Altes Haus, neuer Faden

Der chaotische Hauptfaden

Moderatoren: Finger, Sven, TDI, Heaterman, duese

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Sa 19. Dez 2020, 21:06

loch in aussenwand.jpg
wie gesagt, es gibt immer mal wieder überraschungen, meist getarnt als lockere putzstellen. heute ist das wohl etwas aus dem ufer gelaufen. habe jetzt ein großes loch in der außenwand und muss sehen, dass ich montag oder so das wieder zu bekomme. eigentlich wollte die innenwände etwas glätten langsam (lockeren putz weg und teilweise flächig noch mal was aufziehen....

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 9817
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Adlershof/Technologiepark
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Fritzler » Sa 19. Dez 2020, 21:11

Das is aber auch ne komische Stelle.
Halbe Steine mitten in der Wand?

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Sa 19. Dez 2020, 21:50

Fritzler hat geschrieben:
Sa 19. Dez 2020, 21:11
Das is aber auch ne komische Stelle.
Halbe Steine mitten in der Wand?
das ist ein blockverband-mauerwerk. https://de.wikipedia.org/wiki/Mauerwerk ... ockverband bzw. kreuzverband (ein anstrich weiter unten im gleichen artikel)

sysconsol
Beiträge: 3024
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von sysconsol » So 20. Dez 2020, 10:57

Das ist hoffentlich nur die Außenwand von Garage oder Scheune.

Benutzeravatar
Hansele
Beiträge: 2976
Registriert: So 11. Aug 2013, 15:15
Wohnort: Bw
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Hansele » So 20. Dez 2020, 11:23

Wenn man sich die Fugen anschaut, sieht man dass dort nachträglich ja was gemacht wurde.

Sieht für mich nach einer Außenwand aus, aber was soll man an der Stelle mit einem Durchbruch nach außen?
Dahinter ist ja eine Treppe zu erkennen oder?

Benutzeravatar
Bastelbruder
Beiträge: 8395
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 18:28
Wohnort: drunt' am Neckar - km142,7

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Bastelbruder » So 20. Dez 2020, 11:36

Irgendwie sieht das aus als wären die Steine teilweise mit Gips statt Zement vermauert. Das kann nicht funktionieren. Auch die von außen mit Zement aufgehübschten Fugen würde ich mir noch genauer ansehen.

manuel
Beiträge: 541
Registriert: Fr 7. Feb 2014, 00:14

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von manuel » So 20. Dez 2020, 12:43

Eine Wand zerbricht nicht einfach so. Ich würde mir das Fundament und Umgebung von jemand der sich auskennt prüfen lassen. Erst Recht wenn dort Rohre verlaufen welche wegen defekt Unterspülungen verursachen können.
Loser Putz passiert auch wenn die Mauersteine sich bewegen, was diese natürlich nicht tun sollten, erst recht nicht brechen. Die eigentliche Ursache sollte gefunden und beseitigt werden.

Benutzeravatar
reutron
Beiträge: 1755
Registriert: Mo 12. Aug 2013, 19:58
Wohnort: Gottow
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von reutron » So 20. Dez 2020, 12:59

100Jahre gehen an einer Wand nicht spurlos vorbei ;)

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » So 20. Dez 2020, 15:37

Bastelbruder hat geschrieben:
So 20. Dez 2020, 11:36
Irgendwie sieht das aus als wären die Steine teilweise mit Gips statt Zement vermauert. Das kann nicht funktionieren. Auch die von außen mit Zement aufgehübschten Fugen würde ich mir noch genauer ansehen.
richtig, dort wurden die ziegelsteine mit lehm (!) eingesetzt. wir können uns keinen reim drauf machen, warum. der innenputz war an der stelle noch original, also nicht nachträglich ausgebessert. es macht einfach keinen sinn. ein stück dachpappe hing auch noch quer mit drin.
Hansele hat geschrieben:
So 20. Dez 2020, 11:23
Wenn man sich die Fugen anschaut, sieht man dass dort nachträglich ja was gemacht wurde.

Sieht für mich nach einer Außenwand aus, aber was soll man an der Stelle mit einem Durchbruch nach außen?
Dahinter ist ja eine Treppe zu erkennen oder?
ja richtig, das ist 30cm neben der haustür und die treppe ins OG. doch, es ist leider die außenwand des wohnhauses und sichtmauerwerk. die stelle hätte sowieso nachgearbeitet werden müssen, aber jetzt bei den temperaturen ist das echt mist.

wir hatten schon überlegt, ob es vielleicht ein kriegsschaden war, aber da hätte innen die schadstelle größer sein müssen. auf alle fälle völlig ungeeignet zusammen geflickt.

sysconsol
Beiträge: 3024
Registriert: Fr 8. Jul 2016, 17:22

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von sysconsol » So 20. Dez 2020, 15:50

Von wann ist denn der Originalputz?
Kann der nicht auch von kurz nach dem Krieg sein?

