Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Der chaotische Hauptfaden

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Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Geoschreiner » Fr 16. Feb 2018, 20:10

Servus,

unsere TA funktioniert seit gestern nicht mehr. Nachdem ich von Elektronik nicht all zu viel Ahnung habe, tue ich mir mit der Fehlersuche etwas schwer bzw. bin mir unsicher. Vielleicht kennt ja jemand hier das Gerät zufällig oder kann aus den Fotos + Beschreibung schon was erkennen. Ein bisschen habe ich mich in SNTs eingelesen, um wenigstens die grundlegende Funktionsweise zu verstehen.
Fehlerbild: Die Anlage zeigt keine Funktion, die Betriebs-LED ist aus. Netzspannung liegt an.


res-Au_1.jpg

Rückseite der Platine und Gehäuse nach dem Aufschrauben. Im Gehäuse siehts so aus, als könnte da evtl. eine Spinne an zwei eher unpraktische Lötstellen gekommen und dann verdampft sein.


res-Au_2.jpg

Vorderseite nach dem Öffnen des Gehäuses, Ablagerungen.


res-Au_3.jpg

Ein wenig moderate Druckluft hat für Sauberkeit gesorgt. Die zu sehende Sicherung ist in Ordnung (Durchgang gemessen).


res-Au_4.jpg

Nahaufnahme, sieht ebenfalls unauffällig aus.


Wenn ich mich nicht täusche, dann sollte die TA ein Schaltnetzteil haben. Aufgrund der Vermutzung habe ich den größten Elko ausgelötet, dahinter auch sauber gemacht und nach optisch erkennbaren Fehlern gesucht und wieder eingelötet.

Mit meinen eher rudimentären Messmitteln (hochwertiges Multimeter (ohne Kapazitätsprüfer), Durchgangsprüfer) habe ich bisher nur die Spannungen etwas nachverfolgt, soweit mir das möglich war. Was ich weiß:
- Am großen Elko (100 µF, 400V) liegen ca. 312V an, Netzspannung ca. 225V.
- Die 312V liegen auch auf der dem Elko zugewandten Seite der größeren roten Bauteils (Übertrager?) an.
- Auf der anderen Seite, die lt. Platinenbeschriftung nicht mehr im Bereich gefährlicher Spannungen liegt, kann ich von allen Pins aus gegen Erde nur 0V messen.

Ich würde also vermuten, dass besagter Übertrager defekt ist. Kann das stimmen? Kann/sollte ich noch andere Sachen messen?

Der Hersteller bietet eine Reparatur pauschal für knapp 140 Euro an, aber ich hätte nichts dagegen, wenn ich das a) selber hinbekommen und b) was dabei lernen würde.

Eventuell kennt ja jemand das Gerät und/oder sehr ähnliche und kann mir weiterhelfen.

Danke und Gruß
GS

Edit (20/02/2018: Problem gelöst (siehe unten), Titel angepasst)
Zuletzt geändert von Geoschreiner am Di 20. Feb 2018, 01:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon berlinerbaer » Fr 16. Feb 2018, 20:42

Bei diesen Anlagen macht der SMD-Elko 47 µF / 35V mittig im letzten Bild öfter mal Probleme.

Wenn der nicht mehr sein Ding macht, startet das SNT nicht, passt also perfekt zu den Symptomen.

Den kannst Du ja mal auf Verdacht tauschen.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Chefbastler » Fr 16. Feb 2018, 21:00

Ja es ist ein Schaltnetzteil, genauer ein Sperrwandler. ;)

Es ist wohl nicht Explodiert was schonmal an und für sich gut ist.

Dass ein Übertrager stirbt ohen sichtbaren Spuren zu hinterlassen ist sehr selten wenns kein Windungsschluss ist.

Der Schwarze Dreck ist staub der Elektrostatisch angezogen wurde. Kann auch probleme machen.

Der Übertrager wird Primärseitig 2 Wicklungenen haben. Einmal die Primär die Speißewicklung die Zwischen ZK_+(Zwischenkreis ist zwischen Gleichtichter und Endstufe und der Elko mit den 325V) und dem MOSFET auf der ZK_- Seite hängt. Dann gibt es noch eine Auxwiklung die Primärseitig hängt und den PWM-Regler(was ist den verbaut? UC3843?) selbst versorgt der auf ZK_- Potentzial liegt.

