Gasturbine bauen

Der chaotische Hauptfaden

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MatthiasK
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Gasturbine bauen

Beitrag von MatthiasK » Mi 8. Apr 2020, 00:14

Hallo,

ich will diesen Tubolader halbwegs sinnvoll nutzen:
Foto0721.jpg
Das Ding hört auf die Bezeichnung TD025.
Da er für keines meiner Autos passt (beide haben Saugmotoren) will ich eine Gasturbine damit bauen.

Als erstes stellen sich da ein paar grundsätzliche Fragen zur Befestigung, Schmierung und so:
1. Ist die einzige Befestigung wirklich am Auspuffkrümmer?
2. Wie müssen die Anschlüsse fürs Öl im Raum ausgerichtet sein? Öl nach unten raus laufen lassen oder stehendes Ölbad?
3. Hat jemand eine kleine Schmierpumpe (bevorzugt 24V oder Drehstrom)?
4. Wie kann ich die Drehzahl messen?

Robby_DG0ROB
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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » Mi 8. Apr 2020, 00:38

1. Ja, teilweise sogar aus einem Gußteil mit diesem hergestellt.
2. Da es sich um hydrodynamische Gleitlager handelt, kann die Ölversorgung des Lagers nur bei Anliegen eines entsprechenden Öldrucks einer Druckölpumpe erreicht werden. Bei Minderversorgung kann sich nicht der notwendige Ölfilm aufbauen, auf dem die Welle aufschwimmt, also der Effekt, den man bei Aquaplaning nicht haben möchte
3. Eventuell eine Brennstoffpumpe eines Ölbrenners oder eine Flügelzellenpumpe aus einer Siebträgermaschine, sofern diese mineralölfeste Dichtungen hat
4. Berührungslos d.h. in der Regel mit entsprechenden optoelektrischen Aufnehmern.
Zuletzt geändert von Robby_DG0ROB am Mi 8. Apr 2020, 00:43, insgesamt 1-mal geändert.

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nonever
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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von nonever » Mi 8. Apr 2020, 00:43

Moin,

ich denke wenn du noch keine Erfahrungen in dem Bereich gemacht hast wird es mit deinem Turbo sehr schwierig ein lauffähiges Konstrukt zu bauen. Der Turbo ist ganz schhön klein und durch überproportinale Strömumgsverluste etc. wird das deutlich schwieriger je kleiner das Ding ist. Wenn du dir das Leben leicht machen willst würde ich mir ein größeres Modell vom Schrott besorgen.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » Mi 8. Apr 2020, 00:45

Es gab vor vielen Jahren mal ein kleines Buch, glaube beim Conrad, da wurde der Bau solcher Turbinen aus alten Turboladern recht gut erklärt. Ziel war meist, dass sie sich selber am Laufen halten, nicht hellrot aufglühen oder durchgehen. Abgabe von mechanischer Leistung stand da meist im Hintergrund.

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Harley
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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Harley » Mi 8. Apr 2020, 07:10

Wie man sowas baut und sich dabei die Flossen verbrennt, kannst Du bei Colin Furze auf YT bewundern ... :mrgreen:

https://www.youtube.com/watch?v=Gh34A0b8MrE

https://www.youtube.com/watch?v=6GywwbhqR_o

https://www.youtube.com/watch?v=jsg6uOTljkQ

https://www.youtube.com/watch?v=6FYZFAuhFV4

Es gibt noch ein paar mehr Filme ...

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erwin
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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von erwin » Mi 8. Apr 2020, 09:13

Ich verwende zur Schmierung eine pumpe vom ölbrenner mit einem Akkuschrauber angetrieben damit man unabhängig vom netz ist und denn Rest einfach bauen mit dem was man hat
Das Buch vom Conrad ist für den Anfang ungeeignet zuviel klein arbeit
Im Netz nach Turbobine schauen da findet man genug Anregung

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MatthiasK
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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von MatthiasK » Fr 10. Apr 2020, 16:08

Ok, ich versuche mal zusammenzufassen, wie ich das jetzt verstanden habe:

Der Turbo wird also einfach an die Brennkammer geflanscht und die Brennkammer muss dann alles halten. Also bekommt auch die Brennkammer die Verschraubungen zum Gestell und später mal Gehäuse.

Dass die Lager Drucköl brauchen, ist klar, aber wie soll der Rücklauf relativ zur Gravitation ausgerichtet sein? Oder ist das egal?

Eine richtige Schmierpumpe wäre mir irgendwie lieber, als was gebasteltes. An der Turbine muss noch genug gebastelt werden. Die von Ebay bringen meist aber gleich 20-50bar, also viel zu viel. Ich hoffe mal, dass man das Druckbegrenzungsvenil ausreichend tief einstellen kann - zusätzlich zu Drosselung/Regelung per Frequenzumrichter. Und warum habe ich am Dienstag keine preiswerten Pumpen auf Ebay gefunden, heute schon? So viele können doch da nicht plötzlich neu auftauchen.

