht.

Gummidichtung : Prüfe mal schwarzes Silikon.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Sven » Mo 21. Sep 2015, 19:56

Du kannst mit 25€ auskommen für die Chemie am Anfang. Dazu kommt noch die Entwicklungsdose.

Bei der Chemie würde ich dir erstmal empfehlen auf den Klassiker zu setzen: Rhodinal. Das Zeug hält ewig ;)
Da gibt es eine fast schon verwirrende Vielfalt von Varianten, da es Original Agfa Leverkusen nicht mehr gibt und das Rezept schon den zweiten Weltkrieg überstanden hat
und von den verschiedenen Hersteller der Nachkriegszeit modifiziert wurde. Ob nun Adox Adonal, Adox Rodinal, Adox APH09, Agfa Belgien Rodinal, ne alte Flasche Rodinal aus Leverkusen ist
für den Anfänger egal. ;)
Kodak D76 oder Ilford ID11 sind zwar auch erstmal günstig, allerdings nicht so lange haltbar.
Dazu noch eine Flasche Fixierer, da reicht die Hausmarke des Lieferanten. Am besten flüssigen Fixierer, Ammoniumthiosulfat.
Ein Stop-Bad würde ich auch empfehlen, da einfach das günstigste auf Zitronensäure Basis mit Indikator. Falls noch einige Euro übrig sind, dann eine kleine Flasche Netzmittel.

Bei den Entwicklungsdosen hast du als Einsteiger vor allen Dingen die Wahl zwischen den Systemen Jobo und Patterson/AP.
Die Jobo Dosen sind teurer aber die Chance, auf Flohmärkten passende zusätzliche Spiralen zu bekommen ist größer. Ich würde unbedingt eine Dose für zwei Spulen nehmen,
weil die meisten Entwickleransätze auf die großen Dosen gerechnet werden.
Die Patterson Dosen sind auch gut, wenn auch nicht ganz auf Jobo Qualitätsniveau. Allerdings sind die Ersatzspiralen von AP besser als die Original Patterson.
Wenn du dünne PET Filme verarbeiten willst, solltest du die kleinen Rastkugeln aus den Patterson und AP Spiralen rauspulen.

Dazu brauchst du noch so 3-4 Litermaße der 1€ Klasse, zwei Plastikeimer, ein genaues Thermometer und eine Stoppuhr.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon ozonisator » Mo 21. Sep 2015, 19:58

Hat man Filme früher nicht in die Geberkassette zurückgespult in der sie am Ende angebunden waren?? Und dabei ist das Zählwerk rückwärts gelaufen. Und wenn das Zählding am Anschlag ist, wird sich wohl nichts mehr tun.

Ich habe auch schon manuell gespult, da bewegt sich garnix. Lt. www ist es der Giddel von der Dichtung der genau das Fehlerbild erzeugt: http://www.dpreview.com/forums/thread/2620295 (andere Kamera aber gleiches Stück Blech am Deckel)

@Sven: gleich mal die ganzen Begriffe ergooglen :lol:
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Obelix77 » Mo 21. Sep 2015, 20:03

Die Kamera kenne ich jetzt nicht. Aber bei meiner alten Spiegelreflex
wurde der zähler von nem ritzel, welches in die Perforation eintaucht
gesteuert. Die neuere war dann schon so intelligent, beim Einlegen
sobald die klappe geschlossen wurde den ganzen Film auf den internen
Wickeldorn zu spulen. Jedes geknipste Bild wurde dann sozusagen in die
Filmdose "gerettet".

Zu den Dichtungen: gehn evtl aufgeschnittene Keilriemen oder ähnliches?

Wenn Du bei SW bleibst, kannst Du mit wenig Geld viel Freude haben.
Nen Vergrößerer gibt´s bei Egay quasi nachgeschmissen, dann brauchste nen
Entwicklungstank mit Spirale (gibts auch günstig) und halt das Verbrauchsmaterial.
Ich habe damals recht gute Erfahrungen mit dem Ilford Zeux gemacht.

