Kurze Frage -> schnelle Antwort

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Do 10. Jan 2019, 21:45

Wie viel verbrät eigentlich ein Klingeltrafo im Jahr im Strom und wie viel ein kleines 1A SNT mit 12...24V DC?
Lohnt sich das Umrüsten, wenn die Eltakos eh 8-230V AC/DC Spulenspannung vertragen?

Edit Wikipedia meint

Durch diese hohen Leerlaufverluste werden im Jahr zwischen 40 und 100 Kilowattstunden verbraucht, dabei entfallen alleine auf die Verlustleistung zwischen 35 und 87 Kilowattstunden.[


Also etwa 20-27€ Strom im Jahr nur für die Fernschalter...

Mean Mell gibt für seine kleinen 12V/1,25A SNT an
No load power consumption<0.5W

Also im Jahr keine 4 KWh = ca. 1€ im Jahr

=> Lohnt sich sofort
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon andreas6 » Do 10. Jan 2019, 21:46

Der Widerstand am Emitter schützt auch die Basis vor zu hohem Strom. Daher braucht es keinen Widerstand an der Basis. Die Kollektorschaltung ist hochohmig und belastet die Quelle kaum.

MfG. Andreas
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon winnman » Do 10. Jan 2019, 21:53

Klingeltrafo so es noch ein wirklich alter mit Eisenschwein ist:

ca. 1-5W Leerlaufverlust (nehmen wir den Worst Case 5W)
5W mal 8760h = 43800 wh = 43,8 kWh

SNT wird wohl im Leerlauf so um 1W benötigen also 1/5 = 8,76 kWh

Finanziell wird das kein großes Loch Stopfen, aber Potenzial ist Vorhanden :)

Bitte nicht auf den Zahlen rumreiten, hab ich mal schnell gewürfelt und die Glaskugel meinte könnte stimmen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon IPv6 » Do 10. Jan 2019, 22:04

5 W (nicht VA) ist doch schon eine ganze Menge, da müsste sich der Trafo doch sehr stark erwärmen?
Ich hatte zwar noch nicht allzu viele Klingeltrafos in der Hand aber wirklich ordentlich warm waren die nicht.

Edit:
Schaltnetzteile gibt es auch schon fertig für Hutschinenmontage. Ein "normales" Netzteil wird allerdings einen preislichen Vorteil haben.
Die von Eltako kommen dafür auf einen Standbystromverbrauch von 0,1-0,2 W.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon xanakind » Do 10. Jan 2019, 22:26

Bedenkt bei solchen Berechnungen bitte auch die Lebenserwartung.
So ein Trafo mit 2 Watt leerlauf hält ohne weiteres 20 Jahre und länger. Einbauen und vergessen.
So ein blödes Schaltnetzteil ist nach 5 Jahren hin und muss ersetzt werden.
Das ist ganz ähnlich wie diese modernen super Sparsamen Heizungspumpen.
Die alte "Analoge" hat 15 Jahre gehalten.
Die hochmoderne mit Inverter verreckt nach 2 Jahren.
Ok, die braucht nur 8 Watt, kostet dafür aber auch etwas mehr....
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ferdimh » Do 10. Jan 2019, 22:50

Der Klingeltrafo KÖNNTE auch so gewickelt sein, dass er geringe Leerlaufverluste hat. Sowas geht, man muss nur beidseitig die Windungszahlen erhöhen und gescheite Bleche nehmen. Beides wird natürlich gerne eingespart.
Ein gescheiter Trafos sollte energetisch mit dem Schaltnetzteil gleichziehen und nebenbei deutlich länger halten. Das SNT kriegt in der Unterverteilung allen Dreck sehr niederohmig serviert...
Auch das könnte man so bauen, dass es hält, aber dann stellt sich wieder die Frage, ob der Trafo nicht billiger gewesen wäre.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Do 10. Jan 2019, 22:59

Effizient ist der Trafo defenetiv nicht, so braun wie die Plaste der benachbarten LSS und Stromstoßschalter waren
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ESDKittel » Fr 11. Jan 2019, 13:48

Die klassischen Klingeltransformatoren sind eher auf Hutschienenformfaktor optimiert denn auf Effizienz.
Die sind meist als "(bedingt) kurzschlußfest" ausgelegt, auch das fördert nicht die Effizienz.
Bei Ersatz durch einen ernsthaften Trafo eine Sicherung nicht vergessen.

ferdimh hat geschrieben:Sowas geht, man muss nur beidseitig die Windungszahlen erhöhen und gescheite Bleche nehmen.

