Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Der chaotische Hauptfaden

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Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Lore » Di 26. Jan 2016, 14:43

Hallo,
ich habe hier bestimmt ab und an Fragen zu Frickelei am alten Haus. (deshalb nicht bei:" kurze Frage - schnelle Antwort"
Und fange mal mit einem Problem an, mit der Hoffnung das sich hier jemand damit auskennt:

Also:
Ich habe in einer Wand dieses Brett eingemauert gefunden es reicht ca. 10cm in die Wand und steht vorn ca. 5 cm über
ich krieg das nicht raus und wollte eigentlich wissen:
welchen Zweck erfüllt es und muß es drinnen bleiben?
es geht um den linken Teil - nicht um die Fensterbank

EDIT: hat das vielleicht was mit Schwitzwasserverteilung/Verdunstung zu tun

unten in Bild 4 sieht man es nochmal an einem anderen Fenster in schön

Bild

ich habe schon versucht etwas anzubohren...
Bild

Ansicht von unten:
Bild

Bild 4:

Bild
keine Ahnung, warum es das Bild nun gerade nicht anzeigen will... nach 10min. gebe ich auf :evil:


besten Dank
Gruß
Lore
Zuletzt geändert von Lore am So 21. Feb 2016, 13:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Frickelei am alten Haus

Beitragvon Spike » Di 26. Jan 2016, 14:58

Vielleicht ein paar mehr Informationen:

Haus - Baujahr
Außenmauer - Material, Stärke und Ausrichtung

... und nur mal so - gesicherte Fakten aus Ferndiagnose halte ich für utopisch. Deshalb kann ich meist nur vermuten und liege auch oft daneben.
Nur mal so in den Raum: Latthilfe für Innendämmung ?
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Re: Frickelei am alten Haus

Beitragvon Azze » Di 26. Jan 2016, 15:25

Die Tatsache, dass es sich genau auf Höhe und Verlängerung der Fensterbank befindet, lässt bei mir die Vermutung aufkommen, dass es sich hier um den oberen Abschluss einer ehemaligen Vertäfelung handelt. Je nach Gegend war es früher üblich, insbesondere in viel frequentierten Räumen wie Ämtern, Gaststätten, aber auch in Privathäusern in der guten Stube unterhalb der Fenster eine Wandvertäfelung aus Holz anzubringen. Die war oftmals (wenn auch nicht zwingend) hinterlüftet und diente einerseits dem Schutz von Stühlen gegen Abnutzung durch die verputzte Wand, andererseits verhinderte sie Streifmarken durch Stühle und Schuhe. Zudem wurde sie als Raumzierde angesehen und half auch etwas die Außenwand zu dämmen (gerade im unteren Bereich, der bei mangelnder Luftumwälzung/Heizleistung meist am kältesten war).

Falls du vor hast, Installationskanäle anzubringen, dann würde ich die glatt drin lassen und die Kanäle einfach drunter schrauben. Sieht dann sogar schöner aus als ohne
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Re: Frickelei am alten Haus

Beitragvon Heaterman » Di 26. Jan 2016, 15:39

Würde ich auch sagen, habe dabei das Haus des Onkels meiner Frau vor Augen, der hat das ganze Haus so gestaltet, selbst im Treppenhaus.
Darauf weisen auch die frontalen Schraublöcher und die senkrechte Latte rechts im ersten Bild hin.
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Re: Frickelei am alten Haus

Beitragvon Lore » Di 26. Jan 2016, 19:46

Guten Abend, und danke schonmal

Bj. ist 1876
Ausrichtung dieser Seite - Süden
ich habe das Brett übrigens raus, es lag nur lose in der Wand und war nur angeputzt
es gibt eine Innendämmung mit Styropor und wurde dann verputzt und tapeziert
eine Täfelung schließe ich aus

Der Nutzen des Brettes erklärt sich mir dennoch nicht.

Ich würe sagen es war Schmuck - einfach ein verlängertes Fensterbrett (wie auf Bild 4)

Wenn keiner was dagegen sagt, dann fliegt es raus und das Loch wird verputzt

Gruß
Lore
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Re: Frickelei am alten Haus

Beitragvon gafu » Di 26. Jan 2016, 23:37

ja, rausstemmen, ausmörteln. verputzen.

so ein holzbrett hilft der statik nicht.
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Re: Frickelei am alten Haus

Beitragvon Lore » Di 2. Feb 2016, 16:59

ich verschiebe das mal hierher, dann ist alles in einem Fred:

