Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

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Trax
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Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Trax » So 8. Dez 2019, 19:32

Ich will mir ein Generator für Zuhause kaufen, so für den Fall eines Strom Ausfalls oder so damit ich mein IT weiter betreiben kann.
Irgendwas preiswertes: https://geizhals.at/?cat=bmswzse&sort=p#productlist
was davon wäre zu empfehlen?

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Chemnitzsurfer
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Chemnitzsurfer » So 8. Dez 2019, 19:54

Die Baumarktmodelle sind eh fast alle gleich. Bei empindlichen Verbrauchern würde ich auf einen (gebrauchten) Inverter Stromerzeuger von Honda und 20-50l Aspen im Keller setzten. (Aspen kann man >3 Jahre lagern, Sprit von der Tanke zum Teil nur ein paar Monate)
Wieso willst du beim Stromausfall deine IT weiter betreiben? Internet und Handynetz sind eh in kurzer Zeit /sofort tot (zumindest in D hängen die DSLAMS und Kabel TV Anlagen am normalen Stromnetz) , wenn würde ich eher schauen das der Gefrierschrank nicht auftaut etc. ;)

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uxlaxel
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von uxlaxel » So 8. Dez 2019, 20:21

jetzt frage ich mich ernsthaft, warum man daheim bei netzausfall die rechentechnik weiter betreiben will, aber mangels zugang zum WAN (der DSL-kasten an der straßenecke ist ja stromlos) eigentlich nichts damit anfangen kann.

ich würde vielmehr die heizungsanlage, kühl- und gefrierschrank und ähnliches mit spannung versorgen.

lg axel

andreas6
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von andreas6 » So 8. Dez 2019, 20:22

Der letzte Stromausfall dauerte hier rund 30 Stunden. Ich habe vier immer solargeladene Bleigelakkus an eine Usv geschraubt und meine Gasheizung damit betrieben. Sonst wäre es verdammt kalt im Haus geworden. Die Kühltechnik braucht keinen Strom, solange die Türen zu bleiben. Licht machen Kerzen, Telefon und IT geht ohnehin ohne Außenanbindung nicht. Erstaunlicherweise liefen die Mobiltelefone noch, aber die werden sich außerhalb des Ausfalls einen Mast gesucht haben. Zeit, ein gutes Buch zu lesen. Ich bin damit nicht ganz fertig geworden. Wir haben sogar pünktlich Kaffee gekocht, auf einem Spiritusbrenner vom Fondue.

MfG. Andreas

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Hansele
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Hansele » So 8. Dez 2019, 20:29

Hält Aspen wirklich nur 3 Jahre?
Darf man das Zeug eigentlich mit normalen Super von der Tanke mischen?

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Trax
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Trax » So 8. Dez 2019, 20:33

uxlaxel hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 20:21
jetzt frage ich mich ernsthaft, warum man daheim bei netzausfall die rechentechnik weiter betreiben will, aber mangels zugang zum WAN (der DSL-kasten an der straßenecke ist ja stromlos) eigentlich nichts damit anfangen kann.
Weil ich hier 100 TB an Festplatten im NAS habe mit aufgezeichneten TV Serien/Streams seid meiner Kindheit bis Heute, und es mir immer noch freude macht ab und an die alten (wesentlich besseren als heute) Serien zu schauen.

Außerdem, Ja wieso nicht Kühlschrank anschließen ist auch eine gute Idee.

Zum heizten habe ich ein holzt Ofen.

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Chemnitzsurfer
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Chemnitzsurfer » So 8. Dez 2019, 20:35

Hansele hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 20:29
Hält Aspen wirklich nur 3 Jahre?
Darf man das Zeug eigentlich mit normalen Super von der Tanke mischen?
Der Hersteller gibt afaik 5 Jahre bei 4 Takt an, der älteste mit dem ich bisher gearbeitet habe ( Freischneider von Bekannten) war 3 1/2 Jahre alt laut Kanisteraufdruck und lief ohne Probleme.
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PowerAM
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Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von PowerAM » So 8. Dez 2019, 20:40

Es gibt sogar behördliche Empfehlungen, was man für derartige Bedarfsfälle im Haus haben sollte. Tiefkühler halten i. d. R. 24 h durch, sofern man sie geschlossen hält. Truhen sind besser als Tiefkühlschränke. Der normale Kühlschrank ist nach 4 bis 6 h auf Umgebungstemperatur.

