Audiorecorder gesucht

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon sysconsol » Fr 16. Feb 2018, 18:40

Ich würde generell aktuelle Technik verbauen.
Einfach deswegen, weil wartungsarm.
Da zählen MD und DAT definitiv nicht dazu, auch wenn sie den Vorteil der einfachen Bedienung haben.
(Um die FRage zu beantworten: Einige MD-Rekorder hatten eine USB-Schnittstelle, wenige konnten sogar Daten auf MD speichern)

Billiger bzw. gebrauchter Flashrekorder / Handyrekorder und die Tasten rausführen.
So heißen die Dinger üblicherweise in der Suchmaschine.

Die Schwierigkeit besteht nun darin, ein Gerät zu finden, welches eine einfache Bedienung erlaubt.

Ich selbst habe einen Medeli DR2.
Der speichert seine Einstellungen auf der SD-Karte.
Soweit so gut.
Nur wenn man mit dem PC auf die SD-Karte zugegriffen hat, kann es passieren,
dass er seine Einstellungen nicht mehr findet.
Das steht natürlich nicht in der Bedienungsanleitung.

Hat irgendwer Erfahrungen mit HDD-Rekordern?
Hat irgendwer Erfahrungen mit anderen Flash-Rekordern und deren hier relevanten Macken?

Für den Profieinsatz gab es solche Rekorder auch mit CF-Karte.
Eventuell kann man die günstig bekommen - so "große hässliche Geräte" will doch heute keiner mehr haben.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Frickelfreddy » Fr 16. Feb 2018, 18:58

Gegen den Zoom H2 (erstes Modell) möchte ich mein Veto einlegen.

Das Ding bietet zwar gute Features und Aufnahmequalität, aber die Menüführung ist enorm grottig.
Ich habe etliche Aufnahmen durch Fehlbedienung vergeigt.
Dazu ist das Display auch mit Brille kaum zu deuten.

Außerdem hinterläßt der interne Step-Up-wandler, der das Gerät mit zwei Mignonzellen auf die nötige Betriebsspannung bringen soll, einen permanenten Pfeifton auf dem Stream.

Da habe ich doch lieber mein altes Uher Report mitgenommen und dann später am Schneidetisch digitalisiert. Solche Aufnahmen sitzen immer.
So ein Ding läuft auch im Dunkeln, in der Arktis und unter Wasser und man braucht nicht hinsehen beim Einschalten.

Aber das ist ja von der Größe keine Alternative für den Fragesteller.
Wenn da nicht die hohe Samplingrate wäre, könnte man sich eines der vielen China-Diktiergeräte mal näher ansehen.
Vielleicht mal bei Aliexpress suchen.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Prometheus » Fr 16. Feb 2018, 23:40

Ich bin ja jetzt nicht so der Musikexperte. Wenn ich mir allerdings die Aufnahmen vom LineOut des Mischpultes vom Konzert anhöhre, so klingt das furchtbar schrottig. Das ist sozusagen die Musik mit fehlender Raumakustik. Das klingt richtig beschissen.

Oder war doch was anderes gemeint?
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Obelix77 » Sa 17. Feb 2018, 21:25

@ Freddy; Was hast Du da auszusetzen?
Ich komme damit gut klar. Auch die miese Ablesequalität
kann ich nicht bestätigen.
Und ja das gibt es! Hatte mal ein Blaupunkt Montreux rcr30,
das war kaum abzulesen.

Nunja - Meinungen sind oft subjektiv *lach*
Nochmal - ich will ganz bestimmt NIX verkaufen,
aber ich mag das Teil, und mir leistet es gute Dienste.

Also "nix für Ungut" Okay?


@Prometheus:
Ja - das mit dem 2track Out Aufnehmen ist so ne Sache.....
Da gebe Ich Dir ABSOLUT RECHT!
Bei nem "normalen Gig" mit was weiß ich 2 bis 300 leuten in ner kleinen
Halle oder nem JuHa wird nicht ALLES abgenommen.
Der "Saalmix" besteht also aus dem Bühnensound plus dem was aus der
PA trötet. Der Mixer hört den "Saalsound" und optimiert diesen.
Daß dann das, was aus dem Mixer kommt ALLEINE "Scheiße" klingt ist logo, oder?
Sowas kann man auf "wacken" oder so machen.
Aber da gibt es dann nen Mixer für´s Publikum, einen für die Bühne und einen für die CD.....

