Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Der chaotische Hauptfaden

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radixdelta
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von radixdelta » So 24. Mai 2020, 22:07

Das Rohr sieht genau so aus wie das bei uns. Das musste ich letztens auch reparieren.
Asko hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 14:42
Pressen kannste das Zeugs gar nicht, und für Schneidringverbinder benötigst
Du sogenannte "Stützhülsen". Neu löten ist da einfacher.
Ich habe einfach Verschraubungen aus dem Baumarkt ohne Stützhülse genommen. Das ist Dicht. Wie lange? Wahrscheinlich länger als der Rest der Anlage ;)
Wenn ich das richtig erinnere lagen da aber auch die Stützhülsen im Baumarkt, ich wusste nicht wozu die sind, jetzt weiß ich es.

Presszange leihen? Ich sehe keinen erheblichen Vorteil vom Pressen gegenüber verschrauben. Die Fittings sind teurer und das Werkzeug auch, und mit Pech kommste dann mit der Zange nicht dran. Das hat seine Berechtigung, aber doch nicht um 2-4 Fittings zu verpressen.

Asko
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » So 24. Mai 2020, 22:28

@Alle

Wie gerade beschrieben wurde, beim löten MUSS alles trocken sein.
Das ist die absolute bedingung, ob nun hart- oder Weichlot.
Bei Weichlöten noch viel Wichtiger. Zinn schmilzt bei ca. 300 °C.
Wasser, das verdampft wird aber max. 100°C warm.
Also keine "Löttemperatur". Merkt man spätestens daran, wenn das
CU-Rohr trotz Flussmittel kein Zinn annehmen will.
Spätenstens dann, sollte man aufhören zu versuchen, man ist bereits
gescheitert!.

Gruss Asko

TDI
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von TDI » So 24. Mai 2020, 23:18

Die Flickerei kostet jedesmal ein Heidengeld und trotzdem sind es einfach zu viele Risiken, dass
es wieder an einer anderen Stelle undicht wird. Das Risiko des Kolateralschadens ist mir da dann einfach zu groß.
Sind solche Leitungswasserschäden nicht idR durch die Geböudeversicherung abgedeckt?
Ich kenne einen sehr ähnlichen Fall, wo die Versicherung ein paar tausend Euro Schaden übernommen hat.

Asko
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » So 24. Mai 2020, 23:38

Sind solche Leitungswasserschäden nicht idR durch die Geböudeversicherung abgedeckt?
Ich kenne einen sehr ähnlichen Fall, wo die Versicherung ein paar tausend Euro Schaden übernommen hat.

Willst Du wirklich es darauf ankommen Lassen?
Ist es nicht günstiger, gleich alles Dicht = Richtig zu machen?

Gruss Asko

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uxlaxel
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von uxlaxel » Mo 25. Mai 2020, 02:35

so lange der schaden überschaubar ist, würde ich das niemals über due versicherung abrechnen. die erhöhen doch immer anschließend die preise oder stellen komische forderungen auf.

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Desinfector
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Desinfector » Mo 25. Mai 2020, 07:00

Hier sind wir wieder beim Thema das ich irgendwie so garnicht blicke.

Standardmässig haben wir im "Wasserbau" ja schon mindestens 4 Werkstoffe (Elemente wie Legierungen)

Kupfer, Messing, Lot und Chrom.

Alle treffen sie für Jahrzehnte aufnander, stehen in unterschiedlichen 'Regionen der Spannungsreihe
und werden fein von Wasser umspült.
Warum hält das und warum soll, wenn Eisen dazu kommt, es anfangen zu korrodieren?

und seit wann korrodiert edleres Cu weg, wenn Eisen/Edelstahl von der Stahlwolle dabei ist?
Da müsste doch eher das Eisen gammeln.

^^artin
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von ^^artin » Mo 25. Mai 2020, 07:25

Ich will zunächst mal die Klemm-/Schneidring-Verschraubungen probieren.
Ich weis allerdings noch nicht, wie weit ich die Rohrenden auseinanderschieben kann, um die Verschraubungen drauf zu bekommen.
Ich kann die Rohre zwar seitlich gut bewegen, aber wie weit ich sie, der Länge nach, auseinanderschieben kann, werd ich erst sehen, wenn ich sie zersägt hab. Im momentanen Zustand lassen sie sich, in Längsrichtung, jedenfalls nicht verschieben. Die Rohre laufen quer durch einen schmalen Flur und sind auf einer Seite einzementiert oder zumindest eingeputzt.