Einen Gaskartuschenkocher sollte man haben. Darauf kriegt man nicht nur Tee- oder Kaffeewasser warm. Wasserkanister sollte man griffbereit haben. Frischwasser kriegt man bei längeren Stromausfällen nach Plan von Feuerwehr oder Katatrophenschutz. Einen Grundstock an Konserven kann man immer gebrauchen. Schmalzfleisch oder Frühstücksfleisch in der Dose sind praktisch unendlich haltbar. Beides hält geöffnet ohne Kühlung noch eine gute Woche.

Wissenswert ist aber auch, dass bei mir beim letzten längeren Stromausfall (von 6 h) ununterbrochen Gas zur Verfügung stand.

Zu den Stromerzeugern: Auch Suzuki baut(e) sowas. Nicht schlechter als Honda, technisch auch absichtlich sehr simpel gehalten. Die kleinsten Baumarkt-Möller sind u. U. noch Zweitakter. Dumm, wenn dann das Mischöl ausgeht. Zudem sind sie lauter als Viertakter.

Gary
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Gary » Mo 9. Dez 2019, 02:08

Muss der Generator EMP fest sein ?

ALF2000
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von ALF2000 » Mo 9. Dez 2019, 02:27

So ein Quark. ich habe selbst Kraftatoffvorraete. Benzin laesst sich ueber Jahrzehnte lagern solang man nicht grade E10 oder e5 verwendet. aber auch das ist problemlos 5 jahre haltbar. Stahlkanister vorrausgesetzt.

Diesel.ist da eher eine Mimose...nach wenigen Jahren ist feierabend ausser man setzt ihm Additive bei

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Hightech
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Hightech » Mo 9. Dez 2019, 07:37

Wenn du irgendetwas preiwertes willst, ist es egal welchen du nimmst.
Die sind alle gleich billig/schlecht. Das ist zu 90% der gleiche Unterbau, nur etwas verschieden aufgehübscht.
Wenn es um die Wurst geht und es dir wirklich wichtig ist im Notfall Strom zu haben, kauf was ordentliches, bewährtes.
Es sollte schon ein 2kW Gerät sein, mit einem leisen und sparsamen Motor und Sparbetrieb, also ein Generator, der die Drehzahl passend zu Leistung regelt.
z.B ein Honda Eu 20i.
Billige Geräte für den Notfall zu kaufen ist totaler Schwachsinn. Da muss das Gerät laufen, da kann man es sich nicht erlauben, das es nicht funktioniert.
Für die Überbrückung von kurzen Ausfällen ist eine USV anzuraten, bis man den Generator zum laufen hat, ist in der Regel der Strom schon wieder da.

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von ch_ris » Mo 9. Dez 2019, 08:49

stromausfall hatte ich letztens während einer total wichtigen TV übertragung. :o
2 Treppen runter, kabeltrommel holen, hoch, kabel aus dem fenster, runter hopp,hopp, Honda anstöpseln/anschmeißen.
Der wollte erst nicht!!! Verdammt! Scheiß Tankstellensprit.
Seitdem ist zur Einlagerung Aspen drin.

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von uxlaxel » Mo 9. Dez 2019, 09:55

das problem sind die tanks der stromer, weil sie nicht richtig geschlossen sind. dort aspen reinzuschütten macht durchaus sinn.

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Alexander470815 » Mo 9. Dez 2019, 10:01

Es ist auch nicht schön was selbst die kleinen Billigmöller an Sprit durchjagen.
2L/h sind da selbst ohne Last schnell weg, da bin ich immer wieder erstaunt das der Frigoblock da nur 1,7L/h im Leerlauf zieht.
Und da laufen vier Zylinder und und und...

