Mit Knethaken Wäsche waschen

Der chaotische Hauptfaden

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Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon BastlWastl » Sa 27. Jan 2018, 18:02

Hallo zusammen,

bin beruflich nach USA und habe meine deutsche WAMA und Trockner mitgenommen. Die Maschinen hier sind einfach in einem annehmbaren Preissegment keine wirkliche Option -> Toploader, keine wirkliche Temp.einstellung,....
In USA stehen in den Häusern "Starkstrom" mit 220V/60Hz zur Verfügung. Soweit so gut, viele Maschinen kommen damit zurecht laufen halt dann a bissl schneller.
Leider kommen aber meine Geräte mit den 60Hz nicht zurecht. Mainboard meldet sofort einen Fehler daß sich die Maschine im falschen Hz Bereich befindet und gehen auf Störung.

Jetzt suche ich mittlerweile ziemlich frustriert eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung.
- Frequenzwandler für 5KW ist zu teuer -> kann ich mir auch neue Maschinen kaufen

Idee:
- einen Frequenzrichter zu verwenden z.B https://www.ato.com/7-5hp-vfd-single-phase-input-output

Was sagt ihr dazu, wenn man den mit Output zu 100% auf 220V und 50Hz laufen lässt müsste daß doch funktionieren.?
Hat die nicht geglättete Sin-Well eines Frequenzrichters Auswirkungen auf die Steuerung der Maschinen?

Vielen Dank für Ideen und Input
Grüße aus USA
BastlWastl
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon video6 » Sa 27. Jan 2018, 18:32

Kann man der Kiste im Menü nicht sagen hey du wohnst jetzt in einem 60HZ Gebiet.
Wenn die schon so klug ist und auf die Netzfrequenz schaut.
Haben die Direkt-Drive ?
Oder mal beide Gerätetypen posten am besten mit Typenschild.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Bastelbruder » Sa 27. Jan 2018, 18:40

Vielleicht einen 20% schnelleren Quarz oder Keramikresonator einbauen?
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon 2moose » Sa 27. Jan 2018, 18:45

Mit einem Sinusfilter würd ich's wagen. Oder gleich eine F-Control mit Sinusausgang 230V / 50Hz / einphasig von Ziehl-Abegg. Können preislich mit einer Selbstbaulösung halt ned mithalten.
https://www.ziehl-abegg.com/fileadmin/u ... 015_DE.pdf
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Harley » Sa 27. Jan 2018, 19:10

Wenn wir in der Firma 60Hz brauchen,
nehmen wir einen Ward-Leonhard-Satz.
In Deinem Fall einfach eine amerikanische 60HZ Drehstrommaschine,
ein 6 zu 5 Keilriemengetriebe und einen Chinesischen 50Hz Synchrongenerator.
Summt leise vor sich hin und macht 230V bei 50Hz. :mrgreen:
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon berlinerbaer » Sa 27. Jan 2018, 19:26

Und bei der Dimensionierung des vorstehenden Vorschlags kannst Du erheblich sparen, wenn Du das Heizungs-Relais direkt 60Hz schalten lässt.

Denn der Heizung ist die Frequenz nun wirklich Stulle, gleichzeitig ist sie aber auch der mit Abstand größte Verbraucher.

Aber sobald Du mit einem Foto vom Typenschild überkommst, können wir vermutlich rausfinden, wie man mit geringem Aufwand umstellen kann, schließlich wird der Hersteller das auch so machen.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Desinfector » Sa 27. Jan 2018, 19:33

die elektronik der Maschine lässt sich doch sicher auch von einem externen Netzteil versorgen.

Oder man müsste herausfinden, wo die Elektronik die Info 50 oder 60 Hz auswertet.
da muss man doch irgendwo das entsprechend simulieren können.

Heizung und Motor sollten auch ohne Anpassung laufen können.
-vielleicht noch nen anderen Kondensator für den Motor
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon xanakind » Sa 27. Jan 2018, 20:08

Ich frage mich, warum die Maschinen denn überhaupt eine Fehlermeldung wegen den 60 Hz ausgeben.
Selbst wenn das so eine moderne mit Inverter Motor ist, sollte es mit 60 Herz doch keine Probleme geben?
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon BastlWastl » Sa 27. Jan 2018, 20:55

wow, vielen Dank für die ersten, fixen und vor allem seriösen Antworten.

