Ersatz für Tantal-Elkos/Tektronix 7704A Reparatur

Der chaotische Hauptfaden

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Ersatz für Tantal-Elkos/Tektronix 7704A Reparatur

Beitragvon Taunusbär » Sa 3. Mär 2018, 22:32

Hallo

Was ist denn nach eurer Erfahrung ein haltbarer Ersatz für die bekannten grünen blauen und roten Tantalperlen, die sich gerne in diverser Messtechnik aus den
70ern und 80ern befinden.

Konkret geht es um ein Tektronix 7704A das ich defekt bekommen habe.
20180228_171152s.jpg

Dort hatte sich beim Vorbesitzer bereits ein Elko verabschiedet, nachdem das Netzteil wieder läuft hat es den Nachbarn mit Rauch und Gestank dahingerafft :D
20180228_161033.jpg


Wieder Tantal einbauen ?
Die gleiche Bauform von Angelika oder die gelbe SMD-Variante ?

Viele Grüße
Zuletzt geändert von Taunusbär am Fr 30. Mär 2018, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon andreas6 » Sa 3. Mär 2018, 22:37

Alle Elkos an Speisungen durch gepolte Aluelkos ersetzen. Dort ist Tantal nicht sinnvoll. Mein Dolch 64300 hat etwa 130 Elkos verschlungen. Und seitdem brennt er auch nicht mehr...

MfG. Andreas
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon barclay66 » So 4. Mär 2018, 12:17

Hi,

oder organische Polymerkondensatoren. Die haben noch niedrigeren ESR als Tantal und es gibt sie in SMD und bedrahtet. Leider aber etwas teuer. Man kann nur Glück haben, dass man manchmal einen Posten günstig bei eBay und Co. abgreifen kann. Ich habe dort mal 500 Stück 47uF/25V für unter 10€ bekommen...

Gruß
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Matt » So 4. Mär 2018, 12:20

stinknormale Elko reicht in Tek locker aus.. Ich schnmeisse auch Tantal fast immer aus dem Tek.. Grund für Tantal-Rausschmiss hast du schon erlebt ;-)

Diese Tek stammt aus Zeitalter, wo man verschwenderisch Tantal verbaut, ohne echte technische Notwendigkeit. Das Ärä ist dank explodierte Tantal-Preis beendet.

Ich HASSE Tantal in M&M Verpackung..

Grüss
Matt
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Kuehnetec » So 4. Mär 2018, 12:49

Vernüftige Marken 105° Low ESR Elkos z.b von Panasonic FR oder FR Serie nehmen.
Die hat auch Reichelt die im Programm.

Auch keine NOS Tantals in der Bucht oder aus Opas-Bastel-Handlager kaufen
diese Tantals verfaulen auch wenn sie nur gelagert werden und beim ersten Spannung anlegen
gehts in Richtung 2-beinige Brücke mit Gestank!

Mfg Andreas
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon ferdimh » So 4. Mär 2018, 13:07

Diese Tek stammt aus Zeitalter, wo man verschwenderisch Tantal verbaut, ohne echte technische Notwendigkeit.

Nunja... Tantals waren ja ähnlich wie gewisse "tropenfeste" Kondensatoren einige Zeit lang der heilige Gral der Zuverlässigkeit. Dass sie keine hohen Spitzenströme vertragen, stand zwar überall, wurde aber ignoriert, denn die Dinger sind ja soooo zuverlässig.
Die gute Nachricht ist: Was jetzt nicht explodiert ist, hat gute Chancen, zu halten.
Die zweite gute Nachricht ist: Was explodiert ist, findet man schnell...
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Landjunge » So 4. Mär 2018, 13:53

Kuehnetec hat geschrieben:Vernüftige Marken 105° Low ESR Elkos z.b von Panasonic FR oder FR Serie nehmen.
Die hat auch Reichelt die im Programm.


