Noch ein Photovoltaik-Thema

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon Roehricht » Do 28. Dez 2017, 21:38

hallo,
Zähler haben wenn, einen Rücklaufsperre für den ganzen Klapperatismus drin.

Beispiel: Phase 1 2kW einspeisen und Phase 2 1 kW ziehen, Zähler zählt 1 kW Richtung Netz, läuft also Rückwärts . Mit Rücklaufsperre steht er.

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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon IPv6 » Di 2. Jan 2018, 02:29

Mein Vater hat mir inzwischen ein Bild vom zuständigen Zähler geschickt:

Bild

Datenblätter oder Ähnliches kann ich dazu keine finden.
Einfach beim Energieversorger anrufen und fragen ob der Zähler eine Rücklaufsperre hat ist wohl keine so gute Idee, oder?
Was wäre sonst weiter der nächste Schritt?
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon Bastelbruder » Di 2. Jan 2018, 03:53

Einfach beim Energieversorger anrufen, ein Datenblatt anfordern und keine Zusatzfragen stellen.
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon reutron » Di 2. Jan 2018, 06:00

Den ZMD310 hat mein bekannter in Wien auch, der miss das was verlangt wird.(wird von EVU entsprechend vorprogrammiert)
Kann mindestens 2 Verbrauchtarife und 2 Einspeisetarife messen. ;)
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon berlinerbaer » Di 2. Jan 2018, 12:26

IPv6 hat geschrieben:
Ich empfehle jedem die Lektüre dieses Artikels: https://ludens.cl/Electron/chinverter/chinverter.html


Au jeh, damit dürfte der China-Inverter vom Tisch sein. Ich habe den Artikel ab der Hälfte nur noch überflogen aber wenn die anderen Inverter alle auch so aufgebaut sind ist das nichts für uns.

Wenn man neun Jahre alte Artikel zu einem spezifischen Produkt überfliegt, um daraus Schlüsse für die gesamte aktuell verfügbare Technologie des Genres zu ziehen...

What could possibly go wrong?

Ohne hier jetzt Aussagen über aktuelle Angebote aus Fernost machen zu wollen, Medienkompetenz sieht jedenfalls anders aus.

Zum Thema Rücklaufsperre würde ich sagen:
Don't ask, don't tell.
Ihr seht ja, wie es läuft ;) .
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon Bastelbruder » Di 2. Jan 2018, 13:38

Der Chinverter ist doch schon alt...

Eine :idea: Idee: Wenn ich solche Wandler betreiben würde, dann hätte ich längst den in den Datenblättern angegebenen Wert des ESR der diversen Elkos verifiziert. Und weil seit über achtzig Jahren die Spatzen von den Dächern pfeifen daß Kondensatoren die unzuverlässigsten Bauteile sind, eine diesbezügliche Überwachung eingebaut, die bei Überschreiten eines Grenzwerts die Kiste kontrolliert abschaltet noch bevor der Hindenburgeffekt das erledigt.

Gerade die dicken Elkos im Zwischenkreis lassen sich doch ganz primitiv überwachen, nicht per Temperatur sondern per ESR und den daran entstehenden Rechteckimpulsen. 1,5 Vss ist zuviel. Bei erhöhter Temperatur geht die Grenze sogar noch etwas runter, paßt.
Bild
Als Optokoppler gibt es auch solche mit Thyristorausgang. Und davon lassen sich auch mehrere parallel schalten mit jeweils einer LED in Reihe damit man sieht wer schuld ist.
Warum die Industrie sowas nicht einbaut?
Die wollen neue Geräte mit selbstverständlich besserem Wirkungsgrad verkaufen. Und dem Endnutzer die Zeit bis zur Amortisation verlängern. Die Bank und der Installateur haben ihr Schäfchen längst auf dem Trockenen.
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon Roehricht » Di 2. Jan 2018, 13:51

Hallo,

der Wandler im gezeigtem Link ist ein klassischer standard Apparillo.
Aber warum zum Teufel will er unbedingt 3500W aus ner 12V Quelle ziehen zumal die Anlage staionär betrieben wird. Knapp 300A aus sonem Platinenverhau rüberzuschieben muss in Flammen aufgehen. :o

Für mich sieht ein 3,5/7kVA WR anders aus. Der wohnt gewöhnlich in einem 19er Einschub mit 8 bis 10 HE oder als Schaltschrank unübersehbar anner Wand.!

Man bekommt was man bezahlt....

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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon IPv6 » Di 2. Jan 2018, 16:19

Also klare Aussagen zu dem Zähler sind schlichtweg nicht möglich, da er auf zig Arten programmiert sein kann.
Beim Energieversorger nachfragen, wie genau dieses Gerät nun eingestellt ist dürfte auch eher schwierig werden.

Einfach ausprobieren wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber dazu müsste ein WR angeschafft und die Panels installiert werden mit dem Risiko, dass der Zähler jegliches Einspeisen blockiert.
Wenn die Geräte vorhanden wären wäre es wohl einfach kurz alle Verbraucher im Haus abzuschalten und zu gucken was der Zähler zählt. Aber so müssten erstmal ein paar hundert Euro investiert werden um zu schauen ob es am Ende überhaupt sinnvoll geht.
Und gerade wenn das Ding programmierbar ist werden wohl sämtliche Sperren aktiv sein, die es gibt. Denn der Energieversorger ist sicherlich nicht dran interessiert, dass jemand Strom einspeist und diesen noch mit dem vollen Preis für eine abgenommene kWh vergütet bekommt.
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon ESDKittel » Di 2. Jan 2018, 16:48

IPv6 hat geschrieben:und zu gucken was der Zähler zählt

Könnte auch sein, daß der Zähler eingespeistes und verbrauchtes gleichbehandelt Dir auf die Rechnung schreibt.
Wenn es schon elektronische Zähler gibt, die es mit nichtsinusförmigen Größen nicht so genau nehmen,
dann könnte es doch auch Schwächen hinsichtlich der Richtung geben.
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Re: Noch ein Photovoltaik-Thema

Beitragvon baltasar » Di 2. Jan 2018, 18:15

ESDKittel hat geschrieben:Könnte auch sein, daß der Zähler eingespeistes und verbrauchtes gleichbehandelt Dir auf die Rechnung schreibt.
Wenn es schon elektronische Zähler gibt, die es mit nichtsinusförmigen Größen nicht so genau nehmen,
dann könnte es doch auch Schwächen hinsichtlich der Richtung geben.

Da gibt es so einige "schwächen": Zum Beispiel jede Phase einzeln zu betrachten: Ich speise auf 3 Phasen je 1 kW ein, aber weil ich auf einer Phase grad' 2 kW verbrauche wird mir 1 kW Bezug von Versorger berechnet.
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