Voodo - Die Lizenz zum Senden

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Rial » Fr 5. Mai 2017, 20:33

Ich habe da mal einen Antennenfrage :roll:

Ich besitze 2x G5RV für verschiedene Bänder.Der private Verkäufer hatte nicht
die große Ahnung und ich selber bin noch nicht zum Ausmessen und Abgleichen
mit dem I-Net gekommen.
Die Teile sind ja aber über Hühnerleiter mittengespeist.

Ich würde jetzt gerne mein Dach mit 2 verzinkten Rohren beglücken.
Daran einen Ausleger anbringen (also ein T bauen) und die beiden G5RV
dazwischen spannen.

Inwiefern würden sich die beiden Antennen beeinflussen ???

Ich habe,zum Glück,auch einen netten Nachbarn und dürfte seinen Schornstein
über dem 3.OG als Abspannung benutzen. :)
Dafür müßte ich mir dann aber eine "End-gespeißte" Drahtantenne zulegen

Siehe Bild

Die Hühnerleiter könnte ich dann über das Dach der Garage (rechts vom Haus)
liegen lassen und dort mit Koax anschliessen.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Celaus » Fr 5. Mai 2017, 20:44

Habt Ihr schon irgendwelche Topfkreisfilter- welche ?
ffupx , Celaus
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Fr 5. Mai 2017, 21:27

Celaus hat geschrieben:Habt Ihr schon irgendwelche Topfkreisfilter- welche ?
ffupx , Celaus

einer für 70cm wurde gebraucht und fertig abgestimmt angeschafft und der macht, was er soll. ist zwischen dem duplexfilter und dem RX
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Fr 5. Mai 2017, 21:31

Rial hat geschrieben:Ich habe da mal einen Antennenfrage:
...
Daran einen Ausleger anbringen (also ein T bauen) und die beiden G5RV
dazwischen spannen.

Inwiefern würden sich die beiden Antennen beeinflussen ???


wo soll denn die andere antenne hängen?

ich würde symmetrisch bis ins shack gehen und dort den balun vor tuner ins system einschleifen bzw. wenn vorhanden vielleicht sogar einen symmetrischen tuner verwenden. wenn es nämlich mal probleme mit der anpassung geben sollte, kannst du ganz spontan mal 2 spulen einsetzen, einen anderen ringkern verwenden oder irgend so was, ohne jedesmal auf die garage zu klettern.

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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Rial » Fr 5. Mai 2017, 21:49

Ich habe 2 Stück dieser G5RV.
Eine kürzer,eine länger...

Wie schon geschrieben :
Ich bin noch nicht zum genauen Ausmessen/Bestimmen gekommen :roll:

Ich würde ja gerne beide auf/über meinem Dach an den Rohren mit
dem Ausleger spannen.
Also quasi parrallel...

Im Moment nur als RX...
Lizenz ist aber in der Mache :)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon xoexlepox » Fr 5. Mai 2017, 22:06

Inwiefern würden sich die beiden Antennen beeinflussen ???

Wenn du zwei Antennen (wie die beiden blauen Linien im Bild) parallel spannst, werden die sich ganz gehörig beeinflußen. Aber welchen Sinn haben zwei parallele Antennen? Hast du vor, damit (mittels Phasenschieber) ein Richtwirkung zu erzielen, oder willst du die auf verschiedenen Frequenzen betreiben? Wenn du die beiden Strahler um 90° verdreht anbringst (eine längst des Giebels, eine zum Nachbarn) verringert sich die Beeinflussung deutlich.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Fr 5. Mai 2017, 22:53

ach, nach dem ich das bild groß geklickt habe, habe ich die blauen linien auch gesehen. ich würde dringend davon abraten, die so nah bei einander aufzuhängen. das ganze gebilde (beide antennen wirken gegeneinander ein) gibt was ganz komisches, nur nicht das verhalten, was du erwartest.
mache lieber einen, nicht resonanten dipol dort hin und passe den an.

wie weit kommst du vom dach weg? ich hatte meine KW-antenne auch lange zeit viel zu nah am dach und da wurde großteils die sendeenergie verwendet, die betonpfannen zu erwärmen, aber nicht in die luft gebracht. unterschätze das bitte nicht.
konzentriere dich auf den langdraht (hellgrüne linie) und vergesse am speisepunkt die HF-masse / das gegengewicht nicht. entgegen der allgemeinen falschen annahme benötigt man bei einem 1:9-unun (oder auch 1:10, 1:16 oder wer weiß was) ein gegenpol. der gegenpol muss nur lange nicht so super ausgeführt werden, wie bei einer groundplane.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Rial » Fr 5. Mai 2017, 23:56

Aber welchen Sinn haben zwei parallele Antennen?

Parallel nutzen will ich die nicht !

