Zündfunke da, oder nicht?

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bulle
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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von bulle » Fr 24. Mai 2019, 01:09

Hallo, noch was. Diese Geschichte mit der Glimmlampe funzt tatsächlich. Ich habe einfach einen Phasenprüfer geschlachtet.
Da ist noch ein Vorwiderstand davor, der muss weg. Die Lampe ist doch sehr schwach am blitzen.
Morgen machen wir weiter.

Da habe ich noch ne Frage, kann so ein Polrad auch seine Magnetizität verlieren/ vermindern?

gute Nacht John Boy, gute Nacht Jim Bob

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Landjunge
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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Landjunge » Fr 24. Mai 2019, 06:54

Ja kann es. Polräder sollten immer auf dem Stator gesteckt gelagert werden. Früher sagte man wenn sich das Polrad an einer flachen Stahlwand/Spind selbst hält ist es noch gut.

bulle
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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von bulle » Fr 24. Mai 2019, 23:29

Hallo, tuts immer noch nicht richtig.
Ich zitiere mal euer Ansätze und antworte darauf.

Man muss wohl eingrenzen in welchen Situationen das Ding nicht will.
Hitze, Kälte, Feuchtigkeit/Regen etc.
Es fing an, als es heftig geregnet hat, mittlerweile ist alles schon lange abgetrocknet. Trotzdem immer wieder das Fehlerbild, egal wie das Wetter ist

Die üblichen Fehlerquellen sind blöde Zündkerzen, die schon in der Verpackung Teildefekt waren
Die Zündkerze ist niegelnagelneu und gute Qualität von NGK


Der Automatik Choke macht auch oft ärger. Entweder ist die Zeitspule defekt, oder die ausrückmechanik klemmt.
Der ist 6 Monate alt, aber ich werde den nochmal prüfen.


Ein Blick auf den Picup, der der CDI erklärt wann sie Igor losschicken soll ist hin und wieder mal Defekt.
Ja der Pickup, den habe ich gefunden Aber nun?? Ohm gemessen >> sind 107Ohm gegen Masse. Müsste ja bei dem Fehlerbild Kontaktprobleme haben. Kann ich nicht feststellen. Das Chinesien Osszi zeigt genau gar nix an.


Auch wenn der Tankdeckel nicht wirklich dicht ist, kommen lustige Fehler zustande, die auf Wasser im Sprit zurück zu führen sind.

Nee hier ist alles gut. Der Sprit ist 14 Tage alt, kein Wasser drin. Benzintank gesäubert, Benzinhan neu, Vorfilter neu. Check, Schläuche alle geprüft und für gut befunden. Benzinschlauch vom Vergaser gelöst und Benzin in einer Dose aufgefangen. Zwei Dinge passierten>> Benzin lief wie erwartet in die Dose mit gutem gleichmäßigen Strahl und der Motor lief weiter, eine ganze Weile wie ich fand

bei deinem Fehlerbild tippe ich auf CDI oder den picup.

Picup, wie oben geschrieben ??? CDI im Zulauf von Power AM

Da du ja bereits Leerlaufprobleme hast, lenke Mal dein Augenmerk auf die Dichtungen und simmerringe.
Einfach laufen lassen, und mit Bremsenreiniger die simmerringe von der Kurbelwelle und die Dichtungen im Ansaugtrakt absprühen.
Wenn sich da eine nennenswerte Drehzahländerung einstellt, ist was undicht

Meine Theorie,
Dein Bock zieht Falschluft,
Dadurch hast du dieses standgasproblem.
Weiterhin magert das Gemisch ab und verbrennt heißer, was zur Folge hat dass die Kerze zu heiß wird und dann Aussetzer produziert.
Das erklärt dann auch, dass die Bude beim Gasgeben nicht wirklich Kraft haben will.

Ist ein Viertakter mit 125ccbm

Hört sich nach kein Sprit oder Zündverweigerer an.

Die Kiste hat laut Schlachtplan eine Spule für die Stromversorgung der Zündung und ein Pickup.
Zuerst, klemm mal Schwarz-Weis (Nero-Bianco) an der CDI aus (Legt die Zündung bei Zündung aus auf Masse) um hier einen Fehler auszuschließen.