Haus BJ. 1876, im Keller, Kalt-Wasseranschluß
von links kommt die Hauptleitung
der obere Strang geht zur Küche
der untere Strang zum WC mit Druckspüler
Bild 1:
Bild
http://www.fingers-welt.de/imghost/up/2 ... -154_1.pdf

im Keller Schornsteinklappe
Bild 2
Bild
http://www.fingers-welt.de/imghost/up/2 ... -154_2.pdf
Bild 3
Bild
http://www.fingers-welt.de/imghost/up/2 ... -154_3.pdf

kein Denkmalschutz,
aber Frage:
muß denn dieses ganze Geraffel mit Reservoir, Druckanzeigern und Kugelhähnen heute noch sein?
kann man das nicht alles abbauen? sind z.T. noch Bleileitungen
oder hat das vielleicht auch Vorteile?

zum Schornstein:
es ist ein 9KW Ofen (Nagelneu mit Abnahme vom Schornsteinfeger) und Warmluftschächte für alle Räume.
aber wie sehe ich denn wenn der nicht zieht , ich renne doch nicht ständig in den Keller um auf das Zeigerinstrument zu gucken.

was zeigt der denn an? - je größer der Zeigerausschlag um so besser? und wenn das Feuer brennt und der Zeiger sich nicht bewegt = TOD :cry: ???
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Name vergessen » Di 2. Feb 2016, 17:24

Die Hähne sollten schon drin bleiben, damit bei Arbeiten das Wasser selektiv abgestellt werden kann. Außerdem läuft so nicht die ganze Leitung leer, wenn z.B. die Wasseruhr getauscht wird.

Was das Reservoir im Kaltwasser macht, KA. Es ist nicht sonderlich groß und sieht recht neu aus (Kaltverlötet). Daher würde ich einen Sinn unterstellen, evtl. den, daß der Wasserdruck im Haus recht gering ist und somit Ungleichheiten ausgebügelt werden können, z.B. durch WaMa, Klospülung und Hebelmischer?

BTW, die Bleirohre scheinen ja recht haltbar zu sein, während die Kupferrohre heißverlötet zu sien scheinen, das wird heute nicht mehr gemacht, weil dadurch das Material vorgeschädigt und destabilisiert wird (nach 20 Jahren einmal biegen->kaputt).

Zu der Kaminuhr: da sowas heutzutage nicht mehr vonnöten ist, gehe ich davon aus, daß man das auch so umrüsten könnte, daß es wegfällt. Dazu braucht man vermutlich eine automatische Zuluftklappe und ein Zuluftloch in den Heizungsraum. Wieviel Aufwand das ist, KA. Und ich gebe Dir Recht: in den Keller zu rennen, um auf's Manometer zu gucken, ist eher... naja. Vermutlich ist das auch nur für den Raum selber gedacht, wenn man da länger drin ist.
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Propeller » Di 2. Feb 2016, 17:25

Hallo,
das dicke Kupferrohrdingens soll wahrscheinlich Luftblasen abscheiden. Ein Kumpel von mir, der das erste Haus im Dorf bewohnt und damit vornan an der Trinkwasserleitung hängt, wurde regelmäßig von seinen Wasserhähnen angespuckt :D. Deshalb haben wir ihm eine ähnliche Konstruktion (allerdings mit Schnüffelstück) gebastelt.
Abgesehen davon würde ich die Blei- und Kupferrohre rausschmeißen und gegen modernes Verbundrohr ersetzen. Das Zeug ist nicht gesundheitsfördernd und kann auch ernste Probleme mit Aquariumtieren usw. machen.

Die Unterdruckuhr an der Putztür gefällt mir. :) Allerdings ist sie nicht nötig. Wenn die Frischluftzufuhr zum Raum passt und der Schornstein laut Schwarzem Mann zieht, dann zieht der und man braucht eigentlich nichts weiter unternehmen.

PS: Wenn die Verrohrung ein bunter Materialmix ist, können sich durch Elektrolyse recht stattliche Mengen Schwermetallionen im Trinkwasser finden! Das geht soweit, daß sogar Biokläranlagen kippen.
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Lore » Di 2. Feb 2016, 17:29

ein Gang in die "Küche" ist kein erfreulicher Anblick:
Bild

erfreulich ist da eher der Blick wieder raus aus der Küche in den Flur:
durch eine alte Schiebetür sieht man das schöne Treppenhaus mit Marmorboden und Kellertür (das is mal ne Kellertür :D )
Bild

die andere Seite ist auch nicht besser, aus den Leitungen tropfte munter das Wasser und hat über Nacht die Küche geflutet :evil:
Bild

Frage an die Admin:
ist das OT oder Frickelpotential genug?

