Mostly Printed CNC (MPCNC)

Der chaotische Hauptfaden

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IPv6
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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von IPv6 » Sa 2. Feb 2019, 21:17

Vielleicht ist manchmal schleifen statt fräsen völlig ausreichen?
Wenn ich auf dem Ding hauptsächlich Holz bearbeite und selten mal ein Stück Alu draufspanne wäre es mir ziemlich egal, wenn das dann laut Definition nur geschliffen statt gefräst wird. Dann kostet das halt einen Fräser mehr, für die wenigen Einsätze treibt das niemand in den finanziellen Ruin.
CNC Fräsen Projekte sind übrigens auch gerne ein Geld/Zeit/Nerven Grab ;-)
Das fürchte ich auch. Mit dem Projekt hätte ich allerdings die Hoffnung, das erstmal in Grenzen zu halten. Man hat eben doch mit überschaubarem Aufwand und finanziellem Einsatz zumindest eine voll funktionsfähige Weichkäsefräse und kann sich damit austoben.
Das ist ja nach wie vor alles ein Hobby und ich persönlich investiere ungern eine große Portion Geld um nacher festzustellen, dass ich das entweder gar nicht wirklich brauche oder keinen Spaß daran habe. Man hätte mit dem Ding ein recht überschaubares Einstiegsprojekt.
Viele Threads zum Thema EIgenbau CNC laufen ins Nichts oder ziehen sich über Jahre und ich bin mir sicher, ich würde mir mit einer ordentlich konstruierten CNC Fräse eine ewige Dauerbaustelle ans Bein binden, mit der sich in absehbarer Zeit nicht mal etwas zerschleifen lässt.

Wenn einen das tatsächlich irgendwie fesselt und die Thematik auch über einen längeren Zeitraum interessant bleibt kann man immernoch über eine neue Konstruktion nachdenken. Im schlimmsten Fall hat man das Geld für zwei Kilo Filament, ein paar Rohre und ein paar weitere Kleinteile verloren, was auch überschaubar ist, vor allem wenn dann was neues, besseres angeschafft werden soll.

Kellerkind
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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Kellerkind » Sa 2. Feb 2019, 21:57

Moin,
ja da gebe ich dir schon recht. Wenn die Zeit fürs herstellen überschaubar ist. Wo liegt man denn preislich bei dem Dingens wenn man alles zählt ? Riemen/Motoren/etc.

Also wenn das über 200 sind dann würd ich eher zu so einer 3040 tendieren. Ich trau dem Ding halt wirklich echt wenig zu... Aber letzendlich isses auch wenig monetärer Verlust wenn mans nach bischen testen einfach verkauft.

Zeit/Geld/Nerven Grab, bin da selbst betroffener :lol: Habe auch noch Zeuch (Linearschien, Kugelumlauf, etc.) rumliegen. Alles so über die Zeit ersteigert etc. Aber nicht so wild einiges habe ich dann mit der Zeit wieder verkauft, sogar mit etwas plus. Mir ist dann eine ISEL ohne Z-Achse zugelaufen mit der habe ich dann noch nen Steuerungsbausatz gelötet usw. bischen in x/y rumgefahren, das wars. Und seitdem steht die zugebaut im Lager...

CNC Ecke ist übrigens super aber da sind echte Experten unterwegs, also erst viel mitlesen angesagt.

Grüsse Stefan

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IPv6
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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von IPv6 » Sa 2. Feb 2019, 22:09

Preislich kann man das scheinbar nicht genau sagen.
Die Kunststoffteile kosten um 50 € inklusive Strom wenn man den 3D Drucker selbst nicht mitrechnet.
Rohre liegen je nach Konditionen des lokalen Stahlhändlers und Größe der Maschine ebenfalls bei 50 €.
Für die restlichen Teile wie Kugellager, Schrauben und Grundplatte ist man maximal weitere 100 € los.
Schrittmotoren und Steuerung gibt es ebenfalls für rund 50 €, das läuft in der Regel auf günstige Nema 17 und eine GRBL Steuerung hinaus.

