Altes Haus, neuer Faden

Der chaotische Hauptfaden

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radixdelta
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von radixdelta » Sa 29. Aug 2020, 22:20

Damit setze ich gerade Kanten für eine kleine Pflasterung, Fußweg, das ist schon ok. Wenn ich da Bordsteine gesetzt hätte wären die nur in Erde gekommen, aber ich muss ja unbedingt halbe Backsteine als Rollschicht setzen, so schön mit Bogen und so... mann mann, das geht echt beschissen :|
Jedenfalls, ich bilde mir ein der Kalk macht die Mische trotzdem besser zu verarbeiten, aber nun ist der Sack eh leer.

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uxlaxel
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Sa 29. Aug 2020, 22:35

ich habe heute wieder mit kalkmischung gearbeitet. ja, kalk lässt sich deutlich schöner verarbeiten als zement. deswegen wird ja auch heutzutage im neubau neben gibts auch kalkzementmörtel als putz verarbeitet, weil zement eben beschissen zu verarbeiten ist, gerade wenn man von hand wirft bzw. aufbringt.

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gafu
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von gafu » So 30. Aug 2020, 01:44

der kalkzuschlag im kalkzementputz sorgt dafür, dass der putz besser haftet.

Daffid
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Daffid » Mo 21. Sep 2020, 12:01

Hallo, ich dachte, dass ich mein Anliegen mit in diesen Thread packe da es zum alten Haus passt.
Falls das Kapern unerwünscht ist bitte mitteilen oder gleich löschen.

Ein Bekannter hat in seiner Scheune eine Wohnung aufgebaut. Jetzt hat es sich so ergeben, dass sich zwischen Decke und Balken ein Freiraum entstand. Diesen gilt es jetzt zu kaschieren/verdecken.

Die Tatsache, dass die Balken keine gerade Kante oder Fläche haben erleichtert dieses Vorhaben nicht.

Was gibt es für Möglichkeiten diese Freiräume zu schließen?
Macht man einfach eine Blende von vorne ran sieht man Freiräume wenn man direkt von unten auf den Balken schaut. Will man eine Blende zwischen Decke und oberseite des Balkens einpassen müsste man die Kontur sehr genau abzeichnen können.

Bin für jeden Input dankbar.
Gruß David
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Phyro
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Phyro » Mo 21. Sep 2020, 12:09

Kann man mit viel Spachtel vollknallen, ist nicht einfach und macht große Sauerei.
Abzeichnen mit Schablone (Pappe zB), dann aus Gipsfaserplatte oder dergleichen ausschneiden. Zum Balken hin mit Maler-Acryl abziehen.
Ist nicht einfach, das perfekt hinzubekommen, aber machbar.

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von manuel » Mo 21. Sep 2020, 12:30

Ich denke, entweder man man macht eine Schattenfuge, oder man verputzt den Spalt. Bei einer Schattenfuge kann man die Innenseite dunkel färben damit man weniger sieht. Verputzen würde ich aber nicht machen wegen Aufwand und Feuchteeintrag.
Eine Schattenfuge knarrt auch nicht.
Oder mit Chesterfield Polster auskleiden :lol:

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von radixdelta » Mo 21. Sep 2020, 14:24

Jo, Schattenfuge. Was da stört ist die sichtbare Wand hinter dem Balken. Jede Leiste vor dem Balken sieht schäbig aus.
Ich würde so vorschlagen:
Eine Leiste über den Balken, vor der Wand. Die Leiste muss nicht oder nur grob der Kontur des Balkens folgen und so weit wie geht nach hinten Richtung Wand montieren, oben sauberer und gerader Abschluss zum Gipskarton, das sieht man später. Leiste von vorn und von unten sehr sehr dunkel streichen, dann hat man eine Schattenfuge, den Anschluss zum Balken wird man eh nicht sehen oben drauf, ich denke da kann auch eine relativ große Fuge bleiben ohne Probleme.
Wie man die Leiste befestigt ist dann ein anderes Problem. Ich würde die womöglich mit kleinen Keilen zwischen Balken und Leiste gegen die Decke verklemmen. Aber das könnte knarzen.

