"230V-freier Schreibtisch"

Der chaotische Hauptfaden

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"230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Parsifal » Do 8. Mär 2018, 23:58

Ich hätt mal gern ein Problem...

Wie der Titel schon sagt: "230V-freier Schreibtisch"

Hintergrund:
Im Herbst sind wieder 2 Jahre vorbei und der Horror beginnt: "DGUVV3 ortsveränderlich" in den Büros :evil:

Ich bestelle immer eine externe Prüffirma ins Haus. Diese Prüfer gehen dann von Schreibtisch zu Schreibtisch und zerlegen den dortigen schlampigen Kabelsalat eines jeden Sachbearbeiters. Jedes elektrische Betriebsmittel (über Kleinspannung) wird geprüft.
Hinterher wird der ganze Zauber mehr schlecht als recht wieder zusammengesteckt und mit Kabelbinder und Wickelstopfkunst in die "Kabelwannen" unter den jeweiligen Schreibtischen gestopft und hergerichtet. Bis das ganze Treiben 2 Jahre später wieder soweit ist.
Zwischen den 2 Jahren geht das Chaos partiell weiter, denn mal kommen, mal gehen Mitarbeiter, Geräte und Schreibtische. Je nachdem. Neugeräte werden ebenfalls von mir, bzw. meinen IT-Kollegen an die Büroleute vergeben.

Ich würde auf diesem Wege gerne mal hören, wie es bei dem ein oder anderen von euch zugeht, und was es an Ideen, Möglichkeiten oder Konzepten gibt. Ich freu mich auch auf Infolinks für Prüfkonzepte oder Literaturhinweise. Ich hab leider nicht wirklich etwas "erfüllendes" zu dem Thema gefunden.

Mir gehts hier jetzt nicht darum euch auszuquetschen und hier einen Orgapreis zu holen. Ich würde als VEFK nur gern den Spuk weitestgehend minimieren und mich um "echte" Probleme kümmern, wie veraltete Unterverteiler erneuern, FI-Schutz im kompletten Werk endlich flächendeckend komplettieren etc. Das was ich halt mal wirklich bedeutsam finde für die Arbeitssicherheit in der E-Technik. Einfach hergehen und den Prüfintervall auf 3 oder 4 Jahre hochsetzen ist mir nicht recht.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon rene_s39 » Fr 9. Mär 2018, 00:09

Wir prüfen bei uns intern und haben soweit ich weiß min. 1000 prüfpflichtige Geräte, also Maschinen, Werkzeuge und Verlängerungen.
Dazu kämen dann noch ebenso viele EDV-Geräte, allerdings werden die bei uns nicht geprüft, weil die beiden Kollegen sonst nie fertig werden würden.

Gleiches gilt auch für die Steckerleisten, sofern sie fest mit dem Tisch verbunden sind (Kabelbinder oder geklebt), sind die nicht mehr prüfpflichtig.

Konkret heißt das: Im Büro werden quasi nur Kaffeemaschinen und Laminiergeräte geprüft, in der Produktion jedes elektrische Gerät.

In Kürze wird auch die neue Vorgabe erfüllt werden, dass auch jede einzelne (von 400) Deckenleuchten geprüft werden muss, dafür gibt's dann sauteure Messgeräte für Direktmessung in der UV.
Selbstverständerlich wird dann auch täglich jeder der hunderten FIs auf Funktion geprüft und alles penibelst protokolliert, wie gefordert.. - nicht!

Wenn es nach der DGUV ginge, bräuchte man also mindestens 1-2 Leute die den lieben langen Tag nichts anderes machen als durch den Betrieb zu pilgern und irgendwas zu prüfen.

Gruß,
Rene
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Parsifal » Fr 9. Mär 2018, 00:09

Meine Ideen waren bisher:
-Hinweise für reduktion von Geräten
-Teilweise Ausgabe von Klettbindern statt Kabelbindern => Wiederverwendbar und leicht änderbar
-Austausch von kaskadierten 3-fach-Steckdosenleisten gegen größere Steckdosenleisten => ein Teil weniger

Es nehmen aber die blöden Steckernetzteile (USB, Telefon, Laptop,...) immer mehr überhand.
-Steckdosenleiste mit USB-Steckplätzen wäre nicht schlecht;

Aber bei Geräten mit 4V, 12V, 15V oder 20V und dann auch noch entsprechend Stromfluss wirds wieder unübersichtlich für einen Standard habe ich festgestellt.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Parsifal » Fr 9. Mär 2018, 00:22

Rene, ich wäre froh ich könnte auch mal eben die 1800 Bürogeräte auslassen und mich auf die Fertigung, Logistik und Haustechnik/Instandhaltung konzentrieren. Da gibts mit den 2200 Geräten schon genug zu tun.