Die eine kann 10-40m,
und die andere kann 20-80m !
Ich würde die dann dann über einen Umschalter
nutzen wollen.

Deswegen war meine Idee (siehe Bild) die beiden parallel über
das Dach zu spannen.
Also wenn man von vorne auf den Giebel guckt...

wie weit kommst du vom dach weg?

So weit,wie ICH will !
Ist ja mein Haus ! :D
Und noch ist kein Material (Rohr) gekauft.
Aber diese beiden G5RV sind vorhanden.

Den Schornstein vom Nachbarn kann ich ja auch nutzen,aber dann
muß da was endgespeistes her,was ja aber nicht so toll ist !!?

Geräte zur Nutzung sind :
FT-920
FT-757GX
AR5000
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Sa 6. Mai 2017, 00:01

so bitter wie es klingt, da würde ich am ehesten auf das 80m-band verzichten. das wird ja von kilowattern aller art beherrscht und (bis auch die DO's) benehmen sich die meisten eh total daneben.
dennoch würde ich keine G5RV unbedingt nehmen, sondern bewußt auf einen symmetrischen dipol mit tuner-betrieb setzen. so kannst du 80 bis 6m mit der antenne abdecken, inkl. 60m.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon ferdimh » Sa 6. Mai 2017, 00:07

Endspeisung im Spannungsbauch funktioniert eigentlich ganz gut, solange man das Gegengewicht (das dann ziemlich luschig sein darf) nicht vergisst. Man darf halt nicht auf die Idee kommen, das Ding dann außerhalb der Resonanz zu benutzen oder "Ich hab da 40m Draht, lass mal auf 160m Betrieb machen".
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Rial » Sa 6. Mai 2017, 00:16

Die beiden G5RV waren beim gebrauchten FT-920 mit dabei...

Die "kurze" hängt grad bei mir im Wintergraten.
Ist aber mehr ein Y,weil der Wintergarten doch etwas zu klein ist :roll:
Die Einspeisung zur Hühnerleiter hängt circa 1m über dem Boden,
der Großteil der HL liegt auf dem Fliesenboden.
Empfang ist aber schon mal sehr gut damit ;)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » Sa 6. Mai 2017, 00:36

nur weil du es dazu bekommen hast, musst du es doch noch lange nicht verwenden. sinnvoller ist es doch, passend für deine lokalen gegebenheiten eine antenne anzufertigen. die zwei g5rv kannst du immer noch an steckdosenamateure verkaufen! ;)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon zauberkopf » Sa 6. Mai 2017, 06:34

G5RV's mit unterschiedlichen längen ?!
Ne... da stimmt was nicht.. die G5RV ist ein Symetrisch gespeister Dipol mit einer bestimmten länge von Speiseleitung und Strahler.
So gebaut, das die Hühnerleiter auf ein paar Bändern 50Ohm reel macht.
Davon abgeleitet und etwas verbessert, ist ZS6BKW.
Und ob die G5RV 50Ohm macht, hängt auch von der Umgebung ab.. d.H. kann es sein, das du dennoch schnibbeln musst.
Denn alles beeinflusst sich bei HF gegenseitig ! ;-)
Die Dachrinne, die Dachrinne des Nachbarn.. etc..

Alternative ist, wie uxlaxel schon vorschlug, mit Tuner zu arbeiten.
Und mit einem Dipol zu arbeiten, der seine Resonanzen bewusst ausserhalb der Bänder hat.

Und warum unbedingt 20-10m mit einem Dipol machen ?
Da würde ich darüber nachdenken, ob nicht eine Vertikale Antenne für den Zweck besser ist.
Die Strahlt flacher, und das ist es was man für DX haben möchte.
Ausserdem hat die eine Rundstrahlwirklung.
Mit nem Horizontalen Dipol haste Nullstellen.
Also wenn Du den Platz hast.. würde ich folgendes machen :
Dipol mit HL und Tuner, Gedacht für 80,60,40(20)m.
Primär gedacht, für Europaverkehr.
Und ein Vertikal-Antenne ( z.B. ein 5m langes CB Stäbchen) für DX-Verkehr. Auf den Bändern 10-40m.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon TDI » Sa 6. Mai 2017, 11:01

Wie lang ist denn die grüne Linie?
Ich würde einen Dipol zwischen Nachbars Schornstein und Deinem Südost-Giebel spannen und die Hühnerleiter quer rüber zu Deinem Speisepunkt spannen (mit Durchhang)..
Ein Spielverderber wird später evtl die Selbsterklärung, je nach Abstand zu Nachbars Haus und Garten bzw Sendeleistung.
Denkbar wäre auch, den Draht zum Nachbarn gegen den parallel zum First gespannten Draht zu erregen.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass das mit erhöhtem Rauschen bzw Störungen einher geht.

