Der Solar-Thread

Der chaotische Hauptfaden

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Heaterman
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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Heaterman » Do 21. Jan 2021, 17:40

Moin nach CLP!

Wird das nicht nachmittags schön teilbeschattet? Sieht sonst gut aus, wie alt ist das denn, kenn ich ja noch gar nicht. Muss mir nach der Pandemie mal unbedingt mein Fliesenlegerzeugs wieder bei Dir abholen .... :mrgreen: :mrgreen:

Ich bin inzwischen auch bei so 25 Grad gelandet, damit das optisch einigermaßen verschwindet. Werd das Ganze wieder in zwei Felder aufteilen, eins auf die Garage neben den Kollektor direkt nach Süden, und eins Richtung West. Kriegt jeder einen MPPT, dann geht das.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Sterne » Do 21. Jan 2021, 19:46

Das Teil habe ich seit Ende 2012 und fast so alt ist auch das Foto. Damals waren Wechselrichter mit 2 MPPTs noch selten und teuer, deshalb hängen die 2 Strings parallel. Das funktioniert natürlich nur, wenn man die Strom- und Spannungslage der Anlage vernünftig ausgelegt ist. Das Spielgerüst ist mittlerweile weg, weshalb Verschattung überhaupt kein Problem mehr ist. Bei der Auslegung und Planung war ich einige Wochen im Photovoltailforum unterwegs. Da hat man kompetente Fachleute und man kann unter Angeboten ziemlich schnell einen aktuellen Preisüberblick gewinnen.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Heaterman » Fr 22. Jan 2021, 03:17

Da hast Du das Ding aber wirklich gut getarnt - ist mir noch nie aufgefallen. Wir haben uns ja meist auch mit Deiner Kollektorwand beschäftigt.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Mino » Fr 22. Jan 2021, 08:45

Moin,

wie ich sehe, stehen hier ja einige Anlagen die deutlich über den Eigenverbrauch hinausgehen. Mir geht es um die steuerliche Betrachtung und die ganze Bürokratie…

Hat hier jeder von euch, der >1kWp hat die ersten 5 Jahre sich die Umsatzsteuer wieder geholt und dann in die Kleinunternehmerregelung gewechselt…oder wie haltet ihr das?

Es macht ja nun keinen Sinn sich eine große Anlage aufs Dach zu setzen und dann nix für die Einspeisung zu bekommen (Akkulose Anlage).



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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Flip » Fr 22. Jan 2021, 11:35

Ich empfehle auch 10-15° Wechselweise für optimale flächennutzung und vermeidung von gegenseitiger verschattung.
Bei einem Alagenpreis unter 10k€ und hohem Eigenverbrauchsanteil lohnt sich die Regelbesteuerung nicht. Ich habe mir den Aufriss gespart und direkt KUR nach 19 UstG gewählt.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Mino » Fr 22. Jan 2021, 12:24

Jo, weil im Internet sind ja nur Experten unterwegs und jeder weiß es besser....der eine sagt so...der andere so.... :roll:

Ich sehe das aber so wie Du....ich würde auch von vorherein in die Kleinunternehmerregelung einsteigen, weils einfach über die Laufzeit weniger Stress ist.


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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Sterne » Fr 22. Jan 2021, 15:28

Wie gesagt meine Anlage steht schon ein paar Jahre und mit den aktuellen Regelungen kenne ich mich nicht aus. Bis 10 kWp ist der Papierkrieg aber wohl immer noch überschaubar.
Allerdings hatte ich mal das Vergnügen Umsatzsteuer verrechnen zu dürfen. Monatlich hatte man Papierkrieg am Hals nur zur Bespaßung des Finanzamts. Falls du keine seltsamen Neigungen hast, spar dir das. ;)

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von licht_tim » Fr 22. Jan 2021, 16:39

Ich hab gestern im Radio gehört dass es jetzt gerade eine neue Kartei gibt in der sich jeder eintragen muss. Auch alle alt Anlagen die schon an anderer Stelle registriert sind. Ansonsten wird an der Vergütung gesägt. Ist wohl bei der Bundesnetzagentur aufgehängt.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Heaterman » Fr 22. Jan 2021, 17:26

Das ist das Marktstammregister bei der BNA, in dem alle Anlagen bis 31.1. eingetragen sein müssen.

