Radwechsel - wie machen das die Profis?

Der chaotische Hauptfaden

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Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Profipruckel » Fr 26. Mai 2017, 19:54

Es ist nun endlich warm, Zeit, die Winterräder vom Auto zu nehmen. Heute nachmittag die fünf Muttern ab, das Rad bewegt sich kein Stück. Kenne ich schon, gegentreten - diesmal ohne Erfolg. Ein Stück Holz her, 1500g-Fäustel - nichts rührt sich. Von der Innenseite kommt man an die Felge kaum ran.

Ich habe einen recht kräftigen Gleithammer um 2kg, ein Flacheisen durch die Löcher der Stahlfelge - nichts bewegt sich.

Das Stahlfelge sitzt eindeutig auf der Zentrierung (Nabe) fest, Rostbildung. Bei jedem Wechsel habe ich diese mit Montagepaste eingestrichen, scheint nicht wirklich zu helfen.

Den 2000 Watt Heißluftföhn her, sinnlos, da föhne ich morgen noch. Die rote Flasche her, einen kräftigen Hartlötbrenner und die Felge beföhnt: Nach kurzer Zeit einmal laut "Bratz" und das Rad geht problemlos herunter. Lediglich eines von vier ging freiwillig runter, drei wollten etwas Wärme.

Wie machen Reifenhändler das?
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon space24 » Fr 26. Mai 2017, 19:59

Bei meinem Kia Ceed BJ 2013 gingen die Räder auch nur mit einem Dicken Kantholz und Vorschlaghammer runter.
Hatte zum glück immer eine Bühne zur verfügung
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon andreas6 » Fr 26. Mai 2017, 20:04

Heute auch die Sommerschlappen raufgeschraubt. Problemlos, war alles gleichmäßig fest, so wie ich es im Herbst angeschraubt hatte. Radkreuz, Bolzen lösen, fällt die Felge von allein runter.

MfG. Andreas
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Gary » Fr 26. Mai 2017, 20:04

Ich habe zwei Lösungen

Ein ca 1m langer Holzbalken zum schlagen, das Holz beschädigt die Felge nicht, ist aber ausreichend schwer.

Wenn es eh absehbar ist - alle Radmuttern eine halbe Umdrehung auf und eine kleine Runde fahren.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon TITAAAN » Fr 26. Mai 2017, 20:07

Ich nehm da immer das Rad dass drauf soll und semmel das mit schmackes Gummi auf Gummi dagegen... natürlich mit einer Radschraube/Mutter leicht eingedreht. Dagegen is Vorschlaghammer wie streicheln ;)

Gruß Chris
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon topmech » Fr 26. Mai 2017, 20:12

Mein Dad hat ne Werke, wir nehmen meist immer einen Hebel und drücken die Felge nach außen. Um das Problem aus der Welt zu schaffen, spannen wir n Negerkeks oder eine Drahtbürste auf die Flex, machen damit die Nabe sauber und streichen die mit Fett ein. Ergebnis: Beim nähcsten Radwechsel kommt einem das Rad von alleine entgegen.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Hightech » Fr 26. Mai 2017, 20:37

Ist ganz einfach, Radmuttern lösen und mit 0,5mm Spalt am Rad lassen.
Dann den Wagen leicht anrollen lassen und knackig Bremsen.
Danach kann man die Räder wie gewohnt von der Achse treten.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon rene_s39 » Fr 26. Mai 2017, 21:05

Ich hab bei 4 Autos alles mit der Drahtbürste gereinigt und Kupferpaste draufgeschmiert, die Bolzen blieben natürlich trocken.
Die letzten 3 Male wechseln kamen mir bei jedem Auto die Reifen direkt entgegen, zuvor musste ich auch immer treten.

Lustigerweise gingen bei einem Auto die Schrauben mit dem Schlagschrauber los, bei einem nur die Hälfte der Schrauben, bei einem musste ich überall mit dem Hebel dran und am Audi fehlte sogar eine Schraube.

Dabei wurden die alle penibelst mit dem Drehmomentschlüssel angezogen, aber nicht mehr nachgezogen.
Mal schauen wie es nächstes Mal aussieht.

