Trafo eines Vintage Receivers brummt

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Sven, TDI, Heaterman, Finger, duese

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » So 19. Mai 2019, 22:32

Hallo zusammen, mein Name ist Sebastian, ich habe den Tipp mich an euch zu wenden aus dem Dual-Forum.

Ich habe folgendes Problem. Ich habe einen sehr schönen Vintage Receiver Sansui 9090, dessen Trafo brummt leider sehr. Es ist devinitiv ein mechanisches Brummen aus dem Trafo. Selbst aus dem Gerät ausgebaut, auf einem Handtuch stehend und die Sekundärseite komplett abgeklemmt, also ohne Last brummt er. Auch das nachziehen der Schrauben bringt nichts.

Nun möchte ich dieses schöne Gerät sehr gerne nutzen, nur nervt mich der brummende Trafo so sehr das das Gerät so für mich nicht zu gebrauchen ist.
Was kann ich tun um den Trafo ruhig zu bekommen? Oder wende ich mich am besten an einen Trafo-Bau-Betrieb? Oder lasse einen neuen wickeln?

Für Hilfe wäre ich echt dankbar...

LG
Sebastian

Virtex7
Beiträge: 2246
Registriert: Di 13. Aug 2013, 21:50
Wohnort: Erlangen

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Virtex7 » So 19. Mai 2019, 22:43

Hallo!

erst mal ein Willkommen im Forum!

zum Trafo: kannst du messen, wie viel Strom der Trafo komplett ohne aktive Ausgänge zieht?
starkes Brummen kann Sättigung bedeuten und die kommt von z.b. zu viel Spannung (240V an einem knapp ausgelegten 220V Trafo) oder einen partiellen Windungsschluss.

Letzterer bedeutet auch heiß werden und erhöhten Stromverbrauch..

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 7353
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Bastelbruder » So 19. Mai 2019, 22:46

Ich würde mal die Primär-Stromaufnahme im Leerlauf messen. Mit einem einigermaßen guten DVM sollte das möglich sein, Meßbereich AC 1Ampere. Und dann sind die mechanischen Abmessungen des magnetisch wirksamen Eisens (ohne Verpackung) interessant. Ich tippe eher auf 60 Hz...

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » So 19. Mai 2019, 22:53

Hallo, na das geht ja schnell hier...

Vor dem Trafo hängt ein Wahlschalter, der stand die ganzen Zeit auf 220v, habe ich auf 240v umgestellt.. das brachte leider nix, wo müsste ich den auf der Primärseite mit dem Voltmeter messen, am Stecker der in die Dose geht?

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » So 19. Mai 2019, 22:54

Warm wurde der Trafo bisher nie... aber ich habe ihn noch nie lange ohne Last laufen lassen...

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » So 19. Mai 2019, 22:59

IMG_0947.JPG
IMG_0946.JPG

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 7353
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Bastelbruder » So 19. Mai 2019, 23:04

Oh, oh! :shock:
sansui9090-power.png
Der Ruhestrom könnte auch etwas mehr als 1 Ampere sein.

Einfach in Reihe zur Primärwicklung. Nicht Volt sondern Ampere!

Aber sauber aufgebaut ist das Teil schon!

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » So 19. Mai 2019, 23:14

Das ist der 9090 DB, der ist etwas anders als mein 9090

Ausgangsleistung beim 9090 db sind 125 Watt Sinus an 8 Ohm, bei meinem 9090er sind es nur 110 Watt. :lol:

Benutzeravatar
Desinfector
Beiträge: 6391
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 07:50
Wohnort: immer zu weit weg, um's abzuholen

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Desinfector » Mo 20. Mai 2019, 07:35

mayestro hat geschrieben: der stand die ganzen Zeit auf 220v, habe ich auf 240v umgestellt..
ja das kann man generell bei allen Geräten machen.
wir haben ja schon fast 240V statt 230, dauerhaft.

wenn der Trafo elektrisch OK ist, müsste man schauen, ob der Kern tatsächlich leicht locker sitzt,
das kann dann natürlich ordentlich rappeln.
Abhilfe: evtl erstmal mit geeigneten Kuststoffstreifen (Temp-Festigkeit beachten)
Wenn Du z.B. ein altes PC-Netzteil schlachten kannst, da wäre so geeignete PET-Folie unter der Platine.
das kannst Du dann dafür nehmen.
Wahrscheinlich dürfte das Verpackungszeugs die gleichen Temp-Eigenschaften haben.
zur Not mal in den Backofen bei 100° geben und schauen was das macht.