Bleibt noch die Spindel, da hat man natürlich auch ordentlich Potential zum Geld ausgeben. Eine billige Handfräse ist zwar auch für 50 € zu haben, eine hochwertigere Spindel könnte man dafür vermutlich besser weiterverkaufen oder auch in einer anderen Konstruktion zum Einsatz bringen.

Ab 300 € geht das also los.

Die 3040 Fräse ist zwar in der einfachsten Ausführung schon für ein paar Euro mehr zu haben, allerdings ist die Bearbeitungsfläche für mich schon ein Ausschlusskriterium, ein wenig größer muss es schon sein.
Es geht aber auch gar nicht um den Kauf einer fertigen Fräse sondern um das Selbstbauprojek an sich.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von ferdimh » Sa 2. Feb 2019, 23:13

Dann kostet das halt einen Fräser mehr, für die wenigen Einsätze treibt das niemand in den finanziellen Ruin.
Das habe ich auch mal gedacht. Das Problem ist nicht der finanzielle, sondern der nervliche Ruin, wenn man ein größeres Werkstück einfach nicht fertigbekommt, weil STÄNDIG DER FUCKING FRÄSER AM ARSCH IST.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von IPv6 » So 3. Feb 2019, 00:36

Das müsste dann aber doch schon ein recht großes Werkstück sein oder?
Es gibt ja doch einige Videos von Leuten, die ihre MPCNC mit Alu quälen und ein Werkstück wird da schon immer fertig, in manchen Videos auch deutlich mehr.
So arg schlimm, dass ein Fräser nicht für ein Werkstück reicht kann es dann doch wieder nicht sein.

Ich würde auch nicht unbedingt auf die Idee kommen, eine 30x30 cm großes Stück aus einer 20 mm Aluplatte schleifen zu wollen.

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Hightech
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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Hightech » So 3. Feb 2019, 02:04

IPv6 hat geschrieben:Das müsste dann aber doch schon ein recht großes Werkstück sein oder?
Es gibt ja doch einige Videos von Leuten, die ihre MPCNC mit Alu quälen und ein Werkstück wird da schon immer fertig, in manchen Videos auch deutlich mehr.
Nun, die Leute posten ja auch immer die ganzen vorherigen Fehlschläge oder nicht ?

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von ferdimh » So 3. Feb 2019, 11:43

Das müsste dann aber doch schon ein recht großes Werkstück sein oder?
Die größten Frustobjekte waren eine Alufrontplatte mit diversen Löchern (ca 50) und eine Lautsprecherschallwand, bei der ich die "gute Idee" hatte, die notwendige Gehrung gleich reinzufräsen (mit einem Kegelfräser). Im 1. Fall hat der reißende Fräser die Aluplatte etwas verbogen, so dass "neu ansetzen" ein größerer Akt wurde. Vermutlich gabs hier in den Tiefen eines Ausschnitts einen Stoß, so dass der Fräser auf einen Schlag voll gegriffen hat.
Im 2. Fall hats die Schallwand gleich komplett aus der Einspannung gerissen und die Spindel verbogen. Das Ding ist innerhalb von ~1m Weg im Material von "alles super" bis "totale Blockade" gegangen ohne zu brechen. Der Fräser war offensichtlich stumpf geworden, um dann plötzlich zu überhitzen.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Bastelbruder » So 3. Feb 2019, 11:59

Ich denke daß da der Friseurschnaps* ausgegangen ist und der Fräser zugeschmiert war.

*Isopropylalkohol

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von thmarx » So 3. Feb 2019, 12:04

Hi zusammen,
habe mich jetzt extra für die Antwort angemeldet, obwohl das Forum schon seit Jahren meine Bettlektüre ist...

Ich habe noch ein unfertiges Projekt MPCNC hier stehen, was leider nur Platz wegnimmt und nicht fertig wird. Besteht aus Druckteilen PLA, Schrauben, Rohren, Kugellager, 4xStepper, Riemen mit Stahleinlage.