Ist gemacht, ändert nix

Dann würde ich mal die Daten der Lichtspule für die CDI messen und mit den Sollwerten lt. WHB vergleichen. (Evtl. ist der Anker im Magnetfeld zu schwach oder die Spule hat nen Isofehler)

Ja, die Stromversorgung habe ich mit dem Multimeter im AC Bereich gemessen Ich meine ca. 50 Volt gemessen zu haben Werkstatthandbuch habe ich nicht. Daten für den Kymco zu bekommen ist sehr schwer.

Als nächstes würde ich die Zündspule untersuchen, Funkt diese, ich backe die immer bei 60-80°C im Backofen und betreibe die gleichzeitig um zu sehen ob die bei Hitze ausfallen.

Die Zündspule ist 6 Monate alt, tut auch noch (siehe Fehlerbild) . Das mit dem Backofen>> wie funktioniert das.

Neu von heute

Der Roller lief heute morgen ja nicht, wie weiter oben geschrieben. Heute mal durchgeschaut. Klatsch Hand>>Kopf. Ich Vollpfosten habe am Zündschloss drei der fünf Kabel falsch angeschlossen. (Mit die Hakken ant Chat würde mein Vater sagen (plattdütsch>>Übersetzung Mit den Absätzen in den Allerwertesten treten))
Naja , alles richtig zusammengedröselt nun läuft er wenigsten wieder.
Dieses Polrad geht nicht ab, der Abzieher reißt das Innengewinde der Glocke raus. Wenn schon soweit geöffnet, dann will ich auch noch den Stator der LiMa ansehen

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Joschie
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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Joschie » Sa 25. Mai 2019, 00:42

Hallo,
bulle hat geschrieben: gute Qualität von NGK
Das schließt sich bei mir gegenseitig aus, mehr schreib ich dazu nicht mehr sonst ist der Blutdruck wieder auf >150
bulle hat geschrieben:Das mit dem Backofen>> wie funktioniert das.
Zündspule an einen Impulsgeber anklemmen (lange Kabel) und in den Backofen legen, dann Backofen auf 60°C einstellen (evtl. ein Thermometer mit rein legen) und Zündspule arbeiten lassen.
Ich verwende als Impulsgeber einen alten Unterbrecher mit Elektromotor antrieb.

Betrifft Falschluft
bulle hat geschrieben:Ist ein Viertakter mit 125ccbm
Ja, das mag schon sein, aber auch so ein Gummiansaugkrümmer kann Risse bekommen und dann Falschluft reinlassen. (Sehr beliebt beim Honda Nasenbär)

Ach ja nochwas, ist das Luftansaugsystem halbwegs in Ordnung und Orginal?
Erklärung der Frage: Den Nasenbärenmotor bekommst du ohne Ansaugschalldämpfer nicht eingestellt, geschweige denn zum Anspringen.
bulle hat geschrieben:Dieses Polrad geht nicht ab, der Abzieher reißt das Innengewinde der Glocke raus. Wenn schon soweit geöffnet, dann will ich auch noch den Stator der LiMa ansehen
Abzieher rein, schön vorspannen und dann mim mittleren Hammer (1,5-2,0 kg Klasse würde ich sagen) einen beherzten Schlag auf die Abzieherschraube geben und das Polrad sollte runterfallen.

Grüße
Josef

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Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von PowerAM » Sa 25. Mai 2019, 08:14

Mal ein Keyword: Der Motor im Kymco Hero ist der bekannte Honda-GY6. Nach meinen Recherchen in den ersten beiden Baujahren zugekauft, erkennbar innen (!) am Honda-H auf Gussteilen des Motors. Sieht man erst, wenn man ihn öffnet. Danach hatte Kymco die Motoren in Lizenz gebaut und die Qualität streute stark.

Richtig ist, dass man den Vergaser ohne Ansauggeräuschdämpfer nicht eingestellt kriegt. Anspringen wird der Motor, z. B. zur Fehlersuche. Beim Hochdrehen Verschlucker bei verschiedenen Drehzahlen oder Rückzünden, das darf man nicht bewerten. Die Ansaugkrümmer aus Gummi und Metall reißen gern, Ersatz kostet wenig. Mit einer Champion-Kerze war kein kultivierter Motorlauf zu erzielen, die vorgesehene NGK (neu) behob das sofort. Insofern ist mir egal, welche persönlichen Befindlichkeiten es für/gegen NGK gibt.


