Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Der chaotische Hauptfaden

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Aw: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon PowerAM » Mo 19. Feb 2018, 11:59

Der Autoverwerter im Nachbarort hat Mondpreise. Betreten darf man nur noch das Verkaufsbüro, der Rest ist eingezäunt. Parken nur an der Straße, Fußweg dann nochmal etwa 200 m. Suchst du eine silberne Heckklappe und er hat zufällig eine silberne, dann ist die plötzlich so rar und teuer, dass man schlagartig keine Lust mehr darauf hat. Also nur eine Heckklappe erfragen und beim Farbwunsch "mintgrün" oder irgendwas exotisches nennen. Kommt plötzlich eine silberne, dann mit den Augen rollen und nochmal beim Preis ansetzen. Nur dann geht es einigermaßen in erträgliche Regionen.

Einen weiter entfernten Autoverwerter kenne ich noch. Telefonisch vorab anzufragen, das ist zwar immer eine gute Idee angesichts von rund 30 km Fahrstrecke, allerdings ist es fast unmöglich, dort irgendwen ans Telefon zu bekommen. Wenn es nicht eilt, dann Anfrage per Mail. Die Antwort kommt mit viel Glück noch in der gleichen Woche. Was als verfügbar zugesagt wird, das bekommt man bereits mit Namen und Preis beschriftet bereit gestellt. Und die Preise sind noch moderat. Die Abholung ist so eine ganz flinke Sache.

Wir haben zwei Recyclinghöfe. Einen betreibt die Gemeinde, da lohnt sich das Nachfragen unter Umständen noch. Sachen aus Metallen sind trotz der zur Zeit sehr bescheidenen Schrottpreise nicht zu bekommen. Gebrauchte Ersatzteile für Waschmaschinen sind aber unter Umständen doch zu bekommen. Der Kommunalbetrieb soll keinen Gewinn erwirtschaften, weshalb es durchaus was geschenkt gibt, wenn man speziell genug fragt und einen kompetenten Eindruck macht. Beim privaten Recyclingbetrieb ist aus Prinzip nichts mehr zu bekommen, weil die alles zu Geld machen. Das meiste geht an kommerzielle Rohstoff-Verwerter. Was noch irgendwie für ebay tauglich erscheint, das geht dort hin. Auch wenn es mehrere Monate drin bleibt und nicht verkauft wird. Die dort verlangten Preise lohnen sich für mich nicht mehr.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Nello » Mo 19. Feb 2018, 12:28

Recyclinghöfe sind nun mal keine Schrottplätze. Die Betreiber haben komplett unterschiedliche Ideen im Kopf. Das ist der Unterschied zwischen Beamten und Unternehmern. Der Unternehmer denkt ans Geschäft und kann je nach Laune auch mal großzügig sein. Der Beamte denkt an Regeln und an die Dienstaufsichtsbeschwerde die er sich einfängt, wenn er mal eine Ausnahme macht.

Um das zu verdeutlichen: Kürzlich gab es hier einen Zeitungsartikel über die soeben eingeführte Video-Überwachung aller Recyclinghöfe in der Ortenau. Das war ganz erhellend. Vor ein paar Jahren noch war es wohl gang und gäbe, daß jeder freien Zugang zum Containertauchen hatte. Hat sich niemand dran gestört. Doch dann nahm das überhand, die Höfe wurden regelrecht belagert, Leute belästigt und bedrängt. Hinzu kamen noch ein paar hässliche Unfälle mit für die Betreiber wohl sehr unangenehmen Fragen nach der Haftung. Seither gilt, was auf den Hof rollt, bleibt auch da, da sind die eisenhart.