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Mo 21. Sep 2020, 14:29

ui, gips und holz vertragen sind nur äußerst bedingt bis gar nicht. um gottes willen keine normale spachtelmasse dort reinknallen!!!
ich würde es mit kalkputz (nein, kein kalk-zement-putz!) zudrücken. notfalls mit stopfhanf oder zeitung hinterfüttern. anschließend mit kalk-feinputz schick machen.
auch den gipskarton nicht grundieren oder mit dispersionsfarbe streichen, sondern was atmungsaktives nehmen, wie kalkfarbe. so alte häuser müssen atmen können, sonst faulen sie dir innerhalb weniger jahre weg. wenig heißt irgendwas zwischen 5 und 15 jahren manchmal schon!

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Daffid » Mo 21. Sep 2020, 14:48

radixdelta hat geschrieben:
Mo 21. Sep 2020, 14:24
Jo, Schattenfuge. Was da stört ist die sichtbare Wand hinter dem Balken. Jede Leiste vor dem Balken sieht schäbig aus.
Ich würde so vorschlagen:
Eine Leiste über den Balken, vor der Wand. Die Leiste muss nicht oder nur grob der Kontur des Balkens folgen und so weit wie geht nach hinten Richtung Wand montieren, oben sauberer und gerader Abschluss zum Gipskarton, das sieht man später. Leiste von vorn und von unten sehr sehr dunkel streichen, dann hat man eine Schattenfuge, den Anschluss zum Balken wird man eh nicht sehen oben drauf, ich denke da kann auch eine relativ große Fuge bleiben ohne Probleme.
Wie man die Leiste befestigt ist dann ein anderes Problem. Ich würde die womöglich mit kleinen Keilen zwischen Balken und Leiste gegen die Decke verklemmen. Aber das könnte knarzen.
Nur um sicher zu gehen, dass ich dich richtig verstanden habe. Meinst du es so wie auf dem Bild dargestellt?
Danke
Gruß David
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von radixdelta » Mo 21. Sep 2020, 14:58

Jain, die Leiste müsste so weit nach hinten wie geht, sonst ist da wo du die Schattenfuge eingezeichnet hast kein Schatten und man sieht die unsaubere Fuge zum Balken hin. Wenn die Leiste weiter nach hinten versetzt ist sieht man von normaler Sichtposition ja nur noch die oben zwei Drittel oder so von der Leiste, die Fuge zum Balken gar nicht.

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Daffid » Mo 21. Sep 2020, 15:17

Ok. ist kapiert.

Vielen Dank. Ich werde demnächst mal einen Prototyp machen. Zur ganzen Thematik kommt noch hinzu, dass man nicht bei jedem Balken Platz für die Schattenfuge hat.
Wir werden sehen :-) :ugeek:

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Re: Altes Haus, neuer Faden Heizungsfragen

Beitrag von uxlaxel » Fr 20. Nov 2020, 20:50

moin. bei mir im haus sind die heizrohre in kupfer und die wasserleitungen in mepapress (heißt das so, also dieses kunststoff-alu-verbundrohr) verlegt worden. nun heizt der holzkessel aber im zweifel den heizkreislauf und die warmwasservorsorgung auf 95° auf, das mepapress ist aber mit "max 80°" beschriftet.
warm- und kaltwasser würde ich stumpf wieder damit machen, aber kann ich mepapress auch für die heizung nehmen? beim rücklauf sehe ich keine bauchschmerzen, aber beim vorlauf? was meint ihr? uwe / botanicman?

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Chemnitzsurfer » Fr 20. Nov 2020, 21:34

Hat der Holzkessel keinen STB bzw. TAS "thermische Ablaufsicherung" der dann stumpf kaltes Wasser in den Kessel lässt? => kann man die auf 80°C stellen?
https://www.youtube.com/watch?v=-iEJYNKSX_c

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Botanicman2000 » Fr 20. Nov 2020, 22:52

Hallo

also dieleitungen vom Holzkeseel würde ich auf jeden Fall in Kupfer oder C-Stahl ausführen.
Die Thermische ablaufsicherung ist nur für den Notfall, die bläst dann kaltes wasser durch den Holzkessel und dann in den Abfluss.