Ein primärseitig auf 400V ausgelegter Steuertrafo an 230V ist da ein Ansatz.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Mirqua » Fr 11. Jan 2019, 14:56

Hallo,
folgendes Problem:
Ich habe ein Paar Bluetooth Intercom fürs Motorrad.
Eines möchte ich ab und zu mit Headst betreiben um während
eines Trainings mit dem Fahrer zu sprechen. Leider haben die
Helmlautsprecher 60 Ohm; mein Kopfhöhrer nur 30 Ohm.
Leider lässt sich die Einheit auch nicht öffnen um die inneren
Bauteile zu sehen. Normal betreiben oder nur mit Vorwiderstand?
Ich geb ja zu ist eerh wie Kaffesatzlesen.

MfG
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon ferdimh » Fr 11. Jan 2019, 18:20

Da ist keine große Leistung dahinter. Da wird also nix brennen, allenfalls wird es zu laut/zu leise/zu scheiße klingen.
Daraus folgt: einfach ausprobieren.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon reutron » Sa 12. Jan 2019, 11:23

Ich habe immer ein Meter Panzertape in der Tasche, braucht man halt öfter ;) und war auch nie ein Problem aber bei den Letzten hat schon nach ein halben Jahr der Kleber aufgegeben. :o
Habt ihr eine Empfehlung was noch brauchbar ist?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon m3rt0n » Sa 12. Jan 2019, 11:41

Das von der bundeswehr, gibts immer mal bei ebay. Oder manchmal das billigste was man im baumarkt bekommt, das klebt teilweise so räudig, das es sich nach einiger zeit nicht mehr rückstandsfrwi lösen lässt.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 12. Jan 2019, 12:55

Ich bin mit denen von Tesa bislang gut gefahren.
Nutze meist das schwarze
https://www.tesa.com/de-de/buero-und-zu ... ersal.html
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Anse » Sa 12. Jan 2019, 19:59

Ich will ein Typ 2 Stecker anschließen. Dafür wird aber ein Kabel mit 5*2,5mm² + 2 Steuerleitung mit beliebigen Querschnitt gebraucht. Gibt es Kabel mit unterschiedlichen Querschnitten in einem Mantel? Find irgend wie nichts.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 12. Jan 2019, 20:08

1 oder 2 Steuerleitungen?
ÖLFLEX CHARGE OG, was extra für Ladesäulen ist gibt es nur als 5G2,5+1X0,5 ?
https://www.lappkabel.de/produkte/onlin ... harge.html

Ansonsten wenn das vom Querschnitt in den Stecker passt und du kein heavy use Kabel brauchst evtl.
ÖLFLEX SERVO 700 7G2,5+(2x0,75)FDF oder andere Servokabel und zwei Adern wegknipsen.

Du brauchst ja nur den Pilotkontakt CP zur Ladestation durchzuschleifen ( Komunikation Auto <=> Ladestation).
Der Proximity-Kontakt PP meldet den maximal möglichen Ladestrom des Fahrzeugs (bzw. des Kabels) an die Ladestation. Hierzu wird im Kabel ein Widerstand zwischen PP und PE gesetzt. Die Kodierung des zulässigen Stroms zum Widerstandswert ist in IEC 61851-1 geregelt
Sprich du könntest auf der Seite der Ladestation einfach einen 680 Ohm Widerstand einlöten und fertig
https://de.wikipedia.org/wiki/IEC_62196_Typ_2
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Anse » Sa 12. Jan 2019, 20:52

Stimmt eine Steuerleitung reicht eigentlich. Der Strom wird ja ein mal eingestellt. Das kann man ja direkt im Stecker machen.
Hat jemand ein Tipp wo man so Sonderkabel in kleinerer Menge bekommt 2-3 m würden ja reichen.
Servokabel könnte ich mal im Geschäft erfragen.
Ich will einen Adapter bauen Typ 2 auf CEE Blau. Natürlich könnte ich H07RN 2,5x5 nehmen und da ich nicht alle drei Phasen brauche eine als Steuerleitung verwenden. Geht mir aber etwas gegen das Prinzip und falls ich mal drei Phasen nutzen will muss ich wieder umbauen.
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Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 12. Jan 2019, 20:55