Leider sind klassische Schrottplätze hier ausgeprochen rar, der nächste Betrieb, der auch an privat verkauft, ist 30 Kilometer entfernt (da geht's übrigens auch nach Kilo, je nach Metallsorte und Tageskurs). Die anderen sind riesige Industriebetriebe (beispielsweise im Rheinhafen in Kehl). Da geht man freiwillig nicht mal durchs Tor, das ist absolut lebensgefährlich.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Desinfector » Mo 19. Feb 2018, 14:41

Recyclinghöfe sind nun mal keine Schrottplätze. Die Betreiber haben komplett unterschiedliche Ideen im Kopf


der Umweltgedanke kanns NICHT sein. Wenn man sich mal anschaut,
wie die Entladungslampen alle behandelt werden... :evil:
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Nello » Mo 19. Feb 2018, 15:23

Natürlich, uns macht so etwas wütend oder traurig. Das fängt ja schon früher an, bei liederlich konstruierten Geräten und der Gewöhnung an Konsumzyklen, die schneller ablaufen als die Mondphasen.
Wir sind aber egal, wir kommen in diesem System nicht vor. Oder halt, doch: als Störgröße, als Lästling, als bemitleidenswerte Spinner. So weit weg ist das nicht, daß zum Betrieb einer Heimwerkstatt eine behördliche Erlaubnis nötig wäre. Die natürlich nur bekommt, wer eine passende Berufsausbildung nachweisen kann. Als Schreiner darfst Du dann keine Drehmaschine, als Dachdecker kein Oszilloskop besitzen. Jedwedes technische Interesse jenseits von Geld verdienen, jede unbetreute Kreativität abseits von VHS und Ergotherapie erregt Misstrauen: So verhält sich kein normaler Mensch. Normale Menschen glauben an Digitalradio und an Serien. Die tun nix. Gar nix.
Aber das ist OT. Schulligung. Nur so viel: Erwartet keine Unterstützung. Denn Ihr werdet nicht als unterstützenswert wahrgenommen. Von Ausnahmen abgesehen.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon IPv6 » Mo 19. Feb 2018, 15:38

Nello hat geschrieben:Um das zu verdeutlichen: Kürzlich gab es hier einen Zeitungsartikel über die soeben eingeführte Video-Überwachung aller Recyclinghöfe in der Ortenau.


Ach, noch einer der in der Ortenau sitzt!
Schade, ich hätte es besser gefunden wenn du einen Schrottplatz empfohlen hättest, ei dem es tollen Edelschrott geschenkt gibt, dann hätte ich da auch mal durchgehen können :D
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon frickler_01 » Mo 19. Feb 2018, 19:08

Was haltet ihr eventuell von der Idee, ne Karte bzw nen Wikieintrag über Schrottplätze anzulegen, die Schrott an den Privatmann verkaufen?
Natürlich nur die, die das ganz öffentlich so machen und nicht nur unter der Hand ;)

Wäre vielleicht ganz Interessant, grob nach Bundesländern sortiert und jeweils mit kurzer Info über Angebot, Öffnungszeiten und Bezahlung.
Falls das zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte, wäre es vielleicht ja auch irgendwie möglich die Infos für Forenmitglieder zu beschränken (z.B in einem moderierten Sammelthread)

Nur so ein Gedanke :)
MfG frickler
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Anse » Mo 19. Feb 2018, 19:47

IPv6 hat geschrieben:
Nello hat geschrieben:Um das zu verdeutlichen: Kürzlich gab es hier einen Zeitungsartikel über die soeben eingeführte Video-Überwachung aller Recyclinghöfe in der Ortenau.


