Eure (fertiggestellten) Projekte

Der chaotische Hauptfaden

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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Gobi » So 25. Feb 2018, 12:16

Propeller hat geschrieben:@Gobi: Ist schön geworden. Was ist das für ein Fabrikat? Sieht sehr nach DDR aus.

Richtig, das ist eine OTWIN, allerdings davon eher eine Ausführung für arme Leute, noch dazu war sie in echt üblen Zustand, ich steh' nur leider total drauf :roll: Der Tonabnehmer ist ein Rellog, bitte immer festhalten, wenn ihr so was mal seht - ich nehm die in jedem Zustand!
Übrigens neu lackiert mit original DDR Nito-Cellulose-Lack, den mein Farbenhändler noch im Keller stehen hat! :mrgreen:
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Julez » So 25. Feb 2018, 15:46

basti1 hat geschrieben:Du hast mich woll etwas falsch verstanden. Beim umschalten von Abblendlicht auf fernlicht. Geht das Abblendlicht aus und braucht beim wieder einschalten auch so lange??

Mein auto macht das so, deshalb war das meine Frage.

MFG Sebastian


In der Tat, das könnte so sein. Muss ich mal überprüfen. Nach längerem Nachdenken finde ich sowieso, dass es mit 5 Ohm NTCs etwas zu langsam geht, ich werde mal diese probieren.
https://www.ebay.de/itm/5-x-NTC-Widerst ... 2447011333
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon berlinerbaer » So 25. Feb 2018, 16:40

Beim NTC hast Du neben dem Sanftanlauf ja noch einen weiteren, nicht so tollen Effekt:

Weniger Licht.

Eine 60W-Birne hat im Betrieb bei 12V 2,4 Ohm.

Was jetzt mit einem NTC bei dieser Widerstandsreihenschaltung an den beiden Verbrauchern für Leistungen verbraten werden, kannst Du Dir ja selbst ausrechnen.

Halten wird die Birne so natürlich ewig, aber man möchte ja nachts eigentlich auch gern ein bischen was sehen können...
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Chemnitzsurfer » So 25. Feb 2018, 16:47

Wo bei ich mir da wirklich die Frage nach dem Sinn stelle. Ist der Scheinwerfer wirklich so ungünstig gebaut, das da aller Nasen lang die Birnen durchbrennen? Ich habe bei mir nach 42.000 KM /9 Jahren bisher eine kaputte H4 Lampe und eine Kennzeichenbirne gehabt und die Straßen hier sind wirklich Stoßdämpferteststrecken.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ESDKittel » So 25. Feb 2018, 17:24

Inspiriert vom Geräte: Eigentum kenntlich machen? Faden
Hab ich mal soeinen Bratzelschreiber improvisiert:
Bild
Bild
Auf die Kugelschreiberhülse (d=10mm) hab ich zwei Pertinaxscheiben (d=20mm) im Abstand von ca 20mm aufgeklebt.
Den Wickelkörper mit CuL vollgemacht (war glaube ich 0,2/0,25/0,3mm).
Der Eisenkern ist mit der unteren Feder so positioniert, daß der stark asymetrisch in die Spule eintaucht.
Mit der oberen Cu-Geflechtfeder und der Pertinaxschraube lässt sich das Rückstellmoment einstellen.
Als Spitze hab ich mal ein Stück Federstahl eingelötet, die Standzeit ist nicht überwältigend :? Wolfram dürfte da besser halten.
Bild
Das Teil zieht bei 20V= und + an Werkstück ca. 0,5A im Mittel, bei mehr Spannung Sonnen-Schweißer-Brille aufsetzen...
AC und - an Werkstück schreiben nicht ganz so gut.
Edit: Mit einem Trafo mit wenigen Innenwiderstand geht auch AC super.
Zuletzt geändert von ESDKittel am So 25. Feb 2018, 17:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon andreas6 » So 25. Feb 2018, 17:38

Keine Entstörung daran? So ein Ding könnte einiges an HF absondern.

