Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Der chaotische Hauptfaden

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Hansele
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Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Hansele » Do 21. Mai 2020, 14:21

Hallo zusammen,

ist es mir als E-Laie möglich den Beschimpfungsdrucker vom Treffen 2017 nachzubauen?

Leider ist der Quellcode nicht mehr da, naja verstanden hätte ich das wohl sowieso nicht.


Anderst gefragt, was muss ich besorgen um einen Thermodrucker mit einem Arduino (geht das?) anzusteuern,
damit der zufällig einen Text ausdruckt mit etwas Logo und Impressum?

Ich habe stand jetzt für das Projekt nichts hier, muss alles beschafft werden, da ist nur die Idee.
Das ganze wäre toll, wenn es mit einem Akku laufen könnte, damit man mobil arbeiten kann (optional).

Kann mir da jemand von euch einen Rat geben, was ich alles brauche bzw. ob ich das überhaupt anfangen soll :-).

Funktion wäre recht einfach, der User drückt einen Taster und der Drucker spuckt etwas aus.

Die Ausbaustufe wäre zwischen Kompliment und Anschiss ggf mit einem Reedschalter umschalten zu können.

Gruß Pascal

€dit:
Wenn jemand von euch da was auf Lager hat, was er loswerden möchte, gerne PN an mich.

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zauberkopf
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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von zauberkopf » Do 21. Mai 2020, 15:24

Anderst gefragt, was muss ich besorgen um einen Thermodrucker mit einem Arduino (geht das?) anzusteuern,
damit der zufällig einen Text ausdruckt mit etwas Logo und Impressum?


Also Industrielabelkotzer sprechen meist eine Druckersrache.
Und für diese gibt es mittlerweile sogar "simulationsprogramme".
d.h. es nicht mehr notwendig, beim Programmieren einen Papierkorb unter dem Drucker zu haben...

Bei einem Industrielabelkotzer wäre die Sache auch meiner Sicht einfach : die haben nämlich fast alle noch eine RS232 Schnittstelle, und der Code der für ein Label rübergeschickt werden muss ist verdammt kompakt.

Andere Idee : Selbstbau : Hellschreiber : https://www.nonstopsystems.com/radio/hellschreiber.htm

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Sven
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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Sven » Do 21. Mai 2020, 15:37

Wenn ich mich recht entsinne war das 2017 ein Drucker mit RS232 Schnittstelle. Den kann man ja recht einfach an einen kleinen AVR Controller rantüdeln.
Entweder noch einen MAX232 dazwischen oder den selbigen im Drucker suchen und sich dahinter direkt anknoten, wenn der Drucker intern mit 5V Logikpegel arbeitet.

Die Drucekrsprachen sind ganz gut dokumentiert. Ich weiß gar nicht mehr, ob das damals sehr schwierig war oder nicht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Finger viel geflucht hat ;)
Meist gibt es einen ganz einfachen Modus, der Text direkt aufs Papier kotzt. Formatierungen und Grafiken werden als Steuersequenz übertragen. Da muss man sich einmal mit der Dokumentation hinsetzen.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von xanakind » Do 21. Mai 2020, 15:57

Einen billigen Bondrucker gibt es z.B. hier:
https://www.ebay.de/itm/Toshiba-IBM-Sur ... Sw0UNent7H
Der kann auch RS232 und alle Steuerbefehle sind dokumentiert

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von audi » Do 21. Mai 2020, 18:18

Auf der Hamradio 2018 in der Makerhalle gab es einen Auf-Knopfdruck-Witzedrucker, ich meine ob jetzt Witz oder Beschimpfung, da sind die Grenzen fließend...