Gruß
Lore
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Sir_Death » Di 2. Feb 2016, 17:30

@ Zeiger:

Ist eine Differenzdruckdose zwischen Raum und Kamin --> je größer der Ausschlag, desto besser zieht er.
Wenn dein Schornsteinfeger sagt es passt, weis er hoffentlich was er tut.

Was du bei der Haussanierung DRINGEND beachten musst:
Ist das Heizgerät Raumluftabhängig oder Raumluftunabhängig.

Wenn Raumluftabhängig, BITTE dringend mit dem Schornsteinfeger besprechen, wieviel Zuluft der braucht, nicht dass du den Raum mit neuen Fenstern komplett dicht machst!!! --> sonst TOD!
Wenn Raumluftunabhängig vergiss es einfach...
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Propeller » Di 2. Feb 2016, 17:37

Lore hat geschrieben: Frickelpotential genug?

Wenn Du es nicht so lassen möchtest, denke ich schon. :mrgreen:
Meine Erfahrung nach 2 eigenhändigen Grundsanierungen wirklich einsturzgefährdeter Gebäude (1x mit Denkmalschutz) besagt: Alle alten Installationen sowohl für Wasser, Abwasser und Elektrizität komplett herausreißen und ordentlich auf den neuesten Stand bringen. Im Verborgenen lauern "kunsthandwerkliche" Altlasten, die Dir garantiert auf den Fuß fallen.
Nebenbei: Der alte Küchenfußboden gefällt mir. Wirst Du ihn versuchen zu retten? Ich würde Dir da den Katalog von http://www.golem-baukeramik.de empfehlen.
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Lore » Di 2. Feb 2016, 17:37

es ist ein 9KW Holzfeuereinsatz im Flur - also ich würde sagen auf jeden Fall Raumluftahängig
Im Moment sind Schallschutzfenster eingebaut (bleiben auch drin) also kein Lufteinlass
ich denke der Sauerstoff kommt im Moment aus/durch die alte Haustür und aus dem Keller (undichte bzw. jetzt im Winter offene (wegen Feuchtigkeitsabzug) Kellerfenster)
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Captain Einsicht » Di 2. Feb 2016, 17:48

Das mit dem Raumluftabhängig kann sehr schnell in die Hose gehen.

Das Spiel habe ich gerade bei meiner Mutter wo der Vermieter neue Fenster eingebaut hat. Habe erst mal die Küchentür in den Keller gestellt und das Fenster auf Kipp und blockiert.

Die Wasserinstallation komplett raus und einmal ordentlich.

Wegen dem Kamin würde ich mir keine Sorgen machen hat nur den vor teil wen du im Herbst das Ding wieder anwirfst du nachschauen kannst ob er noch zieht (Vogelnester usw.)

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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Spike » Di 2. Feb 2016, 20:07

Propeller hat geschrieben:Im Verborgenen lauern "kunsthandwerkliche" Altlasten, die Dir garantiert auf den Fuß fallen.

SIC !
Habe auch die Erfahrung gemacht und (pekuniär gebeutelt) den alten Kram trotz (fast) Rohbau drin gelassen. F-E-H-L-E-R
Lieber eine Wohnküche mit Bett als diesen Stuss noch einmal....
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Name vergessen » Di 2. Feb 2016, 22:15

Ist der "Fliesen"spiegel da eigentlich wirklich aus Ziegeln? Wie haben die das hingekriegt, daß der so sauber geblieben ist? o.O Das mit den Rohren würde ich zumindest teilbestätigen. Wenn ich bedenke, was an "nur" 40 Jahre alten Installationen schon wegen Pfusch und Murks rausgeflogen ist, mag ich mir gar nicht vorstellen, wie das nach 100+ Jahren aussieht...
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon gafu » Di 2. Feb 2016, 22:46

wenn ich schon die abwasserrohre im 45-grad-winkel und die bleileitung im trinkwasser sehe.
Raus damit, und zwar besser gestern als morgen.

Beim neumachen entsprechende querschnitte ausreichnen, abhängig von deinem wasserdruck am hausanschluß.
wie das geht?
Durchflussmengen entsprechend der Zapfstellen festlegen, druckverluste der Rohre (meter), Ecken (anzahl) Ventile zusammenrechnen. Bei offenem Hahn muss "druckdifferenz x" am wasserhahn übrigbleiben, damit der gewünschte durchfluss erreicht wird.