MfG. Andreas
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Bastelbruder » So 25. Feb 2018, 17:59

Der Anker ist viiel zu schwer. Im Original schwingt da gerade mal eine Kombination aus Schräubchen, U-Scheibe, Mutter und Schweißdraht.
Was wohl überhaupt nicht beachtet wurde ist die Polarität der Versorgung. Materialwanderung findet von Plus nach Minus statt, also muß das "Opfer" an Plus. Funkstörungen dürften sich in Grenzen halten wenn die "Masse" zwischen Funkenstrecke und Spule nicht zu groß gemacht wird und die Spule einigermaßen kapazitätsarm gewickelt wurde. Seideisolation ist an der Stelle besser als Lack.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Propeller » So 25. Feb 2018, 18:19

@Gobi: Ich habe noch eine MUSIMA- Jazzgitarre, wo sogar noch das "Qualitätsstufe 1"- Abziehbild wie neu aussieht. Ich spendiere ihr die Tage mal ein paar neue "Flatwound"- Saiten. Sie hat einen sehr angenehmen Klang, ist aber durch die viel zu dicke Decke recht leise.Vielleicht frickle ich ihr auch einen Piezosattel dran. Es muß nur so passieren, daß die Originalsubstanz nicht beeinträchtigt wird.

@H4-Birnen: Ja, es gibt Autos, die die Dinger en gros fressen. Wir haben 2 Dacia Logan und sind nur am Lampen wechseln. Woran es liegt habe ich noch nicht so wirklich herausgefunden.
-Die Bordspannung stimmt.
-Möglicherweise wird es in den Scheinwerfern aus Vollplaste zu warm.
-Vibrationen sind (gefühlt) auch nicht schlimmer als in anderen Kisten.
-Spannungsspitzen vom Abblendschalter?
Mittlerweile verwende ich extra helle und robuste Lampen von Philips (genaue Bezeichnung fällt mir gerade nicht ein), die dann 2..3 Monate halten, was schon ein Riesenfortschritt ist.

beste Grüße
Peter
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Gobi » So 25. Feb 2018, 18:48

Propeller hat geschrieben:@Gobi: Ich habe noch eine MUSIMA- Jazzgitarre, wo sogar noch das "Qualitätsstufe 1"- Abziehbild wie neu aussieht. Ich spendiere ihr die Tage mal ein paar neue "Flatwound"- Saiten. Sie hat einen sehr angenehmen Klang, ist aber durch die viel zu dicke Decke recht leise.Vielleicht frickle ich ihr auch einen Piezosattel dran. Es muß nur so passieren, daß die Originalsubstanz nicht beeinträchtigt wird.


Die dürfte aber auch für einen Pickup gedacht sein, oder meinst Du nicht? Piezo sollte eigentlich kein Problem sein, nur normalerweise will der einen Vorverstärker sehen, den möchstest Du da auch nicht einbauen, vermute ich. Deshalb mache ich immer diese Kombi - höhenreiche akustik Kompnenten kommen dann aus dem Piezo, die Bässe eher vom Tonabnehmer
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon basti1 » So 25. Feb 2018, 19:11

Chemnitzsurfer hat geschrieben:Wo bei ich mir da wirklich die Frage nach dem Sinn stelle. Ist der Scheinwerfer wirklich so ungünstig gebaut, das da aller Nasen lang die Birnen durchbrennen? Ich habe bei mir nach 42.000 KM /9 Jahren bisher eine kaputte H4 Lampe und eine Kennzeichenbirne gehabt und die Straßen hier sind wirklich Stoßdämpferteststrecken.


War auch mein Gedanke. . fahre nun dank Schicht viel im dunkeln. Hab mein Licht auf relaissteuerung umgebaut und bei mir halten die Leuchtmittel ewig. Und ich hab noch von Osram die nightbreaker drin die eigentlich auch nicht so lange halten sollen. Warte aktuell drauf das wieder eine kaputt geht dann kommt die reserve rein. Dann warten Bis eine kaputt geht und dann zwei neue rein und die überlebende auf reserve.


MFG Sebastian
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ^^artin » So 25. Feb 2018, 20:20

Zum "Bratzelschreiber":
Der vibriert und bratzelt gleichzeitig ?
Der Basteltip aus Bastelbruders Link schien ja nur zu vibrieren und dann quasi zu "sticheln".
Nach den Videos wo die Jungs manuell "tüpfeln" ist deine Idee gar nicht schlecht. Minimaler Hub sollte hier ja schon ausreichen. Allerdings dürfte die Spitze trotzdem mechanisch ziemlich leiden, zusätzlich zum Lichtbogengebrutzel. Insbesondere eine Graphitspitze/-mine (wenn du eine verwendet hast - sieht jedenfalls danach aus). Die sind ja mechanisch nicht sonderlich belastbar.

