VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Der chaotische Hauptfaden

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VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 21:26

*mein Handy klingelt*

"Sagmal, kannst Du mal nach meinem Auto gucken, das bremst komisch"?

"Na klar".

OK, hingeschüsselt, eingestiegen und gefahren.
Erst war alles normal. Gut - ihr Lupo bremst nicht so
giftig, wie mein Passat. Ist schon klar.....

OK - ausm Wohngebiet raus auf die Hauptstraße.

*nach hinten guck, kommt keiner*

"Doro halt dich mal fest, ich mach ne Vollbremsung"

Ich sprach´s, dappte drauf, es machte KNACK und das Pedal
ließ sich aufs Bodenblech durchdrücken.

0,garkeine Bremswirkung!

Ich konnte den Schuhkarton dann mittels Motorbremse und der Handbremse
zum stehen bringen, und vorsichtigst übern Feldweg wider vors Haus schüsseln.
(das waren nur ein paarhundert Meter).

Trotzdem - sowas habe ich noch nie erlebt, und das wünsche ich auch niemanden.

Was war nun passiert? Der BKV ist geplatzt -> auseinandergedrückt.

Bild
(klick für groß)

Habt Ihr sowas schon mal gesehen???
Ich meine - sowas darf doch NICHT, GARNIENICHT passieren...!!!!

Wenn ich dran denke, was dem Mädel hätte passieren können,
wird mir richtig schlecht. Ich könnte Kotzen....

Frage: Hat schonmal jemand beim Lupo nen BKV getauscht? Wie ist das mit dem
Entlüften vom ABS? Kommt man da ran?

Fassungslos,
Dirk
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Re: Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon xanakind » So 25. Feb 2018, 21:50

:o
Wenn der schon ein ABS hat, ist die Karre doch garnicht mal sooooo extrem alt?!
Ich kann deine Panik völlig verstehen.
Ich finde das auch etwas......bedenklich :? :shock:
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon poolizei » So 25. Feb 2018, 21:56

Was auch immer aber das schreit nach RÜCKRUF Aktion das ist KEIN Verschleiß nie nicht garnicht darf sowas passieren!
Ich würde unabhängig des Alters bei VW Vorstellig werden MIT schriftlicher Stellungnahme!
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 22:16

@Philipp:
Ich habe irgendwo nen Scan vom Fahrzeugbrief. Aber wie immer
keinen Plan wo das grade rumliegt.
Die Karre ist von 2000 oder 2001.
Und lieben Dank für die Anteilnahme.

@Polizei:
Ja - das war auch mein erster Gedanke - VW verklagen.
(auch wenn ich die marke mag, und auf vag Fahrzeuge stehe).
Aber bei nem 17 oder 18 Jahre alten Auto lachen die mich doch aus.
Da kommt dann nur ein müdes "Das Fahrzeug hat sein Lebensalter
schon weit überschritten, ich bitte sie....."

Gibt es Reperaturvorschläge?
Der Wagen wird gebraucht, und eine Werkstatt kostet
vermutlich mehr, als er noch wert ist.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon bastelbjoern » So 25. Feb 2018, 22:19

evtl. zu viel Wasser in der Bremssuppe und auf gefroren ?
wann wurde die Brühe das letzte mal gewechselt ?
nicht das man ein Fass aufmacht, und selber schuld ist.....
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon ferdimh » So 25. Feb 2018, 22:21

Die BREMSsuppe sollte aber nicht in dem Vakuumbehältnis des Bremskraftverstärkers sein...
Materialverprödung durch zur Zeit abartig kalte Temperaturen könnte aber einen Teil dazu beigetragen haben.
Ich würde erstmal gucken, dass du einen Ersatzbremstkraftverstärker beibekommst. Der Rest sollte ja noch ok sein... Nach vergangenen Autoschraubaktionen ist irgendwie alles außer Rost immer weniger schlimm als man denkt.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 22:22

Die Bremsflüssigkeit habe ich vor recht genau einem Jahr gewechselt.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Robby_DG0ROB » So 25. Feb 2018, 22:31

