Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Der chaotische Hauptfaden

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Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Lötfahne » Di 19. Sep 2017, 10:34

Moin.
Angeregt durch den Beitrag mit dem "Radiobuch" hätte ich da mal ne Frage:
Ich hab mehrere Werke aus den 20er Jahren, auch Maschinenbau etc.
Sehr schwere, großvolumige Wälzer.
Beim Rechtsnachfolger des Verlages http://www.hotel-und-gast.de/der-verlag.html (die machen inzwischen ganz anderes Zeug) hab ich schon angefragt, wegen diverser Auszüge ins Internet etc. zu stellen.
Man hat dort mangels Interesse keinerlei Bedenken, sinngemäß "..machen Sie ruhig. Das gehört nicht mehr zu unserem Geschäftsfeld."
Nun stellt sich aber, abgesehen davon, eine eher technische Frage.

Ich möchte diese Wälzer ungern Seite für Seite auf den Scanner wuchten, das tut weder dem Gerät noch den Büchern gut, von meinem Rücken ganz zu schweigen. ;)

Wie fotografiert man sowas am geschicktesten ab?
Das ginge wohl am schnellsten.
Ein Holzgestell für die Kamera drüberbasteln ?
Die Seiten müssen ja immer plan liegen?
Welche Auflösung sollte ich an der Knipse einstellen, bzw. bringt eine Umwandlung in ein anderes Dateiformat was?
Es sind auch viele Schwarzweißbilder und Zeichnungen drin, teilweise als Lithographie.
Hat jemand sowas schonmal gemacht?
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Marsupilami72 » Di 19. Sep 2017, 10:52

Mal gerade aus einem anderen Faden rüber kopiert:

https://www.golem.de/news/open-source-b ... 95718.html

Ich würde mir da was "halbmanuelles" bauen - eine Glasscheibe, auf die man die aufgeschlagene Buchhälfte drauflegen kann (damit die Seite plan ist), unten drunter eine angepasste Kamerahalterung und entsprechende Beleuchtung.

Als Auflösung würde ich um die 5MP einstellen, Format ganz normal JPG. Und wenn möglich, die Kamera auf manuell stellen und einmal Belichtung und Fokus einstellen.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Später Gast » Di 19. Sep 2017, 12:10

Hier in der badischen Landesbibliothek stehen so Auflichtscanner rum, damit kann man recht komfortabel Auszüge (oder auch ganze Bücher ;) ) einscannen und direkt auf USB speichern. Manuell umblättern und auf "scannen" drücken muss man noch, der Rest geht automatisch. Vllt gibts in deiner Umgebung ja auch ne Bib mit entsprechendem Equipment?
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon bastelheini » Di 19. Sep 2017, 12:18

Ich hab das immer so gemacht: Android Handy, Camera CV-5 (kann Fotos in festgelegten Intervallen und Scharfstellen vor jedem Foto), Lego/Holz/Bücherstapel mit Handy drauf, Licht.

Dann Handy ausrichten, ein Foto aller 5 Sekunden auf die aufgeschlagene Doppelseite gerichtet -> umblättern per Hand. Rechts und links hat man zwar jeweils eine Fingerspitze mit auf dem Bild, aber das war mit egal.

So ist man recht schnell durch, hat im wesentlichen auch konstante Seitenränder.

Man kann das Ganze dann auch noch mit Abby Finereader weiterverarbeiten.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon sysconsol » Di 19. Sep 2017, 12:30

Wie viel Aufwand man treiben muss, hängt stark davon ab, was man mit den Fotokopien anfangen möchte.

Für Texterkennung (OCR) und damit einer durchsuchbaren Digitalisierung OCR benötigt es viel Aufwand.
Da muss die Seite gerade und plan liegen.
Es darf nichts spiegeln.
Die Ausleuchtung muss sehr gleichmäßig erfolgen (die Augen sind da weitaus toleranter als eine Kamera).
Schatten dürfen nicht entstehen.
Der Kontrast muss hoch sein.

Sollen die Seiten lediglich als Bilder gespeichert werden, um sie dann als PDF zusammenzufügen,
sind die Anforderungen wesentlich geringer.
Man muss es gut lesen können bzw. die Zeichnungen erkennen können.