Aber ich komm aus der Nummer nicht mehr raus. Die Bürogeräte (inkl. EDV) sind schon seit Ewigkeiten im Prüfintervall drinnen. Wenn ich hergehe und das nicht mehr mache, hab ich Zirkus mit der Werkleitung.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon ferdimh » Fr 9. Mär 2018, 00:23

Und wenn du die Bürogeräte mit mehr oder weniger ästhetischen Spax am Tisch fixierst (und vorrechnest, wie viel Geld das spart)?
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon uxlaxel » Fr 9. Mär 2018, 00:37

Moin, bei uns hatte der Admin eine sehr gute Idee:

erstens: Y-Kabel einsetzen und somit sehr viele Verteiler wegrationalisieren zu können. Diese Y's reichen meist bis in den Bodentank oder direkt zur Wand. Je Arbeitsplatz hat man also nur noch einen Schukostecker.

zweitens: auf ausgewählte Tische kamen anschraubbare Verteilerleisten (mit Tischklemmen) und dort sind je 4 Schukodosen und 4 USB-Ladeports drin.
Die Anschlußleitungen besagter Verteilerleisten verlängere ich bei Bedarf, so dass dort auch nichts weiter dazwischen ist. Anschluß direkt in den Bodentank oder an der

Wandsteckdose. 2/3 der Firma konnte so erfolgreich umgerüstet werden.
Von den elektrischen Werten her sind diese Y's sehr viel besser, als die meisten "Kaltgerätekabel", die selbst von Markenfirmen mitgeliefert werden.

Dreifachverteiler, die ich irgendwo finde, kassiere ich (mit Segen von oben) meist in der Spätschicht oder Nachtschicht ein, da gibt es kein Gemecker und man kann in Ruhe den Pfusch beseitigen. Wenn jemand von mir einen Verteiler will, gehe ich mit und gucke mir die Situation an, meist findet sich eine andere und bessere Lösung.

LG Axel

P.S. ich muß euch sicher nicht sagen, dass ich einige hoch-studierte Leute erst darauf hinweisen musste, dass man keine Handylader in die Verteilerleisten reinstecken muss, dass die USB-Buchsen auch so gehen. Die haben kurioserweise alle mehr oder weniger was technisches studiert. Vielleicht sollte ich sie mal als Praktikant mal paar Wochen an die Hand nehmen ;)
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Parsifal » Fr 9. Mär 2018, 01:01

:shock: :) :D Y-Kabel! Ist auf der Bestelliste! Genau sowas such ich. Danke schonmal für den Tipp.

Einige Brüstungskanäle haben bei uns noch viel Platz. Da ließe sich bestimmt auch noch der ein oder andere Platz über eine "ortsfeste Steckdose" versorgen.

Ich hab an meinem Schreibtisch die 9-fach Rittal https://www.hardy-schmitz.de/Rittal-DK-7240330-Steckdosenleiste-9f-2795136.html drangespaxt. Ich brauch an meinem Schreibtisch schon auch einige freie Stecker, ich bin ja auch kein Lamm... :D

Eventuell will ich von Bachmann Coni-Steckdosenleisten mit USB ausprobieren https://cdn.idealo.com/folder/Product/6017/0/6017096/s1_produktbild_max/bachmann-coni-2-fach-schwarz-912-0156.jpg. Die könnten mit Rexrothaluprofil kompatibel sein, welches bei uns in der Fertigung teils verwendet wird. Somit hätte ich auch ein Teil welches ich ausserhalb der Büros nutzen könnte. Schaut zumindest von der äußeren Form gleich aus. Rexroth stellt den Kram ja nicht selbst her, da denke ich ist Bachmann der Produzent für Rexroth. Bei Rexroth selbst habe ich ebenfalls sowas gesehen, mit USB aber das Ding erscheint mir mit fast einem Meter länge schon immens groß für einen Standardschreibtisch. https://www.boschrexroth.com/ics/cat/?language=de&cat=Assembly-Technology-Catalog&p=p834608 Ich möcht garnicht wissen was das Ding kostet...

