Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Blechei » So 8. Okt 2017, 16:14

So, da isser wieder.
Zwischendurch war ich offline, gab echt Zanke mit Anke, ist nämlich der Rechner meiner Frau.
BTT:
Ich bin zu dämlich, das ganze drum und dran hat mich jetzt Stunden gekostet und ich bin
keinen Schritt weiter.
Zwischendurch hat sich sogar irgendein dämliches Mcaafesdings eingemischt und die Verbindung
PC/Logo sabotiert.
Das Logo-Programm konnte mehrmals Kontakt zur Steuerung herstellen,
dann wieder nicht mehr, Grund: IP Adr. PC und Logo nicht im gleichen Subnet. HÄH???
An die eigentliche Programmierung bin ich noch garnicht rangekommen.
Kurz und knapp: Hat einer Bock auf ne Einführung für Dummies gegen Aale/Kohle/Bierse/sonstwas?
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Anse » So 8. Okt 2017, 16:26

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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Blechei » Di 17. Okt 2017, 18:25

Kurze Zwischenmeldung:
Jetzt mal schnell mit einem Laptop ohne I-net alles zusammengefriemelt und rennt!!!
Irgendwie habe ich das Gefühl, das mit Benutzung dieser bescheuerten Macaffee/awacs/blabla Kacke
der Bock zum Gärtner gemacht wird.
Jetzt kann ich mich endlich um das eigentliche Problem kümmern.
BTW: kauft niemals, NIEMALSNICH gebrauchte SGM aus Polen, trrotzze Garrantie auffe gutte Pfunktzjone!
Aber ohne Geltezurücke, isklarne?, kuckstu Vidiokuckemache, aber erste ablade wenn Kohle da, isklarne?
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Virtex7 » Di 17. Okt 2017, 22:04

wie bitte?

dass der MacAffe der letzte DRECK ist, hast du inzwischen verstanden.
also deinstallieren. Was sich auf den Rechner mogelt ohne gescheit zu fragen ist idR. Krebs.

Am besten wäre es, einen zweiten Rechner für die SPS zu haben und einen mit dem du googlen kannst wenn was nicht geht.
Dann ist es egal wenn du an dem SPS-Rechner die LAN-Verbindung abschießt.

und: schau dir mal den #fingerswelt-IRC-Kanal an, im Chat geht es schneller zu helfen als im Forum.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon sysconsol » Mi 18. Okt 2017, 12:16

Name vergessen hat geschrieben:wo kriegt man eigentlich ein reines Modem her, gibt's sowas überhaupt noch?

In der Industrie gibt es das noch.
Nennt sich auch PPPoE-Bridge.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon duese » Mi 18. Okt 2017, 12:27

Manche Router kann man auch in einen Bridge-Modus schalten.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Name vergessen » Mi 18. Okt 2017, 13:03

Ja, mit vielen Routern (Fritzboxen) kann man das machen (ggfs. sogar gleichzeitig normal und Bridge, vermutlich nur im sonstwie koordinierten Wechsel). Aber das macht man doch eigentlich nur, wenn man eine gesonderte Firewall o.Ä. daran betreiben möchte, und keinen normalen PC (zumal der dann für den Rest den Inet-Zugang verteilen müßte). Industriegeräte, OK, das macht dann Sinn, scheint es in diesem Fall aber auch nicht zu sein.
Unabhängig davon frage ich mich, was das Problem mit dem McAfee war, bzw. wie kommt die öffentliche IP auf die Netzwerkkarte vom PC, wenn nicht gebridgt wird? Ohne die Zugangsdaten zu kennen, kann der McAfee keinen funktionierenden Bridge-Mode aktivieren? Irgendwas an der beschriebenen Internet-Installation kommt mir schon recht seltsam vor. Evtl. ist es aber auch nur ein "Feature" der FW, daß die externe IP an die interne Karte "vergeben" wird, damit Sachen wie Emule besser laufen, während ggfs. eine virtuelle Karte die interne IP hat, und die FW regelt dann selber, was wo und wie rausgeht. So ähnlich, wie wenn man in Linux zwei Karten bondet.

Mit ZoneAlarm hatte ich auch den Effekt, daß man erst das neue Netz als Heimnetz definieren mußte, damit man mit einem anderen PC reden konnte, auch Ping ging sonst nicht (war OK, und wenn man's wußte sogar gut, und ließ sich IMO gut bedienen). Da der aber dann auch zu Nag/Adware geworden ist, flog der irgendwann runter.

