Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Der chaotische Hauptfaden

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Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Mino » Di 8. Nov 2016, 09:04

Hallo zusammen,

in der Vergangenheit wurden hier immer wieder interessante Heizungsthemen diskutiert. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht wie ich weniger Flüssigdino vergase könnte und unseren Fusionsplaneten anzapfe :)

Zuerst muss man mal schauen was man hat und was man will…

Haben:
Alte Ölheizung mit einfachem 300L Warmwasserspeicher, alles im Keller. Normale Heizkörper sowie 30m² FBH, angekoppelt über ein Konstantwertregelset (Fa. Meibes).
-> soweit so gut…tut alles

Will:
Auf dem Dach habe ich 15m² Flachdach (Blech) mit Süd-Ausrichtung. Diese Fläche will ich irgendwie nutzbar machen.

Das Ganze wäre natürlich schön als Frickelprojekt. Mir geht es nicht um den max. Wirkungsgrad, sondern eher um den Invest.
Grundsätzlich denke ich, dass bei der DIY Bauweise ein Betrieb nur in der Übergangszeit möglich ist, da bei Minusgraden viele Marktsysteme auch nichtmehr funktionieren.
Was ausscheidet sind Wärmepumpen -> will ich nicht.

Was mir so vorschwebt ist ein Wärmetauscher im Keller im Ladekreis des Speichers, welcher an Kollektoren auf dem Flachdach hängt.
Problem ist, dass der Ladekreis gefühlte 80°C hat….ob da ein Laden mit 40-60°C vom Dach überhaupt Sinn macht…

Was noch möglich wäre, ist die FBH über Sonnenkollektoren zu fahren und im Winter dann über die Heizung selbst.

Mich würde interessieren was Ihr so diesbezüglich schon gemacht habt.

Auch das „Einbringen“ der Energie – ohne einen neuen Speicher kaufen zu müssen – ist schwierig, wie habt Ihr das gemacht? Kleiner Plattenwäremtauscher? Separater Wärmespeicher?
Ebenso ist das Umschalten der Wasserkreisläufe zwischen alternativer Heizung und Ölheizung schwierig. Mir schwebt da ein Konglomerat aus elektrischen Ventile vor…das muss doch besser gehen.

Wäre schön wenn Ihr hier eure Erfahrungen teilen könntet, damit ich mich nicht (wieder mal) in ein Projekt verrenne und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe….


Mino
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon video6 » Di 8. Nov 2016, 10:22

Ich habe seit Jahren 26qm Flachkollektoren auf bzw im Dach(sieht aus wie ein riesengroßes Fenster)
1440 Liter Warmwasserspeicher aufgeteilt in zwei Behälter.
Im Winter befeuert das ganze mein alter GK 21 mit Kohle und Holz.
Von März bis November bin ich wärmetechnisch autark.
Auch im Winter bei -10 Grad und Sonne vorausgesetzt wird die Hütte teilweise warm.
Bin auf der Suche was ich langsam zusätzlich mache Gas Öl Wärmepumpe oder BHKW.
Alles kostet aber viele europäische Währungseinheiten wovon ich aber nicht genug über habe.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon jodurino » Di 8. Nov 2016, 10:26

Hallo Mino,
ja derzeit ist wohl Heizungsphase hier im Forum.
Als alter "Wagnerianer" schau mal Stand 1996 https://www.youtube.com/watch?v=2a0p5rtUHpg
aber meine Anlage war von 1994 16m² im Dach integriert, glaube ich da mitreden zu können.
Danach habe ich weitere Anlagen gebaut, repariert, geplant wie auch immer.

Solarthermie ohne Speicher funktioniert nicht.
Solarthermie ist hydraulisch nicht so einfach einzubinden.

Nimm Photovoltaik für Dein Dach.

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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Finger » Di 8. Nov 2016, 10:56

Das war aber nicht die Frage, oder :?? Lass ihn und uns doch an deinem Wissen teilhaben. Solche Floskeln sind hier nicht wirklich erwünscht....
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Mino » Di 8. Nov 2016, 11:20

Finger hat geschrieben:Das war aber nicht die Frage, oder :?? Lass ihn und uns doch an deinem Wissen teilhaben. Solche Floskeln sind hier nicht wirklich erwünscht....


