Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Do 26. Okt 2017, 22:37

Sei doch froh, dass sie gefunden wurde. Nürnberg startet zwar nicht täglich, aber übers Jahr gerechnet kommt da auch was zusammen, gerade im Sommer ist ein großer Teil davon in meiner Nähe.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Brilliance » Do 26. Okt 2017, 22:45

Hat sich jemand um dieses gute Stück gekümmert??
Hatte leider keine Zeit :cry:

Sonde26102017.jpg
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Grassator » Fr 27. Okt 2017, 01:19

Nope muss dich enttäuschen keine Zeit, ausserdem gerade in der anderen Richtung unterwegs gewesen. In der Sondenfreien Luft sozusagen.

Robby_DG0ROB hat geschrieben:Sei doch froh, dass sie gefunden wurde. Nürnberg startet zwar nicht täglich, aber übers Jahr gerechnet kommt da auch was zusammen, gerade im Sommer ist ein großer Teil davon in meiner Nähe.


Hab doch nichts anderes gesagt oder? Nur das sie nicht da war zu dem Zeitpunkt wo ich dort, ehrlich gesagt nur durch zufall, vorbei bin. Lag halt auf meinem Rückweg in die bayerische hügellandschaft. :roll: Berge währe nun zuviel des guten :lol:
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 27. Okt 2017, 06:52

Brilliance hat geschrieben:Hat sich jemand um dieses gute Stück gekümmert??
Hatte leider keine Zeit :cry:

Sonde26102017.jpg


Ja, habe ich. PTU-DFM09, bei der beide Plasteteile der Schnuraufnahme abgebrochen waren. Ist noch bis HOLZHEIM AM FORST geflogen. Ob sich für euch Fahrten in den Regensburger Raum auf Dauer lohnen, müsst ihr selber entscheiden - ich würde mal sagen, eher weniger. Aber, es gibt ja auch Tage, wo ich mal nicht da bin.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Grassator » Fr 27. Okt 2017, 14:22

Meistens bin ich sowieso unterwegs, von daher kann es durchaus sein das es mal genau passt. Wie eben fast mit der anderen bei Deggendorf.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Brilliance » Fr 27. Okt 2017, 17:58

Mir war nur wichtig dass sie jemand holt ;)
Ob sich das Fahren lohnt ist immer relativ...
Aber davon abgesehen ist es doch nett, wenn man mal andere Sondensucher Trifft! :)
Oder?
Zuletzt geändert von Brilliance am So 29. Okt 2017, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 27. Okt 2017, 18:13

Eben, so soll es ja auch sein.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon asg » So 29. Okt 2017, 18:49

@zilog

bch_ecc.c

Zeile 587
s0[0] = 1; for (i = 1; i <= MAX_DEG; i++) { s0[i] = 0; }
s0[0] = 1; und Schleife ab i=1


Zeile 588
s1[0] = 0; for (i = 1; i <= MAX_DEG; i++) { s1[i] = 0; }
s1[0] = 0; und Schleife ab i=1 :? ???
Soll da s1[0] = 1; stehen?
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon zilog80 » Mo 30. Okt 2017, 13:11

asg hat geschrieben:bch_ecc.c
Zeile 587
Zeile 588

Bei mir steht in diesen Zeilen etwas anderes? Du meinst die Initialisierung von s0 und s1 in den Funktionen poly(GF)_eggT bzw polyGF_lfsr?
Das sind verschiedene Varianten vom erweiterten Euklidischen Algorithmus, siehe auch
https://en.wikipedia.org/wiki/Extended_ ... _algorithm
Das eine wird zu s0=1 initialisiert, das andere zu s1=0, hier als Polynome.
Hast du mal getestet, ob die richtigen Polynome rauskommen bei eggT: (ggT=groesster gemeinsamer Teiler)
// a(x)u(x)+b(x)v(x) = ggt(x)
Bin mir immer nicht sicher, in welche Richtung deine Fragen zielen, wenn du so knapp/vorsichtig formulierst.
Was ich meine:
Bei der Umsetzung kann es immer mal vorkommen, dass Fehler passieren. Bin fuer jeden Hinweis dankbar. Das eine oder andere versuche ich natuerlich auch vorher zu testen. Allerdings ist das jetzt schon ne Weile her, dass ich mich mit diesem Teil beschaeftigt habe. Da ist es natuerlich hilfreich zu wissen, ob du einen Hinweis hast, vielleicht auch ein Testbeispiel, woran man das erkennt, oder ob es eher eine Frage ist, weil der Quellcode nicht immer ganz klar und ausfuehrlich formuliert ist. Bevor ich mich jetzt aber wieder da reindenke, waere eine genauere Frage (oder Hinweis) hilfreich.