Ach, noch einer der in der Ortenau sitzt!
Schade, ich hätte es besser gefunden wenn du einen Schrottplatz empfohlen hättest, ei dem es tollen Edelschrott geschenkt gibt, dann hätte ich da auch mal durchgehen können :D
Hier auch, zwar nicht Ortenau aber südlichste Spitze von Lk RA. Die Grenze ist in Sichtweite ;)
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Pythonm » Di 20. Feb 2018, 12:35

frickler_01 hat geschrieben:Was haltet ihr eventuell von der Idee, ne Karte bzw nen Wikieintrag über Schrottplätze anzulegen, die Schrott an den Privatmann verkaufen?
Natürlich nur die, die das ganz öffentlich so machen und nicht nur unter der Hand ;)

Wäre vielleicht ganz Interessant, grob nach Bundesländern sortiert und jeweils mit kurzer Info über Angebot, Öffnungszeiten und Bezahlung.
Falls das zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnte, wäre es vielleicht ja auch irgendwie möglich die Infos für Forenmitglieder zu beschränken (z.B in einem moderierten Sammelthread)

Nur so ein Gedanke :)
MfG frickler


Ich finde das eine gute Idee, hätte sogar einen Eintrag parat: Fa. Paßvogel in HH [url]metallefüralle.de[/url]

Gruß,
Martin
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Roehricht » Mi 21. Feb 2018, 03:18

Hallo,
Ich finde das eine gute Idee, hätte sogar einen Eintrag parat: Fa. Paßvogel in HH [url]metallefüralle.de[/url]


Der ist ja gleich um die Ecke von der Firma Hoffmann Schrotthandel, Mühlenhagen , da kann man Elektronik und Metall kaufen. Wenn man freundlich fragt darf man auch Teile ausbauen.
Zu Empfehlen ist auch die Firma Fabian in HH Stellingen in der Reichsbahnstrasse und die Firma Heinz Bollow in HH- Harburg im Hafen. In Geesthacht gibts die Firma Östereich. Der war bislang auch immer zugänglich. Es gibt noch ein paar weitere, bei denen weiss ich nicht genau wie die das handhaben.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Desinfector » Mi 21. Feb 2018, 09:02

Es muss nicht immer ein klassischer Schrottplatz sein.

Ich kenne hier in der Gegend eine Sanitärbude, auf dessen Hof immer recht viel Schrott steht.
Was halt bei den Leuten so ausgebaut wird.
Da kommen dann auch so ganze Heizungskessel, Brenner und so zusammen.

Manchmal sieht das Zeug so gut aus, dass man sich fragt warum eigentlich wurde das ausgebaut.
(Klar, wegen der "inneren Werte" und so, politisch gewollt)

Steuerkisten daraus, Brennerdüsen, Pumpen, Lüfter und sonstige Elektroteile lassen sich gut weiter verwursten.
das ist da bisweilen so verlässlich, dass ich mir sage:
hmm, da könnte mal ein Kippschalter rein. Nach dem Spaziergang zu diesem Hof hab ich mehrere.

Man muss bei solchen Buden einfach nur Fragen, schlimmeres als ein "Hau ab" kannst nicht kriegen
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Mista X » Mi 21. Feb 2018, 09:52

So gestern aufm Wertstoffhof hier in Hückeswagen gewesen. Leider war der Container ziemlich leer...

Pluspunkte:
E Schrott komplett überdacht
Stellplatz nicht einsehbar vom Wärterhaus aus
Ist mir egal Mentalität der Mitarbeiter. Durch beiläufige Frage herausgefunden.
Container hinten offen und frei begehbar

Dadurch erstmal ne Saeco Espresso Maschine und ne Kompaktanlage ausm Container geholt.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Desinfector » Mi 21. Feb 2018, 16:17

ich würde aber immer mit Kameras rechnen.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Virtex7 » Mi 21. Feb 2018, 17:50

dagegen hilft ein IR Sichtgerät oder eine Thermocam.
Die Nachtsicht-Scheinwerfer der Cams strahlen derart massiv, dass schon ein GEN0 Sichtgerät zur Leuchtfackel wird.