Hallo,

nix für ungut Chris...ich bin doch für fast Alles zu haben :P

Photovoltaik auf Dach und dann damit elektrisch den Speicher laden wäre sicher auch noch ne Möglichkeit.

Ich habe eben Bedenken bzgl. der Alterung der Zellen, aber ein interessanter Ansatz. Dann „einfach“ nen Tauchsieder in den Speicher und gut is….
Damit wäre auch das "wie hydraulisch einbinden" relativ einfach gelöst :mrgreen:

Mino

Edit: WQenn ich so drüber nachdenke, ist eine elektrische Zuheizung echt eine praktikable Lösung.

Pro:
Geringer Eingriff in das System (den Tauchsieder bekomm ich schon irgendwie in den Speicher gefrickelt)
Auch wenn´s kalt is scheint die Sonne :)
Geringer Invest
100% Frickel-Eigenleistung

Contra:
Bei ca. 1-2 kW wird wohl Schluss sein.

Sowas in die Richtung sollte sich recht leicht Einpflanzen lassen:
[url]
http://greenakku.de/PV-Komplettpakete/h ... gioci2f0p6[/url]

Hat jemand schon mit sowas schon Erfahrung bzw. im Einsatz?
Zuletzt geändert von Mino am Di 8. Nov 2016, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon sysconsol » Di 8. Nov 2016, 11:36

Hat der Kessel der Ölheizung Anschlüsse für einen zweiten Heizkreis?
Wenn ja, dann ließe sich die Solaranlage darüber in das System einbinden.
Dann sollte aber neben der Pumpe noch ein Ventil rein, sonst heizt man mit dem Kessel die Module :)
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon TDI » Di 8. Nov 2016, 12:07

Es gibt doch Kombimodule, die Solarstrom und Solarwärme miteinander kombinieren.
Idee: der Strom treibt eine Wärmepumpe an, welche die Module als Verdampfer bzw Wärmequelle nutzt und die Wärme in einen Speicher bzw die FBH pumpt. Vorteil: der elektrische Wirkungsgrad der Module steigt mit der Kühlung.
Bei letzterem frage ich mich, ob der Strommehrertrag größer ist, als die Energie, die man zum Hindurchpumpen von z.B. Brunnenwasser braucht oder ob das so wenig ist, dass es sich wirtschaftlich auch bei einem Frickelprojekt nicht lohnt?
Zusätzlich würde sich die Frage stellen, wie sich der Wirkungsgrad bzw der Ertrag der Module ändert, wenn sich Tau auf ihnen bildet?

BTW: wie könnte man es hinbekommen, eine Selbstbau-WP (z.B. Kühlschrankkompressor) so elektrisch anzusteuern, dass er genau so viel Strom "verbraucht", wie die Solarpanele gerade liefern? Also modulierter Betrieb. Geht das per FU? Oder haut das nur mit Drehstromkompressoren hin?
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Joschie » Di 8. Nov 2016, 12:51

Und das was TDI da schreibt ist das was mir schon längere Zeit im Kopf rumgeistert.

Wir haben eine ähnliche Konstellation wie du Mino, jedoch mit dem einen Problem das das Verlegen von zwei Rohren für Solarkollektoren auf's Dach eine große Reißerei geben würde, ein Kabel ginge da viel einfacher.

Meine Planung ist die eine kleine Wärmepumpe zur Brauchwassererhitzung zu verwenden und diese mittels Solarzellen zu betreiben.
Im Sommer wird das Kellerfenster aufgestellt und sobald die Sonne ausreichend scheint ist auch genügend Wärme da. Im Winter läuft eh der Holzkessel und macht den Heizraum warm.

Wenn ich pessimistisch rechne bringt die Wärmepumpe mind. die Energie die ich reinsteck nochmal dazu. Optimisten rechnen mit 1:3-1:4.