wenns dann immer noch rödert, muss man wohl Richtung Kunstharzverguss gehen (mit PU)

Benutzeravatar
barclay66
Beiträge: 687
Registriert: Di 13. Aug 2013, 04:12
Wohnort: im Speckgürtel Münchens

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von barclay66 » Mo 20. Mai 2019, 08:41

Hi,

oder mehrfach mit Plastik 70 behandeln. Dabei darauf achten, dass das Spray auch an und in die Windungen kommt. Das hatte bei mir schon mehrfach Erfolg...

Gruß
barclay66

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 9084
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Friedrichshagen/Am Wasserwerk
Kontaktdaten:

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Fritzler » Mo 20. Mai 2019, 08:52

Brummt er denn wirklich sooo laut? Oder ist es eher ein knurren?
Meine Marantz Endstufe brummt auch vor sich hin, aber sobald etwas Musik läuft hört mans nicht mehr.
(Das Ding steht 1m von mir weg)

Auf ein Handtuch legen bringt nix zur Entkopplung, da kann auch die Tischplatte darunter für eine Krachverstärkung gesorgt haben.
Also mal den Trafo in der Hand halten, brummt er dann auchnoch laut?
Es geht nur darum mal rauszufinden ob der Trafo einfach nur mechanisch stark vibriert und eine Entkopplung schon des Problems Lösung ist.

Ist der Trafo zu laut ist der Metal zu leise! :lol:

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 7353
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Bastelbruder » Mo 20. Mai 2019, 12:46

Brummen und Knurren sind schon ein Unterschied.
Für Android gibts jede Menge NF-Spektrumanalyzer-Äpps. Ich habe Spectroid (kosten-, spionage- und werbefrei) bei F-droid runtergeladen. Damit läßt sich eventuell entscheiden ob es ein Eisenproblem (Magnetostriktion) oder Flattern diverser Kupferwindungen ist. Bei Magnetostriktion bringt Verguß eher nichts, bei losen Wicklungen ist VAKUUM-Verguß die Lösung.
Auf dem einen Foto ist ein brauner Lacktropfen zu erkennen, der Kern dürfte also zumindest lackiert sein. Und ohne die Schrauben sollte man ihn überhaupt nicht betreiben. Wichtig ist dabei daß die Schrauben auf ihrem Weg durch den Kern von selbigem isoliert sein sollten.

Benutzeravatar
Roehricht
Beiträge: 4593
Registriert: Di 13. Aug 2013, 04:00
Wohnort: 25474 Hasloh

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Roehricht » Mo 20. Mai 2019, 13:32

Hallo,
das Brummen kann durch schlechten Verguss hervorgerufen werden. Das mag evtl. zu Anfang nicht aufgefallen sein. Dadurch das die Vergusspampe nicht überall hingegloddert ist waren einige Bleche nur leicht gebackt . Beim Betrieb des Trafos haben sich im Laufer der Zeit einige Bleche oder Drahtwindungen losgejackelt. Nun brummt er. Das kann man nicht mehr richten. Ursprünglich kommt das davon das erstens beim Wickeln der Drahtzug zu lasch eingestellt war und das die Monteure die Schrauben des Blechpakettes zu locker angezogen haben. Son Blechpaket setzt sich nach der Montage. Am nächsten Tag lassen sich die Schrauben noch mal um 1-2 Gewindgänge nachziehen.
Vakuum Vergiessen ist teuer. Das machen die Hersteller von Jubelelektronik nicht. Nicht mal K+H oder Revox hatten das gemacht. K+H hatte wenigstens die Trafos nicht ganz auf Kante gehäkelt. und ordentliches Blech genommen.

In Konsumerkrempel werden Trafos auf Kante gestrickt. Bloss nicht so viel Eisen und Kupfer verbauen... . zu kleines Blechpaket und den Trafo bis zur Sättigung ausgelegt . Dann zieht der Trafo einiges Mehr an Ruhestrom und macht Lärm. Bei Belastung geht durch den Spannungsabfall in der Prim. Wicklung die Sättigung etwas zurück.
Das kann man austesten indem man den Trafo unter Beobachtung von Spannung und Strom mit nem Stelltrao langsam hochdreht.