Geld für rein passive Nachtsicht-Überwachungscams werden die nicht haben... :lol:
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Mista X » Mi 21. Feb 2018, 21:34

Hm mich Latte was die da rumfilmen... so lange da keiner sofort mit "HALT STOP das ist unseres" angerannt kommt und mich damit meint hab ich da die Ruhe weg.
Ich hab jedenfalls nur eine Kamera am Torbereich gesehen, sonst war nix zu sehen.
Außerdem rannte da nur eine Dame rum die ein wenig auf Platzanweiserin gemacht hat und die Papppresse ab und zu eingeschaltet hat - sonst war kein Personal zu sehen.

Wichtig: Auto möglichst mit voller Breitseite zum E Schrott parken als Sichtschutz.

Außerdem... TTV - Tarnen, täuschen und verpissen.

Taktik hierbei:
Auto gut beladen mit Schlachtgut
Platzwart kommt angedackelt und erwischt dich beim Containertauchen -> schlecht go to A
Platzwart kommt vorbei und sieht volle Karre mit Kram und du stehst daneben und kramst drin rum etc. -> Gut, go to B
A) Rausreden nach dem Motto wusst ich nicht, tschuldigung etc. und einen auf "Ich legs wieder zurück" machen.
Ein schweres Ding nehmen und schwer ackernd wieder zurück schleppen - Zeit schinden ist hier das Stichwort. Wird es dem Platzwart irgendwann zu blöd da rumzustehen und dir beim schwitzen zuzugucken und geht wieder -> Win! Auto zu machen, einsteigen vom Platz tuckern, Rest behalten der drin blieb.
Getestet -> Klappt!

B) Unauffällig weiter am Auto kramen und leise fluchen. Platzwart nicht beachten!!
Falls angesprochen -> Dir ist was wichtiges unter den Sitz / Kofferraumritze gefallen und du musst das jetzt suchen.
Platzwart kein Interesse und geht wieder -> Win!
Platzwart bietet Hilfe an -> Dankend ablehnen, du möchtest das nicht das jemand fremdes in deinem Wagen rumwühlt.
Ab hier: Nach 2 Minuten vom Platz rollen mit vollem Wagen.
Getestet -> Klappt!

Spezial Taktik:
Klappt nur mit 2 Autos
Auto A "Dieb" fährt auf den Platz und steuert E Schrott an - Platzwart der da ist, ist auf Zack und bekannt für schlechte Laune.
Auto B "Ablenker" fährt auf den Platz - vorzugsweise voll mit viel Spezialzeugs wie Farben, Batterien, Kleinkrams etc.
B verursacht fiese Ablenkung in Form von: Wo muss ich den Saukrams hier entsorgen usw. oder ein Haufen Kleinkrams fällt möglichst geräuschvoll über den Hof und verteilt sich -> Hilfe erbeten!!
A räumt E Schrott leer und fährt -> B dannach
Klappte auch.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon RMK » Do 22. Feb 2018, 13:54

das wird ja schon fast generalstabsmässig hier... :-)

wärs nicht einfacher einen eigenen Recyclinghof aufzumachen? *g*
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Pi² » Do 22. Feb 2018, 15:33

wärs nicht einfacher einen eigenen Recyclinghof aufzumachen? *g*


Haben die meisten hier schon... sie nennen das dann "Werkstatt"... (duck und renn :twisted: )


LG
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon RMK » Do 22. Feb 2018, 16:12

Pi² hat geschrieben:
wärs nicht einfacher einen eigenen Recyclinghof aufzumachen? *g*

haben die meisten hier schon... sie nennen das dann "Werkstatt"... (duck und renn :twisted: )
LG


ich weiss, ich weiss. ein "echter" Recyclinghof bei dem die Leute freiwillig haufenweise Rohmaterial
anliefern würden wäre definitiv mein Untergang.... :-)
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon MichelH » Do 22. Feb 2018, 20:00

Heute mal wieder meinen Schrotti besucht. Größtenteils konnte ich mich zurückhalten aber dann lagen da vier fette Seitenkanalverdichter 8-) schnell den schönsten rausgesucht und dem Schrotti klar gemacht das ich dafür nicht 2,-/Kg bezahle.
Hab den dann für nen fuffi bekommen. nicht billig aber deutlich günstiger als sonst wo ;)