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Wenn das Teil in Fricklerhände kommt und zuende gebracht wird ist mein Trennungsschmerz auch nicht so gross...

Gruss Thomas

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von IPv6 » So 3. Feb 2019, 13:24

Hallo Thomas!

Na dann erstmal herzlich willkommen unter ganz normalen Leuten, fühl dich wie daheim :D

Und zum eigentlichen Thema:
Das macht mich jetzt schon etwas schwach, ich werde mich später mal per PN bei dir melden...

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Botanicman2000 » So 3. Feb 2019, 15:40

Hallo


wie gross wäre denn dein Trennungsschmerz?

Gruss Uwe

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von poolizei » So 3. Feb 2019, 20:33

Ich besitze eine "richtige" KäseFräse vom Möderl muss aber sagen das mich die MPCNC schon reizt und ich sie für deutlich vernünftiger wie diese Shapeokos halte kommt halt drauf an wofür man sie braucht, wenn man sich halt bei der Größe etwas im Zaum hält und auch die Z nicht zu lang macht denke ich lässt sich damit sehr wohl mehr Fräsen als Schleifen wenn man da aber eher größer werden will word das ganze vermutlich ziemlich labbrig...

Ich für meinen Teil möchte mir eine MPCNC für einen Dispens Roboter bauen da wirken keine Kräfte dafür passt das sicherlich...
Schön mit geschliffenen Niro Rohren...

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Sven
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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Sven » So 26. Mai 2019, 00:02

Offenbar hat noch keiner von uns ein solches Gerät im Einsatz. Dafür tummeln sich hier um so mehr wilde Vermutungen.

Um das zu ändern, habe ich meinen 3D Drucker mal angerissen. Der druckt jetzt seit einigen Tagen MPCNC Teile. Das ist ein ganz schöner Haufen Plastik, den man für das Gerät braucht.
Ich habe mich noch nicht für eine Größe entschieden, es wird aber eine kleinere unter den MPCNCs werden. Auch brauche ich nicht viel Bearbeitungshöhe, daher wird auch die Z-Achse eher kurz ausfallen.

Ich möchte hauptsächlich Konturen fräsen und halbwegs genau Löcher in meine Lieblingsmaterialien bohren. Das ist größtenteils Material in Plattenform mit weniger als 40mm Stärke.
In erster Linie also Baumwollhartgewebe und Trespa (Toilettentür-Platten).

Inzwischen sind 63 Stunden Druckzeit verstrichen und ich bin Mengenmäßig etwa bei der Hälfte angelangt. Gedruckt wird auf meinem rotzebilligen China 3D Drucker im Eilgang.
Der Druckt braucht Zeit, die Teile haben hohe Wandstärken und einen hohen Füllgrad von größtenteils 55%.
Ich drucke in PET-G mit 0,3mm Layerhöhe, dem vorgeschlagenen Füllgrad und jeweils fünf Lagen für die Wände und die horizontalen Flächen. Das fühlt sich schon ziemlich stabil an.
Zwei Wochen drucke ich bestimmt noch an den Teilen rum, der Drucker läuft nicht 24/7.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Botanicman2000 » So 26. Mai 2019, 00:45

Hallo

die gedruckt€ Fräse hab ich mir auch schon angesehen und drüber nachgedacht.

Aber ich warte noch auf meinen 3D Drucker.
Kollege druckt noch Teile für seinen dann bekomme ich den

womit willst du denn deine gedruckte cnc steuern?

Gruß Uwe

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von IPv6 » So 26. Mai 2019, 12:23

Unbedingt berichten, bitte!