Bei den Komponenten dachte ich an einen kleinen PKW Klimakompressor (ja ich weiß, über so was sind die ganzen Kältebauer sehr unerfreut und steinigen mich schon alleine beim Gedanken daran) der über einen Gleichstrommotor angetrieben wird.
So erspart man sich schon die ganzen Wechselrichter und die große Steuerintelligenz.
Woran es momentan noch bei mir hapert sind neben Zeit noch zum einen die genaue durchrechnung und der Gleichstrommotor.

Grüße
Josef
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Nicki » Di 8. Nov 2016, 13:11

Alleine bei den Kosten für Akkus entsprechender Kapazität dürfte es doch eher lohnen, einen separaten Speicher hinzustellen, von Wirkungsgrad und Eigensicherheit ganz zu schweigen.

Ich würde die Heizkreise und das Warmwasser aus dem Solarspeicher versorgen und dort die mittels Mischer temperaturreduzierte Wärme aus dem Speicher der Ölheizung reingeben, so ein Wärmetauscher kostet ja nicht viel.

Bei meinen Eltern laufen die Fußbodenheizung im EG und die Heizkörper im Keller seit ein paar Jahren mit den ~45°C der Brennwertölheizung ohne Probleme.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Mino » Di 8. Nov 2016, 15:04

TDI hat geschrieben:Es gibt doch Kombimodule, die Solarstrom und Solarwärme miteinander kombinieren.
Idee: der Strom treibt eine Wärmepumpe an, welche die Module als Verdampfer bzw Wärmequelle nutzt und die Wärme in einen Speicher bzw die FBH pumpt. Vorteil: der elektrische Wirkungsgrad der Module steigt mit der Kühlung.
Bei letzterem frage ich mich, ob der Strommehrertrag größer ist, als die Energie, die man zum Hindurchpumpen von z.B. Brunnenwasser braucht oder ob das so wenig ist, dass es sich wirtschaftlich auch bei einem Frickelprojekt nicht lohnt?
Zusätzlich würde sich die Frage stellen, wie sich der Wirkungsgrad bzw der Ertrag der Module ändert, wenn sich Tau auf ihnen bildet?

BTW: wie könnte man es hinbekommen, eine Selbstbau-WP (z.B. Kühlschrankkompressor) so elektrisch anzusteuern, dass er genau so viel Strom "verbraucht", wie die Solarpanele gerade liefern? Also modulierter Betrieb. Geht das per FU? Oder haut das nur mit Drehstromkompressoren hin?


Hm, kannte diese Kombimodule nicht. Kurzer google-check sagt aber dass das nicht das gelbe vom Ei ist, da zu viel Wärme entsteht.

https://www.photovoltaik-web.de/photovoltaik/module/sondermodule/hybridmodule-kombimodule-hybrid-kollektor

Für Leute mit großen Speichern sicher interessant, für mich leider nicht... :cry:


Joschie hat geschrieben:Meine Planung ist die eine kleine Wärmepumpe zur Brauchwassererhitzung zu verwenden und diese mittels Solarzellen zu betreiben.
Im Sommer wird das Kellerfenster aufgestellt und sobald die Sonne ausreichend scheint ist auch genügend Wärme da. Im Winter läuft eh der Holzkessel und macht den Heizraum warm.

Du willst also im Sommer die "Kellerwärme" nutzen um das Brauchwasser zu erwärmen?
Hm...was ist mit dem Thema "Kondensation"? Wie willst Du die Wäre abziehen, mit einer Luft-Wärme-Pumpe? Wenn ja wäre es dann nicht sinnvoller das Gedöns ins Freie zu stellen, sofern möglich.
Meine neue FBH-Zirku-Pumpe läuft mit ca. 10W, das sollten die Zellen auf jeden Fall bringen. Wie es mit dem Kompressor aussieht kann ich nicht sagen. Könnte mir aber vorstellen dass das fast ne Null-Nummer wird.

Ich werde heute mal ein Teil der Verkleidung des Speichers abreissen und schauen ob da noch irgendwelche Flansche dran sind, da könnte man dann einen Heizstab einlassen und das Projekt via Solarstrom wäre einen Schritt weiter.