Edit: Link zur Rittalleiste geändert - hat irgendwie nicht funktioniert.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon uxlaxel » Fr 9. Mär 2018, 01:18

https://www.bueromarkt-ag.de/steckdosen ... 41224.html
das müßte die steckdosenleiste sein, die bei uns verbaut worden sind. qualitativ natürlich lange nicht bei rittal, aber fürs einfache büro reicht es vollkommen. schick wäre, wenn es die auch mit längerer strippe gäbe, aber so nehme ich halt drei preßverbinder und flicke die am (gelötetem) einspeisepunkt innen an. drin rumlöten dauert mir zu lange und eh ich da nen schalter versaue, gehts so einfacher. als leitung nehme ich einfach eine fertige 5m-verlängerung, die um ihre kupplung (30cm strippe lass ich meistens dran, dass man was zum basteln hat oder fix einen adapter bauen kann) erleichtert wird.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 9. Mär 2018, 07:36

Parsifal hat geschrieben:…Diese Prüfer gehen dann von Schreibtisch zu Schreibtisch und zerlegen den dortigen schlampigen Kabelsalat eines jeden Sachbearbeiters. (…) Hinterher wird der ganze Zauber mehr schlecht als recht wieder zusammengesteckt und mit Kabelbinder und Wickelstopfkunst in die "Kabelwannen" unter den jeweiligen Schreibtischen gestopft und hergerichtet.


Bei uns wird da nichts wieder eingebaut. Es wird alles rausgerissen und bleibt nach der Prüfung liegen, wie nach einer Hausdurchsuchung. Das gibt regelmäßig Unmut bei den Mitarbeitern (zum Großteil Ingenieure), die sich nicht als Hausmeister sehen, wieder ihre Arbeitsplätze in einen brauchbaren Zustand zu versetzen. Die neue FaS läßt diese Prüfungen nun auch jährlich(!) durchführen, obwohl es keinerlei Notwendigkeit im Bürobetrieb dafür gibt.
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Aw: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon PowerAM » Fr 9. Mär 2018, 09:13

Ich hab' den [...] als "unterwiesene Person" seit letztem Jahr auch an der Backe - unter Anleitung und bei ständigen Zugriff auf unseren hauptamtlichen Dreiphasenkasper.

Büroarbeitsplätze werden bei uns stur zweijährig geprüft, Laborarbeitsplätze und private Elektrogräte jährlich. Es gab einen Vorstoß, langjährig als problemlos erkannte EDV-Technik an Büroarbeitsplätzen auf vierjährige Prüffrist zu verlängern, jedoch will man bei der zweijährigen Prüffrist für Kabel bleiben. Das wäre dann der dritte unterschiedliche Prüf-Intervall - ich bin dagegen. Bei Büroarbeitsplätzen bin ich gehalten, einen ordentlichen und sicheren Zustand nach der Prüfung wieder herzustellen. Ich stimme mich mit den dort arbeitenden Mitarbeitern terminlich ab, damit ich weder jemand von der Arbeit abhalte noch selbst keine Ruhe bei meiner Prüf-Tätigkeit habe. Klett-Kabelbinder habe ich bereits vielfach einsetzen dürfen, unser Einkäufer hat mir mal einen Karton auf dem Wagen gepackt. Laborarbeitsplätze baue ich entweder mit dem dort arbeitenden Mitarbeiter auseinander und nach der Prüfung wieder zusammen oder man stellt mir die zu prüfenden Geräte nach Anmeldung sauber aufgereiht hin und baut sich seinen Arbeitsplatz danach wieder selbst zusammen. Komplexe Sachen wie z. B. den Gas-Chromatograf fasse ich nur mit den dort arbeitenden Mitarbeitern an. Das muss konzentriert und Schritt für Schritt laufen, damit das Puzzle danach wieder betriebsfähig ist.