Ich hätte eher erwartet, dass das Bremspedal bei so was bricht. Glaube die sind heute ja recht oft Kosten- und Gewichtsgründen aus Plaste. Wobei aber jedes Teil am PKW irgendwann nachgeben kann. Bei einer plötzlichen Vollbremsung kann ebenso eine Bremsleitung brechen oder was auch immer geschehen. Ich wußte gar nicht, dass dieses Modell eine Motorbremse hat. Das habe ich bisher nur mal bei einem Volvo gesehen (unterdruckbetätigte Drosselklappe nach dem Turbolader). Offenbar hat er damit aktiv im Tempomat-Betrieb bremsen können.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 22:35

@Ferdinand:
Heute nachmittag waren es laut dem Thermometer vom Passat
1 Grad Plus.
Selbst wenn es 10 Grad Minus gegesen wären, das muss doch so ein
BKV aushalten können. Menschenskind, wir waren letztes Jahr mit der Gurke
in Österreich im Urlaub, da hatte es 10 Grad unter null.
Auto(immitation) lief einwandfrei.

Guckst Du Hier:

@Robby:

Robby_DG0ROB hat geschrieben: Bei einer plötzlichen Vollbremsung kann ebenso eine Bremsleitung brechen


Ja. Aber wenn EINE Bremsleitung ausfällt, hat man noch eine 2te!
Der Pedaldruck ist dann erhöht, aber man kann NOCH BREMSEN.
Hier ging leider GARNICHTS MEHR.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 22:42

@RObby:
Das Bremspedal ist Metall.
Das ist sauber konstruiert, kann man nix sagen.
Nur daß der BKV aufgibt ist total unlustig.
Motorbremse geht bei jedem Auto.
Runterschalten und hochdrehen lassen.


Nochmal die Frage: Hat das schonmal einer gefixt?
Prinzipiell sollte das ja kein Thema sein.
Habe das vor 15 Jahren mal bei meinem Jetta gemacht.
Aber bei dem Lupo ist halt 0,garkein Platz, zudem hat der ABS.
Wäre also toll wenn man den Hauptbremszylinder nebst
Anschlüssen drinnen lassen könnte.....

Lg,
Dirk
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon video6 » So 25. Feb 2018, 22:49

Wenn der BKV stirbt müsste doch es doch noch ohne Unterstützung bremsen oder täusche ich mich da.
Das es schwer geht ist aber klar aber gar nicht.
Ist doch so wie als wenn der Unterdruckschlauch abfällt.
Scheisse ist es allemal da scheint nicht wirklich Platz zu sein
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 22:56

video6 hat geschrieben:Wenn der BKV stirbt müsste doch es doch noch ohne Unterstützung bremsen oder täusche ich mich da.
Das es schwer geht ist aber klar aber gar nicht.
Ist doch so wie als wenn der Unterdruckschlauch abfällt.
Scheisse ist es allemal da scheint nicht wirklich Platz zu sein



Leider NEIN!!!!
Wenn das Teil platzt, ändert sich die Wegstrecke
Pedal -> Hauptbremszylinder.
Da kannst Du aufs Pedal steigen wie du willst,
letztlich drückst du nur die beiden Hälften auseinander.
Dadurch ergibt sich eben 0,garkeine Bremse
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon xanakind » So 25. Feb 2018, 22:59

Ich kenne das so:
Der Bremskraftverstärker besteht aus 2 Hälften.

An der vorderen Hälfte ist das Bremspedal und an der hinteren Hälfte ist der Bremszylinder.
Hier sind aber nun beide halbteile auseinander gedrückt, sodass auf den Bremszylinder ja garkein Druck mehr gegeben werden kann.
Beim Bremsen drückt man also nur die hintere Hälfte samt Bremszylinder in den Motorraum :(
Ich würde das aber auf jeden Fall mal VW melden.
Von wegen zu alt!
http://www.autoservicepraxis.de/rueckruf-fuer-aeltere-daihatsu-modelle-934493.html
Für Sicherheitsrelevante Mängel kann ein Auto niemals zu alt sein.
Auch wenn ich von VW nichts mehr halte:
Ich denke mal, dass das VW auch so sieht. Zumindest hoffe ich das.

