Voodo - Die Lizenz zum Senden

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » Fr 20. Nov 2015, 22:40

Obelix77 hat geschrieben:Hi!

Also 1zu2,5... da geht noch was. Ferdi hat schon recht - das funktioniert,
und Dir geht auch die Funke nicht kaputt.
Aber TOLL ist das nicht wirklich.
Mach doch mal folgendes: Miss das SWR bei 144 und bei 146MHZ.
Wenn es bei 144 besser ist, ist Dein Strahler zu LANG. Wenn es bei 146
besser ist, ist er zu KURZ. Jetzt einfach mal den Strahler milimeterweise
anpassen, bis du so auf 1 zu 1,5 kommst. Dann sollte die Antenne besser spielen.
Erfahrungsgemäß dürfen die Radiale etwas länger sein, weil mehr "Masse"
in der Regel nicht schadet. Deren Länge is also net so "kritisch".

Noch´n Tipp: Bastel mal ne Mantelwellensperre direkt am Anschluß der GP.
Im einfachsten Falle sind das paar Windungen Koax mit Kabelbindern zu nem
Ring getüddelt. Besser wäre, ein Stück Koax mehrfach durch einen Ferritring zu ziehen.


Wie gesagt - ich habe hier auch ne GP auf ihren Radials aufm Dachboden stehen.
SWR bei 2m ist so 1zu1,2 und das spielt gut. Auf 70 ist das SWR 1zu1,6 im Durchschnitt,
aber hier ist die POSITION der Antenne ausschlaggebend. Da machen 50cm ne Menge
aus, sprich - ich komm auf´s Relais oder eben nicht!

Lg und 73,
Dirk


Danke Dirk. Mir hat schon ein netter OM gesagt, dass mein Strahler mit 50cm wahrscheinlich zu lang ist. Das wurde durch dein Testverfahren (wieso bin ich da nicht selbst drauf gekommen *kopf auf tisch*) bestätigt, bei 144 habe ich 1:1,2. Dann schnippel ich nochmal ein wenig.

Das mit der Mantelwellensperre werde ich mal probieren :) Hab letztens beim Aufräumen irgendwo einen passenden Ringkern gefunden, ich weiß nur nicht mehr wo...

Obelix77 hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Danke Dirk :)

Da die Feldstärke ja nur qualitativ bewertet werden muss: Reicht da ein kleiner Dipol, bei dem man zwischen den Polen den fließenden Strom misst?? Müsste ja eigentlich funktionieren.



Ich hab mal ne einfache Version hiervon gebaut.
Das Teil leistet seit Jahren gute Dienste.
Hier sieht man meine bescheidene Bastelei....
Die Teile gibt´s bei Reichelt, war garnicht teuer....

Allerdinx musste ich nachträglich feststellen, daß eine ungeschirmte Tupperdose KEIN
sinnvolles Gehäuse darstellt. Deshalb wurde ein zweites Gehäuse aus Platinenmaterial
gefertigt, und mit Masse verbunden. Nun zeigt das auch richtig an.... ;-)
Gibt leider noch keine Foddos von.

73,
Dirk


Darauf war ich auch schon gestoßen. Das ganze Pegelgedöns mit den LM3914 könnte man ja durch ein igoristisches Voltmeter ersetzen :twisted: Der Preis vom AD8307 hat mir nur nicht so gefallen (14€) :?

73 Ole
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Obelix77 » Fr 20. Nov 2015, 22:58

OK, kostet 1MAL ein paar Euronen. Dafür haste ein Messgerät,
daß bis 500MHZ misst. Alter, das ist es durchaus wert.
Ich will hier ganz bestimmt nix verkaufen, aber das
Messgerät würd ich nie mehr her geben!
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » Fr 20. Nov 2015, 23:01

Obelix77 hat geschrieben:OK, kostet 1MAL ein paar Euronen. Dafür haste ein Messgerät,
daß bis 500MHZ misst. Alter, das ist es durchaus wert.
Ich will hier ganz bestimmt nix verkaufen, aber das
Messgerät würd ich nie mehr her geben!


