Eure (fertiggestellten) Projekte

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Matt » Di 13. Feb 2018, 20:08

Hightech hat geschrieben:Da mache ich mir gar keine Sorgen, der Spannungsteiler ist so ausgelegt, das bei Us300V 5V am OP ankommen.
Da ist auch bei Transienten bis 1000V keine Gefahr.



ah, das .. baut aber besser antiserielle Diode an Betriebsspannung und Eingang. Kurze Impuls kann TL074 und Konsorte zum LatchUp führen.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Hightech » Di 13. Feb 2018, 20:09

Nein, ich habe auch grade stark überlegen müssen.
Durchlauferhitzer stimmt schon, es ist der Vorheizer für das Auto.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ESDKittel » Mo 19. Feb 2018, 21:26

Weihnachtsnachbereitung:
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Bis auf Aderendhülsen und Lötzinn alles Aaltteile :D
Wir hampeln seit Jahren mit mehreren Lichterketten herum.
Mal abgesehen von mehreren Steckertrafos und unterschiedlich hellen Lämpchen,
nervt die bescheidene Lämpchenlebensdauer einer Kette (kein Wunder die betreffende Wandwarze haut gut 15% mehr raus als sie soll...)

Jetzt hab ich mal einen alten Steuertrafo mit verschiedenen Spannungsabgriffen in ein PC-Netzteilgehäuse verhäckelt.
Nun lässt sich Lämpchenhelligkeit der einzelnen Ketten aufeinander abstimmen.
RAL 3000 Feuerrot war das weihnachtlichste im Farbenaal, sonst sind meine Selbstbaugeräte alle RAL 7001 Silbergrau.
Nur muß ich den nochmal entdröhnen, die Gehäusebleche fangen im Streufeld an etwas brummen...ohne Gehäuse ist der Trafo ruhig.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon rene_s39 » Di 20. Feb 2018, 02:02

Ich habe mir vor 2 Jahren was ähnliches aus den Fingern gesaugt, allerdings vor der Weihnachtszeit.
Da mich seit vielen Jahren die ganzen Trafos mit ihrer blöden Form nervten, wo man doch glatt 3 große Steckerleisten nur für diese Fehlkonstruktionen brauchte, habe ich beschlossen was zu ändern.

Zuerst gemessen, wie viel Strom die Ketten bei AC brauchen, dann mal am Labornetzteil mit DC langsam hochgedreht, der Strom lag sogar bei 24V DC unter dem Strom von AC -> perfekt!
Dann laaaange überlegt, wie man die ganzen Stecker kontaktieren könnte, ein Blick in die Netzteil-Kiste brachte die Lösung, was ihr da seht sind halbierte Molex-Stecker.
Das ganze noch zusammengewürfelt, und fertig ist die deutlich effizientere, aber immer noch stromfressende Weihnachtsbaum- und Krippenbeleuchtung.

Gruß,
Rene
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ludwig » Di 20. Feb 2018, 23:40

Mein Nixie-Uhr Projekt mit dem ESP8266 funktioniert jetzt in der Version 2.0. Nachdem ich die Version 1.0 vergeigt hatte, indem ich die Footprints der Röhren verkehrt auf der Platine platziert hatte und den ESP8266 an einigen Pins, die man nicht beschalten sollte beschaltet habe, habe ich bei der Version 2.0 zwar die Bugs der ersten Version behoben, aber dafür leider zwei neue eingebaut.

Die Footprints der Hochspannungs-Schieberegister HV5530 sind leider etwas falsch: ich habe TQFP statt PQFP genommen und der IO Expander hat eine falsche Pinbelegung und braucht drei Fädeldrähte. Kann man zwar mit etwas Geschick alles richten, aber so richtig toll ist das nicht. Trotzdem hab ich schon alle 20 Platinen, die ich fertigen lies, im Turmlabor verteilt.

