Reparaturerfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon duese » So 24. Sep 2017, 18:21

Ich war auf der Suche nach einem Hochdruckreiniger. Bei ebay-kleinanzeigen einen Kärcher K4.20 gesehen. Hingefahren. Ausprobiert. Undicht. Für umme bekommen (mit Fächerdüse, Dreckfräse, zwei Lanzenverlängerungen und Bürste). Zerlegt. Undichten Steuerkopf (Riss, könnte ein Sturz oder Frostschaden sein) als Ersatzteil für ca. 27,50€ geordert. Eingebaut, ein paar innere Gehäusedetails angeheißklebert und ne Macke im Anschlusskabel verschrumpfschlaucht.

Jetzt hab ich einen brauchbaren Hochdruckreiniger :P
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon uxlaxel » Di 26. Sep 2017, 20:27

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Die Campingküche erstrahlt in neuem altem Glanz!
Sie stand vergessen über 30 Jahre in einem feuchtem Kelle und bei uns in der Garage (ebenfalls durch Tauwasser & Salzlauge im Winter sehr feucht) und hatte an 2 Beinen und zwei Blechteilen massive Rostschäden.
Interessanterweise hat der Baumwollstoff (alles original) und der Einlegeboden aus Preßpappe keinerlei Schäden, auch nicht dort, wo das Eisen stark blühte.

Oranges, zufälligerweise lösungsmittelhaltiges Lackspray gab es beim DUK-Markt (Ramschbude, eher der Pollin unter den Haushaltswarenhändlern) für 4€. Bei den Baumärkten gab es orangen Lack nur in Acryl für knapp 20€.
Der Farbton war auch sehr sehr nahe am Original, da war ich selbst baff.

Das letzte Foto zeigt den eigentlichen Farbton, bei den ersten beiden Bildern hat sich das Schlaufon vom Sonnenuntergang ablenken lassen.

Achja, den Windschutz kann man abnehmen, so dass man einen Gas- oder Elektrokocher mit 2 Kochstellen hinstellen kann.
Die Blümchen sind sowas von Retro, das geht mal gar nicht :-D
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon rene_s39 » Mi 27. Sep 2017, 00:04

Bei meiner kleinen Schwester ging das Fahrradlicht nicht mehr, als lieber großer Bruder nimmt man sich natürlich totaaaal gerne und sofort dem Problem an.
Sprich: Absolut ungerne und erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit, was sich kurze Zeit später als Fehler erwies.

Nachdem beim durchmessen der Leitungen nur Werte im MOhm-Bereich herauskamen, zückte ich kurzerhand die Taschenlampe und war erstmal verwirrt.
Die Ingeneure von Zündapp hatten die Kabel vom Dynamo, der Rückleuchte und der Leuchte nach vorne einfach mit so Kupfernieten im Schutzblech des Rückrades befestigt, alles dazwischen war nicht mehr existent.

Jetzt beim Schreiben des obigen Satzes fällt mir auf, dass das vielleicht sogar original so ist und im Schutzblech leitende Streifen eingearbeitet sind?
Es gibt keinen Hinweis auf eine Kabelführung im Inneren, es wäre zudem verdammt blöd.

Wie dem auch sei, ich habe dann wirklich sorgfältig und schön die Kabel außen entlang verlegt, nochmal schnell eine 18650 zum testen dran -> leuchtet.
Dynamo dran, nochmal umgepolt, gemessen, nichts.
Den Dynamo habe ich natürlich auch gemessen, mit Akkuschrauber bringt er seine 6V, warum auch immer.

Als Notlösung für morgen früh habe ich beschlossen einen Akku einzubauen, aus der Notlösung wurde sehr schnell (dank Zeitmangel in der nächsten Zeit) ein Provisorium, und so entstand das womöglich erste Fahrrad mit USB-Anschluss und Powerbank.

Ich warte auf den Tag, an dem die Powerbank absäuft oder geklaut wird, es wird spannend.

Gruß,
Rene
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Treckergott » Mi 27. Sep 2017, 01:52

rene_s39 hat geschrieben:Jetzt beim Schreiben des obigen Satzes fällt mir auf, dass das vielleicht sogar original so ist und im Schutzblech leitende Streifen eingearbeitet sind?
Es gibt keinen Hinweis auf eine Kabelführung im Inneren, es wäre zudem verdammt blöd.