Hast ja Recht :oops: Darf den nur nicht braten :lol: Kommt bei der nächsten Reicheltbestellung mit ins Körbchen.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon xoexlepox » Fr 20. Nov 2015, 23:36

Raider hat geschrieben:..., bei 144 habe ich 1:1,2. Dann schnippel ich nochmal ein wenig.

Nur nicht zu viel ;) Bedenke dabei, daß du beim Betrieb über Relais auf einer anderen Frequenz sendest, als du empfängst ;) -> In diesem Fall ist ein niedriges SWR im Bereich < Bandmitte nützlicher, als auf der Empfangsfrequenz...
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Roehricht » Sa 21. Nov 2015, 08:17

Hallo,

Wie bekommt man am besten das Dielektrikum ab? Mit Messer ist nicht ganz so schön.

Mit einem heissem Messer! Messer mit Heissluftpistole erhitzen und dann damit mit der Pelle an Kragen gehen. geht gut.

73
Wolfgang
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » Mi 2. Dez 2015, 21:28

Am WoE müsste meine Autoantenne mit Montagematerial kommen. Habe mich für eine Diamond NR-770H entschieden, da mir die oft empfohlen wurde. Die Halterung wird aus einer PL-Durchführung entstehen...

Habe auf ebay momentan ein Auge auf ein gebrauchtes Yaesu FT 817 geworfen. Sieht sehr interessant aus das Teil 8-)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon xoexlepox » Mi 2. Dez 2015, 22:24

Raider hat geschrieben:Habe auf ebay momentan ein Auge auf ein gebrauchtes Yaesu FT 817 geworfen. Sieht sehr interessant aus das Teil 8-)

Ist es auch! Wenn du das ergattern kannst, (und es unverbastelt ist) machst du ggf. ein gutes Schnäppchen (insbesondere, wenn es die "-ND"-Version ist). Nur wundere dich nicht, wenn die Preise gegen Ende extrem hoch gehen ;) -> Wer solch ein Teil hat, gibt es normalerweise nicht ohne Not ab...

Edith meint: Das Teil "kann" u.a. auch SSB auf 2m/70cm, was gerade für Einsteiger mit E-Lizens interessant sein kann ;) Und: Nein, ich bin nicht der Anbieter... Aber das Teil wäre das letzte Gerät, welches ich aus meinem Fundus hergeben würde ;) -> Ausgangsleistung ist nicht alles...

Wenn "mehr Leistung" gefragt ist, wäre das "IC-706-MK2G" noch eine Alternative, aber das hat einen ähnlichen "Beliebthheitsfaktor" :(
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Daucus carota » Mi 2. Dez 2015, 23:38

Ein TS-50 ggf. mit Tuner ist auch ein kleines nettes Gerät mit zwar mehr Leistung als der Yaesu aber relativ einfach zu reparieren wenn mal was ist und du bekommst fast alles noch - ich hab selbst keinen aber schon mehrmals was dran gemacht.
Kisten findet man immer mal wieder im Netz - habe aber die Erfahrung gemacht das du am Flohmarkt (Afu) Geräte zum deutlich besseren Preis bekommst - am WE ist Dortmund evtl. mal schauen was es gibt.

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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » So 6. Dez 2015, 20:09

xoexlepox hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:Habe auf ebay momentan ein Auge auf ein gebrauchtes Yaesu FT 817 geworfen. Sieht sehr interessant aus das Teil 8-)

Ist es auch! Wenn du das ergattern kannst, (und es unverbastelt ist) machst du ggf. ein gutes Schnäppchen (insbesondere, wenn es die "-ND"-Version ist). Nur wundere dich nicht, wenn die Preise gegen Ende extrem hoch gehen ;) -> Wer solch ein Teil hat, gibt es normalerweise nicht ohne Not ab...