Eine Glasplatte hält zwar die Seiten plan, aber man muss wegen der Reflexionen / Spiegelungen aufpassen.

Die Auflösung sollte so hoch ein, dass man einem Ausdruck in Originalgröße die Digitalisierung nicht ansieht.
Beim Scanner sind das je nach Feinheit der Strukturen 200 ... 300dpi.
Für Texterkennung wirst du das mindestens benötigen.

Probier es am besten an einigen Seiten manuell aus, damit du ein Gefühl bekommst.
Idealerweise musst du das Foto nicht nachbearbeiten.
Wenn doch - probier auch das aus. Ungleichmäßige Belichtung fällt dann besonders auf...
Nach dem Probieren kannst du entscheiden, ob sich der Aufwand lohnt.

Neben einem Gestell für die Kamera brauchst du auch noch ordentliche Lichtquellen.
Bedenke, dass das Umgebungslicht beim Abfotografieren eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Ich habe das mal mit zwei Leuchtststoffröhren parallel zu den langen Seiten des Originals (bei mir A3) versucht.

Eventuell sollte man die Buchbindung lösen und einen vernünftigen Einzugscanner benutzen.
Den Einzugmechanismus dann regelmäßig reinigen.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon chico » Di 19. Sep 2017, 12:36

'CT make' hatte mal ein Projekt : Buchscanner zum selberbauen...

https://shop.heise.de/katalog/buchscanner-zum-zusammenklappen - kann man jetzt wohl kostenlos downloaden.

und wurde dann in den folgenden Jahren verfeinert. 'CT make' ist ein Magazin für Bastler von Heise.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon sysconsol » Di 19. Sep 2017, 12:40

Ich erinnere (oder irre?) mich noch schwach, dass wer hier im Forum mal mit einer automatischen "Seitenumblätterung" zu tu hatte.
Eben zum Zweck der Digitalisierung.

War es shaun?

Ich möchte keine dicken Wälzer von Hand blättern...
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon sysconsol » Di 19. Sep 2017, 12:47

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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Daffid » Di 19. Sep 2017, 12:48

Wenn die Buchseiten fotografiert sind und nicht ganz gerade liegen habe ich mal ein nettes Tool gefunden.

Nennt sich Scan Tailor, ist freeware und erkennt automatisch die Seiten und zieht sie auf das passende Format auf und man kann verschiedene Bearbeitungsschritte auf alle Seiten anwenden.

Man braucht ein wenig bis man sich daran gewöhnt hat aber wenn's läuft dann läuft's.

Gruß
David
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Bastelbruder » Di 19. Sep 2017, 12:54

Eine Knipskiste wie abgebildet, blau = Glasscheibe, braun = Holz, rot = Optik/Foto, sonst innen komplett schwarz, ausgenommen die (hier schräg von vorn und hinten zur Glasplatte strahlende) Beleuchtung.
knipskiste.jpg
da drüber wird die Schwarte gehängt.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Gobi » Di 19. Sep 2017, 13:54

Die Idee mit der Kiste ist gar nicht mal schlecht.
Ansonsten habe ich irgendwo noch ein einstellbares Stativ zu liegen, ich habe das nämlich auch schon ein paar mal gemacht... das kann schon in ziemlich schlimmer Arbeit ausarten, es kommt ja noch die ganze Dateiverwaltung und Bearbeitung dazu....
Ist OCR heute überhaupt mit einem Foto möglich, früher war es undenkbar, aber die Auflösungen sind ja heutzutage so hoch?

Allerdings war das zumindest früher noch viel mehr die Hölle, 10000 Fehler im Text, "Word" lässt alles durcheinander purzeln, wenn man nicht aufpasst und Fraktur ist eh nicht drin... :evil:
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Marsupilami72 » Di 19. Sep 2017, 17:05

Gobi hat geschrieben:Ist OCR heute überhaupt mit einem Foto möglich, früher war es undenkbar, aber die Auflösungen sind ja heutzutage so hoch?

Man kann heute die Handykamera auf einen fremdsprachigen Text richten und Bingoogle legt Dir im Bild die deutsche Übersetzung drüber...

