Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Beitragvon Sterne » Fr 22. Jun 2018, 10:52

Beim Stammtisch im Juli und September 2015 haben wir mal die Loopvariante am Start gehabt.
https://www.fingers-welt.de/gallerie/eigen/sozial/stammtisch/sommer15.htm

Bilder:
https://www.fingers-welt.de/gallerie/eigen/sozial/stammtisch/sommer15/k-P1030655.JPG
https://www.fingers-welt.de/gallerie/eigen/sozial/stammtisch/sommer15/k-CIMG6352.JPG

Falls jemand Interesse z.B. an Reichweitenuntersuchungen hat, kann ich das Ding ja zum Treffen einpacken. Ein Empfänger ist ja mit einer Soundkarte einfach gebaut.
Leider sind die (elektrischen) Nebenwirkungen deutlich geringer als bei der Eiterfeldvariante. :lol:

Gruß
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Re: Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Beitragvon uxlaxel » Fr 22. Jun 2018, 11:54

Nello hat geschrieben:Ich erinnere mich gut! Das war schon beeindruckend. Was damals gefehlt hat war ein Empfänger, mit dem man mal ein Stück weit hätte wegfahren können.

Wenn man gehört werden will, muss auch jemand zur richtigen Zeit lauschen. War denn überhaupt jemand von außerhalb informiert?

soweit ich mich erinnere, hatte eike da vorher einigen dreamerband-fans bescheid gesagt.
einen empfänger habe ich inzwischen dafür (auch damals schon, wußte es nur nicht) ... EKD-100 und EKD-300
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Re: Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Beitragvon TDI » Fr 22. Jun 2018, 23:12

Ja, stimmt. Ein Problem war damals die Frequenzkonstanz. Da bei den Empfängern mit teils Mikroherz Bandbreite gearbeitet wird, muss der Sender präzise sein. Da erst stundenlange Aussendungen auf den Grabbern sichtbar werden frage ich mich schon, ob das Sinn macht, oder ob man nicht lieber in Bereichen aktiv ist, die ebenfalls anspruchsvoll sind, aber auch mehr Zuhörer haben. Das 136kHz Band wäre vielleicht mal etwas zum Experimentieren mit Erdelektrodenantennen...
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Re: Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Beitragvon Hendi » Fr 29. Jun 2018, 23:36

So, da bin ich wieder.

Auf dem Fifi lief ich in doc_c, mit dem ich am Samstag dann mal Kabel ausgerollt und den mit heißer Nadel am Abend vor der Abfahrt gestrickten "Sender" noch pimpte und in Betrieb nahm. Der Sender versteckte sich zwar in Pappkartons und war mit Krokodilklemmen verschaltet, aber für richtigen Igorismus fehlte Leistung.

Fazit: mit 10 Antennenvolt an Zeltheringen über 300m in QRSS geschafft, nicht weiter probiert, Weidezäune knacken, Sauerlandwetter läßt Sender driften.

Zum mehr lesen:
https://wiki.schaffenburg.org/Projekt:UndergroundULF
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Re: Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Beitragvon Sterne » So 1. Jul 2018, 13:04

Ja bin erst dazu gekommen deinen Bericht zu lesen. Sehe ich das richtig, dass ihr direkt die Audiofrequenzen nutzt?! Klingt auf alle Fälle sehr spannend und da habe ich sofort Lust bekommen meine VLF-Sachen wieder fürs Jahrestreffen fit zu machen. :)

Wenn ich das richtig sehe benutzt Du ja auch Spektrumlab. Bevor ich selber einen Filter bastele, würde ich mal nach einer vorgefertigte SAQ-Einstellung suchen, die einen schmalbandigen Filter lädt ... vielleicht kann man den umstricken.

Um die Frequenz senderseitig stabil zu halten, bietet Spektrumlab auch eine Reihe von Funktionen.
Unter Components / Sampling Rate Detector kann man die Abtastrate der Soundkarte "skalieren", um die Sendefrequenz anzupassen. In Eiterfeld hatten wir das so "mitlaufend automatisiert". Dazu haben wir den Sender Ramsloh (auf 23400 Hz) als "Frequenznormal" missbraucht. Die Frequenzgenauigkeit wird dadurch im gebrochenen PPM-Bereich korrigiert. Ich weiß allerdings nicht, ob intern bei einer Soundkarte für AD- und DA-Wandlung die gleiche Zeitbasis genutzt wird? Sonst behaupte ich mal, dass die Frequenzstabilität in Eiterfeld nicht unser Problem war.

Bild
DIe Richtantenne ist leicht erklärt und gebaut: Reicheltkarton mit 9 Wicklungen Draht und ein 560 nF Kondensator (rechnerisch hätten es 607 nF sein müssen) paralell. Der Kondensator ist im Foto fast durch die Buchse verdeckt. Damit sollte man in Deutschland problemlos Empfang haben.

Gruß
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Re: Nachrichten durch den Untergrund: Erdstromkommunikation

Beitragvon doc_c » Mi 11. Jul 2018, 15:16

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