Am wramwasserspeicher muss auf jedenfall ein Thermischer Mischer rein der die Auslauftemperatur begrenzt. Dieser mischt dann im fall das es zum Gau kommt Kaltwasser in den Warmwasserabgang bei.

Die Leitungen im Heizraum würde ich in C-Stahl machen.
Ich hab es jetzt nicht nachgelesen ist das ein Pufferspeicher oder ein ww speicher mit schlangen drinn?
also das was in die Heizkreise get würde ich über eine Pumpengruppe mit Mischer machen.
also das du Vorlauftemperatur 40 grad vorgibst. Der Mischt dann den Kalten Rücklauf bei und alles ist gut.
Alles was danach kommt gerht auch in Verbundrohr
hast du Fussbodenheizung und Heizkörper? dannn sollte man diese Systeme getrennt anfahren

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Sunset » Fr 20. Nov 2020, 23:00

Daffid hat geschrieben:
Mo 21. Sep 2020, 12:01

Ein Bekannter hat in seiner Scheune eine Wohnung aufgebaut. Jetzt hat es sich so ergeben, dass sich zwischen Decke und Balken ein Freiraum entstand. Diesen gilt es jetzt zu kaschieren/verdecken.

Die Tatsache, dass die Balken keine gerade Kante oder Fläche haben erleichtert dieses Vorhaben nicht.

Was gibt es für Möglichkeiten diese Freiräume zu schließen?
Macht man einfach eine Blende von vorne ran sieht man Freiräume wenn man direkt von unten auf den Balken schaut. Will man eine Blende zwischen Decke und oberseite des Balkens einpassen müsste man die Kontur sehr genau abzeichnen können.

Bin für jeden Input dankbar.
Gruß David
Habt Ihr schon Dehnfugenband ausprobiert?

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Sa 21. Nov 2020, 01:25

Botanicman2000 hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 22:52
Hallo

also dieleitungen vom Holzkeseel würde ich auf jeden Fall in Kupfer oder C-Stahl ausführen.
Die Thermische ablaufsicherung ist nur für den Notfall, die bläst dann kaltes wasser durch den Holzkessel und dann in den Abfluss.

Am wramwasserspeicher muss auf jedenfall ein Thermischer Mischer rein der die Auslauftemperatur begrenzt. Dieser mischt dann im fall das es zum Gau kommt Kaltwasser in den Warmwasserabgang bei.

Die Leitungen im Heizraum würde ich in C-Stahl machen.
Ich hab es jetzt nicht nachgelesen ist das ein Pufferspeicher oder ein ww speicher mit schlangen drinn?
also das was in die Heizkreise get würde ich über eine Pumpengruppe mit Mischer machen.
also das du Vorlauftemperatur 40 grad vorgibst. Der Mischt dann den Kalten Rücklauf bei und alles ist gut.
Alles was danach kommt gerht auch in Verbundrohr
hast du Fussbodenheizung und Heizkörper? dannn sollte man diese Systeme getrennt anfahren
beim warmwasserspeicher bin ich mir gerade gar nicht sicher, wie warm der wirklich wird. kann sein, dass der auf 80° begrenzt ist. ist zu mindest aua am wasserhahn, wenn man nicht mischt. ich muss mal nachlesen, zum glück ist das meiste an doku zur heizung irgendwie vorhanden. konnte gerade noch beim aufräumen ein großes veto einwerfen "der schrank nicht! alles drin lassen!" :)

fußbodenheizung würden wir über rücklauf machen, also nicht als primäre heizung. da kann man ja theoretisch auch wieder mepapress nehmen, oder? das medium dürfte ja sogar bei "stellung 11" (5) nicht so heiß sein, dass es da probleme gibt.
der große pufferspeicher hängt über zwei pumpen (hitze aufnehmen & abgeben) an dem kleinerem internen kessel des holz/öl-brenners.

