Batteriekapazität

Der chaotische Hauptfaden

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Batteriekapazität

Beitragvon bulle » Fr 10. Mär 2017, 15:16

Hallo erstmal,
ich habe hier einen Fotoapparat der mit Batterien betrieben werden will. Zum Einsatz kommen 2 St. AA Batterien. Nach 10 Bildern mit entsprechendem Übermitteln zum Rechner sind sie leer, die Batterien.
Nun fängt er das überlegen an, der Kopf. Wie hoch ist wohl die Kapazität der AA Zellen? Wenn man das weiss, kann man auch den Einsatz von Accus überlegen.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon video6 » Fr 10. Mär 2017, 15:18

reinige mal die Kontakte mit Glasfaserpinsel kann schon helfen ;)
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon zauberkopf » Fr 10. Mär 2017, 15:25

Bei Markenbatterien, findest Du entsprechende Datenblätter.
Das doofe ist : Das Problem ist eigentlich altbekannt.
z.B. der Stromverbrauch. Der kann bei einer Digitalkamera gerne mal so hoch liegen, das durch einen recht hohen Innenwiderstand die Spannung zusammenbricht.

Im übrigen, habe ich mal 2 Kameras JAn gerecht umgebaut :
Eine Fuji..die ursprünglich mit 2 Batterien betrieben werden sollte, lief lange zeit mit LiFePO4.
(Ich krieg bei NiMH immer Tobsuchtsanfälle..)
Und eine Canon, dessen mikriger Akku extern geladen werden wollte.
Die letztere Kamera habe ich heute noch... statt 600mA kleben jetzt 2800ma darunter, und eine USB-Ladeelektrik.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon TDI » Fr 10. Mär 2017, 16:06

Wenn Du Akkus dafür kaufen willst, brauchst Du wahrscheinlich Nickel-Zink-Akkus. Die haben eine höhere Spannung als NiMh-Akkus, so dass die Kamera diese nicht so schnell als leer einstuft.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon RMK » Fr 10. Mär 2017, 16:28

steck mal zwei Eneloops rein und versuchs nochmal. ernsthaft.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Toni » Fr 10. Mär 2017, 17:20

RMK hat geschrieben:steck mal zwei Eneloops rein und versuchs nochmal. ernsthaft.


Kann ich bestätigen. Auch ernsthaft.

Aber nur aktuelle Original eneloop ohne Schnickschnack: nicht die schwarzen eneloop maxx (zumindest noch nicht getestet...), keine blauen eneloop lite, nur die aktuellen weißen Zellen mit ca. 2Ah.

Habe eine Digicam für 2 AA-Zellen. 2,7Ah-Markenzellen hielten ca. 30 Bilder, die weißen eneloops mit 2AH einen ganzen Urlaub mit ca. 400 Bildern :shock:
Habe auch eneloops in Stromfressern (Staubsauger, Akkuschrauber) anstelle größeren ausgenudelten Originalakkus.

Nur mit ordentlich Power laden, z.B. automatisches Schnellladegerät. Bloß keine C/10-14h-Ladung, Erhaltungsladung oder Dauerladung, damit steigt der Innenwiderstand schnell an.
Die weißen eneloops taugen z.B. auch garnicht als Telefonakkus - dafür gibt's z.B. die blauen e-lite.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon RMK » Fr 10. Mär 2017, 18:02

ich hab die Dinger in meinem Blitz für die Canon.. und hab mir mal versehentlich das Ding gegrillt
(vieleviele Blitze in kurzer Zeit, so 15 min 250 Blitze...)
hab mir den Zoomreflektor an der Streuscheibe vorn festgeschmolzen. ups. #-)
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon bulle » Fr 10. Mär 2017, 18:35

Hallo, Danke für eure Tips
ich habe die "leeren" Batterien aus der Entsorgungskiste hervorgekramt, tatsächlich zeigt das Battereitestgerät noch den vollen grünen Balken an. Da scheint es sich zu bewahrheiten, die Geschichte mit dem hohen Innenwiderstand. Ich habe die Eneloops gefunden, mit knapp 10,00€ gar nicht mal teuer. Wie muss ich die denn laden? Welches Ladegerät könnt ihr denn empfehlen?