Obelix war schneller...
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Robby_DG0ROB » So 25. Feb 2018, 23:03

video6 hat geschrieben:Wenn der BKV stirbt müsste doch es doch noch ohne Unterstützung bremsen oder täusche ich mich da.


Das würde nur gelten, wenn er belüftet wird, also keine Unterstützung mehr bietet. Vom mechanische Versagen geht man nicht aus bzw. nicht mit höherer Wahrscheinlichkeit als bei den anderen Bauteilen der Bremse.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon video6 » So 25. Feb 2018, 23:05

Alles klar
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon ferdimh » So 25. Feb 2018, 23:30

Natürlich muss das Boot das abkönnen! Ich bezog mich nur darauf, dass das halt das optimale Wetter für "Accidents waiting to happen" ist.
Natürlich hat man bei dem Wetter auch besonders wenig Motivation, zu schrauben.
Zum Komplettausfall der Bremse wurde schon alles gesagt...
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Gobi » So 25. Feb 2018, 23:31

VW wird einen mit Sicherheit auslachen.
Eigenlich sollte man gelegentlich eine Vollbremsung machen um zu testen... nur, wer macht das schon.
Ich hatte das vor Jahrem auch, Vollbremsung (allerdings auf kleiner Seitenstraße), weil meine Frau so DERMAßEN nervte und BUMS aufs Bodenblech durchgetreten. Bei mir hatte sich ein Zylinder in der Bremse so weit rausgeschoben das die ganze Bremsflüssigkeit rausspritzte---- peinlich. Man schaut dann echt dumm.

Ich kann zum Aufwand nichts sagen, vielleicht einfach mal in einer Werkstatt nachfragen, wie schlimm es werden kann...
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Obelix77 » So 25. Feb 2018, 23:50

@Gobi:

Wenn EIN Bremskreis ausfällt, sollte das Auto immernoch gebremst weren können.
Darum sind ja die Bremsen quasi Diagonal verbunden.
Also BK1 Vorne Links ud hinten Rechts,
BK2 Vorne Rechts und hinten Links.

Hier hilft "Pumpen", alswo mehrfach bremsen.

Beim Ausfall eines Bremskreises erhöht sich der Pedaldruck,
aber das KFZ lässt sich immer noch nach "null" bremsen.

Bei mir war das Problem, daß die Bremse GAR NICHT mehr reagierte....
(aisser dem Motor und der Parkbremse)

Lg, Dirk
Zuletzt geändert von Obelix77 am Mo 26. Feb 2018, 00:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Joschie » So 25. Feb 2018, 23:56

Hallo Dirk,

um es gleich vorweg zu schicken, ich habe bisher noch keinen Lupo unter den Fingern gehabt.

Zu erst mal, so ein Fehler darf nicht vorkommen und da ist es egal wie alt das Auto ist.
In diesem Fall würde ich evtl. einen KFZ-Sachverständigen einschalten bevor ich an den Hersteller trete.
Lass diesen Fehler mal bei 150 auf der Autostrada vorkommen, was ist dann?
Hat schon mal jemand im Serviceleitfaden seines Autos den Eintrag "Bremskraftverstärker muss alle X Jahre getauscht werden " gefunden?
Ich noch nicht, einzig das die Bremsschläuche alle X Jahre getauscht werden sollen.
Und noch was, bei dem von dir geposteten Bild sieht mir das nicht nach Verschleiß (in Form von Rost ectr.) aus, ich würde hier auf einen Fertigungsfehler tippen -> Daher Sachverständigen + evtl. Rechtsbeistand einschalten.
Evtl. ADAC Mitglied? Die ham auch eine Rechtsabteilung.

Was den Hersteller dieser Blechschüssel angeht so habe ich dank meines Arbeitgebers eine massive Abneigung zu Produkten aus diesem Konzern.


