exotische NH-Sicherungen

Der chaotische Hauptfaden

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exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Di 6. Mär 2018, 18:21

Hallo zusammen

Bei uns in der Hauptverteilung gibt es solche Sicherungstrennschalter und zwar gleich 5 Stück!
Baujahr dürfte ca. 1940 sein
Mir sind nun die Ersatzsicherungen ausgegangen und die sind scheinbar nirgends mehr zu bekommen.
Besonders die Größen 125A und 160A brauche ich dringend sonst sitzen wir irgendwann im dunkeln...

Weiß jemand wie diese Dinger heißen oder wo man sie bekommt oder hat vielleicht noch ein paar davon im Keller liegen?

Folgende Versuche sind schon gescheitert:

1. Den Schmelzleiter und den Sand von einer NH2-Sicherung in das Gehäuse der alten Sicherung zu verpflanzen
Der Schmelzleiter muß an zwei Messingscheiben gepunktschweißt werden.
Danach müssen die Scheiben mit einem Spezialwerkzeug in Position gehalten werden um sie anschrauben zu können.

2. In eine NH2-Sicherung 2 Löcher in die Messer gebohrt und sie in den Deckel vom Trenner geschraubt.
Die Klappe lässt sich nicht schließen weil bei der NH-Sicherung der Anschluss nicht ausser Mitte ist.

3. Überlegungen die Schaltanlage auf moderne Trenner umzubauen, scheitern an der zu langen Abschaltzeit, da
Stromschienen bearbeitet werden müssen, die abgehenden Kabel dann zu kurz werden und die neuen Trenner
in die Schalttafel eingepasst werden müssen
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Di 6. Mär 2018, 18:34

und so sieht das ganze von hinten aus:
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Chemnitzsurfer » Di 6. Mär 2018, 18:36

passen die vom Lochabstand?
https://de.rs-online.com/web/p/sicherun ... n/1568686/
Ansonsten schreib mal siba an, die haben glaub ich auch Sondertypen
http://www.siba.de/front_content.php?idcat=13
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon duese » Di 6. Mär 2018, 18:48

Wäre es evtl. eine Alternative vorne auf den schwarzen Deckel einen NH-Trenner/Sicherungshalter zu montieren, der dann auf die Kontaktmesser adaptiert wird? Dann kann man das ganze Konstrukt runterklappen und müsste an der Schaltanlage selber nix ändern.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon uxlaxel » Di 6. Mär 2018, 19:40

mich würde nicht wundern, wenn es diese sicherungen noch gibt. hast du mal gänge hersteller angefragt? wie wäre es denn, bei der trafowartung mal einen teil der anlage umzubauen? die trennelemente gibt es sicher auf wunsch auch mit längeren kontakten. sag bitte nicht, dass das nichts kosten soll. lg
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon winnman » Di 6. Mär 2018, 19:46

SIBA sollten solche NH Sicherungen haben.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Chefbastler » Di 6. Mär 2018, 19:58

Passt sowas auf den Lochabstand und die Höhe mit den Laschen der Sicherungen?
160A max. ist evtl. auch grenzwertig ausgelegt bei 150A...

http://de.farnell.com/mersen-ferraz-sha ... pd-mi-acce
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Toddybaer » Di 6. Mär 2018, 20:25

Also.....

ich gehe von einer Wichtigen und teuren Anlage aus, wenn das ganze nicht für die Umbaumaßnahmen abgeschaltet werden kann.

Alles Gebastel mit Schmelzleiterumfriemeln, NH Halter auf den Sicherungshalter schrauben, neuen NH Halter in die Verteilung bauen ist alles gebastel, Pfusch, und teilweise nicht zu verantworten.
Gerade wenn die Anlage so wichtig ist, das nicht mal Nachts oder am Wochenende abgeschaltet werden kann, sollte man sich überlegen ob mach die Betriebssicherheit und den Versicherungsschutz auf´s Spiel setzen will.

Meiner Meinung nach dürfen hier nur die passenden originalen Sicherungseinsätze verwendet werden. Allein schon um den Betrieb mit Hinweis auf den Bestandsschutz aufrecht zu erhalten zu können.
Warum braucht ihr da überhaupt so viele Sicherungen? Sollte die elektrische Anlage hinter der Hauptverteilung sich verändert haben, die Nutzung anders sein, oder gar Erweiterungen stattgefunden haben, Ist der Bestandsschutz mindestens fraglich, wenn nicht sogar aufgehoben.