MfG
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Julez » Fr 10. Mär 2017, 19:06

https://www.conrad.de/de/rundzellen-lad ... 10170430:s

Der hier ist zwar bssi teuer, lädt aber wirklich klasse und seit Jahren nicht eine Fehlabschaltung. Auch muss man den nicht programmieren, Akku rein, lädt dann mit 500mA, wenn fertig wird Display dunkel.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon RMK » Fr 10. Mär 2017, 20:41

..und wenns ein bisschen günstiger sein soll, das hier hab ich ebenfalls schon jahrelang im Einsatz:

https://www.bueromarkt-ag.de/akku-ladeg ... 0wodjLQOMA

bzw. nach "BC 700" suchen.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Nilsen » Sa 11. Mär 2017, 00:16

zauberkopf hat geschrieben:(Ich krieg bei NiMH immer Tobsuchtsanfälle..)


Hast du eine NiMH Allergie? ;)

Hatte mal ein ähnliches Problem mit nem elektronischen Thermostat-Kopf für den Heizkörper. Der Innenwiderstand von den billigen AA aus dem Supermarkt war so hoch das der nicht mal den Initialisierungslauf geschafft hat.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon bulle » Do 2. Nov 2017, 16:03

Hallo, ein halbes Jahr später und ich melde Vollzug.
Gekauft habe ich, ob eurer Tips, das https://www.amazon.de/gp/product/B000WI ... UTF8&psc=1
und das https://www.amazon.de/gp/product/B00KNV ... UTF8&psc=1

Akkus halten 300 Fotos und 6 Monate später immer noch
Der Tip war sehr gut, Danke euch

MfG
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon RMK » Fr 3. Nov 2017, 00:28

gerne. :-)

und danke für die Rückmeldung!
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Chefbastler » Fr 3. Nov 2017, 00:59

Nilsen hat geschrieben:
zauberkopf hat geschrieben:(Ich krieg bei NiMH immer Tobsuchtsanfälle..)


Hast du eine NiMH Allergie? ;)


Die hab ich bedingtermasen auch. Bin noch die guten NICD gewöhnt. Der Trägheitsefekt ist bei dne NIMH zum kotzen.

Was Innenwiderstand anbelangt. Mit richtig Bums laden. Das macht die Akkus niederohmig. Also wenn der Akku 2Ah hatt dann kann mann den auch mit 2A laden. Wenn mann sicher gehen will kann mann noch ein Ladegerät mit zusätzlicher Temparaturüberwachung nehmen, fals der Delta Peak nicht erkannt(passiert bei länger gelagerten NIMH Akkus gerne mal) wird. Bei 2C Ladestrom dann definitv empfehlenswert.

Ich bevorzuge da meist meine Modellbauladegeräte für aller Art Akkus.

Und so ein Fotoknips zieht aus nem Akku schonmal 2-3A wenns ein älters Hungriges Modell ist.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 3. Nov 2017, 01:20

In der Fotokamera kommen die neumodischen NiNH kaum über 10 Zyklen, ehe der gestiegene Innenwiderstand die Spannung beim Einschalten schon zusammenbrechen läßt. Die Kapazität ist dabei fast komplett vorhanden. Da kommt man mit Primärzellen fast besser über die Zeit und läßt die Akkus bleiben.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon sysconsol » Fr 3. Nov 2017, 08:21

Das hängt erfahrungsgemäß stark vom Fotoknips ab.
Im Zweifelsfall einen Kondensator parallel zu den Akkus einlöten.

Bei meinen zwei Varta Ready-to-use ist mir auch aufgefallen, dass sich wohl der Innenwiderstand innerhalb von 2 Jahren vermehrt.
Was ist bei denen anders als bei den Eneloops?
Oder ist das eine Abweichung vom Normalverhalten?

Und 2...3A sind wenig, wenn der Blitz benutzt wird.
Der will auch geladen werden.

Die Billig-NiMH (noname) gingen schon innerhalb eines Jahres nur noch im Radio und anderen Kleinverbrauchern.
Schuld ist der Innenwiderstand.

Die Eneloop laufen nun auch schon seit - nachdenk - etwas über 2 Jahren.
Trotzdem ich sie der Theorie nach total falsch lade - mit einem Olympus BU 100.
(keine Einzelkanalüberwachung, Ladestrom zellenzahlabhängig, Akkus werden recht warm)
Zwei Sätze zugehörige Olympusakkus haben damit fast 10 Jahre problemlos funktioniert (liefen dienstlich in einer C-840L).
Da wurden aber auch immer vier zusammen genutzt.