Die Idee mit dem getrennten Laptop ist sowieso sehr gut, so kann man risikolos probieren und es hängen keine ungesicherten / unbekannten Geräte im internen Netz (der PC ist ja durch die eigene FW geschützt, aber Drucker usw. halt nicht).
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Sven » Mi 18. Okt 2017, 13:24

Das hat jetzt aber nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun uns hilft Blechei bestimmt auch nicht so richtig weiter...
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon berlinerbaer » Do 19. Okt 2017, 06:45

Blechei, wenn Du eine sichere Verbindung zwischen der SPS und dem Internet herstellen willst, solltest Du das seriös anfangen:

Ein VPN mit vernünftiger Verschlüsselung.

Da Dir dafür offenbar die netzwerktechnischen Grundlagen fehlen (was ja keine Schande ist), würde ich empfehlen, entweder nur in der Firma zu arbeiten oder Dir von jemandem, der weiß, was er tut und auch für Sicherheitsupdates verfügbar ist, sowas einrichten zu lassen.

Da muss nicht teuer sein, etwa zwischen zwei aktuellen Fritzboxen kann man das mit sehr vertretbarem Aufwand konfigurieren und Geld ist ja offenbar kein primäres Problem.

Die ganze Veranstaltung sollte eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung oder ein übersehbares subnet sein, damit es keine Kollateralschäden über andere Rechner in der Firma oder bei dir zu Hause geben kann.

Ansonsten wird der SPS-Rechner in sehr absehbarer Zeit Viagra-Spam oder Schlimmeres verbreiten und deutlich mehr für irgendwelche script-kiddies in Russland oder China arbeiten, als für Dich...

Das ist nicht böse gemeint, sondern leider die aktuelle Realität.
Du kannst nicht einfach ungehärtete Standard Betriebssysteme ans Netz hängen (von einer default-Open-BSD-Installation vielleicht mal abgesehen), ohne daß das zügig schiefgeht, dafür laufen einfach zu viele verwundbare Dienste.
Und wenn der Rechner erstmal infiziert ist, hilft nur komplettes Neuaufsetzen aus bekannt unkompromittierten Quellen verlässlich, weil Du nicht wissen kannst, was alles (nach)-installiert wurde.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Bastelbruder » Do 19. Okt 2017, 09:16

berlinerbaer hat geschrieben:...Viagra-Spam oder Schlimmeres verbreiten und deutlich mehr für irgendwelche script-kiddies in Russland oder China arbeiten, als für Dich...

[OT]Viagra-Spam oder Schöneres - gibts das wirklich noch?
Heutzutage werden doch wohl eher kostenlose Winzigweich-Upgrades beworben und Bergbau betrieben zur Gewinnung von Kryptonit oder so.

Die letzte Spam-Mail in meinen virtuellen und realen Briefkästen (!) drängt mir (nur noch bis zum Monatsende) eine selbstverständlich kostenlose und völlig Bedingungsfreie neue UM-KabelModemRouterWLanBox (mit zumindest erheblich höherer Stromaufnahme und keinen ersichtlichen Vorteilen) auf. Ich warte mal bis die Frist abgelaufen ist.[/OT]
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Blechei » Do 19. Okt 2017, 17:00

Ähmm, ich schrub ja schon das mein "Netzwerk" nur noch aus der Logo und einem Laptop
besteht.
Da können mir die I-Net Piraten mal gepflegt aAl und es funkt auch keine Antiviruskacke mehr zwischen.
Im übrigen begreife ich eh ums verrecken nicht, wozu eine Maschinensteuerung einen Netzzugang braucht.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Virtex7 » Do 19. Okt 2017, 17:11

für "Das Management". Jedenfalls in 90% der Fälle.
Oder dass eine Fräsmaschine sich direkt einen neuen Fräser bestellen kann wenn einer defekt geht :D


Wenn du das eh nicht brauchst, besser so. Ich hatte das auch so verstanden dass du die SPS nur Isoliert betreiben willst, was es einfacher macht.
Bist du inzwischen mit der Programmierung, bzw. den nötigen Vorarbeiten, weitergekommen?
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Blechei » Fr 20. Okt 2017, 17:54

Naja, hab jetzt 12 Koppelrelais dran und laß die Dinger lustig klackern (es ist erstmal nur ein Erweiterungsmodul dran).
Aber ich sehe schon die nächsten Fragen heraufdräuen...
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Virtex7 » Fr 20. Okt 2017, 19:50

TOP.
ab jetzt musst du mal einen genauen Plan erstellen was die Maschine am Ende tun soll und welche IOs du hast und brauchst.
genau aufschreiben, Sensoren immer mit Plan welche Datenformate sie ausgeben (0-10V, 4-20mA, binär (an/aus), Frequenz)
Aktoren ähnlich. Spannung, Steuerstrom, evtl. maximalen Takt.