Bosch schreibt was von induktiven Drehzahlsensoren für Turbolader, aber das "Datenblatt" ist eine Beleidigung für echte Datenblätter. Außer der Betriebsspannung (5V) und maximal messbare Drehzahl stehen keinerlei Daten drin.

Irgendwas vom Schrott holen ist gerade nicht. Ich meine aber, dass ich auch irgendwo einen Turbo für VW rumliegen haben müsste. Ich war sogar der Meinung, dass er direkt daneben im Regal liegen sollte, tat er aber nicht. Aber eigentlich wollte ich den dann als 2. Turbinenstufe zur Abgabe von Leistung verwenden.
Oder auch damit dann Druckluft erzeugen, für Alexander470815s Höllenmaschine. :mrgreen:

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » Fr 10. Apr 2020, 19:10

MatthiasK hat geschrieben:
Fr 10. Apr 2020, 16:08
Dass die Lager Drucköl brauchen, ist klar, aber wie soll der Rücklauf relativ zur Gravitation ausgerichtet sein? Oder ist das egal?
Die Leitung führt ohne Umwege normalerweise in die Ölwanne zurück. Wenn es keine gibt, zu einem entsprechenden Öl-Reservoir. Eine Kühlmöglichkeit für das Öl sollte man allerdings auch einplanen. An Motoren finden sich in der Regel Wärmetauscher zum Kühlwasser hin. Das hat in der Warmlaufphase auch den Vorteil, dass das Öl vom Wasser schneller auf Temperatur gebracht wird.

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MatthiasK
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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von MatthiasK » Sa 11. Apr 2020, 10:54

OK, dann baue ich da einfach nur ein dickes Rohr zurück in den Vorratsbehälter dran.

Das Öl muss bei diesem Turbolader auch die Kühlfunktion übernehmen. Bei Indenor haben sie, um das Öl zu temperieren, den Sockel des Ölfilters an den Kühlkreislauf angeschlossen. Und auch bei einer Turbine wäre ein Ölfilter eine gute Idee. Am einfachsten wäre natürlich jetzt, einfach den Ölfiltersockel vom XD3 zu verwenden, aber den brauche ich natürlich noch in meinem Cabrio. Google findet nichts brauchbares als Ersatzteil, Schrottplatz ist zu => selber feilen oder warten => doof.

Wenn ich jetzt wieder den Druck der Schmierpumpe bedenke, kommt mir gleich wieder eine Frage: Ab welchem Druck zerlegt es eigentlich die Ölfilter-Patrone?

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » Sa 11. Apr 2020, 13:21

In Motoren sorgen Druckbegrenzungsventile dafür, dass bei kalten Öl der Druck (direkt nach der Pumpe) nicht "durch die Decke" schießt. Wenn man sich die Messbereiche der Öldruckmanometer anschaut, sind 10 bar schon der Extremfall.

Bei Fahrzeugen ist der Öl/Wasserwärmetauscher meist ein Bauteil direkt am Ölfilter. Man kann auch Ölfilter und Ölkühler kontinuirlich im Nebenstrom mit Drücken und Volumenströmen betreiben, die nichts mit dem eigentlichen Schmierölkreislauf zu tun haben. Hauptstromölfilter haben eben den Vorteil, dass nur gefiltertes Öl zu den Schmierstellen gelangt, solange nicht der Bypass im Filter öffnet, weil der Filter verdreckt ist oder das Öl im kalten Zustand zu zähflüssig.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Osttiroler » Sa 11. Apr 2020, 13:28

Von meinem Turbinenversuch vor >15 Jahren habe ich mir noch gemerkt, dass man beim Start der Turbine erst ein paar Sekunden "vorschmieren" sollte, dann das Viech auf Drehzahl bringen und dann erst weiterschmieren. Sonst wird der Läufer durch den Hohen Öldruck und das kalte, dickflüssige Öl zuviel gebremst und erreicht die selbsthaltung nicht.
Mit Regelung des Öldrucks habe ich nicht mehr experimentieren können, weil mir vorher durch einen Schmierungsausfall bei "Vollgas" leider der Turbo verendet ist

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » Sa 11. Apr 2020, 13:32

Vorschmieren ist bei großen Motoren auch obligatorisch. Teilweise ist die EP und/oder Anlasser gegen den Öldruck verriegelt. Die selber gebauten Turbinen werden ja auch immer erst mit Propan gestartet und auf Temperatur gebracht, ehe auf den flüssigen Treibstoff umgeschaltet wird.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Bastelbruder » Sa 11. Apr 2020, 13:39

Was spricht dagegen, den Filter im Niederdruckbereich einzubauen?

