Reparaturerfolge

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon the_placebo » So 8. Dez 2013, 21:10

Reparatur trau ich mich eigentlich garnet sagen, alles was nötig war eine Reinigung, zwei Knöpfe ankleben und die Mechanik einölen...

Bild

Das ist ein Kapsch Dominant de Luxe ^^
Wenn einer Infos dazu hat nehm ich sie gern... sogar radiomuseum.org schweigt sich zu dem Ding aus :(

Mfg Placebo
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon shpank » So 8. Dez 2013, 21:58

Cool!

So n ähnliches Ding (ebenfalls aus dem Hause Kapsch) steht bei meiner Oma schon länger im Wohnzimmer als ich denken kann. :)

Das ist aber schon ein (Germanium-)Transistorgerät, oder?
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon the_placebo » So 8. Dez 2013, 22:18

Naja so halb...
Im FM-Teil (hier rot) sind 2 Transistoren zu sehen, der Rest läuft mit Röhren. Sogar mit Leiterplatte, nicht freiverdrahtet ;)
Bild

Mfg Placebo
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon ferdimh » So 8. Dez 2013, 23:37

Interessant. Hätte erwartet, dass man den UKW-HF-Teil wegen der hohen Frequenz als letztes mit Transistoren ausführt, wegen mangelnder Transitfrequenz derselben. Bei kleinen Leistungen spielen natürlich inzwischen Halbleiter auf hohen Frequenzen wegen der geringen Baugröße ihre größten Vorteile aus.
Oder war das eine Konstruktion, die mehr aufgrund von vorhandenen Teilen im Restbereich mit Röhren bestückt wurde?
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Gerald » So 8. Dez 2013, 23:55

Ich habe einen Fernseher, der hat im VHF-Bereich Röhren und im UHF Transistoren - hat mich auch gewundert.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon EL84 » Mo 9. Dez 2013, 00:48

@ the placebo

es ist doch in Radiomuseum.org

http://www.radiomuseum.org/r/kapsch_dom ... _luxe.html

Gruß EL84
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon the_placebo » Mo 9. Dez 2013, 07:19

Ich bin anscheinend gestern zu doof zum googlen gewesen ^^

Dankeschön :*
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon alexander_d » Mo 9. Dez 2013, 09:47

Gerald hat geschrieben:Ich habe einen Fernseher, der hat im VHF-Bereich Röhren und im UHF Transistoren - hat mich auch gewundert.


Ein alter Fernseher von Loewe Opta hatte Transistoren im Tuner, ein IC in der Ton-ZF und im Rest etliche Röhren, unter anderem in der Lautsprecherendstufe.

Gruß,
Alexander
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon doofi » Di 10. Dez 2013, 16:58

Von Grundig gibts auch Schwarzweissglotzen mit Sensortasten, ICs, ein paar Transen aber trotzdem noch PY500A und PL519 im Horizontalteil.
Mussten wohl noch Altteile verbauen die noch im Lager lagen. Die Farbfernseher waren zu der Zeit längst voll transistorisiert.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon uxlaxel » Di 10. Dez 2013, 22:32

vielleicht ging das mir paar mehr röhren auch besser auf mit der heizung? (reihenschaltung der heizungen?)
wahrscheinlich ist es aber wirklich so, daß große lagerbestände reduziert werden mußten...

lg axel
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Celaus » Mi 11. Dez 2013, 15:09

Viele tote Schaub-Lorenz Touring Txxx Kofferradios :

Es liegt an fehlender Basisvorspannung an vielen Verstärker-Stufen. Erzeugt wird diese an einer seltsamen Art von Zenerdioden, die keine sind . Es sind dies "QuecksilberjodidAkkus", die eine Dauerladespannung von etwa 1,2 Volt haben. Ein fast ewiges Leben ist ihnen durch Rekombination der Elektrolyseprodukte gegeben. Ersatz durch 4 Siliziumdioden ähnlich 1N4148 oder 1N918. Zwei Dioden hintereinander haben auch eine Spannung von 1,26 Volt, weil man aber die Polung in einem auseindergerissenen Gerät ohne anliegende Betriebsspannung nicht ergründen kann, lötet man noch ein Serien-Diodenpaar parallel mit entgegengestzter Polung und ist ohne Nachdenkerei fein raus.
Dieses Akkulein sieht aus wie ein etwa 18 mm Stückchen metallische Kugelschreibermine mit Metallboden, axial kontaktiert und am anderen Ende mit mit einer klitzekleinen Hutkrempe eines Zylinderhutes, mit einem Tropfen "Isolator" drin und auch einem axialen Kontaktierungsdraht hindurch. (Aufschrift habe ich vergessen, ich werde alt.)
Also : Akkulein raus, Dioden rein, Radio zusammensetzen und läuft !
(Ein blindes Huhn trinkt auch einmal ein Korn. Kinder betet , Vater lötet.)

ffupx , Celaus
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Gary » Mi 11. Dez 2013, 16:24

Hi Celaus,

ganze 4 Dioden ?
für die Displaybeleuchtung an einem Autoradio hab ich einfach einen SMD Gleichrichter an die LED gelötet. Ein SMD Gleichrichter ginge beim Kofferradio auch.