B. t. w.: Gestern kam mein Scheinwerfer für den Hero, soll den bisherigen vergilbten/rissigen ersetzen. Zwar auch ein Gebrauchtteil, aber soweit anständig. Der Rex Rexy 125 erbte die technische Basis und einige Verkleidungsteile. So auch den Scheinwerfer. Fassung und Kabelei sind anders, der Scheinwerfer lässt sich aber auf HS1 umbauen. Das Licht dürfte deutlich besser werden.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Smily » Sa 25. Mai 2019, 11:21

Wenn du das Gewinde aus dem Schwungrad schon raus gerissen hast, bleiben dir nur noch 2 Möglichkeiten.
1. Ein dreiarmabzieher der da dran passt nutzen.
2. Die Mutter bündig mit der Kurbelwelle aufschrauben und einen beherzten Schlag mit dem fäustel auf dem selben
Dann sollte das polrad runter hüpfen

Letztere Methode ist aber wirklich nur für den Notfall, weil nicht so gesund für deine Kurbelwelle und den Lagern.

Auch ein 4 taktet kann Nebenluft ziehen, mit all seinen Auswirkungen.
Da sind 2 und 4 takter ähnlich im Verhalten.

Die Frage ist nun, hast du einen klassischen Vergaser drauf, oder ist das einer mit ner dicken Feder und einer gummimembrane?

Wenn 2. Dann kann auch die Membrane Probleme machen!

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Smily » Sa 25. Mai 2019, 11:31

Noch eine andere Überlegung.
Wie fit ist denn deine batterie?
Mir ist in Erinnerung dass die Kiste eine DC CDI hat.
Wenn jetzt die batterie schwächelt, oder der Laderegler Mist baut, reicht der Saft nicht zum zünden.

Wenn der bleisäuerling noch brauchbar Strom hat, schmeiß Mal an und messe den Ladestrom im Betrieb.
Die reagieren sehr zickig auf Unterspannung aber auch auf Überspannung!

Nicht dass dein laderegler einen Weg hat, und der Meinung ist, dass Wechselstrom ja auch gut ist.
Damit kommt die CDI nicht klar!

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von bulle » Sa 25. Mai 2019, 12:23

PowerAM hat geschrieben:Richtig ist, dass man den Vergaser ohne Ansauggeräuschdämpfer nicht eingestellt kriegt. Anspringen wird der Motor, z. B. zur Fehlersuche. Beim Hochdrehen Verschlucker bei verschiedenen Drehzahlen oder Rückzünden, das darf man nicht bewerten. Die Ansaugkrümmer aus Gummi und Metall reißen gern, Ersatz kostet wenig. Mit einer Champion-Kerze war kein kultivierter Motorlauf zu erzielen, die vorgesehene NGK (neu) behob das sofort. Insofern ist mir egal, welche persönlichen Befindlichkeiten es für/gegen NGK gibt.
Hallo und Danke für eure Hilfe.
Was ist das denn für ein Ding, der Ansauggeräuschdämpfer und wo finde ich den.
Wie prüfe ich am einfachsten ob der Ansaugkrümmer undicht ist/ Falschluft zieht.

@ Smily, die CDI wird aus einer Extraspule der LiMa mit Wackelsaft versorgt. Batterie ist aber auch 6 Monate alt und noch sehr gut.

Das Problem tritt aber sporadisch auf. Es fühlt sich an wie ein Wackelkontakt.

LG
Klaus

Edith: Schaltplan
Schaltplan Heroism 125.jpg

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Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von PowerAM » Sa 25. Mai 2019, 12:28

Der Plastikkasten auf dem Vario-Gehäuse, in dem u. a. der Luftfilter wohnt. Alles, einschließlich der nur rein gesteckten Gummiteile, muss vollständig sein.

Ein paar Beiträge weiter oben wurde nach dem Vergaser gefragt - ja, mit Membran und mit dem Saugrohr-Unterdruck gesteuert. In der Tat bieten auch die Membranen ein ordentliches Defektpotenzial.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ando » Sa 25. Mai 2019, 14:24

Hi,

ich muss mal kurz fragen, da ich hier auch grade einen steikenden 2 Takter ahbe:

Zündspule, ist das Teil, welches aus der Niedrigen Spannung durch abschalten des Stromflusses einen Hochspannungsimpuls erzeugt.