Die MPCNC steht immernoch auf meiner Liste und ist voraussichtlich auch in Kürze dran. Ich muss nur noch das Röhrenradiogehäuse lackieren (am Mittwoch) und dann die Innereien wieder einbauen. Dann noch einen Wassersprudler zusammenbauen und ein paar kleine Ersatzteile besorgen, dann kann der Sprudler unter der Spüle verschwinden.
Und dann habe ich quasi kein Projekt mehr offen :o
Dann würde ich mich auch um die MPCNC kümmern. Vielleicht kann man sich hier ja absprechen was Material angeht, Kugellager und Schrauben sind ja scheinbar in größeren Mengen erheblich günstiger, Edelstahlrohr auch, sofern man es daheim zuschneiden kann.

Drucken würde ich klassisch mit PLA auf meinem Chinadrucker (Anet A8). Hoffentlich kann ich mir noch den kleinen Drucker von einem Freund ausleihen (Creality Ender 2) und die beiden Drucker in den Keller verfrachten, wo sie dann nahezu rund um die Uhr drucken können und niemand stören. Da steht dann auch nicht das ganze Haus in Flammen wenn die chinesische Elektronik nicht mehr will.
Oder ich bin ganz faul und kaufe den Teilesatz, wobei selber Drucken natürlich wesentlich günstiger ist.

Ich bin im Netz noch auf einen Versuch gestoßen, die Teile mit einer 0,8 mm Düse zu drucken. Das soll angeblich die Druckzeit auf 40 % reduzieren und keine nennenswerte Nachteile bringen, da die Teile wenig filigran sind.
Ich weiß nur nicht ob ich dann meine Druckerparameter neu ermitteln muss und wie gut das auf Anhieb klappt.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Sven » So 26. Mai 2019, 13:00

Die Teile sind in der Tat nicht sehr filigran große Anforderungen an die Druckqualität werden auch nicht gestellt. Die Qualität der Oberflächen spielt keine Rolle, hauptsache die Löcher und Durchbrüche sind an den richtigen Stellen.
Gut, die Maße sollten halbwegs stimmen. Mein Extruder ist kalibriert und das Filament, das ich benutze ist sehr maßhaltig.

Die Schichtdicken lassen sich bestimmt noch weiter erhöhen, dann sehen aber die horizontalen Schraubenlöcher ziemlich eckig aus. Da ich die Maschine derzeit noch drucke,
kann ich noch nicht sagen, ob die Präzision der horizontal gedruckten Schraubenlöcher später einen großen Einfluss auf die Montage hat oder nicht.
Auf die Optik kommt es wirklich nicht an. Schräge Flächen sehen bei 0,3mm schon aus wie Treppenstufen.

Zur Veränderung der Druckgeschwindigkeit könnte man auf jeden Fall noch mit der Anzahl von Wänden und dem Füllgrad spielen. Der Füllgrad kann bestimmt etwas runtergedreht werden, wenn man mit mehr Perimetern druckt.

Zur Steuerung werde ich auf jeden Fall Estlcam verwenden. Was ich als Steuerelektronik verwende kann ich noch nicht sagen. Höchstwahrscheinlich ein RAMPS Board oder etwas ähnliches.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Botanicman2000 » So 26. Mai 2019, 13:14

Hallo
welche Version bei Thingiverse ist es denn?
Gibt ja mehrere

Gruß Uwe

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Sven » So 26. Mai 2019, 13:19

Den Link auf die richtigen Version bei Thingiverse findest du immer auf der v1 Engineering Homepage.
https://www.v1engineering.com/blog/parts/

Ich drucke die metrische Version, 25mm. Kennbuchstabe "F". Die aktuelle Revision der MPCNC heißt "Burly".

Bei den Controllerboards bin ich noch unentschlossen. Die Estlcam Firmware funktioniert nicht mit RAMPS Boards zusammen.
Möglicherweise wird es auch ein Arduino Mega mit einem selbstgebauten Breakoutboard für Pololu kompatible Treiber.
Die popeligen Schrittmotoren an der MPCNC brauchen keine großen Endstufen.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Hemi » Fr 31. Mai 2019, 01:17

Ich baue die MPCNC momentan als CNC-Plasmaschneider.
Derzeit noch mit dem Drucken der Teile beschäftigt.
Die Videos von Uncle Phil fand ich ganz interessant zum Thema:
https://www.youtube.com/watch?v=KoWZsLcjerU&t=1511s

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Sven » Fr 31. Mai 2019, 11:03

Der sabbelt aber viel :D Dass sich deutsche Youtuber auch nie kurz fassen können ;)
Die Videos sind aber schon ganz interessant, das stimmt schon.