Der kleine Klops wiegt über 50Kg und hat 2.2Kw


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Blöerweise hatte ich gerade keinen 16A CEE stecker mehr zum testen da :lol: also die Kabel direkt an meine Dieselorgel geklemmt und Feuer frei! Rennt die kiste :mrgreen:
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon video6 » Do 22. Feb 2018, 20:03

DAS sind bedrohliche Mengen :-)
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon MichelH » Do 22. Feb 2018, 20:05

Das ist ja nur der Motorenhaufen :D Der hat ähnliche haufen auch noch mit Kabeln (teilweise neue 50-100m ringe), Blechen, Benzin u. Dieselmotoren und viele andere schöne sachen.
So richtig schöne sachen bewahrt der auch vor den Haufen und lagert die in seiner Halle. da stehen die dann trocken
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Lukas94 » Do 22. Feb 2018, 20:29

Oh man, wenn ich das hier lese, wie manche Schrottis drauf sind...
Ich weiß schon, warum ich eigentlich immer einen Blick in unsere Schrottboxen in der Firma werfe, bevor der Schrotthöker kommt....
Und den letzten Schaltschrank, den ich demontiert habe, hab ich direkt in der Mittagspause um Schütze, Stromwandler und noch ein bisschen anderes nützliches Zeug erleichtert :D War anschließend auch viel einfacher auf den Anhänger zu wuchten :D
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon frickler_01 » Do 22. Feb 2018, 20:30

MichelH hat geschrieben:Heute mal wieder meinen Schrotti besucht. Größtenteils konnte ich mich zurückhalten aber dann lagen da vier fette Seitenkanalverdichter 8-) schnell den schönsten rausgesucht und dem Schrotti klar gemacht das ich dafür nicht 2,-/Kg bezahle.
Hab den dann für nen fuffi bekommen. nicht billig aber deutlich günstiger als sonst wo ;)


Oha, der sieht ja cool aus 8-)
Verkauft der ganz offiziell an Privatleute? Willst du sagen, wo der ist?
MfG frickler
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon Roehricht » Do 22. Feb 2018, 20:41

Hallo,

Geld für rein passive Nachtsicht-Überwachungscams werden die nicht haben... :lol:


Da kennst du mein Schrotter nicht. Der hat auf seinem Platz allerhand Hi-Tek Gedöns angebaut. Nicht nur Nachtsicht Kameras mit Restlicht Verstärkern. Die Software kann die KFZ Kennzeichen direkt lesen und Gesichter erkennen.
Dann hat er sich son Apparat besorgt wie man es aus den CSI Krimis kennt. Ein Massenspektrometer als Handgerät. Das hält er an das angeliefertes Material und schon hat er die Zusammensetzung vom Schrott ... Was das Teil gekostet hat wollt er mir nicht sagen.
Hitech Heinzi eben.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon MichelH » Do 22. Feb 2018, 20:44

frickler_01 hat geschrieben:
Oha, der sieht ja cool aus 8-)
Verkauft der ganz offiziell an Privatleute? Willst du sagen, wo der ist?
MfG frickler


Jo alles ganz offiziell.
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Re: Schrottplätze als Materialquelle Eure Erfahrungen

Beitragvon frickler_01 » Do 22. Feb 2018, 20:51

MichelH hat geschrieben:
frickler_01 hat geschrieben:
Oha, der sieht ja cool aus 8-)
Verkauft der ganz offiziell an Privatleute? Willst du sagen, wo der ist?
MfG frickler


Jo alles ganz offiziell.
Andreas Sandern in 49744 Geeste / Dalum

Oha, das ist ja fast in erreichbarer Nähe zum Treffen... ^^
Danke, jetzt komm ich auf wirklich offensichtliche, doofe Gedanken :lol:
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