Der Hochsetzsteller für die Hochspannung ist bei 5V Eingangsspannung leider etwas ineffizient. Der Schalttransistor wird ziemlich warm und er erreicht die vorgesehene Betriebsspannung nicht. Da muss für die nächste Version noch was besseres her. Ich denke, es wird da ein Sperrwandler werden. Muss ich mal schaun, wo ich einen passenden Übertrager her bekomme.

Mal schauen, wann ich eine nachbausichere Version 2.1 fertig bekomme. Erst mal bin ich damit beschäftigt, allen Leuten, die mir die vorhandenen Platinen abgekauft haben diese zu fädeln.

Funktionsumfang:

- Hat einen ESP8266 Controller und kann deswegen WLAN mit allen Vor- und Nachteilen. Die Software unterstützt auch die Einbindung des Ganzen in ein Hausautomatisierungssystem über MQTT, damit z.B. die Röhren bei Abwesenheit nicht unnötig brennen.
- Die Betriebsspannung für die Röhren wird durch einen Schaltregler IC MAX1771 mit einer Hochsetzsteller-Topologie und einen Schalttransistor IRFU420 bereit gestellt.
- Ansteuerung der Nixie-Röhren über Hochspannungsschieberegister HV5530
- Hat eine DS3231 RTC für alle, die ihre Zeit nicht aus dem Internet holen wollen. Generell muss man das WLAN nicht aktivieren.
- Stromversorgung über USB, was leider ein paar Probleme mit der Hochspannungsversorgung der Röhren macht.
- Man kann es auch über USB selbst programmieren, z.B. über die Arduino IDE, über Python oder mit allen Programmiersprachen, die man dem ESP8266 beibringen kann.
- Für alle, die das toll finden, befinden sich unter den Röhren RGB LEDs WS2812B. Damit kann man beliebig jede Röhre mit jeder belibigen Farbe beleuchten.

Die ganzen Unterlagen dazu hab ich mal hier gebunkert: https://github.com/ludwig1992/tlnixie
Das Ganze hab ich alles in KiCad entworfen.

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Zuletzt geändert von ludwig am Mi 21. Feb 2018, 12:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Bastelbruder » Mi 21. Feb 2018, 01:32

Schöne Platine! Bauteile aus mindestens vier Dekaden sinnvoll vereint.

Der Wirkungsgrad eines 5V nach 150V-Wandlers ist prinzipbedingt schlecht, eine Verdreifacher-Kaskade (2 Dioden, 2 Kondensatoren zusätzlich) würde den Wirkungsgrad verdreifachen, ein passender Transformator könnte den verzehnfachen (ich hab die Schaltung nicht angeschaut).
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Kerko » Fr 23. Feb 2018, 13:51

Mein selbstgebauter Karbonisator für Sprudelwasser.
Der Druckbehälter steht mit im Getränkekühlschrank und wird mit 2,5bar CO beaufschlagt.

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Als Pumpe kommt eine Flügelzellenpumpe zum Einsatz. Die Pumpe steht mit der restlichen Steuerung oben auf dem Schrank. Die Zeitrelais sind als Überflutungsschutz gedacht und steuern ein Magnetventil am Wasseranschluss und begrenzen die Pumpenlaufzeit. Der schwarze Kasten ist der Frequenzumrichter der Pumpe.

Bild

Gezapft wird dann über einen normalen Kompensatorschankhahn.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Bumbum » Fr 23. Feb 2018, 18:24

Hallo Kerko,

funktioniert das einfach so ohne Kühlung? Ich war der Meinung, wenn das Wasser nicht kalt ist, bleibt es nicht im Wasser und löst sich sofort nach dem Zapfen?