Zitat BNA zum Thema Vergütungssanktionen:

„Bei Anlagenbetreibern, die sich und Ihre Anlage bis zu 31. Januar 2021 nicht registriert haben, soll der Netzbetreiber die Zahlung für diese Anlage zurückhalten. Die zurückgehaltenen Zahlungen werden nachgezahlt, sobald die Anlage registriert wurde.
Dieser Hinweis gilt für Anlagen, die vor dem 31. Januar 2019 in Betrieb genommen wurden.”


Mir ist auch nach Studium der FAQs bei der BNA nicht klar, ob auch Anlagen, die nicht ins Netz einspeisen, sondern ausschließlich ins Haus, registrierpflichtig sind. Mit Stromnetzt ist doch der Bereich vor dem Zähler definiert.

Zitat BNA:

„Registriert werden muss/müssen

- jede Stromerzeugungsanlage, die unmittelbar oder mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen ist oder werden soll, und
- jede Gaserzeugungsanlage, die unmittelbar oder mittelbar an ein Gasnetz angeschlossen ist oder werden soll.
- Verbrauchsanlagen, wenn diese an das Hoch- oder Höchstspannungsnetz (Strom) bzw. das Fernleitungsnetz (Gas) angeschlossen sind.

Eine Mindestgröße ist nicht vorgesehen, d.h. dass beispielsweise auch kleine Balkon-Solaranlagen registriert werden müssen.

Anlagen, die nicht unmittelbar oder mittelbar an ein Strom- oder Gasnetz angeschlossen sind, müssen und können nicht registriert werden."

Andererseits liest man an mehreren Stellen, auch hier, dass auch Balkonkraftwerke und Speicher meldepflichtig sind. Doch nur, wenn sie ins öffentliche Netz speisen?

Meine Anlage wäre ja so ein Fall: speist nicht ins Netz, sondern nur nach Bedarf ins Haus, und wirft sonst überschüssigen Strom ausschließlich in den Akku.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Sir_Death » Fr 22. Jan 2021, 22:58

Wenn du vom Netzbetreiber sowieso keine Zahlung bekommst, weil du den ganzen Strom selbst verbrauchst, kann es dir doch gepflegt egal sein, wenn er die "Zahlung" zurückhält :lol:

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Heaterman » Fr 22. Jan 2021, 23:07

Jou, mir ist das Wurscht, ich spar mir ja auch die ganze Bürokratie, ich bin ja kein Masochist. Lohnt sich einfach nur für große Anlagen ab 4 kWp. Wobei - lohnen ist nach der EEG-Novelle auch seeehr relativ.

Das war nur eine Info für Die, die einspeisen wollen.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Hightech » Sa 23. Jan 2021, 00:11

Ich hab ja 9,9kwp. Diese Anlagen sind Umsatz-steuerbefreit weil keine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt und somit kein Gewerbe diesem Sinne vorliegt.
Das muss man nur dem Netzbetreiber noch mitteilen, sonst zieht der die Umsatzsteuer schon mal ab.
Man wird beim Finanzamt zwar als Gewerbebetrieb registriert, aber unter Kleingewerbe PV-Anlage <1000 Euro/a.
Ich hab nur dem FA mitgeteilt das ich eine PV-Anlage habe mit Eigennutzung. Dann trägt die das ein und meckert dann, wenn man vergisst den Gewinn anzugeben.
Ich zahle keine Steuern, mache nur bei Elster die Einträge bei Gewerbe und trage da meine 400 Euro PV-Gewinn ein und fertig.

Und die Anlage ist natürlich beim BKA gemeldet, das wird einem aber auch vom Netzbetreiber mitgeteilt.

Alles kein Problem,

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Mino » Mo 25. Jan 2021, 10:17

Moin,

ich hab das nochmal durchgerechnet...

Hier die Fakten:
Jahresbedarf: 3600 kWh
Solar: 2,4 kWp
Eigenverbrauch ca. 25% möglich
Kosten Netzbetreiber: 0,28€/kWh
Einspeisevergütung: 0,08€


Unter Annahme der Kleinunternehmerregelung:
Die Einspeisevergütung liegt im Jahr bei nur 144€ - 19% Umst = 116€.
Was ich spare weil ich selbst produziere liegt bei 168€.

Würde ich anmelden, hätte ich das Ganze nach 12 Jahren abbezahlt bzw. auf Null kommen.
Im Guerilla-Modul wären es 15 Jahre.
Da fragt man sich, ob es nicht einfacher wäre das Ganze einfach so laufen zu lassen.