Wenn ihr nicht abschalten könnt, wie macht ihr das denn mit der Wartung? Mich deucht, die Stromschienen könnten mal wieder entstaubt werden. Auch dürften die Isolationswerte der abgehenden Leitungen gelitten haben, wenn dort des öfteren Sicherungen getauscht werden müssen. Immerhin sind die schon ein paar Jahre alt.
Ich behaupte einfach mal das duch Alterung die Isolationsböcke nicht mehr die Kräfte aufnehmen können, die sie aufnehmen müssten, wenn dort mal richtige Kurzschlussströme fließen.
UNd dann steht ihr nicht nur im dunkeln sondern unter Umständen sogar in Flammen. Selbst wenn es nicht brennt, es wird für längere Zeit dunkel bleiben. Denn eine NSHV hat nicht jeder Großhändler auf Lager liegen. Und die Leitungen wird euch vielleicht auch keiner mehr verlängern mögen.

Die neuen Sicherungen können meiner Meinung nach nur ein Notbehelf bis zum Umbau sein.

Versteht mich nicht falsch, die alte Technik ist nicht die schlechteste aber irgendwann ist die einfach aufgebraucht und nicht mehr Zeitgemäß. Das Unfallrisiko mal außen vor. Wer da drin rumfingert, sollte wissen was er tut und ist entsprechend vorsichtig.

Jede Anlage kann man abschalten und umbauen. Alles nur eine Frage der Planung und Vorbereitung. Ganze Krankenhäuser bekommen neue Haupverteilungen. Ich weis wovon ich rede, ich mach soetwas beruflich. Was hängt denn an der Anlage dran? Der Erdrotationsmotor?
Nicht abschalten ist auf jeden Fall bequemer und billiger. Aber Was kostet denn der Ausfall?
Gehen wir mal vom Idealfall aus, und die Hütte brennt nicht ab, sondern nur die NSHV. Elektriker hat Zeit, NSHV ist für einen geringen Aufpreis aus einem andern Bauvorhaben zu bekommen und die Leute schieben Überstunden...
Ich denke wenn mann bissel Gas gibt... eine Woche, vielleicht 14 Tage bis die ersten Lampen wieder angehen. Mit Provesorien und Baustromverteilern vielleicht etwas schneller
Oder ist die anlage so groß, das die von einem Sachverständigen abgenommen werden muss? Dann läßt der das vielleicht garnicht zu das die alten Leitungen wieder genommen werden.....

Ich sollte ncht so viel schwarzmahlen...
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Rial » Di 6. Mär 2018, 20:28

sag bitte nicht, dass das nichts kosten soll.


Das sieht mir daoch sehr nach Industrie aus.
Wenn es nix passendes mehr gibt,dann muß halt
mal Geld investiert werden ! :roll:

wie wäre es denn, bei der trafowartung mal einen teil der anlage umzubauen?
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Mi 7. Mär 2018, 10:58

Vielen Dank Chemnitzsurfer!
Ich habe mir ein Muster von diesen britischen Industriesicherungen bestellt und bei Siba angefragt.

Länger als eine Stunde am Wochenende in der Nacht kann ich die Sammelschiene beim besten willen nicht freischalten.
Und in der kurzen Zeit lässt sich das nun mal nicht umbauen.
Nach dem wiedereinschalten kommt ein ganzer Rattenschwanz an stromausfallbedingten Störungen die beseitigt werden wollen.

Die Anlage versorgt den größten Teil vom Klostergelände (zu Spitzenzeiten bis zu 400A)

Da dran hängt unter anderem:
Trinkwasserversorgung
Landwirtschaft mit Stallbelüftung und Melkstand
Schule
Verlag
Werkstätten
Waschhaus
Laden
einige Wohnungen
Kühlhäuser
Feuerwehrhaus
Serverraum
Telefonanlage für 400 Anschlüsse
Gärtnerei
Bahnhof
Aufzüge
Kompensationsanlage
....und vieles mehr

Es ist sozusagen der Erdrotationsmotor in meiner kleinen Welt.