Neue dienstlich gelieferte Geräte dürfen bei uns laut Dienstanweisung erst nach Eingangsprüfung und Vergabe einer Inventarnummer in Betrieb genommen werden. Das trifft auch auf private Geräte zu. Letzere bekommen eine Inventarnummer, aus der sich herauslesen lässt, dass es ein privates Gerät ist. Würde man die Dienstanweisung buchstabengetreu anwenden, dann darf nicht einmal im Haus aufbewahrt werden, was keine Inventarnummer und gültige Elektroprüfung hat. In anderen Ämtern hat man private Elektrogeräte generell verboten, um den Prüfaufwand mit ihnen nicht zu haben. Hier sind wir nicht so zickig. Verboten sind lediglich private Geräte, die für ihren Betrieb primär Wärme erzeugen. Also Wasserkocher, Toaster, Kaffeemaschinen oder ähnliches. Wir haben aber auf jeder Etage eine ganz gut ausgestattete Küche mit Induktionskochfeld, Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher, Kaffeemaschine und jeder kann in einem von zwei Kühlschränken sein eigenes Fach haben. Alle diese Geräte sind dienstlich geliefert. Geht was kaputt oder schafft die Prüfung nicht, dann wird es ersetzt. Die Benutzung z. B. nicht registrierter und geprüfter USB-Ladegeräte fürs Schmierfon ist hier ein guter Grund für eine Abmahnung. Ich erinnere immer nur daran, wenn ich sowas sehe. Entweder prüfen oder verschwinden lassen...

Durch die Inventarisierung jedes einzelnen Kabels baut man natürlich mit gelieferten Neugeräten nicht automatisch das beigelegte neue Kabel ein. Man müsste ja das alte aus dem Inventar entfernen und einen neuen Datensatz für das neue Kabel anlegen. Also bleiben die z. T. 20 Jahre oder noch älteren Kaltgerätekabel im Einsatz. Ich könnte aus unseren Beständen natürlich auch alle alten Kabel austauschen, nur wenn die Prüfergebnisse in Ordnung sind, dann belasse ich sie auch lieber. Ich denke, die anderen Prüfer machen es hier auch nicht anders.

Um nochmal zur Eingangsfrage zu kommen: Der Prüfaufwand ist hier leider auch immens. Die Massen von Steckernetzteilen sehe ich gar nicht so schlimm, denn das dahinter stehende Gerät ist mir damit ja praktisch egal. Die USB-Buchsen dürfen bei keinem unserer EDV-Geräte benutzt für die Stromversorgung externer Geräte werden, bereits das Anstecken von "irgendwas" erzeugt eine Alarm-Meldung und weckt den IT'ler. Die wenigen Ausnahmen sind Digitalkameras, die per Einzelfreigabe auch nur auf einem bestimmten Port eines Computers angesteckt werden dürfen.

Tischverteiler habe ich im letzten Jahr weitgehend verdrängen können. In vielen Fällen konnte ich die Installation weiterer Steckdosen an den Brüstungskanälen durchsetzen. Die Nutzung der Kabelwannen unter den Schreibtischen hat sich damit praktisch erübrigt. Dafür gibt es ein mehr oder weniger dickes Kabelbündel vom Schreibtisch zum Brüstungskanal. Somit kommt auch keiner mehr auf die Idee, seinen Arbeitsplatz anders aufzubauen oder Schreibtische zu verrücken. Die Kabellängen begrenzen das recht wirksam. Private Tischverteiler sind hier generell verboten. Der Klage über stets zu wenige Steckdosen begegne ich mit dem Hinweis darauf, dass nicht eingesteckt bleiben darf, was nicht aktuell betrieben werden soll. Und wenn man dafür den Stecker vom privaten Radio für das Aufladen des Schmierfons ziehen muss, dann ist mir das weitgehend egal.