70 Bäume

TDI

PS: vielleicht ist auch eine liegende Multiband-Delta-Loop-Antenne eine gute Wahl. Der Schornstein des Nachbarn und Deine beiden Rohre auf dem Dach sind die Abspannstandorte. Die Loop selbst hängt möglichst hoch und frei zwischen (nicht über!) den beiden Häusern. Als Abspannleine würde ich 3mm Dyneema-Leine plus Abspannisolator nehmen. Die Leine ist äußerst reißfest, reckarm und UV-stabil und bei mir seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Vom Speisepunkt der Loop aus dann per Hühnerleiter zu Deinem Dach und von dort aus nach der Anpassung (BalUn) per Koax weiter zur Funke.
Du kannst Deine vorhandene Antenne auch mal testweise mit abgewinkelten Beinen als Quasi-Dreieck aufspannen. Aber auch hier gilt: Abstand zu allem! Also nicht 1m über dem First parallel zu ihm.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Rial » Sa 6. Mai 2017, 23:10

Wie lang ist denn die grüne Linie?


Das haben wir noch nicht ausgelitert...
Dürfte aber bei 30 Meter sein,weil meine Hütte irgendwas
bei 14 Meter lang ist.

Die Leitung ins Shack muß aber irgendwo bei dem roten
Kringel gehen. (siehe Bild)
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » So 7. Mai 2017, 08:49

da würde sich es doch wunderbar anbieten, bei der grünen lilie einen dipol, symmetrisch gespeist, aufzuhängen. das wäre zu mindest mein absoluter favorit!
als speiseleitung nimmst du entweder hühnerleiter oder (wenn du dran kommst) UKW-bandleitung, die ist schön leicht. die lässt du locker als affenschaukel runterhängen und gehst im bogen zum shack.
ggf. besorgst du dir einen lüftungsdachziegel (oder einen rohrentlüfter) und nimmst die als dachdurchführung.

die masten bei den blauen linien würde ich für UKW hernehmen, z.b. eine X200.

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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon zauberkopf » So 7. Mai 2017, 14:45

Bei Hühnerleiter vs UKW-Bandleitung würde ich folgendes Bedenken : UV Beständigkeit !
Ausserdem ist die klassische Hühnerleiter noch verlustärmer.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon uxlaxel » So 7. Mai 2017, 14:50

jan, die verluste auf 20m-UKW-bandleitung sind lächerlich!
"240B 5-2" hat auf 100m 1,2dB (10MHz) bzw. 4,8dB (100MHz)
etwa 20 bis 40 jahre hält selbst die klarsichtige leitung manchmal durch. neuere produktion aus den vereinigsten staaten hat einen schwarzen und deutlich uv_beständigeren mantel. da gammeln viel eher die anschlüsse weg, die aufhängungen rosten durch usw.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon zauberkopf » So 7. Mai 2017, 15:08

Ja.. aber die Verluste sind definiert von 300Ohm rein und 300Ohm wieder raus.
Wenn man den klassischen nicht abgestimmten Dipol mit Tuner verwendet, dann ist das natürlich nicht mehr gegeben.
d.H. wir reden hier z.B. über Strommaxima (Leitungsquerschnitt) auf der Leitung oder aber über Spannungsmaxima mit dem sich das Dielektrikum herumschlagen darf.
Das gleiche übel wie bei RG58.. nur entschärft.

Deswegen z.B. wird dieses Wireman Kabel mit den "Fenstern" produziert :
Bild

Bei Portabel nehme ich auch UKW Bandleitung, weil es wirklich sehr kompakt ist.. aber bei Stationär, kann man ja mal eben es richtig perfekt machen.
Denk an UV.. und auch an Regen.. wenn da ein Wasserfilm sich drauf bildet, wird das sicherlich interessant.

Und kennste den Link hier ?
http://www.dl2lto.de/sc/HB_HL_bau.htm
Ich glaube der dl2lto hat da in sachen Hühnerleiter alles gegeben !
Auch, wenn man da mal weitersucht, was nicht resonante Dipole angeht.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Bastelbruder » So 7. Mai 2017, 16:41

Den Dipol würde ich vom entfernten Mast zum Nachbar spannen, die letzten 3 Meter Polyesterleine. Und ans Ende des Drahtes ein Kugelskelett mit 15 cm Durchmesser aus einem Meter Edelrost-Schweißdraht. Das verhindert Prasselgeräusche, verkleinert die Spannung am Isolator und tut dem Wirkungsgrad keinen Abbruch. In der Mitte die Hühnerleiter gut durchhängen lassen und darauf achten daß es am Ende der Hühnerleiter keine Knickbelastungen bei Wind gibt.