Nachtrag:
Hab in ecc/ecc-rs_vaisala.c zum Testvergleich auch die eigene Implementierung hinzugefuegt. Erst hatte ich ja ka9q's RS-decoder benutzt, der Berlekamp-Massey benutzt. In bch_ecc.c hatte ich es dann mal selbst gemacht mit dem erweiterten Eukidischem Algorithmus. Beim Testen sollte das gleiche rauskommen (ganz unten stehen 2/3 Beispiele fuer rs92- bzw rs41-frames). Wirklich arbeiten tun die RS-Decoder erst, wenn Fehler im Codeword stecken. Und dann sollte auch sichtbar werden, wenn man in polyGF_lfsr() falsch initialisiert.
Um den Euklidischen Algorothmus an sich zu testen, kann man natuerlich auch ein paar kurze Polynome mit poly_eggT() testen und die Probe mit den zurueckgegeben Polynomen machen.
Zuletzt geändert von zilog80 am Mo 30. Okt 2017, 17:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Mo 30. Okt 2017, 13:26

Grassator hat geschrieben:Meistens bin ich sowieso unterwegs, von daher kann es durchaus sein das es mal genau passt. Wie eben fast mit der anderen bei Deggendorf.


Hat jemand von euch N3240053 aus Meiningen bei TRAITSCHING (südlich CHAM) gefunden? Ein Kollege von mir hat mich schon danach gefragt und Zweifel an der Haltbarkeit der Batterien gehabt. Ich bin derzeit nicht in Bayern und habe die Sonde nicht beobachtet.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Uli » Mo 30. Okt 2017, 13:33

Dave hatte eine sehr gut erhaltene Wettersonde in seiner Mailbag und - kleiner Spoiler - will sich demnächst näher mit ihr auseinander setzen.

https://youtu.be/WvaGXF-prz8?t=30m33s
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Mo 30. Okt 2017, 13:52

Uli hat geschrieben:Dave hatte eine sehr gut erhaltene Wettersonde in seiner Mailbag und - kleiner Spoiler - will sich demnächst näher mit ihr auseinander setzen.

https://youtu.be/WvaGXF-prz8?t=30m33s


Woher könnte K3663751 stammen? In OE käme nur Wien (vor der Umstellung auf RS41) in Frage, weil Linz, Graz und Innsbruck SGPAs aus dem Automaten nutzen. Es kann aber auch eine Kümmerbrucker sein, die im Herbst, so auch aktuell, gern mal bis OE fliegen.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Chefbastler » Mo 30. Okt 2017, 15:41

Man könnte ihm ein Sondencarepaket schicken aus RS41, DFM06, DFM09(8051er), DFM09(STM32), E085, und was ihr sonnst noch so rumliegen habt. :twisted:

Wo und Wann die Sonde flog weis ich auch nicht. Hier wurde sie nicht empfangen.
Mal warten bis zur Inbetriebnahme und auf die TX-QRG hoffen.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Di 31. Okt 2017, 13:56

RS80, RS90, E071, DFM90. Die E071 ist wirklich ein Fall fürs Museum, wegen der Röhrentechnik. Die Versorgung mit +2/+15/+60 V könnte man heute mit DC/DC-Wandlern oder einem Stapel Li-Zellen realieren. Die Aussendung "irgendwo" im 10-Meter-Band wird aber sicher dem Ganzen Grenzen setzen, wenn man es im Originalzustand betreiben würde.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon StephanT » Di 31. Okt 2017, 18:49