Und wie nennt sich nun das Teil was den Saft erzeugt und an dem sich das Polrad vorbeidreht?

Ich hab nämlich eingegrenzt, das dieses bei mir wohl kaputt ist, nachdem ich shcon eine neue Zündspule getestet haabe.

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Ando

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von andreas6 » Sa 25. Mai 2019, 14:28

Das ist die Primärzündspule.

MfG. Andreas

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Smily » Sa 25. Mai 2019, 14:31

@Bulle
Eventuell hast du wirklich einfach irgendwo einen kabelbruch.
Das wäre natürlich Klasse.
Einfach stumpf zum testen nen Bypass parallel verdrahten und schauen ob das Problem dann weg ist.

@ando
Zündspule, ist das Teil, welches aus der Niedrigen Spannung durch abschalten des Stromflusses einen Hochspannungsimpuls erzeugt.

Ja!
Und wie nennt sich nun das Teil was den Saft erzeugt und an dem sich das Polrad vorbeidreht?

Ladespule für die Zündung


Wenn du jetzt noch verrätst um welche motorisierte Kasperbude es sich handelt, ist dir leichter zu helfen!

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ch_ris » Sa 25. Mai 2019, 16:10

Der Einfachheit halber ein bild aus wikipedia,falls unklarheit bei CDI:
Dateianhänge
Screenshot_20190525-160719.png

ando
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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ando » Sa 25. Mai 2019, 16:14

Smily hat geschrieben:

Wenn du jetzt noch verrätst um welche motorisierte Kasperbude es sich handelt, ist dir leichter zu helfen!
Ja gerne! Und ich werd nomma bleeede mit dem Rotz hier!



Bild
Bild
Bild
Bild


Hat mir mein Papa zum Geburtstag geschenkt, weil ich mich mit dem alten SOLO immerzu gequält hab.
Mitlerweile läuft das Solo wieder einigermaßen.

Aber der Ehrgeiz lockt mich, diesen Chinaböller zum laufen zu bekommen.
Symptome: Vor 2 Jahren gings noch, dann im Keller eingelagert, und nun nichts mehr! Kein Zündfunke!! Auch nicht beim durchdrehen mit dem Schrauber!
Kerze gewechselt, andere Zündspule ( neu, war "Bestseller" im Shop) probiert, auch nix.
Gestern das Ding KOMPLETT auseinandergebaut, um an das Polrad zu kommen, weil- vllt ist ja nen Kabel ab- nee sieht alles gut aus.

So,nun würde ich ja noch die ladespule tauschen- Gibt es nicht. Neu kostet der Eimer von "Luchs Motorgeräte" 150 Euro.
Neue Zündspule: ca 30 mit Porto.

Wollt schon Umbauen auf Elektromotor, aber der akkuscharauber bringt zu wenig Drehzahl!

Habt ihr ne Idee? Oder vllt ne Ladespule, die da reinpasst rumliegen?

Letze, hoffnungsvolle Grüße

Ando
Zuletzt geändert von ando am Sa 25. Mai 2019, 16:35, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ch_ris » Sa 25. Mai 2019, 16:23

Hab so ein china pocketbike in der preisklasse hier. Der plan ist: mit benzinkanistern vollpacken, anzünden, und dem verkäufer/Importeur in die bude rasen zu lassen.
Aber selbst das wäre mehr arbeit als das ding verdient hat.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ch_ris » So 26. Mai 2019, 07:02

Ich nehm alles zurück, hab die Bilder Mobil nicht gesehen, dachte es geht um ein Fahrzeug.
Das Ding muss zum laufen gebracht werden.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ando » So 26. Mai 2019, 10:57

Moin,

also ich find keine passende Primärspule zu dem Ding!
Leider streikt auch der Solo Apparat-
Bild

Der sollte ja mal durch das China Gerät ersetzzt werden.