- Typenschilder habe ich nun angehängt
- die F-Controll von ABEGG habe ich mir angeschaut... gefällt weil simpel aber denke daß wir da für den Trockner mit 16A nicht hinkommen
- die Idee mit der externen Versorgung der Elektronik hatte ich auch schon... Problem die Laugenpumpe ist ein Spaltmotor der mag die 60Hz auch nicht

Ich bin zwar technisch nicht ganz schräg unterwegs und kann einen Lötkolben auch richtig rum halten aber wenns gerade bei Elektronik zu sehr ins Detail geht komme ich dann doch an die Grenzen. D.h. Bauteile ein- auslöten kein Problem, eine Schaltung verstehen, durchmessen, etc. schon.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon berlinerbaer » Sa 27. Jan 2018, 22:14

Die Heizungen in beiden Maschinen sind ja die größten Verbraucher.

Bau das Heizungsrelais so um, daß die Heizung direkt mit 60Hz aus der Steckdose versorgt wird.
Das sollte eigentlich eine recht übersichtliche Modifikation sein.

Damit sinkt die notwendige Leistung für die 50Hz-Stromversorgung enorm.

Ob Du den Rest dann mit einem FU, Motor und Generator oder einem fetten Netzteil und einer USV machst, kannst Du ja dann sehen, aber Du landest so in einer deutlich humaneren Preis-Kategorie.

Mit dem acht-Euro-einKW-Wechselrichter, den es für kurze Zeit auf ebay gab, könnte man eine Maschine zur Zeit (mit extern versorgter Heizung) bequem betreiben.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon licht_tim » Sa 27. Jan 2018, 22:17

Bei dem 8€ Wechselrichter muss man aufpassen. Einen modifizierten Sinus vertragen Kondensatornetzteil zb nicht sonderlich.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon berlinerbaer » Sa 27. Jan 2018, 22:29

Ich weiß, halte es aber bei einer WaMa/Trockner-Steuerung für recht unwahrscheinlich, daß da kein normales SNT drin ist.

Aber vorher einen Blick auf die Stromversorgung zu werfen, kann in der Tat nicht schaden.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Desinfector » Sa 27. Jan 2018, 22:43

die ICs brauchen 5V die Relais 12V (vielleicht 24V)

ich hab schon einige Male die Elektronik für
Waschmaschinen mit PC-Netzteilen betrieben.

Meine Omma wusste z.B. davon überhaupt nix.
"Omma, da is jetz 'n Lüfter mit an, wenn die Maschine an ist,
nicht wundern wenn das da drin etwas summt"
-nöö mien Jung da summt doch nix :lol:
Die hatte eh immer den Stecker nach dem Waschen gezogen.
das lief bei ihr noch einige Jahre so.

das war allerdings auch ne ziemlich alte Mascheng.

Die Idee, die Heizung über 60Hz laufen zu lassen und den Rest via FU könnte
den FU recht günstig gestalten. die Freq ist für die Heizung egal.

Ich finde allerdings auch interessant, warum die Designs für Waschmaschinen besonders im
imperialen Raum gerne so anders sind.
Die Toplader mit dem dicken Bohrer in der Wäsche gibts hier ja irgendwie so garnich.
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon mastamx » Sa 27. Jan 2018, 22:46

Naja in USA gilt eben Size Matters... Da ist eine Waschmaschine mit 7kg einfach "Pricess Size", also ungefähr der Ladenhüter. Auch sind die ganzen Möbel auf deren "Großgeräte" gemünzt. Kaltwasser + Waschbenzin führt zu akzeptablen Ergebnissen, mit warmen Wasser waschen ist denen fremd
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Henrik_V » Sa 27. Jan 2018, 23:46

BastlWastl hat geschrieben:wow, vielen Dank für die ersten, fixen und vor allem seriösen Antworten.