Das generelle Problem ist, dass man Energie hat wenn man sie nicht braucht und andersrum.
Entweder man hat ein Pumpspeichersee (ich leider net) oder man begnügt sich mit der Übergangszeit. Ein Bekannter hat sich eine Thermoanlage durchrechnen lassen. Der Heizungsbauer hat zw. Nov. und Feb. mit 0 kW Wärmeeintrag gerechnet :o . Soviel dazu....

Ein Heizen im Winter mit Frickeltechnik sehe ich als unrealistisch, vor dem Hintergrund was ich an Bausubstanz bzw. Isolierung habe.
Somit bleibt nur die WW Erzeugung....reicht mir aber auch :D
Mino


Edit: Sehe gerade...wir hatten das Thema ja schon ausgiebig...
http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=118&hilit=solarthermie
Zuletzt geändert von Mino am Di 8. Nov 2016, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon topmech » Di 8. Nov 2016, 15:12

Mache mir schon seit längerem Gedanken, wie man die elektrische Energie nutzt, dass man sie nicht speichern muss.
Als erstes kamen mir natürlich die Waschmaschine und die Spülmaschine in den Sinn, aber wer nutzt das schon täglich? Soweit ich das mitgeschnitten habe, ist das selbst bei einer 4-köpfigen Familie nur alle 2 Tage in Benutzung. Was ständig in Betrieb ist, sind Kühlschrank und Tiefkühler. Da lässt sich doch bestimmt was machen? Betrieb über Akkupack bei Nacht.
Auch machbar, aber technisch Welten aufwändiger: ein BHKW frickeln.
Bin demnächst Dipl.Ing. mit der Vertiefung KFZ und Verbrennungsmotoren, da liegt der Ansatz natürlich auf der Hand. Heizöl durch einen 1- oder 2-Zylinder China-Diesel jagen und mit einer Aufladung über der Rußgrenze (Lambda 1,3) betreiben. Keine Ahnung, wo man so einen China-Motor billig herbekommt. Als findiger Bastler kommt mir natürlich ein verunfallter Kleinwagen mit kleinem Dieselmotor (106er mit 1,5L Sauger oder FauWeh 1,4 TDI) in den Sinn. Anstatt dem hinter dem Thermostat sitzenden originalen Kühler wird der Heizkreislauf des Hauses eingebunden. Stromerzeugung findet über einen großen Drehstromer statt, evtl. mit ausreichend Schwungmasse um Frequenzschwankungen auszugleichen.
Allerdings frage ich mich:
Woher weiß die Steuerung, wann Wärme und Strom gebraucht werden? Und: Welche Steuerung :D
Maßnahmen um die Kaltlaufzeit möglichst kurz zu halten?
Wie koppelt man den Eimer von der Umgebung ab? (Luft- und Körperschall)
Immerhin:
Das Problem mit der Abgasstrecke ist bis hinter den Kat optimal gelöst, Schalldämpfer muss man sich halt dann zurecht stricken, wie das der verbleibende Raum zulässt.

Wie auch immer, das ist leider noch nicht vollständig durchdacht...
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Lore » Di 8. Nov 2016, 15:29

Hallo Mino,

da Du im Jahr 2012 hier noch nicht angemeldet warst (wenn ich das richtig sehe) gibt es hier den Link zu meinem Beitrag von damals:
Solarthermie Sonnenkollektor Eigenbau Bauanleitung (und die Anlage von Heaterman)
backup/69/38893_5.htm

bzw. hier ein Update als ich mir einen Kombispeicher angschlossen habe ohne jedoch den 230V Heizstab zu nutzen, ich wollte das Teil nur wegen der Heizrohrspirale
http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=118&p=104682&hilit=solarthermie#p104682

vielleicht hilft das ja bei Deinen Überlegungen als Inspiration

Gruß
Lore
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon jodurino » Di 8. Nov 2016, 17:55

Hallo

Christian schreibt:
"Das war aber nicht die Frage, oder :?? Lass ihn und uns doch an deinem Wissen teilhaben. Solche Floskeln sind hier nicht wirklich erwünscht..."