Ich hatte zwar irgendwo auch eine Verschraubung ohne Innen-Anschlag gesehen, die man komplett über die Rohrenden schieben könnte, aber ob ich so eine im Baumarkt finde...? Müsste ich dann evt. bestellen. Oder aus einer "normalen Verschraubung" den Innenanschlag rausbohren.

BTW - Bei den meissten Verschraubungen, machen die Anbieter gar keine Angaben, ob die einen Innenanschlag haben oder nicht. Könnt ihr dazu was sagen ?
z.B. der hier:
https://www.grosshandel-hahn.de/shop/Fi ... pa5974.htm

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outrage
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von outrage » Mo 25. Mai 2020, 13:33

Asko hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 22:28
@Alle

Wie gerade beschrieben wurde, beim löten MUSS alles trocken sein.
Das ist die absolute bedingung, ob nun hart- oder Weichlot.
Bei Weichlöten noch viel Wichtiger. Zinn schmilzt bei ca. 300 °C.
Wasser, das verdampft wird aber max. 100°C warm.
Also keine "Löttemperatur". Merkt man spätestens daran, wenn das
CU-Rohr trotz Flussmittel kein Zinn annehmen will.
Spätenstens dann, sollte man aufhören zu versuchen, man ist bereits
gescheitert!.

Gruss Asko
Die Lösung: Brot.

Wenn in der Leitung nur noch ein Rinnsal ist, dann stopft man Brot in die Leitung (das Innere, nicht die Rinde), das saugt das Wasser weg, so dass man löten kann. Wenn man danach wieder Wasser drauf gibt, wird es aufgelöst und ausgespült.
Geht natürlich nicht bei Heizung...

radixdelta
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von radixdelta » Mo 25. Mai 2020, 13:43

Ich habe das Rohr etwas großzügiger rausgetrennt und durch ein Stück Verbundrohr ersetzt. Das habe ich gebogen, damit ich etwas Längs-Spiel habe, also eine kleine Bucht eingebaut. In lange Leitungen wird sowas absichtlich eingebaut um die Längsdehnung aufzunehmen, man kann sich das also auch schön reden ;)

Konsole
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Konsole » Mo 25. Mai 2020, 14:32

Ich möchte aus eigener Erfahrung empfehlen, weiches Kupferrohr (also zB. Rollenware) immer mit Stützhülsen zu verarbeiten, wenn eine Klemmringverschraubung drauf soll.
Niedriglegiertes (weiches) Kupfer "fließt", gibt also langsam einer Kraft nach. Die Verschraubung ist also erstmal dicht, je nach Belastung kann sie aber schneller oder langsamer undicht werden. Man kann sie natürlich dann nachziehen, aber das ist halt auch nicht dauerhaft und irgendwann ist man am Ende des Gewindes.

Michael

^^artin
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von ^^artin » Mo 25. Mai 2020, 21:44

radixdelta hat geschrieben:
Mo 25. Mai 2020, 13:43
Ich habe das Rohr etwas großzügiger rausgetrennt und durch ein Stück Verbundrohr ersetzt. Das habe ich gebogen, damit ich etwas Längs-Spiel habe, also eine kleine Bucht eingebaut. In lange Leitungen wird sowas absichtlich eingebaut um die Längsdehnung aufzunehmen, man kann sich das also auch schön reden ;)
Keine schlechte Idee. Man könnte sogar einen Bogen aus Kupferrohr biegen. Aber das würde dann doch etwas viel Platz brauchen.
Jedenfalls hab ich jetzt schon einen Rest Kupferrohr (1,3m) besorgt. Ebenso Klemmverschraubungen und Stützhülsen.
Die Verschraubungen haben allerdings einen schmalen Innenanschlag, den ich noch rausbohren muss. Ich vermute, der wird für die Klemmung nicht unbedingt benötigt. Man muss aber dann darauf achten, daß die Rohrenden ausreichend tief in der Verschraubung sitzen. Die Klemmringe sind beidseitig verjüngt. Es befindet sich, sowohl in der Überwurfmutter, als auch im Mittelstück, ein Innenkonus, die den Klemmring von beiden Seiten quetschen.
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Zuletzt geändert von ^^artin am Di 26. Mai 2020, 09:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Cyrix
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Cyrix » Mo 25. Mai 2020, 23:59

Und ganz wichtig nach dem Sägen oder Rohrschneider unbedingt entgraten, sonst gibt es Errosionskorrosion (wie ich bei mir auf der Arbeit bitter erfahren musste)
Asko hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 14:42
Pressfittinge und Schneidklemmverbinder schlage Dir mal aus dem Kopf.
Nicht das die einfach nur so blöd wären, sind die nicht, sondern in Deinem Fall.
Du hast "umgangssprachlich" WiCu-Rohr. Das ist zu weich zum pressen.
Offizielle Bezeichnung ist "Kupferrohr weich von Rolle, mit Isolierung".
"Alle DVGW zugelassenen CU-Rohr können ohne Stützhülsen verprest werden, egal welchen Härtegrad diese haben. Stützhülsen werden für Kupferrohr bei Klemmringverschraubungen benötigt, jedoch nicht bei Pressfittings (egal, ob Gas oder Wasser, egal, ob weich, halbhart oder hart, egal ob Wicu Rohr oder Stangenware)."