Also: ja, das geht.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Klemmstein » Di 19. Sep 2017, 17:50

Das ist dieses Make Projekt,aber schon Aufwand ....

https://www.heise.de/make/meldung/Autom ... 02644.html
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Censer » Di 19. Sep 2017, 18:18

Die örtliche TU hier hat in ihrer Bibliothek einen eigenen Raum mit mehreren professionellen Buchscangeräten zum Selbstbedienen, die Bibliothek im Deutschen Museum macht das soweit ich weiß gegen Entgelt. Frag' doch einfach mal bei Unis in deiner Nähe an oder google danach, ob die sowas haben.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon xoexlepox » Di 19. Sep 2017, 18:27

Sollen die Seiten lediglich als Bilder gespeichert werden, um sie dann als PDF zusammenzufügen, sind die Anforderungen wesentlich geringer.

Die resultierende Datei wird bei diesem Verfahren recht schnell "unhandlich groß". Bei "noch gerade lesbar" (-> Auflösung) und einem Artikel von 5-10 Seiten geht das vielleicht noch, bei einem "dicken Wälzer" wohl weniger ;)
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon ESDKittel » Di 19. Sep 2017, 18:29

Wie schon angeschnitten wurde, ist eine riesige Pixel-Auflösung viel weniger wichtig als eine gescheite Einrichtung des Photosetups.
Dunkelgrau auf etwas weniger dunkelgrau in Full HD nutzt niemanden, wenn man selbst schon mit dem biologischen OCR massiv Schwierigkeiten hat das ganze zu entziffern. Hab leider schon oft gescannte Schaltpläne, Zeitschriften und Bücher im Netz gefunden die schlicht unbrauchbar waren.
Aufwand in richtige Beleuchtung, Kontrasteinstellungen, Weißabgleich, Fokusierung, glatte Blattlage... etc. zu stecken ist zielführender.
Scanne selber meist eher einzelne Schaltpläne mit einem Flachbettscanner mit etwas Aufwand bei der Parametereinstellung wird auch schwarzer Text auf gelbbraungrauem Papier wieder zu Graustufen auf weiß.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon RMK » Di 19. Sep 2017, 18:36

kurz meinen Senf dazu, ich habe mal ein älteres Buch folgendermassen "gescannt":

- Buch bei bewölktem Himmel raus auf einen Tisch (wegen schattenfreiem Licht) - es sollte halt nicht regnen :twisted:

- Kamera (bei mir ists eine relativ gute digitale Spiegelreflex..) mit einem Stativ von oben, Objektiv nach unten gerichtet, mittig
über das Buch montiert

- der Abstand war relativ gross, 80 cm oder so - bedingt ein entsprechendes Objektiv bzw. Zoom, verringert aber die Verzerrung

- (elektrischen) Drahtauslöser an die Kamera gehängt.

Testaufnahmen gemacht (manuell eingestellt, damit sich nicht die Belichtung je nach Schriftdichte der Seite(n) ändert), und dann
Feuer frei - umgeblättert, mit je einer Fingerspitze die Buchseiten unten gehalten und mit dem Daumen den Fernauslöser gedrückt.

das geht ruckzuck - spätestens alle 5 Sekunden ein Bild, eher alle 2... nach gut 20 min wars erledigt und alle 500 Seiten "im Kasten".

Dann in einer Bildbearbeitungssoftware eine Aktion gestartet mit "Ausschnitt des relevanten Teils ohne Fingerspitzen" - "Tonwertkorrektur"
- "nachschärfen" - "speichern"

das hat dann der Rechner für mich erledigt, nochmal ne gute halbe Stunde.

Die Verzerrung durch die gebogenen Seiten ist minimal, man kann alles prima lesen, und es war zeitmäßig sehr im Rahmen.

Wenn Du erst noch Repro-Licht aufbauen musst (auch LS-Röhren spiegeln wenns dumm läuft bzw. das Papier glänzend ist) und jedesmal
das Buch von einer Glasplatte runternehmen, umblättern, wieder auf der Glasplatte ausrichten... dann kannst auch gleich scannen.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon zauberkopf » Di 19. Sep 2017, 19:03

