Lesestoff von Henry

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Lesestoff von Henry

Beitragvon Fritzler » So 26. Feb 2017, 18:16

Hier mal etwas Lesestoff für euch.
Alles Projekte des "Mixed Signals" Kurs der TU Berlin.

Sytematischer Vergleich von Halbleiterverstärkern, gegengekoppelten Röhrenverstärkern und nicht gegengekoppelten Röhrenverstärkern in klanglicher und messtechnischer Hinsicht:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2011-2012/

Dort finden sich auch verschiedene nachbaubare Schaltungen, etwa ein Remake des McIntosh MC60 mit einem Vanderveen-Ringkern-Übertrager und verschiedene ebenfalls sehr gut klingende 300B-Endstufen.



Mikrofon-Vorverstärker für das Aufnahmestudio in Röhrentechnik:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2012-2013/

Dort findet sich auch eine nachbaubare Schaltung des legendären V76-Mikrofonverstärkers der Deutschen Rundfunkanstalten.



UKW-Stereo-Empfang mit Röhren:


https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2013-2014/

Dort findet sich eine nachbaubare Schaltung eines UKW-Mischteils mit selbstschwingender Mischstufe und neutralisierter Zwischenbasisstufe sowie eine ebenfalls nachbaubare Schaltung eines besonders nebentonarmen Stereodecoders in Vollröhrentechnik. Alle Spezialteile dieses Decoders sind aus dem laufenden Fertigungsprogramm von Reinhöfer-Electronic.



"Taschenrechner" mit Nixie-Röhrenanzeige in diskreter Transistortechnik:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2010-2011/

Dieser "Taschenrechner" besteht aus 9 Nixie-Röhren, ca. 3400 Transistoren und ca. 27000 Dioden und arbeitet vollkommen ohne ICs. Er basiert auf einer frei programmierbaren 4-Bit CPU und einem fest installierten Anwendungsprogramm, das der CPU die Funktion eines Taschenrechners gibt. Dieser Rechner ist heute im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn ausgestellt.



Bereits zu einem früheren Zeitpunkt veröffentlichte Projekte sind nun ebenfalls an dieser Stelle zu finden:



Vollröhren-Mischpult und Dynamikkompressor nach FAIRCHILD 670:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2008-2010/

Das 12-Kanal-Mischpult "SILVESTRIS" arbeitet mit 139 Röhren. Es ist seit 2011 im Berliner Tonstudio "Lightning Recorders" installiert und wird, in Verbindung mit dem dem FAIRCHILD670 entsprechenden Kompressor zur authentischen Produktion von Musik der 1940-er bis 1960-er Jahre genutzt.


Digitaltechnik mit Röhren:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2007-2008/

Hier gibt es die folgenden, nachbaubaren Schaltungen:
Digitaluhr in Vollröhrentechnik, Geigerzähler mit E1T in Vollröhrentechnik, digitale Personenwaage mit Nixie-Anzeigeröhren in diskreter Transistortechnik.



Gitarrenverstärker mit Röhren:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2006-2007/

Hier gibt es die folgenden, nachbaubaren, Schaltungen:

Fender-Verstärker Bassman 5F6A und Deluxe 5E6.
Unsere Nachbauten dieser Verstärker werden seit 2010 im Lightning-Recorders Studio in Berlin zur stilechten Produktion von Musik der 1950-er und 1960-er Jahre eingesetzt.