Handling ist easy. Film im dunkeln einspulen, Deckel rauf. Chemie sollte so etwa
20 Grad haben. Dann Entwickler rein, knappe 10min. Jede halbe Minute die Dose
mal kippeln. Entwickler raus, lauwarmes Wasser rein. 5 Minuten spülen.
Dann wasser raus, Fixierer rein. Nochmal 10min, jede halbe min. kippeln.
Nochmal wässern, dann wasser mit ganz wenig Spüli rein.
(damit das Wasser beim trocknen abläuft, und keine Flecken aufm Film hinterlässt)
Film rausnehmen (um gottes Willen nicht die Emulsion anfassen - sofort Kratzer),
und zum Trocknen aufhängen.
Temperatur und Zeiten sollten so etwa eingehalten werden. Kommt da net auf Sekunden
an. Auch mal ne halbe minute länger ist nicht so tragisch. Das Zeug ist gutmütig.

Bei Farbe ist das vollkommen anders. Minimal daneben -> alles im Arsch!

Viel Spaß!

Dirk

PS: Uii - so viele Posts während ich das hier schrieb.... : :o
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Sven » Mo 21. Sep 2015, 20:11

Zwei große bekannte Händler für analoges Zeug sind
Maco-Direkt und Foto-Impex.
Letztere haben einiges an Eigenmarken aus eigener Produktion bzw. Konfektion.

Als Film für Anfänger empfehle ich Agfa APX 100 (wobei ich da noch nicht die neue Version getestet habe, ich hab noch Altbestände), Kentmere 100, Ilford FP4 Plus.
Für höhere Empfindlichkeit würde ich auf auf von Agfa Belgien konfektionierten Film zurückgreifen - absolut feinkörnig und sehr günstig. (Das ist eigentlich Material für Luftbildaufnahmen und daher auch noch in Produktion). Ilford HP+ ist natürlich einer der Klassiker und ebenfalls sehr gut, wenn gleich auch teurer. Mit einem Kentmere 400 oder einem Agfa APX 400 dürfte man aber auch nicht viel verkehrt machen.
Wovon ich am Anfang die Finger lassen würde ist sowas günstiges wie Polypan F50 von ebay und co. Das Zeug ist eine unheimlich billiger Meterware aber doch recht speziell. Dann lieber Radarfallenfilm als Meterware, der ist ein bischen gutmütiger und vor allen Dingen deutlich empfindlicher. ;)
Aber Einspulgeräte gibt es leider auch nicht umsonst.

Wenn du keinen Raum 100% abdunkeln kannst, dann solltest du dir noch einen Wechselsack kaufen. Letzterer ist auch dann ganz praktisch, wenn man mal eben schnell einen halb angefangenen Film aus einer Kamera rausholen will.
100% dunkel heißt: 10 Minuten mit geschlossenen Augen im Raum sitzen, Augen auf und dann gucken, ob auch wirklich gar kein Licht zu sehen ist. Es darf nichts zu sehen sein, wenn mit Film hantiert wird!
Bei Film ist auch Rotlicht tabu!
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Obelix77 » Mo 21. Sep 2015, 20:19

Rotlicht ist nur für die Arbeit mit Fotopapier (SW) zulässig.
(eigentlich logisch - sonst könnte man ja kein roten Dinge knipsen)
Bei Farbe war die Beleuchtung so komisch gelb/grün, und
im Gegensatz zu der Rotlichtlampe derart schummerig,
daß man sie auch gleich hätte weglassen können *lach*
Egal - das Farbzeugs hat hier jedenfalls nie zufriedenstellend
funktioniert. Die abzüge vom Labor waren IMMER besser.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon zauberkopf » Mo 21. Sep 2015, 20:30

Stimmt.. das mit dem Rotlicht hatte ich vergessen..
Obelix : Du hattest echt mal farbe entwickelt ?
WOW Davor hatte ich immer respekt.
Ich glaub, ich hatte noch nicht mal ein Thermometer ! Ist aber schon verdammt lange her..
Das hatte einfach mal gepasst.. und das habe ich dann so einfach weitergemacht..
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Sven » Mo 21. Sep 2015, 20:41