Hallo Sondenjäger,

Heute hab ich meine erste Sonde von PC von Zuhause aus gepeilt und bin mit den Koordinaten meinem Garmin und dem Scanner ohne Peilantenne nur mit Original Antenne in den Wald geradelt.
Am Koordinaten punkt habe ich die Sonde klar und deutlich empfangen, aber leider nach 2,5 stunden suche nicht gefunden. :oops: :oops: :evil: :evil: :evil:
Muß ich jetzt noch den Laptop mit in den Wald nehmen, oder wie macht Ihr das.
Ich bin für alle Tipps Dankbar.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon andreas6 » Di 31. Okt 2017, 19:22

Im Wald liegt die Sonde gewöhnlich auf einem Baumwipfel, das braucht einen langen Teleskopmast zum Ernten. Es sei denn, sie ist schnell runter gegangen (>10m/s) und es ist wenig Wind, dann rutscht sie manchmal durch. Am Boden ist sie dann auch per Koordinaten zu finden, so man wirklich genaue hat und das Navigations-Handgerät auch im dichten Wald sicher und genau arbeitet. Wenn Du die Sonde schon auf mehrere km Abstand hören kannst, darfst Du umkehren, sie hängt dann weit oben. Sonde am Waldboden reicht nur einige hundert m weit. Auf dem Acker auch schon mal einen km oder mehr, je nach Antenne und Empfänger.

Normale Scanner im Nahfeld kannst Du vergessen, da strahlt es auch ohne Antenne direkt ins Gerät ein. Dort benutze ich einen geschirmten HF-Pegelmesser mit Richtantenne und Vorfilter.

MfG. Andreas
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Di 31. Okt 2017, 19:29

Mit der Empfangsreichweite muss man vorsichtig sein, was das Schätzen der Sondenhöhe anbelangt. Ich habe schon hochhängende Sonden erlebt, die nicht viel weiter als auf dem Boden liegend zu hören waren bzw. vergleichbare Signalstärke lieferten, weil der Wald eine Senke aufwies.

Das Gegenteil: Letzten Sommer lag eine DFM06 (ja, war wirklich noch eine) auf dem Boden im Gras und war schon in 10 km Entfernung zu hören, wenn auch noch nicht sauber zu dekodieren. Ärgerlich sind immer die Hochhänger, die am letzten Baum eines Waldstückes hängen und nur 2 m weiter hätten fliegen brauchen, um den Boden zu erreichen.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon asg » Di 31. Okt 2017, 21:13

zilog80 hat geschrieben:Du meinst die Initialisierung von s0 und s1 in den Funktionen poly(GF)_eggT bzw polyGF_lfsr?
Das eine wird zu s0=1 initialisiert, das andere zu s1=0, hier als Polynome.

Ja, das hatte mich stutzig gemacht. Die zweite Schleife könnte dann auch bei i=0 beginnen.

zilog80 hat geschrieben:Hast du mal getestet, ob die richtigen Polynome rauskommen bei eggT: (ggT=groesster gemeinsamer Teiler)
// a(x)u(x)+b(x)v(x) = ggt(x)

Wie mache ich das?

zilog80 hat geschrieben:oder ob es eher eine Frage ist, weil der Quellcode nicht immer ganz klar und ausfuehrlich formuliert ist

So ist es,ein Kommentar im Quellcode wäre hier angebracht. Das erspart dir dann das nachfragen von mir ;) .

zilog80 hat geschrieben:Nachtrag:
In bch_ecc.c hatte ich es dann mal selbst gemacht mit dem erweiterten Eukidischem Algorithmus.

Hast du das getestet? Mit der Option --ecc erhalte ich bessere Ergebnisse also scheint der Algo richtig zu sein.

Edit: Falsch, ich verwende noch die alte Version(ka9q) die neue werde ich die Tage ausprobieren.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon zilog80 » Mi 1. Nov 2017, 04:19

asg hat geschrieben:
zilog80 hat geschrieben:Du meinst die Initialisierung von s0 und s1 in den Funktionen poly(GF)_eggT bzw polyGF_lfsr?
Das eine wird zu s0=1 initialisiert, das andere zu s1=0, hier als Polynome.

Ja, das hatte mich stutzig gemacht. Die zweite Schleife könnte dann auch bei i=0 beginnen.
[...]
So ist es,ein Kommentar im Quellcode wäre hier angebracht. Das erspart dir dann das nachfragen von mir ;) .