Hochfrequenztechnik mit Röhren / Tesla-Trafo / Plasma-Hochtöner:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2005-2006/

Hier finden sich nachbaubare Schaltungen / Beschreibungen für einen Tesla-Trafo mit ca. 500kV Ausgangsspannung und für einen Plasma-Hoch- und Mitteltöner mit 2 x 250W HF-Leistung. Dieser Plasma-Hochtöner wurde für ein Klangkunst-Projekt mit Jan-Peter Sonntag im Kunstverein Stuttgart realisiert.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon video6 » So 26. Feb 2017, 19:04

Interessante Sachen besondre der "Taschenrechner"
Da war auch vom Soemtron Recher als Vorlage gesprochen worden der dann nicht verwendet wurde.
Am dem Tischrechner hatte ich mal dran rumgebaut in meinem ehemaligen Betrieb zu DDR Zeiten.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Weisskeinen » Do 23. Mär 2017, 20:40

Fritzler hat geschrieben:"Taschenrechner" mit Nixie-Röhrenanzeige in diskreter Transistortechnik:

https://www.tigris.eu/lehre-und-forschu ... 2010-2011/

Dieser "Taschenrechner" besteht aus 9 Nixie-Röhren, ca. 3400 Transistoren und ca. 27000 Dioden und arbeitet vollkommen ohne ICs. Er basiert auf einer frei programmierbaren 4-Bit CPU und einem fest installierten Anwendungsprogramm, das der CPU die Funktion eines Taschenrechners gibt. Dieser Rechner ist heute im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn ausgestellt.


Wildes Teil! :shock:
Entstehungsbeschreibung (https://www.tigris.eu/wp-content/uploads/seminare/2010_11_Projekt_Transistor-Taschenrechner_SPACE_AGE_1/21_Text_PDF/10_Die%20Entstehung%20des%20SPACE%20AGE.pdf), S. 48: "Ausgangspuff" :lol:
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Fritzler » Do 23. Mär 2017, 21:06

Da ließt aber einer energisch, willstes nachbauen? :mrgreen:
Selbes pdf, aber Seite 9 find ich viel spannender!
Asynchrone Transistorlogik und die Transistoren werden mehrfach benutzt -> absoluter Brainfuck.

Der Space Age Simulator auf Seite 22 hat auch was.
Für den SPaceage2 gibt es zwar auch VHDL Code, aber ohne sone eicke Platine.
Das hab ich alles in Modelsim Simuliert, da kann man sich noch mehr Signale angucken.
Da der SP2 eher Codelastig geworden ist gibts auch nen Emulator mit GDB Server.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Weisskeinen » Fr 24. Mär 2017, 12:37

Nee, nachbauen will ich das nicht. Warum soll ich ein Problem mit 3 (3400) Transistoren lösen, wenn ich es auch mit ein paar Millionen lösen kann? (µC) :mrgreen:
Was ich mich bei deren Finanzierung frage ist, warum die so teure Transistoren verwendet haben. Sollte das möglichst authentisch werden und deshalb haben die 2N2222 in Metallgehäusen verwendet? Im Plastikgehäuse hätten die nicht über 1000€ gekostet, sondern deutlich unter 100€...
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Fritzler » Mo 27. Mär 2017, 21:32

Öhh, da ich ja am Vorgänger des TTL Rechners nicht mitgearbeitet habe muss ich da erstmal selber fragen.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Weisskeinen » Di 28. Mär 2017, 11:08

Reutron hat das wohl schon im Röhrenforum gesehen und da hieß es wohl, dass die Transistoren 500mW verbraten müssen. Im Plastikgehäuse wird das wohl sportlich...
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Fritzler » Di 28. Mär 2017, 11:12

Gut zu wissen.
Aber ja der ganze SpaceAge1 ist wie eine Heizung wenn man da die Hand drüber hält.
Der steht jetzt im Nixdorf Museum in Paderborn und ist da sicherlich kein Dauerläufer.
Im Röhrenforum ist Henry persönlich aktiv, ich bin hier nur die Aushilfe :lol:
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Gernstel » Di 28. Mär 2017, 11:33

Im oben verlinkten https://www.tigris.eu/wp-content/upload ... %20AGE.pdf
steht ausführlich zu lesen, dass die zuerst verbauten 2N2222 vom chinesischen Hersteller massiv mit Bonddraht-Ablösungen zu kämpfen hatten und schließlich komplett durch Marken-Transistoren ausgetauscht worden sind. 3400 Stück!
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Weisskeinen » Di 28. Mär 2017, 11:43