Ja sowas ist gerade modern. Hat mein Rad auch. Die Dinger werden besonders im Winter mal hochohmig
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » Mi 27. Sep 2017, 06:01

In den gesetzeskonformen Dynamos, Kryptonfunzeln und LED-Blendlichtern sind heute überall bidirektionale 6V-Zenerdioden versteckt.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Hightech » Mi 27. Sep 2017, 06:25

Treckergott hat geschrieben:
rene_s39 hat geschrieben:Jetzt beim Schreiben des obigen Satzes fällt mir auf, dass das vielleicht sogar original so ist und im Schutzblech leitende Streifen eingearbeitet sind?
Es gibt keinen Hinweis auf eine Kabelführung im Inneren, es wäre zudem verdammt blöd.


Ja sowas ist gerade modern. Hat mein Rad auch. Die Dinger werden besonders im Winter mal hochohmig

Ja, seit 20 Jahren :)
Es wird die Kontaktstelle gammelig, die Niete an welcher das Kabel zur Lampe oder zum Dynamo fest ist kann lose sein.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Sterne » Mi 27. Sep 2017, 10:24

Bastelbruder hat geschrieben:In den gesetzeskonformen Dynamos, Kryptonfunzeln und LED-Blendlichtern sind heute überall bidirektionale 6V-Zenerdioden versteckt.
Ich wäre froh wenn in dem Dynamo meiner Tochter so etwas drin gewesen wäre. 3 mal habe ich das Ding schon repariert, weil die Bauteile immer vorne und hinten als verkohlte Schüttung im Lampengehäuse lagen. Eine kurze Messung ergab jetzt der Dynamo liefert beim lockeren Drehen von Hand = gefühlte 10..15 km/h einen Kurzschlussstrom von 500 mA und eine Leerlaufspannung von 12 Veff. :shock:
Die in der Lampe verbaute bidirektionale Zenerdiode begrenzt erst bei ca. 12V und wollte im Test am Netzgerät nicht mehr als 50 mA vernichten. :o
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Jetzt habe ich es mal mit einer Strombegrenzung für die LEDs aus der Bastelkiste probiert. Das Prinzip der Schaltung ist simpel. DIe beiden Dioden (sind bei mir 1N4148) in Reihe liefern eine Spannung von ca. 1,4 V und damit muss am Emitterwiderstand R1 bzw. R3, nach Abzug von Ube=0,7V, also auch 0,7 V abfallen. Damit läßt sich der Strom für die LEDs leicht berechnen/einstellen. R4 soll den Ladestrom für die beiden NiMh-Akkus begrenzen und besteht aus 3 Widerständen um die Leistung verbraten zu können.
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Hier sieht man die Platine des Rücklichts. Das Layout wurde passend zur vorhandenen Mechanik in 2 Minuten auf "Kupfer gedremelt".
Mal schauen wann diese Schaltungen die ersten Bauteile auskotzten. Da ich dem BD139 ein wenig Kupferfläche spendiert habe, tippe ich jetzt auf den Elko. Das sollte man dann aber am Discolicht erkennen können :lol:

Gruß
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon grobschmied » Fr 29. Sep 2017, 22:52

Morgen ist ne Geburtstagsfeier im 90er Jahre Style. Naja :D aber es ist meine Tante, und mein Onkel macht mit seiner Band bestimmt wieder live Musik und Bier vom Faß gibts auch.. :lol:

Es fehlte mir aber noch was zum Outfit: Das passende Händy. Kein Schlaufon!

Schnell in der "Alte Handys" Kiste ein Nokia 5110 rausgekramt, Akku natürlich platt.. :) Also den Akku mal aufgeschnitten, entkernt und einen Akku von der Drohne implantiert, getestet und läuft 8-)

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Is schon geil so ohne T9 Texterkennung ne Nachrich zu schreiben oder auf dem Bildschirm rumwischen. Fragt mich doch meine Frau wo das her ist? Und wie das da mit dem Internet geht? Ich hab doch keine Ahnung wo das mal herkam bzw von wem. Und Inter.. was? :D

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Läuft! :P
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Spike » Sa 30. Sep 2017, 10:52

grobschmied hat geschrieben:Läuft! :P

Allein für die Gesichter bräuchtest Du aber einen Fotoapparat - Vielleicht nimmt eine Begleitung noch einen zusätzlichen 36er Film mit...
War da mal ein heißes Gespräch am Ohr oder ist das Telefon etwa doch gepimpt?
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon grobschmied » Sa 30. Sep 2017, 12:11

Spike hat geschrieben:
grobschmied hat geschrieben:Läuft! :P

War da mal ein heißes Gespräch am Ohr oder ist das Telefon etwa doch gepimpt?