Klar krieg ich dann nix vom Saat, aber den Überschuss würde ich dann eben mit der Heizpatrone zu Warmwasser machen.

Hier mal noch so meine Überlegugn dazu...
Im Winter geht fast eh nix...deckt nicht mal die Grundlast...
In der Übergangszeit wird die Grundlast gedeckt, plus ein bisschen Überschuss.
Im Sommer wird die Warmwasseraufbereitung plus die Grundlast komplett von der Anlage übernommen. Bei 2KW Überschuss und 300l Speicher sollte sich das ausgehen...

Wollte nur mal so meine Gedanken loswerden....

Mino

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Hightech » Mo 25. Jan 2021, 19:20

Lohnen tut sich das bei einer 10kw Anlage.
Und die Umsatzsteuer zahlt man mE nicht.

Es ist wie immer, investiert man wenig, bekommt man wenig.

Wie ich schon erwähnte, spart man bei einer 30kw Anlage bis zu 30% Strom. Bei einer 2,5kw Anlage eben nur 1/4 davon

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Saldierender Stromzähler?

Beitrag von Heaterman » Mi 3. Feb 2021, 05:32

Ich speise derzeitig einphasig ein, und lasse diese Phase (auf die der Errichter 1978 fast alles im Haus gelegt hat) auch per Sensor überwachen. Der Wechselrichter drückt dann den auf dieser Phase vom Haus über den Sensor „angemeldeten“ Strombedarf nach, sofern Akku/Sonne das leisten können, und ich hab keinen Bezug auf dieser Phase aus dem öffentlichen Netz. Perfekt vor allem für die Grundlast.

Was macht man mit den anderen Phasen? Die werden auch belastet, auch, wenn nicht Herd, Sauna oder Steckdose in der Garage genutzt werden. Ist zwar nur wenig Last im Normalfall, aber Kleinvieh macht ja auch Mist.

Ich hab es noch nicht wirklich nachvollziehen können, aber vielleicht können Elektrotechniker dem Schwachströmer da auf die Sprünge helfen:

Auf der Q&A-Seite eines Solar-Shops steht sinngemäß (kein wörtliches Zitat wg. Copyright):

„Stromzähler arbeiten fast alle phasen-saldierend. Wenn also auf einer Phase durch die Solaranlage eingespeist wird, fließt der aktuell im Haus nicht benötigte Überschuss ins öffentliche Netz. Tritt gleichzeitig auf den anderen Phasen ein Verbrauch auf, saldiert der Zähler diese Werte miteinander. Das wird mit einer Beispielrechnung illustriert, bei der fiktiv aktuelle Einspeiseleistung auf einer Phase gleich dem aktuellen Gesamtbezug aller drei Phasen ist, so dass schließlich die Gesamtzählung am saldierenden Zähler Null aus dem öffentlichen Netz ist.”

Hatte ich früher noch nie gehört. Klingt irgendwie wie Märchen. Was ist da dran?

Wenn das so wäre, könnte ich ja einen Dreiphasen-Sensor hinter den Zähler spaxen, mit dem Wechselrichter den Bedarf auf allen drei Phasen abhorchen und den Gesamtbedarf auf allen drei über die Einspeisephase (natürlich begrenzt, mein WR liefert max. 2000 W) quasi mitbedienen?

Danke schon mal für konstruktive Antworten.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Hightech » Mi 3. Feb 2021, 08:23

Ja, das ist genau so.
Sogar beim Ferraris-Zähler ist das so.
Die Zählersumme ist die Summe, also 1+1+(-2)=0
Im Prinzip kannst du auf einer Phase 2kW zeihen und auf der anderen 2kW drücken. Dann steht der Zähler.
Das sehe ich hier bei allen Zählern.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Heaterman » Mi 3. Feb 2021, 08:26

Das hört sich schon mal gut an, werd ich mal testen. Danke!

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Mino » Mi 3. Feb 2021, 08:43

Moin,

Mich muss hier mal wieder reingrätschen… :oops:

Ich will bei mir auch messen was ins Netz rein- bzw. rausgeht. Wenn ich einen Überschuss an Solarstrom habe, möchte ich diesen verwenden damit die Summe zum Netz +/-0 wird.
Am besten nach dem Motto: 0….2kW Überschuss = 0-10V oder so. Die 0..10V steuern dann einen Verbraucher moduliert mit 0…2kW….also vom Prinzip her.
Muss ich die Erfassung/Auswertung selbst per Hand machen? Also Ringkern, OP-Schaltung und ggf. Arduino? :roll:

Ich habe diesen hier gefunden…
https://www.amazon.de/PZEM-004T-Stromsp ... B074QGT6LL
Wobei das Teil ein bisschen zickig sein soll…

Gibbes da nix fertiges? So im Messbereich von 0….10kW?