Neben der Frage, was da mal in grauer Vorzeit passiert ist, stelle ich mir auch die Frage der Wärmedämmung.

duese
Beiträge: 4675
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:56

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von duese » So 20. Dez 2020, 15:54

Aussen ein Brett davor, innen quer eine Latte davor, zusammenzurren, evtl. mit Lappen ein bisschen isolieren und im Frühjahr gescheit machen?

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » So 20. Dez 2020, 16:07

duese hat geschrieben:
So 20. Dez 2020, 15:54
Aussen ein Brett davor, innen quer eine Latte davor, zusammenzurren, evtl. mit Lappen ein bisschen isolieren und im Frühjahr gescheit machen?
ich werde wohl mit wärmestrahler arbeiten, das soweit es geht privisorisch fertig machen und erstmal für eine woche eine syroporplatte davor stellen, damit kein frost in die fugen fährt. dann kann ich es auch von innen wieder verputzen und die restliche wand fertig machen.

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » So 20. Dez 2020, 16:18

sysconsol hat geschrieben:
So 20. Dez 2020, 15:50
Von wann ist denn der Originalputz?
Kann der nicht auch von kurz nach dem Krieg sein?

Neben der Frage, was da mal in grauer Vorzeit passiert ist, stelle ich mir auch die Frage der Wärmedämmung.
die ehemalige außenwand (fachwerk) wurde im erdgeschoss um 1920 im rahmen eines anbaus komplett entfernt und nur im bereich von zwei innenwänden belassen. in dieser zeit wurde asuch überall kalkputz aufgebracht und mit einschlägigen farben in mehreren schichten verschönert. diese farbspuren sind auch auf diesem wandstück zu sehen. daher kann ich das annähernd ausschließen, dass da nachträglich was gemacht wurde. da wurde aber warum auch immer außen mal ein loch gemacht (10...30cm breit, 50cm hoch), warum auch immer. dieses loch wurde partiell eben sehr schludrig wieder verschlossen und später nur (wie die ganze fassade) mit zementmörtel die fugen ausgebessert, da der kalkmörtel vermutlich ausgewaschen wurde. warum genau neben der haustür dieses loch (ursprünglich ging es wohl nicht durch, aber witterung hat wohl den schaden nach innen fortgesetzt) entstand, kann mir keiner erklären. der ehemalige schwiegersohn der besitzer (letzter bewohner) wird seit 15 monaten von den würmern verspeist. seine tochter hat keine ahnung (desintresse?), da sie als jugendliche schon ausgezogen war.

und ja, du hast recht, die wärmeisolation dieses wandstückes ist sehr grenzwertig. die wand ist nur 20 (nein nicht 24) zentimeter stark. der wohnraum selbst ist aber 36 und die ehemalige speisekammer hat 24cm.
der teil des hausflures ist aber nur 2x2,2m und die moderne haustür dämmt besser. ich weiß, dass sich rings um die tür kondensat an der wand bilden wird, daher wird dort mit kalkputz und kalkfarbe gearbeitet und keine tapete oder dispersionsfarbe hingemurkst.

Benutzeravatar
Toddybaer
Beiträge: 3463
Registriert: Sa 11. Jun 2016, 13:48
Wohnort: Hemmoor

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Toddybaer » So 20. Dez 2020, 21:15

Ich könnte mir vorstellen das dort vielleicht ein halbversenkter Postkasten war oder der HÜP der Post.
Der ist dann später weggekommen und das Loch verschlossen.

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Mo 21. Dez 2020, 06:54

Toddybaer hat geschrieben:
So 20. Dez 2020, 21:15
Ich könnte mir vorstellen das dort vielleicht ein halbversenkter Postkasten war oder der HÜP der Post.
Der ist dann später weggekommen und das Loch verschlossen.
Alles leider nicht logisch an dieser Stelle, weil es auf dem Hof und nicht zur Straße ist. Ich könnte mir eher vorstellen, dass da mal ein Sturmhaken von der Eingangstür rausgerissen wurde oder sowas. Aber soll das einen derart großen Krater hinterlassen haben? Ganz oben sieht man noch ein Holzstück, wo auch mal sowas dran war.

duese
Beiträge: 4675
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:56

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von duese » Di 22. Dez 2020, 00:23

Feindkontakt mit LKW oder Bulldog oder Bagger?