Da hast Du recht, es war nicht begründet, bitte gib mir Zeit das ich es anders schreibe
für ein Wiki bin ich nicht gut genug im Formulieren
aber hier würde es auch den Thread sprengen
lass mich mal darüber nach denken

Der Hinweis hier für den Threadersteller, war von mir so gedacht, bevor er sich noch eine weitere schwer zu handelne Hydraulik in sein bestehendes
recht gut funkionierendes System holt und damit sehr viel Frustpotential erzeugt rate ich lieber zur Photovoltaik.

Begründung folgt
Und noch mal danke für den Hinweis Finger, es ist genau das was ich an diesem Forum schätze
einen offenen Austausch

cu
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Virtex7 » Di 8. Nov 2016, 18:04

@topmech: das ist vmtl. VIEL zu viel thermische Leistung.
BHKWs werden meist Wärmegeführt gefahren, das heißt dass du nach Wärmeverbrauch den Motor steuerst und der Strom kommt quasi spasshalber hinzu.

ich bau seit etwa 1 Jahr an sowas, Motörchen hat zwei Zylinder mit gesamt 600ml Inhalt und bringt ca. 5-6kW im Optimalpunkt nach Datenblatt.
Turboaufgelade Motoren heutiger Bauart bringen dir sicher >50kW... verbrauch das mal.

guck dir in den Projekten mein Kraftwerk an, das ist für unser Haus hier (1,5 Familien, 3 Stockwerke) etwa die sinnvolle Leistungsklasse.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon topmech » Di 8. Nov 2016, 20:05

Virtex7 hat geschrieben:@topmech: das ist vmtl. VIEL zu viel thermische Leistung.
BHKWs werden meist Wärmegeführt gefahren, das heißt dass du nach Wärmeverbrauch den Motor steuerst und der Strom kommt quasi spasshalber hinzu.

mag sein, aber ich wüsste nicht, wie man billig an einen kleinen Dieselmotor herankommt.
Plan B wäre, einen oder zwei Zylinder abzuschalten, indem man den Stecker vom Injektor zieht. Bei Pumpe-Düse-Motoren geht das glaub nicht so einfach.

N Kumpel von mir setzt sich seit geraumer Zeit mit Holzvergasertechnik auseinander, der hat schon einen 2.0 Liter Benziner zum Schnurren gebracht, aber er meint, dass es nicht wirklich wartungsarm ist. Speziell Abgaswärmetauscher würden zurußen etc.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon bastelbjoern » Di 8. Nov 2016, 20:08

Bezüglich des BHKW : ein smart diesel gibt es in der bucht ab 700 Taler

Ich habe ein 59(60)Röhrenkollektor mit 68° neigung an der Wand. der macht auch im Winter gut 50 bis 90 ° je nach sonneneinstrahlung.
die Schiebe ich in meinen 350 L speicher. (2 Spiralen: unten Solar, oben Heizung) wird über solarsteuerung angeschmissen

Frickel wäre z B. Arduinosteuerung

Gruß BJ
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon setiherz » Di 8. Nov 2016, 22:10

Guten Abend , meiner Meinung nach machen BHKW nur Sinn wenn sie möglichst lange laufen. Du brauchst also eine Verwertung der Wärme im Sommer. Habe 10 Jahre drei Dachs bei uns in der Firma laufen lassen. Leider Öl weil kein Gas verfügbar. Alle drei mit über 8000h / Jahr => dann machts Spaß ! ( OK als Hobby auch geringere Laufzeiten möglich ) Sind nun fertig und werden ausgebaut. Bezogen auf unseren Stromverbrauch => Peanuts

Privat habe ich die eierlegende Wollmilchsau => für meine Verhältnisse. Haus BJ63 , Solvis Gasheizkessel mit 950 Liter Heizungspuffer. 14m² Solaranlage und wasserführenden Kaminofen. Warmwasser per Plattentauscherdurchlauferhitzer. Ergebnis im Sommer platz der Puffer fast , solarer Überschuss wird durch Garagenheizkörper entsorgt ! Frühling / Herbst Sonne reicht zur Rücklaufanhebung um mehrere Grad aus ,tagsüber fast ganz , Rest ( Nacht ) Gasbrenner. Winter : Kaminofen nach Feierabend , minimaler solarer Eintrag , Rest Gasbrenner. Kaminofen schiebt max. 4kW/h in den Speicher + 4kw in den Raum . Heizung im OG komplett aus. Umverteilung der Warmluft durch Lüftungsanlage. Ach ja : solarer Ertrag Mittelwert über 5 Jahre :6800kWh/a