Der Grund für den hohen Sicherungsverbrauch war eigentlich garnicht elektrisch.
Einer unserer großen Heizkessel musste bei -15C repariert werden und so sank die Vorlaufteparatur im Nahwärmenetz,
was an allen Ecken und Enden zu massiven Heizlüftermissbrauch geführt hat und das Stromnetz überlastete.

Eine Alternative zur alten NSHV ist schon in Planung und wird wohl Stück für Stück in den nächsten 5-10 Jahren umgesetzt.

Toddybaer:
Wenn du damt Erfahrung hast, wie würdest du an den Austausch der Sicherungstrennschalter herangehen?
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Hightech » Mi 7. Mär 2018, 12:31

Für sowas lässt man die Stadtwerke mit dem Moppel anrücken.
Dann wird der Betrieb mit dem Moppel eingespeist und man kann in aller Ruhe das Trafohaus umrüsten.
Und gleichzeitig die Wartung machen.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Mi 7. Mär 2018, 12:45

Ein entspechend starkes Aggregat haben wir, aber das nützt mir nichts wenn ich die Sammelschiene außer Betrieb nehmen muss.
Die verbindet nämlich die vielen Abgänge miteinander.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Maxi P. » Mi 7. Mär 2018, 13:16

Sorry aber das ist nun wirklich keine Begründung.

Zur Not mehrere kleine NEAs mieten und vor Ort direkr einspeisen und Sicherstellen das keine Rückspannung auf die NSHV kommt.
Wenn die NSHV offenbar so elementar wichtig ist, dann sollte man auch Mal investieren, sonst ist unter Umständen irgendwann der Schäden noch größer.

Bredenoord ist ein kompetenter Partner in Sachen NEA mieten.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Roehricht » Mi 7. Mär 2018, 18:07

Hallo,

Eine Alternative zur alten NSHV ist schon in Planung und wird wohl Stück für Stück in den nächsten 5-10 Jahren umgesetzt.


Da ist wohl eher massives wegsehen in der Chefetage im Spiel. Die wollen das Geld für solche Massnahmen nicht rausrücken weil sie selber keine Ahnung haben und es auch nicht wissen wollen. Investiert wird nur in Einrichtungen die nach aussen was hermachen. (Angeberprinzip) . Mit ner neuen NSVH kann man nicht rumprotzen. Das kenne ich zur genüge bei meine Kundschaft.
Wenn die Anlage abkackt ist der Betriebselektriker mal wieder der Schuldige.
Mit ner ordentlichen Planung und Notstrom Jockeln kann man die Anlage in einer Woche erneuern. Vorbereitende Arbeiten wie z.B. neue Zuleitungen in die gebäude legen kann man vorher schon erledigen. Kann man der neuen Anlage einen anderen Standort zuweisen gehts noch schneller. Man baut die neu Anlage auf und schaltet danach stufen weise die Verbraucher auf neue Netz. genau so wurde in HH eine NSVH und die HSA erneuert.
es giebt viel Elektrofirmen die sich auf solche Arbeiten spezialisiert haben. Eine email an solche Firma und die machen ein ausfühliches Angebot was Hand und Fuss hat.
Das rumgepfusche an solcher Altanlage rächts sich, früher oder Später.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Finger » Mi 7. Mär 2018, 18:14

Ob der Fragesteller so eine Antwort zu schätzen weiß? Und solche Unterstellungen hier hilfreich sind? Fragen über Fragen....
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Mi 7. Mär 2018, 18:26

Eben das ist mal wieder typisch Deutsch!

Im moment geht es aber nicht darum, ein neues Schalthaus zu bauen, sondern nur um die Beschaffung von Reservesicherungen.
Wenn das auch nicht klappt muss ich halt irgendwie die Trenner ausgewechselt bekommen.

Es ist nämlich keine gute Idee auf Murphy zu warten, ohne ein passendes Ersatzteil in der Schublade zu haben.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Finger » Mi 7. Mär 2018, 18:34

Tut mir leid, dafür ist dieses Forum eigentlich eben nicht typisch. Ich werde das Thema mal schließen.
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Do 15. Mär 2018, 09:53

Es geht weiter...

