Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

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Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon TDI » So 18. Aug 2013, 15:04

Hier ein schöner Link, um mal eben auf die Schnelle Schaltregler aller Arten zu dimensionieren: http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/smps.html
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Harry02 » So 18. Aug 2013, 23:49

Ich importiere mal von hier:
Stromversorgungen und Netzteile:

linear geregelte Netzteile bzw. Stromversorgungen, einstellbar, auch für Anfänger:
Festspannungsregler, 78xx, 79xx, LM317 und andere
L200, einstellbarer Spannungsregler mit Strombegrenzung


Schaltnetzteiltechnik:
Sehr schönes Material zu Netzteiltechnik und Schaltnetzteilen (Englisch): hier
Zu Schaltnetzteilen kann man die Seite von Walter Schmidt empfehlen. Is eher für Leute die wissen was sie tun aber erleichtert die Dimensionierung.

Ebenfalls etwas für Fortgeschrittene: Lattice stellt ein kostenloses Fachbuch zur Stromversorgungstechnik bereit. Download hier

Der unbekannte Transformator
Grundlagen zum Wickeln von Transformatoren, Trafotabellen; Ausgangsübertrager: http://www.jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm

-Labornetzteil aus LM317 und paar 2n3055, gibt noch mehr auf der Hauptseite unter "power supplies"
-Labornetzteile in Röhrentechnik, zum Selbstbau eignen sich NG-1 und NG-2
lg
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon frickler74do » So 13. Okt 2013, 18:35

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Stromversogungen, Schaltwandler

Beitragvon Profipruckel » Do 9. Jan 2014, 22:04

In der Elektronik-Praxis gab es interessante Artikel zum Thema Stromversorgung:

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/hardwareentwicklung/powermanagement/stromversorgung/
Dort den Untertitel "Lernen: Design-Tipp" beachten.

Interessant fand ich dort unter Anderem diese:
http://www.elektronikpraxis.vogel.de/themen/hardwareentwicklung/powermanagement/stromversorgung/articles/383119
(Auch etwa in der Mitte "Ergänzendes zum Thema / Erfahrungen aus Feldrückläufern" ausklappen!)

http://www.elektronikpraxis.vogel.de/design-tipps/power/articles/386515
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Re: Stromversogungen, Schaltwandler

Beitragvon xoexlepox » Do 9. Jan 2014, 22:17

Profipruckel hat geschrieben:In der Elektronik-Praxis gab es interessante Artikel zum Thema Stromversorgung

Danke, das sind so einige nützliche Hinweise (z.B. zum "korrekten/sinnvollen" Messen an solchen Schaltungen) dabei. Wäre das ggf. etwas für's Wiki?
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon TDI » Do 30. Jan 2014, 22:00

Einfache LCD-Panel-Meter haben den Nachteil, daß sie eine potentialfreie Betriebsspannung brauchen, d.h. die Masse der zu messenden Spannung nicht mit der Masse der Betriebsspannung des Panelmeters verbunden sein darf.
Hier gibt es eine kleine Schaltung, die diesen Nachteil ausräumt.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Heaterman » Fr 31. Jan 2014, 00:55

Da häng ich gleich mal noch eine dran...

MAssefreie Versorgung von DMM.pdf
(861.99 KiB) 194-mal heruntergeladen
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Gary » Fr 31. Jan 2014, 01:04

Moin,

ich nutze da einfach einen DC/DC Wandler aus einer alten Netzwerkkarte. Die macht aus 5V Potentialfreie 9V.