Gruß Gary
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Profipruckel » Do 12. Dez 2013, 00:05

the_placebo hat geschrieben:[Kapsch-Radio]
... sogar radiomuseum.org schweigt sich zu dem Ding aus :(

Schaue in Deine PN, Elektrotanya.com koennte interessant sein!
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Celaus » Do 12. Dez 2013, 00:56

Ja Gary, haste recht, eine Graetzgleichrichterbrücke in DIL oder SMD-Format hätte es auch getan, aber mit Kurzschlußbrücke über plus/minus, die Wechselstromeckpunkte müssen in die Lötaugen.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » Sa 14. Dez 2013, 12:51

Hallo,

heute früh war die Bude kalt. Die Gastherme zeigte den gleichen Fehler wie vor zwei Jahren an. Dumm nur, dass dieser Fehler immer noch nicht im Service-Handbuch steht. Also Reset gedrückt und das Gerät beobachtet. Läuft an, versucht zu zünden, erkennt aber keine Flamme, bricht ab. Nach dem Frühstück die Halteplatte von Glühzünder und Flammenüberwachung gelöst und die beiden Teile begutachtet. Die eigentlich zylindrische Überwachungselektrode war inzwischen spitz gebrannt und wohl nicht mehr in voller Länge vorhanden. Das Ersatzteil liegt seit über zehn Jahren auf dem Gerät, also dieses eingebaut. Der Glühzünder war sichtbar benutzt, aber ansonsten intakt. Sein gelochtes Schutzblech war ob der Hitze etwa verbogen, also nur gerichtet. Damit geht das Feuer gut los und wird erkannt. Aber nur ein dünnes Feuer, eher ein Glimmen. Auffällig leise war das Gerät auch, der Lüfter lief nur mit Minimaldrehzahl. Also gibt es nur die minimale Leistung. Dieses Problem ließ sich all die Jahre immer mit einem erhöhten Steuerstrom durch den Optokoppler der Lüftersteuerung beheben, also den Nebenwiderstand von 562 auf 470 Ohm verringert. Der ist extra auf einer kleinen Leiterkarte mit zwei Schraubklemmen gut zugänglich am Kabelbaum zum Lüfter befestigt, wegen der leichteren Erreichbarkeit. Nun röhrte das Gerät wieder wie gewohnt, der Lüfter lief mit der eingestellten Drehzahl. Die Bude wird wieder warm.

MfG. Andreas
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » Sa 14. Dez 2013, 23:30

Freitagmittag kommt ein Kollege (an seinem freien Tag) reingestürmt, eine Handvoll Edelschrott dabei.
"Eigentlich wollte ich bei Muttern lernen, dort findet/stört mich keiner - außer Mutter mit ihrer §#|(€-Gastherme". Der Klempner kann den fast neuen Edelschrott nicht "reparieren", weils nämlich keine Ersatzplatinen mehr gibt. Der sehr bekannte Hersteller hat die bis zum letzten Stück verbaut...

Die Platine (keine Fotos) scheint an einer Stelle etwas warm geworden zu sein, ein 2W-Zementwiderling hat seine Ringe fast verloren. Die Kokelspuren sind tatsächlich bloß Ruß wie man ihn an solchen Stellen öfter findet, der ging mit Pinsel und Lappen spurlos weg. Hmm. Natürlich ist die Außenbeschaltung nicht bekannt, Pläne gibts auch nicht, aber der verrauchte Schaltungsteil ist recht klein bis zu einem Optokoppler. Also Papier und Bleistift genommen und gemalt.

Bild

Das sieht aus wie die Flammenüberwachung, jetzt kommt auch der Hinweis: "Die zündet kurz und geht dann wieder aus."

Die Halbleiter scheinen laut Ohmmeter OK, der Widerstand darf nach den Herren Ohm und Ries nur 1,5W verbraten, das scheint aber mehr gewesen zu sein. Den Elko möchte ich ausschließen.

Es gibt ein Bauteil, dessen erforderliche Sperrspannung sich mit dem Ohmmeter nicht testen läßt, die Verlustleistung am Widerstand zumindest erhöht und die Schaltungsfunktion stillegt. Also eine neue 4007 spendiert und bis zum Feierabend nichts mehr davon gehört.