Verzeiht mir, dass mein Beitrag so umfangreich geworden ist. Mich interessiert auch, wie ihr den Prüfaufwand am besten eindämmen konntet. Hier ist das leider kaum noch zu optimieren. Ich muss mir die Zeit also nehmen. Da ich das auch nur neben meiner originären Arbeit mache, bleibt diese eben liegen oder wird durch Mehrarbeit (=Überstunden) abgearbeitet. In Phasen, in denen mal wieder weniger zu tun ist, nehme ich mir dann mal einen ganzen Tag frei.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon ferdimh » Fr 9. Mär 2018, 10:12

Mich würdne zwei Dinge interessieren, die etwas abseits vom Thema sind:
a) was kostet die Prüfung im Schnitt pro Gerät?
b) Wird eigentlich die Isolation von Handyladern und anderen ähnlich katastrophalen Schaltnetzteilen geprüft? Wenn ja: wie viele fallen durch? Wenn nein: warum nicht?
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon uxlaxel » Fr 9. Mär 2018, 10:56

ferdimh hat geschrieben:b) Wird eigentlich die Isolation von Handyladern und anderen ähnlich katastrophalen Schaltnetzteilen geprüft? Wenn ja: wie viele fallen durch? Wenn nein: warum nicht?

Preise darf ich nicht öffentlich nennen, aber die Prüfung übersteigt eigentlich den Anschaffungswert eines Handyladers und eines Dreifach-Verteilers.
Zur Prüfung der Lader: Ich habe eine alte USB-Leitung genommen, alle 4 Adern und den Schirm zusammen in eine 2,5er Aderendhülse gesteckt und dort gehe ich mit der Krokodilklemme der Meßleitung (Sonde) für die Isolationsmessung dran. 500V-Standardprüfung für Geräte der SK2. Bisher waren erstaunlicherweise keinerlei Ausrutscher dabei. Wir haben in der Firma 30 bis 40 Schmierfone (Markenware) und deren mitgelieferte Lader.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon PowerAM » Fr 9. Mär 2018, 11:05

Es kostet mich meine Zeit. Wie das intern gerechnet wird, das entzieht sich meiner Kenntnis. Auch bei uns dürfte es nicht wirtschaftlich sein, Händielader oder Tischverteiler zu prüfen. Im Umkehrschluss müsste man private Händielader und eben auch alle Tischverteiler verbieten. Die Leute würden ihre Händielader trotzdem (verdeckt) benutzen, dann wären es aber gänzlich ungeprüfte Geräte.

Gemietete oder geleaste Geräte lassen wir vom Eigentümer prüfen. Entweder haben sie eigene Elektroprüfer oder es kommt irgendeine Kräuterbude aus dem Umland. Damit sind bei uns Multifunktionsdruckerkopierer :lol: und einige andere Großgeräte raus. Wir lassen uns nur die Prüfprotokolle in Kopie übergeben. Diese Geräte bekommen keine Inventarnummer von uns.

Den Händieladern biete ich auch die übliche Prüfung mit 500 V- an. Ein offenes USB-Kabel habe ich auch. Ich hatte ans Ende irgendeinen Stromversorgungsstecker aufgepresst, dessen Pins sicher eine isolierte Kroko-Klemme halten. Was das besteht, das darf bleiben. Die Durchfallquote liegt bei den mitgelieferten Netzteilen (hier haufenweise Samsung, Sony, Apple) praktisch bei Null. Anders ist das bei dem Gerümpel von irgendwelchen chinesischen Lieferanten. Da schieße ich zuweilen mehr als die Hälfte ab. Die Eigentümer weise ich vorab darauf hin und auch auf die Möglichkeit, dass das Gerät danach tot ist. Ich benutze selbst ein als schussfest bekanntes Ladeding von HTC, das mir vor Jahren als herrenloses Fundgut in die Hand gedrückt wurde. War etwas siffig, nach dem Putzen aber brauchbar. Mein Blackview (''The Brick'') spricht nicht mit dem Ladegerät, weshalb nur mit etwa 500 mA geladen wird. Wenig thermischer Stress für den Akku, Zeit habe ich hier ja reichlich. Und der Strom ist billiger als zuhause. ;)

Die Pollin-Wandwarze (9 V, 1 A), die mein DAB-Radio versorgt, zeigte sich bisher schussfest. Das dem Radio beigelegte Netzteil hab' ich selbst bei der Isolationsprüfung zerschossen.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Andreas_P » Fr 9. Mär 2018, 11:11

