Projekt "Elektroeinachser"

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Fritzler » So 25. Jun 2017, 16:12

Das geht ja gut vorran, dann könnt man das Teil ja schon zum Fingertreffparkplatz rasenmähen verwenden :lol:

Hab ichs bisher überlesen oder ist kein neuer Anstrich geplant?
Das Teil sieht irgendwie so verrotet aus als käms aus nem Bergwerk :shock:
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Finger » So 25. Jun 2017, 18:35

Lass mal auf die Wiese und mäh mal!!!
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon xanakind » So 25. Jun 2017, 19:18

Fritzler hat geschrieben:Hab ichs bisher überlesen oder ist kein neuer Anstrich geplant?

Ich würde das gerade so lassen!
Dieses verottete / abgefuckte aussehen hat was! :lol:
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Hansele » So 25. Jun 2017, 20:57

Cooles Teil, ist doch jetzt super geworden.

Hmm Farbe?

Ich finde die alte Patina eigentlich zu schön und das zu lackieren.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon RMK » So 25. Jun 2017, 23:21

na dann einen matten Klarlack als Schutzanstrich für die Patina. *g*
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ando » So 25. Jun 2017, 23:24

ihr denkt zu kompliziert:

einfach mit nem öllappen gut abwischen:
glänzt und is korrossionsschutz!
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Mo 26. Jun 2017, 18:33

Fritzler hat geschrieben:Hab ichs bisher überlesen oder ist kein neuer Anstrich geplant?
Das Teil sieht irgendwie so verrotet aus als käms aus nem Bergwerk :shock:


Eigentlich wollte ich es anstreichen. Aber wenn ich mir Eure Kommentare so ansehe, bleibt wohl das Bergwerkdesign ;-)

Finger hat geschrieben:Lass mal auf die Wiese und mäh mal!!!

Wiese? Ach ja, da war ja was. Das Ding ist ja nicht nur zum angucken, sondern soll mal nach draußen
:D
Habe ich heute mal gemacht. Erstmal über den Rasen Typ "englischer Garten". Okay, das geht schon mal. Aber das ist ja auch pipi.
Wir haben hinten so richtig zerfilztes Gras, kommt man mit der Sense nicht mehr durch. Und das Messer ist noch stumpf. Ziel: Sollte er mit Mühe schaffen können. Ergebnis: Nö, kann er nicht. Da bleibt er nach ein einem halben Meter stehen. Also zurück ans Reissbrett.

Causa: Es liefen nun zwei Verbraucher über einen Motor. War ja auch gar nicht geplant. Dazu noch über den verrotteten Keilriemen. Das konnte nix werden, war mir auch klar. Aber wir haben Erkenntnisgewinn, darum ging es mir:
1. Mir fiel beim rumspielen auf, dass die untere Riemenscheibe ebenfalls durch ein Kettenrad ersetzt werden kann. So umgehe ich zwar den bösen Keilriemen, behalte aber das Winkelgetriebe. Umgehe aber das große Problem, das das Kettenrad für den Mähbalken nach meinem vorherigen Plan immer voll Grass fällt und schnell verstopfen würde.
2. Ich behalte mir präventiv vor, das ganze doch über 36 Volt zu betreiben. Habe aber keine passenden Akkus, daher erstmal nur als Reserve-Hintergedanken.
3. Die Spannung am Motor ist unter Last ziemlich eingebrochen. Die Zuleitungen sind etwa 3 meter 1qmm Leitung. Da fällt bei Last viel Spannung ab ->Leistungsverlust. Kann aber auch an der Batterie liegen , die hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel.
4. Der Weg zur Wiese sind etwa 100 Meter. Das ist bei 5-6 km/h doch recht lang, gefühlt darf er durchaus noch etwas schneller. Sagen wir, 7 statt 5,5 km/h?
5. Die olle Krokodilklemmen als Stromanbindung zur Batterie fiel dauern ab. Da dachte ich: Och, schiebste den Kram eben von Hand. Ergebnis: Das war schwerer als gedacht. Habe dann schnell wieder den Akku angeschlossen.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ferdimh » Mo 26. Jun 2017, 18:37

1mm²?! echt jetzt?! nimm mal eher 10!
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon xanakind » Mo 26. Jun 2017, 19:36

1mm² ist tatsächlich etwas dünn :shock:
Mich wundert es, dass der Kram unter Last nicht mit heftigen Qualmen abgebrannt ist.... :o
Fettes Kabel rein!
Und gescheite Batteriepolklemmen! diese Krokoklemmen taugen für solche Zwecke nicht wirklich.

