"schwergängige" Steckdose

Der chaotische Hauptfaden

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"schwergängige" Steckdose

Beitragvon Cluster One » Sa 17. Aug 2013, 16:06

Hallo,

ich habe in der ganzen Wohnung Steckdosen von B*sch-Ja*ger. Leider gibts einige Steckdosen, in die man nur schwer einen Stecker hinein gesteckt bekommt. (Schleifgeräusch beim Stecken/Kontakte greifen sehr gut). Die Stecker danach wieder aus den Dosen herauszubekommen ist allerdings noch schwerer als das Stecken. Insbesondere bei der Toastersteckdose in der Küche ist es sehr nervig ...
Gibt es eine ungefährliche Möglichkeit (sodass die Sicherheit der Steckdosen nicht beeinträchtigt wird), die Steckvorgänge etwas zu erleichtern ?

Viele Grüße

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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon IQON » Sa 17. Aug 2013, 16:13

So en Adapter rein der aus einmal Schuko, zwei mal Euro plus einmal Schuko macht?

Viele Grüßr IQON
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon uxlaxel » Sa 17. Aug 2013, 16:27

bei mir auf arbeit gibts auch paar steckdosen dieses types, die sehr schwer gehen. ich würde es mit ganz ganz wenig öl / (kontakt)fett probieren. vielleicht reicht das schon, damit sich das einarbeitet...
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Desinfector » Sa 17. Aug 2013, 17:32

ist aber kein Kinder-Schutz drin?
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon uxlaxel » Sa 17. Aug 2013, 17:57

Desinfector hat geschrieben:ist aber kein Kinder-Schutz drin?

bei den busch-jaeger-steckdosen gibts wirklich welche, die sich sauschwer stecken lassen. raues material & kräftige federn?
unsere mädels im büro sind immer ganz schön am fluchen. bei mir zu hause gehen die auch nicht so straff. lg
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Cluster One » Sa 17. Aug 2013, 18:42

In den Steckdosen ist kein Kinderschutz drin. Die scheinen irgendwie ziemlich rauh zu sein ...
Ist Kontaktfett oder ähnliches für 230V Anwendungen in Ordnung ? Möchte mir da keine Zeitbombe in die Wohnung holen ;-) ...
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Hansele » Sa 17. Aug 2013, 19:08

Ist bei einer Bekannten genauso,
dort steht so ein T-Verteiler nun seit 5 Jahren in der Dose.

Seitdem gabs keine Beschwerden mehr.

Grüße
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon uxlaxel » Sa 17. Aug 2013, 19:34

kontaktfett wirkt prinziell isolierend, deswegen nur hauchdünn auftragen. (viel hilft NICHT viel in dem falle)
ansonsten düfte da nichts passieren. auch vollsynthetisches motorenöl (neu natürlich), z.b. 0W40 ist isolierend.
WD40 dagegen ist elektrisch leitend - also lieber finger weg von der plörre.

lg axel
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Lukas94 » Sa 17. Aug 2013, 19:58

Ich glaube wenn du WD40 in deinen Wandsteckverbinder sprühst, dann knallt und blitzt es und du sitzt im Dunkeln. :D
Nein im Ernst: Wir verbauen in der Firma Steckdosen vom gleichen Hersteller, bisher gabs nie Probleme. Es könnte höchstens sein, dass die Kontaktfedern für den PE nach Innen verbogen sind, das merkt man aber eigentlich schon bei der Montage der Abdeckung.
Andererseits gehen neue CEE-Steckdosen auch immer saumäßig schwer. Das gibt sich nach einiger Zeit, wenn die ganze Geschichte ein wenig "ausleiert".
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon IQON » Sa 17. Aug 2013, 20:40

Hmm sich mal hinsetzten und en großen Stecker 50 mal rein und raus und schauen obs besser wird?

Was wäre denn mit Kupferpasste? ist das Zeug eigentlich leitend oder isolierend?

Viele Grüße IQON
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Henning » So 18. Aug 2013, 11:04

Nanana... ganz ruhig.

Prinzipiell gehört alles was mechanisch gesteckt und getrennt wird, auch geschmiert. Besonders Stecker. Dann auch besonders CEE-Stecker, wenn ich das sehe wie manche Stecker vergammelt sind, mit Gewalt in Steckdosen geprügelt werden, und man sich dann wundert warum die ganze Scheiße zusammenschmilzt...

Regelmäßig ein bisschen Fett drauf, z.B. Electrolube, Rivolta, Klüber Isoflex, Klauke hat glaube ich auch was.
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon IQON » So 18. Aug 2013, 16:17

Hallo

Was wäre denn mit der Kontaktpaste von Wago für die Aluleiter in die Kupferdosenklemmen?

Das Zeug ist ja genau dafür gedacht Strom nicht zu behindern...
Und schmieren sollte es auch irgendwie...


Viele Grüße IQON
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Longri » So 18. Aug 2013, 16:53

IQON hat geschrieben:Was wäre denn mit der Kontaktpaste von Wago für die Aluleiter in die Kupferdosenklemmen?


Das Zeugs benutze ich auch nur, hab da noch genug für die nächsten Jahre rumzuliegen.

Gruß
Longri
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Re: "schwergängige" Steckdose

Beitragvon Bastelbruder » So 18. Aug 2013, 21:40

Früher gab es das legendäre Siemens-Wählerfett in der Zinntube. Und auch alle möglichen anderen Kontaktpflegemittel.
Alles ist mehr oder weniger Vaseline. Die gibts in reinster Form nach (DAB6 = Deutsches Arznei-Buch, Ausgabe 6) zu verträglichen Preisen (1kg ~ 10€) zu kaufen, so eine Dose hält bei regelmäßigem Gebrauch für technische Zwecke ein ganzes Leben.

Völlig überrascht war ich vor einigen Jahren, als in Silikonöl (wird u.A. zum Abschminken und als Fuseröl in Tonerdruckern verwendet) schwimmende und ständig bewegte Steckverbinder absolut keine Kontaktprobleme machten. Das Zeug íst ebenfalls nicht oxidierend, es schmiert aber nicht ganz so gut.

Kupferpaste ist ein Schmiermittel, das einerseits aus ranzigwerdendem Öl (mit Verdickungsmittel = Fett) und Kupferbröseln besteht, das ist weniger zum Schmieren (vielleicht für rostige Schrauben) gedacht als vielmehr als Trennmittel, um die Muttern von den Stehbolzen am Auspuff wieder lösen zu können.

Öle und Fette taxiert der Praktiker mit der Nase, deren Oxidationsprodukte haben allesamt den bekannten unangenehmen Geruch, manchmal ist auch ein (trotz gegenteiligen Beteuerungen auf dem Etikett) säuerlicher Gestank feststellbar, alle diese Fette sind für die Elektronik nicht geeignet. Oder einfacher: viel stink - viel Schund.
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