Wenn ich die Wikipedia-Komplikatik mit der hier gefundenen Schaltung vergleiche, kommt in mir die Frage auf warum (zumindest in der Theorie) immer alles so umständlich gemacht werden muß.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » So 15. Dez 2013, 00:26

Hallo,

weils nämlich keine Ersatzplatinen mehr gibt. Der sehr bekannte Hersteller hat die bis zum letzten Stück verbaut...

daher ist die Reparatur solcher Karten eigentlich ein gutes Bastlergeschäft. Ich betreibe das gelegentlich an alten Steuerungen von Klöckner-Möller, die mir mein Onkel anträgt, der trotz Rente mitunter im alten Job stundenweise arbeitet oder berät. Hatte ich hier letztens mal erwähnt.

Die Halbleiter scheinen laut Ohmmeter OK, der Widerstand

Du hättest ihn benennen sollen, mit der Bezeichnung in der abgebildeten Schaltung.

Den Elko möchte ich ausschließen.

Nun, unter Wechselspannung wird der gewiss nicht besser. Ich hätte ihn für alle Fälle ausgetauscht.

Harald, bitte weniger Rätsel in den Text einbauen. Wir wollen hier alle dazu lernen und da sind einige konkrete Angaben mitunter sinnvoll. Sonst mutiert das nur zum Schiffstagebuch: "Passagier 0815 verstarb während der Überfahrt an einem Herzinfarkt. Passagier 1235 gebahr ein gesundes Mädchen von 3600 Gramm." Etwas genauer darf es schon sein.

MfG. Andreas
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Bastelbruder » So 15. Dez 2013, 01:20

Rätsel? Die kleinere Teil der Schaltung ist das "Netzteil", die prinzipielle Funktion der Ionisationsüberwachung sollte sich nach Durchkauen der Wikipedia nachvollziehen lassen. Der warme Widerstand ist der mit 18k, er dient als Vorwiderstand und hat knapp 230V²÷18k÷2=1.5W zu verbraten. Die Hälfte weil da noch die Diode ist. Wenn die allerdings einen erheblichen Leckstrom zieht, reduziert sich der Gleichstrom und der Widerstand darf im Extremfall ganze drei Watt verbraten. Spannungsstabilisierung durch konstante Stromaufnahme ist einer der Designtricks, die Verwendung des L als Schaltungsmasse der zweite.
Und der Elko ist ein deutsches Fabrikat, keine chronisch überlastete Low-ESR-Chinukkenshice. Sogar 100 Ohm ESR würden hier noch nicht stören, zudem ist das Teil wirklich noch garnicht so alt.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon shaun » So 15. Dez 2013, 14:19

Die Schaltung finde ich nicht unnötig kompliziert. Sie ist halt so ausgelegt, dass der Optokoppler-Transistor bei Ausfall eines Bauteils nicht leiten kann - abgesehen von einem BE-Schluss des 2. PNP. Finde ich bei einem Flammwächter das Minimum an Sicherheit, mich beunruhigt schon, dass das Ding nicht redundant ausgelegt ist. Ich habe mal ein Zündgerät zerlegt, bei dem der Glühzünder nach "Benutzung" als Ionisationselektrode herhielt, da wurde das Ding beidpolig mit jeweils zwei in Reihe geschalteten Relais abgeschaltet, das Abfallen des 1. Relais wurde über den NC-Kontakt geprüft, dann wurde der Ionisationsstrom in einem Fenster überwacht und die Steuerung der in Reihe geschalteten Relais für das Gasventil erfolgt über Transistoren, die jeweils einen EInweggleichrichter davor hatten, einmal positiv, einmal negativ, und demzufolge erzeugte die Überwachungsschaltung bauartbedingt ein symmetrisches Dreiecksignal, wenn kein Fehler vorlag. Jeder erkannte Fehler schaltete das Steuersignal ab, jeder Einzelbauteileausfall hätte zumindest das Fehlen eines Ansteuersignals bewirkt.

Da war wohl jemand paranoid. Bei mir reicht die Paranoia immerhin soweit, dass ich von Gasfeuerungsautomaten alle zehn Finger lasse.
Kfz-Elektronik umgehe ich nur im Bereich ABS und Airbag, bei Medical ist meine Hemmschwelle schon niedriger ;) So ein Farbdoppler-Sono ist keine Hexenkunst...
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon m3rt0n » Mi 18. Dez 2013, 18:43

wenn eure waschmaschine irgendwann mal ganz komische kratzend-schabende geräusche im oberen drehzahlbereich von sich geben sollte,
und die pumpe seltsam rasselt oder klackert, dann haut ihr euren weibchen mal kräftig ein paar hinter die löffel.

zerreisst anschliessend die ganze maschine, weil ein bh-bügel zwischen trommelgehäuse und trommel klemmt und ein paar haarklammern in der pumpe stecken...