Genau das wäre auch mein Vorschlag gewesen. Benutze ich persönlich eigentlich nur bei Gerätschaften die lange halten sollen.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Taunusbär » So 4. Mär 2018, 14:47

Danke !
Dann werde ich das so machen.
Die beiden unteren sind auch Tantal ?
Tantal.jpg

Den oberen (normaler Elko) hab ich mal bei Reichelt mitbestellt, generell ist die Auswahl an hochwertigen Axial-Elkos sehr dünn, die RIFA sind halt teuer.

Der Rot markierte im Netzteil ist auch ein Tantal, was die sich bei der Kapazität (8,33µF) gedacht haben ?
Abgestimmt auf die Induktivität dahinter ?
REC.jpg


Panasonic FR hab ich hier, aber auch FC-Serie.
Dann gibt es noch FM, die sind wohl der FR Serie vergleichbar, haben noch eine Automotive Zulassung.

Viele Grüße
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon andreas6 » So 4. Mär 2018, 15:09

Die beiden unteren C auf dem Bild sind auch Tantal-C, aber eine gewöhnlich sehr langlebige Bauform. Mir ist noch keiner davon verreckt.

Krumme Werte ersetzt man durch heute übliche, die etwas größer sein dürfen. Eine solche x,yy-Kapazitätsangabe ist bei Elkos damaliger Produktion ohnehin sehr fragwürdig. Elkos streuen ordentlich, so etwas würde man heute gar nicht erst aufdrucken. Obwohl man sie heute recht nahe am Nennwert bauen kann, die Herstellung ist wesentlich genauer geworden.

MfG. Andreas
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Landjunge » So 4. Mär 2018, 15:12

Taunusbär hat geschrieben:Der Rot markierte im Netzteil ist auch ein Tantal, was die sich bei der Kapazität (8,33µF) gedacht haben ?


Würde ich mal mit 10µF probieren. Achte aber drauf das du die angestrebte Ausgangsspannung von 54V nicht zu weit überschreitest. Sollte ja eintreten bei mehr Glättungskapazität.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon ferdimh » So 4. Mär 2018, 15:22

8,22µF oder 8,33µF, je nach dem wie man das liest, sieht für mich nach einem Faulheitscode für "8µF und dann noch 220nF" aus.
Der Kapazitätswert ist an der Stelle jedenfalls nicht kritisch und am Siebkondensator eines solchen Drecksauschaltnetzteils sollte kein signifikanter Ripple auftreten. Daher sollte hier maßlose Eskalation der Kapazität kein Problem darstellen.
Ich würde in der Anwendung (wies aussieht ohne Regelung) aber eher einen Keramikhaufen verbauen. Der darf dann von der Kapazität her auch etwas kleiner sein.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon ESDKittel » So 4. Mär 2018, 15:32

Taunusbär hat geschrieben:Der Rot markierte im Netzteil ist auch ein Tantal, was die sich bei der Kapazität (8,33µF) gedacht haben ?

Schau mal in die Part List vom SM, da steht in der Regel was da hin soll.
Hab auch schon Angaben wie 1250µF -0% +150% gesehen...kann sein daß da die absolute Mindestkapazität für sinnvollen Betrieb angegeben ist.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Taunusbär » So 4. Mär 2018, 17:04

Die 54 Volt gehen zur Steuerung und sind die Spannung auf die sich die Regelung bezieht.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon shaun » Mo 5. Mär 2018, 00:23

Ich wechsle auch regelmäßig Tantalperlen, entweder weil sie einen Schluss haben, ob nun mit oder ohne Gestank (passiert auch bei hochimpedanteren Schaltungen, ist nicht nur eine Frage von Stromspitzen) oder um das künftig zu vermeiden.
Auf kritischen Versorgungsleitungen nehme ich low ESR, im Signalweg (Audio) gute Al-Elkos. Axiale Tantals, trocken und nass, halten in alle Regel gut durch.
Zu dem axialen Elko oben: ich steh darauf, axiale Elkos auch gegen solche zu tauschen, wenn in "restaurierten" Geräten radiale Elkos irgendwie anstelle von Axialen eingebaut sind kriege ich eine halbe Krise. Gute axiale Elkos gibt es von Nichicon oder Vishay, inzwischen anscheinend wieder mal Sprague.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon sysconsol » Mo 5. Mär 2018, 20:46

