Ebike BMS Yamaha Motor

Der chaotische Hauptfaden

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Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » So 15. Okt 2017, 13:37

Moin,
der EBike-Akku meines Vaters machts nicht mehr, bevor ich da jetzt einen neuen ran Tüddel wollte ich mal gucken ob ich das BMS wieder hin biegen kann. Die Akkus sind noch recht neu, da sie getauscht wurden und die Spannungen passen auch alle noch. Jede Zelle liegt bei 4V. Also ist Akkutechnisch noch alles okay.
Ich hab den Akku jetzt vor mir liegen und die Mosfets da oben sind NP100P06PDG P-Kanal Mouser Datenblatt, kann ich die Zuverlässig mit Multimeter auf der Platine testen?
Bild
Bei den unteren Beiden habe ich einen einmal Vf einer Diode von Drain nach Gate, heißt das einer oder beide sind toast?
Die Akkuanzeige macht den K.I.T.T. (Led Laufband)
Den Reset Pin vom Mikro habe ich schon gefunden, ist TP115 direkt unter den Jumpern.

Hat jemand Erfahrung mit diesen Teilen?

Gruß Pascal

Edit: Am Ausgang liegen momentan 9,5V an.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon Virtex7 » So 15. Okt 2017, 19:57

ein Mosfet der von Gate nach Irgendwo DC-leitende Verbindung hat, ist durch.
du musst halt ausschließen können, dass das von der Schaltung drum rum kommt.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » So 15. Okt 2017, 20:38

So ich habe mal Vergussmasse entfernt und die Gates zum Testen bis auf einen Durchgekniffen, die tun für sich alle was sie müssen. Mit Diodentest, erst alle Kurzschließen dann testen ob Source -> Drain offen, dann Gate laden, dann testen ob geschlossen und das passt soweit.
Allerdings habe ich beim unterem linken Mosfet, rechts neben dem Testpunkt ein kleines Hühnerfutter gefunden was in beide Richtung Offen ist, links daneben ist eine Diode, K ist auch eine Diode. Das muss doch etwas mit der Gate Ansteuerung zu tun haben, das ist so dicht dran.
Jemand einen Tipp?
Achja, der BMS Chip lässt sich per einstecken in den Lader anscheinend wieder starten, war etwas neugierig und habe mal den Reset auf GND gelegt. Danach war duster, Lader ran und K.I.T.T. ging wieder los.

Bild
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » Mo 16. Okt 2017, 13:25

Ich glaube ich habs, eine Seite der Mosfet Bank wird von der Blauen CTRL Leitung Angesteuert mit 15V aus dem Ladegerät. An dem Eingang des Kabels scheint eine Diode K durch legiert zu haben. 0,01V, habe jetzt aber keine Zeit mehr, muss heute Abend dann mal versuchen die Diode zu identifizieren und dann mal sehen was sich machen lässt.
Dann kommen auch Bilder dazu.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon Virtex7 » Mo 16. Okt 2017, 13:35

Im zweifel eine kleine schottky einlöten, K steht fast sicher für "Kathode".

guck auch, welchen Grund es haben könnte, dass die Diode fail short geht. An sich muss es da noch ein Bauteil geben, das das ausgelöst hat.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » Mo 16. Okt 2017, 14:39

Ich werde heute Abend mal das Ladegerät durch gehen, vielleicht waren das ja Spannungsspitzen von da.
Der Fehler ist glaube ich auch beim einstecken in das Ladegerät aufgetreten, kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen, war halt nicht dabei.
Gruß
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » Mo 16. Okt 2017, 21:12

Die Saga geht weiter..., also das depperte Ladegerät hat tiefe TX-BO und ich keinen passenden Bit, dann such ich mir heute abend mal ein neues Bitset raus. Zufällig jemand einen Tipp? Min 75mm, am liebsten 150mm.
Ich habe mMn zwei Bereiche mit Verdächtigen Sachen aus gemacht. Die Kurzgeschlossene Diode kann man hier gut erkennen.
Ich vermag da einen Riss zu sehen, dann das Weiße Band auf der linken Seite und dann entweder 1 und das Diotec Symbol oder 1.3. Hat jemand ne Ahnung was für eine Diode das ist ? Das weiße etwas könnte ein 1nF Kondensator sein, so sagt mein Schätzeisen. Dieser Teil geht dann direkt zum Gate der oberen ersten Mosfetbank. Neben dem Weißen Kabel findet sich auch eine Diode und ein Weißer SMD Baustein, die hat 0,71V Vf von K zur anderen Seite. Die hat sich beim Abziehen der Vergussmasse mit gelöst, Markierung 8.8. Das könnte natürlich auch schon vorher locker gewesen sein. Dieser Kram ist mir echt zu klein. Ich nehme mal an dabei handelt es sich um eine normale Diode?
Bild