- Typenschilder habe ich nun angehängt
- die F-Controll von ABEGG habe ich mir angeschaut... gefällt weil simpel aber denke daß wir da für den Trockner mit 16A nicht hinkommen
- die Idee mit der externen Versorgung der Elektronik hatte ich auch schon... Problem die Laugenpumpe ist ein Spaltmotor der mag die 60Hz auch nicht

Ich bin zwar technisch nicht ganz schräg unterwegs und kann einen Lötkolben auch richtig rum halten aber wenns gerade bei Elektronik zu sehr ins Detail geht komme ich dann doch an die Grenzen. D.h. Bauteile ein- auslöten kein Problem, eine Schaltung verstehen, durchmessen, etc. schon.


Eigentlich sind die Spaltpolmotoren nicht sooo Frequenzempfindlich. Ist da ggf. noch Schmodder oder Münzen/BH-Bügel/Haarklammer in der Pumpe?

Schon mal bei AEG angefragt?
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Joschie » So 28. Jan 2018, 00:07

Ich kann nur zustimmen, bau dir nen rotierenden Umformer.

Also nen normalen 3kW Emotor nehmen, Riemenscheibe drauf und nen Generator via Riemen antreiben.
Musst nur gucken das der Generator 3000UpM für 50HZ braucht und der Emotor bei 60Hz 3500 UpM macht, diese Differenz mus via Riemenscheiben ausgeglichen werden.

Grüße
Josef
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Kellerkind » So 28. Jan 2018, 01:56

Moin, hmm interessante Problemstellung ;-)

Also wenn man Zeit hat würd ich so rangehen.
Trockner
Motorstecker abziehen und testweise mit 220/60Hz betreiben, hätte jetzt auch getippt das der trotzdem läuft. Falls doch Motor Relais herausfinden und Zuleitung auf Platine zum Schaltkontakt unterbrechen und direkt dranflanschen. Gucken ob das auf der Platine leicht zu machen ist (keine Kontakte nach dem Relais)
Wenn der Motor nicht bei 60Hz läuft wirds schon schwieriger.
Heizungsrelais rausfinden. Sofern möglich auf Platine den Schaltkontakt unterbrechen und die 220V direkt herbeiführen.
Da die restliche Elektronik anscheinend die Hz testet (was ich auch nicht vermutet hätte) diese mit einem anderen Netzteil besaften. Also wahrscheinlich irgendwo trennen und 5V oder 12 V oder beides einspeisen. Billig aber zeitaufwändig ohne Ende wenn man nicht der Profi Frickler ist. Da wirds evtl. billiger wenn de Matt/Röricht/Cheffe usw. zum Amerika Urlaub einlädst ;-)
Wie die Amis waschen nicht mit Warmwasser ??? Waschbenzin ???

Gruss Stefan
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon ferdimh » So 28. Jan 2018, 02:11

Ich frage mich, warum die Maschinen denn überhaupt eine Fehlermeldung wegen den 60 Hz ausgeben.
Selbst wenn das so eine moderne mit Inverter Motor ist, sollte es mit 60 Herz doch keine Probleme geben?

Das Problem macht der Phasenschnippler für den Motor. Der Invertermöller sollte problemlos funzen, ebenso PWMende Maschinen aus dem Bosch-Konglomerat (da müsste genannte Maschine eigentlich dazu gehören, aber die tuts ja offensichtlich nicht.
Der Motor selbst erhält in allen Fällen Gleichstrom, sonst reicht das Drehmoment (bzw der kurzzeitig reinpumpbare Strom) nicht aus, um bei Fast-Stillstand die Wäsche in Bewegung zu setzen (die Untersetzung wird da immer kleiner zwecks IGOR MEHR SCHLEUDERDREHZAHL).