Wenn man mit Rodinal arbeitet ist das Thermometer nicht so wichtig, weil die Entwicklungszeiten eh so lang sind, dass Temperaturunterschiede einen eher geringen Einfluss haben.
Bei schnellen Entwickler/Film Kombinationen muss man zwangsläufig auf die Temperatur achten um ein definiertes Ergebnis zu bekommen.
Am Bequemsten hat man es mit einem elektronisch geregelten Durchlauferhitzer, damit bekommt man exakt 20°C warmes Wasser aus der Leitung. Die Temperatur ist hauptsächlich für die Filmentwicklung kritisch. Das Stoppbad und der Fixierer sollten ungefähr die gleiche Temperatur haben und dürfen auf keinen Fall Eiskalt sein.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon ozonisator » Mo 21. Sep 2015, 20:45

Öhm, ich hab mir mal eben das MSDS zu dem Rodinal durchgelesen. Gibts da auch eine Variante mitohne so ekelhaften Benzolringen die so schön Mutagen sind? Hab auch wenig Lust mir wieder einen Abfallbehälter mehr in den Keller zu stellen :lol:
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Obelix77 » Mo 21. Sep 2015, 20:55

zauberkopf hat geschrieben:Stimmt.. das mit dem Rotlicht hatte ich vergessen..
Obelix : Du hattest echt mal farbe entwickelt ?
WOW Davor hatte ich immer respekt.
Ich glaub, ich hatte noch nicht mal ein Thermometer ! Ist aber schon verdammt lange her..
Das hatte einfach mal gepasst.. und das habe ich dann so einfach weitergemacht..



Naja, ich habe es jedenfalls versucht. Ist aber "EWIG und 3 Tage" her. War damals 15.
Alle Versuche, daß zuhause zu tun schlugen fehl. Aber sowas von! Braun/lilane Fotos.
Und die blöde Chemie/Fotopapiere haben mein komplettes Taschengeld 2er Monate verschlungen!
Habe mich dann an einen Lehrer (ja es gibt auch nette)
gewandt, der mir erlaubte das Labor der Schule zu benutzen. Da konnten dann (nach Übung)
ein paar halbwegs brauchbare Ergebnisse produziert werden. Habe damals die Fotos
der Klassenfahrt entwickelt. Kurz und knapp: Es ist ein scheiß. Du musst ALLE Flüssigkeiten
GENAU vorwärmen. Auch den Tank, und den Film. Die Zeiten sind absolut EXAKT einzuhalten.
Und, die Zeiten ändern sich je nach Film - und nach Entwicklungsprozessen, die die Chemie
schon hinter sich hat.
Entwickler, Stopp-Bad, Bleichfixierer jeweils 2mal (temperiert) zwischenwässern.
Das geht nurin ner riesen Wanne, die elektronisch geregelt die temp hält.
Und nochmals: auf die Sekunde genau....
Ach ja - das war c41. E6 habe ich versucht aber NIE hinbekommen.

Mein Lehrer hat mir das mal vorgemacht, und einen Diafilm entwickelt.
Der war dann gaanz leicht blaustichig.
(So etwa wie ein Agfa ct41 zum Kodak Kodachrome, den es ja leider so nichtmehr gibt)

Meine Versuche waren grau/grün, und wenn überhaupt dann kaum etws zu erkennen.
Habe das dann irgendwie aufgegeben. Damals waren dann auch Mädelz interessant...

Zurück zum Farbnegativ.
Abzüge sind dann der gleiche Mist. Belichtungszeit (und vor allem die Einstellung
am Farbmischkopf des Vergrößerers) müssen 100% passen. Dann auch wider die auf
Temperatur gebrachte Chemie. Und immerund überall zwischenwässern.
Ich fand das Vergrößern deutlich anspruchsvoller als die Filmentwicklung.

Mein damaliges Ziel, SELBER Super8 Umkehrfilm entwickeln zu können
habe ich nichtmal annähernd erreicht. Nichtmal ordinärer E6 Diafilm hatt geklappt.