EDIT: Vieleicht könnte man aus einer alten Motorkohlebürste eine etwas stabilere Spitze basteln als aus einer Bleistiftmine.
Aber macht warscheinlich auch nicht viel Sinn. Ne Bleistiftmine läßt sich wohl am einfachsten und schnellsten nachspitzen.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Gobi » So 25. Feb 2018, 22:15

ich hab so einen alten Schreiber, soll ich euch mal Foto machen oder um was gehts jetzt genau?
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Luftwatz » Mo 26. Feb 2018, 11:49

Hallo lüsterklemme2000,
schön zu hören das der Wechselrichter jetzt das macht was er soll :D . Wie hast Du die Amplitudenregelung realisiert? Und stellst Du noch den Schaltplan vor? Und wärst Du bereit die Software hier zum runterladen einzustellen? In diesem Fall wäre natürlich eine 50 Hz Version das Sahnehäubchen 8-) .
Viele Grüße
Luftwatz
Zuletzt geändert von Luftwatz am Mo 26. Feb 2018, 11:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ESDKittel » Mo 26. Feb 2018, 11:51

Der Bratzelschreiber ist ohne viel Nachdenken mit Material aus der Müllkiste entstanden.
Die Spitze ist aus Federstahl und bratzelt ziemlich schnell ab.
Hatte die angespitzt, aber die ist im nu rund geworden, Wolfram dürfte besser halten.

Den Hinweis mit dem zu schweren Anker werde ich befolgen und was leichtgewichtigeres einsetzen.
Das sollte doch die Oszillationsfrequenz und damit die mögliche Schreibgeschwindigkeit erhöhen.
Die Materialien waren halt da und der Eisenbolzen passte halt zum Innendurchmesser des Kugelschreibers.

@Gobi: Bitte mach mal Bilder vom Original.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon lüsterklemme2000 » Mo 26. Feb 2018, 18:08

Hallo Luftwatz,
im Anhang sind die Schaltpläne, ich hoffe nur ich habe nichts vergessen, das ganze ist nämlich ohne Pläne entstanden 8-) . Bei den Drosseln auf der 230 V Seite muss ich mal die Induktivität messen, die weiß ich nicht.
Die Amplitundenregelung ist folgendermaßen gelöst: Am Anfang des Programms gibt es eine Char mit etwa 20 Werten, die in Prozent der Spannung eine Halbwelle der Sinuskurve darstellen. Somit stellen sie auch gleichzeitig den Tastgrad der Steuerung dar. Aus der über den Trafo gemessenen Ausgangsspannung wird nun ein Vorfaktor für die Werte aus der Char ermittelt und mit diesen verrechnet. An einem Beispiel: Ausgangsspannung zu gering ---> Vorfaktor erhöhen, Tastgrad erhöht sich und somit steigt die Ausgangsspannung an. Ist die Ausgangsspannung zu hoch, wird der Vorfaktor verkleinert. Mag zwar nicht schön sein, funktioniert aber recht gut und einfach.
Hochladen kann ich die Software gerne, aber erstmal muss sie noch überarbeitet und entrümpelt werden, das ist im Moment mehr eine wandelnde Softwareleiche mit auskommentierten Vorversuchen, als ein vernünftig dokumentiertes Werk :lol:

Edit: Im Schaltplan fehlt noch die 25 A Sicherung und im Leistungsteil muss der obere Teil der H-Brücke natürlich noch mit dem Akku verbunden werden

MfG.
Lüsterklemme
Dateianhänge
Leistungsteil.jpg
Steuerung.jpg
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Mista X » Mo 26. Feb 2018, 20:15

Es beginnt: Anti Mief für die Werkbank

Ausgangslage:
3 Arbeitsplätze: 1x löten, 1x allgemein und 1x Metall bearbeiten

Und damit der Igor - Faktor nicht zu kurz kommt, nehme ich doch diese alte Einbauleiste von einem Tiefkühler her:
Bild->zoom