Inzwischen ist bei mir ein Schwung von diesen britischen B2 Sicherungen mit 160A, ein Stück Rundmessing, und Messingschrauben eingetroffen.
Die Sicherungen sind 15mm kürzer als die Orginalen, passen aber trozdem wenn man das Langloch hinten aufschneidet.
Für einen guten großflächigen Kontakt kommt eine plangedrehte Messingscheibe mit 5mm Stärke und eine Messingschraube oben drauf.
So kann der Strom wenigstens über beide Seiten fließen, da die Materialstärke im Bereich des Langlochs doch recht sportlich ist (ca. 30mm² Kupfer)
Ein Test mit dem Schweißgerät mit 200A zeigt keine übermäßige Erwärmung der Kontaktstellen.

Jetzt ist ein Deckel komplett bestückt und wartet in einem freien Trenner auf seinen Einsatz...
und ich kann wieder ruhig schlafen!

Danke an Alle, die mir hier und per PN gute Tipps gegeben haben!
Ich werde irgendwann doch mal einen AuS-Kurs machen, da es bei uns im Netz immer wieder kritische Reparaturen und Umbauten gibt.

liebe Grüsse
Br. Laurentius
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Lukas_P » Do 15. Mär 2018, 09:57

war es nicht so das man das mit den Messingschrauben wider gelassen hat, weil der Strom eben nicht über die Schraube fließen soll?
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Do 15. Mär 2018, 10:02

Es ist einfach ein zusätzlicher Stromweg
Natürlich soll der größte Teil über die Auflagefläche mit dem Sockel fließen.
Aber an der Engstelle will ich einfach nichts verschenken.
Die Messingschrauben muss man gefühlvoll anziehen, sonst ist gleich der Kopf ab. Auch bei M10!
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Sir_Death » Do 15. Mär 2018, 14:25

Gut zu hören, dass du doch noch eine Lösung gefunden hast - bei der ein paar Bedenkenträger sicher maulen werden...

Ich jedenfalls empfinde diese Lösung als durchaus in Ordnung. Wenn da mehr als 160A drüber gehen, löst das Ding irgendwann aus. Die Auslösekennlinie von den alten wird sicher sowieso niemand mehr wissen, oder gar ein Datenblatt haben - darum besser eine halbwegs passende Sicherung, als gar keine. *Daumen hoch*
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon unlock » Do 15. Mär 2018, 14:53

Trennerzieher hat geschrieben:Die Messingschrauben muss man gefühlvoll anziehen, sonst ist gleich der Kopf ab. Auch bei M10!

Gute Arbeit,aber bei den Schrauben hätte ich bedenken!
Wenn ich das richtig sehe,steht da noch nicht mal die Festigkeitsklasse drauf,womit mir eine Stahlschraube mit definierten Angaben an dieser Stelle lieber währe!
Immerhin soll das ganze auch auf dauer sicher sein!
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Lukas_P » Do 15. Mär 2018, 14:56

unlock hat geschrieben:
Trennerzieher hat geschrieben:Die Messingschrauben muss man gefühlvoll anziehen, sonst ist gleich der Kopf ab. Auch bei M10!

Gute Arbeit,aber bei den Schrauben hätte ich bedenken!
Wenn ich das richtig sehe,steht da noch nicht mal die Festigkeitsklasse drauf,womit mir eine Stahlschraube mit definierten Angaben an dieser Stelle lieber währe!
Immerhin soll das ganze auch auf dauer sicher sein!


Messingschrauben hab ich noch nie mit Festigkeitsklasse gesehen :lol: ... Er hat schon recht... Gut handfest anziehen und gut... die Mistdinger reissen echt viel zu schnell ab
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon Trennerzieher » Do 15. Mär 2018, 18:34

Das weichere Material ist eben der Preis für die hohe Leitfähigkeit.
Die Schrauben sind DIN933

Die Sicherungen sind Typ gG also auch Standard und können 80kA abschalten, was auch reichen sollte.
Die betroffenen Kabel sind 4x95² einfach und 2x4x50² parallelgeschaltet. Die haben also auch noch Luft nach oben.
https://docs-emea.rs-online.com/webdocs/1421/0900766b8142195d.pdf
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Re: exotische NH-Sicherungen

Beitragvon uxlaxel » Do 15. Mär 2018, 19:09

mir war so, dass (zu mindest bei neuanlagen) verkupferte schrauben und messingschrauben nicht mehr zulässig sind, weil sich herausgestellt hat, dass teilweise der strom bevorzugt durch die schrauben floß, anstatt direkt von kontakt zu kontakt. daher ist es sinnvoll, stahlschrauben zu nehmen.
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