Frag da mal im haustechnikforum wenn du es konkret wissen willst, da gibts faustformeln für die gängigen rohrdruchmesser dafür. (Haustechnikdialog heißt das forum)

Und: Viel hilft viel ist der falsche weg, weil die wasserhähne singen und pfeifen und das wasser stark rauscht (rohrleitungsgeräusche) und druckschläge beim schnellen schließen des hahns viel stärker werden, wenn man das deutlich überdimensioniert.
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Lukas94 » Di 2. Feb 2016, 23:07

Stell dich in der Küche schonmal darauf ein, dass die elektrischen Leitungen überall liegen, nur nicht da, wo du sie erwarten würdest. Mit den Installationszonen hat mans früher nicht so eng gesehen, ich hab schon eine Stegleitung aus dem Putz gezogen, die original im 45°-Winkel über die Wand lief...
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Name vergessen » Mi 3. Feb 2016, 00:17

gafu hat geschrieben:Und: Viel hilft viel ist der falsche weg, weil die wasserhähne singen und pfeifen und das wasser stark rauscht (rohrleitungsgeräusche) und druckschläge beim schnellen schließen des hahns viel stärker werden, wenn man das deutlich überdimensioniert.
Heißt das, daß meine Heizung aufhört zu pfeifen, wenn ich die Umwälzpumpe drossele?
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Captain Einsicht » Mi 3. Feb 2016, 00:44

Gibt auch moderne Pumpen die sich selber Drosseln ;)

Sparen auch eine menge Strom.

Bestes Beispiel was ich seit Langen Beobachten kann sind ehemals 50W und jetzt zwischen 4W und 9W.

Kann aber auch an einem Ventil liegen.

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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Name vergessen » Mi 3. Feb 2016, 00:48

Captain Einsicht hat geschrieben:Gibt auch moderne Pumpen die sich selber Drosseln ;)
Mhm. Ich denk' mal drüber nach, wenn im Sommer (hoffentlich) endlich die blöden MAGs getauscht werden können.
Captain Einsicht hat geschrieben:Kann aber auch an einem Ventil liegen.
Es ist zwar meistens dasselbe Ventil, aber wenn ich das leise drehe, fängt gern auch mal ein anderes an. Ich werde einach mal drosseln, kaputt geht da ja eher nichts, allenfalls wird's oben dann nicht mehr richtig warm, was man ja jetzt ideal testen kann. Für irgendwas ist selbst der Winter gut, kaum zu glauben.
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Captain Einsicht » Mi 3. Feb 2016, 01:00

Schau mal an der Therme/Heizkessel da ist zwischen vor und Rücklauf meistens eine "Kurzschlussleitung" mit Ventil wen das nicht öffnet dann hast du das Problem auch.
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Name vergessen » Mi 3. Feb 2016, 02:55

Hm, ja, da ist sowas. Ob das nun öffnet, kann ich aber nicht feststellen, oder? Beide Hähne zu und Pumpe auf Vollgas?
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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon Captain Einsicht » Mi 3. Feb 2016, 10:33

Einen zudrehen reicht ;) beide musst du nur zudrehen wen kein Wasser aus dem System raus soll wen du an Kessel Arbeitest.

Einfach mal an dem Ding hin und herstellen (wieder auf den alten wert).

Pumpe mit Volldampf danach kann man auch machen aber wen das schon Spinnt ist es die frage wie lange das Teil noch Lebt.

Eine andere Pumpe ist aber meistens auch eine Überlegung wert erst recht wen da ein Warmwasserspeicher dran hängt. Die ich verbaut habe haben im Schnitt gerade mal 20%-25% von dem gebraucht was die alten Dinger gebraucht haben. Kostenpunkt für eine Pumpe unter 200€.

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Re: Frickelei am alten Haus BJ. 1876

Beitragvon MatthiasK » Do 4. Feb 2016, 00:04

An dem Haus erkenne ich auch genug Frickelpotential.

Die Blei-Leitung zur Küche muss auf jeden Fall erneuert werden. Zum Kochen und Geschirr spülen ist Trinkwasser vorgeschrieben und aus Bleirohren kommt maximal Brauchwasser.

Das Abwasser in der Küche ist auch sehr abenteuerlich. Nur 32mm (oder weniger?) und dann noch schräg? Da würde es mich nicht wundern, wenn das häufiger mal verstopft. Wo laufen die ganzen schrägen Leitungen eigentlich hin?

Auch interessant ist das Rohr, aus dem die Elektroleitungen kommen. Das sieht so aus, als wäre da eine alte Abwasserleitung umfunktioniert worden. Und die Elektroinstallation wirkt auf mich so, als wäre sie immer bei Bedarf etwas erweitert worden.
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