GRRRRRRRRRRRR :x
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon piotr » Mi 18. Dez 2013, 19:13

Gary hat geschrieben:Hi Celaus,

ganze 4 Dioden ?
für die Displaybeleuchtung an einem Autoradio hab ich einfach einen SMD Gleichrichter an die LED gelötet. Ein SMD Gleichrichter ginge beim Kofferradio auch.

Gruß Gary


Da geht es nicht ums gleichrichten. Netzteil war sowieso extern bei den zweistelligen Tourings.
Diese Radios hatten, wie ein paar bauähnliche Modelle von Graetz auch, eine Akkuzelle um Arbeitspunkte einiger Transistoren auch bei schwachen Batterien stabil zu halten. Diese wird nach jahrelanger Nichtbenutzung des Gerätes leider auch inkontinent und kann Leiterbahnen zersetzen.
Ich habe mindestens noch 10 Schaub-Lorenz Tourings in unterschiedlichem Zustand die ich mal für Ebay flott machen wollte. Festsitzende Drekos, Kontaktprobleme, fehlende Antennen... Leider mangels Zeit und Motivation ... wer kennt es nicht. Ab dem T70 ist keine Deac-Zelle mehr drin, glaub ich.

Mein T70 weekend und T80 Luxus, jeweils in gutem Zustand, werd ich aber in Ehren halten :)
Das T70 weekend ist für meine Ohren eins der klanglich besten der ganzen Serie, die größeren Modelle haben häufig nicht so einen sauberen Hochton.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon huberkarle01 » Mi 18. Dez 2013, 22:38

m3rt0n hat geschrieben:wenn eure waschmaschine irgendwann mal ganz komische kratzend-schabende geräusche im oberen drehzahlbereich von sich geben sollte,
und die pumpe seltsam rasselt oder klackert, dann haut ihr euren weibchen mal kräftig ein paar hinter die löffel.

zerreisst anschliessend die ganze maschine, weil ein bh-bügel zwischen trommelgehäuse und trommel klemmt und ein paar haarklammern in der pumpe stecken...

GRRRRRRRRRRRR :x

Ist auch klasse wenn ein Sack voller Legos in der Waschmaschine wieder sauber werden sollen, der Sack dann aber aufgeht.. Die Dinger sind sofort überall in der Maschine verteilt und machen schreckliche Geräusche. So gut wie möglich alles raus gefischt aber die Waschmaschine hat noch Wochen danach manchmal laute Schläge von sich gegeben wenn ein kleines Legoteilchen das sich irgendwo in den Heizstäben oder der Trommel verfangen hatte seinen Platz verließ und von der Trommel erfasst wurde.. Bei der Gelegenheit hatte ich auch gleich ein paar Euro und Cent Stückchen und andere Kleinigkeiten die man so in den Hosentaschen hat aus der Zuleitung zur Pumpe gefischt..

Nun werden Legos in einer großen Wanne in der Dusche gewaschen..
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon derrdaniel » Mi 18. Dez 2013, 22:43

Das wirkt jetzt etwas besserwisserisch und so aber das ist wirklich etwa so klar dass das schiefgeht wie der Versuch sich mit einer Schrotflinte eine Glatze zu schießen.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon Lukas94 » Mi 18. Dez 2013, 22:59

Ähnliche Ursache, andere Problematik:
Der Spülknecht unter der Arbeitsplatte kotzt einen Fehlercode aus, der nach viel googlen (wann schreiben die Hersteller endlich ALLE Fehlercodes in die Betriebsanleitungen!?) mit "Pumpe defekt" übersetzt werden konnte. Das Ersatzteil sollte einen dreistelligen Eurobetrag kosten, also dachte ich mir: Garantie ist eh schon abgelaufen, schraubst mal auf den Eimer.
Gesagt getan und was finde ich im Laufrad der Pumpe? Eine Nelke!
Ich habe keine Ahnung wie die sich durch Kleinteilfalle und etliche Siebe und Filter mogeln und dann auchnoch derart im Laufrad verklemmen konnte.
Naja, jedenfalls das Dingen da rausgepult, bei der Gelegenheit auch gleich alles an Sieben und Filtern gesäubert und die Kiste wieder zusammengeschraubt.
Rennt wieder wie am ersten Tag, die Familie ist zufrieden.
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Re: Reparaturerfolge

Beitragvon andreas6 » Do 19. Dez 2013, 00:39

Hallo,

meine Frau kann wieder Blutdruck messen. Der abgebrochene Druckluftanschluss in PP für die Manschette, welcher mit keinem erhältlichen Normteil kompatibel ist, wurde nach Aufbohren des Luftweges mit einem passenden stumpf geschliffenen und entfettetem Messingröhrchen aus dem Teleskopantennenschrott versehen und per Modellbaukleber verbunden. Die Druckprüfung nach zwei Tagen Ruhe zum Aushärten des Klebers zeigt, dass dies soweit funktioniert.

MfG. Andreas
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