Die ganze Maschine passend hochzutakten erscheint am zweckmäßigsten. Man müsste an den Schaltplan der Motorsteuerung kommen. Wenn das die Standard-Bosch-Schaltung ist (hochfrequente PWM auf ungeglätteten Saft) sollte es reichen, dem Controller, wo auch immer er die Netzfrequenz detektiert, einen 50Hz-Oszillator zu geben. Das macht dann zwar keinen Sinn, aber wenns funktioniert...
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Bastelbruder » So 28. Jan 2018, 03:10

Ich denke daß der Spaltpolantrieb weniger Probleme macht als die komplett in Weichware realisierte Phasenanschnitt-Unwuchtsteuerung der Hauptantriebsmotoren. Die hat vermutlich nur ein begrenztes Kontingent an Zählmaschinerie zur Verfügung.

Aber da sollte es wirklich eine Konfigurationsmöglichkeit geben.

Wenn man den Quarz ändert, werden natürlich alle Zeiten kleiner, auch die zum Schleudern verwendete... :twisted:
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon BastlWastl » Mo 29. Jan 2018, 18:10

mastamx hat geschrieben:Naja in USA gilt eben Size Matters... Da ist eine Waschmaschine mit 7kg einfach "Pricess Size", also ungefähr der Ladenhüter. Auch sind die ganzen Möbel auf deren "Großgeräte" gemünzt. Kaltwasser + Waschbenzin führt zu akzeptablen Ergebnissen, mit warmen Wasser waschen ist denen fremd


genau so isses... es existiert zwar die Temp.Einstellung cold, warm und hot aber die Versorgung läuft über die Hauswarmwasser Leitung. Kannst also wenn du 90Grad brauchst an Boiler hochschrauben... ohne Worte
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon zauberkopf » Mo 29. Jan 2018, 18:18

Naja.. meine Ex-Cheffin (aus DL) hat ihre Wäsche in den USA auch mit den dortigen Maschinen auch sauber bekommen.
Das die Warmwasser fressen, ist imho gar nicht mal so schlecht.. Mit Strom zu heizen ist vom gesammtwirkungsgrad ja gar nicht mal so optimal..
In meiner alten Wohnung wollte ich das auch mal realisieren, bin aber davon ab, weil ich nicht wusste, wie das Plastik-Innenleben darauf reagieren würde.
Ich könnte mir das gleiche hier auch gut für meine Single-Spühlmaschiene vorstellen.

Musste aber beim dem Fred hier wirklich ein wenig Schmunzeln.. ein echter Frickler nimmt seine Waschmaschine mit in die USA... ;-)
Damit bist Du hier ganz weit vorne ! :lol:
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon BastlWastl » Mo 29. Jan 2018, 18:25

Desinfector hat geschrieben:die ICs brauchen 5V die Relais 12V (vielleicht 24V)

ich hab schon einige Male die Elektronik für
Waschmaschinen mit PC-Netzteilen betrieben.

Meine Omma wusste z.B. davon überhaupt nix.
"Omma, da is jetz 'n Lüfter mit an, wenn die Maschine an ist,
nicht wundern wenn das da drin etwas summt"
-nöö mien Jung da summt doch nix :lol:
Die hatte eh immer den Stecker nach dem Waschen gezogen.
das lief bei ihr noch einige Jahre so.

das war allerdings auch ne ziemlich alte Mascheng.

Die Idee, die Heizung über 60Hz laufen zu lassen und den Rest via FU könnte
den FU recht günstig gestalten. die Freq ist für die Heizung egal.

Ich finde allerdings auch interessant, warum die Designs für Waschmaschinen besonders im
imperialen Raum gerne so anders sind.
Die Toplader mit dem dicken Bohrer in der Wäsche gibts hier ja irgendwie so garnich.


habe nochmal den Elektrodantler meines Vertrauens in D angefunkt. Hoffe daß ich asap einen Schaltplan bekomme. Noch irgendwelche Ideen wer einem so ein Ding auch noch zur Verfügung stellen kann. Den Schaltplan werde ich dann nochmal posten mit der Bitte um Hilfe.
Die Idee mit dem PC Netzwerk hört sich sehr gut und relativ simpel an....
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Henrik_V » Mo 29. Jan 2018, 23:22

zauberkopf hat geschrieben:Naja.. meine Ex-Cheffin (aus DL) hat ihre Wäsche in den USA auch mit den dortigen Maschinen auch sauber bekommen.
Das die Warmwasser fressen, ist imho gar nicht mal so schlecht.. Mit Strom zu heizen ist vom gesammtwirkungsgrad ja gar nicht mal so optimal..
In meiner alten Wohnung wollte ich das auch mal realisieren, bin aber davon ab, weil ich nicht wusste, wie das Plastik-Innenleben darauf reagieren würde.
Ich könnte mir das gleiche hier auch gut für meine Single-Spühlmaschiene vorstellen.