Frickelfaktor : Datenlogger der Steuerung auslesen und die verschiedenen Heizkreise optimieren. ( und ein Bier vor der Heizung trinken :-) )

Grüße Steffen
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Später Gast » Di 8. Nov 2016, 22:36

man könnte sich auch einen Warmluftkollektor frickeln :D

Sollte sich auch als Umluftsystem machen lassen. LowCost und keine Hydraulikprobleme. Nur nach unten bekommt man die Wärme nicht so gut.
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Mino » Mi 9. Nov 2016, 08:38

Hallo zusammen,

erst mal Danke für die zahlreichen Anregungen. Ich tendiere momentan zu einer Photovoltaik-Lösung. Diese benötigt den geringsten Eingriff in das System und ist recht wartungsfreundlich.

Vor allem nachdem ich meinem Speicher mal die Bekleidung ausgezogen habe:

Bild

Bild

Das Teil schimpft sich „Buderus TBS Isocal -300“ und laut DS ist es für eine E-Heizung vorbereitet *freu*

Leider finde ich keine passende Heizpatrone im Netz…okay das Ding is auch schon 30 Jahre alt. Die Patrone wird wie es aussieht mit einem Gewindering geklemmt. Somit kann man leider keine 0815 Gewindeversion nehmen.

http://www.fingers-welt.de/imghost/up/20161109_0735__141-130-250-156_926054.pdf

http://www.fingers-welt.de/imghost/up/20161109_0736__141-130-250-156_926057.pdf

Unter der Voraussetzung das ich was passendes finde bin ich noch am Überlegen wie ich das Ganze dann umsetze.
Da ich morgens und abends am meisten warmes Wasser benötige, sollte der Heizstab zumindest um 5:00 und um 17:00 anspringen.
5:00 ist recht sportlich bzgl. Sonneneinstrahlung, also komm ich um einen Akkupack nicht drumrum.
Die Frage ist nun bevor ich mich nach Material umschaue, welche Module machen Sinn im Bezug auf die Spannung bzw. welche Spannung sollte ich anpeilen für den Solarregler. Oder hängt das vom Akkupack ab?
Als Leistung würde ich so 1kW anpeilen. Ich hab leider diesbezüglich keine Ahnung und bin noch in der Findungsphase.

Desweiteren find ich die Idee des DIY Luftkollektors recht spannend. Ich könnte mir eine flache Kiste aus Styrodur (innen Schwarz, evtl. Blech) vorstellen, welche innen labyrinthmaßige Stege hat…

Ich mach mich erst mal auf die Suche nach einer Heizpatrone, damit steht oder fällt das Ganze.



Schöne Grüße

Mino
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon TDI » Mi 9. Nov 2016, 12:27

Da ich morgens und abends am meisten warmes Wasser benötige, sollte der Heizstab zumindest um 5:00 und um 17:00 anspringen.
5:00 ist recht sportlich bzgl. Sonneneinstrahlung, also komm ich um einen Akkupack nicht drumrum.


Ist der Umweg über den Akkupack nicht wirkungsgrad- und kostentechnisch ziemlich ungünstig?
Ich würde den Speicher dann heizen, wenn die Energie dafür gerade zur Verfügung steht (also tagsüber) und ihn zusätzlich so isolieren, dass er möglichst wenig Wärme über die Nacht verliert. Ihn mit zusätzlichen z.B. 20cm Glaswolle einpacken könnte schon ne ganze Menge bringen und kostenmäßig recht günstig sein.
Wenn Du keinen passenden Heizstab für den Speicher bekommst, lässt sich da doch evtl ein Anschluss für einen (externen) Wärmetauscher realisieren. Und ob dort die Wärme elektrisch oder später je nach Frickellaune per selbstgebauter WP oder Solarthermie zugeführt wird... Du hast die Möglichkeiten.