Der Innenwiderstand der Billigakkus ist inzwischen zu groß für das BU 100.
Die werden am Labornetzgerät geladen - unter Aufsicht.
Eigentlich wollte ich ja mal ein Ladegerät bauen, auch aus Neugierde (Datenerfassung und Langzeitauswertung).
Vor nun schon 8 Jahren hatte ich mal einen Kanal entsprechend aufgebaut und Messungen unternommen.
Dabei ist es geblieben.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon mastamx » Sa 4. Nov 2017, 01:02

Ohne Werbung machen zu wollen:

Bei Aliexpress gibt es NI-CD AA mit 1000-1200mAh zu kaufen. Flat Top oder Button Top.

Was der Zoll dazu sagt... gute frage, unter 22 Euro nicht viel. Ich habe ca. 90 verschiedene Bestellungen dort getätigt, über alles mögliche, einmal blieb ein Radbekleidungsset (zum Glück 21 Euro hängen (Chinase hat es als Gift markiert für 10 USD)), das andere mal eine aufladbare Bluetooth Maus, da weiß ich garnichtmehr warum, CE war da, es sah Appleähnlich aus, aber nicht zu ähnlich...

Offiziell ist der Verkauf von Ni-Cd komplett verboten, weder normale Akkus, noch Werkzeugakkus kommen über die Grenze. Ausnahmen gelten nur noch fürs Milität und andere Sonderfälle. Ich glaube jedoch nicht, dass man hier hohe Strafen verhängt, Privatmänner sind ja keine Gewerblichen, die Menge ist gering, und die Wahrscheinlichkeit aufzufallen niedrig.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon zauberkopf » Sa 4. Nov 2017, 09:44

Die hab ich bedingtermasen auch. Bin noch die guten NICD gewöhnt. Der Trägheitsefekt ist bei dne NIMH zum kotzen.

Nicht nur der : Auch Ladetechnisch sind die die hölle, weil das Delta Peak nicht so stark ausgeprägt ist.
Bei Schnellladegeräten habe ich die schon gerne mal zerkocht.
Und dann ist dann noch der Fakt, das man die nicht tiefentladen darf, aber die Elektronik in den entsprechenden Geräten natürlich kaum Rücksicht darauf nimmt.

Bei sehr guten Akkus ist die Problematik zwar etwas entschärft.. aber dennoch, meide ich NiMH wo es einfach nur geht.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon MatthiasK » Mo 6. Nov 2017, 00:36

"Normale" NiMH mit hoher Selbstentladung habe ich nicht mehr im Einsatz. Die habe ich schon vor Jahren alle entsorgt (wenn man sie braucht sind sie nicht nur leer sondern wegen Tiefentladung defekt) und damals durch LiIon (wo irgendwie möglich), NiCd und Alkaline (je nach Stromverbrauch des Geräts) ersetzt. Seit es die Eneloop gibt, verwende ich auch wieder NiMH. Die schwarzen Eneloop habe ich zwar in zwei Geräten drin, aber die brauche ich auch selten. Gekauft habe ich sie nur, weil sie billiger waren (Messepreis). Ich habe sie jetzt zum ersten Mal nachgeladen - nach 3 Jahren. Ich war überrascht, dass in dem Gerät Akkus waren. :-D

Mein letztes Gerät mit normalen NiMH war mein FT-60. Dort habe ich den originalen Akku 2 Monate benutzt und zwei mal geladen. Vor der Benutzung erst aufladen müssen war einfach nur nervig. Jetzt betreibe ich das Gerät auch mit Eneloop (ich hatte die Batterieschale zum Glück gleich mitbestellt) und lade ca. 2-3x im Jahr, meist prophylaktisch weil ich unterwegs kein Ladegerät mitnehmen will.