Edith meint: Das Teil "kann" u.a. auch SSB auf 2m/70cm, was gerade für Einsteiger mit E-Lizens interessant sein kann ;) Und: Nein, ich bin nicht der Anbieter... Aber das Teil wäre das letzte Gerät, welches ich aus meinem Fundus hergeben würde ;) -> Ausgangsleistung ist nicht alles...

Wenn "mehr Leistung" gefragt ist, wäre das "IC-706-MK2G" noch eine Alternative, aber das hat einen ähnlichen "Beliebthheitsfaktor" :(



Grad weggegangen. 312€ Das ist bei mir nicht drin :cry:
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon xoexlepox » So 6. Dez 2015, 20:28

Raider hat geschrieben:Grad weggegangen. 312€ Das ist bei mir nicht drin :cry:

Jau! Das habe ich auch beobachtet (ohne zu bieten, ich habe ja eines!). Das stand lange auf einem erträglichen Preis, und hat (wie schon vermutet) während der letzten Sekunden nochmal locker um 50% zugelegt :( Ich hatte ca.350 als Endpreis geschätzt...
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » So 6. Dez 2015, 21:18

vom FT817 bin ich geheilt. die sind zwar sehr begehrt nach wie vor, dennoch sterben sie wie die fliegen. kenne nun ein haufen leute, denen so ein gerät gestoben ist. nicht nur an dem bekannten unterspannungs-fehler bei der ersten generation, auch andere geschichten...
ebenfalls der FT897 und FT100 weisen massive technische mängel auf, was dort ebenfalls die UKW-endstufen und teilweise sogar die logik sterben läßt. gebt nicht so viel geld für FT's aus, nicht daß ihr euch auch ärgert.
ich hatte meinen 817er reparieren lassen (man braucht gepaarte endstufentransistoren und div. UHF-meßtechnik) und der werkelte dann bei nem gutem freund weiter. inzwischen hat die logik nen klasch weg, sprich das gerät war nach einem jahr dann unbrauchbar bzw. so unzuverlässig, daß bergfunken (SOTA) damit nicht mehr wirklich möglich war. alles in allem hatte es nur sehr wenige betriebsstunden auf dem buckel. da bleibe ich lieber bei meinem 2 handfunken dj-580 bzw. für furzwelle wird es dann noch was anderes demnächst geben

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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon xoexlepox » So 6. Dez 2015, 21:30

uxlaxel hat geschrieben:...dennoch sterben sie wie die fliegen. kenne nun ein haufen leute, denen so ein gerät gestoben ist.

Und diese Leute haben nicht zufälligerweise im Servicemenue "herumgespielt" (und z.B. die Ausgangsleistung auf 10W hochgedreht) ?
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » So 6. Dez 2015, 22:00

nein.
bei den 10W-freunden ist das ja vorprogrammiert. ich möchte nicht wissen, wieviele zäh-bäh-funker 817er gegrillt haben ;)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » Do 10. Dez 2015, 19:22

Bin jetzt auch auf QRZ.com anwesend, ein OM aufm Relais war so nett mich in der DB zu registrieren. Und mobil bin ich jetzt auch qrv, mit einer Diamond NR-770H, SWR eins zu Zeiger macht kein Ausschlag . Kann mich nicht beklagen :mrgreen:


Das FT-817 übt irgendwie auf mich so eine Anziehung aus, ich glaube ich brauch die Kiste........ Kann man dem Massensterben denn irgendwie entgegenwirken?


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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Obelix77 » Do 10. Dez 2015, 20:52

Ganz ehrlich - lass das mit dem 817er und hol gleich den 857er.
Der macht im Zweifelsfalle auch mal bisschen Leistung,
und ist nicht GANZ so fummelig klein.