Viele Grüße,
Andreas
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Kerko » Fr 23. Feb 2018, 19:48

Das funktioniert mit warmem und kaltem Wasser. Der Karbonisatorbehälter steht bei mir aber im Kühlschrank ist also kalt. Da immer mindestens 1L Wasser drinn bleibt wird das nachgefüllte Wasser schnell abgekühlt und man kann sofort wieder kaltes Sprudelwasser zapfen.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Bumbum » Sa 24. Feb 2018, 12:03

Hallo Kerko,

ich frage, weil ich zwei Minipoms habe. Die funktionieren nach einem sehr ähnlichem Prinzip, haben aber einen gekühlten Karbonisator, an dem sich am Rand sogar eine definierte Eisschicht bildet, damit das nachströmende Wasser schnell genug wieder gekühlt wird. (Es schmilzt einfach etwas Eis, dass dann über die Zeit wieder neu gebildet wird)

Da die Maschinen alt sind (ich schätze um die 25 Jahre) habe ich da schon viel dran geschraubt und repariert. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Wasser das CO2 nicht hält, wenn es nicht kalt ist. Für eine Reperatur im Karbonisator muss ich die Maschine abtauen lassen, da sonst der Deckel wegen dem Eis nicht aufgeht. Nach der Wiederinbetriebnahme kann man die ersten 2 Stunden zwar Wasser zapfen, dass auch unter CO2-Druck steht. Aber das Wasser ist im Glas milchig. Nach 1-2 Minuten ist es klar und still, da sich das ganze CO2 wieder gelöst hat.

Der CO2-Druck beim Minipom ist 5,5 Bar. Ich habe eine 10kg Flasche dran mit einem Druckregler. Wenn ich weniger Einstelle (z.B. 3 Bar) schmeckt das Wasser quasi fast wie Leitungswasser. (Ich sage immer: "Mit Kohlensäure gedroht").

Siemens hat da ganz schön Aufwand beim Miniopom getrieben, um richtig karbonisirter Wasser zu erzeugen. Im Karbonisator ist ein "Quirl", der dafür sorgt, dass sich das Eis nur am Rand bildet und in der Mitte flüssig bleibt, damit der Auslauf nicht zufriert. Die Eisstärke wird mit mehreren "Eisfühlern" gesteuert. Deshalb wundere ich mich, warum es bei dir ohne diesen Aufwand funktioniern soll.

Wie würdest du dein Wasser aus dem Kühlschrank mit 2,5 Bar CO2 vergleichen? "Mit Kohlensäure gedroht", also still, Medium oder Sprudelnd?

Viele Grüße,
Andreas
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Gobi » Sa 24. Feb 2018, 17:49

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Gitarre ist jetzt komplett fertig, incl. Tonabnehmer und Steg-Piezo, was sehr geil klingt. War ein zeimlicher Aufwand, denn das Teil war schwer ramponiert, hat aber ganz gut geklappt, obwohl Holz :roll: (ist für mich immer gar nicht so einfach zu handhaben, weil geht so schnell kaputt)
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Kerko » Sa 24. Feb 2018, 18:54

Hallo Bumbum,

das Konzept der Minipom mit dem Quirl kenne ich. Meine Anlage hat eine Düse, die das Wasser so einspritzt, dass eine gute Durchmischung erfolgt. Nach diesem Prinzip funktionieren auch die Karbonisatoren in der Gastronomie.

Meine ersten Versuche habe ich ohne Kühlung gemacht und da war das Wasser medium. Jetzt mit Kühlung sprudelt es schon sehr stark. Auf alle Fälle stärker als aus der Minipom eines Bekannten.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Julez » Sa 24. Feb 2018, 22:00

Ich habe NTCs in den Sicherungskasten meines Autowagens gebaut, um den Einschaltstromstoß der Birnen zu verringern. Ich denke, jetzt kann ich hellere Birnen einbauen, ohne deren typische geringe Lebensdauer zu haben. Ich hab sogar ein crappiges Video von der Aktion gemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=iuPghWxE8mY
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon basti1 » Sa 24. Feb 2018, 22:06

Über die Zulässigkeit wollen wir nicht reden.


Aber was mich wirklich interessiert. Was passiert beim umschalten auf fernlicht??? Ich hab h4 verbaut. Dauert das dann auch so lange???