CEE Blau ist doch Einphasig?
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Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 12. Jan 2019, 21:00

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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Anse » Sa 12. Jan 2019, 21:10

Chemnitzsurfer hat geschrieben:CEE Blau ist doch Einphasig?
Mein Auto lädt auch einphasig. Man kann Typ 2 auch einphasig belasten,oder liege ich da falsch? Auf die Idee hat mich übrigen Mathias Dalheimer gebrach der auch hier mal unterwegs war (ist?). Ging damals um die Sicherheit von Ladesäulen.
@Chemnitzsurfer, natürlich noch danke für die Tips.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 12. Jan 2019, 21:24

Wenn es dein Auto kann, dann geht das natürlich - und hat den Vorteil, dass du theoretisch keinen 200-500€ teuren Typ B RCD brauchst. ( zumindest wenn es sich bei der VDE nicht schon wieder geändert hat).
Musst du mit deinen Auto kommunizieren, damit es lädt oder reicht dem 230V und gut?
Im letzteren Fall würde dann ja ein 3*2,5mm² als H07RNF oder H07BQ-F reichen ...
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Anse » Sa 12. Jan 2019, 21:34

Das Auto lädt sobald es Strom sieht. Der entsprechende FI müsste eigentlich in jeder öffentlichen Ladesäule drin sein.
Chemnitzsurfer hat geschrieben:Musst du mit deinen Auto kommunizieren, damit es lädt oder reicht dem 230V und gut?
Im letzteren Fall würde dann ja ein 3*2,5mm² als H07RNF oder H07BQ-F reichen ...
Meinte ich oben ja auch. Werde ich auch zum Testen mal so machen. Nur falls ich die 3 Phasen nutzen will (3 Twizys gleichzeitig :mrgreen: ) muss ich alles wieder umbauen.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon xanakind » Sa 12. Jan 2019, 23:08

Da komme ich heute vom Besuch bei Stitch zurück und lade den Kram aus:
Panik bei Mutter --> Die Waschmaschine ist kaputt!!<---
Sowas ist neben einem explodierten Fernseher der absolute Albtraum.
Fast 3 Jahre ist sie alt und auf dem Kackding steht auch noch Miele :evil:
Ok, ich habe die Wäsche dann bei mir in der Wohnung fertig gewaschen, morgen schraube ich dem Kasten auf.

Fehler:
Display zeigt F und Spülen blinkt.
Laut Google irgendwas mit dem Motor.
Entweder Kabelbaum gebrochen oder Kohlen :?:
Nach 3 Jahren schon?!

An eine defekte Elektronik glaube ich nicht, da sie bei einem kurzen Test mal funktionierte, beim schleudern (ohne Wäsche) aber immer mal ganz kurze aussetzer hatte.
Können nach 3 Jahren wirklich schon die Kohlen runter sein?
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Beitragvon Chemnitzsurfer » Sa 12. Jan 2019, 23:14

wie häufig ist sie denn in Benutzung?
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon Miraculix » So 13. Jan 2019, 00:15

Schau dir die Kohlen an und den Kollektor. Sind die Kohlen leichtgängig? Haben die genug Druck? Wie sieht der Kollektor aus, verbrannt? Wie ist der restliche Gesamtzustand? Eingestaubt oder voll mit Flusen?

Nach 3 Jahren darf da noch nichts kaputt sein.
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Re: Kurze Frage -> schnelle Antwort

Beitragvon xanakind » So 13. Jan 2019, 00:18

Die Benutzung:
Normaler Privathaushalt. In den ersten 2 Jahren 3 Personen und im letzten Jahr 2 Personen (ich bin ausgezogen)
Wird also jetzt nicht übermäßig benutzt.
Der Zustand ist gepflegt. Das gute Stück wird gehütet und auch die Waschmittelschublade wird regelmässig gereinigt.
Da ist meine Mutter wirklich sehr hinterher.
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