Der Solo springt wenn er warm ist sehr schlecht an. Kalt geht. Hat probleme mit dem hochdrehen. Ausserdem muss ich exact grade laufen, sonst säuft er ab.( Shcätze mal Vergaserproblem, Schimmer/ Schimmernadel)

Neu hinzugekommen- harte Zündaussetzter, die am Hochdrehen hindern, Motor sägt! An der Kerze scheint es nicht zu liegen. Zündfunke AUSSERHALB des Motors da- jetzt kann ich natürlich nicht beurteilen, wie es INNEN, im Brennraummit Kompression aussieht.
https://youtu.be/pz9_tBFgNBE?t=1087


Was meint ihr?

Unterbrecher nachgucken?
Kondensator vorsorglich tauschen?

Ganze Zündung wechseln ( ich hab gesehen, teilweise gibt es bei Ebay einen Teilehaufen für 30 Euro)

Oder gleich die Mühle auf Strom umbauen? Wäre eigentlich viel praktischer!
Oh, Geistesblitz: Der Motor von der Akku Flex sollt egenug Drehzahl bringen! ...Oder zuviel- 6000 UPM @ 2kW brauche ich.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von bulle » Mi 29. Mai 2019, 13:51

Hallo,
Stand der Dinge,
ich komme so nicht weiter.
Ich habe mir einen Roller (gleiches Modell 1 Jahr älter) dazugekauft.
Der soll noch laufen.
Mal schauen, welchen ich fahre. Einer wird als Ersatzteileträger abgestellt.
Dann werde ich Teile wie Vergaser & Co wechseln, um so den Fehler rauszutüffteln

Oh man

LG
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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ando » So 2. Jun 2019, 09:47

Moin,

ich komme auch nicht weiter.

In einem anderen Forum las ich:
Da eine CDI Spule montiert ist
ist der Optische Funke unwichtig...
Wie soll ich das interpretieren? Erzeugt so eine CDI gar keinen sichtbaren Zündfunken?

Trotzdem nochmals der Aufruf: Hat wer einen Vorshcleg, welche Primärspule in das Sprühgerät passen könnte?
Oder einen Tipp für mich, wie ich diese auf Funktion testen kann- Das Multimeter zeigt was an, wenn ich orgele.


Problemgerät 2: AS Mäher!

Springt an, wenn er kalt ist. Wenn warm, brauche ich eine sehr hohe Drehzahl, bis Zündfunke kommt.

Dann ist auch noch der Auspuff abgefallen. Ein Stehbolzen hat sich gelockert und ist weg. Was nehm ich da als Ersatz? Ein stück Gewindestab? Festigkeit beachten?
Ich hab schon nach Hochtemperatur-Schraubensicherung geguckt- denn das Ding lockert sich immer wieder.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Julez » So 2. Jun 2019, 20:47

Eine abgesägte Schraube nicht unter 8.8. Gewindekleber immer unter axialer Belastung aushärten lassen. Du kannst den Stehbolzen länger machen und einige aufgebohrte Muttern wie Unterlegsscheiben verwenden, das erhöht die Klemmlänge der Verbindung.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Bastelbruder » So 2. Jun 2019, 21:06

Das Gewinde muß auf seiner ganzen Länge auf Zug bleiben, deshalb werden Stehbolzen auf Anschlag eingeschraubt, beispielsweise mit einer passenden Kugellagerkugel unten in der Bohrung. Wenn der Bolzen einen Bund (ein Stück ohne Gewinde) hat, dann darf der nicht als Anschlag dienen!

Auch das Ende des Muttergewindes darf nicht als Anschlag verwendet werden, eventuell muß das Gewinde nachgeschnitten werden um den Murks der Vorgänger zu kompensieren.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Smily » Mo 3. Jun 2019, 06:03

Also ich hab das nie so ernst genommen mit den Stehbolzen.
Rein gedreht mit Hilfe von 2 gegeneinander gekonterten Muttern und das ganze Gebilde dann mit sprengringen gesichert. Das war's!

Anzumerken bleibt noch, dass ich den Stehbolzen auf der Seite die in den Zylinder geschraubt wird, mit dem Schnellschleifer etwas "abgespritzt" habe, so dass der im Sackloch unten sauber anliegt auch wenn da kein Gewinde mehr ist.

Wenn's garnicht halten mag, klopfen ich auch gerne mal mitn hammer beherzt auf das Gewinde vor dem eindrehen.
Das klopft den Bolzen etwas unrund und verklemmt sich dann relativ gut.

Flüssige Schraubensicherung hab ich da noch nie verwendet.