Hab aber leider kein Foto gemacht, vielleicht als Suchtipp-Ergänzung.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Chefbastler » Do 21. Mai 2020, 18:57

Text ausdrucken ist ziehmlich Easy. Fast schon wie ein Terminal.
Bei Grafik wirds etwas aufwendiger. Bitmap mit in den Programmcode ablegen und und dem Druckerprtokollgerecht rüberschieben.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Hansele » Fr 22. Mai 2020, 15:12

Ok, dann werde ich mich mal daran versuchen, vermutlich erst mal mit dem Toughbook und dann irgendwann in Richtung Microcontroller :-).

Für 1€ habe ich nun mal die Kiste hier ersteigert:
https://www.ebay.de/itm/Epson-TM-T88P-T ... 2749.l2649

Mir wäre so ein Arduino am liebsten, das geht doch alles ohne extra Programmiergerät?

Grüßle Pascal

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Name vergessen » Fr 22. Mai 2020, 16:50

Ja, läuft direkt über USB aus der IDE, einfach Arduino-Typ auswählen und der weiß Bescheid (ausser, man steckt einen anderen µC mit anderem Bootloader rein, aber das weiß man dann ja selber).

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Finger » Fr 22. Mai 2020, 17:16

Hansele hat geschrieben:
Do 21. Mai 2020, 14:21
Hallo zusammen,

Leider ist der Quellcode nicht mehr da, naja verstanden hätte ich das wohl sowieso nicht.
Sorry, habs repariert. Im Anhang findet sich noch das Logo, ich meine das hatte ich mit bmp2c gebastelt....
Die Beschimpfungen sind auch online, falls die jemand braucht :-)
Dateianhänge
logo_224x200_hor.c
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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Hansele » Sa 23. Mai 2020, 18:23

Hallo zusammen,

wäre das hier das richtige zum Anfang, Arduino Uno R3:
https://www.pollin.de/p/arduino-uno-r3-dil-810411

RS232 Wandler:
https://www.pollin.de/p/rs232-ttl-wandl ... 232-810358

Könnte da was brauchbares rauskommen?

Grüßle

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von berlinerbaer » Sa 23. Mai 2020, 19:17

Die SMD-Variante gibt es auch hierzulande deutlich preiswerter:

https://geizhals.de/arduino-uno-rev-3-s ... #offerlist

Aus China keine drei Euro:

https://www.aliexpress.com/item/33051262942.html

Wenn Du es kompakter haben willst, bietet sich der Arduino Nano an.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Anse » Sa 23. Mai 2020, 19:20

Kenne die Arduino Boards nicht. Sind die TX/RX Pins überhaupt raus geführt?
Das geht doch normalerweise direkt auf den Serial/USB Wandler

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von berlinerbaer » Sa 23. Mai 2020, 19:32


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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Fritzler » Sa 23. Mai 2020, 19:45

Bitbongo UART ist der größte Müll den man überhaupt machen kann wegen den engen Timings!

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von CH-Bastler » Sa 23. Mai 2020, 19:54

Du kanst auch die Hardwarepins der Arduinos verwenden und die Softserial sein lassen. Die braucht es nur, wenn mehrere UART benötigt werden aber das Board nur eine hat.
Edith meint:
Ich verwende nur die Nano Boards, die haben die Txd und Rxd Pins rausgeführt.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Hansele » Sa 23. Mai 2020, 20:14

Hmm, die Nano Clone sind ja echt spott billig, ich denke da werde ich mal 3x ordern,
mal sehen ob ich die Dinger zum qualmen bekomme:

https://www.amazon.de/AZDelivery-Nano-v ... 96&sr=8-10

Grüßle

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von berlinerbaer » Sa 23. Mai 2020, 20:44

Hansele hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 20:14
Hmm, die Nano Clone sind ja echt spott billig, ich denke da werde ich mal 3x ordern... :

https://www.amazon.de/AZDelivery-Nano-v ... 96&sr=8-10
Krass, Arduinos jetzt auch im Abo, man hält den Fortschrit nicht auf ;-)

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Anse » Sa 23. Mai 2020, 21:42

Wenn man drei Boards kauft bekommt man auch drei USB Kabel dazu?
Das ist ja eigentlich komplett am Sinn von USB vorbei...