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BigJim
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von BigJim » Mo 9. Dez 2019, 10:05

Also, wenn das Geld nicht reicht für einen schönen leisen Honda (ja, die sind super, aber richtig teuer), würde ich auf ein gebrauchten Eisenmann zurückgreifen. Die Dinger funktionieren zuverlässig und machen vernünftigen Strom mit ordentlicher Sinuswelle.
So was zum Beispiel:
Gerade bei #eBayKleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... pp_android

Die gibt es häufig für zweistellig Geld. Ich habe zwei davon und habe einmal 50 und einmal 70 Euronen bezahlt. Nein, ich möchte keinen davon abgeben. ;)

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Julez
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Julez » Mo 9. Dez 2019, 10:19

Zum Spritlagern einen gescheiten Metallkaniter mit Schraubverschluss wählen, ich empfehle dies hier:

https://www.ebay.de/itm/Stahlblechkanis ... 2762116616

https://www.ebay.de/itm/Auslaufrohr-fle ... 2541420242

Gut lagerfähig sind Shell V-Power oder Aral Ultimate.

Aber auch normaler Sprit ist problemloser als man denkt, mein Roller fuhr nach 3 Jahren Stillstand noch unauffällig.

Ich würde ja den EU-22i als Generator empfehlen, aber auch ein preiswerterer gebrauchter 20i sollte noch sehr viel besser sein als ein mäßiger mit Baumarktqualität.

Wichtig ist, vor dem Einlagern Vergaser leerlaufen lassen.

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PowerAM
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von PowerAM » Mo 9. Dez 2019, 11:03

Julez hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 10:19
[...] Wichtig ist, vor dem Einlagern Vergaser leerlaufen lassen.
Oder regelmäßig starten und dann etwa 10 min laufen lassen. Etwa alle 6 Wochen - das hatte sich bei meinen Zweirädern über den Winter bewährt. Das hat den Vorteil, dass der Motor vielleicht bereits beim ersten Starten anspringt. Oder beim zweiten Mal. Man hätte also binnen weniger Minuten wieder Strom.

Luftwatz
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Luftwatz » Mo 9. Dez 2019, 11:39

Eine andere Alternative wäre eventuell der Kauf eines (Sinus-) Wechselrichters und den mit kurzen dicken Kabeln und amtlichen Krokoklemmen versehen und im Fall des Falles das vermutlich eh vorhandene Töfftöff als Stromspender nutzen.

ando
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von ando » Mo 9. Dez 2019, 12:21

Moin,

das mit dem Auto hatten wir shconmal diskutiert:
https://www.fingers-welt.de/phpBB/viewt ... omerzeuger

Zum Sprit: Ich tanke vor dem Winter meine länger nicht genutzten Geräte neuerdings laut euren Tipps mit VPower.

Nach nem gebruachten Honda muss ich auch mal schauen, denn grade die Leistungsregelung ist sinnvoll.

Ando

ch_ris
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von ch_ris » Mo 9. Dez 2019, 13:05

Das Problem ist eher der Sprit im Vergaser, der seine leichtflüchtigen Bestandteile verliert, denke ich.

Beim Stromer weiß ich nicht, aber viele Vergaser reagieren mit undichtigkeit auf trocken rumstehen.

(Moped)Motor nur kurz anmachen kann Schwitzwasser ins Öl bringen, da nützt mitunter auch laufenlassen bis der Lüfter kommt nix.
Ich mag das nicht haben. Wenn, dann richtig durchheizen.

IPv6
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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von IPv6 » Mo 9. Dez 2019, 14:46

Was ist denn an dem "Premiumsprit" besser als an normalem Benzin?
Damit meine ich jetzt nicht die überall verbreitete Meinung, dass das Benzin besser, hochwertiger und reiner ist als normales Benzin. Ich meine eher eine verlässliche Aussage anhand von Datenblättern und nicht das Marketingeschwurbel von den Verkäufern.
Ich bin da recht misstrauisch, denn auch V-Power und Ähnliches dürfen bis 5% Ethanol enthalten, steht zumindest so auf den Zapfsäulen. So ganz offensichtlich ist als Unterschied für mich nur die Oktanzahl. Und die ist dem Vergasermotörchen am Moppel herzlich egal, auch wenn ich immer wieder von Leuten höre, dass ihr 30 Jahre altes Zweirad auf Premiumsprit gefühlt das doppelte an Leistung hat. Ich konnte jedenfalls mit meinen Fahrzeugen keinen Unterschied zwischen E10 und Premiumsprit feststellen, seitdem Test habe ich die teure Plörre nicht mehr gekauft.
Auch hatte ich nach der Winterpause mit normalem Billigsprit keine Probleme mit dem Starten, auch bei Stromerzeugern, die mal zwei Jahre gestanden sind.