Kurz mal innen alles gegen LED austauschen und auf 12V auslegen, ein wenig P Touch dran und fertig ist der Bedienteil:
Bild->zoom

Tja... ich habe da noch so einen Lüfter rumstehen... 120mm, 12V 3A - der pustet mir auf 3m die Zettel vom Tisch. Saugseitig nicht ganz so böse, da saugt er nur auf 5cm kleines Papier rein. Also passt.
Grummel fehlt mir nur der Differenzdruckmessaufnehmer für den Filter der vor den Lüfter kommt. Will ja wissen wann der dicht ist per LED...

Test der V1.0:

https://youtu.be/c6kBzBbgqk4
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon sysconsol » Di 27. Feb 2018, 17:42

Neuer (nicht passender) Akku im Motorola Droid 4:

Bild

Immerhin passt die Kapazität (1.7Ah statt 1.735Ah :D ).
Einen Millimeter zu stark ist der Akku leider.
Dünner gibts es die auch - mit weniger Kapazität.

Natürlich gibt es noch passende (Original!) Akkus zu kaufen.
Die sind genau so gut wie der alte Akku - wenn sie überhaupt funktionieren.
Haben bei der Lieferung 3.6V - nur meint die Ladeschaltung sie wären voll.
Will man dann das Gerät einschalten, passiert nichts.
Der Innenwiderstand ist einfach zu hoch...
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon BernhardS » Di 27. Feb 2018, 20:47

Bastelbruder hat geschrieben: Und ob der angefressene Faden fünf Stunden früher oder später das Zeitliche segnet ist kein nennenswerter Unterschied. Daß Vorwiderstände aller Art beim Verlängern der Lebensdauer die Lichtintensität herabsetzen ist hinreichend gesichert und könnte sich rächen.

Die Halogen-Wolfram Chemie funktioniert nur ein einem relativ kleinen Spannungsbereich optimal. An der heißesten Stelle wird Metall abgelagert. Anderswo manchmal sogar abgetragen. Wenn der Faden nicht gleichmäßig heiß war, dann sieht man das. Natürlich erst nach längerer Zeit. Bei zu wenig Spannung werden die Anschlußdrähte an der kältesten Stelle, direkt am Glas angefressen.
Extrembetrachtung: Halogenlampen haben bei ziemlich genau der halben Betriebsspannung ein zweites Optimum in der Lebensdauer. Etwa das vierfache der Lebensdauer bei Nennspannung.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon uxlaxel » Mi 28. Feb 2018, 09:22

BernhardS hat geschrieben:Extrembetrachtung: Halogenlampen haben bei ziemlich genau der halben Betriebsspannung ein zweites Optimum in der Lebensdauer. Etwa das vierfache der Lebensdauer bei Nennspannung.


Wieviel Licht verläßt die Lampe da etwa noch? 10% oder ist es doch etwas mehr?
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Julez » Mi 28. Feb 2018, 17:13

Ich finde gerade keine Quellen, die bei Halogenlampen bei einer Verringerung der Spannung gleichzeitig eine Verringerung der Lebensdauer belegen. Was ich finde, sieht alles ungefähr so aus:

http://basics-de.de/Lexikon/Gluehlampen ... nGross.gif
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon sysconsol » Mi 28. Feb 2018, 17:26

Das sieht mir verdammt nach Glühlampe aus.

Eine Halogenlampe basiert auf dem Wolfram-Halogen-Kreisprozess. Oder bei Prof. Blume.
Und der funktioniert bei dauerhaft zu geringer Spannung nicht mehr.

Übrigens können die Whisker an den Wendeln auch zu einer zu hohen Stromaufnahme der Halogenlampe führen.
An so einem Fehler haben wir mal Stunden gesucht... :oops:
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Julez » Mi 28. Feb 2018, 17:40

Nein, das ist schon wirklich eine Halogenlampe.