Dann der Zweite Bereich:
Oben der rechte kleine SMD Baustein ist offen, dh. Keine Vf mit meinem Multimeter in beide Richtungen und auch kein Widerstand. Beim linken messe ich die Vf der Diode darunter, da parallel. Markierung: Band, 6.8 ? Vf: 0,71V Kann das eine Zener sein? ich habe eine mit 6.8 Makierung und Vz 6.8V gefunden. Link ZD 2.4

Dann ein Bauteil mit XB als Markierung. Das wird wohl eine Zener sein BZX99 Philips. Kann mir jemand sagen wie ich die auf der Platine testen kann ?
Bild

Bin für Input dankbar,
Gruß Pascal

Sicherheitsschrauben und Vergussmasse sind ein graus.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon sysconsol » Di 17. Okt 2017, 08:17

Die vermutliche BZX99 sieht nicht nach SOT23 aus - die ist mir nicht schlank genug.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » Di 17. Okt 2017, 16:40

Nochmal genauer angeschaut. Die Abgelöste Diode ist auch mit 6.8 Makiert, also gehe ich jetzt mal von einer Zener mit 6,8V aus.
Das kleine Dreibein ist mit XB und darunter Dreieck Punkt markiert. Ich bin aber geneigt den Bereich erstmal zufrieden zu lassen. Breite ist 2mm Höhe 1,4mm von oben gemessen. Also für SOT23 zu klein? Die beiden kleinen Dinger da oben sind 0402 Format.
Habe jetzt Transistoren eher ausgeschlossen da kein BIAS Widerstand zwischen Pin 1 und 3 zu messen ist. Dann ist am Ende halt nur der Phillips/NXP Chip über geblieben aber wirklich passen tut der auch nicht. Obwohl ne 5V Zener ja zumindest Sinn macht? Die Kathode davon hängt an vier 1,5k Widerständen die dann je in zwei hintereinander geschaltete Transistoren gehen. Naja die Ecke wird erstmal in Ruhe gelassen.
Ich warte jetzt erst mal auf meine SMD Lötspitzen und besorge 6,8V Zeners.
Bei der Durchlegierten Diode bei der blauen Leitung bin ich mir inzwischen sicher, dass dort "Bandende 13 und ein Punkt in der Mitte" drauf steht. Soll ich da einfach mal auf gut Glück ne Schottky-Diode oder eine normale einbauen?
Bild dazu:
Bild

Gruß
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon Bastelbruder » Di 17. Okt 2017, 17:07

Da die ausführlich beschrifteten Käfer aus Japan kommen, dürften kaum irgendwelche Texanischen Motorroller oder gar europäisch angehauchte Halbleitertypen verbaut sein.

Hier die von mir vorgeschlagene Lösung: 13 SOD-323 ZD13-CL2 UTC Zener diode
Der aus der gleichen Liste decodierte NPN-Digitaltransistor XB von Toshiba paßt aber nicht zur Polarität der (egal welcher) Diode.
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Re: Ebike BMS Yamaha Motor

Beitragvon tryps » Di 17. Okt 2017, 17:48

Danke! das Teil sieht gut aus, passt ja auch zu den 15V vom Ladegerät.
Ich nehme dann mal die NXP BZX384-B13, die passt nach Datenblatt halbwegs. Für die 6,8V bestelle ich mir die MM3Z6V8B, gibts halt beides bei Voelkner.
Als Bitsatz werde ich mal den Amazon Link: Projahn 3790 holen, dann komme ich auch ins Ladegerät und dann da mal schauen ob ein Elko puff gemacht hat oder nicht mehr ordentlich filtert.
Zu dem XB Bauteil, hat von Pin 1 nach 3 keinen Durchlass also wird es wohl keine Zener sein. Jedenfalls nicht die BZX99.
Was mir noch etwas Sorgen macht. Fürs Löten würde ich dann gern die Batterie abklemmen um nichts Kurz zu schließen, würde es Reichen + und - abzunehmen oder doch alle Balancer Abgriffe. Hauptsächlich gehts mir ums zusammenlöten der Mosfet Gates, ich denke bei den Kabeln wird nichts passieren, hängt ja kein Stecker dran. Reaktivieren sollte ich das ja dann über den Lader können.

Gruß
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