Finger´s elektrische Welt

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Forum und Wiki für den durchgeknallten Bastler

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Wider die Maschine

Wenn die Käsefräse läuft, kann es sein, das sie viele Stunden vor sich hin kreischt. Dann muss ich mich mit einem Gehörschutz bewaffnen, damit mein Hirn nicht Amok läuft. Leider kann ich dann keine Hörbücher mehr hören, was ich in der Werkstatt praktisch immer tue.

Was ich brauche, ist ein potenter Gehörschutz mit hoher Dämpfung und einer Kopfhörerfunktion.

Also hab ich für 14Euronen einen Kopfhörer mit Bluetooth gekauft

und zerlegt. Auf der einen Seite findet sich das Akkuchen

und auf der anderen Seite die Elektronik. Die Platine ist sogar sauber beschriftet, so das ich die Kabel bedenkenlos ablöten kann.

Der Rest landet im Müll, ich brauche nur Akku, Platine und die Lautsprecher.

Von einem wirklich guten Gehörschutz habe ich die Aussenkontur per Bleistift abgenommen, eingescannt und per Inkscape nachgezeichnet. Anschliessend passend skaliert und die Käsefräse stellt aus einer Schrankrückwand genau passende Einsätze für die Lautsprecher hier:

Ein altes Tshirt samt Sprühkleber von Aldi stellt die Abdeckung, die Lautsprecher werden eingeklebt:

Drei Taster (An/Laut/leise) werden nach Aussen geknotet, die Holzplatten kommen mit Heißkleber in die Abdichtungskapseln. Die Elektronik liegt einfach lose drin und wird mit dem Original enthalteten Schaumstoff eingeklemmt.

Ein altes Chinchkabel spendet die Verbindung zur anderen Seite, wo auch der Akku Platz gefunden hat. Eigentlich sollte auch wieder eine Micro-USB-Buchse zur Ladung dran, aber an dem blauen Kunststoff hält kein 2K-Kleber. Also baumelt einfach ein kurzes Kabel raus.

Mit dem Ding auf der Denkmurmel hört man fast nichts mehr. Dafür aber satter Sound im Ohr über Bluetooth -> Handy in der Tasche -> WLAN -> Lokales NAS oder Spotify. Läuft! Gesamtkosten 45€. Ausnahmsweise Altanteil < 20%.

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