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Di 29. Dez 2020, 22:20

loch gross.jpg
Das Loch ist weiter eskaliert! Ich habe alles lockere entfernt und die Ziegel rings um abgebürstet.
Als Ursache habe ich folgende Erklärung: In diesem Bereich fand ich bis zum Boden ein Stück Bleiwasserleitung und sowas wie einen Rest vom Fitting. Die Bleileitung war wohl Bestand, als das Fachwerk mit Lehm demontiert und die Ziegelwand neu errichtet wurde. Deswegen fand sich dort etliches an Lehm statt Kalkmörtel. So wie es scheint, leckte die Leitung mal und machte die Treppe dahinter auch feucht. Bedingt durch den Lehm und die fehlende bzw. defekte Hozizontalsperre auf dem Sandsteinsockel war das ganze auch bis jetzt nicht ganz trocken.
loch zu.jpg
So, habe das Loch unter Verwendung einiger alter Ziegel und einiger neuer (so aus den 2000ern) mit Kalkmompe wieder zugemeiert. Durch die Wasserleitung passt dort das Raster des Ziegelverbundes nicht ganz und so habe ich auch ab und zu absichtlich mal quer statt längs einen 3/4 Ziegel eingesetzt. Die Wand ist wegen der dahinterliegenden Treppenwange auch nur ca. 18cm stark. Nicht schön, muss aber irgendwie so bleiben. Die Treppe ist schon so schmal, da ist nichts mit aufdoppeln. Das Schwarze was man auf dem 1. Foto sieht, ist Baufolie, mit der ich die Treppenwange nun komplett gegen die Wand gesperrt habe. Die Treppe geht noch etwa 40cm tiefer als der Sandsteinsockel.
ausfachung.jpg
Mit der restlichen Mompe habe ich doch glatt mal begonnen, die Ausfachung der Zwischenwand neu zu machen. Dort kommen jetzt Ziegelsteine von 1930 rein, welche ich mir aus einem Ziegelsteinbruch selbst abholen darf.
Und ja, ich habe NYY als Leitung genommen, da im Fachwerk ja noch fleißig gewerkelt wird und im weiterem Verlauf die Strippen über den Rohfußboden verlaufen. NYM geht da ziemlich schnell kaputt und Riffelrohr ist da sehr umständlich und nicht wirklich preiswerter.

Benutzeravatar
Fritzler
Beiträge: 9817
Registriert: So 11. Aug 2013, 19:42
Wohnort: D:/Berlin/Adlershof/Technologiepark
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Fritzler » Mi 30. Dez 2020, 10:45

Vor allem ist das die Stelle neben einer Tür.
Murphy sagt, dass du das für immer und ewig sehen wirst!

Benutzeravatar
gafu
Beiträge: 4124
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:56
Wohnort: nahe Jena
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von gafu » Mi 30. Dez 2020, 11:53

nochmal mit etwas säure die steine abwischen, dass man den mörtelschleier nicht so sieht. Ist doch schön geworden.

Benutzeravatar
MatthiasK
Beiträge: 1327
Registriert: Mo 19. Aug 2013, 22:12

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von MatthiasK » Mi 30. Dez 2020, 12:17

Was ist das für eine Runde Stelle direkt in der Reihe über dem ehem. Loch? War dort die Durchführung der Leitung?

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Mi 30. Dez 2020, 12:39

MatthiasK hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 12:17
Was ist das für eine Runde Stelle direkt in der Reihe über dem ehem. Loch? War dort die Durchführung der Leitung?
ich nehme an, dass dort eine befestigung für den wasserhahn saß, ein sogenannter deckenwinkel. direkt unten drunter ist eine auskerbung, die von der breite her genau die bleileitung aufnehmen könnte.
gafu hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 11:53
nochmal mit etwas säure die steine abwischen, dass man den mörtelschleier nicht so sieht. Ist doch schön geworden.
da das eine kalkmischung mit einem sehr geringem zementanteil ist, dürfte das unkritisch sein. schleifflies (das was man auch zum Cu.rohre reinigen nimmt) dürfte die flecken entfernen. auch mit einer drahtbürste geht das ab. erst mal gucken, wie es geworden ist, wenn es fest ist. im moment sitzten schaumplatten davor, dass das keinen frost über nacht bekommen kann. ich hatte die wand zuvor auch über nacht mit einer IR-lampe (250W glühfaden) aus dem stall vorgewärmt.
Fritzler hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 10:45
Vor allem ist das die Stelle neben einer Tür.
Murphy sagt, dass du das für immer und ewig sehen wirst!
die wand hat so viele unregelmäßigkeiten, dass ich damit wohl leben kann ;) im gegenteil, die häßliche flickstelle sieht deutlich besser aus. wenn jemand sagt, dass man nicht alles selbst machen kann, zeig ich ihm die stelle und frage, was er davon hält ;) (gut, nacharbeiten wie oben beschrieben...)
im weiteren verlauf müssen die ziegel auch alle mal sandgestrahlt oder eisgestrahlt werden, denn die sind mit so komischem lack übergepinselt worden, welcher im sockelbereich abblättert. ich vermute, dass die ziegel nicht mehr abtrocknen können und dann im winter der frost rein geht und da die obere schicht absprengt. so eine wand muss atmen können. die nachträgliche verfugung mit bloßem zement (oder 1:1-mischung, auf alle fälle glashart und sehr fein) macht es nicht besser.