Gruß Gary
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Desinfector » Fr 31. Jan 2014, 10:07

habs eben erst hier gefunden und ich stolpere grad drüber:

fürs Lattice Fachbuch (power 2 You) führt der Link ins Nirvana.

selbst danach gesucht und hier ist ein anderer Link:

http://www.latticesemi.com/~/media/Docu ... handra.PDF
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Tizi » Fr 31. Jan 2014, 20:50

Dieses Buch:

http://www.amazon.de/Professionelle-Sch ... 3772345824

konnte Ich zum Glück großteils kopieren von einem bekannten :)
wer ein Schaltnetzteil-Plan oder Infos braucht kann sich gerne melden dann kann ich eine PDF machen :)
bei Bedarf könnte ich auch alle Seiten(mit Aufwand..) zum PDF machen. Oder auch im Wiki hochladen wenn gewünscht.

lg Tizi
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Profipruckel » Fr 31. Jan 2014, 21:54

TDI hat geschrieben:Einfache LCD-Panel-Meter haben den Nachteil, daß sie eine potentialfreie Betriebsspannung brauchen, d.h. die Masse der zu messenden Spannung nicht mit der Masse der Betriebsspannung des Panelmeters verbunden sein darf.
Hier gibt es eine kleine Schaltung, die diesen Nachteil ausräumt.
Die typischen LCD-Meter mit ICL7106 / 7107 brauchen potentialfrei oder eine zusätzliche negative Spannung. Dieser Elektor-Quark lässt mir mal wieder die Nackenhaare zu Berge stehen!

Alle mir bekannten kommerziellen Module machen das mit dem ICL7660 oder dessen Derivaten, hier mal aus einem Datenblatt kopiert:
7660.jpg
7660.jpg (14.72 KiB) 4089-mal betrachtet

Die Schaltung von Heaterman, leider sehr schlampig gescannt, findet sich ebenfalls in etlichen Datenblättern und ist für den Bastler problemloser beschaffbar!
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Bastelbruder » Sa 1. Feb 2014, 09:40

Hier (ganz unten) ist eine richtig massefreie Schaltung, die durch echten Gegentakt bloß noch ein paar Nanofaräder Koppelkapazität hat. Je nach Anforderung lassen sich die Kondensatoren bei gleichzeitiger Erhöhung der Frequenz bis auf wenige pF reduzieren.
Ohne Z-Diode und mit HCMOS-Gattern kommen da mit 5V Versorgung recht genau 9V raus.

In den ganzen Eintaktschaltungen würde ich die diversen CMOS-Gatter durch einen 7555 mit absoluter Minimalbeschaltung (R vom Ausgang zum Timing-Kondensator) einsetzen, der ist auch für richtige Ausgangsströme spezifiziert und läuft zuverlässig mit Spannungen deutlich unter 2V.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon uli12us » Di 4. Feb 2014, 12:54

@Harry02; Dieses Netzgerät LM317 +2N3055 würd mich interessieren.
Ich hab da aus ner Schlachtmaschine einen winzig kleinen Trafo mit 18V und lächerlichen 900VA übrig. Den wollte ich zu nem kleinen Netzteil nutzen, das a bissi Strom bringt.
Kann man da die Anzahl der Endtransistoren einfach erhöhen, damit man den gewünschten Strom rausbringt, oder gibts da möglicherweise sinnvollere Schaltungen.
Zuletzt geändert von uli12us am Di 4. Feb 2014, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Fritzler » Di 4. Feb 2014, 13:13

Irgdnwann kann der LM317 den Basistrom nicht mehr bringen, also noch nen Darlington einbauen.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon xoexlepox » Di 4. Feb 2014, 14:21

uli12us hat geschrieben:Kann man da die Anzahl der Endtransistoren einfach erhöhen, ...

Wenn man sich an ein paar Spielregeln hält, ja. Einerseits ist der Basistrom (wie Fritzler schon bemerkte) ein begrenzender Faktor, andererseits sollte die Transistoren möglichst gleiche Kennlinien (oder zumindest gleiches "Beta") haben -> Je ähnlicher die Transistoren, desto kleiner dürfen die Emitterwiderstände (~0.1Ohm) zur "Symetrierung" werden.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon uli12us » Di 4. Feb 2014, 20:14

Na gut, gegen zuwenig Strom gäbs den LM350, der bringt wimre 3A. Aber wie finde ich raus, wie ähnlich sich die Transen sind? Pegelschreiber und ähnliches nicht vorhanden.
Und selbst wenns vorhanden wär, sind solche Diagramme für mich ähnlich aufschlussreich wie der Schnittmusterbogen aus der Burda.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Gary » Di 4. Feb 2014, 21:10

Na wenn der Trafo so leicht ist könnte ich einen dicken Kühlkörper beisteuern damit der Wind das Netzteil nicht mitnimmt. Auf dem Kühlkörper wären dann 4 BUT30V

http://www.st.com/web/en/resource/techn ... 000772.pdf

Bei Bedarf -> PN
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon xoexlepox » Di 4. Feb 2014, 21:33

uli12us hat geschrieben:Aber wie finde ich raus, wie ähnlich sich die Transen sind?