Gestartet wird dass Netztei indem über einen hochohmigen Vorwiderstand der Elko neben dem PWM-Regler IC auf ca. 8-16v(je nach verwendent IC) geladen wird. Wenn die Startspannung erreicht ist springt das Netzteil an. Da der Startladevorwiderstand zu Hohohmig ist um das IC im Betrieb zu versorgen ist gibts auf der Primäseite eine Auxwiklung die das IC dan selbstversorgt.

Wenn aber der Kondensator Kapazität verloren hatt reicht die gespeicherte Energie nicht mehr aus das Netzteil anzureisen.(Meist Tickt dann das Netzteil oder surrt leise vor sich hin.) Bei Eleckstrom kommt die Spannung nicht mehr hochgenug zum starten.

Du kannst beim Betrieb mal messen welche Spannung an dem Elko anliegt. Einmal in DC und einmal in AC Stellung. Wenn bei AC Stellung eine kontinuirliche Spannung zu messen ist die der Hysterese zwischen Anreißen und Undervoltagelockout zu messen ist hatt der Kondi zu wenig Kapazität.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Geoschreiner » Sa 17. Feb 2018, 02:24

Danke erstmal (für die Infos zur Funktionsweise und den konkreten Tipp), morgen messe ich das mal nach.

Vielleicht hat ja der lokale Elektronikhändler was passendes da - an der Stelle wäre auch Platz für ein nicht-SMD - Bauteil.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon ferdimh » Sa 17. Feb 2018, 10:10

Dann aber vorsichtig anlöten, und den Becher mit viel von Heißkleber zu sichern, sonst hebelst du die Pads runter.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon berlinerbaer » Sa 17. Feb 2018, 19:21

Stimmt, sonst muss Du Dir raussuchen, wo die Leiterbahn ankommt, und von dort mit Draht arbeiten.
Und auf die Polarität achten, sonst knallts ;) .

Wenn Du sowas in Zukunft nochmal vorhast, wäre ein Transistortester, der auch Kapazität und ESR messen kann, sehr zu empfehlen:

https://www.mikrocontroller.net/article ... stortester

Gibts in China für gut zehn € und es ist wirklich imponierend, wie nützlich das Ding ist.
Ich würde ein Fertiggerät empfehlen, kits zum selberlöten sind kaum billiger und für Ersttäter ist der Aufbau doch recht fummelig.

Dann kannst Du in Zukunft auch irgendeinen Elko beliebiger Bauform aus der Bastelkiste testen und als Ersatz nehmen, solange die Kapazität gleich und die Spannungsfestigkeit gleich oder höher ist.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon urmel » So 18. Feb 2018, 12:41

berlinerbaer hat geschrieben:Bei diesen Anlagen macht der SMD-Elko 47 µF / 35V mittig im letzten Bild öfter mal Probleme.

Wenn der nicht mehr sein Ding macht, startet das SNT nicht, passt also perfekt zu den Symptomen.

Den kannst Du ja mal auf Verdacht tauschen.


Die Startelkos sind bekannte Problememacher in dauerlaufenden SNT. Ist auch bei den HiPath von Siemens/Unify ein Thema, Anlage läuft 10-20 Jahre um dann nach einem Stromausfall oder einer Wartung plötzlich nicht mehr hochzukommen.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Roehricht » Mo 19. Feb 2018, 00:40

Hallo,
den Elko von der Kapazität her nicht grösser machen . Sonst läuft das Netzteil (unter Last) nicht an. Hab das häufig in den Siemens Netzteilen der Hicom/Hipath 35... Anlagen gehabt. Da ist fast immer besagte Elko platt. Ich hatte da 68µf eingebaut weil 47µF grad aus waren. Geht nicht, hat ne Weile gebauert bis da hinter gekommen bin. Vor allem weil es 0 Unterlagen dazu gibt.

Es hat hat ne aktive PVC..äh PFC .., welche gleichzeitig dem Netzteil einen Weitbereichs-Netzspannungseingang von 80-260V verpasst.

Noch viel undurchsichtiger ist dort die 25Hz Rufstrom Inverter Schaltung, die die 75V Rufspannung auf die -42V obenfdrauf packt, an deren Bauteile man nur rankommt wenn man das Netzteil komplett entblecht...

