Schlauchschelle aus Draht

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon rhb » So 17. Jun 2018, 00:11

Eine ähnliche, aber deutlich weniger "dicke" Methode gibts auch auch in "Industriestandard" von unseren französischen Nachbarn:
Ligarex-Schellen
Die hatte ich mir incl. Werkzeug mal als "Endlosschelle" geholt.
Vorteil: Sehr flach
Nachteil: teuer und mir sind die 5mm breiten beim Ansetzen bei etwas größeren Kräften (damits dicht wird) gerissen.

Ich werde definitiv die Variante vom User flip mal testen.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon rene_s39 » So 17. Jun 2018, 01:50

Gibts auch in "professionell":
https://www.youtube.com/watch?v=E3WouuPBEL4

Siehe auch im Nachbarforum:
https://forum.zerspanungsbude.net/viewt ... 96&t=30366
https://forum.zerspanungsbude.net/viewt ... =9&t=30386

Wollte so ein Teil auch immer schon haben, aber für die professionelle Version fehlten mir schlichtweg die Fertigungsmöglichkeiten.
Gibts wohl auch zu kaufen, für schlappe 150€ glaube ich. Da kann man viele normale Schlauchschellen für kaufen :D

Aber die einfache Variante gefällt mir, wäre mal ne Überlegung wert.

Gruß,
Rene
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Hightech » So 17. Jun 2018, 15:14

So viel Tüdelkrams,
Draht hier rum, da rum. Wickeln hier, rödeln da.
Dann die ganzen Drahtreste wieder aus dem Werkzeug raus dröseln.
Das geht auch viiiel einfacher :)
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Später Gast » Sa 23. Jun 2018, 00:16

Hightech hat geschrieben:So viel Tüdelkrams,
Das geht auch viiiel einfacher :)
Also ich hab das mal probiert mit meiner Nietenzange. War 2mm Draht, also brauchts n 4mm Loch. Da gabs keinen Einsatz also hab ich ne Schraube aufgebohrt, damits auch flutscht auf 4,5mm. Das hat so überhaupt nicht getan. :evil: Der Draht ließ sich nur mit Ruckeln Drücken und Drehen überhaupt reinfädeln und hat dann auch nicht mehr losgelassen bzw das "Ratschen" war ein elendes Gefummel. Als ich nach 5 Minuten mit der Zange am Rohr angekommen (Schlinge muss ja auch zugezogen werden) war ist der Draht dann nurnoch durchgerutscht. :(

Satz mit X. Vermutlich ist mein Draht halt zu dick oder die Zange kagge oder beides. :roll:

Draht hier rum, da rum. Wickeln hier, rödeln da.
Dann die ganzen Drahtreste wieder aus dem Werkzeug raus dröseln.

Damit haste aber recht. Ich grübel grad über ein System mit nem Hebel nach, wo man den Draht an verschiedenen Stellen einhängen kann. Dann muss man nur ne Schlinge drillen, Spannen, neu verdrillen, wieder spannen. Haken lassen sich leicht wieder aushängen, das spart dann womöglich das Gefummel, oder zumindest einiges davon. ;)

Aber wahrscheinlich ist es am geschicktesten, mit der etwas fummeligen, aber funktionierenden Lösung die paar Schellen im Jahr zu setzen, die halt so anfallen und glücklich zu sein, der Rohrschellenmafia ein Schnippchen zu schlagen :)
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon ch_ris » Sa 23. Jun 2018, 08:16

Ein Konstriktorknoten, schön vorbereitet auf passender stecknuß am besten, funktioniert ausgezeichnet.
Brauchst 2 Zangen und gut is.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Später Gast » So 24. Jun 2018, 20:17

Später Gast hat geschrieben:Ich grübel grad über ein System mit nem Hebel nach, wo man den Draht an verschiedenen Stellen einhängen kann. Dann muss man nur ne Schlinge drillen, Spannen, neu verdrillen, wieder spannen. Haken lassen sich leicht wieder aushängen, das spart dann womöglich das Gefummel, oder zumindest einiges davon. ;)

Aber wahrscheinlich ist es am geschicktesten, mit der etwas fummeligen, aber funktionierenden Lösung die paar Schellen im Jahr zu setzen, die halt so anfallen und glücklich zu sein, der Rohrschellenmafia ein Schnippchen zu schlagen :)


:| Jo ist es. Heute war so'n Tag, wo nix so läuft, wie gedacht. zu dem Bild gehören noch 5 abgebrochene Bohrer, 1 abgebrochener Gewindebohrer, 1 verschlissener Diamantfräser (Gewindebohrerspitze wieder rausholen) und einige paar Himmelarschundzwirn!
Bild

