Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Fritzler » Mi 12. Jul 2017, 09:35

Bassrefelex kannste ja auch empirisch ermitteln.
Loch rein, Rohr rein, Rohr schieben bis es gut klingt, absägen, einkleben.
Wenns gänzlich scheisse klingt, dann Rückwand wieder zumachen.

Der Durchmesser vom Rohr ist eher unkritisch, der darf nur nicht zu klein werden sonst gibts Windgeräusche.
Der Durchmesser geht zwar ins Klangbild ein, aber Effekt durch die Länge des Rohrs ist stärker.
Mit Effekt mein ich die Frequenzanhebung.
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Kabelsalat » Do 13. Jul 2017, 17:03

Moin,
zum letzten Beitrag kann ich nichts hinzufügen :P

Volumen: Peil mal 10l mit einem 20cm langen Bassreflex-Rohr aus 50er HT Rohr an...14l dürften zu viel sein. Damit sollte so ein Chassis bis ~45Hz runter spielen. Woher die ganzen Daten? Mit den Messwerten vom Treffen und wenn man sich die Konstruktionen vom Hersteller so anschaut kommt man dahin.

Zur Frequenzweiche: Bin gerade über die Aktivmodule gestolpert, die Plottermeier hier mal für Georg angeboten hat. Die dürften wie Arsch auf Eimer passen ;) Interesse?
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Toddybaer » Fr 14. Jul 2017, 09:48

so kleine Aktivlautsprecher?

ich weis ja nicht. Noch ein Stromverbraucher auf dem Regal...

Da geh ich mal noch ein paar Tage mit schwanger
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon uxlaxel » Fr 14. Jul 2017, 10:35

zum bassreflex: gute lautsprecher haben ein ausreichendes volumen und brauchen keinen! jetzt ohne scheiß, der bassreflex nutzt die unmöglichen druckverhältnisse in einem zu kleinem lautsprecher, um zusätzklich, per phasenumkehr (daher die definierte rohrlänge) den zu schwachen bass anzuheben. das führt dazu, dass bei bestimmten frequzenzen viel bass da ist und andere frequenzen zu kurz kommen.
wenn ich kein bock zum rechnen oder probieren habe, baue ich ein großes, geschlossenes gehäuse und der klang ist annähernd immer einem kleinerem bassreflex überlegen. da hämmern bestimmte bässe zwar nicht so, aber die box wird viel breitbandiger, sie geht also auch sehr sehr weit nach unten.
zum probieren nehme ich auch mal ein stück pappe her, mach da ein passendes loch für den unbekannten lautsprecher rein und lege das auf einen wassereimer. wenn man unterschiedliche eimer zur hand hat, kann man dann schon mal abschätzen, welches volumen sinnvoll erscheint.
... ja plasteeimer klingt scheiße in den mitten, aber darum gehts ja nicht ;)
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Kabelsalat » Fr 14. Jul 2017, 12:05

Moin,

@ uxlaxel:
Ich vermute mal du hast deine Erfahrungen mit älteren Chassis gemacht. Dann kommt das alles hin. Moderne Chassis sind von den Parametern fast durchgehend auf Bassreflex-Gehäuse ausgelegt und funktionieren geschlossen kaum.

Hier mal ein Vergleich geschlossen (rot) und bassreflex (schwarz) mit ähnlichen Chassis vom Treffen:
Simulation
(BR-Rohr 20cm lang bei 15,2cm²)

Thiele Small Parameter
TSP


auf dem Regal...

Auf dem Regal an der Wand? In dem Fall wird der Tiefton durch die Wandnähe etwas angehoben --> geschlossene Gehäuse können funktionieren.
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Roehricht » Do 20. Jul 2017, 20:50

Hallo,
mach ne geschlossen Box. Wenn der Bass zu dünn icht kann mans mit der Endstufe kompensieren. Zumindestens im Heimbereich. Dann bekommt der Bass ne eigene Endstufe. Zur Not ne Autoendstufe nehmen , die haben häufig eine eingebaut Aktivweiche. 12V ausm PC netzteil und gut.

Bassreflex zu berechnen und das gerechnete auch umzusetzen nimmt mehr Zeit als ein Wochenende lang ist. Die Lautsprecher müssen da auch passen. Sonst wird entweder das berechnet Gehäuse die erlaubten Maße deutlich überschreiten oder das Ergebnis erfordert ein lautsprecherchassis was als Unobtanium gelistet ist... :mrgreen:

Warum hast du aufm treffen nicht fertige Brüllmöbel mitgenommen, da wurden doch einige angboten.