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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Desinfector » Mo 19. Feb 2018, 10:14

wieviele Spannungs"schienen" (und welche Spannungen) soll das Ding denn auf der Sekundärseite bringen?
auch wieder nur die 5V und 12V DC?

in vielen Fällen lässt sich sowas mit externer Spannungsversorgung erschlagen.
mit ner 12V Wandwarze und noch einem zusätzlichen 5V-Stabi im Gerät.
Dann legst Du das orig Netzteil tot und hast dafür halt eine Wandwarze hängen.
-Muss natürlich mit dem Strombedarf des Gerätes hinhauen.

Also bevor man jetzt nach nicht auffindbaren Bauteilen sucht, weil der Hersteller ein Geheimnis daraus macht
oder eben gar das Teil beim Hersteller reparieren lässt mit wochenlanger Wartezeit...
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Roehricht » Mo 19. Feb 2018, 11:02

Hallo,

die Siemens braucht -42V , +5V und -42V mit 75V /25 Hz obendrauf. Bei der Auerwald wirds wohl ähnlich sein.
5 und 12V wahrscheinlich, -24V und zusätzlich 24V ebenfalls mit Rufspannung drauf.

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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Desinfector » Mo 19. Feb 2018, 11:45

ja klar, Telefongelumpe... ich dachte es mir fast.
das wären ein paar externe Netzteile zuviel ;)

Da sollte jedenfalls für jede Spannung sekundärseitig eine Diode nötig sein.
hinter jeder sollte dann eine Spannung dieser genannten Bereiche zu messen sein.

meistens muss man so eine Netzteilfehler-Kiste erstmal warm machen,
so per Haartrocknerföngebläse reicht. Alles hauptsächlich wo wie Elkos sitzen.
Wenns im Modus warm dann läuft brauchst du eigentlich nur die Elkos zu tauschen.
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Re: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Geoschreiner » Di 20. Feb 2018, 01:03

Servus zusammen,

seit ungefähr 23:00 ist die Anlage wieder funktionsfähig am Netz. Wie von den erfahrenen Leuten hier vermutet (Danke!!), war der besagte 47 µF - Elko platt; der Tausch gegen einen neuen hat das Problem gelöst. Glücklicherweise gibt es in der "Nähe" noch einen echten Elektronikladen, der eine ziemliche Auswahl an Bauteilen zu sehr fairen Preisen vorrätig hält: https://www.rf-elektronik.de . Die Leute dort kennen sich mit dem Zeug aus, das sie anbieten - kann ich nur empfehlen, wenn man in der Region etwas benötigt.

Zur Telefonanlage:
beschr_Au_rep_2.jpg

Als eher grobmotorisch veranlagter und in SMD unerfahrener Mensch habe ich beim Ausbau des defekten Elkos natürlich ein Lötpad abgerissen. Glücklicherweise war das aber das auf der Masse-Seite, denn dafür gabs an praktischer Stelle ein bisher ungenutzes "Loch" durch die Leiterplatte, bei der auf der anderen Seite großzügige Flächen für die Masse verwendet werden.


Au_rep_1.jpg

Neuer Elko in (für mich) angenehmerer Bauform bereits eingelötet. Die Beinchen wurden gekürzt und gebogen, der Pluspol sitzt auf dem Lötpad, der Minuspol ist durchgesteckt und verlötet.


Au_rep_3.jpg

Wie empfohlen: Mit Heißkleber etwas stabilisiert.

Die Anlage wurde also dank der guten Tipps hier letztlich mit Bauteilkosten von deutlich unter einem Euro wieder instandgesetzt (das freut den Schwaben ;) ) und ich kenne wieder eine Standard-Schwachstelle mehr.
Grobe Grundzüge kenne ich natürlich (z.B., dass die Polarität eines Elkos zu beachten ist), aber mir fehlen in Bezug auf Elektronik und so etwas wie Standardschaltungen halt quasi alle Grundlagen und Erfahrungen sowieso. Mir geht es, wenn ich mal solche Sachen anfasse, eigentlich nur darum, das wieder zum Laufen zu bekommen. Dass sich unglaublich große und vielfältige Möglichkeiten in einer Hand voll Bauteile (idealerweise mit ein, zwei Mikrocontrollern dabei) verbergen, ist mir durchaus bewusst - aber damit etwas aufzubauen, reizt mich ehrlich gesagt nur übersichtlich.