Dass mit der "Wickelstopfkunst" kenne ich hier am Standort zu gut.
Wehe man darf einen Monitor oder Rechner tauschen dann wird das Lustig.
Kabelbinder sind da noch das kleinere Übel, schlimmer sind diese Kabelspiralen wo 4 oder mehr Kabel zu einen gewickelt sind. :shock:
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon uxlaxel » Fr 9. Mär 2018, 12:29

bei uns gibt es nur noch schreibtische ohne kanal, da kommt hinten mittig ein loch mit einer kabeldurchführung rein und unten kommen kabelsammelhalter dran. in die sammelhalter (30x30mm) kann das ganze kabelgedöhns dann verschwinden und stört niemand. so lassen sich sogar schlepptot-netzteile befestigen...
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Andreas_P » Fr 9. Mär 2018, 15:25

Das mit dem Loch für die Kabel in der Tischplatte ist eine gute Lösung.
Lässt sich auch bei bestehenden Schreibtischen einfach nachrüsten.
Die Bohrung sollte nur so groß sein das bequem ein Dvi Kabel mit
Stecker durch passt, so wie Wandwarzen und Schukostecker.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Robby_DG0ROB » Fr 9. Mär 2018, 17:08

In der Entwicklung haben wir praktisch alle zwei Tische: Einen Schreibtisch und einen Laborplatz, mit entsprechend umfangreichem Gerätepark. Der Schreibtisch ist höhenverstellbar, hat eine interne Mehrfachleiste in der Metallwanne und dort ist auch die 24 V-Mimik für den Antrieb. Wenn das die Krauter jedesmal zerpflücken, die sonst nur Dosen gipsen und Kanäle fräsen, braucht man sich nicht über das Resultat hinterher wundern. Zum Glück haben alle bei uns Notebooks, aber an Versuchsständen sind auch mal Desktop-PCs, die dann ohne Wenn und Aber rausgezogen werden. Wir haben eine Unmenge an Sondergeräten, die für Entwicklungsbedarfe bzw. speziell angefertigt sind. Da fast alle Schaltungen netzversorgt sind, ist Schutztrennung unumgänglich. Aber diese nicht nach VDE gefertigten Gerätschaften sorgen regelmäßig für Diskussionen, da die FaS auf eine Prüfung nach Normen besteht, nach der die Dinge aber nicht gefertigt wurden. Der gesamte Bereich unterliegt Zutrittsbeschränkungen und ist als Prüffeld/Labor mit spannungsführenden Teilen usw. ausgewiesen. Bei der Entwicklung von netzspannungsführenden Baugruppen geht es nun einmal nicht ohne Netzspannung und entsprechende Mess-/Versuchsaufbauten, aber unsere (neue) FaS, die aus einer mechanischen Fertigung kommt, hat keinerlei Bezug zu den Besonderheiten der Elektronikentwicklung.

Mit dem Weiternutzen alter Kaltgerätekabel sehe ich auch wenig kritisch, denn die alten Kabel sind nur selten wirklich hart und unbrauchbar, sondern haben in der Regel noch "ehrliche" Querschnitte und nicht nur 3 Stahllitzen pro Ader. Sie werden praktisch nie bewegt und gesteckt. Einzig auf Verletzungen durch Einklemmen muss man achten.

Bei dem Unternehmen, wo ich mal gelernt habe, gab es für jedes Gerät und Kabel noch eine A4-Querformat-Prüfkartei. Dort kamen Messwerte usw. rein. Jedes Kabel vom Rechner hatte eine eigene Karte und eigene Registriernummer. Es gab nur wenige Karten, die wirklich gefüllt waren, da ständig was neu beschafft, ausgesondert, umgesetzt oder wie auch immer in Bewegung war und dies natürlich beim Verwalter der Karten nicht gemeldet wurde. Fehlte das Gerät, kam die Karte weg. Beim nächsten Mal wurde wieder eine neue angelegt usw.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Parsifal » Fr 9. Mär 2018, 22:17

So, heute wars wiedermal so weit... Aus dem Frust über schlechte Orga hab mich hingesetzt bin nun dran die unmögliche Arbeitsanweisung von vor x Jahren durch eine Eigenkreation zu ersetzen. Die QMM hat letzthin eh auf Revision gedrängelt... An den Konzernweiten Intervallen werde ich leider nix ändern können, aber ich hoffe, damit zumindest für "mein Werk" organisatorische Standards setzen zu können.