Die hier sind z.B. schon ganz brauchbar:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDkyOTQ1OTk-/KFZ_und_Zweirad/Autozubehoer/Elektrik/Batteriepolklemmen.html
Bei meiner USV habe ich die Leitungen aber direkt eingelötet.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Do 13. Jul 2017, 19:06

Heute ging es mal wieder weiter. Auf dem Treffen hat Matt mir diesen Motor in die Hand gedrückt. Ich gebe zu, dass ich über dieses kleine Motorchen vorab ein wenig gelächelt habe. Zu hause festgestellt: Das Miniteil hat 200 Watt. Ist nur ein virtel so groß wie mein anderer, aber Power ohne Ende. Habe ich natürlich gleich mit einem Ritzel für die Kette versehen (ist auf dem Bild schon drauf)
Bild->zoom

Der Motor wird diese Welle antreiben. Die Keilriemenscheibe muss natürlch runter und durch ein Kettenrad ersetzt werden. Das geht sicherlich ruck-zuck.
Bild->zoom

Dazu muss ich diesen Gewindestift rausdrehen. Okay, ist kein Gewidnestift, sondern ein Stahlstift, oder wie das heißt. Also rausbohren oder durchschlagen.
Bild->zoom


Verdamt, das gibt es doch nicht. Selbst mit brauchialer Gewalt passiert da gar nix. Sowas kenne ich gar nicht. Habe den Akkuschrauber sogar mit Hebelwirkung da reingedrückt. Mit richtig Kraft. Ohne Ergebnis.
Bild->zoom

So sieht das Ergebnis nach einer Stunde rumgebohre aus. Als hätte ich den Bohrer auf links drehen lassen.
Bild->zoom

Bitte um Mithilfe: Wie kriege ich diesen Stift raus, bzw. die Antriebsscheibe runter? Ich weiß nicht mehr weiter.
Falscher Bohrer? Hatte schon extra einen besseren genommen. Drei Bohrer probiert.

Danke und Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon topmech » Do 13. Jul 2017, 19:28

Wenn man von beiden Seiten rankommt, Kommando vor-zurück, also versuchen von beiden Seiten abwechselnd den Stift loszubekommen. Wärme kann dabei helfen.
Vielleicht auch über nacht in WD40/Caramba/Petrolium einweichen
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Wurstblinker » Do 13. Jul 2017, 19:32

Bohrer schleifen ? :D
Nee im ernst hatte schon Spezialisten die in ein Sackloch nen Bohrer reingeschlagen haben und der Rest wurde dann abgeflext.

Ich würde mal von der anderen Seite evtl etwas dicker probieren bis es nicht mehr weiter geht
und dann eben mit nem Durchschlag immer feste druff :)
Wenn garnix geht, und du das Rad nicht mehr brauchst, dann eben mit der Flex ran und knapp an der welle vorbei schneiden..
Zuletzt geändert von Wurstblinker am Do 13. Jul 2017, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon bastelbjoern » Do 13. Jul 2017, 19:36

wenn das n Stift ist, müsste auf der anderen Seite eine Öse sein. Mit Kneifzange rauspopeln. oder mit austreiber rausschlagen; gibbet als Set in verschiedenen dicken ...

wenn die Öse auf der anderen Seite der Achse (also jetzt unten) nicht ist, kenne ich das nicht und hab nix gesagt....
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Freak » Do 13. Jul 2017, 20:05