Mein Kumpel hat beide, habe schon mit beiden gearbeitet,
aber der 817er ist mir irgendwie unsympathisch.

Just my two cents.....
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon zauberkopf » Do 10. Dez 2015, 21:14

Also ich habe den 857er..
Grund war folgender : damals (tm) lag dieser ca 100Eur über den 817er.
Und da dachte ich einfach : Okay... runter drehen kannste immer noch.

Was für mich wichtig ist :
Die ganze Kiste muss transportabel sein. Deswegen habe ich mir auch einen netten kleinen Funkkoffer dafür getüttelt.
100watt incl Akkus und zubehör, geht so in meinen Rucksack rein, und ich kann raus damit in die Natur.
Wem das genau so wichtig ist, dem sei so ein kleines Gerät angeraten.

Was ich negativ finde :
Die Kiste ist wirklich in der 100Watt klasse das absolute bautechnische Minimum.
Also schon bei 30 Watt und Dauerstrich... d.H. Digitale Betriebsarten, heult die Endstufe auf, und wird sehr sehr warm !
Deswegen auch die spezielle mechanische Konstruktion meiner Funkbox...
Stromverbrauch im RX.. tja.. da ich eh 15 AH LiFePo4 drin habe.. juckts nicht so sehr.. aber..
Bedienung .. man muss sich erst mal dran gewöhnen... manchmal ist weniger mehr.. ;-)
Kein Staubdichtes/Wasserdichtes gehäuse...

Positiv :
Mit den 100Watt kann man portabel auch "quasi-QRP" machen. Also auch mal ne kleinere Antenne mitnehmen, und die mal aufs Rad spaxen.
Das tütteln eines entsprechendes Anpassgerätes ist dann wieder eine kleine Kunst. Gerade in der 100Watt klasse. 10-30 Watt sind ja wirklich günstig handelbar ... Aber darüber muss man sich schon intensiever mit Spannungsfestigkeiten etc. auseinandersetzen. Und es geht ins Geld.
Letzten Sommer hats z.B. meinen LDG Z100Plus durchgehauen.. da war die Antenne doch etwas zu kurz..

Egal :
Das ich im Menü die NF einstellung für Digimodes abspeichern kann. Kein grosser vorteil.. kann ich auch am PC.. ;-)
VHF und UHF habe ich noch nicht gemacht.. Aber vielleicht wenn mal irgendwann meine Wireless Aktiv Antenne fertig ist, dann wird das interessant.
Auch die eingebaute Logik zur Abstimmung einer ATAS100 Antenne kann man verwenden um z.B. eine selbstgebaute Magloop oder so abzustimmen. (noch nicht gemacht)

Diesen TRX finde ich übrigens auch sehr interessant : http://www.alinco-funktechnik.de/ALINCO ... ver.2.html
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Do 10. Dez 2015, 21:15

und vor allem gibts für den 817er nicht so viel auswahl an filtern, das finde ich auch wichtig. die großsignalfestigkeit läßt auch zu wünschen übrig und wenn man den bedienen will, rutscht der beim knöpfchen drücken nach hinten und mit dem mikrofonkabel zieht man ihn sich vom tisch :)
wenn man nicht ausdrücklich den mit zum wandern (SOTA) nehmen will, würde ich ebenfalls zum 857 oder vergleichbaren gerätchen greifen. 5W ist wirklich ziemlich schwach auf der brust
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » Fr 11. Dez 2015, 14:26

Danke für eure Meinungen, dann muss ich das wohl echt sein lassen mit der Kiste. Der FT-857 ist halt noch seltener und wird gebraucht um die 500€ angeboten. Das ist einfach nicht drin, wie ich das drehe und wende..... Dann muss ich mich wohl erstmal mit VHF vergnügen, da gibt's die gebrauchten Geräte ja fast hinterher geworfen.