D.h. über dieses Ding welches mir auch der Werkleiter abzeichnet, werde ich die Prüfaufgaben an Extern vergeben. Die einzelnen Prüfinhalte werde ich darin natürlich nicht beschreiben, sondern für die jeweiligen Gerätschaften nur auf die jeweiligen VDE-Normen verweisen.

Aber ich werde damit
-die Anbringungsorte der Plaketten fix definieren --> Zu viele verschiedene Möglichkeiten Plaketten zu kleben...
-Form, Farbe und Qualität der Plaketten definieren --> Die Dinger sollen halten
-Die Prüfintervalle anhand einer Gefährdungsbeurteilung kommt da gleich mit rein... 2 Fliegen, eine Klatsche GBU soll man ja eh machen, da kommts da rein
-Entfernung alter Plaketten wird fix gemacht --> alte Plaketten wurden das letzte mal immer mal übersehen und blieben hängen

Das erleichtert mir die Vergabe nach außen. Wenn ich es geschickt anstelle geht darüber auch noch das saubere Verlassen eines Schreibtisches nach der Prüfung mit rein.
Klar erhöht das den Prüfpreis pro Teil --> ich rechne mit Faktor 1,25, aber das spar ich mir an Gemecker der Belegschaft und selber hinterherrennen. Wenn man das so klärt, kostet zwar jeder Prüfling mehr, aber ich muss keine Regiestunden rechtfertigen lassen.

Wenn die Anweisung fertig sein wird, kann ich sie hier gerne veröffentlichen (natürlich ohne Firmenlogo usw.). Ist ansonsten ja kein Geheimnis. Wird aber sicher noch einige Wochen dauern bis das soweit ist.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Toddybaer » Fr 9. Mär 2018, 22:42

Warum Tischsteckdosen und Ladegeräte prüfen?
Wegschmeissen und neu kaufen.
Denn im Werk müssen die ja geprüft werden. Und diese Prüfung muss man als Endkunde nicht anzweifeln.

Bliebe nur der Verwendungszweck und Ort
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon BernhardS » Fr 9. Mär 2018, 23:10

Der Prüfzyklus ist ja von der Beanspruchung abhängig. Bei geringer Beanspruchung kann man problemlos 4 Jahre festlegen. Steckdosenleisten muss man dafür allerdings festspaxen.
Ich persönlich habe vor der Prüfung immer einen Teil der Geräte versteckt.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon xanakind » Fr 9. Mär 2018, 23:14

Vergiss es!
Wir haben in der Firma Gitterbox-weise Steckdosenleisten.
selbst wenn die neu gekauft sind, müssen wir die prüfen.
Der Hersteller versichert zwar, dass die in ordnung sind, rückt aber natürlich keine Prüfprotokolle raus.
Der Hersteller prüft selbstverständlich nicht jede einzelne Leiste und macht dafür ein eigenes Prüfprotokoll.

Ausserdem: wie willst du nachweisen, dass diese Steckdosenleiste neu gekauft wurde?
garnicht.
Das Thema ist garnicht mal so einfach.
Die ganzen Rechner und Geräte werden bei meinem Arbeitgeber zum glück noch nicht geprüft, wohl aber alle Geräte, welche wir vermieten.
Und das reicht mir schon.
Alleine, wenn ich dieses dreck´s beschissene MERZ / PCE Prüfprogramm bedienen muss.......
Esmerkt sich keinerlei Enstellungen und Pfade.
Das Mausrad funktioniert natürlich auch nicht....... Ach, ich schweife ab :lol:
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon PowerAM » Sa 10. Mär 2018, 13:09

Richtig ist, dass der Neukauf eines einfachen Tischverteilers oder eines Händieladers billiger sein dürfte als eine ordentliche Prüfung. Neues kaufen und altes entsorgen löst das Problem aber auch nicht, da die Neuanschaffungen vor der ersten Inbetriebnahme ja ebenfalls zu prüfen sind.

