Einstellbares DC-Netzteil Modul

Der chaotische Hauptfaden

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Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Mert » Mo 17. Apr 2017, 17:00

Hallo,
ich interessiere mich schon länger für folgendes Modul:Power supply modul
Diese gibt es auch noch mit höheren Spannungs und Strom Werten.
Ich stelle mir nur die Frage wie man die Teile richtig versorgt. Ein Schaltnetzteil wäre ja nicht potential getrennt oder, heißt Spannung hätte Potential gegen Erde.
Oder einen Trafo mit dickem Gleichrichter ?

Kennt wer die Module oder hat sie sogar selbst verbastelt ?

Schöne Grüße

Martin
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon bastl_r » Mo 17. Apr 2017, 17:25

Hi

Ein dicker Trafo mit Gleichrichter und Elkos reicht als Versorgung.
Beachten musst Du mit Sicherheit die Angabe "max 55VDc" es ist zu befürchten, dass geringe Überschreitung den Tod des Moduls zur Folge hat.
Die Ausgangsspannung kann ziemlich Sicher auch nicht höher als Eingangsspannung minus ca 2 - 3V sein.
Galvanisch getrennt von seiner Versorgung wird der Ausgang des Moduls sicher nicht sein.

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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon uxlaxel » Mo 17. Apr 2017, 17:39

Wieso wäre ein Schaltnetzteil denn nicht potentialfrei? AT- und ATX-SNTe sind potentialbezogen, aber alle anderen Netzteile nicht. Selbst die Servernetzteile sind erdfrei. LG
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Mert » Mo 17. Apr 2017, 18:44

Ok, ich verwechsel da auch evtl. was mit dem "berührstrom-effekt", also wenns an der Hand vibriert bei Metallgehäusen.
Mal schauen ob ich in meinem Fundus was habe, das passen könnte, dann überlege ich mir das mal.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon ferdimh » Mo 17. Apr 2017, 18:47

Die Dinger sind schon "potentialfrei" für Gleichstrom, haben aber halt bis zu 10nF gegen Netz...
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chemnitzsurfer » Mo 17. Apr 2017, 18:49

Hi, Ich bastel gerade mit einem 50V /15A Modul herum.
Als Stromversorgung wird bei mir ein 800VA 2*21V Ringkerntrafo dienen der über eine Graetzbrücke und vier zusätzlichen Leistungsdioden ( 63V waren dann doch knapp auserhalb der Spezifikation) 11 4700µF/63V Elkos lädt.
Als Einschaltstrombegrenzung dient einen 25W Halogenbirne die mithilfe eines Zeitrelais (kann nur 100W schalten) von einem Installationschütz überbrückt wird.
Der Trafo ist primär mit einem 3,5A Motorschutzschalter und sekundär mit drei D02 Sicherungen abgesichert (B 16 Automaten waren den Ladeströmen der Elkos nicht gewachsen...) ( 1* zwischen den zwei Trafowicklungen, einmal nach der Diodenbrücke und einmal am Abgang zum Modul


Beim erste Modul war mir leider nach ein paar Minuten einer der FETs? explodiert.
Donnerstag kann ich evtl, das nächste beim Zoll abholen.
Wenn ich dann alles zum laufen bekomme habe werde ich hier http://www.fingers-welt.de/wiki/index.p ... em_DPSXXXX
mal einen kleine Anleitung reinstellen, sowie ein Fazit schreiben.
Zuletzt geändert von Chemnitzsurfer am Mo 17. Apr 2017, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Mert » Mo 17. Apr 2017, 19:17

Interessant, würde mich freuen von Deinem Vorankommen zu hören.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Alexander470815 » Mo 17. Apr 2017, 19:49

Chemnitzsurfer hat geschrieben:Beim erste Modul war mir leider nach ein paar Minuten einer der FETs? explodiert.