Gruß
Rene
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Kuddel » Fr 26. Mai 2017, 21:14

Hightech hat geschrieben:Ist ganz einfach, Radmuttern lösen und mit 0,5mm Spalt am Rad lassen.
Dann den Wagen leicht anrollen lassen und knackig Bremsen.
Danach kann man die Räder wie gewohnt von der Achse treten.

Sehe ich auch so. Dürfte die einzig Wahre Möglichkeit ohne Beschädigung sein.
Gruss
Kuddel
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Desinfector » Fr 26. Mai 2017, 22:04

Die Profis lassen Rost garnicht erst entstehen.

Ich (bin ansonsten aber kein Profi) pinsele den Bereich um die Nabe immer etwas mit Schmierfett ein.
Molykote.
nur nen ganz leichten Belag um die Nabe und etwas auf die Auflagefläche,
wo Felge und Bremsscheibe zusammenkommen.
Bei jedem Radwechsel.

Rost hatte ich nur einmal, als ich das erste mal die Räder nicht runter bekam.
damls konnte ich die Teile mit nem Kuhfuss runter hebeln.

Ich glaube nicht dass es insbesondere vorne nicht so gut ist, wenn man zu oft dagegen tritt oder so.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Sascha » Fr 26. Mai 2017, 22:41

Profipruckel: BMW?
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Felix945 » Fr 26. Mai 2017, 23:11

In meinem aktuell doch relativ großen Fuhrpark und der relativ großen Anzahl an besessenen Fahrzeugen hatte ich solche Probleme nie wieder nach dem ersten Service:

wenns nicht ab geht, leicht lösen und etwas fahren, nicht scharf bremsen, die Scheiben können sonst wenn vorhanden die Zentrierschraube abscheren und anschließend die Bolzen zermacken, besser Schlangenlinien fahren.

anschließend alles mit Gleitmo 165 eingeschmiert, auch die Bolzen.

natürlich MUSS alles fein sauber sein, die Rillen von der Fräse müssen auf Nabe und Scheibe sichtbar sein, dann ordentlich konservieren und fertig, es hat sich nie etwas gelöst und nicht einmal Probleme wegen festsitzender Räder oder Scheiben.


Mit freundlichen Grüßen
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Profipruckel » Fr 26. Mai 2017, 23:44

Sascha hat geschrieben:Profipruckel: BMW?
Nein, Ford Mondeo 2008.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Profipruckel » Fr 26. Mai 2017, 23:47

andreas6 hat geschrieben:Heute auch die Sommerschlappen raufgeschraubt. Problemlos, war alles gleichmäßig fest, so wie ich es im Herbst angeschraubt hatte. Radkreuz, Bolzen lösen, fällt die Felge von allein runter.
Andreas - das ist schön für Dich.

Die Frage bleibt offen: Ich gebe auf, fahre zum "Fachmann" und sage dem, dass ich es nicht gebacken bekomme. Was würde der tun?
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon andreas6 » Sa 27. Mai 2017, 01:12

Muss ich nachfragen - den Fall hatte ich in den letzten 30 Jahren noch nicht. Gern behandle ich solche kritischen Stellen profilaktisch mit etwas Graphitpaste, aber nur ab und zu, keinesfalls regelmäßig. Daher sind solche Dinge hier nie wirklich trocken rostig, sondern immer ein wenig schwarz und gut beweglich.

MfG. Andreas
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Smily » Sa 27. Mai 2017, 08:51

Die sogenannten "Profis" sind auch nur Menschen.

Die versuchen auch erst mit dicken Hammer und kantholz drunter die dinger abzukloppen. Wenn nicht kommt Hitze ins spiel.

Die können nur mit mehr Gewalt da ran gehen, weil wenn was kaputt geht, sind die versichert und müssens nicht selbst bezahlen.

Sehr schonend ist auch, die felge zügig afheizen mit n brenner, und dann mit dosenwinter die narbe runter kühlen.
Wenn dann noch nicht alleine abspringt nochmal dezent dagegen treten.

Um die Nabe kommt bei mir immer Kupferpaste. Natürlich wird der Sitz vorher mit nem Drahtigel von rost und Gammel befreit.