Auch die Aussage "Die PA schluckt das schon" kommt hierher. Bei nem "normalen"
also dem 2 bis 300 Leute Gig reicht der Headroom halt einfach aus.
Bei "Wacken" geht das NICHT mehr, da muß man sich vorher verdammt Gedanken
über Kompression und Co machen.
So Geil die Anlagen da aich sein mögen, umgerechnet haben sie halt DEN Headroom
nicht mehr. Und das können sie auch ganrincht.

Trotzdem würd ich mir "ein Bein ausreissen", um da mal mitmischen zu dürfen *lach*

Lg, und nix für Ungut!
Dirk

Lg,
Dirk
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Frickelfreddy » Sa 17. Feb 2018, 21:42

Kein Problem.
Ich gönne Dir Deine guten Erfahrungen.

Aber für mich war das Gerät der Anfang, um mich mit Featuritis und dem Irsinn doppelt und dreifach belegter Tasten, die beim Zoom noch nicht einmal einen definierten Druckpunkt haben, auseinanderzusetzen.
Vor allem die Wackel-Mikrotaste in der Mitte, die einen Joystick simulieren soll, ist kaum mit bloßen Fingern zu bedienen.
Mit Handschuhen nicht mal zu ertasten.
Die verbreiteteren Tascam waren von den Werten etwas schlechter, dafür aber relativ leicht zu bedienen.

Und wenn ich eine Studiodiskussion aufnehme mit guten Mikroequipment, und der Track ist überhaupt nicht aufgezeichnet, dann rettet mir nur noch die lausige Tonspur der Videocam den Hals, wenn ich dafür extra angefordert wurde.

Hab ich mich geärgert.
War anfangs ja noch nicht mal billig, das Teil.
Ich glaub, knapp 400,-Euro habe ich gegeben.
Und gekauft hatte ich das wegen der doppelten Eingänge für Klinke und XLR mit Fremdspeisung.
Da mußte man bei der Konkurrenz damals doppelt so viel Gewicht und mindestens den dreifachen Preis für bezahlen.

Aber lange her, das.

Gruß zurück
Zuletzt geändert von Frickelfreddy am Sa 17. Feb 2018, 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Obelix77 » Sa 17. Feb 2018, 21:48

Kannst Du mal eine Spur vom dem Zoom
und eine von der UHER Posten? Nur so - um den Vergleich zu haben?
Ich kenne die Uher nur vom "Hörensagen" als Mega Vintage Teil.
Habe aber NIE eine "echte" Spur daraus gehört.
Das wäre wirklich spannend!!!!

PS: Wie wird das bei Dir digitalisiert???

Lg,
Dirk (der sich immer freut, dazuzulernen)
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Frickelfreddy » Sa 17. Feb 2018, 21:58

Kann ich irgendwann mal gerne raussuchen.
Seit ich aber vor 4 Jahren Papa geworden bin, mach ich nichts mehr mit dem großen Equipment.


Was den Ton der kleinen Sennheiser angeht:
Fast jeder Nachkriegspielfilm, den Du im Fernsehen siehst, beinhaltet diese UHER Report Tracks.
Diese ganzen Grzimek- und Sielmann- Sachen sowieso. Quasi das meiste, was unterwegs tonmäßig aufgezeichnet werden mußte.
Damals spielte z.B. Nagra nur eine untergeordnete Rolle.
Die kleinen Uher sehen zwar aus wie Spielzeug, sind aber das genaue Gegenteil davon. Vor allem die Vollspurmaschinen mit Synchro.
Bei jeder Reportage früher hielt der Typ mit dem Mikro, unsichtbar für die Kamera, in der anderen Hand den Tonbandkoffer.

8-)
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon sysconsol » Sa 17. Feb 2018, 22:03

Wobei die Anforderungen bei der Aufzeichnung von Sprache und Musik doch recht unterschiedlich sind.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon IPv6 » So 18. Feb 2018, 17:14

Ich glaube, das Ganze läuft ein kleinwenig aus dem Ruder :D

Daher mal die Frage: Wie siehts denn aus mit kleinen Programmierkenntnissen und Kentnissen in Schaltungstechnik?
Nur um abzuchecken was man denn so Vorschlagen kann, denn fertiges scheints ja nicht zu geben.