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Joschie » Mo 3. Jun 2019, 09:53

ando hat geschrieben: Problemgerät 2: AS Mäher!

Springt an, wenn er kalt ist. Wenn warm, brauche ich eine sehr hohe Drehzahl, bis Zündfunke kommt.

Dann ist auch noch der Auspuff abgefallen. Ein Stehbolzen hat sich gelockert und ist weg. Was nehm ich da als Ersatz? Ein stück Gewindestab? Festigkeit beachten?
Ich hab schon nach Hochtemperatur-Schraubensicherung geguckt- denn das Ding lockert sich immer wieder.
Meine Vorgehensweise wäre:
- Kerze tauschen,
- Kerzenstecker tauschen
- Zündspule ersetzen (Zieht der Magnet der Schwungscheibe noch kraftvoll an?)

Wegen dem Auspuff, hast du das Messer nach dem schleifen gewuchtet?
Der AS-Mäher reagiert sehr empfindlich auf Unwuchten des Messers. Zum einen fallen Teile ab, zum anderen fangen die Kunststofftanks an zu reißen.

Grüße
Josef

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von Roehricht » Mo 3. Jun 2019, 12:07

Hallo,
Zündspule ersetzen (Zieht der Magnet der Schwungscheibe noch kraftvoll an?)
Ein entmagnetisierter Magnet ist auch gerne genommen.. Wa r an meinem 2kVA Jockel mit Briggs & Stratton Motor. Alles mögliche getauscht und dann ist der Magnet alle. :(

Habs einem Kumpel aufm Hof gestellt: Mach damit was willst du, Schnauze voll gehabt."

Hab ja genug Jockels

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Re: Zündfunke da, oder nicht?

Beitrag von ando » Mo 3. Jun 2019, 17:05

Hi,

vielen Dnak für eure Tipps! Das macht Mut!

Auspuff: Danke für eure sehr guten Hinweise! Werde ich befolgen. Anscheined hat sich die Dichtung zw Auspuff und Zylinder zerbröselt, und daher ist es locker geworden.
Dank guter Geschützhörer - äh, Gehörschützer, hab ich das gar nicht direkt mitbekommen. Mir fiel nur die mangelnde Leistung auf und dann sah ich funken rausspritzen aus dem Zylinder.

Ok, weiter: Messer unwucht- ja, da hab ich nen Eisenspiess erwischt- Ergo, Messer verbogen, Gehäuse an der gleichen Stelle wie zuvor schon einmal aufgeschlitzt!
Das werde ich richten- allerdings hat das nix mit dem defekt zu tun, das er warm nicht mehr angeht. Denn bevor das passierte, war das Messer Neu.

Aber ich habe das Polrad abgezogen, um zu sehen, ob der Keil abgeschert ist. Er ist VERFORMT :shock:
so ca 1-2 mm- ob das schon was ausmacht?

Das Polrad ist noch magnetisch, ein Schraubenzieher wird angezogen und haftet auch.


Tipp Kerzenstecker: Stumpf tauschen, oder mal ohne probieren und das Kabel um die Kerze wickeln? Darf man das, oder geht dann die Zündspule kaputt?
Ich las, das ein Stecker mindestens 1 K(wo is Omega auf der Tastaur?) haben soll, wegen der funkentstörung. je kleiner der der Wert ist, desto stärker und länger brennt der Zündfunke. (laut Wikipedia..)

Zündspule is teuer- wenn nicht hilft, tausche ich die. Was is der Unterschied zw den 4 und den 6 Ps Spulen? Weiß das wer?
Ich hab ja schon festgestellt:Wenn er warm ist, und ich den Kill Switch drücke, die Zündung aus ist, sodass die Drehzahl runterkommt->

Ich lasse den Schalter los, und er berappelt isch wieder. Dann lasse ich die Drehzahl nochmals ein Stück tiefer kommen, er startet wieder durch.
Noch einen Punkt tiefer, und er berappelt ishc nicht mehr und stirbt ab. Allerdings ist diese Drehzahl, wo das passiert, wesentlich höher, als das, was ich mit dem Seilzustarter erzeugen kann.
Ergo, will er nicht mehr laufen. Erst wenn er abgekühlt ist, springt er sofort an.

So, nun habt ihr Bilder in der Glaskugel!

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