Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Der chaotische Hauptfaden

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Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon reutron » Sa 30. Sep 2017, 10:30

Wer mal einen Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren werfen möchte den sei der Hessenpark empfohlen.
Ich hatte leider nur einen halben Tag Zeit. :(

maler.jpg

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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon Gobi » Sa 30. Sep 2017, 11:32

Wenn ihr bei Youtube "der letzte seines Standes" https://www.youtube.com/results?search_ ... es+standes eingebt, seht ihr die Werkzeuge in Anwendung. Macht mich immer traurig, dieses Werkzeug das nur rumhängt. Oft ist sogar schon vergessen, was man damit macht.
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon Lukas_P » Sa 30. Sep 2017, 12:12

Wenn jemand mal auf Bornholm ist ...
Dashier is echt gut das is von nem Verein betreut.. mit den führern kann man sich ganz normal uunterhalten und darf sogar ein bisschen genauer gucken wenn man fragt.. (z.b. hab ich ne vorführung fürhn Kohlebogenprojektor bekommen 8-) ) Sonntags (glaubich wars) werfen sie auch immer nen großen Alten Diesel an der mal ne Insel mit Strom versorgt hat... :shock: :twisted:
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon xanakind » Sa 30. Sep 2017, 12:41

Das ist ja bei mir um die Ecke.....
Im Hessenpark unbedingt in das Röhrenmuseum gehen!
Wirklich sehr sehenswert :)
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon video6 » Sa 30. Sep 2017, 21:16

So alt ist die Weller-Station nun auch nicht.
Solch Werkstatt kommt mir bekannt vor,
Hinsetzen los reparieren
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon tryps » Sa 30. Sep 2017, 21:19

Bei uns in der alten Werkstatt sieht das ähnlich aus wie da oben z.T. , nur verstaubter und wird auch noch normal genutzt :D
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon Fritzler » Sa 30. Sep 2017, 21:34

Ja, diese Wände voller verschiedener Zangen faszinieren mich auch immer.
Heute hat man Wände voller Bauteile :mrgreen:
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon jodurino » So 1. Okt 2017, 07:34

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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon uxlaxel » So 1. Okt 2017, 09:30

mein aktueller fund paßt hier besser sein!

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seit gestern hat mein bruder für sein nebengelass (haus erst seit kurzem gekauft) den schlüssel und da haben wir dieses schätzchen gefunden.
anhand der firma würde ich diese bohrmaschine auf ca. 1900 datieren, genauer auf 1880 bis 1905.
die riemenscheibe wurde zusammen mit einem russischem elektromotor (1981) wohl zu DDR-zeiten drauf gepflanzt und die transmissionsscheibe entfernt.

das ding ist hoch interessant, auch wenn mein bruder der meinung ist, dass man sie nicht braucht. ich werde ihn wohl vom gegenteil überzeugen müssen ;)
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon Toni » So 1. Okt 2017, 09:48

Die Hessenpark-Werkstatt mit den Weller Kolben ist noch in Betrieb.
Manchmal sitzt da jemand, und repariert/restauriert die alten Radios.
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon reutron » So 1. Okt 2017, 09:59

Die sind alle noch in betrieb, gibt wohl regelmäßig Vorführungen.....die Wollfärberin/Spinnerin hab ich gesehen und den Uhrmacher getroffen.
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon Roehricht » So 1. Okt 2017, 13:04

Hallo,
So alt ist die Weller-Station nun auch nicht.

Die ist zwar alt , aber wurde über ein Jahrzehnt unverändert gebaut. Ich besitze son Lötmöller auch noch. Wenn ich mir die Werkstatt ankuck finde ich die noch einigermassen aktuell. Allerdings kenne ich keine Radio/Fernsehwerkstatt die ein Neuberger Röhrenmessgerät besassen. Vielleicht die Innungswerkstatt. Das teil war unbezahlbar. Vermissen täte ich den berühmten Müter Bildröhrentester/Regenerator.