^^artin
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von ^^artin » Di 26. Mai 2020, 15:27

Endlich ist es mir gelungen den Absperrhahn für den betroffenen Zweig separat abzustellen. Vorher war es mir nur gelungen den Haupthahn für's ganze Haus abzustellen, weil der Hahn für den betroffenen Strang festgefressen war. Man glaubt nicht wie fest die Dinger sitzen können. Von Hand ging da gar nichts mehr - nur mit Pumpenzange. Nach längerem hin und her, ging es dann aber immer ein Stückchen weiter. Bei einem anderen Hahn ist mir sogar das Handrad gebrochen, beim Versuch ihn zu bewegen.

Jetzt kann ich, zum Glück, entspannter mit den Arbeiten beginnen, als wenn ich mir die gesamte Wasserzufuhr für's Haus abdrehen müsste. ;)

EDIT:...aber in dem defekten Strang, ist auch die Zuleitung zur Heizung, für's Warmwasser. Sollte ich die Heizungsanlage abstellen damit der Kessel nicht überhitzt ? Ich hab sie vorsichtshalber erstmal abgestellt, und hoffe auf Schönwetter, für die nächsten Tage. ;)
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Zuletzt geändert von ^^artin am Fr 29. Mai 2020, 22:32, insgesamt 6-mal geändert.

MichelH
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von MichelH » Di 26. Mai 2020, 15:31

was mal wieder ne gute erinnerung ist in den Keller zu gehen und mal alle schieber auf und zu zuschrauben um die gegängig zu halten.. Bin dann mal im Keller :mrgreen:

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andreas6
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von andreas6 » Di 26. Mai 2020, 16:11

Kleiner Tip: Alle Jahre einen Tropfen Öl an die Hahnwelle erhält die Beweglichkeit und Dichtheit. Hat mir bei der zig Jahre alten eisernen Installation sehr geholfen.

MfG. Andreas

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Joschie
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Joschie » Di 26. Mai 2020, 16:26

Hallo zusammen,
andreas6 hat geschrieben:
Di 26. Mai 2020, 16:11
Alle Jahre einen Tropfen Öl an die Hahnwelle erhält die Beweglichkeit und Dichtheit
Ja, aber bitte bei Trinkwasserinstallationen auch Schmiermittel für Trinkwasserinstallationen und Lebensmittelecht verwenden und bedenke das mache Schmierstoffe die Abdichtenden Gummis porös werden lassen.

Was die Schieber angeht, die werden von mir vor dem Einbau zerlegt, mit Amaturenfett (OKS 1110 Silikonfett) eingeschmiert, zusammengebaut und dann erst montiert. Seitdem ich das mache hatte ich keinen mehr der ernsthaft festgebacken wäre.


@Leo,
Leone hat geschrieben:
So 24. Mai 2020, 20:30
Ich sag jetzt für mich mal so, wenn es nochmal irgendwo im Bad undicht wird, reisse ich alle Fliesen
samt Unterkonstruktion raus und lasse das dann ich richtig (Edelstahl) machen.
Ich würde eher zu Uponor Verbundrohr greifen. Vor Edelstahl schreckt mein Installateur immer bei Altanlagen zurück da er damit schon Leergeld bezahlt hat. Ich bring den auf den nächsten Stammtisch mal mit, am Winterstammtisch war er leider erkrankt, passt auch wunderbar zu uns.

Grüße
Josef

^^artin
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von ^^artin » Di 26. Mai 2020, 16:51

Das Rohr hat sich, beim Entfernen des Kunststoffmantels, spontan zerlegt. Von der Löt-Muffe scheint nicht mehr viel übrig gewesen zu sein.