Ja eben. Da steht aber auch, wie viel die Leute da für die Transistoren und die Austauschtransistoren ausgegeben haben. Da mir 32 Cent pro Transistor ziemlich reichlich vorgekommen ist, habe ich mal nachgesehen, was so ein 2N2222 im Hunderterpack kostet. Im Plastikgehäuse sind die wesentlich (!!!) billiger.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Fritzler » Di 28. Mär 2017, 12:44

Als SMD Version 4cent, aber der lötet sich dann selber aus :mrgreen:
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Bastelbruder » Mi 29. Mär 2017, 06:15

Allein der Name SpaceAge erfordert natürlich Blechgehäuse!

Ohne zusätzlichen Kühlkörper können bei gleicher Temperatur TO-92 Plastikgehäuse (RthJA 200..250 K/W) tatsächlich mehr Wärme absondern als die etwas voluminöseren TO-18 Blechkannen (RthJA 300..500 K/W). Das liegt unter Anderem an der Oberfläche und ihrer Farbe. Allerdings dürfen die innenbelüfteten Metallgehäuse 175..200°C warm werden und Kunststoff ist bloß bis 150°C tauglich, dann gleicht sich das wieder aus. In manchen Kunststoffgehäusen ist direkt über dem Chip noch ein Silikongummiblob um den mechanischen Streß zu minimieren, aber die Zuverlässigkeit ist trotzdem um Größenordnungen schlechter als bei Metallgehäusen.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon ferdimh » Mi 29. Mär 2017, 14:39

Hoher Igorismusfaktor!

Leider machen die Verstärkermessungen am Anfang schon wieder den gleichen Fehler:
Sie hängen sich an alten Mythen über das Klirrspektrum auf.
Ich frage mich, welche Größe von Dampfhammer es brauch, um das endlich aus den Hirnen der "Goldohren" zu entfernen.
Die Messtechnik ist halt mit methodischen (theoretischen) Fehlern nicht viel wert, insbesondere wenn sie "Zusammenhänge" feststellt, man aber sofort von Ursachen und Wirkungen spricht.
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon Weisskeinen » Mi 29. Mär 2017, 17:18

Wieso wird bei den pösen Halbleiterverstärkern eigentlich immer so auf die Übernahmeverzerrungen abgehoben? Die kann man doch schon lange eliminieren. Und warum sollen Röhrenverstärker keine Übernahmeverzerrungen haben? Vielleicht, weil das Schaltungskonzept meistens ganz anders ist? Vergleicht man dann nicht Äpfel mit Birnen?
Ansonsten... klär' mich mal auf, was du mit den Mythen, den Fehlern und den Zusammenhängen meinst. (Nein, ich bin kein Goldöhrchen. Allerdings dachte ich, dass SunshineLive am Sonntag mal wieder total übersteuerte Musik sendet, so grausam hat sich das angehört. Dann habe ich ein Stück mitgeschnitten und mir die Kurve angesehen. Von Übersteuerung weit entfernt, zumindest das, was letztlich gesendet wurde. Aber die Kompressoren und Limiter und was weiß ich haben ein regelrechtes Schnarren erzeugt, das man sich keine Minute anhören konnte.)
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Re: Lesestoff von Henry

Beitragvon ferdimh » Fr 31. Mär 2017, 13:17

Wieso wird bei den pösen Halbleiterverstärkern eigentlich immer so auf die Übernahmeverzerrungen abgehoben?