Ich würde mich nach einem Bord mit mehr als einem UART umsehen.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Hansele » So 24. Mai 2020, 17:14

Anse hat geschrieben:
Sa 23. Mai 2020, 21:42
Ich würde mich nach einem Bord mit mehr als einem UART umsehen.
Hast du dazu eine konkrete Empfehlung bzw einen Link?

Müsste für mein aktuelles Vorhaben ein UART nicht reichen?

Naja ich bin ja gespannt, wenn die Teile hier ankommen, ob ich damit auch nur ansatzweise was hinbekomme ;-).

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Anse » So 24. Mai 2020, 17:35

Hansele hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 17:14
Müsste für mein aktuelles Vorhaben ein UART nicht reichen?
Korrigiert mich bitte jemand, wenn ich das jetzt falsch beschreibe.
Beim Arduino wir das Programm über den Uart in den Chip geschrieben (Bootloader). Das heißt aber, dass der UART des Atmega direkt mit dem Seriel/USB Wandler verbunden ist. Die Konsequenz daraus, der Uart untersteht den Befehlen des Bootloaders. Wenn Du jetzt noch ein weiteres Gerät an die Pins anschließt, kann es zu Konflikten kommen weil das so nicht vorgesehen ist. Es könnten vom Prinzip her nur zwei Geräte mit einander kommunizieren über seriell.
Hansele hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 17:14
Hast du dazu eine konkrete Empfehlung bzw einen Link?
Speziell die Arduino Bords verwende ich nicht daher kann ich nichts empfehlen. Aber kannst Ja mal da rein schauen: https://www.arduino.cc/reference/en/lan ... on/serial/

[Edit] Je nach dem wie viel Text Du speichern muss, solltes Du noch eine Speichererweiterung vorsehen. Daher wäre ein etwas leistungsstärkerer µC ganz gut um z.B. eine SD Karte anzubinden.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Sir_Death » So 24. Mai 2020, 18:11

Arduino mit 4 nativen UARTs: Arduino Mega 2560
Speicher hat bisher für alles gereicht. Wenn es tatsächlich zu wenig würde, einfach ein EEPROM per I2C anbinden.

Beispiele dafür gibt es zu Hauf, ansonsten einfach fragen. Meine Quellcodes sind niemals schön, aber bisher tun sie Fehlerlos. :D :lol:

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Chefbastler » So 24. Mai 2020, 18:25

Sir_Death hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 18:11
Arduino mit 4 nativen UARTs: Arduino Mega 2560
Speicher hat bisher für alles gereicht. Wenn es tatsächlich zu wenig würde, einfach ein EEPROM per I2C anbinden.

Beispiele dafür gibt es zu Hauf, ansonsten einfach fragen. Meine Quellcodes sind niemals schön, aber bisher tun sie Fehlerlos. :D :lol:
STM32 mehr UARTs, mehr Speicher, USB integriert

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Sven » So 24. Mai 2020, 19:38

Hansele hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 17:14

Müsste für mein aktuelles Vorhaben ein UART nicht reichen?
Natürlich reicht für dein Vorhaben ein einziger UART aus! Wozu sollte man einen zweiten UART Port brauchen, wenn man nur einen benutzt?
Anse hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 17:35
Korrigiert mich bitte jemand, wenn ich das jetzt falsch beschreibe.
Beim Arduino wir das Programm über den Uart in den Chip geschrieben (Bootloader). Das heißt aber, dass der UART des Atmega direkt mit dem Seriel/USB Wandler verbunden ist. Die Konsequenz daraus, der Uart untersteht den Befehlen des Bootloaders. Wenn Du jetzt noch ein weiteres Gerät an die Pins anschließt, kann es zu Konflikten kommen weil das so nicht vorgesehen ist. Es könnten vom Prinzip her nur zwei Geräte mit einander kommunizieren über seriell.
Der Bootloader stört überhaupt nicht. Der quatscht nämlich nicht ungefragt auf den UART während des Startvorgangs. Der Bootloader spricht nur, wenn er gefragt wird. Kann man auch selber überprüfen, indem man mal einen Reset ausführt und dabei einen Monitor auf dem seriellen Port (z.B. Putty) aufmacht. Der alte Bootloader vom Nano sabbelt mit 57600 Baud, der neue mit 115200. Oder man hängt einen Logicanalyzer ran und guckt sich an, dass nichts auf den Pins passiert.
Darum muss man sich hier keine Sorgen machen :)