Ich hatte mal vor längerer Zeit in Neufünfland 4 Rema Boxen ausm Container gezogen. Den Boxen habe ich ne Teufel Aktivendstufe verpasst, die bei meinem Schrotter mal Containerweise rumlagen. Das Zeug ist fast das Gleiche wie die Elac Endstufen. Damit da nicht nur Bässe kommen hab ich die Subwoofer Weiche rausoperiert . Pegelsteller und XLR Buchse rein. Die Boxen stehen bei mir inne Werkstatt. Da kommt richt rumms raus. Und die Rema Boxen sind auch im Original vom Klang her sehr geil.

Das sieht nun So aus:

Bild->zoom
Bild->zoom

Die Endstufen haben 70W rms und 150 W peak.

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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon video6 » Do 20. Jul 2017, 21:03

Rema-Boxen sind super

Auch meine Meinung
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon uxlaxel » Do 20. Jul 2017, 21:13

diese rema-boxen, wie sie wolfgang dort hat, waren mit abstand das beste, was in der däh däh ähr so fabriziert wurde. aus heutiger sicht würde man sagen, dass die oberfläche des gehäuses absolut minderwertig ist (man könnte sie mit wenig mitteln aber wieder schick bekommen) und dass die hochtöner nicht all zu weit nach oben gehen. dafür sind sie aber nicht blechern. vom tiefgang sind sie immer noch absolut spitze und kommen auch mit relativ wenig leistung aus.
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Toddybaer » Do 20. Jul 2017, 21:22

Hallo,

auf´m Treffen ahtte ich nur einen Subvoover mitgenommen.

Muss ja auch für alle Geld über sein. Aber war ja garnicht teuer.
Als ich mir dann überlegt hab, ich könnt auch mal neue Boxen gebrauchen, waren keine da, nur einzelne, leere Gehäuse.

Ich hatte da aber ausser den Subvoovern aber auch keine Boxen gesehen.

Meine alten schrabbel für Gartenpartyboxen sind auch geschlossene. Aber bei einer ist nun der Mitteltöhner durch. Hm... die wollt ich Samstag doch benutzen

MFG Thorsten
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon barclay66 » Mi 2. Aug 2017, 12:20

Kabelsalat hat geschrieben:Zur Frequenzweiche:
Mittlerweile sind DSP´s und Verstärker so billig geworden, dass man gleich Aktivweichen bauen kann. Ein Haufen Kondensatoren, Widerstände und Induktivitäten für eine Passivweiche kostet schnell mehr als DSP und Verstärker. Ebenfalls möglich: Soundkarte mit mehreren Ausgängen als Aktivweiche nutzen. Neben dem Preisvorteil dürfte der Einstieg mit Aktivweichen auch einfacher sein.
günstiger DSP

Hi,

falls jemand diese für ein Projekt in Erwägung zieht: Ich habe mir diese Wondom DSP Boards mal gekauft und bin erst einmal nur mäßig begeistert. Zwar ist die Programmierbarkeit über Sigma Studio eine feine Sache (z.B. in Echtzeit den Frequenzgang verbiegen und so); die Qualität der Ausgangssignale lässt jedoch sehr zu wünschen übrig. Ziemlich intensives Rauschen und je nach Samplingfrequenz auch noch deutlich hörbares Pfeifen. Direkt für Aktivboxen lassen sich diese Teile daher gar nicht einsetzen (kein Vergleich zu einer analogen Aktivweiche). Ich werde mal sehen, ob sich die DAC Ausgangsfilter (passiv) noch verbessern lassen bzw. wie im Vergleich Aktivfilter klingen. Auch die Stromversorgung (5V USB Wandwarze) wird noch überprüft. Nicht dass der Dreck von da kommt...

Gruß
barclay66
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon Fritzler » Mi 2. Aug 2017, 13:45

Laut DB ist nen passiver Ausgangsfilter erlaubt, Seite 22:
http://www.analog.com/media/en/technica ... AU1701.pdf
Da wird aber auch nen aktiver vorgeschlagen.

Das Pfeifen kommt mit hoher warscheinlichkeit vom NT, denn bei den von Plotter,meier vertickten DSP Amps wird auch direkt der DAC des DSP genutzt.
(Aber mit Aktivfilter)
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Re: Suche Hilfe beim Lautsprecherbau

Beitragvon MacMike » Do 17. Aug 2017, 08:56

Fritzler hat geschrieben:Laut DB ist nen passiver Ausgangsfilter erlaubt, Seite 22:
http://subwoofer-im-test.de/passiver-subwoofer/
Da wird aber auch nen aktiver vorgeschlagen.

Das Pfeifen kommt mit hoher warscheinlichkeit vom NT, denn bei den von Plotter,meier vertickten DSP Amps wird auch direkt der DAC des DSP genutzt.
(Aber mit Aktivfilter)


Genau, das Pfeifen hatte ich auch schon mal. Kommt tatsächlich vom NT
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