Ich habe das gleiche Modul und bei mir ist genau das gleich passiert.
Ich hatte es auch an einer Trafo Versorgung, vom Gefühl her hätte ich gesagt es ist da hochgegangen wo die Eingangsspannung zusammen gebrochen ist.
Mit einer SNT Versorgung arbeitet es bist jetzt ohne Probleme, viel benutzt habe ich es aber noch nicht.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chemnitzsurfer » Mo 17. Apr 2017, 20:06

also bei 800VA und > 50.000µF denke ich nicht das da die Spannung eingesackt ist. Bei Mir war es so, dass ich 10A CC gezogen habe , den Powertaster betätigt habe und die Last entfernt habe. Danach hab ich den Powertaster nochmal gedrückt (ohne Last ) und in dem Moment wo das Teil von CC auf CV ist, gab es einen Hieb und das Display wurde schwarz.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chefbastler » Di 18. Apr 2017, 00:11

Wenn ich mir nur das Foto von den Dingern ansehe, erinnert mich dass eher an Spielzeug als an was Ernsthaftes was auch Leistung abkann. Die angebenen Leistungsdaten schauen eher nach PMPO aus. Das der Leistungsteil gleich abfliegt bestätigt dass ja.

Hatt wer von euch dass Dingens denn auch mal zerlegt und reingeschaut was da so verbaut ist?
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chemnitzsurfer » Di 18. Apr 2017, 04:45

modul2.jpg
modul1.jpg


Die vier FETS? waren unter einem Kühlkörper mit Lüfter.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon avion23 » Di 18. Apr 2017, 11:17

Ich habe das Ding auch und bin sehr zufrieden damit.

Eine alternative Firmware gibt es unter
https://johan.kanflo.com/hacking-the-dps5005/

Einen Teardown gibt es unter
http://lygte-info.dk/review/Power%20DPS5015%20UK.html

Falls ich es richtig verstanden habe ist das ein buck converter mit TL494. Der STM32 gibt Strom und Spannung über DAC vor. Ich habe mir ein 48V 10A Netzteil dafür gekauft; bisher wird es am Notebook-Netzteil betrieben. Als Buck-Converter hat es natürlich keine Netztrennung. Rückwärts-treiben mag es gar nicht.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Alexander470815 » Di 18. Apr 2017, 11:31

Ist eben ein Buck Converter mit Mosfets statt Dioden, jeweils zwei Fets parallel.
Ich habe die Schaltfrequenz nicht gemessen aber wenn die Entsprechend hoch ist kommt das mit der Leistung schon hin.
Bei mir hat es die beiden Fets die auf plus schalten zusammen mit dem Gate Treiber in den Tod gerissen.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chefbastler » Di 18. Apr 2017, 18:48

Der kleinste MOSFET wäre das nicht gerade. Bräuchte aber denoch ein wenig Kühlung bei den strömen die da fliesen.
http://www.aosmd.com/res/data_sheets/AOD2810.pdf

Was die MOSFETs auch in den Tod reisen kann ist, wenn diese nicht richtig angesteuert werden. Sprich: Totzeiten nicht stimmen, nicht voll einschalten/ausschalten, zu langsam ein und abschalten, irgendwelche Spikes die das Ding killen, ...

Müsste mann mal mit nem Oszi dran.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon shaun » Di 18. Apr 2017, 19:33

Unwohl wäre mir trotzdem mit den kleinen FETs. Vor allem scheint die Spannungsobergrenze wirklich ernst gemeint zu sein.
Mir sind gerade Aktivboxen angeschifft worden mit zerplatzten LM3886T. Leerlauf an 230V Netz haben die 92V bekommen, absolut Max sind zwar 94, aber mit Signal nur 84, und bei der kleinsten Netzüberspannung war's das dann. Ähnliches vermute ich wird mit den Platinchen hier passieren, wenn sie an klassischem Trafo hängen.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chemnitzsurfer » Di 18. Apr 2017, 19:45

Vin war ca. 60,5-61V (Max Wert laut Dabla 60V)
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chefbastler » Di 18. Apr 2017, 19:55

Da müssten ja noch zwei Spannungsregler drauf sein für Treiber und Logik, was können denn die an Spannung ab? Nicht das sowas der Auslöser ist weil zu wenig Spannungsfestigkeit. Kann gut sein dass die angegebenen 60V die absolut maximum ratings der Spannungsregler sind von den Werten mann eigentlich fern beliben sollte. Zumm killen von Halbleitern reicht auch ein Spike aus der auch übern Traffo aus dem Netz kommen kann.