Ich weiß, doofe Frage bei einem Eigenbau - darf es auch ein bisschen mehr kosten? Ich vermute einfach mal einen gehärteten Stift und "empfehle" Hartmetall. Anführungszeichen, weil das doofe Zeug halt freihand bricht wie nix. Im Zweifelsfall: Steinbohrer mit Hartmetallspitze nehmen und umschleifen. Ist halt nicht so geil wie massives Carbid, aber besser als Schnellstahl allemal. Bröselt auch nicht so weg.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon MichelH » Do 13. Jul 2017, 20:11

Öhhhm. Bist du dir sicher das es kein Kegelstift ist? Dann würde es mich nicht wurdern wenn der von einer Seite nicht raus will :D
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon xoexlepox » Do 13. Jul 2017, 20:20

So sieht das Ergebnis nach einer Stunde rumgebohre aus. Als hätte ich den Bohrer auf links drehen lassen.

Und wie sieht der Bohrer nach dieser Aktion aus? Blau oder ausgeglüht? ;)
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Do 13. Jul 2017, 20:55

MichelH hat geschrieben:Öhhhm. Bist du dir sicher das es kein Kegelstift ist? Dann würde es mich nicht wurdern wenn der von einer Seite nicht raus will :D

Ja, definitiv nicht. Sieht ziemlich nach Spansstift aus.

xoexlepox hat geschrieben:
So sieht das Ergebnis nach einer Stunde rumgebohre aus. Als hätte ich den Bohrer auf links drehen lassen.

Und wie sieht der Bohrer nach dieser Aktion aus? Blau oder ausgeglüht? ;)

Seltsamerweise wie neu. Nur eben nicht mehr scharf.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ESDKittel » Do 13. Jul 2017, 21:34

Bei dem Stift könnte es sich um ein aufgerolltes und anschließend abartig hart gehärtetes Stücken Blech handeln oder einen ebenso abartig gehärteten Passstift
Ausbohren unmöglich.
Mit Gleitmittel tränken, einweichen lassen, heiß machen und mit einem passenden Durchtreiber rausprügeln.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Do 13. Jul 2017, 21:42

Gerade gesehen, dass laut Wikipedia das Ding aus Federstahl besteht. Wie von Euch vorgeschlagen, sollte Hitze, Öl und Schläge also das Mittel der Wahl sein.
Blöderweise habe ich keinen passenden Austreiber.Ein Nagel ist hier kein Ersatz.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Matt » Do 13. Jul 2017, 22:04

Letzte Mittel ist Bohrer, Rückseite , als Austreiber..

Maxon RE50 heisst diese Motor, ist klein aber kräftig..hab denen 2 Stück gegeben, einer nicht so gut (ist mal überhitzt und macht geräusch beim laufen), andere geht prima..
200W und Glockenanker-Motor, das ist wahrlich interessant.

Grüss
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon xoexlepox » Do 13. Jul 2017, 22:04

...abartig gehärteten...

Also notfalls doch den Dremel mit "Diamant (Keramik)"-Fräser ("Schleifkörper" wäre wohl eher richtig) ansetzen, und das Teil mühsam in Späne zerlegen?
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Do 13. Jul 2017, 22:17

Oder einen dicken Draht durch, und diesen mit Strom zum Glühen bringen. Federstahl, der zu heiß wurde, ist weicher. Schweißtrafo!
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Do 13. Jul 2017, 22:49

So, Splint is raus. War noch mal schnell inne Werkstatt. Mit gut Feuer unterm Hintern klappte es denn.
Dafür hängt die Antriebsscheibe natürlich fest wie Hulle. Habe sie erstmal mit WD40 getränkt. Morgen mal weitergucken.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon tryps » Do 13. Jul 2017, 23:16

Von hinten einen guten Punkt zum Hebeln suchen und Kuhfuß mittig hinter die Scheibe und von vorne mit mehr oder weniger Gefühl was auf die Welle geben. Wer dreiarmig ist kann auch mit zwei Hebeln arbeiten... Falls das nicht will heiß und kalt im schnellen Wechsel und nochmal.
Oder halt einen Abzieher nehmen... :D
viel Erfolg
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Fr 14. Jul 2017, 16:16

Edit
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