Projekt "Elektroeinachser"

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon tom » Sa 22. Jul 2017, 18:06

jetzt klappt das. Im Gedanken bin ich jetzt bei Dir. Wirst sehen, das jetzt alles klappt.
Danke für die Einblicke.

M.f.G.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon tom » Sa 22. Jul 2017, 20:04

Danke für die netten Einblicke.

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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 22. Jul 2017, 20:08

Danke fürs Zuschauen.
Ich hoffe, Du konntest ein wenig sehen? Das Ergebnis veröffentliche ich gleich.
Gruß
Kuddel
PS: Normal bin ich dann auch im Chat, aber derzeit fehlt mir dazu der Rechner in der Werkstatt.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon tom » Sa 22. Jul 2017, 20:15

Ja, war Cool.
Nur bei der "Bohrmaschinenhaltung" kann ich Dir nur eine 2- geben.
Die steht zu tief, und Du wirst mit der gebückten Haltung Kreuzschmerzen bekommen.

M.f.G.

tom
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 22. Jul 2017, 21:00

Bohrmaschinenhalterung? Du meinst meine Ständerbohrmaschine? Stimmt, die könnte etwas höher. Guter Hinweis.
Hier die aktuellen Ergebnisse:

Da es ja regnete, konnte ich nicht raus. Somit kein Schweißen möglich. Also machen wir mit Kunststoffplatten weiter.
Zuerst ein Haufen Kunststoffplatten zugeschnitten:
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Wenn ich ein kleineres Ritzel verwende, bekomme ich eine kleinere Drehzahl und höheres Drehmoment. Dem kleinen Ritzel fehlt aber noch eine Madenschraub. Leider ist die einzige Madenschraube die ich habe zu lang. Na, wird schon passen:
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So sieht der Motorhalter aus:
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Alles fertig gebohrt:
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Hm. Sollten die Löcher nicht fluchten? Ah, egal, wird auch schon passen. Warum ist das eigentlich so schräg? Ich hatte doch exakt angezeichnet, mittels "Durchbohren"?
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Die Madenschraube ist doch zu lang. Sie stößt mit der Kette zusammen.
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Statt Madenschraube eine Rundkopfschraube. Passt auch. Not macht erfinderisch Pfusch ;-)
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So sieht das ganze fertig aus. Es ist in wirklichkeit gar nicht schief und krumm. Das liegt an der Aufnahme. Paralaxefehler. Die Kettenscheibe ist aber exakt ausgerichtet
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Probelauf: Bei 12 Volt "nur" noch 10 A. Das ist zwar Grenzwertig, könnte aber gerade noch klappen:
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Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » So 23. Jul 2017, 10:41

Gerade mal das Datenblatt vom Motor angeguckt. Nennstrom = 10 A. Und ich bin im Leerlauf schon drüber. Ich hatte auch den Strom ohne Mähbalken (also nur das Wendegetriebe) bei 12 V gemessen: auch schon 7A. Also rückt der Plan der Nichtverwendung des blöden Wendegetriebes immer mehr in den Vordergrund.

Matt hat geschrieben:Oder man verbaut gleich 2x Motoren.. mein Gefühl sagt 200W ist allein zu schwach für Mähbetrieb.

Das will ich vorher aber natürlich noch ausprobieren. Wilder Aktionismus war schon immer mein Ding :D

Bin für 2h in der Werkstatt, cam läuft.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » So 23. Jul 2017, 11:44

Das ist spannend: Ein Motor braucht 12 A. Zwei zusammen nehmen 15 A. Also nur zwei A mehr, statt das doppelte. Und man merkt die Mehrleistung deutlich. Da wird die Motorkennlinie in der Praxis sichtbar.
Bilder folgen später.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » So 23. Jul 2017, 19:28

So ging es heute weiter:

