Reparaturerfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon sysconsol » Mi 30. Aug 2017, 12:30

Ich weiß nicht, wie deine Pumpe aufgebaut ist, aber das kann auch Verschleiß sein.
Erst geht sie schwer, dann gar nicht mehr.

Schau sie dir bei Gelegenheit an.
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Aw: Reparaturerfolge

Beitragvon PowerAM » Mi 30. Aug 2017, 13:33

Die Pumpen sind i. d. R. nahezu "universell". Ich würde sie tauschen, dann hast du eine Weile Ruhe. Bis etwas anderes kaputt geht... :P
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon video6 » Mi 30. Aug 2017, 13:34

Dann ist sie wohl hin.
Hatte bei einer WaMa von Bosch die Pumpe solange am Leben erhalten bis mir der Lärm zu groß war und ich sie austauschte.ich wunderte mich warum es leicht nass drunter war.die war duchgeschliffen.
Hatte ich sogar fotografiert kann ich ja mal reinstellen
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Gobi » Mi 30. Aug 2017, 18:48

neue ist bestellt. Ich verstehs nur nicht, ausserhalb, also trocken, läuft sie. Aber als ich sie ausgebaut habe, war sie heiß wie sau, Strom bekommt sie also.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon sysconsol » Mi 30. Aug 2017, 19:06

Da warst du hoffentlich nicht voreilig.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » Mi 30. Aug 2017, 20:44

Einen einzigen Smd-Elko auf einen leeren Bestückungsplatz gelötet reichte aus, einem alten Gigaset-Dect-Knochen ein neues Leben zu geben. Ich habe damit mindestens eine halbe Stunde gespielt und sämtliche Einträge gelöscht, ohne dass es neben ständigem Gedudel durch Quittungstöne und Ansagen einmal herum gezickt hat. Die größte Hürde an dem Ding ist es, das Gehäuse zu öffnen.

Edit: Ein gutes Werkzeug zum Öffnen ist ein ganz dünnes Stahllineal. Ich habe eine alte 20cm-Ausführung benutzt, die kommt gut in die Gehäusefuge, wenn man die leicht anhebelt. Ist die erste Rastung offen, geht es zügig ringsherum weiter.

MfG. Andreas
Zuletzt geändert von andreas6 am Sa 2. Sep 2017, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon ferdimh » Mi 30. Aug 2017, 23:15

Hängenbleibende Waschmaschinenpumpen kenne ich nicht zum ersten Mal.
Lange Haare sind bei diesem Manöver sehr hilfreich. Eins wickelt sich ungeschickt rein, hakt sich irgendwann fest, und wird beim Anschubsen von Hand durchgerissen.
Diese Motoren haben aus dem Stand SEHR wenig Drehmoment.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon augustamars » Do 31. Aug 2017, 18:55

Fernbedienung vom meinem Kathrein SAT-Receiver.
Sprung in der Platine und CSB 455 war hinüber. Platine zusammengeflickt und neuen Quarz drauf.
Mit neuer Batterie ging es immer noch nicht richtig, bis ich feststellte die IR-Diode wackelt. Also noch festgelötet, geht nun.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon enebk » Do 31. Aug 2017, 23:59

Beim Verlassen eines Baumarktes fiel mir eine LED-Röhrenlampe bei den Mülltonnen/Batterie-/Leuchtmittelrückgabe am Ausgang auf. Einfach mal mitgenommen und aufgemacht (Endkappe tangential spiralförmig aufsägen und abziehen). Es war natürlich nur ein Draht nicht richtig angelötet, jetzt muss man im Vorratskeller keine 3...10s mehr auf das Licht warten ;)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Gobi » Fr 1. Sep 2017, 16:38

ferdimh hat geschrieben:Hängenbleibende Waschmaschinenpumpen kenne ich nicht zum ersten Mal.
Lange Haare sind bei diesem Manöver sehr hilfreich. Eins wickelt sich ungeschickt rein, hakt sich irgendwann fest, und wird beim Anschubsen von Hand durchgerissen.
Diese Motoren haben aus dem Stand SEHR wenig Drehmoment.