Andere Quelle:

https://www.intl-lighttech.com/sites/de ... g_pg06.jpg
https://www.intl-lighttech.com/specialt ... lled-lamps

The tungsten filament of a halogen lamp has two purposes. One is to generate light, and the second is to generate the heat necessary to obtain a wall temperature exceeding 250˚C. These lamps have been designed to maintain this required wall temperature when operated at design voltage. A reduction of voltage exceeding 10% from the design voltage will probably result in the wall temperature falling below the required 250˚C. Tests reveal that in most cases this reduced operating condition is not detrimental to the operation of the lamp. By the time the wall temperature drops to a point where the halogen cycle ceases to function, the filament temperature has diminished to a point where the tungsten evaporation is negligible.
[]
Life may be substantially increased, by selecting an operating voltage less than the design voltage. This decrease from design voltage will also result in a cooler filament providing increased resistance to shock and vibration

(Hervorhebung durch mich)

Es deutet also wirklich alles darauf hin, dass bei verringerter Spannung die Lebensdauer immer erhöht wird. Übertreibt man es, kann sich schlimmstenfalls Wolfram am Glaskolben absetzen. Dies kann aber durch einen kurzzeitigen Betrieb bei höherer Spannung wieder rückgängig gemacht werden.
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DDR Warnblink Stehleuchte mit Standlicht G30003 auf LED umba

Beitragvon Lore » Mi 28. Feb 2018, 22:05

Hallo,

ich habe erfolgreich eine DDR Warnblink Stehleuchte mit Standlicht G30003 auf LED umgerüstet - danke nochmal besonders @ Uxlaxel und allen anderen
6 Volt Glühlampen E10 tauschen gegen LED 6V E10
Bild

http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=30&p=219230&hilit=n%C3%BCscht#p219230
Und wie wichtig Fotos und Texte/Beschriftung für die Auffindbarkeit im Netz für andere sind, habe ich bei meinem Projekt Küchenradio
http://www.fingers-welt.de/phpBB/viewtopic.php?f=14&t=8894&p=220372&hilit=jvc+error+06#p220372 dankbar erleben dürfen :D

aber nun zur Leuchte:
Bild

Den (russischen) R habe ich mit ca. 70 Ohm nun doch lieber an der Platine angelötet, und zwar so, dass er nur im Blinkbetrieb aktiv ist.
er ist parallel zur LED am Ausgang

im Standlicht würde er nur sinnlos Strom rauben

danke
Gruß
Lore
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon Julez » Fr 2. Mär 2018, 00:26

So, hab jetzt noch mal kleinere NTCs bei mir eingebaut mit 2,2ohm. Schon viel besser. Licht geht jetzt innerhalb von 1-2 sec an. Auch wenn man Fernlicht zwischendurch an hatte, bleiben die NTCs warm genug, dass sie beim "Warmstart" nochmal schneller arbeiten, so dass es praktisch keine Lichtpause beim Zurückschalten zum Abblendlicht gibt.

Bild
War zu faul, das Flussmittel wegzumachen :oops:

Helligkeitsvergleich:

Bild
Alte Birnen mit NTC.

Bild
Alte Birnen ohne NTC.

Bild
GE General Electric H4 MegaLight Ultra +90% mit NTC.

Also nicht schlimmer geworden, eher sogar besser.
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Re: Eure (fertiggestellten) Projekte

Beitragvon ESDKittel » Fr 2. Mär 2018, 20:12

Hab auch ein Lebendmett:
Bei Maxens ein Zweierpack LED-Filamentgeleucht bestellt, Versandwirkungsgrad 50%:
Bild
(Die Nachlieferung hatte auch 50% Versandwirkungsgrad...)

Die zerbrochenen LED-Filamente waren schon aufm Weg zum NULL-Device...aber die kann man ja noch verbasteln :idea: ...
Auf einen Spiegelglasstreifen aus einem geschlachteten Scanner geklebt, ein paar Tropfen Silberleitlack auf die Bruchstellen und in ein Reagenzglas gesteckt.
Die Spiegelbeschichtung wirft das nach Hinten abgestrahlte Licht wieder nach vorne und dient auch gleichzeitig als elektrischer Rückleiter.
Bild
Das Ganze dann ins RöRa gehäckelt und mit ~1mA bestromt, ergibt das eine super Skalenhinterleuchtung.
Bild
Im Leuchtobst liefen die bei 80V Flußspannung/Filament mit ca. 15mA.
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