Projekt "Elektroeinachser"

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 6. Mai 2017, 19:13

Den Gangschalter musste ich leider ganz auseinandernehmen:
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Hat den Vorteil, dass man es dan auch schön machen kann: Gereinigt und lackiert macht es gleich mehr her.
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Während das Ding trocknet, kümmere ich mich um die Schneide:
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Leider sehr stark vergammelt. Mal gucken, was da zu retten ist.
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Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon RMK » So 7. Mai 2017, 15:10

aus gegebenem Anlass hier die Fotos vom Kindertraktor...

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Aaltteilanteil ist nicht genau bekannt, ein paar Sachen kommen auch aus dem Forum, aber ich glaube er liegt bei über 85%... :-)
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Chaoskreator » So 7. Mai 2017, 15:42

Hat der Kindertraktor ernsthaft eine Straßenzulassung oder ist das Versicherungskennzeichen nur Zierde?
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon RMK » So 7. Mai 2017, 17:07

Chaoskreator hat geschrieben:Hat der Kindertraktor ernsthaft eine Straßenzulassung oder ist das Versicherungskennzeichen nur Zierde?


der Herr belieben zu scherzen. :-)
hast Du da irgend eine Art von Beleuchtung dran gesehen (okay, demnächst eine gelbe Rundumleuchte von Röhricht, aber sonst...)

nein, das Schild lag rum, und musste dran, aber auf der Strasse wird das Ding nicht bewegt. Wiese ist gross genug hinterm Haus
auf dem Land.. (100x60m oder so)

Das Ding schleppt aber tatsächlich ordentlich was weg und die Kinder können damit auch beim Rasen mähen usw "helfen" (der Anhänger
hat ne Kippvorrichtung)
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Chaoskreator » So 7. Mai 2017, 19:28

Äh ja, Beleuchtung wäre wohl notwendig ;)
Mir ist da nur eingefallen, dass es in der Gegend vor > 15 Jahren mal ein zweitaktmotorbetriebenes Gefährt gab. Das war ein behindertengeeignetes Mobil, eine Art Frickel-Krankenfahrstuhl. Das Ding hatte ein Automatikgetriebe mit 2 Gängen, sah sehr nach einer Eigenkonstruktion aus und hatte auch so ein Kennzeichen drauf. Inwiefern das "rechtmäßig" war, weiß ich natürlich nicht.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Chris91 » So 7. Mai 2017, 20:13

Hallo.

Ich sehe gerade das du einen Motor von einer Hydraulikpumpe verwenden möchtest.
Hoffentlich hast du das Glück, das der Motor keine Doppelschlussmaschine ist.
Hab selbst so ein 2,2KW 24V Motörchen von einer Hydraulikpumpe.
Orginal läuft der Mit nem 20A Labornetzteil aber nichtmal an...
Hab dann die 24V Feldwicklung extern bestromt und siehe da... er läuft gut an, gönnt sich aber bei 12V Rotorspannung schon über 10A im Leerlauf.
Muss die Tage mal ein bisschen Experimentieren. Will mal von den 4 Kohlebürsten 2 ausbauen und die Reihenschlusswicklung totlegen und ggf. auch deren Polschuhe ausbauen.
Vielleicht lässt sich der Motor so um einiges effizienter machen.



Chris
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ferdimh » So 7. Mai 2017, 20:20

Will mal von den 4 Kohlebürsten 2 ausbauen und die Reihenschlusswicklung totlegen und ggf. auch deren Polschuhe ausbauen.
Vielleicht lässt sich der Motor so um einiges effizienter machen.

Wie zum Henker soll das effizienter werden?!
Insbesondere durch Ausbau der Bürsten?! Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass man manche Polschuhe so und manche so bewickelt.
(Guck erstmal, ob die Reihenschlußwicklung nicht "falschrum" angeschlossen ist, um das Absinken der Drehzahl zu kompensieren).
Naja, 2,2kW mechanisch an 24V sind guuut 100A im Betrieb, wenn das Ding dazu noch mechanisch etwas schwergängig ist oder auf Kurzzeitbetrieb gezüchtet ist (mit Eisen nah an der Sättigung) dann braucht das Teil halt 10-20% seines Maximalstroms im Leerlauf.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Chris91 » So 7. Mai 2017, 20:38

Das Bürsten / Polschuhe ausbauen soll den Motor zu einer reinen Nebenschlussmaschine mit einem Polpaar machen.
Die Reihenschlusswicklung ist scheinbar nicht entgegengerichtet. Wenn man nur Reihenschlusswicklung und Anker anklemmt dreht er trotzdem in die selbe Richtung.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » So 7. Mai 2017, 20:57

Chris91 hat geschrieben:Hallo.
Ich sehe gerade das du einen Motor von einer Hydraulikpumpe verwenden möchtest.
Chris

Mein Motor ist von einem Rollstuhl, nicht von einer Hydraulik. Hat nur zwei Kohlen.
Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Chris91 » So 7. Mai 2017, 21:01

Das sollte dann natürlich keine Probleme bereiten. Sah nur so aus wie ein Motor von einer Hydraulikpumpe ^^
Die Motoren haben ja auch so eine Blöde Welle!
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon ferdimh » So 7. Mai 2017, 21:38

Der Sinn von "Nur ein Polpaar" leuchtet mir halt nicht ein. Das ist einfach nur verschenkte Leistung oder Wirkungsgrad, je nach dem wie heftig man belastet.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Till » So 7. Mai 2017, 21:48