Naja, geht schon, denke ich. Falls es da was passendes als IC gibt wäre es sicherlich grundsätzlich möglich, eine kleine Platine dafür zu basteln.
Allerdings wollte ich das wie gesagt vermeiden, da das eigentliche Projekt, wo der Recoder eingebaut werden soll, schon aufwendig genug ist.
Ich möchte daran ungern noch die nächsten zwei Jahre werkeln, das soll mal endlich fertig werden.
Ich bin in dem Zusammenhang auf den Begriff "Scope creep" gestoßen, sehr treffend wie ich finde :D

...oder auf Basis eines passenden chips wie etwa
http://www.vlsi.fi/en/products/vs1063.html
selber was bauen (mit sample und China-Platine)


AHA!
Das geht doch in eine sehr gute Richtung.
Und das etwas leistungsschwächere IC gibt es sogar schon fertig auf einer kleinen Platine:
https://www.adafruit.com/product/1381

Mit umfangreicher Arduino-Bibliothek, so wie das der faule "Maker" heutzutage gerne möchte :D

MP3 kann das Ding zwar nicht aufnehmen, aber das war eigentlich auch nie ein must have, OGG sollte da eine brauchbare Alternative sein.

Ich glaube mit der Geschichte werde ich mich mal näher auseinandersetzen.
Bei Arduino-Geschichte mit fertigen Bibliotheken traue ich mir auch zu, in absehbarer Zeit was zum laufen zu bringen, was per Tastendruck aufnimmt und bei erneutem Tastendruck stoppt und sogar noch eine LED für aktive Aufnahme einschaltet.
Da könnte man dann gleich eine Playback Funktion einbauen, die die Aufnahmen gleich abspielt. Ganz simpel mit zwei weiteren Tasten, ohne Display und Schnickschnack.
Oder doch gleich mit Display? Dann hätte man immer einen MP3 Player dabei? Die Anbindung für Playbak per I²S würde wunderbar zum restlichen Projekt passen, da könnte man direkt digital raus.
Scope creep....
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon Zabex » So 18. Feb 2018, 21:37

Da so oft vom H2 geredet wurde: ich hatte das Zoom H1 vorgeschlagen.
Das hat eine rote Aufnahmeled und einen fetten Start/Stop-Knopf.
Das Ding könnte man meiner Meinung nach recht problemlos in einem Gehäuse verschwinden lassen und die Taste notfalls ganz simpel mit einem mechanischen Stößel nach aussen führen, die Led über einen Lichtleiter. Alternativ das Gehäuse öffnen und den Taster und die LED elektrisch abgreifen. Das Ding läuft mit einer 1,5V Batterie, die man durch einen Elko mit 2 1N4001 Dioden drüber ersetzt, der durch einen 100Ohm Vorwiderstand an z.B. 5V hängt. Den USB-Anschluss mit 20cm Kabel auf eine Gehäusedurchführung und schon ist das Teil ziemlich professionell untergebracht. Das ist kein Vergleich zum eher fummeligen H2.
Hier mal ein Bild:
Bild->zoom
Du bekommst 24Bit-Wandler, WAV und MP3 in einstellbarer Qualität und auf Wunsch (Schalter auf der Rückseite) auch automatische Aussteuerung und einen Hochpass (Low-Cut).
Bild->zoom
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon berlinerbaer » So 18. Feb 2018, 22:16

IPv6 hat geschrieben:Das geht doch in eine sehr gute Richtung.
Und das etwas leistungsschwächere IC gibt es sogar schon fertig auf einer kleinen Platine:
https://www.adafruit.com/product/1381

Mit umfangreicher Arduino-Bibliothek, so wie das der faule "Maker" heutzutage gerne möchte :D

Ähnliche Module ohne und mit SD-slot findet man auch für etwa fünf € beim Ali, wenn man nach VS1053 sucht.

Du kannst Dir ja auch bei VLSI mal die Referenzimplementationen angucken, da ist auch eine dabei, die nur ein EEPROM braucht, keinen Mikrocontroller:

http://www.vlsi.fi/en/support/software/ ... tions.html
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon IPv6 » So 18. Feb 2018, 22:46

berlinerbaer hat geschrieben:Ähnliche Module ohne und mit SD-slot findet man auch für etwa fünf € beim Ali, wenn man nach VS1053 sucht.