Matt hat gesagt, dass ich zwei Motoren in Reihe (oder nennt sich das aus mechanischer Sicht Parallelschaltung?) zu schalten. Dazu brauchen wir eine Wellenverbindung. Gucken wir ertsmal, was meine Rundmaterialkiste hergibt:
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Kunststoff ist ein schönes Material. Ein Stück davon abgesägt:
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An der Drehbang die Schnittfläche glattgemacht und gebohrt:
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Von oben dann Gewinde für die Stellschrauben einbringen. Blöde: ich habe ja immer noch keine Madenschrauben mehr.
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Beim Test ist ein Amperemeter scheinbar runtergefallen. Zeigt nun einen Dauerstrom an ;-)
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So sieht die unfertige Konstruktion aus. Zum Testen ist es geeigent. Eine Motorhalterung werde ich kommende Woche wohl bauen.
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Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Fr 28. Jul 2017, 08:38

Es werde Motorhalterung:
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Mit 12 Volt (gefühlt) zu wenig Leistung. Mit 24 Volt zu viel. Ich werde wohl um einen Motorsteller nicht umzukommen. Und die Kunststoffwelle muss aus Metall gemacht werden.
Und dann muss ich wohl noch mal aufs Feld, Realtest machen.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon sysconsol » Fr 28. Jul 2017, 13:42

Abgriffe an die Einzelzellen und ein Stufenschalter **duck-und-weg**
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Fr 28. Jul 2017, 22:05

Heute ging es weiter. Leider hatte ich die Cam vergessen. Dafür habe ich ein paar Bilder:
Erstmal fehlte ja die Welle aus Metall. Also noch mal die Drehbank angeworfen, Längsbohrung, zwei Gewinde von oben und Madenschrauben rein. Ich hatte doch tatsächlich noch einen Tüte mit Madenschrauben M5 gefunden:
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Es wird langsam Zeit für Elektrik. Dazu brauchen wir natürlich eine große Kiste mit Draht und Kabeln. Und diese lustigen KFZ-Flachstecker:
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Für die Flachstecekr fand sich dieser feine Verteiler aus einem alten Großküchengerät.
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Hier das fertige Ergebnis. Wie man sieht, ist vorne dran etwas Gras. Ich hatte einen schnellen Test gemacht. War sehr schnell, weil es mal wieder dauernd regnete, und ein starker Guss ich überraschte.
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Das Testergebnis zeigt folgendes: Der Fahrmotor ist mit 12 Volt wie schon oben beschrieben viel zu unterdiemensioniert. Er fährt zwar mit Kraft, aber viel zu langsam. Die Mähbalkenmotoren brauchen hingegen keine 24 Volt. Ich brauche also unbedingt eine Regelung. Der Mähbalken selber muss auch überarbeitet werden. Er ist stumpf und hat zu viel Spiel. Comming up next.

Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 29. Jul 2017, 20:36

Heute war es Zeit für einen Test. Vorher habe ich den Mähbalken mal neu geschliffen.
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Die Abstände zwischen den einzelnen Zähnen sind aber schon recht groß. Gerad und ausgerichtet ist da auch nix mehr. 30 Jahre Alter haben dem Ding doch recht zugesetzt. Das dürfte ein Problem werden.
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Also mal einen Mähtest. Soweit gut.
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Nun ins hohe, so richtig verkrautet und verfilzt. Das Gerät blieb recht früh stehen. War mir fast Klar, das ist selbst mit dem Benzinmotor drauf schon so dauernd passiert. Man sieht richtig, wie das Gras zwischen die Zähne gerät und das ganze verklemmt.
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Das war nix. Ein Halter ist auch abgebrochen abgebrochen.
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Das Thema Mähbalken ist also gestorben. Wir lauschen traurige Musik im Hintergrund. Ich kann hier einen dicken Schlussstrich unter dem Projekt machen:
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Aber ich will noch nicht. Die Alternative ist ein neuer Einachser für 3000 Euro. Oder ein Kleintrecker für noch mehr Geld. Das passt mir gar nicht. Von den 600-Euro-Dingern halte ich nix. Die fahren nur 3 km/h. Fürs Mähen geht es, aber wenn das Teil nach 5 min Mähen zurück in den Stall muss, braucht man eine halbe Stunde Fahrzeit. Das nervt selbst bei meinem sehr stark. Und der fährt mindestens doppelt so schnell.
Ich gehe also noch mal ans Reissbrett. Noch habe ich einen Trumpf im Ärmel. Na, mehr ein Bube oder eine 10. Wir werden sehen.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon andreas6 » Sa 29. Jul 2017, 21:01

Wenn da eine Aufhängung bricht, ist die Antriebsleistung hoch genug. Dann muss die Handhabung und die Schärfe verbessert werden. Ich kann nun nur aus dem eher kleineren Rasenmähersegment berichten, mit großen Geräten habe ich keine Erfahrung.