Zum Blockheizkraftwerk mit PKW-Diesel:
wenn der Motor für den Asynchrongenerator nur 1500-1600 RpM machen muss, hat er noch nicht so gewaltig viel Leistung. Ich schätzen mal so in der Größenordnung 10-15kW mechanisch / elektrisch ist realistisch. Überschlägig sagt man, dass die gleiche Leistung noch thermisch über das Kühlwasser und in etwa gleicher Größenordnung thermisch über das Abgas kommt. Also ~20-30kW thermisch. Das dürfte eine Größenordnung sein, die sich noch recht gut in z.B. zwei große 1000L-Heißwasserspeicher unterbringen lässt. Wirkungsgradfetischisten könnten den Klimakompressor des Motors nutzen, um die letzte Restwärme aus dem Abgas nach dem Abgaswärmetauscher zu holen.
Wenn das ganze nach Wärmebedarf gesteuert wird, kommt man vielleicht auf eine Laufzeit von z.B. 0,5-1h pro Tag. Der Nutzungsgrad ist zwar miserabel, die Nutzungsdauer aber entsprechend hoch, das die Betriebsstunden die Lebensdauer ausmachen.
Eine so kurze Laufzeit pro Tag wird sicher auch familien- und nachbarschaftskompatibel sein. Hat man hingegen einen Dauerläufer (Winter), verbraucht der entsprechend schnell die Lebensdauer...
Ein weiterer Vorteil von so einem PKW-Diesel ist die große Verfügbarkeit. Ersatz lässt sich auf fast jedem Schrottplatz für schmales Geld organisieren.
Fraglich ist höchstens, welchen offiziellen Regularien so etwas unterliegt, wenn man damit tatsächlich seine Hütte heizen will? Der Schornsteinfeger will da bestimmt auch mitreden...
Wie es mit der Einspeisevergütung für den erzeugtem Strom aussieht, weiss ich auch nicht. Ob es sich lohnt, den zu speichern? Oder evtl für 2/3 EVU-Preis an die Nachbarn verhökern? Oder frech und illegal über den alten Dreh-Zähler ohne Rücklaufsperre ins Netz schieben und das EVU als Spardose missbrauchen?
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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Mino » Mi 9. Nov 2016, 13:44

Oh, mann...es ist wie immer. Wenn man sich zu sehr einließt entstehen mehr Fragen/Möglichkeiten als man eigentlich zu klären versuchte.
Die Idee von TDI hat was. Man könnte sowas in den Ladekreise des WW-Speichers einbauen:
https://www.manomano.de/catalogue/waerm ... er-1811304
Billiger bekommt man sowas selbst nicht hin. Von der Betriebssicherheit mal ganz abgesehen.
Im Sekundärkreis des Tauschers kann man dann alles machen was man will….elektrisch zuheizen oder Warmwasser vom Dach drüber.

Den Sekundärkreis könnte man zum einen durch einen Durchlauferhitzer schleifen, angetrieben von einer Pumpe. Sowas in der Art:
https://www.amazon.de/AEG-222162-Kleins ... uferhitzer
Strom käme dann vom Dach.

Zu gegebener Zeit dann noch zum anderen parallel dazu Sonnenkollektoren vom Dach in den Sekundärkreis einspeisen.

Was denkt Ihr….könnte das was werden?



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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon jodurino » Mi 9. Nov 2016, 13:47

Hi
schnell einbinden läst sich eine elektrische Poollheizung.
Der Durchlauferhitzer hat da vielleicht zu wenig Durchflußkapazität

Irgendwann habe ich mal über einen Induktionsdurchlauferhitzer nachgedacht, aber nicht weiter verfolgt.
aber ich finde es gut das mein Bauchgefühl mit der Photovoltaik für Mino richtig war
ich begründe es noch an anderer Stelle.

So gesehen haben wir hier im Forum so viel gute Leute und Fähigkeiten versammelt, es sollte eigentlich gelingen
ohne das Rad neu zu erfinden ein Heizsystem zu entwickeln und es mit den hier zur Verfügung stehenden Methoden umzusetzen.