Lästig finde ich auch, dass nach und nach jeder einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch bekommt. Wobei das im Amt an sich nur einen Haufen zusätzlicher Prüflinge bedeutet. Hierbei drängte ich bereits darauf, dass die elektrisch höhenverstellbaren Schreibtische unbedingt externe und damit absteckbare Netzteile haben sollten. Ansonsten stelle ich es mir sehr lustig vor, wenn unsere Telearbeiter ihren Schreibtisch zur Prüfung mitbringen sollen. Die EDV-Technik müssen sie ja selbst abbauen und mitbringen, von uns aus fährt nämlich kein Prüfer die Telearbeiter ab. Das Gemaule wegen der ab- und wieder aufzubauenden EDV-Technik geht mir jedes Mal auf die Nerven. Dabei ist Telearbeit ein riesiges Entgegenkommen des Brötchengebers ohne einen Rechtsanspruch darauf.
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon uxlaxel » Sa 10. Mär 2018, 18:17

alles was beim hersteller nicht explizit einer einzelprüfung unterzogen wurde, muß von inbetriebnahme geprüft werden. geräte wie weiße oder braune ware, tischverteiler, verlängerungen, ladegeräte werden allemal stichprobenartig beim hersteller geprüft. ein nachweis darüber erfolgt beim kauf nicht, ergo sie sind nicht geprüft! was anderes ist es bei werkzeugmaschinen, die man gezielt kauft und der hersteller einem die prüfprotokolle mitgibt. ich rede also nicht von einer bohrmaschine für 20€....
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon Lukas94 » Sa 10. Mär 2018, 19:08

Zumindest über den Elektro-Fachgroßhandel kann man auch stückgeprüfte Verlängerungskabel beziehen. Die haben dann einen entsprechenden Prüfaufkleber und das entsprechende Zettelchen gibts dann auch dazu.
Die normalen Tischverteiler aus dem Baumarkt fallen bei mir nach spätestens 2 Jahren im Einsatz sowieso durch die DGUV-Prüfung, weil das Gehäuse im Sonnenlicht so bröselig wird, dass es zerkrümelt, sobald man den Verteiler aus mehr als 30cm Höhe auf den gefliesten Fußboden fallen lässt. Berührungsschutz nicht mehr gegeben -> Stecker ab und ausgesondert.

Einem Dachdecker habe ich letzten Sommer auf dem Bau eine Verlängerung abgenommen, die jenseits von gut und böse war: 2x0,75mm², 12m Länge.... Schukostecker und Kupplung... Daran hin sein Schweißmöller für die Dachfolie mit 2kW Heizleistung. Die Leitung fühlte sich an, wie ein weichgekochter Spaghetti...
Aber ein Prüfaufkleber war drauf... Nach VBG4...
Lukas94
 
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Re: "230V-freier Schreibtisch"

Beitragvon uxlaxel » Sa 10. Mär 2018, 19:16

Lukas94 hat geschrieben:Die normalen Tischverteiler aus dem Baumarkt fallen bei mir nach spätestens 2 Jahren im Einsatz sowieso durch die DGUV-Prüfung, weil das Gehäuse im Sonnenlicht so bröselig wird, dass es zerkrümelt, sobald man den Verteiler aus mehr als 30cm Höhe auf den gefliesten Fußboden fallen lässt.

Naja die schwarzen halten meist deutlich länger. sind die aber noch mit 3x0,75 oder 3x1-leitung ausgestattet, finde ich immer einen grund die auszusortieren.
ich haue übrigens immer dezent mit einem seitenschneider oder einer kombizange auf die seite, da trennt sich auch die spreu vom weizen :)
(auf die frage was das soll, konnte ich mit "mit einer solchen beanspruchung muß man rechnen, wenn der verteiler herunter fällt" bereits kontern)
Lukas94 hat geschrieben:Einem Dachdecker habe ich letzten Sommer auf dem Bau eine Verlängerung abgenommen, die jenseits von gut und böse war: 2x0,75mm², 12m Länge.... Schukostecker und Kupplung...
Aber ein Prüfaufkleber war drauf... Nach VBG4...

die besorgen sich viele handwerker "einfach so", einige elektriker verdienen sich auch mit dem verkauf ein taschengeld dazu. abgesehen davon kann man die auch über verschiedene großhändler (auch einige baustoffhändler) problemlos bekommen. im netz gibt es sowieso alles ;)
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