Nochwas: Ich war damals 15, wenn ich jetzt was vergessen haben sollte (das ist über 20 Jahre her)
bitte nicht böse sein!

lg
Dirk

PS: Ich hab nicht umsonst geschrieben - SW ist "Easy Living" ;-)
Da kann man problemlos auch besoffen nen Film entwickeln.
Und den kann man nacher auch vorzeigen ;-) (ja - das war damals so *gg*)
Zuletzt geändert von Obelix77 am Mo 21. Sep 2015, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Sven » Mo 21. Sep 2015, 21:16

ozonisator hat geschrieben:Öhm, ich hab mir mal eben das MSDS zu dem Rodinal durchgelesen. Gibts da auch eine Variante mitohne so ekelhaften Benzolringen die so schön Mutagen sind? Hab auch wenig Lust mir wieder einen Abfallbehälter mehr in den Keller zu stellen :lol:


Dann solltest du die Finger ganz von der analogen Fotografie lassen ;)
Entwickler sind nunmal keine Lebensmittel. Aminophenol ist ein sehr gebräuchlicher Stoff in Entwicklern. Auch sehr beliebt ist Hydrochinon. Beides ist nicht gesund.
Trotzdem ist z.B. Hydrochinon auch in Kosmetikprodukten enthalten.
Es gab mal vergleichsweise "gesunde" Entwickler, die halten aber nicht so lange und sind daher absolut nicht für Anfänger zu empfehlen.

Gebrauchter Fixierer muss gesammelt und bei der Schadstoffsammlung abgegeben werden. Silberionen sind nicht so Gesund für die Kläranlage.
Der sollte auch getrennt von Entwickler gesammelt werden!
Bei entwickerln muss man unterscheiden zwischen Einmalentwicklern wie Rodinal und Entwicklern, die mehrfach verwendet werden können.
Letztere würde ich nicht verwenden, weil sich die Prozesszeiten verändern. Die meisten Entwickler kann man stärker verdünnt auch als Einmalentwickler verwenden,
so wie man es bei Rodinal immer macht.
Bei den Verdünnungen, in denen man Rhodinal Entwickler einsetzt könnte man auch den einfachen Weg der Entsorgung gehen...

Zum Thema Entsorgung gibt es hier etwas zu lesen: http://www.l-camera-forum.com/topic/108 ... emikalien/
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon zauberkopf » Mo 21. Sep 2015, 22:13

WTF ?!?!?

Derivate

Neben den verschiedenen Rodinal-Derivaten, die von unterschiedlichen Herstellern angeboten werden, besteht die Möglichkeit, sich einen auf Rodinal basierenden Entwickler selbst anzusetzen. Die einfachste Version des sogenannten Parodinal besteht aus Wasser, Acetaminophen-Tabletten (Paracetamol), Natriumsulfit und Natriumhydroxid. Auf einfache Weise kann dadurch aus billigen und überall verfügbaren Zutaten ein Entwickler hergestellt werden, der in seinen Charakteristika Rodinal sehr nahekommt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rodinal
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon RMK » Mo 21. Sep 2015, 22:17

oh, ich möchte auch noch meinen Senf dazugeben.... :-)

also, erstmal ist das hier doch ein Fricklerforum. das heisst für mich:

Kameradichtungen bekommst mit Glück bei ebay, sonst aus dünnem
Moosgummi selber schneiden. SEHR scharfes Messer ist hilfreich.
Vergiss Keilriemen, Silikon und anderen Kram....

dann gehts auch schon los. :-)

-Entwicklungsdose für zwei Spiralen kaufen. vorzugsweise Jobo, das 1502er System.
bewährt, funktioniert, und ist günstig zu bekommen weil noch tausendfach
irgendwo in Kellern und Dachstuben vergraben.

- Rodinal Entwickler besorgen. 100ml reicht. Haltbarkeit nachgewiesenermaßen über
50 Jahre. :-)

- Fixierer tuts wirklich jedes Zeug, flüssig ist vorzuziehen, ich hab gern den Tetenal
Superfix verwendet (nicht! den geruchlosen...) und auf 1:7 verdünnt.
- vergiss Caffeenol und son Kram. wirklich. das ist nett für Experimente, aber im
Endeffekt pro Entwicklung teurer als Rodinal.