10A im Leerlauf sind bei solchen Motoren normal, die drehen ja relativ hoch, sind nicht zwingend auf 100%ED ausgelegt und ziehen bedingt durch die Spannung halt im Normalbetrieb einen
enorm hohen Strom, da leidet der Wirkungsgrad natürlich.
Bei 100V sähe die Welt schon wieder ganz anders aus.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Arndt » So 7. Mai 2017, 22:05

Also RMK, DAS ist mal ein verschärftes Gerät!
Mein vollster Respekt!
Schön finde ich das Windmühlchen vorn, das hat Stil :lol:
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon RMK » Mo 8. Mai 2017, 08:37

Arndt hat geschrieben:Also RMK, DAS ist mal ein verschärftes Gerät!
Mein vollster Respekt!
Schön finde ich das Windmühlchen vorn, das hat Stil :lol:


Vielen Dank, ich werds an Vaddern weiterleiten. Eigentlich hätte ich keine Fotos machen
dürfen, weil "ist noch nicht fertig, muss noch angemalt werden, usw..... "

das Windmühlchen hast Du verkannt, das ist ein Wind*generator* - damit werden
während der Fahrt die Akkus aufgeladen!! ein Perpetuum mobil ! :-)

und jetzt los, bastel mal die Motorsteuerung an Deinen Traktor - wirst sehen, das
fährt sich gleich viel besser. :-)
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Hausmeister » Mo 8. Mai 2017, 13:28

Was hat denn der Traktor​ für eine Hinterachse / Differential drinnen?
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon RMK » Di 9. Mai 2017, 16:16

uff, da fragste mich was... die Achsen haben wir aus den Kleinanzeigen gefischt, ich kann meine
(noch nicht verbaute... ähem..) mal ausgraben und draufgucken.. was genau interessiert Dich?
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Hausmeister » Di 9. Mai 2017, 18:48

Ich will auch noch einen Kindertraktor bauen. Aber mindestens mit Differential / evtl. Sperre. So Einrad oder Starrachsen Antrieb gefällt mir nicht
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon radixdelta » Mi 10. Mai 2017, 14:01

da würde ich bei den alten Rasentraktoren stöbern, nicht Hydrostat und nicht transaxle, die anderen mit dem Getriebe unter dem Sitz. Wir hatten z.B. einen Novotrac 10.
Einzeln sind die Teile leider relativ teuer, aber manchmal wollen Leute defekte Rasenmäher los werden, da lohnt das schlachten.
Jedenfalls haben die ein einfaches Differential an der Hinterachse, das aber verhältnismäßig Robust ist. Angetrieben wurde das bei unserem Modell per Kette, wobei das Kettenblatt gleichzeitig Bremsscheibe ist. Da würde ich hin tendieren, das Teil hat mich über 10 Jahre lang überlebt, und es gab keine Gnade, bis der Motor nicht mehr wollte.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon becks » Mi 10. Mai 2017, 14:17

Die Achse dürfte aus einem AOK-Chopper (E-Scooter oder was auch immer) kommen. Hersteller ist Meyra (siehe Typenschild auf dem Bild). Gibt es auch in der eBucht: 272653452463.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Do 18. Mai 2017, 20:45

So, es geht weiter:

Ich hatte lustige Metallteile gefunden. Hey, das sind ja in wirklichkeit Wellenverbindungen!
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Also erstmal das Loch besser ausgedreht:
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Eine Nutenführung fräst man am besten mit einer Stichsäge:
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Das passende Gegenstück wird mit hochwertigen Draht verbunden: Voils: Wellenverbindung!
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Gruß
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon RMK » Do 18. Mai 2017, 22:53

spielst Du Golf? (Bild 2) :)
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Kuddel » Sa 20. Mai 2017, 21:46

Es geht natürlich weiter. Zuerst müssen wir natürlich die "DasistnichtgenugLeistung"-Fraktion entkräften. Fangen wir mit einem einfachen Fahrmotor an:
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Fazit: Geil. Auch in schneller Fahrstufe konnte ich den Einachser nicht mehr festhalten. Leistung pur ;-)

Da ich jetzt öfters Fahrtests machen muss, ist die bisherige Plattform nicht mehr gut genug. Also ein Neubau:
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Hat den genialen Vorteil, dass ich das Moped auf einen Meter höhe hochschrauben kann:
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Als nächstes basteln wir mal eine Motorhalterung. Wichtig ist ein gelb-grüner Kontrast. Das signaisliert Sicherheit:
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Und natürlich brauchen wir mehr Strom. Also erstmal überhaupt Strom. Hierbei achten wir natürlich auf natürliche Werkstoffe. Dann können auch endlich wieder Spax genutzt werden.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Arndt » Sa 20. Mai 2017, 22:25

Chic! das sieht echt vielversprechend aus!
Aber Kuddel mal ganz im ernst, das mit den Akkuschraubern musst Du sein lassen, das ist so... so despektierlich... :lol:
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Chemnitzsurfer » So 21. Mai 2017, 09:31

Oder den gegen eine alte Multimax tauschen und dann ein Kabel hinter herziehen
duck und wech.
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Re: Projekt "Elektroeinachser"

Beitragvon Sterne » So 21. Mai 2017, 18:10

... also die Materialauswahl kommt mir sehr bekannt vor. Aber langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du kein Lochband mehr hast. :D
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