Den näheren Mast eventuell für UKW-Geraffel nutzen. Achja, und die beiden G5RV verschachern. Ich kann übrigens nicht nachvollziehen, wie eine 15m kurze G5RV auf 80 funktionieren soll, die hat gefälligst 30m lang zu sein. Vielleicht hat da vor langer Zeit ein Kaufmann seinen Gewinn optimiert.

Ein Wasserfilm auf dem Hosenträger ist irrelevant, das hab ich mit meiner 80m-Mobilspule hinter mir, da hat strömender Regen überhaupt nicht gestört. Einzig in der kalten Jahreszeit - ein Salzkörnchen auf der Straße und es ging nix mehr. Garnix. Dann durfte ich die Spule nicht bloß abbrausen, es half bloß kärchern um wieder auf die alten Werte zu kommen.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Harry02 » So 7. Mai 2017, 19:54

Geht da was mit 40m Länge? Evtl noch auf die andere Seite des Hauses schräg nach unten abspannen und die letzten 1..2m gerade runterhängen lassen? Dann ginge eine Windom, die wird asymmetrisch gespeist (z B. 13m+27,3m), dann hast du den Speisepunkt überm Haus.
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon TDI » So 7. Mai 2017, 23:38

Mit Erschrecken habe ich lesen müssen, dass diese kommerzielle Wireman Hühnerleiter aus verkupferten Stahldrähten besteht. Gibts die auch in "hochwertig" und nichtmagnetisch?
Der Haken ist ja, das in den Angeboten nix von der Kupferdicke steht. Je nach Frequenz ist der Skineffekt ja nicht so ausgeprägt, dass der Stahlkern nicht doch negativ in Erscheinung tritt
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon zauberkopf » So 7. Mai 2017, 23:59

Warum erschreckend ?
Je nach dem wie dick die Kupferschicht ist, ist doch alles supi!
Stahl für die Stabilität und Kupfer für das Signal.
Guck mal : https://de.wikipedia.org/wiki/Skin-Effekt
d.H. die Eindringtiefe bei 1,6MHZ liegt bei 52um.
Was man jetzt mal ausrechnen müsste :
18 AWG solid copper-clad steel (30%).

Das ist natürlich ne Tolle Angabe von so einem Wireman Kabel..

Wenn das ganze aus reinem Kupfer ist, dann hat das den Nachteil, das die Hühnerleiter mit der Zeit länger und länger wird..
Und natürlich stabilität.
Aber bei Selbstbau, kriegt man beides in den griff. Oder ist egal.
Professionelle Anwender und Steckdosenamateure sehen das vielleicht anders....

Übrigens, Kupferumantelter Stahldraht ist auch super für Dipole die in Eigenresonanz betrieben werden.
Denn bei reinkupfer verstimmt sich die Antenne durch Dehnung Stück für Stück..

Achja.. vergessen : http://www.thewireman.com/wire.html
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon Quintessence » Mo 8. Mai 2017, 01:38

Hey Ihr Funkverrückten !

irgendwas hat mich jetzt auch infiziert(vmtl. der 6€ DVB-T Stick von Aliexpress :lol: :lol: :lol: ) - die Moltrechte sind ausgeliehen, Fragenkatalog ist da und am 15.7. ists auf der Ham-Radio in Friedrichshafen soweit. Habe mich vor zwei Wochen zur A-Prüfung angemeldet und auch gleich das Rufzeichen unter Vorbehalt beantragt. Ist meine erste Prüfung/Zulassung deshalb eine Frage: Bekommt man nach Bestehen das Papier und Rufzeichen ausgehändigt oder muss man darauf per Post warten und sitzt so lange ohne da? :D

Wie sind denn so die Eindrücke von der Ham-Radio in den letzten Jahren? Lohnt sich eine Übernachtung oder lässt sich das innerhalb eines Tages inklusive Prüfung einigermaßen abgrasen? Ich komme aus Karlsruhe, der Weg ist jetzt nicht sooooooo weit ... ;) Vielleicht lernt man den Einen oder Anderen dort auf dem Flohmarkt/Messe (oder per Funk) von euch kennen ? Der Flohmarkt klingt natürlich auch interessant, gerade weil ich auch noch gar keine Ausstattung habe...

Danke, für Eure Antworten :)
Timo
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Re: Voodo - Die Lizenz zum Senden

Beitragvon xoexlepox » Mo 8. Mai 2017, 08:26

Bekommt man nach Bestehen das Papier und Rufzeichen ausgehändigt oder muss man darauf per Post warten und sitzt so lange ohne da? :D

Nach bestandener Prüfung in einer Außenstelle der BNetzA bekommst du nur einen Zettel, die eigentliche Urkunde mit Rufzeichen folgt einige Tage später mit der Post. Ich vermute mal, daß es auf der Messe genauso läuft.
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