Wenn das gebrumme aufn Keks geht hilft nur Ersatz oder neuwickeln. Da der Ersatz sicher auch so eine Krücke ist kommt man um ein neuengebauten trafo wohl nicht herum.

Der im Bild gezeigte Trafo macht nie im Leben 650VA Dauerleistung. Eher etwas wenige als die Hälfte bei vernünftiger Auslegung.

73
Wolfgang

Benutzeravatar
Hightech
Beiträge: 5927
Registriert: So 11. Aug 2013, 18:37

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Hightech » Mo 20. Mai 2019, 19:56

Ich würde den mal in Tauchlack werfen, Vakuum dauf und nach 10 Minuten im Lackbad an der Luft trocken lassen.

TDI
Beiträge: 2058
Registriert: Fr 28. Jun 2013, 09:43
Wohnort: plattdeutsches Nordland

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von TDI » Mo 20. Mai 2019, 20:40

Damals, als ich mit noch Taschengeld mit Kupferdraht aus alten Trafos beim Schrotter verdient habe, waren einige dabei, deren Tauchlack trotz jahrelangem Betrieb im inneren noch flüssig war. Ich würde daher auf etwas setzen, was nicht durch Trocknung härtet, da die Gefahr besteht, das es anschließend jahrelang nach Lösemittel stinkt.

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 7353
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Bastelbruder » Mo 20. Mai 2019, 22:14

Trafos und ehemals vergossene Bauteile mit flüssiger / wiederverfüssigter Vergußmasse kenne ich bloß aus europäischer deutscher Fertigung.
20190520_220242ad.jpg
Der hier vorliegende Trafo klassisch amerikanischer Bauweise ohne Bordscheiben dürfte die primitiv-Standardfehler "lose Wicklung" und "nicht ausgehärtete Vergußmasse" nicht aufweisen, auch wenn er in Japan gewickelt wurde. 1970 wurde dort noch echte Qualität gefertigt!

Warten wir mal, welche Stimmlage der "Brumm" hat und ob er sich z.B. bei Belastung ändert.

Benutzeravatar
Wulfcat
Beiträge: 630
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 22:43

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Wulfcat » Mo 20. Mai 2019, 23:09

TDI hat geschrieben:Damals, als ich mit noch Taschengeld mit Kupferdraht aus alten Trafos beim Schrotter verdient habe, waren einige dabei, deren Tauchlack trotz jahrelangem Betrieb im inneren noch flüssig war. Ich würde daher auf etwas setzen, was nicht durch Trocknung härtet, da die Gefahr besteht, das es anschließend jahrelang nach Lösemittel stinkt.
Innen "Nasse" Trafos sind mir noch nicht begegnet.
Wenn der Trafo des Gerätes Nicht vergossen ist, würd ich damit zum Ankerwickler gehen und den in Heis auszuhärtenden Lack absaufen lassen, und dann im Ofen trocknen.
Wenn die Kein Vakuum zum Sauberen durchtränken haben, muss man zum durchtränken erfinderisch werden.
Folgendes hab ich schon häufiger gemacht:
Ich hatte denen nen Liter Lack abgekauft. Aus Büchsenblech nen Behälter gebaut, in den der Trafo gerade rein geht, Mit Lack füllen, Vakuumieren in zb Dampfdrucktopf (ich hab nen Kühlschrank Aggregat gequält, da ich keine Vakuumpumpe hab. Aggregate sind hier legion. Entlüftete Kühlschränke stehen hier bei Jeden Sperrmüll rum, wo die hier sofort jedes mg Cu Rohr klauen. Deshalb hab ich keine Skupel die Dinger zu quälen.... :twisted: )
2-3 mal druckwechsel, beim 2ten mal kamen noch Blasen. Trafo abtropfen lassen und dann wider beim Ankerwickler mit in den Ofen stellen lassen.
Zuhause im Backofen würde ich DAS lassen, stinkt wie Hulle. Da hängt der Haussegen garantiert schief. (ausser man hat nen Alten Herd im Hof, der danach zum Schrotter kann... :mrgreen: )

Benutzeravatar
Hightech
Beiträge: 5927
Registriert: So 11. Aug 2013, 18:37

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Hightech » Di 21. Mai 2019, 07:11

Man kann den Trafo auch trockenspielen. 30Minuten laute Schrammelmusik auf Vollast müsste reichen.