Weil sie ungefähr die einzige Verzerrung ist, die bei einer Ausgangsstufe in Kollektorschaltung und realistischer Ausgangsleistung (50mW und weniger!) hörbar ist. Nebenbei wird die Übernahmeverzerrung um so schlimmer, je leiser man hört...
Und warum sollen Röhrenverstärker keine Übernahmeverzerrungen haben? Vielleicht, weil das Schaltungskonzept meistens ganz anders ist

Tatsächlich tritt die transistortypische Übernahmeverzerrung bei Röhrenkisten nicht auf (Übrigens auch nicht bei alten Transistorkisten mit Ausgangsübertrager), weil durch die Phasendrehung des Übertragers keine starke Gegenkopplung möglich ist, was dazu zwingt massig Ruhestrom gegen das Problem zu werfen.
Nebenbei ist die Last in der Anode/Kollektor/Drain in dem Punkt von Vorteil, weil die Kennlinie eben nicht linearisiert wird. So bleibt ein "weicher" Übergang zwischen den beiden Endstufenbauelementen bestehen.
Ein Transistorverstärker mit genug Ruhestrom, dass er im Leerlauf warm wird, hat kein Problem mit Übernahmeverzerrungen. Aber er glimmt auch nicht so schön ;-)
Ich kenne keine Gegentakt-Röhrenkiste, die bei üblicher Abhörlautstärke den A-Betrieb verlässt - mir ist eine tote KT88 in meinem Röhrenverstärker lange nicht aufgefallen - die andere Seite tat ja noch, Musik kam noch raus, den etwas leiseren rechten Kanal habe ich auf den Raum geschoben.
Ansonsten... klär' mich mal auf, was du mit den Mythen, den Fehlern und den Zusammenhängen meinst.

Ein Verstärker mit wenig oder keiner Gegenkopplung wird immer ein "schönes" Klirrspektrum haben mit irgendwie 1% 2. OW, 0,3% 3. OW 0,1% 4. OW bei einer bestimmten Leistung. Das ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass die Kennlinien jedes Verstärkerbauteils nunmal krumm sind.
Diese Leistung ist in der Regel aber so hoch, dass sie mit üblichen "Besseren" Boxen schon im "Technoparty"-Bereich liegt (also 5W und mehr).
Dieses Klirrspektrum ist nun also ein guter Indikator für eine unsymmetrische Kiste mit wenig Gegenkopplung.
Man hat weiterhin beobachtet, dass "unsymmetrische Kisten mit wenig Gegenkopplung" als gut klingend empfunden werden.
Der Zusammenhang, dass das an diesem Klirrspektrum liegt, ist aber damit überhaupt nicht begründbar. Es ist eine Theorie, die einen wahren Kern hat (Übernahmeverzerrungen, man war mal vor 50 Jahren geil auf minimalen Ruhestrom und der Klirrfaktor bei Vollgas war ja niedrig).
Letzten Endes sagt das Klirrspektrum aus, wenn wir die Menge der real gebauten Verstärker betrachten (Eintakt-A-Transistorkisten mit Ausgangsübertrager gibts irgendwie kaum), dass da irgendein Gerät auf dem Tisch steht, die einem schon das Grinsen ins Gesicht treibt, wenn man nur den Heizstrom einschaltet.
An Kisten dieser Art ist überhaupt nichts verwerfliches dran, nur das ewige Herumreiten auf dem Klirrspektrum der Kiste ist absurd. Ich kann theoretisch das gleiche Klirrspektrum mit einem TDA2030 produzieren, wenn ich einfach eine etwas schief vorgespannte Transistorstufe davorhänge. Ich glaube, niemand würde behaupten, dass das ein gutklingender Verstärker ist, wenn er wüsste, worum es sich handelt. Interessant wäre, das Konstrukt unter einer 300B zu verstecken...

Mir ist auch nicht bekannt, dass jemand so eine Kiste mal ernsthaft aufdreht...

Zu Sunshine live: Es gab auch schon DJs, die ein pseudoverzerrtes Signal produziert haben, weil sie der Meinung waren, dass das gut klingt. Die Qualität von Musik im Radio ist aber auch immer wieder legendär...
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