Die stehbolzen bzw schrauben werden auch sauber gemacht und am letzten gewindegang ein klacks fett drauf als "versiegelung".
So kommt das fett nicht in das gewinde, aber es verhindert dass bremsstaub und dreck sich drinn festsetzt.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Simon » Sa 27. Mai 2017, 22:57

Normalerweise genügt es, wenn man das Problem schon erahnt, die Radmuttern / Bolzen noch unaufgebockt etwas zu lösen, und dann das gesamte Fahrzeug ordentlich hin und her zu schaukeln.
Saubermachen ist dann das A und O, wobei ich da mit nem Negerkeks nie weit gekommen bin, mit ner Zopfbürste kommt man da meiner Meinung nach weiter. Und jetzt kommt der Punkt, wo wohl sämtliche Profis die Hände über den Kopf schlagen würden... Das Blanke Metall mit etwas Lack konservieren, jaja ich weiß, der fließt unter Druck und blabla. Mann muss ja nicht ne 5mm dicke Schicht auftragen, etwas Rostschutzlack aus der Sprühdose und gut. Danach die Sitze nicht mit irgendwelchen Wunderpasten bepinseln, sondern hauchdünn mit etwas ganz simplen Graphit- oder Molybdänfett. Und auch die Bolzen habe ich nie trocken gelassen, auch immer etwas davon mit drauf. Hier gilt aber wirklich nicht dass viel viel hilft.
Jeder Profi sagt immer, nach 100km muss man die Radbolzen nachziehen, habe ich auch immer gemacht, da hat sich aber nie ein einziger auch nur bewegt. Und bei der nächsten Demontage ging alles immer gut auseinander, ohne Frust. Mache ich seit über 30 Jahren so, und hatte damit noch nie Probleme.

Gruß

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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Profipruckel » So 28. Mai 2017, 00:14

andreas6 hat geschrieben:Muss ich nachfragen - den Fall hatte ich in den letzten 30 Jahren noch nicht.
Hier sind es ein paar Jahre weniger, nur etwa 17 - aber bislang ging das auch immer ohne ernste Probleme.

Smily hat geschrieben:Die sogenannten "Profis" sind auch nur Menschen.
Die haben mitunter Tricks, die man nicht kennt. Ich muß schon dankbar sein, dass mir ein alter Mechaniker erklärt hat, wie er zu "Führers Zeiten" Material gerettet hat. Zum Autoschrauben habe ich keinen Bock, aber mit über 20 Jahren Motorrad / 600.000 km habe ich so einiges lernen dürfen, was Mechanik angeht.

Die versuchen auch erst mit dicken Hammer und kantholz drunter die dinger abzukloppen. Wenn nicht kommt Hitze ins spiel.
Die können nur mit mehr Gewalt da ran gehen, weil wenn was kaputt geht, sind die versichert und müssens nicht selbst bezahlen.
Die erzählen dem Kunden erstmal, dass es nicht anders möglich war und schreiben gewaltige Rechnungen - ich traue denen nicht sonderlich weit.

Sehr schonend ist auch, die felge zügig afheizen mit n brenner, und dann mit dosenwinter die narbe runter kühlen.
Ja gut, genau dieser Weg war ja meine Lösung, Brenner auf die Felge, nachdem mechanische Gewalt nicht half oder ich nicht genug von dieser aufgebracht habe.

Simon hat geschrieben:Saubermachen ist dann das A und O, wobei ich da mit nem Negerkeks nie weit gekommen bin, mit ner Zopfbürste kommt man da meiner Meinung nach weiter.
Die gezopfte Topfdrahtbürste ist ein sehr unangenehmes Werkzeug. Aber ich denke wie Du, dass diese dafür gut geeignet ist.