im heizraum ist bestand alles kupfer, bis auf warm- und kaltwasser. auch zwischen puffer und brenner ist cu, würde ich auch erstmal nicht anfassen, weil in ordnung. dass die spezialisten am puffer den temp-fühler nicht direkt am kessel, sondern 40cm entfernt am rohr angebracht haben, steht auf einem anderen blatt. das kann nie richtig gelaufen sein. gestern fiel mir nur auf, nach dem ich einen tag zuvor die ölfolgefeuerung deaktiviert hatte, dass der puffer über 70 grad am thermometer zeigte, es aber keine anforderung für die pumpe gab und die steuerung "23" grad zeigte. in natura hatte der kessel 74. jetzt wohnt der pt100 / pt1000 (?) direkt am kessel, weil es oben keine tauchhülse gibt.

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Sa 21. Nov 2020, 01:28

Chemnitzsurfer hat geschrieben:
Fr 20. Nov 2020, 21:34
Hat der Holzkessel keinen STB bzw. TAS "thermische Ablaufsicherung" der dann stumpf kaltes Wasser in den Kessel lässt? => kann man die auf 80°C stellen?
https://www.youtube.com/watch?v=-iEJYNKSX_c
laut beschreibung wird über einen bypass im rauchgastrakt und über die zuluftdrosselung das wohl geregelt. da ich aber mich in letzter zeit immer noch primär grundlegend um die bausubstanz des hauses gekümmert habe, habe ich mich da noch nicht eingelesen. ich kann jetzt mauern, putzen, beton & mörtel mischen, bitumenbahn schweißen, holzbalken bearbeiten und austauschen uvm :)

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Hansele
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Hansele » Sa 21. Nov 2020, 08:43

Wegen dem Warmwasserspeicher?

Habt ihr so weiches Wasser oder ist da ein Enthärter im Haus verbaut?

Bei 80 Grad fällt doch der Kalk aus dem Wasser aus und füllt dir deinen Speicher mit Kalk?

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von manuel » Sa 21. Nov 2020, 11:30

Die Fußbodenheizung würde ich immer über einen Mischer laufen lassen. Ich hatte ein Fußbodenheizung mal an einem NT Kessel in einem Pumpenkreis, das funktioniert schon irgendwie, aber es hat im Estrich immer wieder geknackt, Vorlauftemperatur ging immer stoßweise rauf und runter. Seit dem ein Mischer drin ist läuft es wie es soll. Mittlerweile weiß ich das bei Fußbodenheizung ein Mischer empfohlen wird. Aus gutem Grund.
Die Rücklauftemperatur schwankt gegenläufig zur heizlast, halte ich nicht als geeignet, und - sorry - sehe das eher als groben Pfusch.
Machs gescheit, eine Mischergruppe ist nicht so teuer, und wenn der Kessel wie in meinem Fall (Brötje Ölkessel) sogar Steuerungen mit mehreren Kreisen und Mischer direkt unterstützt, dann brauchst du nur das Ventil und Stellmotor. Lustigerweise sind die besseren Steuermodule gebraucht billiger weil die wahrscheinlich keiner kennt. Schau einfach mal was dein Kesselhersteller noch so im Programm hat.

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von lightwave » So 22. Nov 2020, 00:03

Bezüglich Warmwasser: 70 Grad sind auch aus hygienischer Sicht noch mehr als ausreichend.

Mit Mepa meinst Du Mepla von Geberit? Hab das in meiner Ausbildung ab und an verarbeitet. Bin ich kein Fan, da die gepresste Verbindung (zumindest damals) beim Verdrehen wieder undicht wurde. Ist halt keine Stützhülse beim Fitting um das Rohr herum.

Grüße, Georg

sysconsol
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von sysconsol » So 22. Nov 2020, 10:09

IFS e. V. - Verbundrohre sind hitzeempfindlich

Fußbodenheizung via Rücklauf - kurz mal nachgedacht:

Funktioniert bei meinen Eltern im Bad, weil der Heizkörper am späten Nachmittag auf 26°C gestellt wird.
Nach dem Duschen wird gelüftet, dann läuft der bis zum Morgen wieder auf 26°C. Vor dem Duschen wird der abgestellt bis zum Nachmittag.