Mein Wunsch-Akku wären offene (aber auslaufsichere) NiFe-Rundzellen im 14500-Format mit PE-Separator. Das wären Akkus, die man elektrisch nur mit roher Gewalt zerstören kann und mit dem richtigen Elektrolyt wäre die Selbstentladung auch sehr niedrig (ähnliche Technik wie Eneloop). Zum Laden einfach viel Strom rein bis es zischt, wenn die Kapazität nachlässt Wasser nachfüllen und wenn das nicht reicht Elektrolyt tauschen.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Harry02 » Mo 6. Nov 2017, 01:07

Zum Thema NiFe:
"Forscher in den USA haben eine Elektrode aus Nickelhydroxid-Partikeln auf Graphen entwickelt. Als passend dazu stellte sich die Eisenelektrode heraus und führte zur Wiederentdeckung des Nickel-Eisen-Akkumulators. Weder schnelles Auf-, Über- noch Tiefentladen führen zu Schäden."
(Wikipediazusammenfassung zu http://www.deutschlandfunk.de/wiederbel ... _id=227265)

Allerdings: "Ich schätze, eine Batterie mit unserer Technik wird ähnlich schwer wie die alte Edison-Batterie – aber eben sehr viel schneller." (was auch immer schneller in dem Kontext bedeuten soll)
Die Kapazität wird also eher NiCd Niveau oder darunter sein. Das heißt 600...700mAh pro AA Zelle. Soviel haben bekannt gute AAs, wie z.B. Sanyo.
Im Artikel steht auch, dass die Zyklenzahl gleich wie bei LiIon ist - zugunsten einer "ewigen Haltbarkeit" bei Nichtbenutzung könnte man das in Kauf nehmen.

Ob chinesische AA Zellen wirklich 1200mAh, beziehungsweise sinnvolle Lebensdauer haben, würde ich vor einer Großbestellung testen.

Ist die Frage, ab wann man sowas endlich kaufen kann - der Artikel ist von 2012. Möglicherweise müssen wir da mal selber was für die Weltherrschaft frickeln... Einen passenden Thread dafür hätten wir sogar schon: viewtopic.php?f=14&t=755

Offene NiFes kriegt man ja von 10 bis ein paar hunter Ah auf Aliexpress, wenn jemand mal welche bestellen will wäre ich dabei, bin dort nicht angemeldet. (Soweit ich weiß sind das alles(?) Taschenelektroden, zum Rundzelle-bauen eignen die sich also nicht.)
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon sysconsol » Mo 6. Nov 2017, 08:29

Bei Schnellladegeräten habe ich die schon gerne mal zerkocht.

Was zumeist am Ladegerät liegt.
Der Conrad Charge Manager 2015 erkennt den Abschaltzeitpunkt nicht sicher, aber meistens doch.
Auf der Dienststelle wurde er deswegen entsorgt.

Bei BC700 oder BC900 legiert im Leistungsteil einen Transistor durch. (Hat man da inzwischen etwas geändert?)
Dann werden die Zellen bis zum Platzen oder Schmelzen des Ladegerätes geladen.

Und genau aus dem Grund (Verunsicherung, was wirklich taugt) nutze ich "völlig ungeeignete Lademethoden".
Zumal richtig teure Ladegeräte sich bei mir nicht lohnen - da kann ich viele Primärzellen kaufen.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon Julez » Mo 6. Nov 2017, 13:34

Ich hab extrem viele eneloops im Einsatz. Als Senderakku, in mehreren Modellflugzeugen als Empfängerakku, in Fernbedienungen, Multimetern und Taschenlampen. Noch nie hatte ich auch nur ein einziges Problem mit diesen Zellen. Die Packs lade ich mit 400mA, 4mV Delta Peak, und 10mA Erhaltungsladung hinterher. Die Einzelzellen kommen in den Conrad Charge Manger CM420 bei 500mA (Standardwert).
https://www.conrad.de/de/rundzellen-lad ... 02420.html

Noch nie hatte ich eine Fehlabschaltung bei beiden Lademethoden. Außer für Hochstromanwendungen vielleicht sind diese Zellen einfach perfekt, da 100% problemlos.
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Re: Batteriekapazität

Beitragvon RMK » Mo 6. Nov 2017, 14:16

auch Hochstrom geht, bei mir arbeiten oder besser gesagt schuften welche Fotoblitz.

ja, vermutlich würden NiCds noch höhere Ströme liefern können, aber irgendwann
muss ich dann nicht mehr blitzen weil das Gerät brennt und genug Licht liefert.... :-D

geladen werden/wurden die zuerst jahrelang in einem BC700, den ich allerdings gegen ein BC1000
getauscht habe. ich hoffe mal das Gerät stirbt nicht mal heimlich.
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