Hmm, manche Multimeter können "hfe" von Transistoren messen, aber bei den 3055 ist wohl 'ne kleine Messschaltung besser... Ich würde eine einfache Konstantstromquelle (~50-100mA) aus einem Transistor, zwei Widerständen und 'ner Zenerdiode aufbauen, jeweils an die Basis anklemmen (Kollektor an Plus), und dann den Spannungsabfall am Emitterwiderstand (~1Ohm?) messen. Konstante Betriebsspannung (Labornetzteil?) ist dabei nützlich. Und daß das Messobjekt dabei "etwas warm" wird, sollte klar sein ;)
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Profipruckel » Di 4. Feb 2014, 22:03

Fritzler hat geschrieben:Irgdnwann kann der LM317 den Basistrom nicht mehr bringen, also noch nen Darlington einbauen.
Das sind ja "nur" 50 A Ausgangsstrom, nicht mehr ganz kindersicher - die würde ich auf 10 Transistoren aufteilen wollen.

Was können wir dem 3055 als Verstärkung zutrauen, sage ich mal 10, brauchen wir 5 A Steuerstrom - also einen weiteren 2N3055 vorne vor?

Deutlich mehr Sorgen würde mir bereiten, wie man das Gebilde gegen Kurzschluß schützt, wenn da im Eingang noch ein fetter Elko steht, geht selbst der alte RCA 2N3055H durch. Bei diesen Spannungsregler + Huckepack - Lösungen halte ich das für nicht beherrschbar. An anderer Stelle wurden doch 'richtige' Netzteile mit OP-Regelung diskutiert, da die Endstufe aufzubohren, ist das geringste Problem.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon xoexlepox » Di 4. Feb 2014, 22:37

Profipruckel hat geschrieben:Was können wir dem 3055 als Verstärkung zutrauen...

Mir sind da Werte von 5-60 (mit einer leichten Häufung in der Gegend von 20) schon untergekommen. Daher auch der Hinweis mit dem "Ausmessen" -> Dieses (ehemalige) "Arbeitspferd der Elektronik" findet sich mit unglaublichen "Toleranzen" ;)
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Gary » Di 4. Feb 2014, 23:14

Ich hab bei mir 12 2n3055 verbaut und mußte da schon aus 20 Stück aussortieren.

Von Pollin einige BDW84 holen ? Darlington PNP

Gruß Gary
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon Fritzler » Mi 5. Feb 2014, 00:57

Oder nen haufen TIP2955, davon heizen nen paar in meinem Netzteil rum.
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Re: Stromversogungen, Netzteile, Schaltwandler

Beitragvon uli12us » Mi 5. Feb 2014, 11:48

Ich könnte ja von Gary die 4 BUT30V kriegen. kriegt man das hingefrickelt. Am besten so dass ein dicker Fet bei Kurzschluss den Gleichrichter von der Regelung trennt und erst nachdem ein Sicherungsknopf gedrückt ist oder meinetwegen nach ner bestimmten Zeit wieder zuschaltet. Ein weiteres Problem ist, dass ich eine brauchbare Strombegrenzung brauche, weil das Dingens für Galvanik gehört.
Wenns zu problematisch ist, kann ich für nen Hunni ein fertiges mit 15V/30A kriegen. Das reicht allemal aus.

Mit 18V~ 50A komm ich da ja auch nicht viel höher. Wobei die Spannung eh nicht gebraucht wird, üblicherweise hat man da grade mal 2-3V.
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