Gruß,
Philipp
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Blechei » So 12. Nov 2017, 11:17

Moins, mal wieder ne Rückmeldung.
Ich habe mir überlegt, das ganze mit einer Taktkette zu lösen.
Also jeder Takt erfordert eine "taktspezifische" Rückmeldung zum weitertakten.
Diese kann auch mit einem Timer kombiniert sein.
Alle nicht erwarteten Ereignisse (oder time outs) resetten dann die Kette.
Die Taktkette selber besteht aus gemeinsam getakteten Zählern, soviele wie
ich Einzeltakte haben will, also soviel Zähler wie es Takte gibt.
Der Ausgang jedes Zählers ist bei genau seiner Taktnummer "1", sonst "0".
Der letzte Zähler resettet dann die Kette, setzt also alle Zählerstände auf Null.
Das Weitertakten erfolgt durch den jeweiligen Zählerausgang UND die erwartete Rückmeldung.
...ist das eine plausible Möglichkeit oder dämlich?
Oder geht man so ein Problem ganz anders an?
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Bastelbruder » So 12. Nov 2017, 11:23

Alle nicht erwarteten Ereignisse (oder time outs) resetten dann die Kette.

Das würde ich auf keinen Fall tun. Ohne Reset läßt sich noch der aktuelle Stand feststellen und verhindern daß beispielsweise vorn immer wieder Material hineinwandert das hinten nie ankommt und die Maschine nachher aussieht wie ein überfressener Hamster.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Blechei » So 12. Nov 2017, 12:43

Ausatmen Biber, du mußt ausatmen......
BTT:Guter Hinweis.
Werde mal probieren ob nur ein "ordnungsgemäßes" Ende, also letzter Takt meldet rück UND Freigabe den Neustart der Kette ermöglichen.
Wenn nur reset (=alle Zähler Null) sollte die Kette bei Takt Null stehen bleiben weil die letzte Rückmeldung fehlt.
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Re: Spritzgussmaschine auf SPS umbauen

Beitragvon Anse » So 12. Nov 2017, 15:48

Blechei hat geschrieben:Moins, mal wieder ne Rückmeldung.
Ich habe mir überlegt, das ganze mit einer Taktkette zu lösen.
Also jeder Takt erfordert eine "taktspezifische" Rückmeldung zum weitertakten.
Diese kann auch mit einem Timer kombiniert sein.
Alle nicht erwarteten Ereignisse (oder time outs) resetten dann die Kette.
Die Taktkette selber besteht aus gemeinsam getakteten Zählern, soviele wie
ich Einzeltakte haben will, also soviel Zähler wie es Takte gibt.
Der Ausgang jedes Zählers ist bei genau seiner Taktnummer "1", sonst "0".
Der letzte Zähler resettet dann die Kette, setzt also alle Zählerstände auf Null.
Das Weitertakten erfolgt durch den jeweiligen Zählerausgang UND die erwartete Rückmeldung.
...ist das eine plausible Möglichkeit oder dämlich?
Oder geht man so ein Problem ganz anders an?
Das ist nach meinen bescheidenen Automatisierungkenntnissen die gängige Herangehensweise an die Problemstellung.
Als grafisches Darstellungsmittel für die Planung hat sich der GRAFCET durchgesetzt.
Wenn z.B. ein Zylinder seine Endlage nicht nach 3 Sekunden erreicht hat würde ich eine Fehlermeldung ausgeben in der z.B. drin steht "-MM1 Endlage nicht erreicht"
Wichtig ist das der Ablauf aber angehalten wird. Falls der Bediener die Fehlerursache beseitigt hat darf die Anlage erst nach einer erneuten Freigabe weiterlaufen.
Notaus muss aber immer in der Hardware abgefragt werden.
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