Dazu nochmal eine Frage. Ein OM konnte mich in 25km (uns trennt die Elbe) hören. Sendeleistung meinerseits 1W. Wie kann es sein, dass ich ihn nicht hören konnte? Er war bei 5W, Antenne unbekannt. Ist das Baofeng empfangsseitig etwas taub oder woher kann das kommen?
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Gernstel » Fr 11. Dez 2015, 15:06

Raider hat geschrieben: Ist das Baofeng empfangsseitig etwas taub oder woher kann das kommen?


Vielleicht hattest Du einen Subaudio-Tonsquelch (CTCSS oder DCS) aktiviert. Den sendest Du unhörbar mit aus, aber Dein Empfänger schaltet erst die NF durch, wenn der eingestellte Ton/Code empfangen wird.
Oder der Sender der Gegenstation war defekt. Oder Dein Empfänger. Oder die Gegenstation hatte noch die Ablage für Relaisbetrieb eingeschaltet und damit auf der falschen Frequenz gesendet. Da gibt es viele Möglichkeiten.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Fr 11. Dez 2015, 17:11

die baofeng glänzt nicht gerade durch ihre elektrischen werte. ich habe auch ein chinesisches gerät (etwa 2 jahre alt) und das hört auch deutlich schlechter als alle anderen geräte. meines erachtens sind die geräte für sämtliche funkanwendungen unbrauchbar ;)
besorg dir lieber was gutes bebrauchtes aus japan aus den 90ern, da ist sogar der hersteller egal. die taugen alle und sind ziemlich preiswert zu bekommen. nur der akku (bei hafus) ist meistens breit, das sollte aber kein problem sein ;)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Obelix77 » Fr 11. Dez 2015, 21:47

uxlaxel hat geschrieben:die baofeng glänzt nicht gerade durch ihre elektrischen werte. ich habe auch ein chinesisches gerät (etwa 2 jahre alt) und das hört auch deutlich schlechter als alle anderen geräte. meines erachtens sind die geräte für sämtliche funkanwendungen unbrauchbar


Also SO möchte ich das nicht stehen lassen!
Meinereiner besitzt auch eine ältere China-Handfunke von Wouxun.
Das war quasi "Die" Billigstfunke bevor es Baofeng gab.
Sicherlich ist der Empfänger nicht so empfindlich, wie meine uralte
TS-780 Station. Aber die ist auch ZIG mal so groß, und hat eine
"Außenantenne".
Auch die digitale Einstellung der Rauschsperre ist bestimmt nicht Optimal.
Aber die kleine Hafu hat sich bei mir bestens bewährt.
Ist bei fast jeder Outdoor Aktivität (Cachen, Wandern, Stückle, wasweisich)
immer mit dabei, und hat mich noch nie im Stich gelassen.
Dafür kommt mir die Bedienung sehr entgegen, einfaches und übersichtliches Menue.
Auch der Speicherbetrieb funktioniert einfach und sicher.

Ich habe noch eine Yaesu VX-7R, vor einiger Zeit von einem Freund bekommen.
Dieses Gerät kann viel mehr. Ist ein durchgehender Scanner von 500khz bis 1ghz,
kann auch AM, und hat diverse digitale Spielereien, kann auch 6m,.....
Leider ist die Bedienung eher Kryptisch (Yaesu halt), und so fristet dieses
Teil ein eher beschauliches Leben auf dem Stationstisch.

Ich funke draussen deutlich lieber mit der billig-Kiste (auch, weil ich dafür 2 Akkus habe,
und für die Yaesu nur n Batteriefach), und wenn ich mir ZIG Doppelbelegungen von
irgendwelchen Knöppen merken soll, hab ich schon keine Lust mehr....

Von daher - so schlecht sind die Dinger nicht! Und wenn man WEISS, daß
die Rauschsperre digital ist, kann man die im Zweifelsfall auch mal aufmachen.
Dann hört das Ding auch durchaus brauchbar.
Und die Modulation ist zugegeben etwas leiser als die der vx7r, aber immernoch
super verständlich. Da gab es bei mir noch nie Probleme.