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von MatthiasK » Mo 9. Dez 2019, 15:26

Das letzte mal, als ich meinen Generator gebraucht habe, war der alte Sprit darin nur durch Zugabe von ca. 10% Aceton dazu zu überreden, ein zündfähiges Gemisch zu bilden. Und bis der Motor warm war, war der nicht gerade frequenzstabil. Da machten frequenzempfindliche Geräte (Bohrmaschine mit Reihenschlussmotor und Triac-Steller) schon ein bisschen Probleme.

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von Harry02 » Mo 9. Dez 2019, 16:21

Chemnitzsurfer hat geschrieben:
So 8. Dez 2019, 19:54
und 20-50l Aspen im Keller setzten. (Aspen kann man >3 Jahre lagern, Sprit von der Tanke zum Teil nur ein paar Monate)
Eher nur 20L. Soweit ich weiß, darf man in seinem Keller maximal 20L Benzin oder Diesel lagern (ob das auch für Eigentumshäuser gilt, wäre zu recherchieren).

Wer sich Aspen für 3,80/L gönnt, kann auch gleich Waschbenzin kaufen (gleichteuer, bis 1€ teurer). Das dürfte unbegrenzt haltbar sein.

Macht der Tipp Sinn, Benzinvorräte im Winter zu kaufen? Winterbenzin hat ja mehr flüchtige Anteile und sollte so länger frisch bleiben.

Ob der Metall-Benzinkanister mit Schraubverschluss oder standart Bundeswehr Hebelverschluss ist, sollte egal sein - bei mir zumindest ist der absolut dicht. Ich suche übrigens noch einen Ausgießhahn für die großen BW Verschlüsse.

Generator: Für Schaltnetzteile reicht so ein 600W/900W Baumarktzweitakter für 50€ gebraucht/100€ neu. Aber ein Staubsauger auf halber Fahrt läuft da schon nicht mehr dran. Verbrauch: ca 1L/h.

Ich hätte lieber so einen 1,6...2kW Eisemann Viertakter, aber die sind sackschwer und ich bekomm so einen nicht die Kellertreppen rauf und runter gewuchtet für Camping etc.
Inverter dürfte das gesunde Mittelmaß sein, aber die Honda-Bauform finde ich hässlich. Und die billigen stören oft im Funk, da muss man ein paar ausprobieren.

Ob es jetzt wirklich nötig ist, während des einzigen längeren Stromausfalls, den man in 20 oder 50 Jahren erlebt, Filme zu gucken mit dem Generator, sei mal dahingestellt. Dafür ist jeder Generator überdimensioniert. Mit nem Laptop und ner großen Bleibatterie sollte das auch klappen - die ist aber halt etwas wartungsintensiver (Laden, alle 5...10j tauschen).

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von IPv6 » Mo 9. Dez 2019, 16:48

Waschbenzin würde ich aufgrund der geringeren (und nicht genau spezifizierten) Oktanzahl nicht nehmen.
Aspen ist eben speziell als Kraftstoff hergestellt und bringt alle nötigen Eigenschaften mit. Das Zeug verfeuert man ja nicht tonnenweise, da sind die paar Euro als Reserve schon erträglich.

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Re: Welchen generator für zuhause für stromausfälle?

Beitrag von uxlaxel » Mo 9. Dez 2019, 16:56

Harry02 hat geschrieben:
Mo 9. Dez 2019, 16:21
Ich suche übrigens noch einen Ausgießhahn für die großen BW Verschlüsse.
Die Norm für die Kanister ist älter als die bunte Wehr und geht auf die 30er und 40er Jahre zurück. Daher fanden sich in Osten der Republik augenscheinlich identische Kanister ebenfalls an. Neulich bei einem Oldtimer-Treffen mit Teilemarkt konnte ich für (ich glaube es waren) 4€ eine Nachproduktion bekommen. Ich denke für verglichbares Geld wirst du sowas auch aus der Bucht fischen können.

Apropos Lagerfähigkeit: Ich habe neulich Sprit von vor der Wende durch meinen Stromer gefeuert, der war einwandfrei. Ob der noch verbleit war, weiß ich nicht, aber die 2T-Mischung war noch "original für die Pappe" :-D
Damals wurde aber das Benzin und das Öl noch nach anderen Gesichtspunkten hergestellt als heute.

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