Musste aber beim dem Fred hier wirklich ein wenig Schmunzeln.. ein echter Frickler nimmt seine Waschmaschine mit in die USA... ;-)
Damit bist Du hier ganz weit vorne ! :lol:


Naja, die hiesigen Waschmittel sind darauf ausgelegt, eine 'Enzymphase' zu habe, bei der das Wasser langsam wärmer wird ... https://de.wikipedia.org/wiki/Sinnerscher_Kreis
Wir hatten auch mal eine alte Bosch, die hatte WW und KW Anschluß. Hat sich aber nicht durchgesetzt...

Es macht durchaus Sinn die WaMa mitzunehmen. Die Amy WaMas Typ Toplader mit 'Stroker' sind neben Wasser und Energiefressern auch Wäschefresser .. der 'Stroker' ist schön eine heftige mechanische Belastung für die Wäsche..... aber es gibt auch 'Full Size' WaMa in Horizontalbauweise. Heiß sind auch die Gaswäschetrockner dort.. 6-7kW Heizleistung ... Ventilator, zwei Ventile , Bimetallflammwächter, Glühzünder, Ventury zweimal umlenken und ab in die Trommel :)
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon BastlWastl » Di 30. Jan 2018, 07:22

Desinfector hat geschrieben:die ICs brauchen 5V die Relais 12V (vielleicht 24V)

ich hab schon einige Male die Elektronik für
Waschmaschinen mit PC-Netzteilen betrieben.

Meine Omma wusste z.B. davon überhaupt nix.
"Omma, da is jetz 'n Lüfter mit an, wenn die Maschine an ist,
nicht wundern wenn das da drin etwas summt"
-nöö mien Jung da summt doch nix :lol:
Die hatte eh immer den Stecker nach dem Waschen gezogen.
das lief bei ihr noch einige Jahre so.

das war allerdings auch ne ziemlich alte Mascheng.

Die Idee, die Heizung über 60Hz laufen zu lassen und den Rest via FU könnte
den FU recht günstig gestalten. die Freq ist für die Heizung egal.

Ich finde allerdings auch interessant, warum die Designs für Waschmaschinen besonders im
imperialen Raum gerne so anders sind.
Die Toplader mit dem dicken Bohrer in der Wäsche gibts hier ja irgendwie so garnich.


so anbei mal die Bilder vom Mainbord bzw Frequenzfilter.
Wo ich hier nun in Richtung 12V ansetzen kann... keine Ahnung.
Hat noch jemand eine Idee wenn er die Bilder sieht. Danke
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Re: Mit Knethaken Wäsche waschen

Beitragvon Robby_DG0ROB » Di 30. Jan 2018, 07:43

Wenn man eine WaMa mit warmen Wasser speist, selbst wenn es kochend ist, kühlt sich in der kalten Maschine und der kalten Wäsche sofort ab. In DL sind daher solche Varianten nicht üblich und werden vom Marktführer auch nicht in nennenswerter Stückzahl hierzulande angeboten. Die erreichbare Temperatur liegt ohne zusätzliche also weit unterhalb der üblichen Prozesstemperaturen. Was an Temperatur "fehlt", kann mit längerer Waschdauer oder "schärferen" Waschmitteln in Grenzen kompensiert werden. Daher auch an den meisten Kleidungsstücken der Hinweis, nicht zu bleichen. Wer mal in US-Märkten war, riecht sofort, wo die Waschmittel stehen…
Was viele auch nicht wissen, dass unsere heutigen Waschmittel bei über 60 °C einen Großteil ihrer Wirkung verlieren. Einige haben ja einen Hygienewahn und kochen ja was alles.
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