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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Mino » Mi 9. Nov 2016, 16:38

Hm, ob eine Poolheizung das mitmacht. Das Zeug sieht mir eher aus wie aus dem Lego-technic Kasten :roll:

Nächstes Problem...die Ladepumpe hat 80W. Braucht auch ordentlich Power/Durchfluss um die Hitze vom Kessel schnellstens in des Speicher zu schieben.
Wenn ich die langsamer laufen lasse ist der Rücklauf vom Ladekreis viel zu heiß und der Brenner läuft unnötig lange.

Für das Aufladen über einen Wärmetauscher muss die aber schon laufen. Wenn ich jetzt aber nur via PV 1kW reinschieb über einen Durchlauferhitzer der im Kreis pumpt, läuft die Pumpe ewig bis die Akkus leer sind bzw. Temperatur erreicht ist.
Kost zu viel Strom.

Also wäre es doch besser, wenn ich statt eines Durchlauferhitzers einen kleinen (50-100l) Boiler reinhänge. Den dann auf 80°C elektrisch laden und dann auf einmal leersaugen mit dem Wärmetauscher (Ladepumpe und „Zirkulationspumpe“).
Wenn der Boiler dann sagen wir mal 50-60° hat beide Pumpen abschalten und erneut laden.
Dadurch läuft die 80W Pumpe nur kurz.

Gute oder schlechte Idee????


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Re: Es wird kalt -> wie Energie sparen bzw. Sonne nutzen

Beitragvon Sterne » Mi 9. Nov 2016, 17:22

Mino hat geschrieben:...
Auf dem Dach habe ich 15m² Flachdach (Blech) mit Süd-Ausrichtung. Diese Fläche will ich irgendwie nutzbar machen.
...
Desweiteren find ich die Idee des DIY Luftkollektors recht spannend. Ich könnte mir eine flache Kiste aus Styrodur (innen Schwarz, evtl. Blech) vorstellen, welche innen labyrinthmaßige Stege hat…
...
Ich tendiere momentan zu einer Photovoltaik-Lösung. Diese benötigt den geringsten Eingriff in das System und ist recht wartungsfreundlich.
...
Schöne Grüße

Mino

Hallo Mino,

da mein Luftkollektor gerade 6. Geburtstag gefeiert hat http://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/1425384#1425384 und die Photovoltaik kurz vor dem 4. Geburtstag steht http://www.photovoltaikforum.com/meine-anlage--f24/1-jahr-laeuft-die-anlage-in-49661-t96255.html, kann ich dieser Einladung natürlich nicht widerstehen. ;-)

Also ein paar Daumenschätzungen:
1. Wirkungsgrad:
- Solarthermie~50% = 500 Watt pro m² bei strahlendem Sonnenschein
- Photovoltaik~14% = 140 Watt pro m² bei strahlendem Sonnenschein
2. Warmwasser für den Sommer:
- optimale Kollektorneigung ~ 35°
- grob 2m² Kollektor pro Person
3. Warmwasser (fast) nur über Solar:
- optimale Kollektorneigung ~ 60°
- dann darf Kollektor und Speicher gerne auch größer sein 8-)
4. Luftkollektor zur Heizungunterstützung
- optimale Kollektorneigung ~ 60°
- an der senkrechten Wand ist er am besten aufgehoben, da er dann im Sommer automatisch gegen Überhitzung geschützt ist.
- Pflichtlekture http://www.copy-net.de/Solar/Solar_neu.html
- ein guter Luftkollektor macht bis 100°C, da hat Styrolzeug nichts zu suchen.
5. Photovoltaik
- lohnt sich aus meiner Sicht nur für den Strom Eigenbedarf
- dann ist die Neigung fast egal
- als eierlegende Wollmilchsau ist der Wechselrichter http://www.photovoltaikforum.com/speichersysteme-ongrid-netzparallel--f137/infini-3kw-hybrid-solar-pv-wechselrichter-t99896.html schon mal ein guter Anfang

Gruß
Sterne
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