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von MatthiasK » Sa 11. Apr 2020, 15:28

Ich interpretiere das mal so, dass ein Frequenzumrichter an der Schmierpumpe sehr sinnvoll ist, damit man das Öl am Lager ausreichend warm bekommt. Und eher 5W30 als 15W40 verwenden.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Lötfahne » Sa 11. Apr 2020, 16:13

Wir wollen auf jeden Fall Ergebnisse sehen.
Und hören.
Ich werds wahrscheinlich sehen.
Und hören. :mrgreen: :lol:

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von OnOff » Sa 11. Apr 2020, 19:02

Ich würde eventuell ein Turbinenöl verwenden.
Das ist im kalten Zustand von der Viskosität schon fast wie Diesel.
Shell Turbo 3
oder 0-133 würde mir spontan einfallen.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » Sa 11. Apr 2020, 20:16

Mit O-236 braucht da keiner anfangen. :lol:

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von OnOff » Sa 11. Apr 2020, 22:12

Vom O-133 habe ich mir letztens noch 10l besorgt.
Das wird langsam rar...

Edit,
Es waren 10 Dosen mit jeweils 1 quart..

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Osttiroler » So 12. Apr 2020, 09:59

Das oben war so gemieint, dass man eventuell den Öldruck zum Starten der Turbine mit "normalem" Motoröl kurz absenken muss, weil das sonst den Läufer zu stark bremst. ICh habe damals auf vielen Seiten von anderen Turboturbinenfricklern auch davon gelesen. Unter anderen Don Giandomenico, der anfang der 2000er da sehr viel gebaut hat.

Ich weiß nicht, was das Lager eines Turboladers zu so dünnen Ölen meint. Ich habe dieses Öl in den Industrienähmaschinen meiner Freundin im Einsatz. Auf den Kannen steht auch was von Gasturbinen. Laut Recherchen ist das zeug von Mobil und ist ein Gasturbinenöl.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Fischjoghurt » So 12. Apr 2020, 14:03

Hallo

Ich würde noch einen Öldruckschalter/Sensor einsetzten. Fall der Druck aus irgendeinem Grund zusammenfällt sollte man sofort die Kraftstoffzufuhr stoppen sonst ist der Lader ganz schnell kaputt.

Ölfilter sollte man auch nicht vergessen.

Als Drehzahlsensor kann man auch einen optischen nehmen und das Verdichterrad einfärben. Es gibt irgend jemand der so was gemacht hat.

Die Messung der Abgastemperatur wäre vielleicht auch noch gut. Ob es schlussendlich nötig ist weiss ich nicht aber am Anfang sicher hilfreich.


Gruss

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von Robby_DG0ROB » So 12. Apr 2020, 14:39

Osttiroler hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 09:59
Ich habe dieses Öl in den Industrienähmaschinen meiner Freundin im Einsatz. Auf den Kannen steht auch was von Gasturbinen. Laut Recherchen ist das zeug von Mobil und ist ein Gasturbinenöl.
Aber Nähmaschinen haben ja keine Druckschmierung und auch keine hohen thermischen Belastungen.

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von berlinerbaer » So 12. Apr 2020, 16:03

Osttiroler hat geschrieben:
So 12. Apr 2020, 09:59
Aber Nähmaschinen haben ja keine Druckschmierung und auch keine hohen thermischen Belastungen.
Die Singer von Deiner Omi nicht, aber Industrie-Schnellnäher mit 400V-Drehstrom-Motoren, mehreren tausend Stichen/Minute und Druckluft-Nadelkühlung, damit der Faden bei diesen Geschwindigkeiten nicht anfängt zu schmoren, das ist schon ein bischen was Anderes ;-).

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von MatthiasK » So 12. Apr 2020, 22:24

Heute habe ich ein paar Flansche vorbereitet gesägt und gebohrt. Und als ich dann alles schweißen wollte, schlug das Wetter um. So richtig schön kräftiger Wind, der einem problemlos das ganze Schutzgas wegbläst und dazu ein bisschen Regen. :(

Natürlich kam die Sonne wieder raus, als ich das Schweißgerät wieder aufgeräumt hatte. Will mich das Wetter eigentlich auf den Arm nehmen? :x

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von RMK » So 12. Apr 2020, 22:29

um das zu verhindern lege ich in Sichtweite
des Wetters gern ein paar Elektroden aus.... ;-)

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Re: Gasturbine bauen

Beitrag von OnOff » Mo 13. Apr 2020, 09:58

Ein Thermometer für die EGT wäre schon sinnvoll.

Bei der Konstruktion der Brennkammer/Brennkammereinsatz darauf achten das die Flamme nicht mit dem Brennkammereinsatz und der Brennkammer selbst in berührung kommt.
Ganz wichtig Kühlluft !
Der weitaus größte Teil der angesaugten Luft wir nicht zur Verbrennung sondern zur Kühlung benötigt.
Nach erfolgreichem Betrieb im „Leerlauf“ abkühlen lassen.
Der größte Stress für das Material entsteht beim schlagartigen Abkühlen.

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