- dunklen (tiefkohlschwarzduster!) Raum suchen fürs Einspulen des Films.
Alrernativen: unter der Bettdecke bzw Schlafsack (nur die Arme drunter,
nicht den ganzen Fotografen...), Wechselsack kaufen, Wechselsack selber
nähen (das hab ich gemacht), Raum mit Lichteinfall dunkel frickeln
( das hab ich früher auch gemacht, Rolladen runter, Tür mit ner BW-Decke
abgehängt, Uhranzeige am Herd abgeklebt... ja, meine erste "Dunkelkammer"
war in der (Single...) Küche. Kühlschrank öffnen für ein Getränk zwischendurch
ist aber ... minderclever. #-)
Zum Schluss, wenn es einen dann richtig erwischt hat, baut man sich eh eine
Dunkelkammer in den Keller... woher ich das weiss??? ;-)

- Film verknipsen. ob Agfa APX 100, Ikford FP4+ oder was ähnliches ist egal...

- leeren/kaputten/überlagerten/geschnorrten Film zum Einspulen üben besorgen.

- Film einspulen üben. das heisst Filmdose knacken (Flaschenöffner geht ganz prima),
Filmwickel rausholen und fangen, Anfang gerade abschneiden (abgerundete Ecken dabei
geben ein Fleißsternchen!), Film auf die Soirale schieben/juckeln. Youtube zeigt wie es
geht.
Das Ganze bei Licht, mit geschlossenen Augen, unter der Decke... in der Reihenfolge. Dann
hast mindestens 6-8 Tockenübungen hinter Dir.

- jetzt wirds ernst, den belichteten, ersten, wichtigen Film einspulen. Gefüllte Spirale in die
Entwicklungsdose, Deckel drauf, Licht an, durchatmen. :-)

-Chemie vorbereiten. Auf der Jobo-Dose steht die minimale Flüssigkeitsmenge die für Kipp-
und Rotationsentwicklung nötig ist. Soviel solltest also mindestens anrühren... und in drei
Flaschen bereithalten. Weithalsflaschen empfehlen sich, ich habe allerdings so weit verdünnt
dass ich die Chemie nur einmal benutzt habe, gab etwas konstantere Werte. Bei Rodinal ist
das eh der Fall.
Ich hatte die Chemie einigermaßen bei Raumtemperatur gelagert, d.h. mein Kellerräumchen
hatte 21 Grad- da habe ich mir keine Gedanken mit temperieren gemacht. Ging gut.

- Entwickler zügig einfüllen, Stoppuhr starten, Dose einmal hart auf den Tisch aufsetzen damit
die Luftbläschen sich lösen, Deckel drauf und gleich fünfmal flott auf den Kopf und wieder zurück kippen.
dann alle dreissig Sekunden wieder einmal umkippen. ( ich habe relativ bald per Rotation
entwickelt weil ich faul bin... und ich viiiele Filme gemacht habe...)

- nach der angegebenen Zeit (je nach Verdünnung und Temperatur 5.5 bis 30 min....)
Entwickler auskippen, Wasser rein, fünfmal kippen, raus damit, Fixierer rein... dann
weiter wie vei "Entwickler" beschrieben.

- nach der Zeit Fixierer raus, Wasser einfüllen, fünfmal kippen, Wasser wechseln, zehnmal
kippen, Wasser wechseln, zwanzigmal kippen, Wasser ersetzen durch eine hochverdünnte
Spülilösung (1 -2 Tropfen pro Liter Wasser..sollte nicht schäumen.)
Ich hatte da einen fünf-Liter-Eimer, mit der Spülmittellösung da habe ich den Film einfach
nach dem Wässern aus der Spirale raus-(die Hälften kann man trennen) und in den Eimer
reinplumpsen lassen.