Und jetzt kommt der Punkt, wo wohl sämtliche Profis die Hände über den Kopf schlagen würden... Das Blanke Metall mit etwas Lack konservieren, jaja ich weiß, der fließt unter Druck und blabla. Mann muss ja nicht ne 5mm dicke Schicht auftragen, etwas Rostschutzlack aus der Sprühdose und gut. Danach die Sitze nicht mit irgendwelchen Wunderpasten bepinseln, sondern hauchdünn mit etwas ganz simplen Graphit- oder Molybdänfett.
Wunderpaste in Form einer hochtemperturfesten Kupferpaste hat am Motorrad Zündkerzen und Auspuffverschraubungen gangbar gehalten, sollte auch an so einer bekloppten Radnabe funktionieren - denke ich zumindest. Es sind noch ein paar Monate bis zum nächsten Wechsel, bis dahin werde ich meine Stahlfelgen genauer angucken.

Und auch die Bolzen habe ich nie trocken gelassen, auch immer etwas davon mit drauf. Hier gilt aber wirklich nicht dass viel viel hilft.
Jeder Profi sagt immer, nach 100km muss man die Radbolzen nachziehen, habe ich auch immer gemacht, da hat sich aber nie ein einziger auch nur bewegt.
Trockene Radschrauben am PKW ist etwas, was ich nicht verstehe. Schrauben nachkontrollieren tue ich, an den Alufelgen durfte ich sogar schon zweimal nachziehen. An der Stahlfelge nie, da sitzen die.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Durango » So 28. Mai 2017, 01:35

Wie das die Profis machen ? Eher ein Witz, oder ?
Es gibt keine Werkstatt, die die Radnaben freiweillig einfettet. Das einfachste Fett reicht hin, sogar Kettenspray.

Die absolute Härte war ein Audi Avant von einem Kollegen.
Alle Versuche mit großen Hammer bis Holzbalken versagten an allen vier Felgen.

Dann den riesigen Zweiarm-Abzieher an die Felge gesetzt und dann Power und Kraft !
Jeweils mit einem lauten Knall kamen die dauerhaften Verbindungen auseinander.

Schätze, da waren 6 tonnen Kraft nötig. Das schafft kein Hobbybastler oder Reifenschnellservice.

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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Desinfector » So 28. Mai 2017, 08:38

wie sehen wohl die Felgen nach 6 "Tonnen" Kraft aus?
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Smily » So 28. Mai 2017, 09:19

Der Hobbybastler kommt ja dann auch mit temperatur.
Dann werden aus den tonnen ganz schnell kilo oder im idealfall gramm an kraftentwicklung.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon TDI » So 28. Mai 2017, 12:02

Mit gelockerten Radbolzen langsam Achten fahren bis sich das Rad gelöst hat. Das hört man dann.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon basti1 » So 28. Mai 2017, 15:37

TDI hat geschrieben:Mit gelockerten Radbolzen langsam Achten fahren bis sich das Rad gelöst hat. Das hört man dann.

Ja und auch die einzig wahre Möglichkeit. Beim bremsen hab ich schon die sicherungsschraube abgerissen. Die Scheibe hat ja in den bohrungslöchern Spiel.

Die acht fahren reicht völlig aus und hab ich schon mehrfach gemacht.

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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Julez » So 28. Mai 2017, 16:32

Ich hab zufällig mal, vor einer roten Ampel stehend, in eine osmanische Fachwerkstatt geguckt, als die die Reifen eines Kleinwagens gewechselt haben. Die haben da mit einem pompös großen Gummihammer auf die Reifen gekloppt. Vom Kupferpaste lass ich die Finger wenn Alu in der Nähe ist, das kann sonst korrodieren. Ich nehme hier Mike Sanders (Vaseline + 10% Bienenwachs). Normales Schmierfett sollte auch gehen, Feststoffe braucht man hier nicht denke ich, auf den Korrosionsschutz kommt es an.
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Re: Radwechsel - wie machen das die Profis?

Beitragvon Obelix77 » So 28. Mai 2017, 23:33

Bisher hatte ich da auch noch keine größeren Probleme.
Vor 2 Wochen an nem Lupo die Alus draufgeschraubt,
ein Winterreifen hinten wollte nicht gleich runter,
2mal mit der Ratsche innen auf den Gummi gekloppt
und der Reifen polterte von alleine runter.

Saubermachen tu ich die Aufnahmen in der Regel auch.
Einfetten normal nicht. Bisher wie gesagt keine Probleme.

Lg,
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