Lg,
Dirk

PS: Und die Taschenlampenfunktion hat mir mal richtig "den Arsch" gerettet,
als die 3W LED Lenser plötzlich im Dunkeln ihren Dienst quittierte,
und das Handy nach 20 Minuten Aufgab. DAS ist mal echt BLÖD, so
draußen im Dunkeln, mitten im Wald beim Nachtcache. ;-)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » Sa 19. Dez 2015, 12:48

Moin,

ich hole morgen aus der Nachbarschaft (70km) von einem OM eine fast neue Diamond X-510N ab 8-) 8-) Der OM will die zu einem guten Preis los werden, deshalb konnte ich da nicht nein sagen. Montage wird wohl an der Hauswand mit einem kleinen Mastrohr sein, damit die Antenne über Firsthöhe kommt. Nun kenne ich mich aber nicht so gut mit Blitzschutz aus, deshalb wollte ich euch mal fragen.

Ich dachte mir mit 16mm^2 Kupfer oder halt 25mm^2 Alu das Dach runter zu gehen (irgend was zu beachten, Abstand zur Wand oÄ?) und dann, weil unser Haus keinen Blitzableiter hat, eine 3m Stahlstange (8 oder 10mm) in den Boden zu treiben (Vorschlaghammer, zur Not mit Frontlader runterdrücken).Wie weit muss/kann der Staberder vom Haus entfernt sein?
Den Erdungswiderstand würde ich dann von einem Feuerwehrkameraden (Dorfelektriker) messen lassen, um sicher zu gehen, dass das auch alles hinkommt.

Irgendwelche Einwände, Verbesserungsvorschläge? Darf ich das so? Könnte die Versicherung da was gegen haben, wenn wirklich mal ein Blitz einschlägt?
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » So 20. Dez 2015, 01:50

Klingt so ganz gut, du hast dich offentsichtlich schon schlau gemacht. Wenn der Staberder etwas aus dem Dreck rausguckt, musst du nur darauf achten, dass du Kupfer und Zink nicht direkt zusammen bringst. Entweder ein verzinnter Kabelschuh drauf oder Ringöse und ein Edelstahl-Unterlegscheibe dazwischen. Die Schaube & Mutter sind dann sinnvollerweise auch aus VA-Stahl.
Alu und Zink vertragen sich ausreichend. Die Verbindung öffentlich mit Fett oder Unterbodenschutz einsauen schadet aber nicht.
Sollte der Anschluss unterirdisch erfolgen, ist etwas mehr zu beachten. Da würde ich gesondert drauf eingehen.
Nicht direkt neben die Hauswand, du musst ja noch arbeiten. 0,3...1,0m sind da durchaus sinnvoll.

LG & 73!
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Raider » So 20. Dez 2015, 10:42

Danke Axel :) Das mit den verschiedenen Materialien werde ich berücksichtigen, Chemie Grundkurs ist noch nicht so lange her :D
Dann werde ich mir mal das Material zusammensuchen.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon BernhardS » So 20. Dez 2015, 11:47

Raider hat geschrieben:Wie weit muss/kann der Staberder vom Haus entfernt sein?
Raider hat geschrieben:Wie weit muss/kann der Staberder vom Haus entfernt sein?

Einen Meter. Wenn das ein runder Stab/Rohr ist muss er mindestens 10mm haben

Raider hat geschrieben:Den Erdungswiderstand würde ich dann von einem Feuerwehrkameraden (Dorfelektriker) messen lassen

Dazu braucht er vorübergehend noch mindestens einen zweiten Erder, je nachdem wie er die Messung durchführt.
Vielleicht mal die nächstgelegenen Baugebiete abklappern und schauen wo der Baustromkasten oder der Kran gestanden sein könnte. Da stecken manchmal die Erder noch im Boden.
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