Das sieht mir eher aus wie eine SchweißPerle die sich da eingebrannt hat.. War auch vorher sehr dreckig wie aus einer Werkstatt. Ich hab's noch schön geputzt :-)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon video6 » Sa 30. Sep 2017, 12:35

Dafür greif ich ins Fach ohne Accu zu reanimieren. ;)
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon xanakind » Sa 30. Sep 2017, 20:32

Das Soundcraftpult von hier:
http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=30&p=201564&hilit=Soundcraft#p201564
Läuft wieder!
1.jpg

Das Netzteil funktionierte auf Anhieb (da waren auch noch 2 SMD Widerstände durch)
Allerdings funktionierte der Rechte Kanal (Alle Eingänge) nicht wirklich.
Da musste ich noch 2 OP Amps tauschen, daher die komplettzerlegung :roll:
Aber An sich ein schönes kleines Teil und: Vollanalog! :D
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Sir_Death » Sa 30. Sep 2017, 21:08

Ein Arduino Mega scherte sich kein bisschen um den Reset-Knopf, obwohl das Reset-Signal wunderhübsch aussah.

10-fach vergrößernde Lupe brachte es ans Licht - Der Reset-Pin des Atmega2560 war direkt am Gehäuse abgerissen, Lötpad leer. Nachdem daneben zum Glück nur 4 unbeschaltete Portpins liegen, mit meiner feinsten Lötspitze und einem Lötzinntropfen verbunden. Sind zwar jetzt 2 der unbenutzten Portpins mitverlötet, aber er gehorcht dem Reset wieder brav.

Erkenntnis: Ich brauche eine 3. Hand für die 10-fach Lupe. Die 3-fach Lupe reicht für so etwas nicht mehr...
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon uxlaxel » Mo 2. Okt 2017, 19:37

Buderus-Heizungssteuerung von 1995 wieder zum Leben erweckt. Der Netztrafo (21V/0,4A) hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst. Mein mittlerweile recht unüberschaubarer Fundus gab doch tatsächlich einen Trafo mit mehreren Spannungen preis, der unter anderem 21V/0,5A ausspuckte. Heizung läuft wieder, mal sehn wie lange.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon m3rt0n » Fr 6. Okt 2017, 13:19

Trockner repariert, das übliche. LNK304GN und 47ohm Widerstand durch. Wieso krepieren die Sch***dinger eigentlich vorhersehbar nach 2 1/2 Jahren und warum?
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Sven » Fr 6. Okt 2017, 13:37

Ich habe eine Senseo repariert, die mir zugelaufen ist. Das 3-Wege Ventil war defekt, was dazu führte, dass der Großteil des heißen Wassers durch den Auslass zurück in den Boiler befördert wurde.
Für einen 10er ein Original Ersatzteil geordert, eingebaut, alles entkalkt. Siehe da: Der Apparat funktioniert wieder.

Das wird jetzt meine Werkstattkaffeemaschine. :)

PS: So sieht der Übeltäter aus.
20171006_132855b.jpg
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon enebk » Fr 6. Okt 2017, 18:16

Mir ist sogar vor kurzem ein Krups EA81 Kaffeevollautomat zugelaufen. Da war im Innern nur einer der Silikonschläuche eingeklemmt, 1x befreien, innen reinigen und das Teil lief wieder :)
Eigentlich bin ich mit Filterkaffee vollkommen zufrieden. Ist aber schon extrem praktisch, wenn man nur eine Tasse zwischendurch haben möchte.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon rene_s39 » Mo 9. Okt 2017, 00:10

Maulwurfshügel und Leitern haben bei uns eine lange Tradition, so kam es, dass auch die Lieblingsleiter meines Vaters im Frühjahr ihr Leben lassen musste.

Kann natürlich so nicht angehen, also schnell auf der Arbeit eine kleine Manschette gebogen, natürlich völlig Overkill, aber lag halt im Schrott.
Letzte Woche dann endlich mal aufgerappelt und das eklige Zeug gebohrt und anschließend vernietet, hält wieder.
Praxistest ist natürlich auch schon bestanden.

Noch kurz zur Aufklärung: ein Bein war quasi unter der Stufe abgeknickt, also abgesägt, geglättet und beim anderen Teil genauso verfahren.

Gruß,
Rene
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » Di 17. Okt 2017, 09:43

Vor 2 Wochen hat eine Arbeitskollegin ihren Bomann Wäschetrockner bei mir eingeliefert.
Seit dem stand der rum und wurde zunehmend lästig...