Wegen OCR : Also das geht wirklich gut, auch bei schlechter qualität.
Allerdings muss man für die Software ein wenig Geld hinlegen.
Ich hatte vor ein paar Jahren verschiedene Lösungen mal ausprobiert um aus nicht durchsuchbaren Patentschriften, von Anno dazumal, dazu noch schlecht eingescannt in niedriger auflösung, durchsuchbare PDF's zu machen.
Mit den Opensourcelösungen hatte ich damals keinen Erfolg gehabt.
Ich weis nicht mehr ob das von Adobe war oder von Abbyy ? Jedenfalls lief die Software auf der einzigen Windowskiste.. und hat alles was es im Ordner gefunden hat, automatisch durchgewurschtelt.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Bastelbruder » Di 19. Sep 2017, 20:12

Schwarzweiß grundsätzlich mit 7620 Linien/cm (300 dpi) scannen / aufnehmen und zweifarbig im Format Tif-CCITT-Fax4 oder png speichern. Das gibt die kleinsten Dateien und kann problemlos weiterverarbeitet werden.

Hände weg von jpg und gif.dithering, nicht im Traum daran denken!

Durchsuchbare pdf erzeugt der adobe acrobat, aber das lohnt nicht für den Privatgebrauch.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon MiataMuc » Di 19. Sep 2017, 20:42

Für durchsuchbare PDFs mit recht guter Qualität nutze ich die Freeware https://ocrmypdf.readthedocs.io/en/latest/ (läuft bei mir auch einem kleinen virtuellen Debian, und wird dann aufs Scanverzeichniss mit der Tagespost losgelassen). Professionell nutzte mein früherer Arbeitgeber Software von Abby; da wurden dann aber Lizenzpreise pro Seite fällig; zusätzlich zu den aufwendigen Einrichtungsarbeiten für neue Formulare.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Schneewittchen » Mi 20. Sep 2017, 06:03

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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Lukas_P » Mi 20. Sep 2017, 10:07

Schneewittchen hat geschrieben:Hier die Lösung deines Problems: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 0-242-6326


Naja die Leitz is zum Foto Abfotographieren ... Fotos haben den vorteil das sie nicht verbogen / Vergilbt sind.

Wir haben bei uns im Vereinsarchiv so ein Ding wie du brauchst stehen. Da kannste dein Buch Drunterschmeißen Scannen drücken und danach alles noch ordentlich hinbiegen. Mit dem Ding ist man extrem schnell (ich hab 300 Seiten in vll 1 1/2 h gescannt und in nochmal einer Stunde fertig bearbeitet gehabt) DIe Fertig bearbeiteten Seiten schauen dann etwa so aus :

1020 Fahrm_abdr.pdf
(385.18 KiB) 65-mal heruntergeladen
(Original war die Seite gewellert geknickt und sehr stark vergilbt) Wie der Scanner und die Zugehörige Software heißt kann ich in erfahrung bringen, allerdings kostet das Gerät neu etwa 600€ (vll kann ich auch nur die Software "weitergeben" wenn sie sich überreden lässt normale bilder zu bearbeiten.)

Oder wenn du garkeinen Weg findest... Steck die Bücher in ein Packet und ich Digitalisier sie dir ;)
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Schneewittchen » Do 21. Sep 2017, 07:05

Lukas_P hat geschrieben:
Schneewittchen hat geschrieben:Hier die Lösung deines Problems: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 0-242-6326

Naja die Leitz is zum Foto Abfotographieren ... Fotos haben den vorteil das sie nicht verbogen / Vergilbt sind.



Originaltext Inserat: "Mit dabei ist ein praktischer Original-Bucheinspannkasten, der die Seiten von unten plan gegen eine Glasplatte drückt"
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Bastelbruder » Do 21. Sep 2017, 07:41

Zu der Zeit als dieses Gerät "in" war, waren "Reprobuden" noch Grafische Kunstanstalten. Und zwei Druckseiten farbig ein Tagesprogramm.
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Re: Bücher abfotografieren bzw. Repro.

Beitragvon Lukas_P » Do 21. Sep 2017, 09:07

Schneewittchen hat geschrieben:Originaltext Inserat: "Mit dabei ist ein praktischer Original-Bucheinspannkasten, der die Seiten von unten plan gegen eine Glasplatte drückt"


Nagut .. habich nicht gesehen ... is aber trotzdem blöd.. wenn du alte Bücher so platt drückst das du sie abfotografieren kannst fallen sie dir nach der 3. Seite auseinander weil der Pfalz bricht ... (ja ich habs schon ein paar mal gesehen) :|
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