Dabei hatte ich mich so gefreut, dem wegen Sollbruchstelle lebenszeitverkürzten Fahrradlenker noch eine zweite Chance zu geben. Als Drahtspanner taugt er leider auch nicht. ;) Im Gegensatz zu dem Rohr ist der Hebel aus super fiesem gemeinem Blödstahl, der sich übernaupt nicht bohren lässt und Gewinde willer auch nicht haben. Alle 0,2mm Bohrer Stumpf, oder das Futter meint es müsste grad mal alles schleifen lassen. Selbst als ich mim Gabelschlüssel beim Einspannen gegengehalten hab, ist der 5mm Bohrer (3mm vorgebohrt) noch durchgerutscht. Mein Aldi A̶k̶k̶u̶ Netzschrauber hält Bohrer besser, da hat der ganze Schrauber so viel gekostet wie das Futter. (Metabo Futuro) Kann doch nicht sein sowas. :evil:
Dass der Stahl was härter ist, wundert mich nicht, kommt auch von nem Klappschoss. Von Aldi, wer hätte das gedacht. :P
Mit dem Hebel allein hab ich bestimmt 3 Stunden zugebracht.

Zurück ans Reißbrett. Ich brauch besseres Rohrmaterial. 1mm ist bei diesem Design offenbar zuwenig. Mit Drehschraube würde das womöglich gehen, aber mit den Haken ist halt nichtmehr viel von Rohr da, was die Kräfte vom Hebeln übertragen könnte. 6-8mm mehr Durchmesser und 2mm Wandstärke sollten gehen, oder?
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Hansele » So 24. Jun 2018, 20:36

Hallo,

für sowas nimmt man auch keinen gehärteten Stahl oder glüht diesen vor der Bearbeitung weich,
sonst gehts in die Hartbearbeitung und da braucht man richtiges Werkzeug.

Grüßle
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Hightech » Mo 25. Jun 2018, 06:35

Der billige verzinkte 1,5mm Blumendraht funktioniert sehr gut.
Mit der einfachen Baumarkt-Blindnietzange hab ich in einer Minute den Schlauch dran.
Und es hält besser als mit der Schlauchschelle, die kann man nicht so fest anziehen.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Julez » Mo 25. Jun 2018, 09:23

Ich kann mir gerade den Arbeitsablauf nicht direkt vorstellen, kannste mal ein Bild machen bitte?

Edit: Ach ja, richtig... :oops:
Zuletzt geändert von Julez am Di 26. Jun 2018, 10:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Später Gast » Di 26. Jun 2018, 00:26

@Julez: hat er doch schon auf Seite eins, richtich schöne Bildchen mit Farbe und bunt. ;)


Hab heute dem Hebel nochmal ne Chance gegeben, aber dann letztenendes aufgegeben wegen:

-Hebel war ne Idee zu klein, da hätte noch mehr Zug rauskommen können, eigentlich gescheitert ist es aber an
-einfach nur verdrillen zieht sich wieder auf
-Das wird dann doch recht eng da vorne und sehr unhandlich
-2mm Draht ist überraschend störrisch. :evil:


Hab jetzt die Variante von Flip gebaut und das tut ganz ordentlich. Muss aber noch optimieren, hoffentlich schaff ich das morgen, dann gibts Bilder. das hat schon nen Grund warum die Russen in den Videos soviel labern, (versteh kein Wort) da lauern einige unerwartete Tücken. Ich denk immer ich mach was besser und es gibt nur Probleme. :lol:

Mit 1,2mm Draht greift auch die Nietenzange, muss aber noch üben, wie Hightech schon sagte muss man aufpassen, dass der Zug tangential am Rohr anliegt sonst knackt der Draht schnell ab.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon tschäikäi » Di 26. Jun 2018, 01:15

Also wegen dem Unfallgedöhns: wenn man mal 4h beim Augenarzt im Wartezimmer gesessen und sich danach
von einen zittrigen alten Mann freihändig an der Hornhaut fräsen hat lassen (son ähnliches Gerät wie beim Zahnarzt)
kommt man freiwillig zu folgendem Schluss:
entweder Schutzbrille oder den Stahlsplitter mitm Magneten aus dem Auge entfernen. Beides gleich zuverlässig, außer bei Buntmetallen.
GJ
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Später Gast » Mi 27. Jun 2018, 19:19

Melde Vollzug. :mrgreen:

Also das Modell von Flip hat bei mir auch nicht so recht gewollt, was sicher meine Schuld ist :oops:
Zunächst dacht ich mir, dass man in eine M8 Schraube ja keinen 4mm Stift reinstecken kann, da bleibt ja von der Schraube nix übrig nach dem Bohren. Also hab ich ein Stück 4mm Bandstahl passend mit Gewinde und Aussparungen versehen, so dass das die seitlichen Holme als Führung dienen. Damit sich die Schraube nicht dreht, hab ich die beiden Teile verlötet, selbiges gilt für die hohle Schraube in der Spitze. Ich hielt es zunächst für clever, den Draht am Zugschlitten durch Bohrungen zu führen, um an der Bohrung eine Art Klemmung am Grat zu haben, damit der Draht nicht nachrutscht. Wie man jedoch weiß ist clever der kleine Bruder von Scheiße und der Draht ist an der Kante abgeschert, :roll: außerdem war der Stahl für das Vorhaben nicht hart genug. Dummerweise konnt ich die Löcher schlecht da wieder rausbohren, deswegen hab ichs noch mit den V-förmigen Ausschnitten probiert, aber das war auch alles immernoch hakelig, insbesondere die Führung der Drähte durch die Bohrung in der Spitze hat Probleme verursacht. Erstmal muss man den Draht durchfädeln, was schon doof ist, aber dann beim Spannen entsteht durch die räumliche Enge zusätzliche Kerbwirkung auf ohnehin belasteten Drahtstücken und wenn man etwas mehr Spannung haben will, knackts. Es hat sich auch herausgestellt, dass die Kräfte an der Spitze zu hoch für eine ausgebohrte Schraube sind, die zurechtgefeilte Vertiefung hats einfach abgeschert.
Bild
Bild
Steckt viel Arbeit drin, aber ist urhäßlich und funktioniert auch noch schlecht. :|
Könnte man womöglich noch was dran retten aber kein Bock. :P

Deswegen noch mal auf Anfang und einen noch minimalistischeren Entwurf ausprobiert. Der Draht sollte am Knoten möglichst wenig belastet werden, außerdem muss die Spitze mechanisch möglichts stabil sein. Deswegen hab ich aus nem Edelstahl-Schraubenrest ne Spitze geformt und eingepasst, anstatt einfach nur das Rohr vorne plattzuklopfen und ne Kerbe reinzufeilen. Die Gewindestange ist M10 Edelstahl, der Stift ist von nem Ikea-Innensechskant und hat nen Durchmesser von 4,5mm, mit nem Kernlochbohrer für M5 (4,2mm) konnt ich mit ein bisschen Feilen ne schöne Presspassung herstellen.
Die Langlöcher hab ich mit der Flex gemacht, erst 2 Löcher durchbohren, dann mit der Trennscheibe nen dünnen Schlitz, dann 3mm Scheibe und Drehzahl auf Maximum (ruhigerer Lauf) zum Aufweiten und den Rest mit der Schlüsselfeile.
Die Langmutter ist unbedingt zu empfehlen, wenn man etwas dickere Drähte spannen will, so verteilt sich die Last auf mehr Gewindegängen. Hab noch mit nem Teelicht etwas "Trockenschmierung" aufgebracht. Zuerst hab ich die Beilagscheibe vergessen zu schmieren, die hat dann auch prompt gestresst gequietscht, als mal etwas Zug drauf war.
Bild
Bild

Jetzt wuppt das :) Schön handlich, man muss nix fädeln, nach dem Abknipsen bekommt man den Drahtrest easy vom Werkzeug runter und die Zugkraft ist wirklich sehr gut. Kann man jeden Scheiß mit verbinden :mrgreen:
Bild
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon gafu » Mi 27. Jun 2018, 19:49

ich würd so gewindespindeln für mehrmaligen gebrauch nicht aus eselstahl machen, weil sich da das gewinde sehr leicht festfrisst/verschweißt oder verknaddelt, so bald man die dünne chromoxidschicht durchgenudelt hat wenn mal etwas kraft drauf kommt. Vor allem ein problem wenn die mutter ebenfalls aus eselstahl ist, und kein fett drann ist.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Später Gast » Mi 27. Jun 2018, 22:31

Ahja, wieder was gelernt :) wäre verzinkt dann besser?
Sonst hattense halt nix da, nichtmal Trapezgewindespindeln gabs, Drecksladen. :roll: ;)

Ich mach mir erstmal keine Sorgen, ist ja Schmierung dran und die Mutter ist normal verzinkt. Falls das irgendwann mal fressen sollte ist ein Wechsel auch kein Drama. :)
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon MatthiasK » Mi 27. Jun 2018, 22:40

Ich denke, die Kombination Stahl & Messing ist die beste, die man mit üblichem Baumarktmaterial bekommen kann.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Hightech » So 1. Jul 2018, 19:35

Hier mal ein Video dazu:
https://youtu.be/J2P4MJYK1rw
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Finger » Mo 2. Jul 2018, 08:56

Da steht die gelbe Gaspulle scr
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Hightech » Mo 2. Jul 2018, 12:43