MFG Sebastian
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Landjunge » Sa 24. Feb 2018, 22:11

@Julez

genial, genau soetwas habe ich vor Jahren mit FET's gebaut. Die Lebensdauer hat sich enorm verbessert bei den H7 Abblendlichtern im Golf 4.

@basti1
Bei den meisten Autos bleibt das Abblendlicht auch bei Fernlicht an, also kein kurzzeitiger Blindflug ;)

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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Propeller » Sa 24. Feb 2018, 22:21

@Gobi: Ist schön geworden. Was ist das für ein Fabrikat? Sieht sehr nach DDR aus.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon lüsterklemme2000 » Sa 24. Feb 2018, 22:24

Hier noch ein kurzer Nachtrag zum Wechselrichter von Seite 206.
Mittlerweile sind die IR2184 als Treiber für die Mosfets eingebaut und damit hat sich die Ausgangsspannung doch sehr stark dem Sinus angenähert :) .
Dazu hat es noch eine zweite Akkuhalterung gegeben und somit ist das Projekt jetzt komplett fertiggestellt und hat sich durchaus schon bewährt (ist z.B. ein netter Trenntrafoersatz ;) ).
Vielen Dank für eure Ratschläge!

MfG.
Lüsterklemme
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Julez » Sa 24. Feb 2018, 22:55

basti1 hat geschrieben:Über die Zulässigkeit wollen wir nicht reden.


Aber was mich wirklich interessiert. Was passiert beim umschalten auf fernlicht??? Ich hab h4 verbaut. Dauert das dann auch so lange???


MFG Sebastian

Fernlicht ist ja im Prinzip ein separater Stromkreis mit eigenen Sicherungen und allem. Das bleibt also unbeeinflusst. Bei H4 wird mit einem Relais bei Fernlicht dieses an- und das Abblendlicht ausgeschaltet, sonst gibt es zu viel Hitze in der Birne.

@ Landjunge: Sieht sehr sauber aus, dein System. Wie funktioniert das denn genau?
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon berlinerbaer » Sa 24. Feb 2018, 23:25

Zum Thema Einschaltstrombegrenzung bei Autoscheinwerfern:
Ich würde den NTC so nach ein zwei Sekunden mit einem Relais überbrücken.

Dauerhaft heiße NTCs im Sicherungskasten findet wahrscheinlich auch der Dampfkesselprüfvereinsonkel nicht so klasse.
Ich auch nicht, denn wenn die heißen Füßchen des NTC allmählich den Sicherungshalter schmelzen und auf Wanderschaft gehen, könnte das ziemlich knistern. Bei 160°C sollte vernunftiges Plastik wohl nur wabberig, aber nicht flüssig sein, aber wenn dann noch etwas Kontaktkorrosionund Vibration dazukommt...

Hier hat jemand eine recht großzügig überdimensionierte Lösung auf MOSFET-Basis dokumentiert:
http://www.qashqaiforum.de/f15/gluehlam ... #post73183

Bei neueren Autos, bei denen ein Steuergerät beim Einschalten der Zündung erstmal alle Glühfäden durchcheckt, muss man möglicherweise auch noch für die Testdauer den "richtigen" Widerstand vorhalten. Da wird man sich dann wahrscheinlich nicht mehr um einen kleinen Mikrocontroller drücken können.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Landjunge » Sa 24. Feb 2018, 23:30

Julez hat geschrieben:@ Landjunge: Sieht sehr sauber aus, dein System. Wie funktioniert das denn genau?


Hab dir mal das ursprüngliche .pdf hochgeladen. Die beiden antiparallelen Elkos können auch gegen einen bipolaren ersetzt werden.
https://www.docdroid.net/Af5ByBW/beschr ... it-fet.pdf

Eine PWM Andimmung "ohne" Verluste habe ich auch noch gebaut. Mit einem TL494 IC aus einem PC Netzteil. Jedoch messe ich dort trotz Andimmung immer enorme Stromspitzen. Liegt wohl am PWM Prinzip. EIN AUS EIN AUS.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Bastelbruder » Sa 24. Feb 2018, 23:57

Weltherrschaftskleber im Sicherungskasten :shock: ich weiß nicht so recht :?