Sone Bohre wie im unteren Bild gezeigt steht bei meinem Bruder in der Werkstatt die er angemietet hat. Sieht der sehr ähnlich. Die wurde in HH Altona gebaut. Das Baujahr ist um 1900. Mit dabei war ein Regal voll Bohrer, der stärkste ist etwas mehr als 50mm dick.
Da wurde anstelle des des Transmissionsantrieb einfach ein Motor nebengestellt mit passender Riemenscheibe für die alten Flachriemen. Der Motor ist neuerer Bauart aus den 20ern.

So einer, das hier ist ein fast identisches Modell welches ich bei mir im Lager vorgefunden habe.

Bild->zoom
Bild->zoom
Bild->zoom



Als der Vermieter meinem Bruder die Werkstatt übergab hat er gesagt das die olle Bohrmaschine noch abgebaut wird. Mein Bruder;?! Waass , die bleibt hier! , Der Vermieter: ja ok. ok ist gut! . Das Zuleitungskabel war ebenfalls aus der Jahrhunderwende 1900. Das musste dann mal getauscht werden. Siehe Bild, das Kabel dadruaf ist ebenfalls original alt.Samt Stern/Dreieckschalter. Meines habe ich abgebaut, Schalter und Motor sind in gute Hände gekommen.

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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon Gobi » So 1. Okt 2017, 13:50

uxlaxel hat geschrieben:das ding ist hoch interessant, auch wenn mein bruder der meinung ist, dass man sie nicht braucht. ich werde ihn wohl vom gegenteil überzeugen müssen ;)

Die ist meiner recht ähnlich, zum Glück wurde sie sehr geschont. Ich finde mit so einer Maschine kannn man schon allerhand anstellen, gerade ein (weg) schwenkbarer Tisch ist gut!
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon video6 » So 1. Okt 2017, 16:15

Die Weller hab ich auf Arbeit und den Müter zu Hause :)
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon uxlaxel » Mo 2. Okt 2017, 20:58

wir haben uns die bohrmaschine heute etwas näher noch mal angeguckt und festgestellt, dass die scheinbar doch in besserem zustand ist, als ursprünglich vermutet. sie steht nur rund 10cm zu nah an der wand, man kann die kurbel für das anheben des tisches nicht durchdrehen, sondern muss ständig umstecken. die welle und die spindel-höhenverstellung oben sind sehr leichtgängig und im rahmen hängt (über eine kette) ein gegengewicht dran.
leider hat der vorbesitzer alle kegel-bohrer mitgenommen, immerhin ist das bohrfutter (mit kegel) drin. ich glaube, es besteht gute chance, dass sie bald wieder dreht!

die kragensteckdosen habe ich heute erst einmal außer betrieb genommen, bevor da noch irgend wer ins gras beißen muss. an insgesamt 20m 5-adriger leitung und paar kraft-steckdosen scheitert es nicht, sowas habe ich ja im fundus! ;)

video6 hat geschrieben:Die guten Kragendosen haben doch 50 Jahre funktioniert

ja bis heute. bei zwei der vier dosen ist bereits die keramik gebrochen. alukabel ist auch nicht gerade für ewige biegsamkeit bekannt, da hört für mich der spaß auf.
Zuletzt geändert von uxlaxel am Mo 2. Okt 2017, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon video6 » Mo 2. Okt 2017, 21:01

Die guten Kragendosen haben doch 50 Jahre funktioniert
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon uxlaxel » Mo 2. Okt 2017, 21:02

... die kreissäge ist nicht ganz so spektakulär, zwischen 1922 und 1931 gebaut - das junge huhn ;)
dafür noch mit scheinbar originalem motor, leider ohne typenschild. die säge selbst ist von "Erfordia Maschinenbau-AG" und hat mind. ein 50cm großes blatt, eher 60cm. hab gar nicht nachgemessen. schnittiefe jenseits der 10cm! :)
wollt ihr bilder sehen?
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon video6 » Mo 2. Okt 2017, 21:03

Immer !!
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Re: Blick in die Werkstätten unserer Vorfahren......

Beitragvon uxlaxel » Mo 2. Okt 2017, 21:09

video6 hat geschrieben:Immer !!

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Erfurt Deutschland

Der Stern-Dreieck-Schalter ist typisch DDR 70er Jahre, nur die Zuleitung NYM 5x2,5 hat irgendwer mal nach der Wende dran gepfuscht. Übel, die steht im Raum, anstatt zu hängen ;)
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