65V Bertiebsspannung an 80V MOSFETs mit Induktivität drann, find ich dann doch schon etwas Knapp bemessen.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon shaun » Di 18. Apr 2017, 20:28

Etwas... Da muss der Aufbau dann schon induktivitätsfrei sein ;)
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon bastl_r » Mi 19. Apr 2017, 03:52

uxlaxel hat geschrieben:Wieso wäre ein Schaltnetzteil denn nicht potentialfrei? AT- und ATX-SNTe sind potentialbezogen, aber alle anderen Netzteile nicht. Selbst die Servernetzteile sind erdfrei. LG


Auch ein einfacher Stepdown wie das Netzteil um das es hier geht nennt sich Schaltnetzteil. Und da ist nix galvanisch getrennt.

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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Chefbastler » Mi 19. Apr 2017, 17:33

bastl_r hat geschrieben:
uxlaxel hat geschrieben:Wieso wäre ein Schaltnetzteil denn nicht potentialfrei? AT- und ATX-SNTe sind potentialbezogen, aber alle anderen Netzteile nicht. Selbst die Servernetzteile sind erdfrei. LG


Auch ein einfacher Stepdown wie das Netzteil um das es hier geht nennt sich Schaltnetzteil. Und da ist nix galvanisch getrennt.

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Die Schaltregler nur mit Speicherdrossel(Buck/Boost) sind logischerweise nicht galvanisch getrennt. Welch die mit Übertrager aufgebaut sind(Sperwandler; Gegentaktflusswandler, etc.) sind galvanisch Trennbar aufbaubar.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon ando » Sa 4. Nov 2017, 10:13

Moin,

ich schlag vor, mal hier weiterzuschreiben zu dem Thema:

http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=818&start=2450#p206937

Chemnitzsurfer hat geschrieben:
ando hat geschrieben:
Chemnitzsurfer hat geschrieben:Ein Glück, das ich nicht der einzigste bin, dem die China Mini Netzteilmodule um die Ohren geflogen sind.
Dave hat es auch erwischt
https://www.youtube.com/watch?v=Q2rvAoO-MIA



Scheisse, und ich dachte, das Ding taugt.

Was sind denn nun die Do's and Don'ts bei den Dingern??
Kann man da was verbessern?
(Sry falls es Dave erzählt- hab das Vid noch nich zu ende geschaut)

Ando




viewtopic.php?f=14&t=8794&hilit=+modul#p181388

Mir sind halt zwei Module lautstark um die Ohren geflogen, als die Fets explodiert sind. ( einmal ein DPS5015 als ich von CC 10 A => aus, Last entfernt => ein geschaltet habe und einmal ein DPS5005 ? an einen 19V Laptop Netzeil mit CC nach ein paar Minuten Betrieb ( als LED Treiber zweckentfremdet)
Für das DPS5015 hatte ich ja angefangen mir ein potentes Trafonetzteil zu bauen ( 800VA Ringkern, 100V/30A Leistungsdioden, Capbank aus 11 4.700µF /63V Elkos siehe auch hier den Wikiartikel, den ich damals begonnen hatte.
http://www.fingers-welt.de/wiki/index.p ... em_DPSXXXX



Genau so wie du hatte ich das vor zu bauen.

Dicker Trafo, bzw SNT und schwupps: Universelle LED Stromquelle, Ladegerät etc.

Bisher liegt es hier rum, und scheitert daran, das ich das SNT nicht umgebaut bekomme, sodass es 203 Volt akzeptiert statt 110.

Das ist das Pulsepower, das ich auf dem Treffen bekommen hab.

Tja, aber so richtig zuverlässig scheint das wunder Platinchen nicht zu sein.

Wie beim EEV Video in den Kommentaren geschrieben wird, ist der Hersteller, bzw der Designer aber dran interressiert, Verbesserungen umzusetzten.

Was sind denn nun die Probleme?
Falsch Dimensionierte Bauteile?