Zur Reparatur, wie gesagt bitte vorher einen Sachverständigen konsultieren da dann im Umkehrschluss m.E.n. eine Reparatur auch sehr umsonst sein dürfte.
Wenn Ihr das selbst reparieren wollt, geh davon aus das das ein haufen Aufwand wird so wie dein Bild aussieht.

Grüße
Josef

p.s. Das sieht ganz gut danach aus als ob die Bördelung oder Verklebung fehlerhaft ausgeführt wurde. Ich sag nur José Ignacio Lopez.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Gobi » Mo 26. Feb 2018, 01:33

Ich verstehe aber das Foto nicht ganz, was man da sieht ist doch nicht der Hauptbremszylinder sondern die , wie nennt man das? "Dose mit der Membran" oder sehe ich das ganz falsch? Das heißt eigentlich müsste es noch bremsen, nur ohne Verstärkung - also bei meinem Auto ist das zumindest so, und bei unserem Opel auch. Kennt man ja, wenn man versucht ohne "Motor an" zu bremsen. Es müsste also eigentlich noch was anderes kaputt gegangen sein.

EDIT:
Obelix77 hat geschrieben:
video6 hat geschrieben:Wenn der BKV stirbt müsste doch es doch noch ohne Unterstützung bremsen oder täusche ich mich da.
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wie gesagt, das kenne ich nicht so - ich kenne mich aber auch wirklich nicht so gut aus
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon ferdimh » Mo 26. Feb 2018, 01:39

Es müsste also eigentlich noch was anderes kaputt gegangen sein.

Das stand doch oben schon mal... Der Hauptbremszylinder ist am Bremskraftverstärker fest. Wenn der Bremskraftverstärker total auseindanderfällt (also Desintegration des Gehäuses, wie hier zu sehen), dann baumelt der Hauptbremszylinder nur noch (am abgerissenen Gehäuseteil) in der Gegend rum. Das Versagen des Bremskraftverstärkers ist verglichen damit fast vollkommen egal.
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon itchy » Mo 26. Feb 2018, 03:38

Moin,

mein Beileid, das ist echt mal ne heftige Sache.

Auch meine Meinung: das darf niemals passieren - unabhängig vom Fahrzeugalter.

Im Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer kann ich Dich nur ermuntern, dem wunderbaren Beispiel von "gonium" zu folgen: "make them famous".

Zum Glück hat der Fall keine schockierenden Auswirkungen - aber bei entsprechendem Publikum dürfte auch VW ein Interesse daran entwickeln das Problem zu ...äh...naja...verschleiern :roll:

Selbst geschraubt hab ich an einem Lupo nie, daher leider keine sachdienlichen Hinweise zur Reparatur :(
Ein Freund hat AutoData im Einsatz - bei Bedarf kann ich davon Screenshots jagen gehen.

VG,
Holger
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Mirqua » Mo 26. Feb 2018, 07:24

Ich halt ja nicht viel von Auto-Bi....; hatten mir aber bei einer Kulanzfrage auch mal helfen können.
Wenn die sich darauf stürzen und das erst mal bei denen in der Zeitung landet.
Man muß sich halt vorher im Klaren sein was für ein Fass man aufmacht.
Sieht der Wagen sonst gepflegt aus, kein Problem, ist der aber "abgeritten" sollte man ruhig bleiben.
Mann wie alt war mein T3, ohne so einen Sch....
MfG
Andreas
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Nicki » Mo 26. Feb 2018, 07:47

Mirqua hat geschrieben:Mann wie alt war mein T3, ohne so einen Sch....

Dafür hatte der ein unterdimensioniertes Getriebe mit Käfertechnik ;)
Mit dem Trümmer hatte ich schon mehrfach das Vergnügen :(
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Re: VW Lupo 1.0 - Bremse im Arsch. Aber sowas von!

Beitragvon Mirqua » Mo 26. Feb 2018, 08:20

Stimmt, nach 400 Tausend Km bei mir hatten Motor und der 5. Gang fertig. :D
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