Irgendwie liebe ich Waschmaschinen, die lassen sich meist so überschaubar reparieren. Ich wundere mich wirklich, daß da so wenig Kunst draus gemacht wird! (ersthaft)
Es war die Pumpe, 20 € gut investiert und jetzt dauert "Super 15" auch wieder 15 Minuten :mrgreen:
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » Do 7. Sep 2017, 22:36

Vor ner Woche meinte unsere Heizung einen auf doof zu machen und köchelte das Wasser nur innen auf 95 Grad und alles andere blieb kalt.
Da war doch glatt die Pumpe am Arsch und wollte nicht mehr... Und da grade eh die Jahreswartung an stand trabte auch gleich der Heizungswilly mit ner neuen Pumpe unterm Arm an.
Die Alte war angeblich nicht zu reparieren... da verklebt...
Denkste! Gleiche Knacktechnik wie bei den Wandwarzen auf die Anschlussbox angewandt und in 10 Sekunden war die offen. Gut... was ist drin was dafür sorgt, dass die nur mit 10% Leistung im eigenen Saft rührt?
Ein Elko der statt 470uF nur die Hälfte hat und ein Motorkondensator mit nur noch 0,89uF statt der 2,5 wie aufgedruckt... tja Schuldige gefunden.

Hätte wer netterweise einen Motorkondensator mit 2,5uF bei 400V AC mit 2cm Durchmesser und 6cm Höhe rumkullern den er mir mal eben in einen Polsterbrief steckt und zuschickt?
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Roehricht » Fr 8. Sep 2017, 02:09

Hallo,
Hätte wer netterweise einen Motorkondensator mit 2,5uF bei 400V AC mit 2cm Durchmesser und 6cm Höhe rumkullern den er mir mal eben in einen Polsterbrief steckt und zuschickt?


Ich kuck nachher mal nach ob sich ein C in der Grösse in meinem unendlichem Fundus befindet. :mrgreen:

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon ferdimh » Fr 8. Sep 2017, 18:07

Das Multimeter (HP2373A) vom Aalplatz in Besigheim:
Seltsames Ding von HP mit Flukeschale, 3V Betriebsspannung, kein Wandler sichtbar.
Da drin steckt ein M6306 (zu dem ich keine Doku finde) und ein Uhrenquarz.
Es passierte nichts, beim am Quarz zeigt sich halbe Batteriespannung, auch wenn das Ding auf "aus" steht. Wenn man den Quarz antippt, flackern aber ein paar Segmente.
Das war schonmal verdächtig. Das Messen am Quarz mit dem Oszi (1:1 Tastkopf) zeigte aber einwandfreie Schwingung... und das Ding rennt?!
Erkenntnis: Der Quarz von dem Ding schwingt nicht an, solange man die Batterien drin lässt, schwingt er aber weiter... komisches Ding.
Egal, geht jetzt und hat nichts gekostet, und ich habe wieder ein Multi für unterwegs.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Sascha » Sa 9. Sep 2017, 01:01

Arbeitskollege hat sich nen Zafira A mit "Motorschaden" geholt. Vorbesitzer war immer brav bei Opel und hat sich das Serviceheft vollschreiben lassen. Vor 6000km die letzte größere Wartung, Bremsen und Reifen. Dann lief der Motor wohl auf einmal komisch und Opel sagt "Motorschaden, keine Kompression im 3. Zylinder" Vorbesitzer gibt ihn zu nem kleinen Gebrauchtwagenhändler, dort stand er ein Jahr.

Erstmal neue Batterie, alte war ja tot. Joa läuft komisch im Leerlauf und Abgas riecht fett, aber erhöhte Drehzahl mag er. Auslesen brachte dauerfette Lambdasonden, Fueltrim bei -15% und hoher Saugrohrdruck bei Leerlaufdrehzahl zutage, aber keine Fehlerspeichereinträge. Kompression und Zündfunken hat er aber auf allen vier Zylindern. Drosselklappe gereinigt, ordentlich dreckig. Vermutungen gingen Richtung verstopfter Auspuff (plausibel, da rostig) Steuerzeiten (schwer zu prüfen, da Kettentrieb) Benzindruckregler kaputt, undichte Einspritzventile? Ansonsten waren die Messwerte plausibel. Er bzw. wir haben in der Mittagspause/nach Feierabend immer mal rumprobiert und rumgemessen. Er hatte mal das Rohr vom AGR-Ventil zur Ansaugbrücke gelöst und meinte er lief besser, kann aber auch durch die erhöhte Drehzahl von Falschluft kommen. Heute Abend hatte er spontan die Idee, die AGR-Leitung totzulegen und Tada, der Karren läuft wie neu, Messwerte alle im Sollbereich. Neues AGR-Ventil kostet zwar 170€, aber er meinte er hat den Wert des Wagens schon verdoppelt.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Roehricht » So 10. Sep 2017, 04:33