Aso, ich würde das gern ohne Wlan-Anbindung machen, also is ne Energiesteckdose mit API keine Option.
Desweiteren möchte ich mit einem Ringkern messen…die Vorstellung dass der gesamte Hausstrom über einen (China-)Messshunt läuft is mir zu gruselig.


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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Finger » Mi 3. Feb 2021, 08:47

Dazu zur Absicherung dann das hier einsetzen, dann passt das wieder: https://youtu.be/2TJEzdqtXlQ

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Hightech » Mi 3. Feb 2021, 08:53

Ich hab noch Smartmeter liegen zum Verbrauch messenDanit geht das prima und ist genau

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von sukram » Mi 3. Feb 2021, 09:07

Wenn du es ganz Professionell machen willst: Wago 750 SPS, mit 750-494 Messklemme (für Stromwandler)

Und dann nach Bedarf mit Digital oder Analog Outs deine Verbraucher ansteuern. Muss halt programmiert werden (die Software kostet dick extra...)

Eine Nummer kleiner wären dann z.B. Saia ALE3 Zähler mit Modbus, die können in 20sec Takt Verbrauchsdaten liefern. Belastbar sind bis 63A.

https://www.ebay.de/itm/173755902121

Auswertung wäre sogar mit einem ATMega möglich - RS485 dran und Register auslesen.

Das hat jeweils den Vorteil, dass du keinen/wenig Aufwand hast, das Stromsignal auszuwerten.

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Mino » Mi 3. Feb 2021, 09:16

Dank für den input. Mir würde was einphasiges reichen...

@hightech: welchen SmartMeter meinst Du genau?


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radixdelta
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Re: Saldierender Stromzähler?

Beitrag von radixdelta » Do 4. Feb 2021, 10:53

Heaterman hat geschrieben:
Mi 3. Feb 2021, 05:32
Ich speise derzeitig einphasig ein, und lasse diese Phase (auf die der Errichter 1978 fast alles im Haus gelegt hat) auch per Sensor überwachen. Der Wechselrichter drückt dann den auf dieser Phase vom Haus über den Sensor „angemeldeten“ Strombedarf nach, sofern Akku/Sonne das leisten können, und ich hab keinen Bezug auf dieser Phase aus dem öffentlichen Netz.
Ich konnte nichts finden, hast du dein Setup schon irgendwo im Forum beschrieben?

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von basti1 » Do 4. Feb 2021, 18:35

Mino hat geschrieben:
Mi 3. Feb 2021, 08:43
Moin,

Mich muss hier mal wieder reingrätschen… :oops:

Ich will bei mir auch messen was ins Netz rein- bzw. rausgeht. Wenn ich einen Überschuss an Solarstrom habe, möchte ich diesen verwenden damit die Summe zum Netz +/-0 wird.
Am besten nach dem Motto: 0….2kW Überschuss = 0-10V oder so. Die 0..10V steuern dann einen Verbraucher moduliert mit 0…2kW….also vom Prinzip her.
Muss ich die Erfassung/Auswertung selbst per Hand machen? Also Ringkern, OP-Schaltung und ggf. Arduino? :roll:


Mino
So wünsch ich mir das auch, wenn du das am laufen hast, sag bescheid ;)

Dann würde ich noch etwas mehr auf das Dach packen. Ich will aber nicht nur stumpf Warmwasser erzeugen, sondern auch gerne etwas mehr den Stromverbrauch deckeln. Aber was bringt mir 1kw, wenn ich den dann sinnlos erzeuge.


MFG Sebastian

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Re: Der Solar-Thread

Beitrag von Heaterman » Do 4. Feb 2021, 20:58

Ich bau auch gerade an einer Funkbrücke vom Stromsensor via ESP zum WR, da das Sensorkabel quer an der Flur-Wand den WAF verfärbt.

Also 0-50 mA zu 0 bis 3,3 V Spannung - Funk- auf 0-50 mA für den WR

Wenn ich das Ding gelöst hab, werd ich haarklein berichten.

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