In der Wohnung (wohl nicht nur bei mir) ist die Heizung konstant auf 20...21°C eingestellt (entgegen aller Behauptungen ist das bei mir bei 1,5).
Wenn die Fenster zum Lüften geöffnet werden, wird kurz zugedreht.

Wirklich heiß wird der Heizkörper nur, wenn man den nach dem Lüften aufdreht. Und dann auch nur die oberen 2/3.
Ergo: Im Fußboden kommt zumindest keine nennenswerte Wärme mehr an.

Wer den Heizkörper längere Zeit auf die 5 stellen muss, sollte über die Bausubstanz nachdenken.
Oder den hydraulischen Abgleich.
Oder über sein Heiz- und Lüftverhalten.

Wenn das Haus halbwegs konstant durchgeheizt wird, sollte der Fußboden nicht wesentlich kälter sein.

emil17
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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von emil17 » So 22. Nov 2020, 11:49

Daffid hat geschrieben:
Mo 21. Sep 2020, 12:01
Hallo, ich dachte, dass ich mein Anliegen mit in diesen Thread packe da es zum alten Haus passt.
Falls das Kapern unerwünscht ist bitte mitteilen oder gleich löschen.

Ein Bekannter hat in seiner Scheune eine Wohnung aufgebaut. Jetzt hat es sich so ergeben, dass sich zwischen Decke und Balken ein Freiraum entstand. Diesen gilt es jetzt zu kaschieren/verdecken.
Hallo, falls es noch akltuell ist:
Solche Problemstellen hatte ich in meiner Hütte überall.
Guter Kompromiss zwischen Aufwand und Optik: Brett vorne dran schrauben (an den Balken, nicht an die Decke) entweder mit Klötzchen als Abstandshalter oder mit toproc-Schrauben, und zwar so dass die Oberkante optisch gut abschliesst. Das sollte ja gerade sein, sonst drunterhalten und mit Bleistift und Abstandshölzchen nachfahren und abschneiden.
Falls es knarren könnte, weil sich die Decke gegenüber dem Balken bewegt, wenn im Raum darüber getanzt wird: Schmale Fuge nach oben offenlassen. Dazu kann man am einfachsten Pappstreifen zwischen Brett und Decke klemmen und die nach Montage wieder rausziehen.
Den verbleibenden Spalt kannst du dann von unten mit Hanf oder Wolle oder irgendwas füllen, wenn das Sinn macht.
Oder gleich aus der Not eine Tugend machen und einen LED-Leuchtstreifen zur indirekten Raumbeleuchtung in den Spalt montieren.

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » So 22. Nov 2020, 15:31

Hansele hat geschrieben:
Sa 21. Nov 2020, 08:43
Wegen dem Warmwasserspeicher?

Habt ihr so weiches Wasser oder ist da ein Enthärter im Haus verbaut?

Bei 80 Grad fällt doch der Kalk aus dem Wasser aus und füllt dir deinen Speicher mit Kalk?
ich hatte noch keinen nerv dazu. bisher ist noch nicht mal die schweißbahn auf der nachträglichen verbauten bodenplatte vollständig eingebaut. ich muss mich gerade aufs wesentliche konzentrieren. jetzt überdenke ich halt gerade den nächsten arbeitsschritt, nämlich die rohrverlegung für heizung und wasser. ober der boiler sich aktuell mit kalk füllt, interessiert mich frühstens 2022 ;)

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Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Hansele » So 22. Nov 2020, 19:15

Täusch dich da mal nicht, du kannst dich dann ggf. schon 2021 ärgern
und den ärger mit einer "dicken" Rechnung begleichen.

Ggf. (wenn einstellbar) würde ich sofort ein paar Grad runtergehen,
dass spart Ärger und Nerven.

Grüßle Pascal

Ps: Gibts mal wieder ein Fotoupdate von der Baustelle bzw. eurem neuen Heim?

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