Bei zu viel hohem Gemüse vormähen auf etwa der halben Wuchshöhe, da ist es noch nicht so dick wie unten (mache ich gern kleinflächig mit dem leistungsstarken Zweifaden-Kantenmäher). Und nur kurze Abstecher machen, nicht versuchen, durch zu fahren. Hat man einmal eine angemähte Kante, dort nur mit halber Breite oder noch knapper entlang fahren. So bleibt die Leistung und die Drehzahl nutzbar.

Ich bin ein fauler Gärtner und will nur den Garten flach halten. Daher wird fast nur gemulcht und kein Grasschnitt weggetragen. Das geht auch mit kniehohem Gras, aber nur mit passender Handhabung.

MfG. Andreas
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon bastelbjoern » Sa 29. Jul 2017, 22:34

http://www.ebay.de/itm/Maehbalken-ca-97 ... 2548.l4275

das wär nix ?

oder in gleichnamigen Kleinanzeigen mal stöbern.....
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Später Gast » Sa 29. Jul 2017, 23:29

Kuddel hat geschrieben:Das war nix. Ein Halter ist auch abgebrochen abgebrochen.
[abgebrochen.jpg]

Das Thema Mähbalken ist also gestorben.
hä? wieso? den Schaden kann man doch schweißen oder zur Not das Teil komplett neu machen. Sieht mir auch so aus, als sei das ein alter Riss, dem nur noch der Rest gegeben wurde, sonst wäre das nicht korrodiert?

Ansonsten bin ich ganz bei Andreas, womöglich bist du im Bewusstsein überlegener Power (Härhärhär) etwas zu rabiat mit dem Gerät ins Gebüsch gerauscht?

Nicht ins Bockshorn jagen lassen, das sind nurnoch die Feinheiten der richtigen Einstellung jetzt.

Die gebrochene Halterung ist nur ein stummer Schrei nach Lihiebe
Die Fühührungen sehnen sich nach Zärtlichkeit.
Er hat nie gelernt verfilztes Gebüsch zu schneihiden
Aber jetzt nimmt Kuddel sich endlich für ihn Zeit(?)


OohOoh Oh!
:mrgreen:
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon IQON » So 30. Jul 2017, 01:22

Hallo

Wo hast du denn da was geschärft?
auf dem letztem Bild sehen die zähne so stumpf aus wie 20 Jahre ohne schärfen gemäht...

Normal die flachen Flächen die gegeneinander gleiten Planschleifen also zumindest Rost runter ...
Und beidseitig bei jedem Zahn solange abschleifen bis sich ne schare Schneide bildet nur seitlich abtragen nicht von unten...

Die beweglich Schneidleiste muss da richtig drin flutschen schön ölen mit "bioöl"...

Vermutlich drückt sie weil stumpf mähgut zwischen die Zähne, das hebt die Messerleiste an, bricht dir den halter ab und die Sache blockiert...
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon xoexlepox » So 30. Jul 2017, 01:47

Und beidseitig bei jedem Zahn solange abschleifen bis sich ne schare Schneide bildet nur seitlich abtragen nicht von unten...

Soweit ich es verstanden habe, funktionieren die Dinger wie eine Schere, die auch keine "scharfen" Schneidkanten hat, sondern nur zwei (fast rechtwinklige) Kanten, die in möglichst geringem Abstand aneinander vorbei gleiten. Das "Geheimnis der Schärfe" liegt m.E. im Abstand der beiden "Klingen".
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Heaterman » So 30. Jul 2017, 02:27

Das meine ich auch, die Erfahrung hab ich mit meiner Heckenschere gerade gemacht. Die ersten Schneiden wie ein Messer geschliffen, dann getestet, nur Rupfen. Dann man recherchiert und Scherenschliff. Das Wichtigeste sind völlig glatte Kanten ohne Grat, die plan übereinander gleiten.