Hätte ich den Platz und würde nicht, wie man es auf den Bildern ja schön sehen kann, solche Sachen auf der Hobelbank erledigen, würde ich mir sicher einen halbwegs sinnigen Elektronik/Elektrik-Arbeitsplatz einrichten. Ein Transistortester (wie von berlinerbaer empfohlen) wäre da ebenso dabei wie ein zweites Multimeter, vermutlich ein 0815-Oszi und ähnliches - aber eben nur zum Zweck der Reparatur. Ich mag es nicht, wenn ich Sachen um mich herum nicht reparieren kann...
"Eigentlich" wäre es auch nötig, dass ich mir mal eine Hand voll Standard-Ausfallteile auf Lager lege (Entstörkondensatoren, Elkos), aber ich wüsste aktuell wirklich nicht, wohin ich die packen sollte. Dafür hat es eben regalmeterweise Spax, metrische Schrauben, Nägel, etc. - ist halt eine Frage des Schwerpunktes. :roll:

Also - nochmal danke, die TA tut wieder, was sie soll und was neues gelernt habe ich auch noch. Auch der Tipp mit dem Fön war mir neu. 8-)

Grüße
GS
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Desinfector » Di 20. Feb 2018, 08:39

Ich mag es nicht, wenn ich Sachen um mich herum nicht reparieren kann...


willkommen im Club.
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon rene_s39 » Di 20. Feb 2018, 09:15

Du brauchst ja noch nichtmals einen Elektronik-Arbeitsplatz.
Ich habe ein kleines Tischchen von Ikea aufm Sperrmüll gefunden, der wurde seitdem mein Basteltisch zum Löten.
Der ist zwar sehr klein (ähnlich wie ein Einzeltisch in der Schule), aber dafür ist dann auch weniger Platz zum vollmüllen.

Wenn dann mal Elektronikarbeiten in größerem Umfang anstehen, beschlagnahme ich kurzerhand den Küchentisch, der WAF bleibt sogar grün, nur wehe ich lasse das Zeug dann bis zum nächsten Tag in voller Ausbreitung da liegen.

Feine Arbeiten lassen sich aber definitiv besser im Sitzen erledigen, dann reißt man auch nicht so schnell (aber natürlich trotzdem manchmal) die Lötpads ab.

Gruß,
Rene
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Fritzler » Di 20. Feb 2018, 10:16

dafür haben wir elektroniker kein Platz für sonen schönne Holzarbeitsplatz :cry:

Alls Vollwerkstofffrickler würde man doch ne ganze Fabrikhalle vollgestellt bekommen ;)
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon video6 » Di 20. Feb 2018, 12:59

Platz ist kostbar oder nicht vorhanden.
Leider
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon ferdimh » Di 20. Feb 2018, 13:42

Ich würde zu dem Heißkleber anraten, das Ding nochmal etwas zu erwärmen, dass der besser fließt. So ist das eher das Äquivalent zur kalten Lötstelle...
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Uli » Di 20. Feb 2018, 14:20

Ich hab meiner Frau auch schon gesagt, dass wenn wir irgendwann einmal ein Haus kaufen sollten, Platz für drei Werkstätten vorhanden sein muss:

    Holz
    Metall
    Elektronik

Sonst spiel ich nicht mit. Lange genug mit den Frickeleinschränkungen einer Wohnung gelebt.
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Re: Gelöst: Auerswald 2206, Netzteil defekt?

Beitragvon Geoschreiner » Di 20. Feb 2018, 14:46

Bezüglich Platz: Wie wäre es mit dem Konzept "Werkstatt mit Wohngelegenheit"? Man muss ja Prioritäten setzen.... ;)
Aber ja, sollte ich mal die Gelegenheit dazu haben, etwas nach meinem Geschmack einzurichten, werden die Werkstätten eine Schlüsselrolle spielen. Eine alte Fabrikhalle wäre mal ein Anfang... :?

ferdimh hat geschrieben:Ich würde zu dem Heißkleber anraten, das Ding nochmal etwas zu erwärmen, dass der besser fließt. So ist das eher das Äquivalent zur kalten Lötstelle...

Ich weiß schon, dass der nicht sonderlich heiß war. Dafür für diesen Zweck angenehm zäh - und nachdem die Anlage nur an einer eher schlecht zugänglichen Stelle ruhig an der Wand hängt, bleibt das so. Das wird nicht wegfallen, der Heißkleber ist eigentlich eh nur Angstzuschlag, nachdem der Elko auf einer Seite ja normal eingelötet wurde.
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