Nochmal kurz die Frage von vorher:
Von der Leitung, die ich jetzt abgestellt habe, wurde auch die Heizung mit Wasser versorgt.
Ich hab die Heizung jetzt auch vorsichtshalber ausgestellt, weil ich befürchte, daß ansonsten der Kessel überhitzen könnte.
Sollte die Heizung abgestellt bleiben solange die Wasser-Zuleitung abgestellt ist ?
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Sir_Death
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Sir_Death » Di 26. Mai 2020, 17:35

Zu deiner Frage bezüglich Kessel: Da müsste man dein System und deinen Kessel im Detail kennen. Pauschal kann ich dir da keine Antwort liefern.

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Spike
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Spike » Di 26. Mai 2020, 17:38

:shock:
Na, der Querschnitt passt ja noch :D
Irgendwelche Reste des Fittings übrig? Das sieht ja fast so aus, als wäre das nur auf Stoss gelötet...

Asko
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » Di 26. Mai 2020, 20:33

[/quote]
Die Lösung: Brot.
/quote]

Das kenne ich eigentlich nur noch aus Zeiten von Bleirohren, und da auch nur vom
Lehrmeister. Selbst praktiziert hab ich das nie.
(DN-50 Bleirohr als Hauseinspeisung mit nem Sauger verlöten, das war bis
ende der 80er Jahre durchaus gebräuchlich/üblich in Berlin)
Neuanschlüsse wurden in PE-Rohr gemacht. (Heute PE-HD)

Gruss Asko

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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » Di 26. Mai 2020, 20:41

Cyrix hat geschrieben:
Mo 25. Mai 2020, 23:59
"Alle DVGW zugelassenen CU-Rohr können ohne Stützhülsen verprest werden, egal welchen Härtegrad diese haben. Stützhülsen werden für Kupferrohr bei Klemmringverschraubungen benötigt, jedoch nicht bei Pressfittings (egal, ob Gas oder Wasser, egal, ob weich, halbhart oder hart, egal ob Wicu Rohr oder Stangenware)."
Das erzähl das mal den Firmen, die schon 7stellige Versicherungssummen abwickeln mussten.

ICH jedenfalls traue dem Frieden nicht. Wenn ich sogar Prüfprotokolle der Pressen liefern muss,
kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, daß das ganze auch mit Cu-weich funktioniert.
Da bekommst Du ja fast das Cu mit der Hand/Finger verbogen.
Und das soll dann 10 bar halten?
Nee, da würde ich mich nicht darauf einlassen.

Ich erklär Dir gerne die Problematik via PM.

Gruss Asko

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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » Di 26. Mai 2020, 20:45

^^artin hat geschrieben:
Di 26. Mai 2020, 15:27
Endlich ist es mir gelungen den Absperrhahn für den betroffenen Zweig separat abzustellen.
Das sind alles keine Hähne, sondern Ventile.

(/Klugscheissern off)

Gruss Asko

bastl_r
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von bastl_r » Di 26. Mai 2020, 21:24

^^artin hat geschrieben:
Di 26. Mai 2020, 16:51
Das Rohr hat sich, beim Entfernen des Kunststoffmantels, spontan zerlegt. Von der Löt-Muffe scheint nicht mehr viel übrig gewesen zu sein.
Das hatte der Löt-Dödel der das zusammen zu schieben versuchte nicht weit genug ineinander geschoben.
So eine Lötstelle hatte ich an meiner Regenwasserinstallation auch mal gefunden und spontan dden Absperrhahn mit dem Rohrende in der Hand und aus dem anderen Ende sprudelte munter Regenwasser mit 6 Bar :lol:

Asko
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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » Di 26. Mai 2020, 21:55

^^artin hat geschrieben:
Di 26. Mai 2020, 16:51
Sollte die Heizung abgestellt bleiben solange die Wasser-Zuleitung abgestellt ist ?
Prinzipiell, eine Direkte Verbindung von Trinkwasser- und Heizungsleitung
ist grundsätzlich verboten!

Ich hoffe Du meinst die Trinkwasser(Kalt) Zuleitung zum Warmwasserspeicher.
Da könnte es helfen die Trinkwassererwärmfunktion abzustellen.
Was aber meistens nicht funktioniert, da es IMMER eine Warmwasser-Vorrangfunktion gibt.
(Warmwasser hat immer Vorrang gegenüber Heizung)

Gruss Asko

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Re: Trinkwasserleitung undicht (verlötete Kupferrohre)

Beitrag von Asko » Di 26. Mai 2020, 21:59

bastl_r hat geschrieben:
Di 26. Mai 2020, 21:24
aus dem anderen Ende sprudelte munter Regenwasser mit 6 Bar :lol:
6Bar Regenwasser? Wohnst Du in einem Wasserturm?
Nee, glaub ich nicht, die dinger sind keine 60m hoch.


Gruss Asko

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