Aus radialen Elkos kann man axiale machen, indem man sie legt, ein Anschlussdraht am Körper entlang führt
und einen Schrumpfschlauch überzieht.
Eventuell muss der eine Anschlussdraht noch verlängert werden.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Taunusbär » Di 6. Mär 2018, 01:11

Könnte man, aber ich halte es da wie Shaun ;)

Die Kiste war anscheinend schon mal irhendwann beim Service (Tektronix Karlsruhe) die haben statt 8,22 schon 10µF eingebaut :D
Richtig lustig wird es inzwischen mit den Kameraden...
Mallory.jpg

Sowas mit Schraubanschluss in passender Größe mit 19,irgenwas Rastermaß zu finden... ich habs aufgegeben, jetzt löt ich halt welche mit Snap In montage ein.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Stitch » Di 6. Mär 2018, 04:55

nur eine reingeworfene meinung meinerseits , ich persönlich hab eiiiiigentlich weniger ärger mit tantal kondis ... sondern eher mit elektrolytbechern , besonders smd becher aus den 90ern (z.b. in videokameras) die pissen sich ein , sie stellen dan nicht nur ihre funktion ein , nein wenns hart auf hart kommt zerstören sie anliegende leiterbahnen oder ätzen sogar ganze beinchen von ics und anderem weg


tantal hingegen hmm naja 1 einzelner fällt mal aus oder "köpft sich" , ausgetauscht und alles wieder gut
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Matt » Di 6. Mär 2018, 07:08

jap. SMD Elko aus frühe 90er Jahre ist eine Spezialfall, da du viel mit Camcorder beschäftigt, stoplerst du öfter darüber. Besonders asiatische Ursprung ist betroffen. Lukas, wenn du öfter mit ältere Gerät mit viele Tantal beschäftigt wirst, dann würdest du auch ihm nicht möge.

Das SMD Elko wird auch in frühe Tek TDS500er Familie verbaut und hab auch viel zu reparieren wegen untergebrochene Leiterbahnen und gammelige IC.

Alte Tantal schmeisse ich raus, weil alte auch schon gefährlich werden könnte (Brand &/ Überlast) Mir ist mal Leiterbahnen mit abgebrannt und bei andere Gerät hat Tantal (vor Überstromsicherung) diskrete Spannungsregler gekillt . Dann hat Längstransistor sich durchlegiert und Schaltung bekommt ~45V anstelle 20V -> 80% Halbleiter geschrottet.

@Martin
Dicke Elko, lass den in Ruhe..ist selten, sehr selten kaputt.

Grüss
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon uxlaxel » Di 6. Mär 2018, 17:45

Taunusbär hat geschrieben:Könnte man, aber ich halte es da wie Shaun ;)

Die Kiste war anscheinend schon mal irhendwann beim Service (Tektronix Karlsruhe) die haben statt 8,22 schon 10µF eingebaut :D
Richtig lustig wird es inzwischen mit den Kameraden...
Mallory.jpg

Sowas mit Schraubanschluss in passender Größe mit 19,irgenwas Rastermaß zu finden... ich habs aufgegeben, jetzt löt ich halt welche mit Snap In montage ein.

sicher das diese elkos überhaupt kaputt sind? ich kenne kaputte elkos eigentlich nur von moderner unterhaltungselektronik und die alten frolyt und roederstein-elkos im kunststoffbecher (aus den ende der 70er jahre). in den frühen 90ern gab es wie gesagt dann auch noch mal paar probleme mit kleinen elkos, aber so große becher sind mir noch nie als defekt untergekommen. hat aber nichts zu heißen ;)
achja, 19,irgendwas millimeter sind ein dreiviertel zoll, siehe auch steckverbinder für netzspannung. 3/4" ist ein relativ gängiges maß für alles mögliche. fingerbreite eben ;) (daumen hat ja 1")
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon andreas6 » Mi 7. Mär 2018, 09:10