Du kannst Dir ja auch bei VLSI mal die Referenzimplementationen angucken, da ist auch eine dabei, die nur ein EEPROM braucht, keinen Mikrocontroller:

http://www.vlsi.fi/en/support/software/ ... tions.html


Es gibt es also doch! Ein Recorder-Modul vom Chinamann, was in ordentlicher Qualität (zumindest auf dem Papier) aufnehmen kann!
Ganz ohne Raspberry Pi und Fertiggerät schlachten, das freut mich gerade ein wenig.

Die Referenzimplementation habe ich mir angeschaut, bin aber noch nicht ganz schlau draus geworden, da brauche ich wohl noch ein bisschen.
Scheinbar können die Platinen vom Ali auch nur in Mono aufnehmen, obwohl der Chip das ja prinzipiell in Stereo können sollte.
Die Chinaplatinen haben auch keinen EEPROM drauf, das ruft dann entweder nach Fädeldraht oder nach eigener Platine. Oder eben doch nach einem Arduino, der das ganze kontrolliert.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon ferdimh » Mo 19. Feb 2018, 00:04

Diese Applikationsliste ist ja mal interessant! Da ist ja noch mehr vergraben, was man durchaus mal gebrauchen könnte...
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon berlinerbaer » Mo 19. Feb 2018, 02:25

Beim Ali gibts übrigens den VS1063 zumindest als chip für unter 10€ das Stück.
Der ist pinkompatibel zum Vorgänger:
http://www.vlsi.fi/fileadmin/app_notes/ ... 53to63.pdf

Du könntest Dir also einfach eine vernünftige Stereo-Platine raussuchen (gibt es auch als Arduino-shield) und mit der Heißluftstation den 1053 runter und den 1063 drauf machen, dann hättest Du optimale Qualität. LQFP-48 (0,5 mm pitch) geht ja auch noch so gerade mit dem Lötkolben.

Die VLSI-Seite ist wirklich recht gehaltvoll, da lohnt es sich zu stöbern.

Kannst ja auch mal versuchen, Dir ein passendes devboard als sample zu besorgen, Du entwickelst ja wirklich eine innovative Idee und mehr als neinsagen könnense nicht:
http://www.vlsi.fi/en/support/evaluationboards.html

Die chips sind auch bei VLSI selbst gar nicht mal so teuer:
https://webstore.vlsi.fi/epages/vlsi.sf ... %22/VS1063

Edit:
Ooops, ich hatte bei >250 Stück geguckt, Kleinmengen sind doch ganz schön teuer.
Dann doch besser aus China...
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon IPv6 » So 25. Feb 2018, 19:33

Ich glaube, ich könnte tatsächlich Hilfestellung gebrauchen was den VS1053 angeht.

Die ganze Lösung klingt eigenlich genau nach dem, was ich suche. Der VS1053 wäre völlig ausreichend, aufnehmen in OGG statt MP3 ist absolut kein Problem. Falls das doch irgendwann zum Problem werden sollte wäre auch ein Tausch gegen VS1063 keine große Sache, mit der Heißluftstation ist das wirklich gleich gemacht.

Ich hänge aber noch viel weiter vorne.
Die Nummer mit der Referenzimplementation klingt eigentlich am vielversprechendsten, allerdings macht mich solche Sätze

The Standalone Recorder makes use of the VS1053b microphone input. Audio from the microphone can be written to MMC/SD in mono linear 16-bit format. By default the sample rate is 24000 Hz. It can be changed with the RECORD_FS define from standalone.h. Currently the rate needs to be 32767 or lower.


stuzig. Kann der Chip wirklich nur rund 32 kHz Samplingfrequenz beim Aufnehmen? Oder nur in der Standalone Geschichte?

Und selbst wenn das mit höherer Samplingfrequenz geht - die Chinaboards haben natürlich alle keinen EEPROM drauf und auch nicht die GPIO Pins rausgeführt. Da müsste dann wohl fast eine eigene Platine her, was ich vermeiden wollte. Oder eben doch eine Steuerung per Arduino und nicht die Selfboot-Version. Ich habe da im Moment noch nicht so ganz den Durchblick was da wohl weniger Aufwand ist und was machbar wäre.