Nö, ist orange.
Ist auch kein Propan drin sondern R410 oder so.da weiss ich noch nicht wohin damit. Brennt ja nicht der Scheiss, höchstens das Schleppöl. Das Propan ist in der Klimagerät.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Henrik_V » So 22. Jul 2018, 15:25

So beim letzten Hornybachbesuch mal einen Seilspanner und eine Rändelschraube mitgenommen.
Bild
Funktioniert besser als erwartet :)
Nie wieder ohne Schlauchschelle... Draht ist immer genug da :D
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon duese » Mo 3. Sep 2018, 22:33

Kurz vor dem Urlaub noch einen neuen Ablauf für das Waschbecken im Wohnwagen"bad" gekauft um den dann gemütlich auf dem Campingplatz einzubauen. Hab aber nicht genau auf den Durchmesser des Schlauchanschlusses geachtet. Der war eine Nummer größer als beim Original. Den Schlauch mit dem Föhn etwas anwärmen und aufweiten war kein Problem. Aber jetzt passte die Klemmschelle des alten Ablaufs nicht mehr. Also Draht. Eine Blindnietzange hatte ich nicht dabei. Also mal den Werkzeugkasten durchstöbert, was sich so findet.

Eine kleine Ratschennuss gab ein Röhrchen ab spielte Abstandshalter und als Kurbel wurde ein 8er (?) Imbus verwendet. Wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat, kann man den Imbus so auf der Nuss halten, dass eine sehr ordentliche Spannung zustande kommt. Ich bin mir sicher den 1,5qmm Kupfer hätte ich abgerissen bekommen. Dann umbiegen, wie bei den anderen Werkzeugen auch, abzwicken, schön machen.

Es geht also auch ohne spezielles Werkzeug.

Bild

fertig:
Bild
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Desinfector » Di 4. Sep 2018, 11:50

ganz ehrlich?

mit ner normalen Schraub-Schlauchschelle ist man immer noch besser bedient.
Da muss ich mir dann nicht auch noch ein Extra-Werkzeug basteln.

OK wenn es denn so is' dass man täglich tausende Schellen verbaut,
dann mag die Drahtlösung auf die Dauer günstiger sein.

Aber auch da wird man wohl eher diese Schellen mit "Ohren" verpressen.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon duese » Di 4. Sep 2018, 11:59

Wenn man aber die Schachtel mit den Schlauchschellen nicht dabei hat, wird das aber schwierig. Auch baut die Drahtschelle viel flacher und der Gartenschlauch bleibt net so an Kanten hängen. Und im Zweifel fehlt doch immer die Schelle mit dem richtigen Durchmesser, oder?
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon radixdelta » Di 4. Sep 2018, 13:05

Woher bekommt man vernünftige Schellen? Alles was der Baumarkt zu bieten hat ist von erbärmlich bis unbrauchbar. Für so einen Siffonanschluss nehme ich das notfalls, für einen Gartenschlauch o.ä. niemals mehr, da reißt man sich ständig die Pfoten dran auf.
Alternative ist vernünftige Schellen online oder über den Fachhandel zu beziehen, die kosten aber teuer und man hat das Sortiment nicht im Werkzeugkaste. Ohrschellen dito. Ein Wenig Draht hat man eh oder findet sich, wenn man sich damit behelfen kann ist das super.

Und warum werden Feuerwehrschläuche wohl noch mit relativ großem Aufwand mit Draht eingebunden? Möglicherweise ist das sogar die Überlegene Methode. Ohrschellen wären da definitiv einfacher.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Desinfector » Di 4. Sep 2018, 13:15

da reißt man sich ständig die Pfoten dran auf.


was treibt man da, damit das passiert?

und der Gartenschlauch bleibt net so an Kanten hängen.


was hat man dann am Schlauch dran, weshalb es eine Schelle braucht?

Und warum werden Feuerwehrschläuche wohl noch mit relativ großem Aufwand mit Draht eingebunden?


das macht dann eine professionelle Firma jeden Tag hundertfach oder basteln da die freiwilligen Laien dran rum?
da könnte es sich lohnen.
Ich brauche im Garten jedenfalls keinen Feuerwehrschlauch. und die allermeisten Leute auch nicht.
Zuletzt geändert von Desinfector am Di 4. Sep 2018, 13:20, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Schlauchschelle aus Draht

Beitragvon Flip » Di 4. Sep 2018, 13:16

bei ohrschellen ist die zugkraft proportional zur breite. Das verhältnis durchflussquerschnitt zu schellenbreite ist bei Feuerwehrschläuchen viel schlechter als bei den schlauchnippeln bis sagen wir mal 1,5". Schellen können schlicht nicht die nötige kraft bringen.
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