Es gibt auch mal taube große Elkos. Das 1978er Rema toccata, an dem ich noch baue, fiel u.a. durch eine unsymmetrische und brummige Endstufenversorgung auf. Dafür sind zwei 4700er Becherelkos mit Schraubfuß und Lötösen im Netzteil zuständig. Einer von beiden war nahezu taub und wurde durch vier parallele vermessene axiale 1000er am gleichen Einbauplatz ersetzt. Die sind nicht ganz so alt, haben zusammen aber mehr als die Nennkapazität des tauben Originals. Seitdem ist die Versorgung symmetrisch und ruhig.

MfG. Andreas
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Name vergessen » Mi 7. Mär 2018, 20:22

In dem Fred zum V1000 hatte mal jemand ausgelaufene große Becherelkos. In einem Wega-Receiver war auch mal einer ausgetauscht worden. Es gibt wohl nichts, was es nicht gibt, kommt aber wohl eher selten vor (evtl., weil davon auch nicht 100, sondern 2 in Geräte wandern). Nachmessen, ggfs. vorsichtig formieren und drin lassen, wäre mein Ansatz.
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Taunusbär » Do 8. Mär 2018, 22:03

Die beiden großen dürfen bleiben, sind ja auch nicht defekt.
Dafür hat sich das Netzteil mal wieder anders entschieden und pulst. :evil:

Laut Bauteiletester hat der eine Schalttransistor eine Stromverstärkung (hFE) von 27 und der andere von 4, das kommt mir komisch vor.
Immerhin hab ich die TEK Nummer (151-0368-01) auf 2N6308 umgeschlüsselt bekommen, wobei sphere.bc.ca MJ13015 als Ersatz verkauft.
Mal die Datenblätter anschauen...
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon andreas6 » Do 8. Mär 2018, 22:26

Wer misst, misst Mist. So schlechte Transistoren gibt es gar nicht. Stromverstärkungen von wenigstens knapp dreistellig bringt noch jeder irgendwie dotierte Dreibeiner.

MfG. Andreas
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon zauberkopf » Do 8. Mär 2018, 22:29

Nur mal kurz meine bescheidene Meinung zu Kondensatoren allgemein :
Egal welcher Hersteller, oder gar Technologie : Jeder hat mal ziemlichen Bockmist gebaut, der dazu führt, das ggf wirklich Sinn machen kann, alle Kondensatoren aus einem Gerät rauszurupfen !

z.B. den frühesten Bockmist habe ich bei einer GRC9 aus den 50ern gesehen : Da hatten alle 10nF Folien-C's ne gespaltene Persönlichkeit... und das konnte man denen sogar ansehen !
Das gleiche Gerät aus einer anderen Serie ( oder es war mal im Service).. lief auf Anhieb ( und steht auf meinem Schreibtisch) .
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Re: Ersatz für Tantal-Elkos

Beitragvon Matt » Do 8. Mär 2018, 22:41

Ja
Das Geschichte mit Stromverstärkung von Transistor.

Bist du dir sicher, dass es tickt und nicht summt? Wobei schnellere ticken und zirpen schon auch zum Transistor mit mangelende Stromverstärkung führt.

Transistor mit zu wenige Verstärkung führt zum summende Netzteil. Ich hatte das mit 7904 gehabt. Neue Transistor stammt irgenwelchere Telefonzentrale, 2N6678.
Transistor verliert bei grössere Strom ihre Stromverstärkung auf hFe von 4 und dann Oszillation reisst ab , das wiederholt so schnell, dass man "summen" wahrnihmt und startet erst mit 2x Einschübe erst nach einige Minute (sobald Transistor erwärmt wird -> höhere hFe)

Das ist was ich nennen würde: Arschlochfehler.

Grüss
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