- Ort zum Trocknen vorbereiten. Wäscheleine über der Badewanne oder in der Dusche ist
ideal, weil wenig Staub rumschwirrt. Oben anklammern, unten als Gewicht auch zwei
Klammern dran. Achtung, so ein Film ist abgerollt knapl 1.80 m lang, die Leine also
hoch genug hängen. Ich hatte mir recht bald Holzwäscheklammern besorgt, jeweils eine
Seite mit nem 1mm-Bohrer gelöchert und eine Heftzwecke durchgedrückt. Das gab eine
Klammer mit einem "Zahn" der so 1-2mm rausstand auf der Innenseite und den Film,
der nass sehr glitschig ist, gut festhält.
KEINE Filmabstreifer verwenden!! Trocknen lassen. Dauert ein paar Stunden. Und die
Spirale (gut ausspülen) lässt sich nass nicht für den nächsten Film benutzen. Echt nicht.
bleibt nur abwarten oder mit Druckluft nachhelfen.... :-)

den trockenen Film (trocken!!!) in Streifen zu 5 Bilder schneiden, und in eine Negativhülle
packen. Ich mag die durchsichtigen Acetat-Hüllen, weil man damit gleich Kontaktkopien
machen kann. Pergamin ist zu undurchsichtig.

Wenn mal so weit gekommen bist, machen wir mit Kontaktabzügen und Vergrößerungen weiter...
(deshalb habe ich auch nkch nichts über die nötigen restlichen Laborsachen geschrieben.
Erstmal brauchst Chemie, paar Messkannen und Flaschen, senn Du unbedingt meinst ein
Thermometer und eine (Stop)Uhr.
Mist. Jetzt hab ich wirklich Lust bekommen mal wieder in der Duka zu plantschen. Wenn sie
bloss nicht in Kartons stecken würde....
Wäre das was für die südwestlichen Frickler? geschätzt 30 Kilo Fotopapier hab ich noch.... :-)

Dias habe ich übrigens auch schon erfolgreich entwickelt, das macht aber nur
Sinn wenn man sie schnell braucht- und das ist zu Zeiten der Digitalfotografie
eher nicht mehr der Fall.... Schwarzweiss hingegen macht Spass, ist nicht schwer
und die Ergebnisse können sich allermeistens sehen lassen. :-)

Grüße, RMK
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Obelix77 » Mo 21. Sep 2015, 22:30

RMK hat geschrieben:
Dias habe ich übrigens auch schon erfolgreich entwickelt, das macht aber nur
Sinn wenn man sie schnell braucht- und das ist zu Zeiten der Digitalfotografie
eher nicht mehr der Fall.... Schwarzweiss hingegen macht Spass, ist nicht schwer
und die Ergebnisse können sich allermeistens sehen lassen. :-)

Grüße, RMK


Bitte erzähle da mal was drüber. Bin seinerzeit daran verzweifelt!!!!
Ich meine E6!

LG;
Dirk
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon ozonisator » Mo 21. Sep 2015, 22:38

Boar, ich bin echt platt auf wie viel Resonanz mein Gehirnfurz stößt!

Ich hab inzwischen den Vorbesitzer mal ausgefragt, die Anzeige war wohl schon vor der Einlagerung defekt! Hab noch eine Filmdose gefunden und damit mal ein bischen geübt, der Zähler hat sich auch nicht verändert beim Aufspulen. Mal die Bucht zwecks Ersatzteilespender abgrasen. Aktuell steht eine Jobo Entwicklungsdose 1520 drin, die werde ich versuchen zu ersteigern.
Dank Lenspaper und meinem patentierten Hochspezial-Optikreiniger (das billigste Desinfektionsmittel vom Rossmann, genau richtiges Verhältnis Isopropanol, Ethanol und Wasser) sind die Linsen wenigstens von den einfach zu erreichenden Stellen her blitzblank, innen ist Feinststaub leider drin. Mal irgendwann ein Spezial Spannerwerkzeug anfertigen, dann kann ich auch von innen Putzen. Die Gubbelablagerungen am Spiegel hab ich nur mit Fettfrei Rapid von Würth wegbekommen, verdammt fieses Zeug.
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Obelix77 » Mo 21. Sep 2015, 22:45

Saugeil!
Darum liebe ich dieses Forum.
Tausendfach realistische Tipps in
wenigen STUNDEN.

Gn8, und bleibt so wie ihr seid!!!