Hallo,
Ich kuck nachher mal nach ob sich ein C in der Grösse in meinem unendlichem Fundus befindet. :mrgreen:


hab einen gefunden: 1,6 µF/400V aber der Durchmesser ist 25mm !
Wenn der mechanisch passt kann er ihn haben. :mrgreen:

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » So 10. Sep 2017, 07:16

Ich habe in diversen Katalogen gewälzt und 25 mm Durchmesser als Standard bei kleinen Motorkondensatoren gefunden.
Was spricht dagegen, einen formschönen vollisolierten Kondensator wie früher™ außerhalb des Gehäuses zu montieren?
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Nello » So 10. Sep 2017, 09:01

Bastelbruder hat geschrieben:Was spricht dagegen, einen formschönen vollisolierten Kondensator wie früher™ außerhalb des Gehäuses zu montieren?

"Abb. ähnlich". Das bedeutet er bekommt otzhässlichen Plüschteddy mit Gewinde am Arsch.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Wurstblinker » So 10. Sep 2017, 09:16

Psst, nicht weitersagen,
ich habe schonmal einen mit Plastikhülle Geschält
und dadurch die fehlenden 5mm gewonnen. :twisted:

Läuft ,da er eh in Kunststoff sitzt und mit Isoband umwickelt wurde
schon ewig
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » So 10. Sep 2017, 09:24

Diese Motor-Cs sind schon ok. Ich habe mehrere davon als Ersatz für defekte kleinere Teile verbaut, sie arbeiten einwandfrei. Man muss nur genug Platz haben (schaffen) dafür. In diesem Fall ist auch die Abbildung zutreffend.

MfG. Andreas
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » So 10. Sep 2017, 10:42

Hmm Bastellösung kann ich auch selber. Hätte da einen mit 2,6µF bei 400V - aber deutlich zu fett.
Dann flansch ich den halt mit Kabelbinder außen dran.
Danke fürs nachgucken Wolfgang.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » Sa 16. Sep 2017, 11:33

Letzte Woche wollte der alte Staubsauger nicht mehr. Heute zerlegt und vermessen. Entgegen aller Erwartung waren Zuleitung, Aufwicklung, Schalter und Motor durchgängig. Verblieb noch die Leiterkarte mit dem simplen Triacsteller. Die Triaclötstellen hatten verdächtige zarte Ringe im eher sparsam vorhandenen Zinn, die an frühere Fensehreparaturen erinnerten. Karte einmal komplett nachgelötet, rennt der Sauger wieder. Ich hatte schon ernsthaft darüber nachgedacht, ein Neugerät anzuschaffen, denn das Altgerät hat schon einige Blessuren erfahren und Reparaturen am Fahrwerk hinter sich. Nun tut es aber wieder, ohne finanziellen Aufwand zu verursachen.

MfG. Andreas
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Wurstblinker » Mo 18. Sep 2017, 02:03

Das beim Grillen öfter mal was übrig bleibt ist ja normal.
Heute morgen habe ich das hier gefunden.

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Hmm...... hatte doch garnix getrunken ? :D

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Die Schweißnaht ist irgendwie nicht ganz so schön aber dafür hält das ganze, und
das Teil klingt wie eine Glocke am Sonntagmorgen. Also ist die Schweißerei wohl gelungen

Geschliffen wird nichts mehr, ich mach das jetzt wie die Chinesen, und habe auch gleich noch einen 2K Grundierung. :D

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Merke :Zwei verschiedene Sorten Sprühfarbe und Grundierung sind eine ganz blöde Idee!! :shock:

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Nach 30 Minuten im Backofen bei 200 Grad war die Schicht wenigstens halbwegs fest aber schön ist anders.

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Hilft wohl nichts, ich werde noch ein paar Tage warten müssen und hoffen dass es noch weiter trocknet,
bevor ich mich da wieder ran mache :(
Wenigstens gibt es keinen Riss mehr, selbst wenn ich das im Schraubstock zu drücke

Also alles mal wieder zusammen geschraubt,


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dann gab es noch eine kleine Hochzeit,
und der Kopf ist auch wieder an seiner Stelle
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Jetzt kann die Kleine wieder mit dem Zwanziger Fräser Vollnut nur durchs Material rata-ta-ta-ta ern :lol:


Achso falls noch jemand wissen will was vorher passiert ist, kann man das ja zum Glück hier nachlesen .. ;)

viewtopic.php?f=14&t=2529&hilit=%C3%A4rgernis+der&start=4700#p200374

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Sind übrigens 2 meter 2mm Schweißdraht drauf gegangen, aber Schweißen ging super mit 140A an dem Rot glühenden teil. 8-)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon berlinerbaer » Mo 18. Sep 2017, 02:10

Wollen wir mal hoffen, daß es hält, jetzt fehlt ja die Gipsschicht ;).