bulle
Beiträge: 1007
Registriert: Di 13. Aug 2013, 14:55

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von bulle » Di 21. Mai 2019, 13:12

Hallo,
mir fällt gerade eine (funtionierende) Schandtat meiner Jugend ein. Ich hatte vom Nachbarn einen von diesen langen Receivern (1975) (SABA oder Telefumpen) geschenkt bekommen, der fürchterlich gebrummt hat. Mit meinen damals sehr eingeschränkten Mitteln habe ich mir nur zu helfen gewusst, als das ich dem Trafo ein Korsett verpasst habe. Aus 4 Flacheisenstücken 4 langen Bolzen mit Muttern und zwei Holzleistenstücken habe ich das Gebilde zusammengetüddelt.
Jeweils unten und oben in Rixhtung der Wicklung, je Seite die Flacheisen angelegt. Durch Bohrungen die Flachstäbe mit den Bolzen verbunden. Dann mittig, quer zu den Windungen die Holzstücke je Seite (mittig der Wicklungen) dazwischen geklemmt und dann die Bolzen richtig festgezogen. Ruhe war. Irgendwann wurde der Receiver durch was modernersersetzt.
Ich weiss, brachial, aber auch fubktionabel.

Klaus

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » Fr 24. Mai 2019, 20:40

Hallo, vielen Dank für eure Antworten... Ich bin morgen wieder zuhause und dann werde ich mir so eine Spectrum-analyzer App besorgen und messen...
Ja er brummt mir eindeutig zu laut... Klar hört man das nicht wenn Musik läuft, aber bei leiseren Passagen nervt es einfach...

Ich habe eine Firma gefunden, die Tauchlack, Vakuum und danach in den Ofen mir für 30 Euro angeboten haben... der gute Mann meinte die Erfolgschance läge bei 80%.

Eine andere Firma würde mir einen neuen Ringkerntrafo mit den gleichen Werten wickeln... nur habe ich das Problem, das ich leider nicht weiss was hier für eine Dimensionierung nötig ist.... Die 5 Sekundärspannungen würde ich vll. noch rausbekommen... aber das reicht wohl nicht für einen passenden Trafo...
Ich habe nur das Servicemanual für das Gerät aber ich kenne mich auch nicht so super aus...

Melde mich morgen nochmal...
Jedenfalls würde ich diesen schönen und richtig fein klingenden Receiver wirklich gerne nutzen... und bei einem Marktwert von locker 1000 Euro wäre ich auch bereit etwas Geld in die Hand zu nehmen... Es soll nur eben gut werden...

LG
Sebastian

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » Fr 24. Mai 2019, 20:43


mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » Fr 24. Mai 2019, 20:48

Noch etwas fällt mir ein, der Trafo brummt erst seit etwa 2-3 Wochen, davor war das nicht der Fall...

Benutzeravatar
ferdimh
Beiträge: 7480
Registriert: Fr 16. Aug 2013, 15:19

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von ferdimh » Fr 24. Mai 2019, 22:14

Mir fällt gerade ein:
Es kann auch sein, dass einfach ein Gleichstrom auf dem Stromnetz oder auf der Last ist (evtl. ist eine Gleichrichterdiode von vieren durchgeschlagen).
Wenn der Gleichrichter OK ist, kann es auch sein, dass der Netz"sinus" zur Zeit etwas scheppt ist, so dass hier etwas Gleichspannung herkommt, die den Trafo in die Sättigung treibt.

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 9084
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Friedrichshagen/Am Wasserwerk
Kontaktdaten:

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von Fritzler » Fr 24. Mai 2019, 22:18

@ferdimh
DC Offset des Netzsinus messen klingt doch nach etwas, das in mein Wirkleistungsmessgerät reinkönnte.
Muss ich mir nur mal überlegen wie ich das messe bei dem ganzen sonstigen Gerümpel auf dem Sinus.

mayestro
Beiträge: 14
Registriert: So 19. Mai 2019, 22:23

Re: Trafo eines Vintage Receivers brummt

Beitrag von mayestro » Fr 24. Mai 2019, 22:51

Ja aber kommt der Gleichrichter nicht nach dem Trafo... und der brummt ja auch wenn die Sekundärseite abgeklemmt ist...

Allerdings brummt der Trafo tatsächlich erst seit er seinen Standort gewechselt hat... Vll. hängt es wirklich am Stromnetz...

Antworten