Konventionelle Lichtschalter am Lenkstock hat man im Lebensdauertest mit etwa folgenden Anlaufströmen gequält:
Lichthupe 80 A (kalter Faden, Strom begrenzt durch den Zuleitungswiderstand).
Abblendlicht 30 A (Zweifadenlampe, Faden vorgewärmt)
Fernlicht 35 A (Zweifadenlampe, Faden vorgewärmt)

Die Bauanleitung zu meiner ersten Lichtorgel enthielt den Tip, die benötigten Leuchtmittel vom Schrottplatz zu organisieren, dort war meist der Abblendfaden durchgebrannt, der Fernlichtfaden grundsätzlich noch gut. An dieser statistischen Feststellung hat sich von Bilux bis H7 nichts geändert. Und ob der angefressene Faden fünf Stunden früher oder später das Zeitliche segnet ist kein nennenswerter Unterschied. Daß Vorwiderstände aller Art beim Verlängern der Lebensdauer die Lichtintensität herabsetzen ist hinreichend gesichert und könnte sich rächen. Das heutige Problem läßt sich wohl eher auf die mangels Masse immer miserabler werdende "Qualität" des Rohmaterials Wolframdraht schieben. Shaun hat davon schon einiges berichtet.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ferdimh » So 25. Feb 2018, 00:05

Macht doch nicht die Fehler, die ich für euch schon gemacht habe!
Heißkleber ist in Kraftfahrzeuginnenräumen grundsätzlich zu vermeiden. Das Zeug wird bei "Volles Rohr Sonne" weich und alles fällt auseinander. Ratet mal woher ich das weiß... Das tut beim Autobasteln immer sehr weh und lässt mich sehr hilflos erscheinen, aber man muss da leider auf andere Bappwerkstoffe ausweichen.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon xanakind » So 25. Feb 2018, 01:26

Das mit dem Sicherungskasten und dessen "Sicherungsdummys" ist übrigens eine sehr gute Lösung.
Das hab ich bei meiner Kiste auch so gemacht:
1.jpg

Hier allerdings für Türschalter & Gebläse.
Somit erfolgt kein ernsthafter eingriff in die Fahrzeug Elektrik und man kann das bei bedarf ruck zuck zurück rüsten.
Oder wenn die eigene Elektronik spinnt, einfach eine Sicherung von etwas unwichtigem (z.B. Airbag ;) ) reindrücken.

Die Verdrahtung der Scheinwerfer habe ich auch optimiert:
Dickere Kabel, neue Gammelfreie Fassungen und mit einem Mosfet direkt an der Batterie.
Nun kommt da richtig Spannung an und hat ganz legal mehr Licht! :D
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Hightech » So 25. Feb 2018, 10:11

Pu Kleber klebt wie die Hölle.
Oder versuch mal den UV-Kleber aus dem Baumarkt. Der ist teuer funktioniert aber ganz gut.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon basti1 » So 25. Feb 2018, 10:49

Julez hat geschrieben:
basti1 hat geschrieben:Über die Zulässigkeit wollen wir nicht reden.


Aber was mich wirklich interessiert. Was passiert beim umschalten auf fernlicht??? Ich hab h4 verbaut. Dauert das dann auch so lange???


MFG Sebastian

Fernlicht ist ja im Prinzip ein separater Stromkreis mit eigenen Sicherungen und allem. Das bleibt also unbeeinflusst. Bei H4 wird mit einem Relais bei Fernlicht dieses an- und das Abblendlicht ausgeschaltet, sonst gibt es zu viel Hitze in der Birne.



Du hast mich woll etwas falsch verstanden. Beim umschalten von Abblendlicht auf fernlicht. Geht das Abblendlicht aus und braucht beim wieder einschalten auch so lange??

Mein auto macht das so, deshalb war das meine Frage.

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