Herzlich willkommen im erlesenen Kreise der erfolgreichen Guß-Schweißer jedenfalls...
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » Mo 18. Sep 2017, 19:21

Meine über zehn Jahre alte und inzwischen recht verkeimte Ps2-Tastatur (mit Maxdata gelabelt, Cherry steckt drin) vor drei Wochen komplett hochkant in die Geschirrspülmaschine gesteckt und nebenbei mit durchlaufen lassen. Danach hochkant unter Dach abgestellt und missachtet. Heute ran gesteckt, nachdem der tote Akku in der Usv beim zweiwöchigen Selbsttest für das abrupte Abschalten aller Zutaten gesorgt hatte (wie immer, muss mal den Akku austauschen). Die Tastatur läuft wieder wie neu, sieht auch sehr sauber aus, zumindest von außen. Innen mochte ich nicht reinschauen. Endlich wieder ein normales Layout, was man blind bedienen kann. Ohne Extra-Tasten und -Knöpfe, die braucht man nicht wirklich. Und mit einer Beschriftung, die nicht nach zwei Jahren zum Teufel ist - obwohl etliche Tasten spiegelblank sind.

MfG. Andreas
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon KalleGrabowski » Mi 20. Sep 2017, 22:09

Eigentlich wollte ich mit der Frau frühstücken und zum Spocht, wegen die Gesundheit. Kam aber anders...
Als ich vom Bäcker zurückkomme, steht mein linker Nachbar am Zaun zur nächsten Häuserreihe zusammen mit dem Nachbarn von dort, und empfängt mich mit den Worten :“Da isser auch schon!“
Der Nachbar gegenüber hatte eine Pfahlhülse ganz in die Ecke seines Grundstückes geschlagen, genau da, wo die Kabel zu den Garagen gehen. Ein Leerrohr gepfählt, durch das unsere beiden Garagen gespeist werden. Schade! 3x25A Vorsicherungen gekommen... Kurzschlussstrom ist also ausreichend.

Also flugs 2 Gießmuffen organisiert, mehr hatte der Großhandel nicht vorrätig (???), beide Kabel freigelegt, verzwirbelt, gelötet, verschrumpft und vergossen und wieder verbuddelt. Schon war es 1700, das vorsichtige Aufsägen der Leerrohre mit dem Multimaster und die Verzwirbelei hat echt aufgehalten. Pressverbinder hab ich nicht, aber das sollte hoffentlich halten.

Nun gut, es gibt wieder Strom in der Garage, und das Pflaster an der Ecke liegt sogar besser als vorher.

Abends im Elternhaus vorbei, da steht ein 20 Jahre alter Hochdruckreiniger von TopCraft, der vor ein paar Monaten im Betrieb schlagartig stehenblieb und nur noch laut brummte. Ich tippte auf Kolbenfresser, und wollte schon das lange Netzkabel ernten und der Gerät entsorgen. Nachdem ich dann doch einen passenden Torx für die tief versenkten Gehäuseschrauben aufgetrieben habe, mal reingeschaut...
Motor lässt sich drehen, die Pumpe macht Gurgelgeräusche... Also doch was Elektrisches? Schaltergehäuse aufgeclipst, da ist ein 20 Müff Motorkondensator drin. Sieht unauffällig aus.
Aaber im Gehäuse sind Schmauchspuren, also genauer hingesehen: Jepp, der Kondensator hat durch ein feines Loch gekotzt, und die Vergussmasse wenige Zehntel aus dem Becher gedrückt. Hmmmmm....Kondensator....
Im Schuppen liegt ein Rasenmäher der gleichen Leistungs- und Qualitätsklasse, da war der Mitnehmer fürs Messer gebrochen, und das Wegwerfen wurde vergessen. 9 Schrauben später findet sich darin ein nahezu identischer 20 Müff Motorkondensator! Bingo!!
Hab zwar vergessen zu schauen, ob etwa das eine ein Anlauf-, das andere ein Betriebskondensator ist, aber wenn die schon soooo gleich aussehen...
Eingebaut und tut! Und 100% Altteile!

Wenigstens was geschafft, wenn auch nicht geplant!
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