Ich habe inzwischen die 100 Stunden Druckzeit deutlich überschritten, einige der Mittelgroßen Teile mit veranschlagten drei bis vier Stunden Druckzeit fehlen noch.
Ich habe zum Teil deutliche Abweichungen nach oben in der Druckzeit. Bei größeren Teilen relativiert sich das etwas.
Die erste Schicht drucke ich bewusst sehr langsam und ich habe Slic3r so eingestellt, dass versucht wird eine minimale Druckzeit von 40s pro Layer einzuhalten. Allerdings wird niemals
mit weniger als 10mm/s gedruckt. Da ich in PET-G drucke verringert sich so das Stringing etwas. Wenn ich mit der MPCNC durch bin kommt da mal ein besserer Bauteilkühler ran.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von IPv6 » So 4. Aug 2019, 12:38

Gibt es was Neues aus der Welt der Weichkäsefräse?
Das Projekt steht bei mir immer noch an, ich hatte nur gehofft, zunächst ein paar Erkenntnisse aus erster Hand zu bekommen.

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Botanicman2000 » So 4. Aug 2019, 12:54

Hallo

meine Teile sind fertig und werden nun mit Kugellagern bestückt.
Schrauben fehlen noch sowie Rohr und Motoren.

Ich bin mir auch noch nicht schlüssig über die Grösse ob nun Maximal A2 oder A3 Verfahrweg

Gruß Uwe

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von roooooobert » So 4. Aug 2019, 14:22

Botanicman2000 hat geschrieben: Ich bin mir auch noch nicht schlüssig über die Grösse ob nun Maximal A2 oder A3 Verfahrweg

Meine Fräse hat nen Verfahrweg von irgendwas um die 700 x 300 x 350 und ist definitiv zu klein. Wenn du keine Bauraumbeschränkung durch deine Werkstattgröße hast, bau sie so groß wie du kannst! (wenn du festellst, dass die Steifigkeit leidet, kannst du sie ja immer noch kleiner machen)

Viele Grüße,
Robert

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Harley » So 4. Aug 2019, 18:51

Die BinaryKitchen in Regensburg hat so eine Fräse.
Kann man auf der Homepage bewundern.
Da sieht man auch so Holzmöbel aus Siebdruckplatten, die sind damit gemacht.

https://www.binary-kitchen.de/wiki/doku ... og:2019-01

Das Teil hat bestimmt 1,50m auf 1,50m.
Der Fräsmotor ist die kleine Makita Oberfräse.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Teil so gut geht.
Fräst einwandfrei und sehr präzise.

Wenn Details gewünscht sind, kann ich ja mal Fotos machen.

Gruß,
Harley

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Re: Mostly Printed CNC (MPCNC)

Beitrag von Botanicman2000 » So 4. Aug 2019, 19:42

Hallo
roooooobert hat geschrieben:
Botanicman2000 hat geschrieben: Ich bin mir auch noch nicht schlüssig über die Grösse ob nun Maximal A2 oder A3 Verfahrweg
Meine Fräse hat nen Verfahrweg von irgendwas um die 700 x 300 x 350 und ist definitiv zu klein. Wenn du keine Bauraumbeschränkung durch deine Werkstattgröße hast, bau sie so groß wie du kannst! (wenn du festellst, dass die Steifigkeit leidet, kannst du sie ja immer noch kleiner machen)

Viele Grüße,
Robert
Leider habe ich etwas Platznot ausserdem ist das die grösse wo ich wohl am ehesten Fräse.
Viel grösser als 800x600 sollte man nicht bauen da es dann arg durchhängt zuviel Z ist auch mist da die Z-Achse wohl das Limit ist

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