Oder soll man einfach nciht die LAst plötzlich wegnehmen?

Oder lieber die Eingansspannung nicht so hoch wählen, bzw den Delta Drop zw In and Out?

Ich hab mir die 20 A Platine besorgt. Denn ich brauch ca 10 A, und dachte, OK, ist noch die Hälfte Luft nach oben..

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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Bastelbruder » Sa 4. Nov 2017, 10:24

Oder soll man einfach nciht die LAst plötzlich wegnehmen?

Genau da ist ein Problem, denn der Strom in der Speicherdrossel will weiterfließen. Und das tut er in den Kondensator mit dem er einen unbelasteten Serienschwingkreis mit relativ hoher Güte und viiel zu hoher Resonanzspannungsspitze bildet.
Abstellen läßt sich der Fehler nur mit einer aktiven Last, die den Energieüberschuß kontrolliert in Wärme verwandelt.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon ando » Sa 4. Nov 2017, 10:35

Ok,

das heißt konkret, um das Dingen "stabil zu machen" deinen Vorschlag einbauen?
Parallel zum Ausgang muß ein RC-Glied mit geschätzt 1 Ohm und 1 µF. Bei Agilent ist an der Stelle oft eine aktive Last, die Spannungsspitzen mit einer "variablen Z-Diode" zu verhindern weiß.


Also einen gut belastbaren 1 Ohm Widerstand in Reihe mit dem 1µF Kondensator, der hohe Spannungen abkann einbauen?

Versteh ich das richtig?

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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon Bastelbruder » Sa 4. Nov 2017, 12:12

"Gut belastbar" muß der Widerstand nicht sein, es geht lediglich drum, die Güte des Schwingkreises herunterzusetzen. Das ist im Prinzip ein Snubber wie er auch parallel zu den meisten Gleichrichtern in Trafowandlern eingesetzt wird.

Aber ein einfacher, diskreter Darlingtontransistor mit vielleicht 10 mA eingeprägtem Ruhestrom und ein kleiner Kondensator können das besser.
Etwa so (das ist wohl doch etwas größer geworden). :o
Bildpdf -> asc
Die Stromsenke wird zwar unrealistisch schnell ausgeschaltet, aber wenn man mit den Werten experimentiert und PLUS im Auge behält, dann wird recht schnell klar wo das Problem liegt. Ich denke daß die Speicherdrossel ( L1) mit 10 µH hinkommt. Die Bremse spricht in weniger als einer halben Mikrosekunde an, bis dahin muß der übliche Ausgangskondensator (C2 R5) den Strom puffern, dazu muß er garnicht so groß sein.
Q3 stabilisiert die Spannung an der Basis von Q1 auf ca. 270 mV so daß da 10 mA fließen und beide Transistoren bereit sind. Ich denke daß 5 V zur Verfügung stehen. Gekühlt muß nicht werden, weil (hoffentlich) nur sporadisch der Überschuß aus Drossel und Regelverzögerung vernichtet wird. Die Erholzeit bis zum nächsten Schluck ist unter 30 µs.
D1 schützt die BE-Diode von Q2 nicht nur im Fall eines Kurzschlusses am Ausgang vor der Ladung in C1, sie sorgt auch für schnellere Erholung.
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Re: Einstellbares DC-Netzteil Modul

Beitragvon ferdimh » Sa 4. Nov 2017, 13:00

Was mir bei der ganzen Hilfssenkerei nicht einleuchtet:
Da ist doch ein wuchtiger Ausgangselko verbaut (die 2 großen Kübel neben der Spule + ein Kleinerer). Davon abgesehen, dass ich derartige Ausgangskapazität unangemessen finde, sollte sie doch in der Lage sein, die Energie aus der Spule vollständig aufzunehmen?
10A an 10µH sind 0.5LI²=0,5mJ
Um einen leeren 1000µ-Elko um 1V hochzupumpen braucht man 0,5CU²=0,5mJ.
Wenn die Ausgangsspannung größer wird, wird die Situation nur harmloser.
Ich glaube hier wird versucht, das falsche Problem zu lösen.
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