Na, hier hab ich bewusst den nullten Koeffizienten des Polynoms vom Rest getrennt. Im Grunde funktioniert der Euklidische Algorithmus fuer Zahlen und Polynome gleich. Fuer Polynome a(x) oder b(x) muss man Zuweisungen wie a=1 oder a=b im Quelltext etwas anders schreiben. Man koennte natuerlich ein Einspolynom und ein Nullpolynom definieren und die Zuweisung durch eine Funktion loesen, einfach mit memcpy() vielleicht. Dachte, so ist es dennoch halbwegs klar. Ist natuerlich von Vorteil, wenn man im Prinzip den Euklidische Algorithmus kennt.
(Hab in bch_ecc.c eine der eggt-Funktionen entfernt, war am Ende 2x dieselbe. Im RS-Decoder wird nur die lfsr-Variante als Anwendung des Euklidischen Algorithmus benutzt.)

// a(x)u(x)+b(x)v(x) = ggt(x)
Wie mache ich das?

Nunja, man kann sich Polynome ausdenken und auf dem Papier nachrechnen, ob die Funktion die richtigen Werte liefert. Bei Polynomen mit Koeffizienten in einem endlichen Koerpern wie GF(256) ist das natuerlich nicht so einfach mal eben nachzurechnen. In GF(2) schon eher. Beispiele in Buechern findet man meist zu GF(2).
(Um in GF(256) zu rechnen, rechnet man im Grunde auch schon in GF(2)[x]. Damit es schneller geht, kann man sich dann Tabellen errechnen.)

Beispiel fuer GF(2)[x]:
Code: Alles auswählen
a(x)=x^5+x^4+x^2+1
b(x)=x^3+x^2+x

Testbeispiel:
p(x) = p[0] + p[1]x + ... + p[N-1]x^(N-1)
Code: Alles auswählen
typedef unsigned char ui8_t;
typedef unsigned int  ui32_t;

#include "bch_ecc.c"

int test_ggt(ui8_t a[], ui8_t b[]) {

    int i;
    ui8_t u[MAX_DEG+1], v[MAX_DEG+1], q[MAX_DEG+1];

    for (i = 0; i <= MAX_DEG; i++) { u[i] = 0; }
    for (i = 0; i <= MAX_DEG; i++) { v[i] = 0; }
    for (i = 0; i <= MAX_DEG; i++) { q[i] = 0; }

    printf("a(x) = "); for (i = 0; i <= poly_deg(a); i++) printf("%02X ", a[i]); printf("\n");
    printf("b(x) = "); for (i = 0; i <= poly_deg(b); i++) printf("%02X ", b[i]); printf("\n");
    printf("a(x)u(x) + b(x)v(x) = q(x)\n");
    polyGF_eggT(0, a, b, u, v, q);
    printf("u(x) = "); for (i = 0; i <= poly_deg(u); i++) printf("%02X ", u[i]); printf("\n");
    printf("v(x) = "); for (i = 0; i <= poly_deg(v); i++) printf("%02X ", v[i]); printf("\n");
    printf("q(x) = "); for (i = 0; i <= poly_deg(q); i++) printf("%02X ", q[i]); printf("\n");

    return 0;
}

   
int main(int argc, char *argv[]) {

    int i;
    ui8_t a[MAX_DEG+1], b[MAX_DEG+1];

    rs_init_RS255();

    for (i = 0; i <= MAX_DEG; i++) { a[i] = 0; }
    for (i = 0; i <= MAX_DEG; i++) { b[i] = 0; }

    a[0] = 1; a[2] = 1; a[4] = 1; a[5] = 1;
    b[1] = 1; b[2] = 1; b[3] = 1;

    test_ggt(a, b);

    return 0;
}

Mit der Initialisierung mit GF(2^8) kann man auch in GF(2) rechnen.
Code: Alles auswählen
a(x) = 01 00 01 00 01 01
b(x) = 00 01 01 01
a(x)u(x) + b(x)v(x) = q(x)
u(x) = 01 00 01
v(x) = 00 00 00 00 01
q(x) = 01

Also:
Code: Alles auswählen
u(x)=x^2+1
v(x)=x^4
q(x)=1
a(x)u(x) + b(x)v(x) = q(x) ,
(x^5+x^4+x^2+1)(x^2+1) + (x^3+x^2+x)x^4 = 1


Mit der Option --ecc erhalte ich bessere Ergebnisse also scheint der Algo richtig zu sein.