Ansonsten: weitermachen. Es gibt ja nichts, was man nicht mit Lochband zusammentüddeln kann. Duck und weg....
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Bastelbruder » So 30. Jul 2017, 02:35

Ich vermute daß die beiden Balken bloß einmal auf die Planschleifmaschine müssen. Die Seiten der Schneidkanten sind nicht so wichtig.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon IQON » So 30. Jul 2017, 11:33

Hmm
Ich glaube wir meinen alle das Gleich so ungefähr gleitflächen plan, rest wird zum schärfen verwendet...
Schärfwinkel sieht mir auf dem bild jedoch schon recht flach aus so 30GRad? also mittel scharf, meine Heckenschäre war auch so...
Bei ner echten Schere hat man doch durch absichtliches Rundbiegen, nur en Punkt Kontakt über den Schliesweg, wenn sie ganz zu ist liegen bei Seiten hohl...

Das wird hier wohl nicht angewandt hoffe ich :shock:
ja am wichtigsten ist wohl das sich die Messer nicht spreitzen wenn sich das Schnittgut zwischen die klingen schieben kann ist hopfen und Malz verloren...

Und wi bekommt man die Messer jetzt Plan ohne en Messerschleifer zu kennen?

reicht das schon en stück Schleifpapier auf die Granit Küchenplatte zu legen und en bisschen hin und her muss ja eigentlich nur der Rost runter...

Viele Grüße und Viel Glück...
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon IQON » So 30. Jul 2017, 11:43

http://blog.stihl.de/praxiswissen/2015/ ... schaerfen/

Jor so wichs mir gedacht habe machen dies auch nur das entgraten kann man auch ohne die Planfläche zu verkratzen :D

beim schärfen einfach nicht den Winkel Verändern dann sollte das passen...
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Towarisch » So 30. Jul 2017, 14:36

Der Winkel an der Klinge passt so.
Früher(tm) durfte ich mich als Schlosserlehrling der LPG jeden Winter intensiv mit allen verfügbaren Mähbalken beschäftigen. In 3 Wochen waren die dann auch alle aufgearbeitet. Also Schleifen nur von oben, Winkel passt, vorsichtig von unten plan entgraten und dabei der Schneide keinen Winkel von unten verpassen. Die Gegenschneiden sehen hier mies aus. Diese müssen einen scharfen 90 Grad Winkel haben. Die Balken wurden auch noch längs gerichtet/verdreht damit sie nicht aufschnäbeln.
Diese hatten dann über die Länge eine leichte Verdrehung in Richtung Messer, die waren aber auch länger.
Gefettet oder geölt wurde im Betrieb nix, das ruiniert die Gegenhalter und Bleche in kürzester Zeit.

Wenn ich deine Fotos anschaue stehen die Klingen immer über eine Gegenschneide, hast du mal geschaut ob der Hub ausreichend für eine komplette Schneidbewegung ist?

Tschüss Tom
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Bastelbruder » So 30. Jul 2017, 14:49

Ich vermute daß der Anfang des Fadens wieder aufgewärmt werden muß...
Sehen die Balken immer noch so aus?
Bild
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » So 30. Jul 2017, 15:25

Bastelbruder hat geschrieben:Ich vermute daß der Anfang des Fadens wieder aufgewärmt werden muß...
Sehen die Balken immer noch so aus?
Bild


Nee, so auf Seite 2 dieses Treads war ich da auch schon mal bei:
Kuddel hat geschrieben:Da ich Motormäßig noch nicht wirklich weiterkomme, muss ich zur Entspannung mal den Mähbalken säubern und schleifen. Besser erhalten als ich dachte. Auf der linken Seite hat er aber verdammt viel Spiel.
Bild->zoom

Hatte da aber schon die miese Qualität bemerkt. Gestern hatte ich ja auch noch mit dem Bandschleifer versucht, die Teile Planzuschleifen. Aber die Finger sind auch noch verbogen und alles. Ich will nicht ausschließen, dass man in einer Winterarbeit das ganze wieder hinkriegen kann. Aber derzeit habe ich einen anderen Plan. Dieser neue (natürlich noch geheime) Plan gefällt mir sehr gut. Lustigerweise ist das eigentlich mein ganz alter Plan. Ich hatte es nur selber schon vergessen.
Wer aufmerksam im Forum mitgelesen hat, kennt den Plan sogar. :D
Gruß
Kuddel
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