Obelix
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon Sven » Mo 21. Sep 2015, 22:49

Kleiner Tipp am Rande, wenn es ans Vergrößern von Bildern gehen soll.
Entwicklerschalen kann man sich auch in der Gartenabteilung des nächsten Baumarkts besorgen. Dann hat man zwar nur grüne und braune Schalen aber so what ;)
Rote Dunkelkammerbeleuchtung super günstig? Einfach ein Drittes Bremslicht aus der KFZ Zubehörabteilung von Rudis Resterampe nehmen - sowas benutze ich auch.
Die gute Kindermann Doppel-Leuchte für die Dunkelkammer liegt im Keller...

Dritter Tipp am Rande, weil er mir gerade so einfällt:
Zum Aufhängen der Filme (zum Trocknen) eignen sich wunderbar größere Foldback Klammern (diese Federstahl "Büroklammern" mit den Drahtbügeln zum Betätigen), über die man etwas Schrumpfschlauch geschrumpft hat. Damit die Filme schön glatt hängen, wird die untere Klammer mit ein wenig Anglerblei oder einigen Kabelresten beschwert.

Vierter Tipp, wenn man schon fleißig am Vergrößern ist:
Probeabzüge lassen sich schnell in der Mikrowelle trocknen. Auf nassen Abzügen lässt sich der Kontrast nicht gut beurteilen. Angeblich soll schon Ansel Adams diesen Trick verwendet haben (der hat immerhin bis 1984 gelebt)
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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon RMK » Mo 21. Sep 2015, 23:34

ich glaube auf ein analoges Knipstreffen hätte nicht nur ich Lust... :-)

Dirk: ich war glücklicher Besitzer eines Jobo Duolab, damit liess sich die Chemie
in Flaschen wie auch die Entwicklungsdose mittels Wasserbad wunderbar auf genau
38 Grad bringen (und auch rotierend temperiert entwickeln...)
Dann gibts da ein schickes E6-Kit von Tetenal, vier Bäder + Wässerungen
zwischendrin, fertig als Konzentrat zum Verdünnen.
Der Rest ist nur ein Timingproblem, mehr als 30 Sekunden Abweichung von den
angegebenen Zeiten sollten halt nicht sein, das lässt sich aber bewerkstelligen.
Fast anderthalb Stunden brauchts dann aber halt doch für eine Dosenfüllung,
das war mir sehr schnell zu lästig. :-) (in der Zeit mach ich vier Sätze Schwarzweissfilm..)

ich hab aber glaube ich noch ein Kit liegen.... :-)

Ozonisator, ohne Zählwerk ist möglich, wenn Du vorsichtig spannst. Also nicht am
Filmende mit nem Ruck den Film abreissen :-)
ausserdem bekommst analoge Kameras, deren Bajonett (Objektive) NICHT kompatibel
zu einer aktuellen DSLR sind fast nachgeworfen. Also, wenns Dich mal gepackt hat. :-)
Auch viel Spass machen die alten Boxkameras, auf dem Flohmarkt zwischen 5 und 50 EUR
zu bekommen, wobei das obere Ende eher... sportlich ist, was die Preisangabe betrifft. Nicht alles
was alt und " vintage" ist muss auch teuer sein... :-) Vorteil ist dass sich der zugehörige
Rollfilm (=6x9cm Aufnahmeformat!!) auch in den 1520er Dosen entwickeln lässt... und es
reichen Kontaktabzüge, Vergrößern ist nicht nötig.

Was den Staub im Objektiv betrifft, lass den drin. Schmodder und Schlier auf der Front- und
Rücklinse muss weg, Staub im Inneren ist unsichtbar auf den Fotos, das mindert höchstens den
Kontrast um ein oder zwei Prozent...

btw, was ist es denn für ne digitale geworden? Ich bekomme nämlich fùr meine Canon-Objektive
der DSLR eine alte analoge EOS, da freu ich mich schon drauf... :-)

Sven: anstatt dem Bremslicht tuts auch eine Handvoll rote LEDs oder ein Fahrrad-Rücklicht...

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Re: Einstieg Analoge Fotographie

Beitragvon uxlaxel » Mo 21. Sep 2015, 23:56

warum nur rot? mein vater hatte grünes Licht in der dunkelkammer
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