Ok mal ans Netz hängen und gucken was passiert...
RCD hält, Sicherung auch... Bereit leuchtet
Eingeschaltet auf Schranktrocken Plus mit erhöhter Temperatur...
Klick klick klick... Rausch... so weit normal. Trommel will anlaufen...
RATATATATATATAPENGPENGPENG...
Nanü... wer hat denn da den Polenböller gezündet. Schnell Stecker rausgerupft...
Da hatte doch glatt son Kondensator einen laaaangen Riss und schon diverse Folie ausgekotzt.
Neuen rein und die Mühle lief wieder ohne Hallo Wach Effekt.

Bild->zoom


Und das Beste zum Schluss:
Kollegin angerufen, mitgeteilt, dass ihr Trockner fürn 5 Euro Ersatzteil wieder 1a rennt.
Sie: Wow, du bist der Beste! Was kriegsten von mir?
Ich: 5 Euro + freiwillige Spende
Sie: Reichen 50 Euro?
Ich: Klar... dicke...
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon m3rt0n » Di 17. Okt 2017, 12:11

motorkondensator, schöner üblicher fehler. kamst du dran ohne trommelausbau? hatte ich mal bei nem hoover...

ich hab am wochenende eine spülmaschine für 0€ "repariert". pumpte beim einschalten ein gutes dutzend mal ab und ging dann über in fehlercode blinken. kurzes googeln sorgte für komische gesichtsausdrücke: software-bug. das ding hat sich in der software aufgehängt und selbst stecker ziehen half nicht. also über tastenkombination das serviceprogramm gestartet, laufen lassen, geht wieder :D
ein hoch auf intelligenz in geräten...
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » Di 17. Okt 2017, 12:17

Ja, der war direkt unter dem oberen Deckel eingebaut.
2 Schrauben hinten lösen, Deckel abheben und direkt schon gerochen wo es herkam.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Toni » Di 17. Okt 2017, 13:16

Das ist ein Entstörkondensator.

Erinnert mich an die Reparatur von Eltern's Miele T333: kaum war der Blechhaufen >>30 Jahre alt, drehte auch schon die Trommel nicht mehr... ;)
Hatte schon im Vorfeld im I-Net gelesen, dass ein kurzgeschlossener Entstörfilter parallel zum Motorkondensator ein heißer Kandidat ist.

Anweisung von Miele: ersatzlos entfernen.

Ich hatte das Teil im Beisein der Eltern rausgerissen, in hohem Bogen in den Mülleimer geworfen, und "läuft wieder" verkündet. Warum-auch-immer waren die anfangs skeptisch :D
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mista X » Sa 21. Okt 2017, 21:13

Nachdem mir meine Grafikkarte zunehmend mit "Klick Rechner Aus" den letzten Nerv raubte habe ich der mal eine provisorische Elkokur verpasst.

Die Elkos die fein am Rand standen bündig von der Platine geknipst - Auslöten ist ja dank massiver Massefläche und Plusschiene so ne Sache der Unmöglichkeit. Huckepack dann an Stelle der alten Elkos neue gesetzt plus ein Upgrade von 260µF auf 330µF... sollte ne Weile halten!
Und die die mitten drauf waren haben Rückseitig im Manhattenstyle 4 neue Elkos drauf bekommen zu je 1000µF
Meine Karte sieht zwar nun aus wie ein Streuselkuchen auf der Rückseite - aber rennt wieder 1a und nervt mich nicht mehr.

Edit: Hier noch ein Bild meiner Reparatur...

Bild->zoom
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Mastermuffel » Mi 25. Okt 2017, 18:01

Ein halber erfolg:
Wenn der Scheiß nicht hält, dann wird das Ding aus Holz gefertigt!
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Roehricht » Mi 25. Okt 2017, 18:28

Hallo,

Die Elkos die fein am Rand standen bündig von der Platine geknipst - Auslöten ist ja dank massiver Massefläche und Plusschiene so ne Sache der Unmöglichkeit.


Mach die Plateng mit ner Heissluftpistole vorher so warm das man sie gerade nicht mehr anfassen kannst. Dann mit dem Lötkolben auf vollgas die alten Teile auslöten und die neuen rein. Die Plateng sollte man in einer 3. hand oder Schraubstock einspannen das man ordentlich dran arbeiten kann.
Geht super. Ein alter Ersa 80W Kolben mit zurechtgefeilter Spitze hat die notwendige Wärmemenge um das Zinn an kritischen Stellen schnell aufzutauen.
Wenn die Lötlöcher dicht sind und die Warm da nicht reinkommt um das innere zu verflüssigen macht man neues Lötzinn ran.
Man kann die Löcher mit Pressluft sauberpusten. Dann aber die Plateng vorher mit WD40 oder Ballistol eintaften damit man das fein Lötkondensat wieder abbekommt.

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Wolfgang
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