Die Pins der seriellen Schnittstelle unterstehen nur während der kurzen Zeitspanne (drei Sekunden) beim Start des Controllers der Kontrolle des Bootloaders. Danach hat man im Programm volle Kontrolle darüber.
Es istja nur ein Bootloader, der nur bei Systemstart kurz guckt, ob sich jemand meldet und danach das Hauptprogramm startet.

Solange der Drucker nicht vor lauter Langeweile anfängt, STK500 Protokoll Befehle auf die serielle zu sprechen, passiert gar nichts. ;)
Der USB zu Seriell Wandler hängt an exakt drei Pins, Rx, Tx und Reset. Der Reset wird über die serielle DTR Leitung ausgelöst. Da kann man problemlos ein weiteres Gerät anschließen.
Beim Programmieren sollte man natürlich dann den Drucker abklemmen, der quatscht sonst vielleicht dazwischen.
Kann man das, was am UART dran hängt beim Programmieren nicht abklemmen, gibts immer noch weitere Möglichkeiten bevor man ein riesen Fass mit zweitem UART aufmacht:
Direkt flashen und den Bootloader dabei löschen oder die UART Leitungen zum Gerät elektrisch unterbrechen und erst im Hauptprogramm dazuschalten (mit Transistoren, Logikbausteinen, Relais oder was auch immer).

Wenn die drei Sekunden Verzögerung zwischen Strom an und Programmstart stören, kann man auch das Programm direkt flashen und den Bootloader dabei eleminieren.
Das geht unter Arduino mit: Sketch -> Hochladen mit Programmer
Den Programmer kann man sich auch fix selber bauen. Dafür gibt es einen Sketch, "Arduino as Programmer". Datei -> Beispiele -> 11. Arduino ISP.
Dann muss man nur den Programmer-Arduino an den ICSP Anschluss des zu nutzenden Controllers häkeln.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von berlinerbaer » So 24. Mai 2020, 19:42

Was Sven sagt!

Hier ist eine fix und fertige Library, mit der Du Dir das Leben deutlich einfacher machen kannst:

https://learn.adafruit.com/mini-thermal ... r/overview

Und ja, ein Nano kriegt das mühelos gebacken, die Daten werden ja häppchenweise und mit maximal 19200 bps geschickt, damit es keinen buffer overflow gibt. Und wenn Du keine Romane oder große Grafiken drucken willst, reichen die 32 kB bequem.

Diese STM32 blue pill boards sind auch ganz lustig, dafür gibt es auch eine Konfigurationsdatei, um sie mit Arduino-Software zu programmieren.

Und probier erstmal, den Drucker ohne den level-shifter zu betreiben, nicht daß Du Dir die serielle Schnittstelle des Druckers brutzelst.

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Re: Beschimpfungsdrucker nachbauen?

Beitrag von Hansele » So 24. Mai 2020, 20:05

Wenn ich eure Posts zu lese, habe ich ja glatt Angst, dass ich das tatsächlich hinbekommen kann :-).

Der Link ist auch super, mal schauen ob ich meinen Drucker dann irgendwann zum quatschen bekommen kann.


Was mir nun aber noch nicht klar ist, brauche ich nun eine solche Wandler-Platine oder geht das direkt?

Die Teile meine ich:
https://www.amazon.de/ANGEEK-Serial-Con ... 176&sr=8-4

Gruß Pascal

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