Benutzeravatar
gafu
Beiträge: 4124
Registriert: Mi 14. Aug 2013, 20:56
Wohnort: nahe Jena
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von gafu » Mi 30. Dez 2020, 13:28

wenn die farbe schon abblättert löst sich das problem doch von selbst :)
winkelschleifer und topf-drahtbürste sollte das mit überschaubarem aufwand lösen, aber das hat sicher erstmal keine eile.

Benutzeravatar
uxlaxel
Beiträge: 11544
Registriert: So 11. Aug 2013, 22:05
Wohnort: Jena (Thüringen)
Kontaktdaten:

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von uxlaxel » Mi 30. Dez 2020, 14:52

gafu hat geschrieben:
Mi 30. Dez 2020, 13:28
wenn die farbe schon abblättert löst sich das problem doch von selbst :)
winkelschleifer und topf-drahtbürste sollte das mit überschaubarem aufwand lösen, aber das hat sicher erstmal keine eile.
richtig, es hat keine eile. wir werden den oberen teil der fassade (60er jahre kratzputz) sicherlich mal mit einer schicken farbe rollen und dann kann das gleich mitgemacht werden. aber vor 2022 kann ich da vermutlich keinen gedanken dran verschwenden ;)
so, nun fix bemmen schmieren und ab auf staubelle. frauchen ist auch gerade auf arbeit gedüst, da kann ich ebenfalls ne spätschicht einlegen.

Benutzeravatar
Kuddel
Beiträge: 3994
Registriert: Fr 28. Jun 2013, 10:56
Wohnort: Denk immer an St. Alamo!

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von Kuddel » Mi 30. Dez 2020, 16:24

uxlaxel hat geschrieben:
Di 29. Dez 2020, 22:20
Die Wand ist wegen der dahinterliegenden Treppenwange auch nur ca. 18cm stark. Nicht schön, muss aber irgendwie so bleiben. Die Treppe ist schon so schmal, da ist nichts mit aufdoppeln. Das Schwarze was man auf dem 1. Foto sieht, ist Baufolie, mit der ich die Treppenwange nun komplett gegen die Wand gesperrt habe. Die Treppe geht noch etwa 40cm tiefer als der Sandsteinsockel.
Pro-Tipp: Mit Holzfasenplatten kann man sehr gut mit nur 2-3 cm Platz etwas isolieren. Eine komplett unisolierte Wand erzeugt schnell Feuchtigkeit auf der Innenseite. Holzfaser hat den Vorteil, dass es atmungsaktiv ist und mit Feuchtigkeit gut umgehen kann. Wir haben eine Außenwand damit isoliert, ist sofort ein viel bessere Klima. Zudem eine kalte Innenwand so kalt sein kann, dass die Kälte in den Raum strahlt und das Wohnen unangenehm macht.
Gruß
Kuddel
*Ich weiß, dass Kälte nicht strahlen kann, aber mir fehlen die Worte. Anders gesagt: Vor einer kalten Wand zu sitzen ist sehr unangenehm.

duese
Beiträge: 4675
Registriert: So 11. Aug 2013, 17:56

Re: Altes Haus, neuer Faden

Beitrag von duese » Mi 30. Dez 2020, 18:26

Wenn zwei Körper die gleiche Temperatur haben (und gleiches epsilon) strahlen sie gleich viel. Wenn einer kälter ist, strahlt der halt weniger und für den wärmeren fühlt es sich kalt an. Kalt strahlen kann man also schon durchgehen lassen.

Die Differenz in der Strahlungsleistung berechnet sich übrigens aus der Differenz der vierten Potenz der Temperaturen.

Antworten