Mit dem Test oben kommt man natuerlich nicht weit. Besser waere es, das ganze zu automatisieren. Und wenn das eine Beispiel schonmal richtig rauskommt, kann man gleich das Endprodukt testen, den Reed-Solomon-Decoder. Da kann man sich verschiedene Dinge ausdenken. Zum einen koennte man die eigene Funkion gegen eine etablierte testen. Als Testdaten kann man die Sondendaten nehmen wie die der RS41. Im rs41ecc bzw rs41ptu gibt es fuer die Rohausgabe (-r) noch die Option --ecc2, da sieht man dann fuer jeden Rohframe, ob er nach Reed-Solomon ok ist und ob er eine bestimmte Anzahl bytes repariert hat. Wenn man parallel noch die normale Datenausgabe mit --ecc und --crc macht, sollten bei Frames, die erfolgreich korrigiert wurden, auch die CRC-Bloecke stimmen. Interessant wird es wie gesagt, wenn tatsaechlich Fehler vorkommen, die korrigiert werden koennen (also nicht zu viele).

Hab aber noch allgemeiner getestet. Das erzeugen von Codewoertern ist recht einfach. Wenn man dann zufaellig einige Stellen verfaelscht, kann man leicht testen, ob der Reed-Solomon-Decoder sie richtig identifiziert und korrekt korrigiert. Auch hier koennte man noch andere Reed-Solomon-Decoder als Vergleich heranziehen, andererseits weiss man jedoch schon, wo man die Fehler eingebaut hat.
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Radiosonde » Mi 1. Nov 2017, 10:00

Hallo
Verfolgt irgendwer gerade den Hohenpeißener Ozonkübel?
Lg
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Chefbastler » Mi 1. Nov 2017, 14:20

Radiosonde hat geschrieben:Hallo
Verfolgt irgendwer gerade den Hohenpeißener Ozonkübel?
Lg


Der Eimer ist heute irgendwo bei den Hohen Tauern tief in die Berge geflogen.
Von uns läuft aber kauem einer hinterher wenn das auf 2000m Höhe und weit in den Bergen landet. (gibt gelegentlich Ausnahmen)

Ansonsten werden die Dinger südöstlich von München sehr flink eingesammelt.
Noröstlich von München sind auch einige sehr Aktiv beim Einsammeln.

PS: Aus welcher gegend kommst du?
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Mi 1. Nov 2017, 14:50

Ich staune, dass zum Feiertag eine geflogen ist. Mitunter wurde der Start dann innerhalb der Woche auch nachgeholt. Naja, es gibt ja auch Feiertagszulage…
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon zanco » Do 2. Nov 2017, 16:14

Momentan gibt es am 434.493 im 100 bd rtty 7n2 einer Floater von Mike SA6BSS aus Zweden.

Es floatet auf 7400 m höhe und ist unterwegs nach Ost Deutschland und / oder Polen

Is einer 1 Euro 50 folien aus China mit 15 gram payload und 4 gram freier "lift"

Grußen,

Ben
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Robby_DG0ROB » Do 2. Nov 2017, 17:29

Ist ja schön und gut, dass Sondensucher auch im APRS zu sehen sind, aber warum dann mit solchen Phantasiekennungen und nicht mit dem Rufzeichen?

N3250484.jpg
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Re: Wettersonden jagen = Spielzeug vom Himmel !

Beitragvon Taucher » Fr 3. Nov 2017, 01:42

Kleiner Beifang zum Schmunzeln :)
Bild
URL: https://imgs.xkcd.com/comics/sky_spotters.png

Auch noch ein Nachtrag zum Thema Störsignale im SDR:
Ich schraube manchmal einfach mal das Antennenkabel vom SDR ab - wenns Signal dann noch da ist, ists klar wo es herkommt :)
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