Ich muss dazusagen, dass ich tatsächlich erst vor einem halben Jahr angefangen habe mich mit Arduinos und Mikrokontrollern zu beschäftigen. Davor habe ich mich darum immer erfolgreich gedrückt und alles schön analog gebastelt, was aber irgendwann natürlich nicht mehr ging.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon sysconsol » Mo 26. Feb 2018, 14:51

Software schreiben musst du in beiden Fällen.

Entweder für den Arduino oder den Inhalt vom EEPROM.
Ob da nun über den Arduino alle Funktionen unterstützt werden, habe ich nicht erkennen können.

Ob es sich lohnt, eine eigene Platine zu entwerfen?

Naja.
Wenn du eine günstige Möglichkeit hast: ja.
Wenn nicht, dann bring das Ding ersteinmal zur Funktion.
Meinetwegen das Breakout Board auf eine Punktrasterplatine gelötet und den EEPROM über Fädeldraht angeklemmt.

Wenn sich die Funktion im Einsatz bewährt (oder man dann das nachgebessert hat, was einem noch fehlt,
dann kann man das ordentlich machen. Also eine endgültige Platine fertigen (lassen).

Wegen den Kosten für ICs oder Breakout Boards: Schau mal, ob sich eine Sammelbestellung lohnt ;)
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon berlinerbaer » Mo 26. Feb 2018, 15:50

sysconsol hat geschrieben:Wegen den Kosten für ICs oder Breakout Boards: Schau mal, ob sich eine Sammelbestellung lohnt ;)

Aus China definitiv nicht, da wird es ab einem bestimmten Gewicht/Volumen eher teurer, weil das Porto dann überproportional steigt.
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Re: Audiorecorder gesucht

Beitragvon IPv6 » Mo 26. Feb 2018, 19:35

Das nimmt wieder Ausmaße an...
Eigentlich wollte ich das ja vermeiden, da ich genug mit dem Rest von dem Projekt beschäftigt bin.

Aktueller Stand ist dann wohl folgender:
Im Hauptprojekt werden zwei Stereokanäle für Playback und Recording reserviert, ebenso etwas Platz auf der Frontplatte für SD-Slot und Taster.
Und dann wird das wohl erstmal zurückgestellt, das ist für mich definitiv nicht an zwei Wochenenden zu schaffen und ein weiteres Projekt in dem Stil anfangen geht gerade absolut nicht, es laufen schon mehr als 5 Projekte in den verschiedensten Richtungen parallel und da muss ich gerade echt aufpassen...

Es schien ja hier im Forum durchaus Interesse an einem solchen Recorder (Referenzimplementation mit EEPROM) zu geben.
Vielleicht hat jemand Lust und Zeit sich gemeinsam mit mir zusammen damit zu beschäftigen? Durch E-Mail, Skype und die deutsche Post ist ja auch größere Entfernung kein Problem.
Ich denke Fädeldraht ist keine gute Lösung, zumal bei der Referenzimplemantation schon ein halbfertiger Schaltplan gegeben ist.
Ich könnte anbieten, einen Schaltplan zu zeichnen. Da steht mit allerdings nur EAGLE zur Verfügung. Vielleicht ist dann ja jemand fit im routen, ich könnte das zwar prinzipiell auch, aber schön wird das dann sicherlich nicht, dazu fehlt die Erfahrung.
Des Weiteren könnte ich mich um eine Platinenbestellung in Fernost kümmern, da wären 10 Stück ja günstig zu machen.
Wegen der Programmierung müsste man dann schauen, da sind sicherlich haufenweise Leute fitter als ich, ich denke als Einsteigerprojekt ist das nichts.

Alleine packe ich das definitiv nicht aber wenn da Interesse an einem günstigen Recoder/Player besteht und da noch mehr Leute Lust drauf haben könnte da ein kleines Gruppenprojekt daraus werden?
Das soll natürlich um Gottes Willen nicht heißen, dass das hier jemand für mich entwickeln soll....
Ich finde nur den Ansatz sehr vielversprechend und universell einsetzbar, habe aber nicht die Möglichkeiten, das alleine durchzuziehen.
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